Beiträge von Biene Maya

    Meine Schwester ist 6,5 Jahre älter und ich denke, das größte Manko ist, dass wir so gut wie nie ähnliche Interessen hatten. Als sie in die Pubertät rein ist, bin ich grad in die Schule gekommen und als sie wieder raus ist, bin ich rein. Herzlich war unser Verhältnis nie, eher steif, aber so richtig als Einzelkind habe ich mich erst gefühlt, als sie ausgezogen ist. Erst mit den Kindern haben wir wieder ein gemeinsames Gesprächsthema gefunden. Ab da hätte es gutgehen können, wenn sich unsere Männer nicht so spinnefeind wären, aber das kann man nun auch nicht ändern.

    Ja, du kannst ihn noch für die Wiege und den Rücken benutzen.


    Die Wiege dürfte ja schon zu spät sein mit 10 Monaten, aber den Hüftsitz kannst du auch einfach nach hinten auf den Rücken schieben. Hat mir eine Freundin mal gezeigt, bei der es ganz einfach aussah. Ich bin damit nie so richtig klargekommen und habe den Sling dann meist lieber auf gemacht und das Tuch als kurzes Tuch für eine einfache Rückentrage benutzt.

    Ich war zwar keine Langzeitstillerin, aber prinzipiell hat mein Mann alles unterstützt, aber ich glaube, wenn es so Richtung Grundschulalter ginge, würde er auch schon komisch gucken. Mit "stören" hatte ich aber jetzt auch viel mehr das Thema Sex im Kopf, denn was ich während unserer Stillzeit gemerkt habe, ist, dass es kein wirklich gleichwertiges Nebeneinander von Stillen und Erotik gibt, für uns beide nicht. Das hatte zwar keinen Einfluss auf die Stilldauer, denn das Wohl des Kindes geht da ganz klar vor, aber vielleicht sehen es ja andere Männer anders?

    Mh, also bei uns geht es auch immer nach dem Prinzip zwei Schritte vor, einer wieder zurück (oder so?). Mausi ist in den letzten 4 Wochen wie ein Vorzeigekind eingeschlafen: Lied gesungen, Gute-Nacht-Kuss, Schlaf gut, *schnarch*. Und dann ganz plötzlich, von einem Tag auf den anderen will sie seit gestern abends und sogar beim Mittagsschlaf unbedingt kuscheln und um Gottes Willen nicht allein sein #confused Dafür hat sie aber seit 4 Tagen schon eine trockene Windel nachts gehabt #super Also wer weiß, was da schon wieder in diesem kleinen Wuselköpfchen los ist. Also, was ich eigentlich sagen möchte: Er wird schon seinen Grund haben und Rückschritte gehören eben auch dazu, er nimmt sich, was er braucht und alles ist nur eine Phase :P

    Hallo,


    Im Oktober soll nun unser zweiter Schatz das Licht der Welt entdecken und kürzlich wurde im Geburtsvorbereitungskurs das Thema besprochen. Ich bin jetzt ein wenig durcheinander und wollte hier noch eine Meinung einholen.


    Bei unserer ersten Tochter war ich mit Kaiserschnitt im Krankenhaus und in der zweiten Nacht schrie sie ziemlich lange, eigentlich sobald sie von der Brust weg war. Die Schwester hat sie dann mitgenommen und ihr wohl eine Glucoselösung gegeben. Als ich dann zuhause war, regte sich meine Nachsorgehebamme (die auch in einem als stillfreundlich ausgezeichneten Krankenhaus arbeitete)ziemlich darüber auf, da Babys das nicht brauchen und bei ihnen wäre das ein Kündigungsgrund gewesen. Stillen lief dann bis auf diese eine Nacht auch hervorragend. Ich habe sie zu Beginn nach Bedarf, meist alle 3 Stunden, an jeder Seite 20-30 Minuten trinken lassen.
    Jetzt kommt nun bald Nr. 2 und den Vorbereitungskurs habe ich im Geburtshaus belegt und meine Hebamme von dort wird mich bei der Hausgeburt betreuen. Dort wurde nun der Stillstart so ganz anders beschrieben. Erstmal soll man das Kind sehr oft nur ganz kurz anlegen und das dann langsam bis zum Milcheinschuss steigern und dann soll man ca. 24 Stunden nach der Geburt dem Säugling Wasser bzw. eine Glucoselösung geben, da die Kleinen dann von der Geburt Durst haben und deswegen schreien.


    Eigentlich bin ich der Meinung mein Kind sagt mir schon, wann es was trinken will und die Muttermilch beinhaltet alles, was es braucht (also auch zum Durst löschen) und würde mir da gar keinen Kopf machen, aber da usnere Tochter tatsächlich so kurz nach der Geburt so geschrien hat, bin ich nun doch unsicher, ob ich das machen soll oder nicht.
    Was sagen Sie dazu?


    Danke für die Hilfe

    Mein Sohn beschäftigt sich zur Zeit mit dem Thema: wo war ich, bevor ich in Mamas Bauch gekommen bin?


    Oh, da könnte man jetzt spirituell/religiös werden. Was würdest du denn auf Fragen nach dem Tod antworten? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Ich würde ja sagen, dass es derselbe Ort ist, aber das ist natürlich Ansichtssache. Oder Wiedergeburt? Mh, oder ganz simpel für ein Kind: In meinem Herzen #herzen

    Gleichzeitig haben wir versucht, Situationen zu finden, in denen beide zusammen Spaß haben.


    Z.B. gingen meine Kinder auch in den "nur Mama!"-Phasen gerne mit meinem Mann raus, also nahm er sie auf alle möglichen erledigungen mit, mähte mit ihnen zusammen den Rasen, auch wenn es länger dauerte usw.
    Die Abläufe des andren zu kopieren, funktionierte meistens nicht, eigene Abläufe zu entwickeln ging viel besser.


    Das kann ich unterschreiben. Als unsere Tochter so eine Papa-Phase hatte hat es mir geholfen zu verstehen, was entwicklungstechnisch dahinter steckt, wieso sie das tut. Jetzt ist es auch gerade mehr Mama, z.B. kriegt Papa auch manchmal einfach keinen Gute-Nacht-Kuss, was meinen Mann immer sehr persönlich trifft und was er dann auch zeigt. Das finde ich dann auch immer nicht gut, aber was soll man machen.
    Und gerade jetzt in der Trotzphase merkt sie natürlich, dass sie bei Papa viel mehr darf und weniger muss, was für ihn z.B. einen Abend viel schwieriger macht, weil er sich schlecht durchsetzen kann. Aber gut, soll er halt eine halbe Stunde versuchen ihr die Zähne unter Protest zu putzen, mal brauche ich auch einen Abend für mich #prost

    Hallo,


    Ich hatte heute Entwicklungsgespräch in der Kita (Tochter 2,5 jahre) und die Erzieherin kam irgendwann auf das Thema Essen zu sprechen. Das Problem, welches wir schon immer haben: Unsere Tochter kaut ihr Essen nicht, sondern zerdrückt es mit der Zunge am Gaumen. Besonders problematisch ist solch ein Verhalten natürlich bei nicht-aufweichbarem Essen, wie Apfel(-schale), Möhren, Würstchenschale,... Ich hatte da schon mal mit der Erzieherin drüber gesprochen. Wir waren dann beim Zahnarzt und beim Kinderarzt. Ersterer konnte nichts Ungewöhnliches feststellen und die Kinderärztin meinte, dass das alle Kinder irgendwann lernen, die einen früher, die anderen später. Ich habe mir dann keine Sorgen mehr gemacht und das eher darauf geschoben, dass sie da eben ein bisschen "faul" ist, aber nachdem wir heute drüber gesprochen haben, habe ich sie beim Abendbrot nochmal richtig beobachtet und sie kaut wirklich gar nicht, sondern zerdrückt/lutscht so ziemlich alles! Und es ist in den letzten Monaten auch nicht besser geworden. Sie war immer ein sehr guter Esser, aber will auch ab und zu irgendetwas wieder ausspucken, also z.B. die Schale, die bei einem Apfel übrig geblieben ist. Die Erzieherin hat mir jetzt die Adresse von einer neurophysiologischen Homöopathin (oder so?) gegeben, wo ich mich auch melden werde, aber ich wollte vorab mal nachfragen, was ihr dazu sagt oder ob das jemand kennt oder Ahnung hat?


    Danke!

    Mein Vater sagt immer, ein gutes Geschenk muss man aufessen, austrinken oder erleben können. #super Ja, also er meinte damit, dass es nirgends rumstehen darf, am besten also ein toller Ausflug und ich finde Zeit schenken und was Schönes gemeinsam machen, ist immer eine gute Idee.

    Einen Kinderwagen hatten wir nicht. Im Auto habe ich sie zum Tanken drinnen gelassen, aber immer mit schlechtem Gewissen und eigentlich habe ich immer versucht diese Situation zu umgehen. Meine Angst war eher, dass sie allein Panik hat. Doof ist nur, wenn sie gerade schläft. Dann mache ich sowas meist nur, wenn ich das Auto im Blick habe.

    Mh, ich würde auch sagen, dass es nicht mit der speziellen Situation zu tun hat. Elterngeld gibt es nunmal nur 1 Jahr (bzw. 14 Monate) und dann ist es eine Frage, ob man es sich leisten kann nicht arbeiten zu gehen. Man hat Erspartes, einen gut verdienenden Partner, wohlwollende Großeltern oder was auch immer. Bei uns gab es auch alles nicht und von daher blieb uns auch nichts anderes übrig als das Mäuschen mit 15 Monaten in die Krippe zu geben. Und wenn jetzt hier manche sagen, dass ein Kind ja auch mal weint, dann stimmt das, aber wichtig ist doch, weshalb es weint. Ich habe kurz in der Krippe gearbeitet und es gibt Kinder, die wirklich den ganzen Tag aus Kummer weinen! Das ist hart, aber man merkt eben, dass es noch zu früh für sie ist. Und wie dich dein Kind am Nachmittag begrüßt, ist natürlich auch ein Indiz dafür, wie es ihm geht. Ich achte da immer ziemlich genau drauf, denn wenn das Kind anfängt zu weinen oder sich bestürzt abwendet, dann kann es mit seinen Emotionen/der Trennung einfach noch nicht umgehen. Und es ist doch total normal, dass es der Mutter auch weh tut - um Gottes Willen, wäre ja schlimm, wenn nicht! Leider leben wir aber in dieser Gesellschaft, wo darauf kaum geachtet wird. Da ist es völlig legitim, das Kind mit einem Jahr wegzugeben. Viele sagen ja, dass das Kind ausgelasteter ist, was ich auch gar nicht bestreiten will. Spielen mit anderen Kindern etc. macht Spaß, aber eben die Trennung von Mama nicht und da ist jedes Kind anders.
    Aber um dich auch mal zu trösten: Kinder sind verdammt anpassungsfähig und können sich auf neue Situationen gut einstellen und diese akzeptieren. Irgendwann ist auch die Gewöhnung da und sie bindet sich an eine ihr neue Bezugsperson. Meine geht jetzt gern in die Kita, kann aber z.B. überhaupt nicht bei Oma und Opa bleiben (über Nacht). Als wir das probiert haben, ist sie mir am nächsten Tag ganz doll ausgewichen und als sie mit mir und Oma und Opa im Urlaub war und Papa arbeitsbedingt nicht mitkonnte, hat sie beim Wiedersehen mit ihm auch geweint. Neue Situationen sind eben immer schwierig, nicht umsonst baut man sich so viele Rituale auf, aber irgendwann wird die Kita eben auch zu einem Ritual! Also Kopf hoch und genieß die gemeinsame Zeit dafür umso mehr! #knuddel

    Hallo,


    Meine Tochter ist jetzt fast 2 1/2 Jahre alt und eine begeisterte Bastlerin/Malerin. Wenn wir mal Zeit haben, bemühe ich mich eigentlich mir Sachen für sie auszudenken und wenn ich die Bastelkiste raushole und ihr ein altes T-Shirt überziehe, steht sie schon immer Füße trappelnd ganz gespannt neben mir #love Nur gehen mir so langsam die Ideen aus, denn viele Dinge kann sie nun mal einfach noch nicht und so lässt mmich mein Bastelbuch ein wenig im Stich. Habt ihr nicht noch tolle Ideen für mich? Wir könnten ja mal sammeln.
    Was wir schon gemacht haben:


    -Fingermalfarben (auf Papier, Luftballons, auf verschiedenen Schablonen)
    -mit den Füßen auf großem Tapetenstück malen
    -Papier reißen/Papierstreifen zerschneiden und dann aufkleben
    -Handabdrücke
    -Kartoffeldruck (oder eher mit einer Kartoffel malen ^^ )
    -Stempeln
    -"ausmalen"
    -T-Shirt bemalen (das war Fasching)
    -Murmelbilder


    Ich freue mich auf eure Ideen!

    Kommt auf das Bioprodukt an. Wenn ich Äpfel aus Neuseeland in Bioqualität an die Nase halte und die nicht mal nach Apfel riechen, dann nehme ich lieber normale Äpfel aus der Region. Es gibt leider auch schlechtes Biogemüse und Bioobst, das darf man nicht vergessen. Und halt auch gutes normales Gemüse und Obst. Z. b. würde ich normale Nektarinen aus Frankreich immer Bionektarinen aus Spanien vorziehen. Das sind halt so Erfahrungswerte. Aber muss natürlich jeder selber für sich handhaben.


    Stimmt, ich meinte auch eher regional. Aber da sieht man mal wieder, dass bio und regional nicht immer einhergehen, obwohl ich das so in meinem Kopf habe.

    Aber das erinnert mich immer an diese GLS-Werbung "Glückliche Hühner für 3,99 sind eine Ente"....und wie der eine Landwirt ja auch sagte, man kann nicht unendlich rationalisieren, es geht einfach nicht....


    Dabei ist das alles auch nur eine Gewöhnungssache. Sprit und Zigaretten werden auch immer teurer und werden trotzdem noch gekauft.

    btw, hat einer von euch gestern abend im ersten den "wie billig kann bio sein"-Film im Ersten gesehen? Der war interessant.


    Ich habe noch das Ende gesehen, mit den Hühnern. Echt erschreckend. Wir kaufen hauptsächlich tierische Produkte im Bioladen eben wegen der Tierhaltung und da kommt so ein Film natürlich überhaupt nicht gut! Mich hat es erstaunt, wie große Unterschiede es doch auch bei Bio gibt, eben Minimalstandards im Discounter und dann die, die eben nicht nur an den Profit denken.
    Ich kriege immer Eier von der Kollegin meiner Mutter, da laufen die Hühner auf dem Hof rum und Wurst versuche ich oft bei Gut Hesterberg zu kaufen. Alles keine Bio-Siegel, aber man kann hingehen und sieht die Tiere auf der Wiese stehen. Leider ist esw natürlich immer schwer an wirklich verlässliche Quellen ranzukommen! Da wünsche ich mir doch öfter auf dem Land zu leben.

    Danke für eure Antworten. Dann werde ich mal meine innerlichen Vorurteile zurückschrauben #pfeif
    Obwohl ich glaube, dass es noch einen Unterscheid gibt zwischen 'Ich bitte es meinem Kind doch oft an' und 'Wir essen oft selber Obst/Gemüse'. Meine Tochter habe ich z.B. dazu gekriegt Obst (zu Beginn Banane) zu essen, indem ich mich zu ihr gesetzt habe und einfach eine selber gegessen habe. Da kam sie natürlich neugierig an und ich habe ihr nur "ganz nebenbei" was abgegeben. Aber wie es scheint, essen die meisten Kinder hier zumindest dies oder jenes an Obst, was ja auch schon mal was ist. Eben nicht kategorisch kein Obst/Gemüse.

    Hallo Ihr Lieben,


    Wir haben gerade im Urlaub ein nettes Paar mit kleinem Kind (17 Monate) kennegelernt und beim Essen haben sie uns erzählt, dass ihr Sohn jegliches Obst verweigert. Da habe ich mich an meine kurze Schnupperzeit in der Krippe erinnert und daran, dass es ja dort tatsächlich auch Kinder gab, die kategorisch jegliches Obst und Gemüse abgelehnt haben. Nicht mal kosten und dann ablehnen oder wie bei meiner Tochter das ja und das aber nicht, je nach Geschmack eben, sondern - scheinbar - aus Prinzip kein Obst oder Gemüse. Ich habe mich jetzt natürlich wieder einmal gefragt, ob das bei manchen Kindern einfach so ist oder ob das anerzogen ist, also zu Hause ist Obst einfach kein normaler Bestandteil der Ernährung. Bei den Kindern kannte ich leider das Essverhalten der Eltern nicht.
    Was meint ihr? Hat jemand Obstverweigerer trotz gutem Vorbild? Oder meint ihr, dass das Erziehungssache ist?

    Vielleicht hast du ja glück und es gibt genug zu sehen von oben, sodass sie sich tragen lässt? Bei zu vielen Menschen möchte meine jedenfalls eher auf den Arm. Macht sie noch Mittagsschlaf? Dann könnte sie den ja auf dem Rücken machen. Ich würde solche Sachen auch nicht mit Buggy besuchen, das ist nur anstrengend.