Beiträge von Biene Maya

    Wir hatten das bis ca. 2 Jahre (kein windelfrei bzw. sehr spätes windelfrei-Kind). Ich dachte immer ich behindere sie darin, selbstständig trocken zu sein, wenn ich sie ständig auf den Topf setze, aber es kam eben IMMER etwas. Und dann ging es ganz plötzlich, dass sie bescheid gesagt hat, ohne mein Zutun.
    Ich sehe das auch wie Xenia. Kommunikation geht ja nicht immer nur in eine Richtung. Nicht nur du möchstest dein Kind verstehen, wann es mal muss, sondern auch es reagiert darauf, wann es mal kann.

    Mäuschen ist heute gestolpert und ein wenig unglücklich über ihren kleinen Stuhl gepurzelt. Ich stand daneben und sie hat gleich weinend die Arme zu mir hochgestreckt. Vorher hatte sie irgendeinen weißen Bonbon von Papa bekommen, was ich nicht mirbekommen habe. Ich sah ihn im Mund liegen und dachte natürlich gleich, dass sie sich einen Zahn ausgeschlagen hat. als ich dann versucht habe "den Zahn" aus dem Mund zu holen, wurde das Geschrei nur größer #pfeif

    Ja, schau dir mal die Sachen von Eva-Anna an. Erst denkt man, wow wie spannend und dann fühlt man sich doch irgendwie verarscht, dass man sich teilweise durch solche billigen Tricks hat reinlegen lassen. Und falls dir das irgendwie unheimlich sein sollte, ist danach garantiert der "ganze Zauber verflogen" (im wahrsten Sinne des Wortes!)

    Ja, hinsetzen mit dem Tragetuch darf man sich erst, wenn das Baby wirklich gaaaaanz fest schläft, ansonsten immer schön rumwuseln, Hausarbeit machen oder spazieren gehen #wisch Und so kommt auch selber zu mehr und schafft den Haushalt und muss nicht neben einer Wippe, Schaukel etc. sitzen und ständig anschubsen.

    Für meine Hebamme ist die Feindiagnostik Pflicht um im Geburtshaus oder zu Hause zu entbinden. Da müsste man einen Arzt finden, der nur das macht und dich sonst in Ruhe lässt.
    Ganz ohne einmal Ultraschall gemacht zu haben, würde sie keine außerklinische Geburt begleiten. Sie meinte, dass ein Ultraschall zwar nicht besonders angenehm für das Kind ist, man auf diesem Wege aber einfach viele Risikofaktoren ausschließen kann, die dann später gefährlich sein können.

    Hier gibt es ein Vorzeige-Beispiel zum Thema Abstillen und Durchschlafen. Allerdings habe ich sie nachts abgestillt, als ich gemerkt habe, dass sie kaum trinkt, sondern eher ein bisschen Kuschel-Nuckeln will. Klar, hat sie erst geweint, als ich ihr nicht wie gewohnt die Brust gegeben habe, aber nicht sehr lang. Eher war es so, dass sie dann, obwohl im Familienbett, 2-3 Nächte noch mehr Nähe gesucht hat - sie hat dann nicht mehr neben, sondern auf mir geschlafen #augen Obwohl ich so kaum schlafen konnte, habe ich ihr dann die Nähe gegeben, die sie eben als Ersatz gebraucht hat und wie gesagt, dann hat sie nachts auch ohne Probleme durchgeschlafen. Aber ich habe diesen Zeitpunkt auch nicht selbst gewählt, sondern eher von meiner Tochter abhängig gemacht. Ein paar Wochen vorher hätte das wahrscheinlich gar nicht so geklappt.
    Deinen Freund kann ich schon verstehen, wahrscheinlcih würden die ersten Nächte, wenn du wieder arbetien gehst, anstrengend werden und wahrscheinlich hat er Angst davor, ABER ich glaube das ist dann wie im Kindergarten oder bei Oma und Opa. Die Kinder können dann einfach unterscheiden, dass das jetzt nicht die Mama ist und hier läuft es jetzt so und so. Eine Freundin hat vor Kita-Beginn auch immer Einschlaf-Gestillt (Mittags) und hatte Panik vor der Kita und da gab es das einfach nicht und das versteht das Kind dann auch sehr gut.
    Möchtest du denn, dass sich euer Sohn auch ein wenig mehr an den Vater bindet? Vielleicht ist das ja eine gute Situation um deren Beziehung ein wenig zu stärken!
    Hier ist ins Bett bringen bei Mama und Papa sehr unterschiedlich, da Mäuschen einfach weiß, bei wem sie was machen darf/ kann/ muss/ soll.

    Haushalt und Kind gehen hier ganz gut, ABER wir haben auch nur EIN Kind! Und deshalb kann ich nur kleinlaut sagen, wie es hier läuft. Bei vielen Sachen will (und darf) Mäuschen mithelfen, z.B. Wäsche in die Waschmaschine, aus der Waschmaschine, mir geben. ein eigener Lappen zum Putzen, ein Besen, mit einem Kindermesser Gemüse schnippeln. Vor dem Bügeleisen hat sie großen Respekt, weil eben ganz heiß, zusammengelegte Wäsche anfassen: gibt ein Donnerwetter (genau wie bei allen anderen Sachen, die sie eben nicht darf), Geschrei, wenn ich etwas aufräume (was nicht ihre Spielsachen sind, die wir zusammen aufräumen) ignoriere ich einfach. Ansonsten kann sie sich schon ganz gut allein beschäftigen und ich achte immer darauf, dass ich immer nur kurz sauber mache, z.B. Tisch abräumen, Geschirrspüler ausräumen (wo sie aber auch mithilft) und wenn ich merke, die Konzentration allein etwas zu machen, lässt nach, spielen wir etwas zusammen. Chaos herrscht hier trotzdem, da wenn ich eine Sache wegräume, mindestens 10 Dinge schon wieder in der Wohnung verteilt werden #trommel

    Ich vermute mal, dass sie sich ebenso verletzt fühlt wie du und so lässt es sich natürlich überhaupt nicht objektiv diskutieren. Wenn dir also daran etwas liegt, würde ich versuchen wieder Frieden herzustellen, mich vielleicht entschuldigen - möglicherweise fühlte sie sich ja wirklich von "deinem Angriff" überrumpelt und in die Enge getrieben. Und wenn du dann das Thema wieder aufgreifen möchtest, müsste das schon sehr feinfühlig geschehen. Vielleicht könntest du ja von euch erzählen und weshalb du dich gegen solche Programme entschieden hast, ohne ein "Du musst das so machen". Könnte natürlich sein, dass dann schon alles zu spät ist.

    Und warum soll es keine Kinder geben, die nicht ins Tuch wollen?


    Ja, genau DAS will ich wissen!!! Meines Wissens sind Kinderwägen eine recht moderne Erfindung.
    Dass alle mit dem speziellen Vorgehen glücklich sein sollen, ist mir auch klar, aber wäre dieses kind bei mir aufgewachsen, wäre es dann genauso?


    Ansonsten ist für mich rabig, wer den Weg des Kindes geht und nicht seinen Eigenen.


    Ja, das ist schön gesagt ^^

    Wir haben auch einfach nie einen angeboten. Zum Nuckeln, Kuscheln, Beruhigen gab es eben immer die Brust. Die Nuckel von anderen Kindern waren auch nur Spielzeug, ich glaube, sie hat nie wirklich verstanden, wozu die eigentlich gut sind. Ich finde es auch irgendwie unnatürlich und deswegen haben wir den auch nie als notwendig eempfunden.

    Hallo Ihr Lieben,


    Ich habe mich heute zum ersten Mal seit Längerem mal wieder mit einer Freundin unterhalten, die im Februar ein Kind bekommen hat. Tendenziell erwische ich mich immer dabei, wie ich junge Eltern auf ihre "Rabigkeit" hin teste #pfeif , so auch heute. Und was soll ich sagen: Kind wurde mit 6 Wochen aus dem Elternschlafzimmer ausquartiert (und es schläft jetzt besser), Kind mochte keine Tragetücher/Tragehilfen (beides ausprobiert, zu viel Körperkontakt, es will lieber etwas sehen), Kind (5 Monate) bekommt bereits Mittags- und Abendbrei gefüttert (nachdem er die ersten beiden Tage den Brei wieder erbrochen hatte und Bauchschmerzen hatte, liebt er ihn nun). So, meine Schublade ging natürlich sofort auf...
    ABER: Diese Dinge hört man ja doch öfter mal. Hier z.B. liest man ja auch öfter von Kindern, die nicht getragen werden wollen. Oder woanders besser schlafen. Und ich frage mich dann: Ist das normal? Stellen wir uns vor, wir wären bei Frau Leadloff im Urwald: Da gibt es doch auch keine Kinderwagen-Alternative? Gibt es da auch Kinder, die nicht getragen werden wollen? Müssen die dann einfach da durch (Ich ferber mein Kind ins Tragetuch #hammer ).
    Ist dieses Kind von meiner Freundin wirklich so anders als es meines war? Oder sind die Eltern anders? Hat das Kind sich einfach den Erwartungen der Eltern angepasst und nicht wie unseres lautstark sein Recht auf Körperkontakt eingeklagt?
    Vielleicht versteht ihr ja ein wenig, was ich meine und fragen will #schäm Eben: Was ist "normal"?

    Hallo,


    Wir bekommen ja nun ein Herbst-/Winterkind #super und für die ganz Kleinen gibt es im Maxi Cosi ja einen Sitzverkleinerer. Ich würde da aber gern so einen Wintersack reintun. Brauche ich dann den Verkleinerer trotzdem oder verkleinert der Wintersack schon genug?


    Danke für eure Hilfe


    Aber was ist denn bezgl. Gewalt der "goldene Mittelweg"? Nur ab und zu mal schlagen, nur ganz sanft Klapsen, oder was?


    Bei Gewalt und deren Beschönigung kenne ich nur einen Weg: nein!


    Der goldene Mittelweg bezieht sich auf Erziehunugsstile. Sein Kind antiautoritär oder eben autoritär zu erziehen sind ja Extrembeispiele. Der goldene Mittelweg wäre für mich dann ein demokratischer Erziehungsstil, bei dem das Kind aber nicht (ein bisschen" geschlagen wird. Ich beziehe die Ausgangsfrage auch nicht nur aufs Schlagen, sondern auch auf psychische Gewalt wie Schreien lassen etc.

    Mh, das kenne ich nicht so. Ich wohne im Osten und da war die antiautoritäre Erziehung nicht so verbreitet, daher fällt das den Leuten hier nicht so als Argument ein.


    Vielleicht könnte man dann sagen, dass Extreme eh immer schlecht sind und meist der goldene Mittelweg am meisten bringt?

    Mir fällt gerade ein, dass meine Hebamme damals in der Stillgruppe als es darum ging, wie Kinder früher in den Kliniken und im Allgemeinen behandelt wurden und ob es ihnen geschadet hat, sinngemäß geantwortet hat: Na schau sie dir doch an unsere Gesellschaft. Wie viele Probleme, Alkohol- Drogenmissbrauch herrscht und diese Kühle unter den Menschen.
    Ich kann mir vorstellen, dass das solche Leute "verstehen", da das ja meist auch Leute sind, die ständig über alles meckern.

    Ja, Das ist besonders schwieirg, wenn die Kinder der anderen Person dabei sind. Dann ist das immer schnell ein sehr persönlicher Angriff.


    Ich habe letztens das hier gelesen, ist zwar zu lang für eine gute Antwort, aber vielleicht lässt sich ja irgendwas draus machen:


    Guter Rat aus alter Zeit?




    Sicher haben auch Sie schon mal den Rat bekommen Ihr Kind einfach schreien zu lassen, wenn es nicht alleine einschlafen kann.


    Diese Erziehungshaltung ist in Deutschland weit verbreitet und entstammt aus der nationalsozialistischen Erziehung. In Mütterschulungskursen und mit Hilfe von Ratgebern versuchten die Nationalsozialisten die Erziehung der Kinder möglichst früh zu beeinflussen. Hitler mutmaßte in „Mein Kampf“ dass es mittels gründlicher Ausbildung der Mütter möglich sein müsse, in den ersten Jahren des Kindes eine Behandlung herbeizuführen, die zur vorzüglichen Grundlage für die spätere Entwicklung dient. Er meinte damit natürlich eine Entwicklung im nationalsozialistischen Sinne. Das Ziel dieser Erziehung war es, den Kindern eine möglichst hohe Frustrationstoleranz anzuerziehen.


    Der Rat, das Kind müsse im eigenen Bett und möglichst noch in einem eigen Zimmer schlafen, entstammt aus dieser Zeit. Auch die Empfehlung schreiende Kinder „in einem abgelegenen Raum kaltzustellen“ bis sie lernen, dass ihr Schreien nix bringt, ist diesen Ratgebern, entnommen (z. Bsp.: "Die deutsche Mutter und ihr Kind"). Nach dem Nationalsozialismus wurden diese Ratgeber, um die Nationalsozialistischen Inhalte bereinigt, weiter verlegt und von Städten und Gemeinden an junge Mütter verschenkt. So hat sich dieses Gedankengut in Deutschland weit verbreitet und die nationalsozialistische Beeinflussung der Mütter wirkt bis heute nach.

    Also ich versuch mal: du hast z.B. 10 Studien und je ein r. Also 10 Korrelationskoeffizienten, die du miteinander vergleichen möchtest. Die muss man dann, um sie vergleichbar zu machen anhand der Stichprobengröße gewichten, um dann die Effektgröße (Deltamaß) zu berechnen aus dem dann rho geschätzt wird. Sind wir uns da einig?
    Rho ist genau genommen nicht gleich r, sondern r entspricht dem Deltamaß (also diesem Dreieck) aus dem dann rho geschätzt wird. Und soweit ich weiß, wird dann im Ergebnis auch noch der durchschnittliche Effekt also r(Mittel) angegeben. Könnte es das sein?

    Zitat von Maude



    Och, weißt du, für meine Eltern werde ich wohl immer das Kind bleiben, die sorgen sich auch noch um micht wenn ich 70 bin. Insofern passt das schon ;)


    Sehe ich auch so. Mir würde nie einfallen meine Eltern beim Vornamen zu nennen. Ein Jugendfreund von mir hat das gemacht und das damit begründet, dass die Eltern sich dann jünger fühlen würden. Sagte er, ich habe eher vermutet, dass er sich als Teenager dann eher erwachsener fühlt :P