Beiträge von Biene Maya

    Heute beim Abendbrot: Mein Mann hat schwarz gerußtes Brot gekauft, mit dessen Kruste man Leute erschlagen könnte. Ich schneide das Brot an und stelle fest, dass wir und daran die Zähne ausbeißen und wohl besser die Kruste abmachen müssen. Töchterchen starrt mich mit sorgenvollen Blick an, hält dann die Hand auf ihre Brust und beschließt: "Ich will aber nicht die Brust abmachen!"

    Von meiner Vollnarkose war ich ziemlich überrumpelt, weil ich gar nicht damit gerechnet hatte. Sie haben mich gleich nach der OP geweckt, was doof war, denn ich war noch sehr fertig, müde und hatte sehr mit dem Husten -> Kaiserschnittnarbe zu tun. Sie haben mir mein Baby gegeben und mein Kopf wusste, dass das jetzt irgendwie wichtig ist, dieser erste Kontakt, doch ich konnte es nicht genießen, da ich sehr mit meinem Körper zu kämpfen hatte #heul . Ich glaube, wenn sie mich noch ein wenig hätten schlafen lassen, wäre ich fitter gewesen. Ich bin den ganzen Tag immer wieder eingeschlafen, habe mich dann aber sehr schnell wieder erholt und schon abends konnte ich aufstehen. Das Stillen hat super geklappt, auch wenn es nicht gleich nach dem Aufwachen war. Essen konnte ich am selben Tag schon.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Vorfreude auf dein Kind! Dein Mann und du könnt euch gut absprechen, was wie laufen soll und so könnt ihr auch eine nicht optimale Geburt zu einem wundervollen Tag machen! Ich wünsche es euch!

    Ich glaube auch, ähnlich wie adriela, dass das nicht unbedingt eine Sache ist, die man mit Argumenten herbeiführen kann. Würde man das rationell begründen wollen, würde man wahrscheinlich immer den Kürzeren ziehen. Aber da dir das wahrscheinlich auch nicht weiter hilft, hier ein Versuch. Bei uns ist es zwar noch nicht so weit (Nr. 2 ist erst in Arbeit), aber ich möchte auch gern noch ein drittes Kind haben aus folgendem Grund: Meine Mutter ist Einzelkind, insgesamt kleine Familie. Mein Vater hat zwei Geschwister, inklusive deren Kinder (also meine Cousins/Cousinen) und deren Kinder, insgesamt große Familie. Die Familie meines Vaters ist eine große Gemeinschaft (auch wenn es dort natürlich auch mal Gezanke gibt!) und ein Familienfest im Garten ist einfach herrlich. Viele Leute, jeder hilft, Kinder spielen, eine ungezwungene Atmosphäre. Das ganze Gegenteil bei meiner Mutter. Irgendwie peinlich anstrengend, man kann sich bei geringer Personenzahl kaum aus dem Weg gehen und Konflikte und Generve scheinen sich daher schneller auszubreiten. Ich weiß, das hört sich sehr nach Küchenpsychologie an, aber vielleicht ist ja etwas dran. Ich selber habe eine so viel ältere Schwester, dass ich schon wieder Einzelkind bin (6,5 Jahre), nach der Grundschule sind wir umgezogen, Schwester schon ausgezogen und ich kannte niemanden und bin auch kein Typ, der schnell einen neuen Freundeskreis aufbaut. Ich hätte mir oft ein Zuhause voller Leben gewünscht. Urlaube in einer Gemeinschaft wie z.B. auf dem Zeltplatz oder mit befreundeten Familien empfand ich immer am schönsten. So, und bevor ich jetzt noch sentimental werde, höre ich lieber auf :S

    Ich habe mit 8 Monaten mit dem Töpchen angefangen und das war sehr gut. sie hat das problemlos angenommen und der Topf war immer eine "normale" Sache. Mit ein paar Seifenblasen oder Buch angucken, hat sie dann auch mitgekriegt, dass man auf dem Topf eben ein Sekündchen sitzen bleiben sollte. Dass sie dann die Schließmuskeln absichtlich entspannen konnte, wenn sie auf dem Topf saß, ging sehr schnell, aber eben kein Signalisieren vorher. Absichtlich pullern/kackern ja, absichtlich nicht pullern/kackern nein. Im Sommer, ca. mit 12 Monaten, habe ich sie auch zu Hause fast immer ohne Windel gelassen und ich fand es schon gut, dass sie dann überhaupt merkt, dass da etwas passiert (Wir hatten auch nur Wegwerfwindeln). Seit sie 25 Monate ist, ist sie tagsüber trocken.

    Hier ist auch eine HG nach KS geplant. Für meine Hebamme war der OP-Bericht wichtig (also warum genau KS und ob es Komplikationen gab), der Abstand zur ersten Geburt (min. 2 Jahre), eine unauffällige Feindiagnostik und erst ab 37.SSW.
    Der Arzt bei der Feindiagnostik meinte, dass die Narbe eigentlich nicht reißt und wenn dann wurde meist eine PDA + Wehentropf gelegt (so war es auch bei meiner Schwester). Restrisiko ist natürlich immer da und das muss man dann akzeptieren.

    Wir mussten zwar nicht sehr ums Stillen kämpfen, aber ich brauchte auch erstmal eine gewisse Zeit um mich an den Gedanken abzustillen zu gewöhnen. Ich hätte auch gut schon 2 Wochen vorher aufhören können, doch ich habe dann einfach noch so lange weitergemacht bis ich mich damit wohl gefühlt und innerlich mit dem Thema abgeschlossen habe. Es sollen sich ja alle Beteiligten wohl fühlen und die Zeit kann man sich dann nun auch noch nehmen!

    Mh, eventuell habe ich das jetzt nicht ganz verstanden, aber: Meine Tochter hatte keinerlei Saugersatz und die Brust war trotzdem uninteressant. Und muss man denn dann gleich auch den Schnuller abgewöhnen? Ich hätte jetzt gedacht, das hätte noch Zeit. Bis zur Schnullerfee und das versteht er ja jetzt garantiert noch nicht.


    Septemberglück, biete ihm doch statt der Stillmahlzeit (also wenn du für dich entschieden hast, dass du aufhören möchtest) einfach einen Becher Milch an?

    Uns ging es genauso. Mit 10,5 Monaten hat mein Mäuschen auch nur noch rumgenuckelt und war eher "mit den Gedanken woanders". Ich wollte zwar auch mindestens ein Jahr stillen, war aber auch nicht mehr mit Elan bei der Sache und ich dachte mir, dass ich ja nichts "erzwingen" muss. Solange man diesen Abendbrei/Milchbrei füttert, braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen, ansonsten kann man ja Milch zum Trinken geben und alle anderen Milchprodukte zählen ja auch. Ich habe ihr dann Kuhmilch gegeben. Wir haben aber auch keine Allergieprobleme oder Ähnliches

    Damit sie nicht im Schlaf rauskullert, habe ich immer ein Stillkissen/Decke drum herum gelegt. Wenn sie wach war, war sie immer selber dafür "verantwortlich" irgendwo nicht runterzufallen, also auch Couch und so, d.h. wenn sie runter wollte, habe ich ihr gezeigt, wie sie es alleine kann, ansonsten habe ich nie zum Schutz die Hand hingehalten und ihr damit Sicherheit vermittelt sondern habe sie gelassen (natürlich immer unauffällig ein Auge drauf und jederzeit bereit ganz schnell doch noch die Hand auszustrecken). Das hat sie auch sehr schnell kapiert. Auf Matratzen im Schlafzimmrt hat mein Mann auch bestanden, waren aber an dich überflüssig.

    Wir sind mit dem Auto unterwegs und Töchterchen (2 J.) studiert die Umgebung. Ein Smart fährt an uns vorbei. Sie: "Da, ein Baby-Auto!"