Beiträge von happy spider

    Fast alle Biolog_innen, die ich kenne, haben einen Job gefunden. Gezahlt wird, je nach Branche, sehr unterschiedlich. Generell kann ich aber Biologie empfehlen, weil es so vielseitig ist und man in vielen Bereichen arbeiten kann.


    Ansonsten hätte ich jetzt auch Biochemie oder Geoökologie empfohlen oder aber Medizintechnik. Die Medizintechnik Branche boomt und zahlt sehr gut. An der Beuth Hochschule gibt es z. B. auch medizinische Informatik, das ist sicher ein Zukunftsfach. Wenn es was mit Menschen sein soll, könnte sie hinterher in den Vertrieb oder ins Qualitätsmanagement gehen. Wenn sie aber direkt am Menschen arbeiten will, geht es ganz ohne Ekelsachen vermutlich nicht. Sonst hätte ich vielleicht noch hebammenkunde ins Rennen geschmissen.


    Wenn es nicht zahnmedizin sein soll, dann vielleicht Bachelor Dentaltechnologie? Von einer Ausbildung in dem Bereich würde ich aber abraten. Praktika sollten möglich sein, falls ihr entsprechende Firmen in der Nähe habt.


    Es gibt mittlerweile so viele verschiedene Studiengänge, es lohnt sich vielleicht auch erst mal danach zu gucken, wo man studieren will/kann und dann zu gucken, was dort angeboten wird. Weiß gar nicht, ob es reine Biologie noch gibt, bei uns ist das dann z. B. Umweltwissenschaft.

    "33 Prozent der Jugendlichen mit niedrigem sozioökonomischen Status weisen Gleichaltrigen in Problemlagen die individuelle Schuld zu."

    wenn das stimmt, zeigt das, dass diese jugendlichen internalisiert haben, was ihnen die Gesellschaft dauernd mitteilt: Ihr seid selbst schuld, wenn ihr nicht mithalten könnt.


    Insgesamt finde ich, dass der Artikel einige problematische aussagen trifft, z.B. 'je mehr Empathie, desto besser.'

    Es gibt flexible Systeme, die auch PM können, z b sharepoint oder oneNote, dass (kann) man sich seine templates selbst aufsetzen. Manche arbeiten hier bei uns auch mit MS project, sind aber nicht zufrieden.


    Eine PM Software hat Funktionalitäten, die Excel oder Word nicht haben, z. B kann man Aufgaben zuweisen, die Person wird benachrichtigt, die Aufgabe erscheint in ihrer persönlichen aufgabenliste.

    Ich hab ja mal gelernt, dass, wenn man weiß, was genau rauskommen soll, klassisches PM besser geeignet ist als agiles.


    Für euer Projekt ist eine festes Ziel (Energieversorgung steht und ist abgenommen), bzw klar definierte Meilensteine, wahrscheinlich relevanter als die Deadline (die natürlich trotzdem immer im Blick sein muss). Agil hat seine Stärken, aber es gibt auch Anwendungsbereiche, für die es nicht geeignet ist. Da kann man sich dann einzelne Methoden rauspicken, z. B die zeitnahen feedback-Runden, klar strukturierte Meetings und das ständige arbeiten an Verbesserungen


    (aber ich habe auf Kundenseite extrem schlechte Erfahrungen mit agilem PM gemacht. ? wenn ich ein Produkt habe, für das ich gesetzlich definierte Anforderungen habe und jemand anderes entscheidet dann, das hat keine Prio und am Ende ist die Deadline eingehalten, aber ich kann mit dem Produkt nicht arbeiten und bin ein jahr damit beschäftigt in Übersee tickets zu eröffnen, die vielleicht bearbeitet werden, dann hat es nicht funktioniert.)

    Hier ...


    ... was genau ist es denn, was dir Respekt einjagt?


    lg roma

    Hauptsächlich das Thema Selbstdisziplin, ehrlich gesagt. Auch die Befürchtung zu vereinsamen.

    Danke schon mal für die Tipps. Ob noch andere KollegInnen remote arbeiten weiß ich nicht. Ich finde es auch nicht prinzipiell schwierig, mit einem verteilten team zu arbeiten, das haben wir hier bei den Raben schon gemacht, bevor es hip war :D Auch mein jetziges team ist verteilt, aber ich habe auch viele KollegInnen vor Ort.

    Ich werde mich demnächst auf eine Stelle bewerben, bei der ich von zu Hause aus arbeiten würde. Vorgesetzter und Team wären 200 km weit weg, gewünscht ist, dass ich mindestens zwei mal im Monat dort aufschlage.


    Einerseits finde ich das ziemlich verlockend, kein Pendeln und kein Großraumbüro mehr, bessere Vereinbarkeit, usw. aber andererseits habe ich auch Respekt davor.


    Gibt es hier Frauen, die Erfahrung mit so einem Modell haben? Was sind eure Tipps, worauf muss ich achten, wenn ich das mache (und die mich wollen)?

    Oh je, das klingt nach Action. Ich fürchte, wenn ich einmal anfange zu schreiben, hab ich zu tun bis morgens um 6 ? ich versuche noch mal, die Augen zu zu machen.

    Das ist jetzt aber AfD-Logik. "Die alleinerziehenden Frauen sollen halt heiraten, damit sie nicht verarmen."


    Da sind ein höheres Kindergeld, ein umfangreicheres Elterngeld oder mehr Betreuungsmöglichkeit eine bessere Lösung.

    Huch, nein, das ist nicht das, was ich ausdrücken wollte. Sondern, die Bedingungen sind wie sie sind und wir müssen sie ändern, aber bis es so weit ist, rate ich jeder mutter, die die unentgeltliche arbeit übernimmt, dazu, sich abzusichern. Wenigstens indem sie heiraten, dann haben sie immerhin Anrecht auf Dinge wie erbe oder witwenrente.


    Heiraten ist das mindeste, was Frau tun sollte, wenn sie auf eigenes Einkommen verzichtet und unentgeltlich arbeitet. Allerdings wurde der nacheheliche Unterhalt abgeschafft. Mit der Folge, dass fast jede 2.alleinerziehende in Armut lebt. In der Rente ist das dann nicht anders. Die Abschaffung des nacheheliche Unterhalts war für frauen(Mütter) eine Katastrophe.