Beiträge von happy spider

    Ursula K. LeGuin wäre da eine Autorin, die zu nennen wäre.

    Ich möchte diesen Artikel teilen. Es geht um die Situation von Wissenschaftlerinnen während der Pandemie und behandelt viele interessante Aspekte, z. B. auch, dass Männer schneller bereit sind, vor einer Kamera über Dinge zu sprechen, von denen sie wenig Ahnung haben und dass das unserer Gesellschaft schadet:


    "Another issue is that women take on teaching, mentoring, and academic service work more regularly than men, and are more likely to serve in operational roles — [...] “getting shit done.” In the context of the current pandemic, that often means working at a breakneck pace to coordinate multiple investigations, at multiple sites, often in multiple countries, said Rasmussen. That leaves the men, who are nominally in charge, to talk to the press, she said. "


    https://undark.org/2020/06/22/…VGZ-WTbzR0uS7XcVovtBwsmns

    Diskussion mit meinem Mann über Kinderklamotten. Er ist tatsächlich der Meinung, dass Mädchenklamotten deshalb anders (=bewegungseinschränkend #flop) geschnitten sind, weil der Durchschnitt der Mädchen kleiner und kürzer ist, als der Durchschnitt der Jungen. Anders ist es für ihn nicht erklärbar, dass die Industrie das so macht #rolleyes.

    Weiß jemand wo ich fundierte Informationen/Daten finde, um ihm klar zu machen, dass ich mit meinem Aufregen darüber nicht spinne?

    Kimdergrößen orientieren sich doch an der Körpergröße. Größe 152 ist also für Kinder der gleichen Körpergröße, nicht des gleichen n Alters. Er kann ja mal ein mädchenshirt und ein jungenshirt in 152 übereinanderlegen.

    Es ist extem, wie sehr ich keine Ahnung von eurem Fachjargon habe 8o!

    PEI, GMP AQ ? Wie war das alles?

    Hej, ich bin mit einem Biologen-Hochschullehrer als Vater aufgewachsen und kann bei medizinischen Gesprächen ziemlich lange den Faden verfolgen , aber jetzt bin ich lost in Translation...#hammer


    Auf jeden Fall viel Glück bei der Bewerbung!

    Uni-Forschung/Lehre und Pharma sind auch echt zwei Welten.

    Pharma hat noch ganz andere Dinge zu bieten als den Außendienst. Auch in der Qualitätssicherung und im Qualitätsmanagement werden immer Biolog_innen gesucht, oder auch im Bereich regulatory Affairs. Sustainability oder IVDR könnten da geeignete Stichworte sein. gerade boomt auch die medizinprodukte-Branche.

    GMP kann ich nicht #angst das lernt man in der Uni nicht

    Das stimmt. Auch nicht GLP, GCP, GVP, ISO 13485, AMG. Das lernen die meisten erst im Berufsleben. QA/QM ist natürlich nichts für jede, aber was ich damit sagen wollte, es lohnt sich auch abseits der Kernqualifikation zu gucken.

    Ach ja, und Bewerbungen sind immer, immer, immer stressig. Bei meinem letzten bewerbungsverfahren hätte ich beinahe 10 vorher abgesagt #rolleyes es kam mir plötzlich alles total bescheuert vor und total unnötig. Und echt mal, das PEI will dich und alles, was dir einfällt ist, dass du nicht gut schreiben kannst? 😁 Ich bin mir sicher, du hast die eine oder andere Stärke, das PEI will einen nicht einfach so.

    Pharma hat noch ganz andere Dinge zu bieten als den Außendienst. Auch in der Qualitätssicherung und im Qualitätsmanagement werden immer Biolog_innen gesucht, oder auch im Bereich regulatory Affairs. Sustainability oder IVDR könnten da geeignete Stichworte sein. gerade boomt auch die medizinprodukte-Branche.

    Hm, da bin ich vielleicht einfach durch die japanische Kultur meines Arbeitgebers geprägt. Ich finde es unglaublich entspannend, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem ich nicht sagen muss, dass ich etwas gut kann, sondern es gesehen und anerkannt wird. Das heisst ja nicht, dass ich nicht weiß, was meine Arbeit wert ist oder ich nicht weiß, was meine Stärken sind.


    Ich weiß auch von meinen Mitarbeiterinnen, was sie gut können und sage ihnen, dass mir das bewusst ist. Wenn ich nur diejenigen, die darüber reden, entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen würde, würde mein Team nur halb so viel leisten.

    Aber meine Gehaltserwartung aufgrund meiner Arbeitserfahrung mitzuteilen ist ja keine Verhandlung. #fingerDas ich mich vorbereite ist selbstverständlich.


    Trotzdem braucht es eigentlich ein externes rating anhand der stellenbeschreibung, anonymisiert und nicht durch den Vorgesetzten.

    Harmoniebedürfnis galt in meiner Schulung zum Thema Führung übrigens als positive Eigenschaft.


    Edit: und ich halte Bescheidenheit für eine tolle Eigenschaft, gerade im Beruf. Erfolgreiche Narzissen und Egomanen gibt es wahrlich genug.

    Wenn Du als Frau nicht verhandeln kannst in einem Bewerbungsgespräch, kannst Du das wahrscheinlich auch nicht für die Firma. Da willst Du dann vielleicht auch bescheiden sein und alles harmonisch haben.

    Ich will aber nicht behaupten, dass Frauen grundsätzlich nicht verhandeln können. Das ist schlussendlich Typsache.

    Ich bin hervorragend im Interessen-basierten Verhandeln. Ich kann im Beruf für fast alles eine Lösung finden, von der alle Beteiligten profitieren. Konfliktlösung im interkulturellen Kontext: ja, kann ich.


    Muss ich mein Gehalt verhandeln, bin ich verloren. Bin froh, dass das zuletzt der Headhunter für mich gemacht hat. Und es gibt wahnsinnig viele Berufe, bei denen man gar nicht feilschen muss. Außerdem hatte ich jahrelang als Frau im gebärfähigen Alter eine extrem schlechte verhandlungsposition.


    Es gibt wohl auch Studien, die zeigen, dass Frauen seltener eingestellt werden, wenn sie hart verhandeln. Es wird vermutlich niemanden überraschen, das gleiches Verhalten je nach Geschlecht unterschiedlich bewertet wird.

    Ich hab Muttertag früher gehasst. Mein ex-Mann hat eh nicht dran gedacht und ausgeschlafen, die Kinder waren viel zu klein, um zu verstehen, was das ist, ich war permanent erschöpft und das sollte nun def eine Tag sein, an dem ich Anerkennung bekomme.


    Dieses Jahr ist es aber richtig schön, meine Kinder sind groß und wollten mir wirklich gerne einen schönen Tag schenken. Kein Mann hier, der genervt ist, kein Stress, keine Erwartungen. Die Kinder brauchen keine Betreuung, ich liege auf dem Sofa und lese und stopfe mich mit Schokolade voll.

    Mittlerweile finde ich es auch schön, mich als Mutter feiern zu lassen. Und dann noch der pazifistische Ursprung des Muttertag, mir ist er inzwischen wichtig geworden.


    Allen, die einen blöden Tag haben, lass ich mal eine Umarmung da. Und zur Aufmunterung diesen postillon-artikel:


    https://www.der-postillon.com/…g-polizei-befurchtet.html


    Und hier ein Auszug aus der mother's day proclamation:


    Arise, all women who have hearts, Whether your baptism be that of water or of tears ! Say firmly : We will not have great questions decided by irrelevant agencies. Our husbands shall not come to us, reeking with carnage, for caresses and applause. Our sons shall not be taken from us to unlearn all that we have been able to teach them of charity, mercy and patience. We, women of one country, will be too tender of those of another country, to allow our sons to be trained to injure theirs. From the bosom of the devastated earth a voice goes up with our own. It says: Disarm, disarm! The sword of murder is not the balance of justice. Blood does not wipe out dishonor, nor violence vindicate possession. As men have often forsaken the plough and the anvil at the summons of war, let women now leave all that may be left of home for a great and earnest day of council.




    Der Muttertag ist ein Tag, den wir Mütter begehen, unsere eigene politische Agenda in den Mittelpunkt stellen und feiern können. Es muss ja nicht um dieses Mann-Frau-Ding gehen oder darum, ob unsere Kinder uns lieb haben und unsere Arbeit respektieren. Seid ruhig wütend, das ist dem Anlass angemessen.