Beiträge von happy spider

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    Ich würde eineN ErwachseneN aufnehmen, jemand zum reden und der einen mal in den Arm nimmt. meinen Sohn bin ich schon losgeworden, aber ich könnte im Tausch eine 14jährige anbieten, die eigentlich kaum Gesellschaft braucht, und eine Katze mitbringt. Sie freut sich aber, wenn jemand neben ihr sitzt, wenn sie Hausaufgaben macht, und übernimmt auf Zuruf alle möglichen Hausarbeiten.

    Nicht bildungsfern, und ein Kind hat null Wertschätzung für Dinge, nicht mal für die switch, spiele fliegen rum, die Hälfte fehlt, ist verklebt oder kaputt. Das andere Kind ist äußerst penibel.


    Deine These finde ich echt krass, wie kommst du darauf?? Was hat deiner Meinung nach Bildung mit Wertschätzung von materiellen Dingen zu tun? Wo soll da der Zusammenhang sein? Und meinst du Bildung oder Armut oder soziale Benachteiligung?


    Nach meiner Beobachtung haben manche Kinder aus sozial benachteiligten oder diskriminieren Gruppen erheblich mehr Stress als andere Kinder. Wie viel Stress haben die Kinder in deiner Gruppe? Wie viel zugewandte und freundliche Aufmerksamkeit bekommen sie in der Betreuung? Erhalten sie Anerkennung für ihre Stärken? Oder werden sie und ihre Familien als grundsätzlich problematisch wahrgenommen?

    Annie ich soll zurück nehmen, dass ich gesagt habe "die Medien manipulieren subtil" erinnere mich an den Begriff "Lügenpresse"? Wenn dir das hilft, nehme ich das zurück. Ehrlichen Herzens würde ich aber beim nächsten Mal wieder nachfragen. Tut mir leid, dass dich das so trifft. Ist wirklich keine Absicht und ich halte dich auch nicht für einen Nazi. Ich wollte dir zurück spiegeln, wie eine solche Aussage auf mich wirkt. Ich halte solche Aussagen nämlich für gefährlich, eben weil sie rechten, etc. in die Hände spielt. Das kannst du annehmen oder einfach als Schrulle meinerseits verstehen.

    Und was denkst du, wer entscheiden hat, dass das nicht thematisiert wird und aus welchem Grund? Du sagst ja, es sei manipulative, das bedeutet, du denkst es sei Absicht und zu einem bestimmten Zweck.


    (ich finde Berichterstattung in Medien wie TAZ, FAZ, etc. oft sehr verkürzend, zuspitzend und manchmal sogar faktisch-falsch, ja. Ich glaube, das liegt oft an Unterfinanzierung, mangelhafter Ausbildung und mangelndem Interesse. )

    Fast alle Alleinerziehenden, die ich kenne, sind alleinversorgerinnen (Einverdienerinnen). Mein Vater war alleinerziehend und ist aber auch erwerbstätig gewesen (meine Mutter genauso und sie hat selbstverständlich Unterhalt gezahlt). Natürlich ist sowas eine Frage der Prioritäten ...

    Wenn er mit dir direkt die Gründe besprechen will, und du das nicht möchtest, sagst du einfach, dass du das gerade nicht möchtest, dass ihr aber gerne später noch mal (optional: gegen Ende deiner Tätigkeit) einen Termin dazu ausmachen könnt.

    Es geht mir neben meinen individuellen Bedürfnissen ganz klar auch um die sozialen Auswirkungen, gesamtgesellschaftliche Auswirkungen,Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Gesellschaft. Es geht mir darum, was passiert, wenn Unternehmen sich die Miete sparen und auf die ANs abgeben. Es geht mir darum, was passiert, wenn Frauen im Homeoffice verschwinden und dort völlig unsichtbar ihre unverzichtbare Arbeit leisten.


    Bei uns hab Herren Chefs haben im Homeoffice tatsächlich mehr Zeit für ihre Familien. Auf dieser individuellen Erfahrung basierend, treffen sie Entscheidungen für das ganze Unternehmen. Aber es ist ein Unterschied, ob der cehf während der telco sein Kind vom Kindergarten abholt, oder ob das die alleinerziehende Team Assistentin tut. Sowohl der Stress ist win anderer als auch der statusgewinn vs statusverlust.


    Die gesellschaftlichen Auswirkungen werden weitreichend sein. Wir sollten sie aktiv mitgestalten.aber wenn für dich das private nicht politisch ist, dann ist das eben so.


    Hat eigentlich inzwischen jemand den Podcast gehört?

    Ich arbeite seit 16 Jahren im "Homeoffice". Meinen sozialen Kontakt zum Ausgleich hab ich mir über mehrere Ehrenämter geholt - wäre doch toll, wenn die eingesparte Fahrtzeit jetzt z.B. vermehrt fürs Ehrenamt genutzt würde, um unter Menschen zu kommen! #applaus

    De facto arbeitet man aber im home office mehr. Es gibt quasi keinen Leerlauf mehr. Kein Warten, kein Nichts tun, mein Arbeitstag ist unglaublich dicht geworden und ich sage definitiv schneller ja zu einem abendtermin, als wenn ich meinen Laptop im Büro lassen würde und nach Hause führe.


    Meine ehrenämter mache ich seit Jahren online. 😬 Rabeneltern z. B.


    Mein Team ist wie gesagt global verteilt, aber für mich bedeutet das z. B. Dass ich überhaupt keinen Kontakt zu den ca 80 Kolleginnen außerhalb meines eigenen Themenbereichs habe.

    Naja, z. B. weil hier zu Hause sonst niemand mit mir Kaffee trinkt.

    Ja das mag sein.

    Ich freue mich darauf zu Hause meinen Kaffee alleine zu trinken. Falls ich dafür Gesellschaft brauche, mache ich das mit Freunden.

    Ich finde es eben für mich wichtig, mehrmals pro Woche einen Erwachsenen zu treffen. Und ich glaube, dass das für die Mehrheit ein essentielle Bedürfnis ist. Außerdem war ich bisher in jedem Job auch mit jemandem aus dem Büro befreundet. Mein Kolleginnen und Freundeskreis hat sich immer überschnitten. Jetzt bin ich in einem neuen Job und ca 80% meiner täglichen sozialen Kontakte sind damit weggefallen.


    Und was ist z. B. mit meiner Kollegin, die für den Job in eine neue Stadt gezogen ist und dort nun in ihrer Wohnung jeden Tag, die ganze Woche, ganz alleine sitzt?