Beiträge von happy spider

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    Hier ist es nach Gewitter 10 Grad Kühler, aber leider nur draußen. Im Haus sitzt die Hitze leider hartnäckig. Ich habe mich heute in der Videokonferenz voll blamiert, weil ich total unkonzentriert war. Meh. Aber den Richtlinien für Arbeitsplätze entspricht mein home office ja in mehrerer Hinsicht nicht.. Naja, bald ist September.

    Ihr lieben, ich habe mal einen Online-Kurs gemacht, da war es unter anderem ein Thema, wie man einen Vertrag so gestalten kann, dass das Auge die Inhalte schnell erfassen und wiederfinden kann. Das würde allerdings nur kurz angerissen.


    Ich würde mich gerne weiter ins Thema einlesen, aber ich weiß einfach nicht, nach welchen Schlagworten ich suchen soll. Irgendwie lande ich immer bei Präsentationen, Story telling, usw.


    Ich bin aber stark eingeschränkt durch formale Vorgaben und kann nicht einfach a la Ikea text durch Bilder ersetzen. Irgendwie muss es doch was dazwischen geben? Hat jemand vielleicht die passenden Stichworte für mich oder vielleicht sogar einen Buchtipp (engl. oder deutsch).

    Also je nach Problem, gibt es ganz pragmatische Lösungsansätze, sehr schön fand ich z. B. das hier für meetings:


    "female staffers adopted a meeting strategy they called ‘amplification.’ "When a woman made a key point, other women would repeat it, giving credit to its author. This forced the men in the room to recognize the contribution — and denied them the chance to claim the idea as their own,” Eilperin reported."



    https://www.google.com/search?…id=chrome-mobile&ie=UTF-8


    Zu den Gründen hab ich mal einen total spannenden Vortrag von Prof. Susanne Ihsen gehört, da gibt es zahlreiche Gründe. Zum Beispiel brechen Studentinnen häufiger das Studium ab, weil die ersten Semester sehr theorielastig sind und sie keinen Sinn / Mehrwert für die Gesellschaft darin sehen können oder weil durch die stark ausgeprägte männliche Kultur Menschen herausgefiltert werden, die da nicht reinpassen und als Störfaktor wahrgenommen werden.


    Susanne Ihsen hat eine Toolbox entwickelt, dass ist vielleicht für die Lehrerinnen hier interessant : https://www.google.com/url?sa=…Vaw2tewWOKtxQQV9R0iMA9ctp


    Ich finde auch, dass die bildsprache in der Stellenanzeige ganz klar zeigt, was dazu führen kann, ob sich Frauen oder Männer angesprochen fühlen.


    Wenn ich z. B. einen Lego-Robotik- Kurs in der Schule bewerbe mit:


    - komm zu uns: coole Roboter bauen und kämpfen lassen, knacke geschwindigkeitsrekorde mit deinem selbstfahrenden auto


    Oder


    - komm zu uns und bau einen Futterautomaten für deine Katze, lerne programmieren mit Anna und elsa, finde heraus, wie Roboter die Welt für Menschen besser machen


    Wie wird sich das darauf auswirken, wer in den Kurs kommt?

    Ich freue mich heute mal, über eine Stellenanzeige, gesehen bei LinkedIn. Gepostet von der Head of HR des Fraunhofer IAIS:


    https://www.linkedin.com/feed/…ivity:6691758865190543362


    So muss das gemacht werden, es geht um die Haltung und nicht um (m, w, d).



    "Recruiting: objektiv und schnell

    Bereits in den Stellenausschreibungen wird Wissenschaftlerinnen über die Bildsprache gezeigt, dass sie am Fraunhofer IAIS richtig sind. Im Recruiting selber sind alle Entscheider*innen durch Trainings im Umgang mit unbewussten Vorannahmen geschult. Zusätzlich werden systematisch valide, verlässliche und kalibrierte Verfahren eingesetzt, die die oft auftretenden Benachteiligungen für Frauen verhindern. Gleichzeitig ist der Kontakt zu den Bewerbenden eng, um mögliche Vorbehalte und Ängste zu überwinden. In der Folge bewerben sich auch jene, die es sich zunächst nicht zugetraut hätten – nicht selten sind dies die späteren Champions im Feld."


    " Die Einstellungsquote von Wissenschaftlerinnen hat sich am Fraunhofer IAIS innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppelt. Das ist für ein Forschungsinstitut, in dem hauptsächlich KI-Spezialist*innen, Data Scientists und Informatiker*innen arbeiten, sehr beachtlich – der Frauenanteil unter diesen Studienabschlüssen ist mit durchschnittlich 17 Prozent gering. Im Jahr 2019 waren am Fraunhofer IAIS 51 Prozent der Eingestellten weiblich. Insgesamt hat das Institut einen Frauenanteil von 27 Prozent."


    Quelle: https://www.iais.fraunhofer.de…seinformation-191113.html

    Ursula K. LeGuin wäre da eine Autorin, die zu nennen wäre.

    Ich möchte diesen Artikel teilen. Es geht um die Situation von Wissenschaftlerinnen während der Pandemie und behandelt viele interessante Aspekte, z. B. auch, dass Männer schneller bereit sind, vor einer Kamera über Dinge zu sprechen, von denen sie wenig Ahnung haben und dass das unserer Gesellschaft schadet:


    "Another issue is that women take on teaching, mentoring, and academic service work more regularly than men, and are more likely to serve in operational roles — [...] “getting shit done.” In the context of the current pandemic, that often means working at a breakneck pace to coordinate multiple investigations, at multiple sites, often in multiple countries, said Rasmussen. That leaves the men, who are nominally in charge, to talk to the press, she said. "


    https://undark.org/2020/06/22/…VGZ-WTbzR0uS7XcVovtBwsmns

    Diskussion mit meinem Mann über Kinderklamotten. Er ist tatsächlich der Meinung, dass Mädchenklamotten deshalb anders (=bewegungseinschränkend #flop) geschnitten sind, weil der Durchschnitt der Mädchen kleiner und kürzer ist, als der Durchschnitt der Jungen. Anders ist es für ihn nicht erklärbar, dass die Industrie das so macht #rolleyes.

    Weiß jemand wo ich fundierte Informationen/Daten finde, um ihm klar zu machen, dass ich mit meinem Aufregen darüber nicht spinne?

    Kimdergrößen orientieren sich doch an der Körpergröße. Größe 152 ist also für Kinder der gleichen Körpergröße, nicht des gleichen n Alters. Er kann ja mal ein mädchenshirt und ein jungenshirt in 152 übereinanderlegen.