Beiträge von Räubermutter

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    Heute beim Frühstück:


    Ich zu unserem Jüngsten: "Dieses Jahr kenne ich Papa schon 19 Jahre, kannst du dir das vorstellen?"


    Kind (trocken): "Anstrengend!"

    So in die Richtung denke ich auch. Allerdings brauche ich noch eine gute Begründung für den kleinen Bruder, der das natürlich total ungerecht fände... (und damit hat er aus seiner Wahrnehmung na auch nicht ganz unrecht)

    So lief das früher bei meinen Großeltern und ich schäme mich heute noch dafür, weil ich mich immer über viel Geld freuen konnte (da mir Schule immer leicht fiel), während meine Schwester .it den Tränen kämpfte. Ganz furchtbar.

    Hier gibt es zum Zeugnis eine Kleinigkeit (Buch nach Wunsch o.ä), aber komplett notenunabhängig. Dieses Jahr wird es allerdings schwierig: der Kleine ist ein "Musterschüler", der Große verweigert seit November die Schule komplett ☹️

    Abendessen mit meinem (offensichtlich vorpubertären) Achtjährigen.


    Kind: Mama, ich glaube dein Busen wurde von einem Tsunami getroffen.... *Kicher kicher*


    Ich: ?????


    Kind: na, von einem Zu-nahm-i

    - Kaninchen ist so müde

    - Wo ist Mami/Donaldson und Scheffler

    - Die Schnecke und der Buckelwal/Donaldson und Scheffler

    - Die Albert-Bücher (Albert ist eine Katze, Albert geht schlafen...) /Boie/Brix

    - die "Erstes Wissen"-Reihe von Ravensburger ist auch toll für das Alter


    ...wurden hier rauf und runter gelesen...

    Mit gut 13,5 war der Große 3 Nächte allein, da er das unbedingt ausprobieren und auf keinen Fall mit zum Familienbesuch wollte. Er hat sich allerdings einen Freund dazu eingeladen. Und eine gute Freundin war zwei Straßen weiter in "Rufbereitschaft". Hat super geklappt und er wünscht sich für den Sommer eine Woche allein (inzwischen ist er 15).

    Könnt ihr genauer ausmachen, woran es bei Englisch liegt? Hat er einfach keine Motivation Sprachen zu lernen, versteht er die Grammatik nicht, fällt es ihm schwer sich Vokabeln zu merken?


    Ich finde das gute an "lebenden" Sprachen ist, dass man gut einen Bezug zur Sprache herstellen kann (Schüleraustausch, Filme/Serien, Brief/Chat-Freundschaften) - das motiviert unheimlich, wenn man mit einer Sprache etwas Reales verbindet. Kennt er eines der Länder? Sprache funktioniert ja auch viel über Gefühl/kulturelles Interesse und nicht nur über langweilige Grammatik-Regeln und Vokabeln auswendig lernen.


    Französisch ist von der Grammatik her tlw. schwierig, Aussprache nicht einfach, Latein ist aber auch mit sehr viel Lernaufwand verbunden.


    Hier wurde als 2. Sprache Franzöisch gewählt vom Großen - er ist da deutlich weniger motiviert als in Englisch und "kommt halt irgendwie durch". Spannenderweise wird es jetzt (im 4. Lernjahr) langsam besser, weil er eben ein paar Vokabeln kennt und auch mal einen bekannten Film (Harry Potter oder so) auf Französich schaut. Und er hat einen super Lehrer, das reißt auch viel raus.

    Mit England verbindet er Reisen und Freundschaften, da kam irgendwann völlig unabhängig vom Unterricht ein Durchbruch. Er schaut seine Lieblingsserien auf Englisch und telefoniert stundenlang nach Irland ;)

    Gibt es jemanden, der meinem Sohn einen ganz kurzen Text (Karte/Brief) übersetzen könnte? Er hat von sich aus Kontakt zu seiner Oma in Japan aufgenommen und diese hat ihm nun geantwortet (der erste direkte Kontakt in 15 Jahren!) - leider spricht die Oma nur Japanisch und meine Japanischkenntnisse sind...ähm...begrenzt. Zu seinem Vater hat er kaum Kontakt, der kommt als Übersetzer also leider nicht in Frage...