Beiträge von Kiwi

    Diese Lamasache bringt mich auf eine Idee:

    Wenn nun jede*r auf einem Steckenpferd reitet, wäre der Abstand doch automatisch groß genug, oder? beim Reiten gilt ja auch "eine Pferdelänge Abstand" .#gruebel

    Zur Hülf...das alte Steckenpferd meiner Kinder ist aber defiitiv zu kurz, ich fürchte auch das wird zu Verwirrungenführen...2 Schafe-Abstand geht hier oben indes ganz gut, wobei betont werden muss...adulte Schafe, nicht Lämmer! Oder wir reiten jetzt alle auf Ponys durch den Supermarkt...nix mehr nur mit Einkaufswagen, ab jetzt nur noch maskiert und mit Pony!!! (...sorry...Galgenhumor)

    Themawechsel:

    Hatte heute einen großen, pinken Umschlag in der Post. Wollte ihn schon ungelesen wegwerfen, aber der große Aufdruck vorne drauf "BEILIEGEND: DIE WAFFE DER FRAU" hat mich zugegebenermaßen geködert...

    Senta Berger, Birgit Schrowange und Marion Kracht machen Werbung für "Plan International" --> "Frauen in Deutschland für Mädchen weltweit"

    Ging mir genauso, beiliegend der Bleistift als Waffe der Frau, für die Bildung von Mädchen, dass hat mich mit dem pinken Umschlag wieder versöhnt.

    #stummGestern bei Hart aber fair behauptete in einer unsäglichen Situation (die mich an den Rand eines Herzinfarktes brachte) eine Dame von der CDU 5 jährige Jungs seien 5 jährige Mädchen körperlich überlegen....es war eh schon eine unfassbaren Diskussion, aber das fand ich völlig daneben, nachdem Frau Göring-Eckardt wiedersprach, wollte man lieber keine „Genderdebatte“ führen ....#stumm

    Ja, da hast Du recht. Aber ohne Aufwerter wird das hier in den Großbetrieben nichts.


    Klingt schön Euer Betrieb...wobei wenn Vollmilch in den Großbetrieben eh nicht aus dem Tank sondern Abfallmilch die nicht in Verkehr gebracht werden darf. Schön das es auch noch anders geht und Fleckvieh hat enorme Vorteile zu den Hochkeistungs HF. Aus meiner persönlichen Sicht. Ich kenne einige Betriebe die fürs Fundament Fleckvieh einkreuzen.


    Aber ich sehe Deinen Punkt und relativiere meinen Aussage in dem ich sie einschränke und sage in vielen Fällen aber nicht in allen ist die Milch für Kälber nicht mehr geeignet.


    Gruß Kiwi

    Wie lang tränkt ihr, ab wann und was füttert ihr zu und welchen Fett und Eiweiß Gehalt habt ihr?


    Habt ihr Milchkühe? Welche Milch bekommen die Kälber? Wie sieht es mit Durchfall aus und v.a. Wie viele Kälber tränkt ihr wie lang.


    versteh mich nicht falsch, das musst du nicht episch beantworten, aber die großen konventionellen Milchviehbetruebe hier in SH, NS und MeckPomm sind genetisch und fütterungstechnisch so durch optimiert dass es nicht mehr funktioniert ohne Aufwerter, Ansäuerung oder kompletten Austauscher, da dürfen die Max. Ein bisschen Abfallprodukt dazu kriegen...


    vollmilchfüttering findet wenn überhaupt nur in Milchviehbetrieben statt die die männlichen Kälber mit ein paar Wochen zur Mast geben, was die Tiere hier bekommen ist Max. Ein bisschen Kolostrum in den ersten 12h und selbst das wird fast immer reingedrencht....


    ich freu mich immer bei meinem Nachbarn die Kälber draußen saufen zu sehen (Mutterkuhhaltung).

    Lachesis ja, da hast Du mich tatsächlich missverstanden.
    Ich habe mich tatsächlich länger mit Veganer Ernährung beschäftigt (beschäftigen müssen) meine Jüngste ist Lactoseintolerant, hasst Käse und ist seit 1 Jahr -von einem Tag auf den anderen kein Fleisch mehr . (Wir haben es gut gemeint, wir kaufen beim Nachbarn immer 1/4 Rind und da die hier nebenan auf der Weide stehen war E. Total entsetzt, dass wir das Essen und hat beschlossen sie nicht mehr)daher nutzen wir einige Aspekte aus der veganen Küche, wobei -Quark und -Frischkäse bei ihr geht.


    Da wir tatsächlich vollwertig essen (Fleisch 1-3 mal im Monat) mussten wir bisher nichts substituieren. Falsch...ich nehm gerade Vit D aber da ich keine Eisbärenleber esse, kann ich das auch nicht anders zu mir nehmen.

    Kiwi, die meisten Nicht-Milchtrinker werden vermutlich Fleisch essen (z. B. China vor der großen Milchkampagne). Ob es rein vegane Populationen gibt, wäre mal interessant, das weiß ich nicht. Ist aber eigentlich auch egal, weil - so der Stand der Wissenschaft - bei ausgewogener veganer Ernährung und Substitution von B12 alle Nährstoffe zugeführt werden, auch bei Kindern. :)

    Dem habe ich nie wiedersprochen, im Gegenteil.

    Wenn das als Argument herangezogen wird lohnt es sich aber mal zu schauen wie viele Gesellschaften wirklich komplett vegan leben und in wie vielen Gesellschaften in denen keinerlei Milchprodukte konsumiert werden eben andere tierische Proteinquellen (V.a. Fleisch) eine wichtige Rolle spielen.


    Wenn Veganer gut durchdacht und entsprechend substituiert ist bei Kleinkindern ist es ja kein Problem, aber eben nur dann.

    Vegane Ernährung für Kleinkinder ist nicht gefährlich, im Gegenteil sogar, wenn die vollwertig ernährt werden und wenn B12 substituiert wird. Das sehen übrigens sämtliche relevanten Ernährungsgesellschaften weltweit so. Ich bin ziemlich erstaunt, wie wenig informiert hier manche sind, von denen ich das nicht erwartet hätte.

    Nein, beschissene Ernährung ist gefährlich und die Varinate gibt es von omnivor über vegetarisch bis hin zu vegan fürchte ich. Und die Knacküpunkte sind ja von Lachesis genannt: vollwertig und mit B12-Substitution, wer das nicht möchte, sollte sein Kleinkind (und sich selbst) besser nicht vegan ernähren wobei ich erhebliche Zweifel hätte, dass sojemand nur weil B12 dann nicht sunstituiert werden muss, seine Kinder und sich selbst besser ernährt.


    Problem ist dass man nicht überlegt vegan und bedenkloses Dreckfressen gegenüber stellen sollte oder einfach nur keine tierischen Produkte und vollwertige Ernährung mit geringem -aber qualitativ hochwertigen Fleischanteil.


    Vegan muss nicht problematisch sein, kann es aber durchaus, ebenso wie omnivor nicht problematisch sein muss, es aber durchaus kann.

    Ein Säugling und auch ein Kleinkind ist kein Erwachsener und hat komplett andere Nährstoffbedürfnisse. Daher bekommt es seine tierische Nahrung ja "frei Haus geliefert', Muttermilch.


    Danach, bei etwas grösseren Kindern finde ich (sic!) vegane Ernährung anspruchsvoll. Wenn es einem aber wichtig ist und sich gut informiert, gegebenfalls B12 substituiert, warum nicht? Für mich wäre es nichts, ich mag aber grundsätzlich nicht gern substituieren.


    Hier kann ich der Einfachheithalber unterschreiben.

    Die Milch ist für Kälber gemacht, die in kurzer Zeit schnell und viel wachsen.

    Da möchte ich kurz einhaken, die Milch ist schon länger NICHT mehr geeignet Kälber auf zu ziehen, die ist in Eiweiß- und Fettgehalt durch Genetik und Fütterung so sehr den menschlichen "Bedürfnissen" angepasst, dass ein Kalb bei Vollmichernährung ohne sgn. Aufwerter nur schlecht groß wird....was die Sache allerdings nicht besser macht...

    Aber wer bin ich zu entscheiden, jmd. hatte ein unwürdiges Ende?

    Es ist nur an der/dem Sterbenden selbst, das zu beurteilen. Das ist doch der springende Punkt.

    ja. Das genau ist der springende Punkt. Der Sterbende selbst muss entscheiden und er muss ggf. die Möglichkeit haben sich helfen zu lassen. Wir entscheiden nicht, was lebenswert ist und was nicht, auch nicht ob wir das Leiden anderer ertragen oder nicht. Aber derjenige der entscheidet muss Hilfe bekommen können nicht doch noch schmerzhaft und unwürdig zu gehen, weil ihm nichts mehr bleibt als sich vor den Zug zu werfen.