Beiträge von Kiwi

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    Bei meinen Kindern hab ich auch den Eindruck, dass es ein "Eigenname"-Problem ist. Betrifft nämlich nur die Lehrer. Und dann sind sie verwirrt und werfen Herr und Herrn wild durcheinander. Irgendwann hat sich das verwachsen bei den Großen, ich hoffe, bei den Kleineren macht es auch irgendwann klick.

    Ja...hier auch. Nur die Lehrer...dingdong, spricht für Anja s Theorie :)

    Danke, ICH weiß das. #zwinker

    meine jüngste (8) kriegt es nicht in den Kopf und erschwert wird das durch den sehr norddeutschen Zungenschlag hier oben, der sprachliche Feinheit verwäscht.


    „wessen Auto ist das?“ „Das ist dem Herr Dinser seins“ (bitte in breitem Holsteiner Slang vorstellen...

    Es gibt Stoffe die stark fruchtschädigend wirken. Der Arbeitgeber wäre mit dem Klammerbeutel gepudert würde er eine Frau im gebährfähigen Alter dort arbeiten lassen. Eine ungeplante Schwangerschaft wäre dann doch etwas blöd. Und als Arbeitgeber hat man nunmal eine Fürsorgepflicht.

    Und in unilaboren arbeiten schon vor allem junge Menschen.

    Schoko

    Danke, dass wollte ich gerade sagen. Es ist auch oft weniger ein Verbot als vielmehr eine Dienstanweisung. Bei uns im Labor wurden die Ethidiumbromidgele auch vorsorglich von den Männern gegossen (terratogenität ist nicht 100% nachgewiesen) . Ganze Berufe zu verbieten ist in meinen Augen etwas anderes und warum dich Kapitänin auf einem Passagierschiff negativer auf die Gebährfägigkeit auswirken sollte als auf einem Frachtschiff erschließt sich mir nicht, da steckt sicher auch noch was anderes dahinter.

    Ach Arnoli74 ,

    Dass das so schnell von der Hand ging und es auf der anderen Seite aber völlig ok ist, eimerweise Spott und Häme über die Nutzung und den Bezug auf eine Plattform zu der man kaum Bezug hat (das ist übrigens meine Fachgebiet: Ich maße mir tatsächlich an zu behaupten, dass die Mechanik Sozialer Medien nur durch die tatsächliche Nutzung wirklich zu erfassen ist) hinterlässt bei mir keinen guten Eindruck.

    Eimerweise Spot und Häme....ach so...

    Und fortan sehr hochfrequent deine Verachtung gegenüber dem Medium und der geradezu absurden Idee, dort könnte sich irgendeine Art von seriöser Information verbergen, von dir gegeben hast.

    Hochfrequente Verachtung....na dann.

    Ich finde es ja schön, dass sich dein Eindruck nun scheinbar verändert hat.

    Nein. Beim aufmerksamen Lesen sollte Dir aufgefallen sein, dass ich noch immer der Ansicht bin, dass es einen seriösen wissenschaftlichen Diskurs auch Twitter nicht gibt.

    Ich schicke gleich mit, dass ich dazu keinen Diskussionsbedarf habe... Mir schmeckte es nur nicht, das jetzt so stehen zu lassen.

    Dann hoffe ich das es Dir jetzt besser geht, tut ja auch immer mal wieder gut, jemandem den eigenen inneren Unmut vor die Füße zu speien und gleich zu betonen , dass man dazu keinerlei Diskussionsbedarf habe, wenn ich noch anderweitig zu Diensten sein, nur zu!

    zu behauptende hätten alle keine Ahnung ist Blödsinn und falsch...bestimmte Aussagen kritisch z hinterfragen sicher nicht. Und v.a. Die Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Sinnigkeit und beschissener Realität zu sehen. In welcher Krise hätte es den mal eine einige europäische Lösung gegeben? Glaubt einer daran das zum Bsp. Ungarn im Lockdown verbleibt weil in Südspanien die Zahlen noch nicht stimmen?

    Das Italien weiter geschlossen bleibt weil wir oder Dänemark noch nicht so weit sind? Man denke nur mal an die Flüchtlingskrise....das ist sicher wissenschaftlich gut überlegt, rein theoretisch....aber in der Rechnung fehlt einfach der Faktor Arschloch, um es mal kurz zu sagen.

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Das stimmt, also das mit der Vorgeschichte...aber die Art und Weise lässt eben auch tief blicken finde ich....und das ist das was micht oft an Twitter stört, dass ist wie so ein Hühnerstall in den ein Ei geworfen wird...nachdem die erste Henne hinrennt tun es ihr alle nach ...nachdem der erste dumme Witz kam, ist kein Halten mehr, da wird noch einer drauf gesetzt und noch einer und noch einer...und die Kommetierenden produzieren sich mehr und mehr und der fieseste hat gewonnen...und dann ist das zum Teil auch einfach unterhalb der Gürtellinie ....ahhhhh...ich tue mich einfach schwer mit diesem Medium...ich weiß es auch nicht #angst...

    Du musst es ja nicht mögen #kuss

    Aber vielleicht akzeptieren, dass es für viele eine Bereicherung ist (außerdem ziert sich Twitter nicht so, den noch amtierenden amerikanischen Präsidenten in seine Schranken zu weisen. anders als Facebook).

    Da hast du völlig recht und ich gestehe, so manches mal amüsiere ich mich selbst bei Twitter über ähnliche Entgleisungen, ich habe...im anderen Thread so auf Twitter reagiert, weil die angebliche seriöse wissenschaftliche Diskussion bei Twitter immr wieder beschrieben wurde und ich weiß nicht mehr von wem, betont wurde Twitter als einzige seriöse Informationsquelle zu nutzen...dass war der Punkt an dem ich mich aufgehängt habe, verstehst?

    In einem anderen Kontext, nämlich der Möglichkeit Infos und Bilder zu twittern aus Ländern in denen es keine frei Presse gibt, hat Twitter sicher sogar eine große Wichtigkeit, aber es störte mich tatsächlich in einer Diskussion die eigenen Argumente mit dem Tweet von "Todeskünstler in der Nacht" (ausgedachter Name) zu untermauern...bei dem ich erst suchen muss wer er ist und dann so Infos wie, "war mal Professor für Popopulen ist jetzt aber schon seit 5 jahren Vater von 16 Hühnerwelpen und Meister in Klugscheisserei" (volkommen überspitz und erdacht formuliert) heraus kamen.

    Das hast Du gut erklärt.

    Elfchen, OT, aber das nervt mich so an Twitter: eine Aussage - und sei sie noch so falsch - wird genommen, um auf den Aussagenden draufzudreschen (nicht du, klar, aber der von dir zitierte Tweet) und sich offensichtlich viel klüger und überlegener zu fühlen (wieder: nicht du, aber der von dir zitierte Twitternde), anstatt einfach mal wohlwollend was falsch Gelesenes oder was auch immer zu unterstellen. Wo bleibt da die Sachlichkeit?

    Naja, bei dem Herrn gibt es eine ellenlange Vorgeschichte. Der hält sich nämlich auch für klüger als alle anderen Wissenschaftler:innen.

    Das stimmt, also das mit der Vorgeschichte...aber die Art und Weise lässt eben auch tief blicken finde ich....und das ist das was micht oft an Twitter stört, dass ist wie so ein Hühnerstall in den ein Ei geworfen wird...nachdem die erste Henne hinrennt tun es ihr alle nach ...nachdem der erste dumme Witz kam, ist kein Halten mehr, da wird noch einer drauf gesetzt und noch einer und noch einer...und die Kommetierenden produzieren sich mehr und mehr und der fieseste hat gewonnen...und dann ist das zum Teil auch einfach unterhalb der Gürtellinie ....ahhhhh...ich tue mich einfach schwer mit diesem Medium...ich weiß es auch nicht #angst...

    Aber das was ich von Drosten höre ist keine wissenschaftliche Diskussion sondern das waren Interviews, in denen er sendermäßig dem antizipierten Laien-Empfänger etwas vermittelt. Das macht er sehr gut. Aber bei der unterstellten Überheblichkeit ging es doch darum, dass die Öffentlchkeit dem Peer review folgen können sollte, oder hab ich das falsch verstanden?

    Nein. hast Du nicht, so habe ich es gemeint. Dem was Drosten bei Interviews und im Podcast sagt kann ich auch folgen, aber ich versuche so oft ich kann die Studien im Original zu lesen, und nein, da kann ich nicht behaupten das vollumfänglich zu verstehen, spätesten bei der Statistik bin oft komplett raus ;).

    Hast du den Eindruck, dass du dem Drosten oder dem Rahmstorf nicht vollständig folgen kannst?

    Ich habe den Eindruck bei mir nämlich nicht.

    Ist mir bereits aufgefallen das Du glaubst das alle en detail verstanden zu haben .Und ja. Ich kann dem Rahmstorf nicht en Detail folgen und auch Drosten und andere Wisschenschaftler schweifen manches mal so in virologische Details ab, dass ich ihnen trotz meiner Ausbildung nicht voll umfänglich folgen kann, aber wenn Du von Twitter und Presse so genau informiert bist, dass du die wissenschaftliche Arbeit von Drosten oder Rahmstorf en detail verstehst...dann bist Du entweder ganz besonders schlau, oder hast nicht mal verstanden was Du nicht verstehst.


    Sorry, dass ich so deutlich werde, aber ich finde deine Hybris extrem verstörend.

    Alles gut #kuss

    (manchmal stößt mir euer "der Pöbel ist zu dumm, um das zu kapieren" etwas sauer auf, ja, so habt ihr das nicht geschrieben, aber so kommt es bei mir an, nur mal als Rückmeldung).

    Das ist aber etwas, dass offenbar aus irgendeinem Grund bei Dir verankert scheint, denn ich habe das so nicht geschrieben und auch sonst keiner, im Gegenteil. Manchmal ist es ganz sinnvoll sich der Beschränktheit des eigenen Wissens auf fremden Gebieten deutlich bewusst zu werden...ich verstehe den von Xenia verlinkten Klimaartikel nicht, ich habe null Ahnung von dem Thema, selbst wenn ich mich belese, ersetzt das nicht ein Studium und eine darauffolgende oft Jahreandauernde hauptberufliche Wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema...deshalb bin ich aber doch kein dummer Pöbel?

    Eine wissenschaftliche Diskussion wäre für mich, wenn ein Wissenschaftler auf Twitter seine Ergebnisse zur Diskussion stellt und diese mit anderen Wissenschaftlern, die sich in der Materie auskennen, beleuchtet. Quasi wie im Peer-review-Prozess. Das obige Beispiel ist Wissenschaftskommunikation, ja, nicht aber -diskussion.

    Das sehe ich auch so. Es ist offen zu gänliche Wissenschaftskommunikation, und das birgt auch gewisse Risiken.

    ch finde Twitter für die Wissenschaftskommunikation nicht uninteressant, aber durch die Kürze der Beiträge und die (erwartete) Schnelligkeit ist es mMn nicht für einen tiefgehenden kritischen Austausch zu gebrauchen. Man braucht ja Zeit um sich in eine Argumentation, in ein Forschungsdesign, in die vermeldete Statistik oder die Rückschlüsse vertiefen zu können. Und wird das nicht schnell total unübersichtlich?

    Das ist dabei einer der Hauptknackpunkte, der geneiget Twitteruser ist oft schlicht nicht in der Lage zu verstehen was da kommuniziert wird. Ich finde zum einen toll das Wissenschaft so in den Fokus gerückt ist, auf der anderen Seite besorgt mich aber, dass wir nun in D nicht mehr nur 83 Mio Fussballtrainer haben sondern auch 83 Mio Wissenschaftler von denen jeder glaubt im Besitz des Steines der Weisen zu sein.

    Ist nicht allein schon die Tatsache zu begrüßen, dass der fließende Prozess wissenschaftlicher Erkenntnisse so für "Normalos" viel sichtbarer wird und das Ganze ein wenig raus kommt aus dem "Elfenbeinturm"? Wie viele Menschen denken, nur wenn ein Wissenschaftler etwas behauptet, dass das die gesamte Wissenschaftsgemeinde so sieht und dad damit automatisch Wahrheit ist. Ich finde das wichtig, dass Menschen ein Gefühl dafür kriegen, dass wir eben vieles auch nicht mit letzter Gewissheit wissen und damit eben dieser Austausch, gegenseitige Kritik etc wichtig und großartig ist

    Es tut mir leid das so zu sagen viele "Normalos" verstehen im Ansatz nicht was da steht. Als jemand der sich höchsten mal laienhaft mit dem Thema Klima auseinandergesetzt hat ist es schlicht nicht möglich die von den Wissenschaftlern diskutierten Knackpunkte (256!! Zeichen) nach zu voll ziehen, auich wenn ich es mir noch so sehr einbilde.

    Aber es werden dabei eben auch wissenschaftliche Diskussionen abgebildet, so dass man auch als Außenstehende einen Eindruck davon kriegen kann, wer eine Minderheitenmeinung vertritt und was „unter allen Vernünftigen“ Konsens ist.

    Das halte ic für völlig falsch. Kaum einer wusste bevor viele Wissenschaftler ihr Vorsingen in den diversen Talkshows zum Thema Corona gestartet haben wer da über wer ist, da konnten sehr viele Menschen max. über den Sympathiefaktor und die mediale Omnipräsenz Einiger eine Zuordnung treffen, eine wirkliche fachliche Einschätzung wer zu den "Vernünftigen" (diese Eisnchätzung anhand dessen was man persönlich als sinnvoll erachtet halte ich übrigens für eine Frechheit...niemand hätte ca. 1598 Galileo für einen "Vernünftigen" gehalten, der hat nämlich definitiv eine Minderheitsmeinung vertreten;)...das ist nämlich der Punkt in der Wissenschaft....wenn man gute Argumente hat muss man nicht mit dem Konsens marschieren) ist dem Laien eigentlich kaum möglich.

    Dummerweise kann man tiefgehend nur mit Leuten diskutieren, die in der Materie drin sind. Die Hürde ist also die Ausbildung, nicht Zugänglichkeit der Informationen. Das ändert auch Twitter nicht.

    Das.

    Es ging mir, drum das irgendwer hier geschrieben hatte (überspitzt): "Endlich können auch Laien der wissenschaftlichen Diskussion folgen, weil wir ja jetzt Twitter haben"


    Und das halte ich aus vielerlei Gründen für falsch.

    Auch hier stimme ich zu. Genau das ist nämlich die Schwierigkeit der Wissenschaft...fachfremden Laien (und das ist auch der Physiker wenn es um die reine Virologie geht, oder derm Mikrobiologe wenn es um die Epidemiologie geht) klar zu machen worum genau es geht und ,sorry, da sind 256 Zeichen und ein Link nicht ausreichend.