Beiträge von Kiwi

    Ich brauch keine Pause von Dir und schriftliche Kommunikation ist schwierig, mir ging es auch schon so wie Dir, aber ich finde nicht das Du deshalb gehen solltest... sind viele empfindsame Seelen unterwegs, darunter auch solche die selber gerne austeilen und sich fast immer missverstanden fühlen, dass gehört einfach dazu. Ich setze einfach voraus, dass Keine (r) es hier wirklich böse meint und fänd es daher schade wenn Du deshalb pausieren würdest, auch wenn der Auslöser für deinen Wunsch an mir völlig vorbei gegangen ist.

    Meine große hat 4,5 Jahre voltigiert, auch tuniermäßig... mein Mann konnte nix damit anfangen und ich muss gestehen, dass ich es auch nur so semi-toll fand im Winter in der Reithalle zu und mir den Allerwertesten ab zu frieren...aber egal, das Kind fand es toll und passiert ist auch nichts, klar ist sie auch mal runter gerutscht und gefallen , aber harmlos...beim Faust- und Handball trägt sie deutlich mehr Blessuren davon und die Trainer achten schon sehr darauf, dass immer nur nach Aufforderung und von einer Seite in den Zirkel gelaufen wird.

    Ich habe gestern Abend -grob zu diesem Thema auf Phönix eine Interessante Reportage über Harvey Weinstein und meetoo gesehen bei der viele Frauen zu Worte kamen...zum weg gruseln der Typ....und jetzt sitzt genau so Einer im weissen Haus...na Prost.

    Dafür liest sich der darunter verlinkte Artikel für mich ganz nachvollziehbar, auch wenn mir da zu sehr Frauen "beschuldigt" werden.

    ach naja ...“beschuldigen“ würde ich das nicht nennen. An die eigene Verantwortung erinnern eher. Ansich in guter Artikel...nur das mit der Sitzblockade ist anstrengend, ich mag gar nicht dran denken auf wie vielen (weiblichen und männlichen) Füßen ich hätte anfangs sitzen müssen....brrrr...

    Ich kann das null verstehen, ich hätte auch keinen Doppelnamen gewählt. Verbundenheit macht sich nicht an so Dingen fest und ein Name ist so etwas höchst individuelles, prägendes, warum gibt man das auf oder erweitert es?

    Ich kann nur für mich sprechen, mein Name ist etwas höchst individuelles und gehört zu mir...mein VORname. Mein Nachname ist lediglich der Familienname meines vaters und der seines davor, der meines Onkesl, meiner Cousins, meines Bruders etc...zusätzlich zu vielen, vielen die ich nicht kenne...ich habe mich nie damit identifiziert, genausowenig wie mit meinem jetzigen Nachnamen....

    Werde mich dafür nicht entschuldigen, diese etscheidung hatte 1995, als wir geheiratet haben, gute Gründe.

    Na das wäre auch noch schöner! Ich entschuldige mich auch nicht dafür das ich den namen meines Mannes angenommen habe...ich gehe mal schlicht davon aus, das Jede ihre Gründe für Ihre persönliche Entscheidung hatte...

    Aber bei Bewegung (und oft auch bei Ernährung) ist es dann böse oder komisch oder zumindest anstrengend, etwas planerischer vorzugehen.

    Dabei bewegen wir uns einfach alle zu wenig - ich hab gerade gehört, dass nur 14 % aller Menschen ausreichend Bewegung haben - passt zu meiner Alltagserfahrung. Ist also nicht so richtig Typsache.

    Ich glaube, in dem Beispiel mit dem "faulen" Teenie ginge es mir vor allem darum, die Bewegung so zu verstecken, dass sie ihm gar nicht als "jetzt werde ich für Sport eingeplant" auffällt. Und so etwas mehr Gewohnheit wird und dann irgendwann wieder freiwillig aktiver wird

    Ich habe das Gefühl das das Thema Sport und Ernährung bei Vielen ganz bestimmte Saiten zum klingen bringt und es deshalb so kritisch gesehen wird. Immer noch wird die gesundheitliche Relevanz von Sport und Ernährung ...wenn sie auf Gewichtsreduktion abzielt, negiert und herabgespielt. Gern mit Oberflächlichkeit und zu starkem Fokus auf das Äussere gleich gesetzt.


    Das ganze hat aber eben v.a. bie Kindern und Jugnedlichen gesundheitliche Aspekt und hat nichts mit Bodyshaming zu tun. Übergewicht (tritt es bereits in dem Alter auf, ist es nicht häufig der Start einer ungesunden Gewichtskarriere) ist nun mal ein gesundheitsrelevantes Thema, und da kann man sich noch so oft sagen, man sei zwar übergewichtig aber dennoch total fit.

    Es gibt Menschen die sind übergewichtig, treiben dennoch viel Sport und sind fit (wie die Grenzen da definiert sind finde ich manchmal sehr schräg, da machen einen ein paar hundert gramm zuviel und ein paar cm zu wenig gleich zum übergewichtigen Menschen. obwohl ma eigentlich als völlig normal durchgeht) und es gibt sehr schlanke Mensche die nur Mist in sich reinfuttern und sich kaum bewegen...das ist aber nun mal die Ausnahme. Das möchte ich nicht für meine Kinder.


    Übergewicht ist aber eben nur ein Aspekt. Sport zu treiben, sich am besten an frischer Luft zu bewegen und wenn es nur spazierengehen ist, seinen Körper zu spüren und auszuloten macht uns auch stressresistenter, es beugt Depressionen vor etc...dennoch ist es scheinbar ein TabuThema- jemanden zu Sport oder Bewegung zu bringen...


    Hätte jemand geschrieben mein Teenager, raucht und trinkt zu viel, wie kann ich ihn motivieren damit auf zu hören, oder wie Arnoli74 postuliert, mein Teenager duscht nicht und putzt sich nicht die Zähne...ich denke dann wäre der Tenor ein anderer....und ob man selbst gern Sport macht oder ins Fitnesstudio geht oder whatever spielt dabei keine Rolle, wenn ein erwachsener Mensch sich entscheidet , dass er keinen Sport mag, dass er sich nicht großartig bewegen mag und dass es ihm egal ist ob er 60,70,90,110 oder 140kg wiegt, weil er das Gefühl hat es geht ihm gut damit, dann steht es niemandem zu das in Frage zu stellen...aber es geht hier darum das ein Elternteil feststellt, dass der Teenagersohn diesbezüglich in die falsche Richtung steuert, da würde ich dreist behaupten es gehört zur elterlichen Fürsorge zu versuchen da gegen zu steuern...in einem gesunden und mäßigen Maß. Es geht nicht um stromlinienförmig optimierte Körper, es geht um ein gesundes Mittelmaß, welches mit gesundem Aufwand zu erreichen ist, nicht um SportjunKies oder Anorektiker-innen. Um ein Maß, das dem Kind die Möglichkeit gibt sich dennoch so aus zu leben wie es das im gros möchte...dafür muss auch keiner in Fitnesstudio oder in die Schwimm- oder Kletterhalle...es reicht sich draussen zu bewegen, zu Fuss, mit dem Fahrrad, den Inliner, auf dem Bolzplatz oder wie auch immer...

    dann zwingt den zu Übergewicht neigenden Teenager einfach dazu sich gesund zu ernähren.

    Ich verstehe deinen Zwiespalt durchaus, aber ja den zu Übergewicht neigenden Teenager würde ich schon versuchen dazu zu zwingen sich gesund zu ernähren. Ich finde auch nicht, das man jemand anderem (auch und erst recht nicht den eigenen Kindern) etwas überstülpen soll, sondern sie dahin zu führen das ein gesundes Mittelmaß möglich ist...es soll ja nicht bedeuten, dass sie 4 x wöchentlich Leistungssport machen sollen, oder zwingend einen Mannschaftssport, sondern dass sie eine gesunde Lebensweise kennen lernen, wo sie da den Fokus legen oder ihre Prioritäten setzen ist ihre Sache...aber wenn eine 14 jährige sich entscheidet tgl 14 Kippen zu rauchen, würde ich auch alles in meiner Macht stehende tun um das irgendwie einzu grenzen oder auch ganz zu verhindern...es sollte in meinen Augen nicht darum gehen den Spormuffel zum Fitnessfreak zu machen oder den einzelgänger zum engagierten teamsportler, sondern um das gesunde Mittelmaß...

    Daroan , in dem Fall würde ich deutlich versuchen zu animieren...ich kann das nicht beurteilen, da ich ja deine Tochter nicht kenne, meine Kinder würden durchdrehen ohne Sport und meine Große, die wahnsinnig gern mal eine Chips- und Naschiorgie veranstaltet würde große Probleme mit ihrem Gewicht bekommen...was den tatsächlichen Kalorienverbrauch beim Sport angeht hast Du recht...vielleicht würde ich das Thema anders sehen, wenn ich nicht selber dazu neigen würde ohne Sport auf zu gehen wie ein Hefeklops und selbst mit Sport wenngleich als normalgewichtig und sportlich aber ganz sicher nicht als zierlich durchgehen würde...mir ist es extrem wichtig, weil ich life und in Farbe an meiner Ursprungsfamilie sehe was sein könnte, wenn ich mich nicht so viel bewegen würde, vielleicht (oder gar wahrscheinlich) ...das optische ist da nur ein kleiner Aspekt, auch wenn ich zugeben muss das mir das nicht egal ist, aber der gesundheitliche Aspekt, der tut weh, als mein Vater noch deutlich jünger war, hat der Körper das alles auffangen können, da war er für seine Physis recht fit, gesund und beweglich, anders als mein Bruder der mit 40 schon ein Arsenal an Tabletten schlucken muss, aber jetzt wo er in Rente ist und die zeit und das Geld hätte so viele dinge zu machen und zu reisen, was er immer wollte...kannn er das nicht mehr...der Blutdruck, die Knochen , das Herz, Diabetes...das will ich nicht für mich und auch nicht für meine Kinder.

    Arnoli74 hat das sehr schön ausformuliert finde ich.


    Deine Tochter fährt Ski, sie wandert bis zu 2 h, sie geht schwimmen...ein Kind das sich ansonsten im Alltag bewegt , das beweglich gesund und schlank (nein, ich meine mit schlank nicht anorrektisch dürr, sondern stumpf normalgewichtig) ist und problemlos 2h wandert, dass muss ich nicht zum Sport "zwingen"...erst recht nicht zum Manschaftssport (auch wenn ich das wichtig finde für Kinder), aber ein Kind das evtl. zum Übergewicht neigt, und am liebsten NUR auf der Couch vor der Konsole sitzt oder sonstwie rumdaddelt, das NUR hinter der Staffelei sitzm Grüntee trinkt und philosophische Gespräche führft oder das bei jedem zweiten Stockwerk eine Pause braucht und kaum mehr Luft bekommt...das würde ich mit den mir möglichen Mitteln zwingen, das geht sichr nicht mehr bei 16/17 jährigen, aber bei einem /einer 12/13 jährigen würde ich stumpf auch die schnöde Erpressermasche zugreifen, Mediennutzung gegen Bewegung, Handyguthaben gegen Bewegung und wenn es Spazierengehen wäre...es geht nicht um Leistungssport sondern um ein gesundes Maß an Bewegung...wenn das Alltagsbewegung ist wie mit dem Rad oder zu Fuss zur Schule, oder schwimmen gehen, oder inlinern...dann fände ich das bei bestehendem Nichtinteresse an Sport iO. Aber immer nur couchen würde ich nicht unterstützen sondern entsprechend unterbinden.

    Genau das find ich ja auch. Sport und ausreichend Bewegung gehört dazu, Punkt. Ich zwing bestimmt kein Kind zu Wettkämpfen/Leistungssport und zu Sportarten, wo es sichtbar leidet, aber ich fühle mich verantwortlich für die Gesundheit meiner Kinder. Und dazu gehört eine gewisse Grundfitness, einfach damit der Körper gut funktionieren kann.

    Ich gestehe, so sehe ich das auch. Es geht nicht um Wettkampf und Leistungssport sondern um Gesundheit und Fitness. Ebenso wie ich die Ernährung meiner Kinder so weit als möglich beeinflusse, oder den Medienkonsum, oder die Körperhygiene so eben auch sportliche Aktivität. Ist für mich ganz sicher einfacher als für Einige hier weil meine Kinder Sport mögen und ich sie nicht zwingen muss...würde ich aber wenn es nicht anders ginge.


    Ich selber komme aus einer Familie in der wenig bis gar kein Sport betrieben wurde und leider kann man das Ergebniss der mangelnden körperlichen Bewegung bei meinen Eltern und meinem Bruder nicht mehr verleugnen. Alle drei haben gesundheitliche Probleme die bei meinem Vater und meinem Bruder mit dem straken Übergewicht korrelieren und meine Mutter ist zwar schlank, kommt aber dennoch ohne Pause und Schnaufen keine Treppe hoch...wir (mein Mann, die Kinder und ich) werden geren ausgelacht weil wir sehr viel Sport machen und ständig "in Gange" sind...ich will nicht ausschliessen, dass ich das ohne dieses negativ-Beispiel vielleicht nicht so eng sehen würde...

    In meiner Wahrnehmung sind Doppelnamen ein Phänomen der 80er und 90er Jahre. In meiner Alterskohorte und unter jüngeren kenne ich kaum welche, die einen haben. Heute behalten eher beide Ehepartner ihren Nahmen. So mein Eindruck.

    Geht mir genauso. Fürs Protokoll Schleswig-Holstein (ich, alltes Haus, bin Jahrgang 76). Ich habe meinen Namen nicht behalten, sondern den meines Mannes angenommen. Wir wollten einen gemeinsamen, der war nicht schöner als mein Familienname, aber mir war es überhaupt nicht wichtig, mein Familienname war ja auch "nur" der meines Vaters...ich habe mich schon immer deutlich mehr über meinen Vornamenals über meinen Nachname "definiert" wenn man es so nennen will. damals stieß das auf absolute Verwunderung, weil angenommen wurde, dass es nicht zu meiner sonstigen einstellung bezüglich Feminismus passt, aber wie gesagt, für mich sind Nachnamen Schall und Rauch.

    Organspendeausweise gibt es in jeder Apotheke und online auch.

    Ich weiß. Ich gebe am Tag 50-100 Stück aus bei meiner Kundschaft. Es ist interessant wieviel Unwissen da herrscht.

    Ja, bitte , bitte (kleiner Hinweis in eigener beruflicher Sache) weise auch nochmal auf die Möglichkeit hin eine Gewebespende ein zu tragen, wenn man keine Organspende möchte. Die meisten wissen nicht, dass diese postmortal möglich ist, also kein HHirntod als Kriterium, sondern ganz normal metabolisch verstorben....das wäre super. Wir sind in Deutschland nämlich was Organ- und Gewebespende angeht das europäische Schlusslicht.

    Und wollte schnell fahren können.

    Da bin ich ja wohl doch nicht die Einzige. ;)

    Näääääää #hmpf...ich fahre auch gerne schnell...zu gerne...der Joe lässt mich schon nicht mehr gerne mit seinem Auto fahren, weil ich damit nototrisch zu schnell unterwegs bin...aber wie gesagt, je mnach Motorisierung ist die dicke Berta auch flott :D...

    oder Ford. :D;)

    :D:Dauf jeden Fall!


    wobei ich gestehem muss, bis vor 1 Woche habe ich immer gesagt NIEMALS Opel, aber eine Freundin von mir hat einen neuen Zafira und ja...den finde ich auch richtig gut, der hat viiiieeel Platz.

    Es ist lästig und schlimm. Das sind doch keine Kinder mehr 😕


    Zum Thema Kultur : in keiner der Kulturen, mit denen ich zusammen arbeite ist "kleine Schwester" gleichbedeutend mit "ich schätze deine Kompetenz".

    Ich kenne auch keine Kultur in der das aussagt 2Ich schätze Deine Kompetenz aber ich bin immer wieder überrascht wenn ich im englischsprachigen Ausland bin, wie oft ich (von Männern und Frauen) mit Kosenamen belegt werde...Lass, Henn, Luv, Honey, Darling...allerdings nie im fachlichn Kontext...als störend empfinde ich das trotzdem...