Beiträge von Kiwi

    Das Vorgehen unserer Regierung(en) widerspricht rechtsstaatlichen Grundsätzen und man mag das für 2-3 Wochen wegen Überforderung verzeihen aber es wurde bis heute nicht korrigiert.

    Das ist das was ich auch als problematisch empfinde, als erste überforderte Reaktion kann ich das verstehen, die Situation war für alle neu, aber dann wurde nicht veraändert im gegenteil es wurde immer wieder damit argumentiert man handle auf rein wissenschaftlicher Basis, wie ich heute im Drosten-Interview im Tagesspiegl las, hat sich aber keiner der beratenden Wissenschaftler für z.B. Schulschliessungen ausgesprochen, auch Herr Drosten nicht und mich beschleicht das Gefühl als hätte man da eine Donimoreaktion losgetreten, die nicht gestoppt wurde. Der einzige Politiker, der einräumt, dass man evtl nicht 100% angemessen reagiert hat, war in vorsichtigen Worten Herr Spahn. Nichts desto trotz, wird die im BIM-Strategie-Papier geforderte Droh-und Gefährdungsatmosphäre unvermindert aufrecht erhalten. Ich persönlich, auch ohne ein rechter Wirrkopf zu sein, oder in meiner Freizeit mit Aluhut herum zu rennen, empfinde das als ärgerlich.


    Und weil ich zum Thema aus meiner Sicht immer wieder etwas beitrage, unterwandert ich vermutlich von rechts und deshalb ist der Umgang mit mir dann so ätzend?

    Wenn das ein klitzekleines bißchen "fishing fpr compliments war, häng ich mal eines dran, der Umgang mit Dir ist NICHT ätzend, ich lese gern was Du schreibst (ausser es geht um Herrn Schiffmann, aber dann finde ich es auch nicht unangenehm, sondern sehe das /ih einfach anders) .


    LG Kiwi

    Ich habe es gerade auch noch mal gelesen, und da schon eine Verbindung zwischen Kritik an Masken und rechts gelesen.

    Das funktioniert derzeit richtig gut, da ja so viele Rechte das Thema gekapert haben.


    Klar schreibt das niemand so richtig (jedenfalls so weit ich gelesen habe), aber es kommt schon rüber, dass man sich damit in ein gefährliches Terrain begibt.

    Ich fand auch das die Verbindung recht eindeutig heraus zu lesen war...#weissnicht

    elena ich verstehe durchaus was Du meinst und ärgere mich auch darüber, aber....der Rechtsverdacht ist hausgemacht, weil man auf den Demos brav und ohne Protest hinter den Reichskriegsflaggen schwenkenden Rechtsextremen hergelaufen ist und sich auch von Seiten der oraganisatoren nicht wirklich abgegrenzt hat.

    Ich kritisiere die Corona-Maßnahmen ja durchaus auch, der/die Ein oder Andere mag nun auf die Idee kommen mich als Covidiotin zu bezeichnen, aber In die rechte Schublade würde mich keine(r) stecken. Da Grenze ich mich schon sehr deutlich an und das erwarte ich auch von den Anderen.

    Ich ziehe da die Grenze, wo de Jeanine der Corona-Masken für ineffektiv hält , brav hinter der Reichskriegsflagge marschiert.


    Kritik an Corona-Masnahmen oder Impfungen sind nicht rechts oder links, mit der AfD zu sympathisieren, mit PeGida zu marschieren, sich im Angesicht von Reichskriegsflaggen nicht deutlich abzugrenzen, die Rote Linie in der Sprache immer weiter nach hinten zuschieben, Rechten Politikern den Tod zu wünschen, Beifall zu klatschen wenn Menschen (egal welcher Gesinnung bedroht )werden, da müssen wir eine Linie ziehen, da wo Fake News verbreitet werden, wo Dinge verschwiegen werden, wo sie vertuscht werden, da müssen wir laut werden.

    Siehst Du, da ist doch der Konsens zwischen uns. Genau da wird dann der demokratische Konsens verlassen (Reichskriegsflagge, AfD, Radikalisierung der politischen Rhetorik). Genau das meine ich. Und das unterstrichene sagt eben noch nichts darüber aus. Man kann das als Meinung punktuell vertreten.

    Man darf aber nicht mit Neonazis marschieren oder Steine auf Polizisten werfen. Das muss der Diskurs eben trennen. Von letzterem abgrenzen! Die Trennlinie funktioniert durchaus.

    Ich freue mich, dass du das ähnlich siehst wie ich, aber gewöhn dich schonmal an eisigen Gegenwind wenn Du sagst die AfD verliesse den demokratischen Konsens, und wer sich da alles selbst und andere als „besorgter Bürger“ bezeichnet und nicht als das was er ist nämlich rechtsextrem oder ein Neonazi sieht man bei Pegida und AfDsehr deutlich...

    Ich ziehe da die Grenze, wo de Jeanine der Corona-Masken für ineffektiv hält , brav hinter der Reichskriegsflagge marschiert.


    Kritik an Corona-Masnahmen oder Impfungen sind nicht rechts oder links, mit der AfD zu sympathisieren, mit PeGida zu marschieren, sich im Angesicht von Reichskriegsflaggen nicht deutlich abzugrenzen, die Rote Linie in der Sprache immer weiter nach hinten zuschieben, Rechten Politikern den Tod zu wünschen, Beifall zu klatschen wenn Menschen (egal welcher Gesinnung bedroht )werden, da müssen wir eine Linie ziehen, da wo Fake News verbreitet werden, wo Dinge verschwiegen werden, wo sie vertuscht werden, da müssen wir laut werden.

    Selbstverständlich muss man sich verteidigen, wenn der demokratische Konsens verlassen wird, und sich abgrenzen.

    Sowohl kommunistische als auch wertkonservative Ansichten sind dabei noch (nach meinem Verständnis - und ich glaube mich damit auf dem Boden des Grundgesetzes zu befinden) Teil des demokratischen Konsens, sofern sie jeweils a) das Grundgesetz respektieren, b) die dort versicherten Rechte auch Andersdenkenden/Andersgläubigen/anderen Ethnien und Minderheiten zuerkennen und c) die Grenze zur Gewalt nicht überschreiten und auch rhetorisch nicht dahingehend mitwirken, dass die Schwelle zur Gewaltbereitschaft sinkt.

    Wer auch nur einen dieser Punkte missachtet, ist rechtsextrem oder radikal oder läuft jedenfalls Gefahr, diese Schwelle zu überschreiten.

    Das sehe ich grundsätzlich anders, ich hielte es für fatal sich erst dann zu verteidigen, und deutlich ab zu grenzen wenn die Grenze bereits überschritten ist. Das ist gefährlich.


    Es MUSS in meinenAugen vorher diskutiert werden und es ist elementar wichtig das sich da die einzelnen Richtungen voneinander abgrenzen, dass nennt man politischen Diskurs und den finde ich elementar in einer Demokratie.


    Ich möchte da ein Zitat von Erich Kästner erwähnen:


    “Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat.
    Das ist die Lehre, das ist das Fazit dessen, was uns 1933 widerfuhr. Das ist der Schluss, den wir aus unseren Erfahrungen ziehen müssen, und es ist der Schluss meiner Rede. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.”


    Wir können nicht warten bis der Boden des Grundgesetzes verlassen worden ist.

    ich habe farbig im Beitrag kommentiert :)

    So in kurz - nach schon entgleister Diskussion hatte Alusra geschrieben, dass das Forum immer linkspopulistischer wird, ihr das nicht gefällt und andere Meinungen mundtot gemacht werden würden.

    Darauf möchte ich noch mal kurz eingehen, weil das meines Erachtens so ein bißchen der Knackpunkt ist. Dieses ominöse „mundtot“ machen. Es wurde diskutiert und die Diskussion war zugegebenermaßen irgendwann emotional und polemisch. Jeder hat und hatte da Recht seine Meinung zu äußern , aber keiner hat das Recht auf Zustimmung. Keine der Seiten. Aber die eine Seite fühlt sich grundsätzlich „mundtot“ gemacht bei mangelnder Zustimmung. Das wohlgemerkt bereits bevor das Team sich einmischte , nach einem Beitrag der definitiv rassistisch war. Es mag sein, dass die Rechten Stimmen hier im Forum weniger sind, was allerdings nicht verwundert, wenn sich gleich zurückgezogen wird, oder lieber in einem anderen Strang, in dem man sich unter Gleichgesinnten fühlte noch mal losgelegt wird


    Richtig entzündet hat es sich dann schlussendlich in @Alusras Abschiedstrang, in dem sich einige die vorher null Bock hatten sich auch nur irgendwie an der Diskussion zu beteiligen noch mal nachgelegt haben und sich echauffiert haben über die fiese Mädelsclique.


    elena nach dem wir als linkspopulistisch bezeichnet wurden, hat Elfchen dieses Wikizitat verkürzt eingestellt:


    Linkspopulismus bezeichnet einen zur politischen Linken neigenden Populismus, der sich für soziale Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Frieden, Umverteilung und für mehr Demokratie einsetzt. Chantal Mouffe, eine Theoretikerin des Linkspopulismus, erklärt, dass der linke Populismus „auf die Errichtung einer politischen Frontlinie zwischen ‚dem Volk‘ und ‚der Oligarchie‘ abzielt.“[1]Vor dem Hintergrund der sozialdemokratischen Einbindung der Arbeiterbewegung setzten populistische Teile der politischen Linken auf die Protestkultur von Vox populi, um der alternativlosen Konsensdemokratie und den dominierenden kapitalistischen Finanzeliten, die nach Auffassung vieler Linker die Repräsentative Demokratie immer weiter aushöhlen (Postdemokratie), etwas entgegen zu setzen. Der Begriff ist in der Politikwissenschaft umstritten und wird vor allem als Gegenbegriff zu dem weit verbreiteten Terminus des Rechtspopulismus aufgegriffen. Der Linkspopulismus kann im Gegensatz zum fremdenfeindlichen Rechtspopulismus als ein „inklusiver Populismus“ bezeichnet werden.[2]

    Da konnten „wir uns“ ( also wir, die fiese Mädelsclique ;)) nicht ganz von freisprechen. (Keine Ahnung warum das jetzt groß ist...) Und empfanden da nicht wirklich als Beleidigung.

    Das das (Huch ich bin wieder klein, aber dafür fett#blink) eine verkürzte Und vereinfachte (damit nachgerade populistische ) Darstellung ist, ist „uns“ dabei aber auch klar.

    Staubflocke wahhh es wird kompliziert;)Was Elfchen meint bzw. worauf sie bezug nimmt ist die Tatsache, dass wir (diejenigen die für die Aufnahme der Flüchtlinge waren) als links, sogar als linkspopulistisch bezeichnet wurden. Das hat sie übernommen, diese Zuschreibung kam nicht von „uns“ selbst und sie ist Blödsinn, generell betrachtet, auch wenn sie in diesem Fall stimmt. Daher meine Erwähnung von A.Merkel, die man eher nicht unter „links“ einordnen würde, zumindest nicht wenn man nicht weit rechts außen steht. Daher die Anahme, dass wen man Humanität jetzt den Linken zu schreibt, dann sind wohl diejenigen, die Für die Aufnahme der Flüchtlinge sind links. Das auch Wähler des rechten Spektrums also per definitionem Rechte dafür sein können hat keiner von „uns“ bestritten. Im Rechtsextremen Bereich wird man wohl niemanden finden der das möchte, was jetz bitte nicht heißen soll, dass alle die dagegen sind RechtsEXTREME sind ...puh...


    Also sich als links oder linkspopulistisch zu bezeichnen ist NICHT auf Elfchen s Mist gewachsen, ich dachte das das klar wäre, aber ich blicke hier so langsam auch nicht mehr durch....


    LG Kiwi


    Und ich schmeiße jetzt hier noch mal Sender - Empfänger Problematik ins Rund.

    Ich kann für mich sagen, ich schreibe nirgends rassistisch, unangemessen, nicht den Werten des GG angemessen und bei allen, die ich hier gelesen habe (außer s.o) sehe ich das hier ganz genauso.

    Ja. Diese Problematik ist definitiv da.


    Und dennoch hat eine sich Userin im Ausgangsthreat in meinen Augen ganz klar rassistisch geäußert. Und das war für mich ganz klar drüber.


    Alles andere ja, da ist viel Sender-Empfänger-Problematik drin, die Hürde der geschriebenen Sprache, viel Emotion und viel Polemik auch von meiner Seite, dass gebe ich gerne zu.

    Aber da ja scheinbar nur noch Menschen links der Mitte für Menschlichkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe stehen, bin ich dann halt wohl links.

    ich dachte immer so etwas nennt sich “Humanismus” und hat nichts mit rechts oder links zu tun?

    Das hätte ich grundsätzlich auch so gesehen, bis es dann zur „linkspopulistischen“ Schublade kam. Da wurde dann aber Zeitgleich vorausgesetzt, dass diese Einordnung nur für „die anderen gilt“ . Mal ehrlich, auch wenn A.Merkel nicht den rechten Rand der CDU abdeckt , so ist sie doch Politikerin einer rechten Partei. Dennoch hat sie 2015 eine Entscheidung getroffen für die ich ihr Respekt zolle.

    Dies nur damit klar ist das Rechts zwar nicht meiner Anschauung entspricht, aber nicht gleich böse oder unmoralisch ist. Bei rechtsextrem und knallhartem Rassismus sehe ich das jedoch anders...

    Rassismus bei sich, anderen und in der Struktur zu erkennen und diese Erkenntnis dann auch zu integrieren ist aber ein Weg und der ist durchaus steinig. Ich finde es nicht hilfreich, jemanden dann auch noch zu schubsen, um im Bild zu bleiben.

    Da hast Du recht, elena und ich glaube da ist keiner von uns ganz frei von. Mit ist es auch schon passiert, etwas geäußert zu haben, dass man durchaus rassistisch einordnen konnte, darauf hingewiesen bin ich erst mal in die Defensive gegangen, schließlich hatte ich es ja nicht so gemeint, im Gegenteil...aber dann kommt der Moment wo man kurz zurücktreten muss und einem dann auffällt, dass es nicht iO es so zu sagen. Aber das genau ist nicht passiert, im Gegenteil, es wurde bekräftigt und das war der Moment indem dann für viele das Maß voll war.