Beiträge von Kiwi

    Wow... Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren, hatte das in einer Diskussion anders gehört und wohl zu schnell geschossen... Aber mal ehrlich hingerissen so durch würde das für meine Bekannte alles zusammen ca. 1400 € monatlich bedeuten, dass wäre dann sicher eine Entscheidungshilfe... Vorstellen kann ich es mir allerdings nicht.


    Schauen wir mal was da noch kommt.


    Kiwi

    Bryn, hat sich überschnitten ich habe editiert, weil ich kurzsichtigerweise das vorhanden sein mehrerer Kinder ignoriert habe und nur von einem Kind ausgegangen bin...
    Sorry !
    Wobei ich sagen muss, und dass entbehrt natürlich jeder Grundlage und ist reine Spekulation, wenn BT pro Kind bezahlt würde... Ne gute Freundin hat 4 unter 6 Jahren , Würde Sie nun für das jüngste den Sockekbetrag EG bekommen, für die anderen je 100€ BG plus KG für 4 Kinder... Dann würde sich das schon lohnen...aber das kann ich mir nicht vorstellen... Was ja nicht heißt das das nicht sein kann.


    Kiwi

    Ich will Dir da jetzt auch nicht die Stimmung versauen, aber wenn dann bekommst Du Elterngeld ODER Betreuungsgeld und nicht Zeitgleich. Im ersten Jahr gibt es sowieso kein BG, sondern erst AB einem Jahr und nur wenn dann kein Elterngeld bezogen wird...
    Also bei einem Kind, nicht sicher bin ich ob Du Elterngekd für das eine Kind und Betreuungsgeld für das andere bekommen kannst, aber darauf würd ich erst mal nicht bauen, da gibt es bestimmt diverse Möglichkeiten der "Anrechnung"...




    Kiwi

    Shevek ( mein Handy macht immer Shrek aus Dir;o) ), wenn man nun aber ganz penibel wäre müsste man sagen, dass die arbeitenden Eltern, durch ihre Steuern und Abgaben dann die Betreuungsplätze, für die nicht arbeitenden Eltern mitfinanzieren .


    Einigkeit allerdings besteht hier für mich in den wichtigsten Punkten,
    Betreuungsgeld ist blöd und wenn Betreuung dann qualitativ hochwertige.


    Kiwi

    Das was Reisetomate beschreibt gibt es in Dresden. Hab ich kürzlich in einer Fernsehsendung gesehen, da haben sich zwei Frauen zusammen getan, Räumlichkeiten angemietet und vermieten "ruhige Arbeitsplätze" im Zimmer nebenan betreut eine TaMu und ein Freiwilliger, der dafür Mietfrei in den Räumlichkeiten wohnen darf die Kinder stundenweise. Fand ich Super, wurde auch gerne von Studenten mit Kindern genutzt um sich in Ruhe auf Prüfungen vorzubereiten. Ja, es gibt hier viele Kreative Lösungen... Bei Kind 1 hab ich Vollzeit im
    Büro gearbeitet, sozusagen " swingshift" mit meinem Mann, ich habe sehr früh (6.00 Uhr) angefangen und entsprechend früh aufgehört, mein Mann hat später angefangen und später aufgehört und in der Zwischenzeit war die Größe anfangs bei der TaMu später in der Kita...Paarzeit war schwierig bei diesem Modell aber es ging.
    Ab Feb werde ich 80% arbeiten, 3 Tage verkürzt im Büro, 2 Tage ( voll) im Homeoffice. Es geht. Allerdings ist das Ergebnis das ich mir von meinem CDU- Nach Arm anhören kann es gäbe ja keinen Bedarf für längere Kitaöffnungszejten, sähe man an uns, es ginge ja auch so.... Gnarf...


    Kiwi

    Ja, Esche, dass tun diejenigen die keine Kinder haben genauso, sie zählen für die derzeitigen Rentner. Auch unter den derzeitigen Rentner sind kinderlose, die lassen wir auch nicht verhungern... Und wenn Deine Kinder beschließen in die USA auszuwandern und statt hier für "Deine" Rente zu arbeiten , lässt man Dich höchstwahrscheinlich auch nicht zur Strafe verhungern...
    Da sind wir ja ganz flott wieder bei der Strafsteuer für kinderlose...


    Das ist eine ganz schön enge Sicht.


    Kiwi

    Kann mich sowohl was den Beitrag zur Erwerbstätigkeit als auch der Reaktion auf den Beitrag von Anders-artig nur bei Talpa anschliessen...
    Zusätzlich môchte ich noch kurz darauf eingehen das immer wieder darüber lamentiert wird wie unattraktiv es doch sei Kinder zu bekommen... Ist das wirklich so oder wird das nur so empfunden? Streiten lässt sich trefflich darüber, ob die Art und Weise wie hier Gelder verteilt werden die optimale ist, aber mal ehrlich mit Elterngekd und Kindergeld, einem hervorragendem Mutterschutzgesetz, 6 Wochen Mutterschutz vor der Geburt, 8 Wochen nach der Geburt, der Möglichkeit 3!!! Jahre Elternzeit zu nehmen... Wir jammern hier echt auf extrem hohem Niveau...
    Was flexible Arbeitszeitmodelle, qualitativ hochwertige Betreuung etc. Angeht, da liegt es sicher auch an uns was zu tun und zu verändern, da hilft es nix zu Hause den Kopf in den Sand zu stecken und zu lamentieren,


    Gruß Kiwi

    Da ist es dann aber- um zum Kern der Debatte zurückzukommen- durchaus Kontraproduktiv ein teures Betreuungsgeld einzufûhren... Geld das nicht unerheblich zur Qualitätssicherung und Kitas hätte genutzt werden kônnen.
    Gemessen daran das viele Mütter arbeiten müssen sind da 100€ mehr im Monat eben gar keine Hilfe, in der Summe aber könnte dieses Geld durchaus genutzt werden um bestimmte Qualitätsstandarts aufzubauen.


    Kiwi

    Ich finde es durchaus traurig wenn Mütter sich gezwungen fühlen arbeiten zu müssen und weiß sehr wohl das es Mütter gibt, die es erfüllend finden zu Hause zu bleiben, schade wenn das existenziell erzwungen ist. Wenn es aber lediglich eine Reaktion auf einen ( wahrgenommenen) gesellschaftlichen Druck hin geschieht möchte ich schreien werdet erwachsen. Hier , die Region wurde schon beschrieben, tiefstes Schleswig-Holstein reagiert die Gesellschaft anders rum, da ist man die Böse, wenn man früh wieder loslegt, da muss man eben lernen nicht nach den Erwartungshaltungen anderer zu leben.
    Wenn es aus existenziellen Zwängen heraus entsteht ist es doch noch wichtiger die Qualutät von Betreuungseinrichtungen zu steigern, das wiederum kostet Geld. Geld das nun ausgegeben wird um Müttern die zu Hause bleiben ein wenig Sand in die Augen zu streuen , denn 100€ helfen den Familien in denen beide arbeiten müssen nichts, die sind ein nettes kleines Taschengeld für diejenigen die nicht arbeiten müssen... Und ein Schlaginstrument Gesicht für alle anderen...


    Kiwi

    Da schließe ich mich der Einfachheit halber bei Ainu an.
    Und es ärgert mich als gefühlloses Alien zu gelten nur weil ich wieder arbeiten gehen will.
    Ja es geht ne verflixte Menge Kohle dafür drauf das unsere Kinder ab Februar beide gut betreut werden aber das ist es mir Wert.
    Denn ich will nicht ein ganzes Jahr zu Hause bleiben und wer es wagt zu behaupten ich würde meine Kinder deshalb weniger lieben , der hat schlicht keine Ahnung.


    Und ja, mein Mann konnte die Mädels nicht stillen, dass war aber dann auch alles.
    Der wûrde sich bedanken in seinem Vater sein von mir derart beschnitten zu werden, denn mein komplettes zu Hause bleiben würde für ihn nur noch mehr Arbeit bedeuten, das fände ich schlicht unfair.


    Und im Übrigen... abgepumpte Milch kann und konnte auch mein Mann gut füttern...


    Kiwi

    Vielleicht sehe ich das etwas enger, da ich für mich Meditation im klassischen Sinne als Yoga- oder Zen- Meditatin definiere und da die Leere und die Stille im Geist das zentrale Thema sind.
    Ich praktiziere seit ca. 6 Jahren intensiv Yoga und die Meditation ist noch immer die schwierigste Sparte für mich.


    Ich kann den Gedanken " erst Frau, dann Mutter" sehr gut nachvollziehen und halte ihn persönlich für Elementar.
    Ob man nun Frau oder Mensch oder Ich sagt finde ich unerheblich, aber nur als ganze, achtsame Persönlichkeit, kann ich daran arbeiten eine " gute" Mutter zu werden. Die biologische Tatsache ein Kind geboren zu haben kann mich nicht dazu machen. So zumindest verstehe ich es. Allerdings definiere ich mich definitiv nicht nur übers Muttersein, meine Persönlichkeit hat Aspekte die gänzlich losgelöst sind davon, und das wünsche ich auch meinen Kindern. Als glücklicher Mensch kann ich lernen eine gute Mutter zu sein, meine Kinder machen mich halt einfach noch glücklicher...


    Kiwi