Beiträge von Kiwi

    Während viele sich schuldig fühlen, weil ihr HuM Tshirt aus Bangladesh kommt, lachen sich wenige kaputt und machen Geld. EIn T Shirt nicht aus Bangladesh zu kaufen, ist für den Großteil der Bevölkerung ja schlichtweg nicht möglich. Aber das schlechte gewissen kaufste mit ^^...


    das ist genau der Punkt. Der, der mich immer ärgert wenn die Schuld all zu gönnerhaft gießkannentechnisch auf allen abgeladen wird. Man muss erst mal in der Lage sein, sich ein ökololisches oder ein ökonomisches Gewissen leisten zu können und selbst wenn es geht, kann man sich oft nur einzelne Punkte heraussuchen. Die finanziellen Mittel auf allen Gebeiten nachhaltig zu leben ( und wenn ich leben schreibe, mine ich tatsächlich leben, was für mich ganz persönlich auch ein bißchen gefühlten Luxus, und Spass beinhaltet...wobei das jeder ganz individuell für sich definieren muss) muss man erst mal haben...

    Weil man die Kleinen Fische besser erwischen kann, weil viele von denen aus „Dummheit“ Dreck am Stecken haben.

    Der Joe ist ja Steuerstrafrechtler und es ist manchmal bestürzend zu sehen wie gnadenlos da „kleine“ Existenzwn vernichtet werden während man an die großen kaum rankommt und auch kaum rankommen will ...

    In dieser Diskussion gehe ich mit Trin konform und kann auch Elfchen s Irritation sehr gut nachempfinden. Die Verhältnisse sind verschoben und es ist sinnvoll darauf hin zu weisen, dennoch ist keinem Menschen geholfen wenn gewisse Milliadäre nicht für „Die alte Lady von Paris“ spenden, die doch erheblich mehr ist, als irgendein Gebäude und dennoch nicht mehr „wert“ ist als ein Menschenleben....

    Jein... janos da hängt in den Kliniken noch mehr dran. Ich würde jetzt wahnsinnig gerne aus dem Nähkästchen plaudern, warum auch große Kliniken manchmal wenig aktiv sind und spezielle kleine Häuser unglaublich gut und engagiert, aber ich fürchte das ich dann ggf. Ärger bekäme...aber das von Dir aufgezählte ist zumindest ein großer Teil des Problems...

    Der Punkt mit der Vergütung ist interessant. Wenn ich Blutspenden gehe, bekomme ich auch eine Aufwandsentschädigung. Wenn ich meinen Körper dem anatomischen Institut vermache, bezahlt das die Beerdigung. (okay, da kann man dann wohl keine Wünsche äußern, aber wem das egal ist...)

    Da sieht keiner moralische Probleme, warum hier?

    Wohlgemerkt geht es um Organe verstorbener Menschen, nicht um lebendspende.

    Ich fände die Idee dass die Kosten der Beerdigung bezahlt werden gar nicht so abwegig.

    Schoko

    Nein Schoko. Das darf das Institut für Anatomie nicht mehr. Die Kehrseite der medaille war nämlich das Angehörige ihre Verstorbenen den Instituten zur Verfügung gestellt haben um nicht die Kosten einer Beerdigung zu tragen. Deshalb wir das auch nicht mit einer Organ- oder Gewebespende verknüpft werden dürfen und sollte auch nicht.


    Da wurden durchaus moralische Probleme gesehen, deshalb darf das nicht mehr. Von Hagen mit seiner Körperweltenaustellung ist im übrigen sehr in die kritik geraten weil er sich "Exponate" ausgesucht hat und diese unter Druck gesetzte hat. Es gab das diesen osteuropäuischen Basketballspieler der aufgrund eines gutartigen Hypophysentumors um die 2,40 m groß war und der einen krebskranken Sohn hatte. Von Hagen hat im zugesagt die horrenden behanlungskosten des Sohnes zu übernehmen wenn der Vater sich vertarglich bindend nach seinem Tod als Exponat zur Verfügung stellt.


    Solche Dinge MÜSSEN sauber bleiben und sobald auch nur die kleinste Chance besteht wird da gemauschelt.

    ch habe die Kärtchen noch NIE irgendwo ausliegen sehen

    Okay, ich war auch lange nicht mehr beim Hausarzt, aber weder beim Kinder-, Zahn- noch beim Frauenarzt habe ich die je gesehen. Meiner ist selbst ausgedruckt aus dem Internet, Jahre lang hatte ich einen "selbstgemalten" im Portemonnaie, weil ich keinen Drucker hatte.

    Ich halte das auch für problematisch, vor einiger zeit haben die Krankenkassen welche versndet das hat einen Riesenstress gegeben, jetzt kann man sie jederzeit von der KK anfordern zusammen mit Informationen. Viele Hausärzte verweigern das Auslegen von Ausweisen und Infomaterial.

    Zu Punkt 2 nicht: das Problem ist doch nicht, dass niemand seine Organe spenden will. Ganz im Gegenteil - die Spendenbereitschaft hat deutlich zugenommen. Nur die KH bekommen das nicht auf Reihe, weil sie überlastet sind.

    Gaaaaaaaaanz wichtiger Punkt, Astarte .


    Ohnezahn ,

    wie stellst Du dir das vor:

    Ohnezahn schrieb:

    Und ich finde schon, dass man potentielle Spender auch mit einem "Gegenwert" motivieren darf, z.B. ein paar Punkte, die die Chancen verbessern, selbst ein Spenderorgan zu bekommen.


    Zum einen führt der in Aussicht gestellte Gegenwert die Spende bereits ad absurdum und zum Zweiten ist eine Einwilligung JEDERZEIT wiederrufbar und dieser wäre Ansatz unethisch. Es darf nicht um gegenleistungen gehen in der Organspende, dann sind wir ratzfatz beim Organhandel und den will niemand.


    Edit: sorry es hat mir die Zitate zerhackt.