Beiträge von Kiwi

    Ich liebe ja Handtaschen, aber es ist schon bezeichnend, dass mein Mann keine braucht, wenn er - genau wie ich - Handy, Portemonnaie und Taschentücher dabei hat.

    Naja, mein Mann gibt seinen Kram einfach mir in die Tasche #zwinker

    das ist hier auch so. 2 Min später fragt er mich völlig entgeistert, warum ich immer so eine große Tasche mit mir rumschleppen muss #hammer...

    Ahhhh ...ich war heute im Tempel der Genderkacke...auf der Motorradmesse in HH...nicht nur „sexy bikewash“ oder mehr als leichtbekleidete Damen die sich auf dem Motorrädern räkelten...nein auch die Händler...ein Traum. Die Kiwi dachte sie kann eine Belstaff Bikejacke zum Messepreis erstehen....hahahaaa...“Damenjacken haben wir nicht dabei,lohnt nicht , aber einen Ledermini hab ich da, dann hat dein Kerl noch ein bisschen Spaß!“ Ich dachte kurz ich hätte mich verhört...der Joe meinte dann zum Verkäufer , er solle besser keine Konflikte eröffnen die er nicht gewinnen könne...aber ich habe nur mitgeteilt, dass ich es für verschwendeter Atemluft hielte hier zu diskutieren , ich mir aber sicher sei ein Ledermini stünde ihm (dem Verkäufer) hervorragend und ich lieber weiter suche...bin sogar fündig geworden, yeah! Aber schon ein recht misogynes Pflaster da. Leider. Die Damen eher dekoratives Beiwerk.


    Kiwi

    Ich verstehe was Du meinst patrick*star und ich will keinesfalls so verstanden werden, dass ich die Frauen für „selbst schuld“ halte, im Gegenteil und es ärgert mich über die Maßen, das ein Großteil der Männer (und ja ich sehe durchaus, dass das ein Großteil ist) sich immer noch erlaubt do zu sein, mir geht’s da wie Talpa ich finde es ein Unding das solche Typen überhaupt noch Frauen abkriegen.


    Ja, bei manchen Männern kommt erst mit dem ersten Kind, der Punkt an dem sie sich daneben benehmen, auch der Joe und ich waren an einem Punkt an dem es echt rappelte nämlich kurz nach der Geburt der Großen als ich für einige Monate „zu Hause“war. da verrutschte unser Gleichgewicht enorm und da habe ich das Glück eben komplett konfliktfreudig zu sein und richtig Zoff zu machen. Ich war so wütend und enttäuscht, dass ich ihn rausgeschmissen hätte. Glücklicherweise war die Drohung so ernst zu nehmen dass er etwas verändert hat.


    Es hat mich nachhaltig geärgert und es hat eine ganze Weile gedauert bis „wir“ wieder funktioniert haben, für much war das ein ähnlicher Vertrauensbruch wie Fremdgehen, ich hätte das niemals erwartet, aber es war so bequem für ihn und das Umfeld hat ihn so zu sagen dazu auch noch ermuntert... zum kotzen ist das und ich verstehe jede Frau die da heult und wütet und jammert und das ist NICHT die Schuld der Frauen.


    Dennoch MUSS das nicht unter allen Umständen und mit alle Männern so laufen...

    Ok, ich verstehe deinen Punkt. Bryn .Und ja, natürlich sollte eine Beziehung mehr als Sex sein, auch ohne Kinder, aber ich glaube nicht das Talpa das hat sagen wollen, ich denke das auf das exemplarisch herausgepickt hat. Das Gels verdienen wäre für mich erst recht keine Motivation, dass mache ich selber auch. Zusammen passt es wunderbar, aber auch alleine ginge es. Aber, ich gebe zu, dass ich da sowieso eine andere Ansicht vertrete als Einige andere. Eine komplette Aufteilung im Sinne von einer geht den Erwerbsjob nach , einer übernimmt die Arbeit zu Hause käme für mich aus diversen Gründen nie in Frage...daher ist es für mich bezuehungstechnusch ekementar das jeder seinen Teil zu Allem beiträgt 🤓


    Als ob es in einer Beziehung mit Kindern nur um Kinderaufzucht und Sex ginge?
    Eine Beziehung ohne Kinder besteht doch auch nicht nur aus Sex.
    Und ein Mann, der sich aus der Kinderaufzucht raushält kann immer noch ein guter Hausmann, Konzertbegleiter, Geldverdiener, Koch, Diskussionspartner, Organisator oder sonstwas sein.

    Das sehe ich tatsächlich anders. Aber das mag meine persönliche Ansicht sein. Ein Partner mit dem ich tiefgreifende Diskussionen führen und tolle Konzerte besuchen kann, der mich aber in den elementaren Dingen, die den Alltag zu einem hohen Maße ausmachen völlig allein lässt und den es nicht im entferntesten interessiert ob die gemeinsamen Kinder gut versorgt sind und der mich mitten in der Nacht mit dem kotzenden Kind allein stehen lässt, sorry der darf Konzerte besuchen und tolle Diskussionen führen mit wem er will, aber nicht mit mir, denn allein gelassen mit der gesamten Carearbeit und der Familie hätte ich gar keine Ressourcen mehr für Konzertbesuche,tiefgreifende Gespräche etc.

    Wer diese Arbeitsteilung in der Fsmilie wünscht und damit gut leben kann, dem sei es unbenommen sein gemeinsames Leben so zu gestalten. Für much wäre das eine Kontraindikation für eine Beziehung wie ich sie verstehe....

    Ich möchte nur noch kurz betonen, dass mir durchaus bewusst ist, wie gross die Belastung alleinerziehend zu sein ist - ständig, immer und ohne Pause verantwortlich zu sein, ist in keiner Weise mit Zweieltern zu vergleichen, selbst wenn alle Bedingungen rundherum halbwegs passen (Betreuung, Schulen, finanzielle Lage).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    das ist das was ich meine, wenn ich sage ich kann das nachvollziehen. Wirklich verstehen kann man es mE wenn man es mal erlebt hat und das tue ich nur aus der „bequemen“ zweiten Reihe....

    Ich finde es schade, das happy spider jetzt raus ist.

    Denn ich muss gestehen ich sehe es ganz ähnlich wie Talpa . Mir ist völlig klar, dass ich da diesbezüglich „echtes Glück“ hatte. Ich kann viele Probleme die ae-Mütter haben nicht verstehen, weil ich nie in der Situation war, ich kann es aber nachvollziehen (ich hoffe ihr versteht was ich meine) . Ich weiß was für ekelhafte Exemplare Mann es gibt, düse Typen haben in meinem RL nix verloren, ich gebe mich mit denen nicht ab. Und ich verstehe die Wut die viele hier auf ihre Exmänner und Männer per se haben aber es manchmal piepst es mich an, wenn ich das Gefühl habe mir wird-durch die Blume- vorgeworfen ich würde „den Männern“ in solchen Diskussionen beispringen wenn ich erläutere, wie es bei uns läuft. Und ja mir geht es wie Talpa...ich würde mit einem Typen der sich so benimmt wie hier von einigen beschrieben nicht zusammen sein wollen...

    Ganz ehrlich... ich halte das für absolute Genderkacke . Sich kümmern ist nicht mit dem Chromisomensatz verbunden. Es gibt fürsorgliche Frauen und desinteressierte Männer und fürsorgliche Männer und desinteressierte Frauen. Das aufs Geschlecht zu beziehen ist ähnlich bescheuerten wie zu behaupten Frauen hätten generell Probleme mit dem räumlichen Denken. Ich bin da ganz bei Annie und halte das für einen Mix aus Veranlagung, sozialisation, Interesse und Intelligenz. Man muss nicht überbehaltend werden aber man kann gewisse Mindeststandarts lernen.

    Die Ressourcen sind auch einfach begrenzt.

    Jein...das ist sicher oft der Fall, aber ich denke durchaus das da neben den verfügbaren Ressourcen und der Sozialisation auch eine -wie soll ich es nennen- Veranlagung eine gewisse Rolle spielt.

    Mein Mann arbeitet ähnlich viel wie du (in fast dem gleichen Job #zwinker) und ist dennoch derjenige, der bei uns den Großteil des mentalload trägt. Er ist unglaublich organisiert und strukturiert und grundsätzlich derjenige, der an die "Dinge" denkt. ich bin eher chaotisch veranlagt, und verbrauche all meine Strukturtur im Job. Ich habe mehr Zeit als er, das heisst ich bin dafür zuständig die Kinder zum Sport zu fahren oder zu geburtstagen, aber er kauft die Gescheneke ein und packt den Sportbeutel und denkt an den Flötenunterricht etc. all das würde ich verschlunzen...ich bin da ein Tüddel...

    Das ist das was ich meine. Trotzdem ist die Bewertung eine völlig andere und das höchstwahrscheinlich nicht das was dem fotographen im Kopf herum ging als er das Photo aufgenommen. Kunst verselbstständigt sich uind entwickelt sich....

    Hat der Fotograf des Kusses etwa hinterher die Frau geschützt? Ich vermute, er sich gefreut, weil das die zeitgemäße Reaktion gewesen sein dürfte.

    Hat der Fotograph erkannt worum es sich handelt? Kritikwürdig ist definitiv die heutige Reaktion "ah was für ein schönes Bild" OBWOHL man weiß was genau passiert ist.


    Es geht um Krieg...in beiden Bildern, der eine will dokumentieren wie schrecklich Krieg ist, der andere will dokumentieren wie groß die Freude der Menschen über das Ende eines Krieges ist, beide machen einen "Schappschuss"...was darasu wird liegt im Auge des Betrachters und nicht am Fotographen selbst...ich verstehe und teile Deine Kritik, würde aber anders als Du weder dem einen Fotographen unterstellen, dass es ist egal ist , dass die Frau gegen ihren Willen geküsst wird noch dem anderen Lust am sensationellen Foto unterstellen weil erm more or less kaltblütig draufhält, statt sofort die kamera weg zu werfen und zu helfen...

    Mann und Fotograf fanden es völlig in Ordnung, dass die Frau ohne Einwilligung festgehalten und geküsst wurde. Die Tochter des Mannes sieht auch heute in dem Bild nur die Freude ihres Vaters. (siehe link oben). Die Frau ist Requisite, Objekt, ganz typischer male Gaze, sie könnte auch eine sexy stehlampe sein.


    Das Foto wurde nicht veröffentlicht, um sexuelle Belästigung zu dokumentieren, sondern um die Freude des Matrosen zu dokumentieren.

    Ich verstehe sehr wohl was Du meinst, und ja, die tatsache, dass die Frau eine reine Requisite ist stößt auch mir auf, dennoch ist der Rückschluss, dass der Fotograph es billigt das die Frau gegen ihren Willen geküsst wird , nicht wirklich nachvollziehbar. Am ehesten ist ihm an zu Lasten, dass er sich darüber gar keine Gedanken gemacht hat, es war ein Schnappschuss, der Fotograph hatte ein Auge für das Motiv, die Interpretation liegt beim Betrachter und da ist es völlig korrekt, dass du kritisierst das "sie" eine reine requisite ist, das finde ich auch Kritikwürdig, sagt aber nichts über den Fotograpghen aus. Nimm nur mal das Vietnamkriegsbild von Nick Ut als Bsp. Was wollte der Fotograph da zeigen, warum drückt er ERST auf den Auslöser und hilft dann...es ist schwierig im Nachgang die wirklich Motivation des Foptographen zu erfassen, Fotographie ist so schnell, so Momentabhängig...fassl verständlich ist was ich meine...und ganz ehrlich, es ist doch interessant zu sehen, dass die Freude des Matrosen, diese eigentlich positive Emotion so grenzüberschreitend und egoistisch sein kann...falls verständlich ist, was ich meine...und ja, auch die tatsache, dass man hier sexuelle gewalt direkt vor Augen hat und sie nicht erkennt, zeigt das Bild, dass man sie nicht nur erkennt sondern auch noch romantisiert...

    Ich hoffe, ich verstehe das jetzt grad falsch.

    Ein Mann schnappt sich willkürlich eine Frau, küsst sie gegen ihren Willen und weil das dann "Kunst" (geworden) ist, ist es in Ordnung? #confused


    Ich finde es NICHT in Ordnung, dass eine Frau gegen ihren Willen geküsst wird. Warum man das auch noch fotografieren muss entzieht sich ebenso meiner Vorstellung.

    Ich finde das auch nicht in Ordnung,dass eine frau gegen ihren Willen geküsst wird, aber nicht der "ungewollte Kuss" ist Kunst geworden sondern das Foto. Die Diskussion über das Bild , was es aussagt und auch wie es entstanden ist, ist mE genau das was Kunst will und braucht.


    Was mich stört, ist- und ich mag falsch liegen, weil ich es evtl nicht mitbekommen haben-ist, dass das Bild jetzt wo der Mann verstorben ist vermehrt diskutiert wird, während es als die frau starb kaum ein Aktualisierung erfuhr...