Beiträge von Bina

    Ich denke der vierjährige glaubt an den Weihnachtsmann.. wobei wir eher von der "wer weiß das schon so genau"-Fraktion sind. Also, irgendwie kommt da wohl jemand und die Balkontür ist dann offen und die Kerzen brennen, aber irgendwie kommen die Geschenke dann schon von konkreten Personen.

    Die Adventskalender erscheinen auch einfach. Mein großer hat definitiv noch im Kindergarten nicht mehr "geglaubt" (wobei, wie gesagt, so richtig knallhart gelogen haben wir nie denke ich) aber spielt bis heute mit.


    Meiner Mutter hab ich irgendwann Mal Recht erhitzt gesagt sie solle jetzt Mal "ein bisschen Low machen mit dem Weihnachtsmann" weil die meinen Kindern gegenüber tatsächlich so tut, als gäbe es den (die hat dann mit ihm telefoniert und Briefe bekommen und so). Das hat sie verletzt und ich musste mir dafür anhören sie könne das handhaben wie sie möchte und wir hätten schließlich auch kein Trauma davon bekommen#haare


    Ich schweife ab, aber dieser Heiligabend ist mir Grad wieder eingefallen:D


    Die Zahnfee hatte hier schon immer Hausverbot, ebenso wie die Schnullerfee. Das musste ich dem ältesten versprechen als er klein war. Fremde Damen die nachts ins Kinderzimmer kommen und Sachen mitnehmen sind hier unerwünscht:D

    Ich hatte Mal eine Mitbewohnerin, die war deutsches Kind italienischer Einwanderer und die war überzeugt, wir "urdeutschen" sprechen diese qu Sache alle falsch aus. Also weder karantäne noch kwarantäne, sondern kuarantäne hätte die gesagt:)


    Die hat auch immer zu Quatsch (kwatsch)


    Kuaatsch! gesagt. Da muss ich bei diesem Strang die ganze zeit dran denken:D

    Wenn Kind sich auf was verbotenes zubewegt hat oder sonst was entsprechendes machen wollte, hörte ich immer ein "neineineinei".

    Hier auch! Und dabei ein sooo süßes Kopfschütteln! Das ganze Kind wackelt mit... #love

    Mini (1 3/4)sagt dann immer "Besser nis!" , #love

    Ooh, das hab ich hier auch. Wenn ich aus dem Schlafzimmer "nein nein nein" höre weiß ich, jetzt geht sie an die Steckdose#love

    Der Erstklässler ist immer etwas drauf nach dem Nachhausekommen und nicht so recht gesprächig. Versuch einer Konversation mit einer nichtwissenden Freundin von mir:

    "Habt ihr schon das P wie Papa gelernt?"

    Das Kind stochert lustlos im Essen herum und sagt ohne aufzublicken: "Nein. Aber das A wie A*********" 8o#haare#schäm

    ich suche den prust-smilie...#lol

    Ich habe für "normal weiterlaufen lassen" gestimmt, Kind ist 5. Klasse. In einer höheren Klasse kann ich mir absolut auch Wechselmodell vorstellen (die Schule hat das auch schon vorbereitet). Hier und jetzt sehe ich damit wirkliche Probleme auf uns zukommen, die wir nur durch intensiven Elterneinsatz verhindern könnten.


    Der Abschluss der 4. Klasse war nett und entspannt, weil das Kind nur 2 Stunden am Tag in die Schule gegangen ist, nur Hauptfächer hatte und der ganze "Kladderadatsch" weggefallen ist. Das fand ich absolut vertretbar. Jetzt in der 5. Klasse sehe ich deutlich weniger Kladderadatsch und sehr viel mehr handfeste Bildung - das könnte ich nicht kompensieren.


    Also eine rein egoistische Forderung, aber es geht ja um ein Stimmungsbild.

    Erster "Kindermund" meiner 14-monatigen Tochter (wildes Kind, das gerne mal kratzt, kneift und beißt und von uns regelmäßig gezeigt bekommt, wie man lieb und sanft mit anderen Leuten sein kann...)


    Ich koche, habe Tomaten bereit gelegt. Kind sitzt auf der Arbeitsplatte, schnappt sich eine Tomate, beißt rein.

    Ich: "Mensch P., nein, nicht in die Tomate beißen!"


    Kind: legt die Tomate ab, streichelt sie, und fragt "ei?"

    Sie schreibt sie auch nicht auf. Dann kullerten die Tränchen. Ich hab das Teil dann mal unterschrieben . Sie hat mir versprochen, die Aufgaben wieder zuverlässiger aufzuschreiben. Aber ganz ehrlich, ich glaube, sie brauchte das eigentlich nie, sich die Aufgaben aufzuschreiben. WEnn die will, weiß sie genau, was sie aufhat.

    Mein Sohn ist zwar erst 5. Klasse, aber was der teilweise an Hausaufgaben mit nach Hause bringt, könnte ich mir persönlich nicht merken (und ich Englisch sind es ja teilweise Details, "Vokabeln von -Dog- bis -playground-"). Also ein Hausaufgabenheft/To-Do-Liste übersichtlich zu führen halte ich schon für eine zu lernende Kompetenz in der weiterführenden Schule - vielleicht kann sie das auch noch nicht so richtig? Wenn es bisher so ging?


    Aber machen würde ich bei einem Zettel jetzt auch nichts.

    Ah passend dazu Mal wieder ein kluger Tipp von meinem vierjährigen:

    "singst du das immer weil du einen Ohrwurm hast?"

    Ich bejahe.


    "Dann solltest du aufhören bevor du mich ansteckst. Kämpf dagegen an!"

    Ich: "Ich wollte heute mal versuchen, den Quiche-Teig selber zu machen"

    P. (4) mit bedeutungsschwangerer Stimme: "Tu es oder tu es nicht - es gibt kein versuchen".

    Penisgespräche^^ kenn ich auch.


    Legendär auch bei Freunden von uns der Ausspruch des Übernachtungs-Besucherkindes zur besten Freundin (beide 3, quasi gemeinsam aufgewachsen im gleichen Mehrfamilienhaus) beim Badewanne-Planschen: "Oh Sina, du hast aber eine schöne Scheide!"

    P.(4) schaut kritisch sein Glas an, das wohl nicht ganz sauber aus der Spülmaschine kam: "Das Glas mag ich nicht. Da hängt mir zu viel Gemüse drin rum".


    Später am Wald-Spielplatz lehne ich dankend ab, mit ihm durch die Büsche zu schleichen.

    "Warum willst du nicht? Hast du Angst, dass da drin ein Wächter meditiert?"


    (Er meinte patroulliert, aber da musste ich ziemlich scharf für nachdenken).

    Kann man da nicht ein Geschwister beauftragen für die Pul-Arbeit? Ich hab damals meiner Schwester (unfassbar viele Haare) alle Nissen rausgepult und habe dafür irgendeine "Bezahlung" (weiß echt nicht mehr was) bekommen plus ich durfte mit vor dem Fernseher sitzen. Haare strähnenweise mit Haargummis zusammengefasst und so markiert, was erledigt war.


    #angst aber das mit dem Attest klingt für mich auch attraktiver

    Höfliche Konversation #love


    Macht mein 2016er auch gerne zur Zeit. Letzte Woche wollten wir uns verabreden, er will den Anruf tätigen. Anruf also auf dem Handy bei meiner guten Freundin, der Mutter seines besten Freundes, mit der wir uns ständig treffen und bei denen wir häufig sind.


    "Guten Tag, hier ist Paul Clemens Weiss! (Anm.: Name von der Redaktion geändert). Ich wollte fragen, ob Sie sich vielleicht mit uns auf dem Spielplatz verabreden möchten?"