Beiträge von Bina

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    Die Kleinen hören nicht auf mich, ich gespielt verzweifelt zu niemandem: "die tanzen mir auf der Nase herum - was hab ich nur falsch gemacht?!". Darauf der 11jährige: "Das mit der Erziehung".

    Mein erstes Kind war ein Schreikind und später mit chronischer Bronchitis gesegnet, ich hatte auch ein verzerrtes Bild und Riesenangst vor einer weiteren Kleinkindzeit.


    Dann kamen Kind 2 und 3 und es ist #love#love#love


    Bedingungslose Liebe, dazu Witz, Kuscheleinheiten, Welt-entdecken... gut, ich persönlich bräuchte die ersten 6 Monate nicht zwingend, aber danach ist die Summe der Erfahrungen dicke im Plus. Ich bin mit extrem niedrigen Erwartungen in die Baby und Kleinkindzeit von Nr. 2 gegangen und muss sagen, ich hab die ersten Jahre tatsächlich genossen (sowieso immernoch, aber dass es später schön wird, hab ich nie angezweifelt).


    "Kinder bekommen" habe ich wegen dem mir nicht rational erklärbaren Wunsch, halt Kinder zu bekommen#weissnicht

    Ich kenne eure Situation natürlich nicht und wenn es hier voller wäre würde ich es eventuell anders sehen.


    Meine Sichtweise aktuell: wir Erwachsenen schränken unsere Kontakte arg ein, das Schulkind hat durch nicht vorhandenen Unterricht eine Reduktion um 90%. Mehr mache ich nicht. Der fünfjährige bekommt keine Verhaltensweisen für den Spielplatz empfohlen, der große kann auch, wenn es sich ergibt, mit 3 anderen Kindern draußen spielen (kommt selten genug vor). Sollten die Kinder was in unsere Familie schleppen, ja mei, dann wär das halt so. Da mein Mann und ich wie gesagt kaum (enge) Kontakte habe sehe ich uns am Ende einer möglichen Übertragungskette.

    Mit family link. Es war nicht anders zu machen. Wenn ich nur eine Höchstzeit eingebe, wird die während der "Schulzeit" verbraucht (also so, dass er deswegen schon "Unterricht" verpasst hat). Das Tablet braucht er aber für seinen Schulkram. Also sperre ich Apps manuell. Wenn man irgendwie die App zeitlich gebunden sperren könnte, wär ich froh - Tipps sind willkommen!


    Sorry ist alles ziemlich OT.

    Und ohne mich und "ganz frei" macht mein Sohn genau eines: Youtubern zuschauen, wie sie zocken

    Hast du dir denn mal die Zeit genommen, dabei zuzusehen? Die Youtuber, denen mein Kind zuguckt, und er sucht sich die auch selbst, zocken nicht einfach nur, das ist quasi so wie wir früher Hörspiele gehört haben oder Musik, als Hintergrund, da werden oft viele Themen erörtert, z.b. auch die Pandemie etc. Oder sie machen eine spezielle Challenge in einem Spiel jnd erläutern, wie wo und warum etwas funktioniert oder eben auch nicht, das trainiert wunderbar die Analysefähigkeit.

    Hab ich, klar. Natürlich "zocken die nicht einfach nur" sondern labern dabei. Ich sehe diese Videos als völlig inadäquaten Ersatz für echte soziale Interaktion (die reden nämlich nur mit ihren coolen Freunden, nicht mit meinem Kind, auch wenn sich das vielleicht teilweise so anfühlt). Außerdem machen sie Werbung für andere Computerspiele, die mein Sohn dann auch dringend kaufen muss.

    Klar sind die lustig und sympathisch, deswegen ist man ja erfolgreicher Influencer.



    Schularbeiten sind erledigt, jetzt hab ich grad Youtube freigeschaltet..

    Danke für das Sensibilisieren. "Lernen auf Distanz" heißt es hier immer offiziell, ich habe mich trotzdem assimiliert und das kürzer "Home Schooling" übernommen (dabei finde ich Anglizismen eigentlich meist albern).


    Das Problem ist ja, dass hier tausend Wünsche/Bedürfnisse aufeinandertreffen, von allen Seiten (Ministerien, Lehrer, Schüler,Eltern). Viele Vorgaben, wenig Vorgaben, tägliche Listen, Wochenpläne, viel Betreuung, wenig Betreuung und dann das ganze noch darauf ausgelegt, dass man quasi jederzeit wieder naht- und lückenlos in den Präsenzunterricht wechseln kann.


    Ich sehe hier im Umfeld viel verschiedenes: Echten Distanzunterricht von 8-12, Lernbegleitung mit Ansprechbarkeit im Chat, Freiarbeit mit sehr vagen Aufgaben (schreibe über dies, male jenes). Uns zu Hause haben die Aufgaben stellenweise definitiv zum "Home Schooling" inspiriert mit Experimenten, Internetrecherche und gemeinsamen Video Sessions. Aber ich bin ehrlich: Parallel zum Job (den ich unter bestimmten Umständen angetreten bin, nämlich Kita-Betreuung ab 1 und Schulanwesenheit ab 6) schaffe ICH kein echtes Home Schooling. Und ohne mich und "ganz frei" macht mein Sohn genau eines: Youtubern zuschauen, wie sie zocken.

    Aus der Kategorie "Teenies im homeschooling".

    Neues Thema - periodische Brüche.

    Kind guckt mich ratlos an.

    Ich: wann ist ein Bruch denn periodisch?

    Total genervtes Kind: wenn er blutet?

    Ich find das so witzig und das erinnert mich so an die israelische Mutter im ersten lockdown die über das homeschooling schimpft.. wie soll ich denn wissen wie man einen unechten Bruch umwandelt?! Lass ihn in Ruh, er ist nicht echt!

    Der fünfjährige kam gestern in die Küche, sah das Glas mit sauren Gurken, und wollte gerne eine haben. Ich daraufhin: hol dir doch eine Gabel aus der Schublade, und hol dir damit eine Gurke aus dem Glas.


    Kind macht beides, kaut seine Gurke und sinniert andächtig: " ich glaube ich war noch nie so selbständig... "

    Ich hab länger geglaubt, die Leuten hätten damals Adolf Hitler immer mit "Heil Hitler" angesprochen. Und entsprechend einander mit "Heil Luise", "Heil Michael" etc..

    Ich kannte das mit dem "Heil" nur aus den Erzählungen meiner Oma und hatte offenbar selektiv zugehört.


    Erst später als ich Filme etc. gesehen habe habe ich geschnallt, dass die auch zueinander "Heil Hitler" gesagt haben.




    Ich komme ja aus Heidelberg und da gibt es im Neckar eine kleine Insel, auf der gibt es im wesentlichen Schwäne und ein paar Büsche. Meine kleine Schwester dachte zu Kindergartenzeiten, das wäre Mallorca. Weil immer alle auf die Insel "Mallorca" gefahren sind, und das war die einzige Insel, die sie kannte.


    Koniferen meines Fachgebiets

    #freu Forstwirtschaft?

    Das ist in meiner Familie ein geflügeltes Wort für jemand, der sich für besonders schlau hält :D -

    Da fällt mir auch wieder die Ausdrucksweise meines kleinen ein, der Dinge zwar „aufbewahrt“ oder „befestigt“ und der letzte Nacht sagte: „Ich wünsche euch allen hier einen guten Rutsch ins neue Jahr!“, für den Beton aber lange Zeit Mischaton war. Und der mit seiner Schwester zusammen gern Salange sagt. Da glaube ich mittlerweile aber an Absicht ;)

    Salagne kenn ich auch:) und basghetthi:)

    Ich find es zurzeit super lustig wie der 4-jährige manchmal redet wie ein Erwachsener und dann wieder einfachste Wörter nicht aussprechen kann. Beispiel von heute:


    (Papa war im Bad aber Kind dachte er wär schon unten und hat vergeblich gesucht)


    "du hast mich in die Irre geführt, weil du mich glauben gelassen hast, du wärest runter gegangen!"


    Dann möchte er aber bitte zum 3. Mal seit Weihnachten "Lacrette" essen#taetschel

    Die einjährige schnappt dem 11jährigen Bruder sein Handy weg, dackelt schnell davon und brabbelt dabei zufrieden "meiner hallo"...

    Abendessen ist vorbei, wir besprechen mit dem Großen was wegen der Schule, die Kleine quengelt rum, P (4) sing permanent Weihnachtslieder. Wir versuchen, trotzdem weiter zu reden, P. ist empört und motzt nebenher rum..


    "Warum redet ihr mir die ganze Zeit dazwischen? Das ist nicht sehr höflich, wenn ich was vorsingen will! (....) Die ganze Zeit redet ihr über Schule! Immer unterbrecht ihr mich!"


    Wir brechen ab, ich wende mich ihm zu: "Ok, Entschuldige bitte. Dann sing jetzt einmal dein Lied. WIr hören dir gerne zu."


    P stimmt an:


    "Oh Tannenbaum - oh Tannenbaum"



    verstummt


    dann, missmutig:



    "warum muss ICH eigentlich hier immer die Weihnachtslieder singen?!"


    #haare

    Ich denke der vierjährige glaubt an den Weihnachtsmann.. wobei wir eher von der "wer weiß das schon so genau"-Fraktion sind. Also, irgendwie kommt da wohl jemand und die Balkontür ist dann offen und die Kerzen brennen, aber irgendwie kommen die Geschenke dann schon von konkreten Personen.

    Die Adventskalender erscheinen auch einfach. Mein großer hat definitiv noch im Kindergarten nicht mehr "geglaubt" (wobei, wie gesagt, so richtig knallhart gelogen haben wir nie denke ich) aber spielt bis heute mit.


    Meiner Mutter hab ich irgendwann Mal Recht erhitzt gesagt sie solle jetzt Mal "ein bisschen Low machen mit dem Weihnachtsmann" weil die meinen Kindern gegenüber tatsächlich so tut, als gäbe es den (die hat dann mit ihm telefoniert und Briefe bekommen und so). Das hat sie verletzt und ich musste mir dafür anhören sie könne das handhaben wie sie möchte und wir hätten schließlich auch kein Trauma davon bekommen#haare


    Ich schweife ab, aber dieser Heiligabend ist mir Grad wieder eingefallen:D


    Die Zahnfee hatte hier schon immer Hausverbot, ebenso wie die Schnullerfee. Das musste ich dem ältesten versprechen als er klein war. Fremde Damen die nachts ins Kinderzimmer kommen und Sachen mitnehmen sind hier unerwünscht:D