Beiträge von Wilde Möhre

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    Es ist ganz schön frustrierend hier. Meine Tochter schreibt eine Ex nach der anderen und es wird in keinem Fach berücksichtigt, dass Stoff aus dem letzten Schuljahr fehlen oder nur lückenhaft vorhanden sein könnte. Wir sitzen jeden Nachmittag ewig da und lernen zusammen. Ich hatte gehofft, dass mein Mann und ich Rollen der Eltern-Lehrer wieder an den Nagel hängen können, aber leider ändert sich so schnell wohl nichts. Was mich am meisten trifft ist allerdings, dass es dem Kind nicht besonders gut geht dabei und sie lieber wieder einen Lockdown hätte :wacko:

    Mannmannmann, am liebsten würde ich meine Tochter da wieder rausholen und eine Klasse zurückversetzen. Englisch ist der Horror für sie. In der Grundschule quasi nicht vorhanden und im letzten Jahr im Distanzunterricht komplett ausgefallen. Ich schüttle nur noch den Kopf wie was da für ein Tempo vorgelegt wird. Das war als mein Sohn aufs Gymnasium kam, seinerzeit noch ohne Corona, ja das reinste Schneckentempo.

    Hier auch 5. Klasse Realschule Bayern. Es wurde von der Schule ganz klar kommuniziert, dass man um die Situation weiß, dass man ganz klar mit Lücken rechne.

    Das hört sich schon mal gut an. Bei uns war das leider gar kein Thema. Dafür hatten wir nach noch nicht mal drei Tagen Schule sämtliche Termine für Schulaufgaben und wussten, dass die Klassenleitung nicht gemachte Hausaufgaben, schlampige Heftführung, Schwätzen etc. gerne mit Nachsitzen bestraft #rolleyes Schön wäre halt gewesen - neben diesen Infos - auch was Motivierendes zu hören.

    Ich könnte so kotzen, 1,5 Jahre Ausnahmezustand auf Schultern der Kinder und jetzt wird so getan, als ob nix wäre.

    Ich kotz mit - zusammen geht das leichter ;)

    Bei anderen scheints aber zu klappen - daher #weissnicht

    Ja, habe ich auch schon gehört. Sicher gibt es auch Schüler die ganz motiviert daheim gelernt haben und sich den Stoff gut alleine aneignen können. Meine Kinder gehören da definitiv nicht dazu.


    Außerdem hab ich noch die Worte "kein Kind darf auf der Strecke bleiben" im Ohr. Gefühlte Millionen mal kam diese Aussage von allerlei Politiker*innen. Ich habe keine Wunder erwartet, aber ein wenig mehr hätte es schon sein dürfen.

    Liebe Rabengemeinde,


    eigentlich hatte ich es ja erwartet, aber nun bin ich doch irgendwie überfahren davon: Der Unterricht im neuen Schuljahr geht weiter, als ob es nie Schulschließungen, Wechselunterricht und Homeschooling gegeben hätte. Tochterkind wechselte hier in Bayern in die 5. Klasse einer Realschule und dem Tempo ist dermaßen schnell, dass ich mich frage ob die da schon mal zur Sicherheit schon mal vorarbeiten, um der nächsten Schulschließung ein Schnäppchen zu schlagen #hammer

    Außerdem wird davon ausgegangen, dass während der Letzen 1,5 Jahre nullkommanull Lücken entstanden sind, bzw. dass Lücken durch die zwei Wochen "Sommerschule", in denen Schüler aus höheren Klassen die jüngeren Schüler unterrichteten, völlig ausreichend waren.


    Mich enttäuscht das sehr. Sind die Kinder eh schon die Gelackmeierten durch Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Schulen usw. müssen sie jetzt auch noch ganz fix und ohne Murren wieder an den unantastbaren Lehrplan angepasst werden.

    Gerade meine Tochter hatte in der ganzen bösen C-Wort-Zeit schon ganz schön zu knabbern mit den Einschränkungen und nun das!


    Wie ist das bei euch so? Klappte der Übergang wieder reibungslos oder hängt die letzte Zeit noch nach (schulisch gesehen)?

    Ich fand es aber echt ein Ding, dass die Kinder die Bücher mit nach Hause bekamen, mit dem Hinweis, sie bis morgen wieder eingeschlagen mitzubringen. Ohne vorherige Ankündigung.

    Ja, diese "bis morgen" Ansagen sind hart. Auch wenn es um Hefte, Mappen etc. geht. An der Grundschule war das alles noch sehr einfach. Da gab es immer eine Materialliste und eine Wochen Zeit bis alles besorgt sein musste. Am Gymnasium meines Sohnes war ich dann anfangs fast überfordert: Viele Lehrkräfte wollten die Sachen direkt am nächsten Tag und die ersten eineinhalb Schulwochen mussten wir also jeden Tag los und was besorgen. Einmal hatte ich verbammelt einen roten Schnellhefter zu kaufen und mein Sohn hat direkt als Strafarbeit eine ganze Seite über die "Notwendigkeit sein Unterrichtsmaterial vollständig dabei haben zu müssen " aufbekommen (okay...dieser Lehrer hat sich aber insgesamt als ein besonders überhebliches, unfehlbares Exemplar entpuppt #hammer)

    Cloudy, jetzt wo du es sagst, meine ich mich zu erinnern, dass meine - nun ehemalige Grundschülerin - auch mal so eines mit einem Umschlag hatte, der schon dran war. Ich recherchiere welches Buch das war und schreibe eine Danksagungskarte an den Verlag #top

    Mein Sohn bekam in der weiterführenden Schule nur welche ohne Einband, meist Hardcover und dazu auch noch nagelneu wegen der Umstellung G8 auf G9. Ich hoffe im neuen Schuljahr sind ein paar Bücher dann wenigstens schon leicht angeranzt...ich finde bei neuen Büchern fällt halt total auf, wenn da Eselsohren oder sonst was drin sind.

    Wer in der Schule noch "nebenbei" 1000ende von Büchern einschlagen sollte ,wüsste ich auch nicht.

    Ne, natürlich wäre das unmöglich. Ich dachte auch eher an die Produzenten. Die Bücher werden ja irgendwo hergestellt. Es müsste doch möglich sein, die Bücher so zu produzieren, dass das Einschlagen überflüssig wird...stelle ich mir in meiner Dorfidylle zumindest so vor :D

    Also hier macht das jeder Schreibwarenhandel, Staples, die Schreibwarenabteilung von Karstadt....


    Ich habe das noch nie selbst gemacht #weissnicht

    Du hast richtig Glück #top

    wir gaben textile Buchumschläge von Hema.

    Cool...ich wusste gar nicht, dass es textile Umschläge gibt. Da mache ich mich gleich mal auf die Suche. #top

    Ich hoffe allerdings, dass sich irgendwann digitale Schulbücher durchsetzen und dann das Schulbuchgeschleppe aufhört und endlich auch aktuellste Inhalte in den Schulbüchern präsent sind.

    Ja, das wäre natürlich die beste Lösung. Wenn ich daran denke wie schwer die Ranzen oft sind #haare Das ist die nächste Zumutung mit Schulbüchern neben dem Einbinden jedes Jahr natürlich #zwinker Meine Kids schleppen so oft Bücher mit rum, die sie im Unterricht dann nur gelegentlich mal nutzen, dabei haben müssen sie die aber natürlich immer. #flop

    Liebe Rabenrund,


    ein ganz ernst gemeinte Frage (auch weil ich gerade den Thread mit dem Einschlagen in Papier gelesen habe): Warum haben Schulbücher keinen festen Einband, sowie die Bücher in Büchereien zum Beispiel - da sind Bücher doch auch in so eine Folie eingeklebt. Klar, Papier ist besser als Plastik, aber wenn ich überlege wie viele Eltern jedes Jahr Bücher in Plastik packen und am Jahresende wieder auspacken und die nächsten Eltern wieder einpacken #hammer Wobei ich meine Kinder immer dazu anhalte sich Bücher zu nehmen, die noch eingebunden sind :D Jedenfalls macht es macht Arbeit und für die Umwelt ist es auch schlecht. Warum ist es bei Büchereibüchern möglich und bei Schulbüchern nicht?


    Wir haben noch Ferien und mir graut schon wieder vor den ganzen Anschaffungen, den Heften mit Rand, ohne Rand, mit Schattenrand , Doppelrand, vierfach gelocht, perforiert...#motzund dann noch die Bücher einschlagen #kreischen


    Grüße

    Wilde Möhre

    Ich finde mich in Umkleidekabinen schrecklich. Da sind Dellen und Rollen - ich schwöre - die hab ich gar nicht.


    Warum das so ist frage ich mich auch schon länger...ich finde das frustrierend und kaufe dann nur ungerne was. Lieber würde ich doch was kaufen, wenn ich mir gegenüber milde gestimmt bin und nicht nen Schock vom Ausziehen habe....

    Da es mich selbst nicht betrifft sage ich jetzt und hier ganz locker aus der Hüfte heraus: Lass ihn fliegen #ja

    Wenn er sich das selbst zutraut würde ich es machen. Die Tochter meiner Freundin ist schon sehr früh alleine geflogen und soweit ich mich erinnere gibt es ja auch beim Fliegen die Möglichkeit, dass Minderjährige gesondert von einem Flugbegleiter "an die Hand" genommen werden.


    Aber bei anderen bin ich da gedanklich immer großzügiger, als ich es bei meinen Kindern selbst wäre. Ich neige zum Gluckentum und kann verstehen, dass du mit der Idee erstmal gar nicht mit kannst.

    Vielen Dank für eure Antworten! Sehr interessant.

    Ich habe den Eindruck, dass Kinder "früher" länger gespielt haben. Die Pubertät hat sich ja auch nach vorne verschoben. Wenn ich mir die Kinder in der 4. Klasse alle so anschaue muss ich sagen, dass meine Tochter noch mit am kindlichsten aussieht. Irgendwie erschreckend wie schnell das alles geht. Obwohl es wahrscheinlich in der Zeit als meine Großeltern Kinder waren zwangsweise noch weniger Kindheit gab.

    Lego haben meine Jungs auch länger gespielt. Wobei sie wohl niemals "spielen" dazu gesagt hätten, sondern bauen :)


    Was meine Tochter noch sehr gerne macht sind Draußen-Spiele mit Freunden, z,B. Lager bauen, Diebe jagen, Banden gründen...ich hoffe das geht noch ein paar Jahre so. Schon weil es wahnsinnig lustig ist das zu beobachten und zuzuhören. Ich werde auch oft in einer Nebenrolle eingebunden.

    Hallo liebe Raben,


    die Frage steht ja schon im Titel #freu


    Meine Tochter ist 10 Jahre alt und bisher durfte ich ihre Spielsachen nur ausrangieren wenn mal was kaputt war oder natürlich wenn es nicht mehr altersgemäß war (Babyspielzeug halt :D). Puppen, Barbies, Playmo, Kuscheltiere waren bisher unantastbar. Obwohl ich schon länger beobachtete, dass sie mit den meisten Sachen nicht mehr spielt durfte nichts davon weg. Die letzten Tage haben wir nun zusammen, bzw. ich habe mit ihrem Einverständnis, 90% der Sachen in Kartons für den Wertstoffhof, zum Verschenken oder zum Weiterverkauf verpackt. Ein paar Sachen wollte sie behalten, aber wohl eher aus nostalgischen Gründen (die erste Puppe, die allerliebsten Kuscheltiere und gesammelte Schleichpferde)

    Ich finde es zwar toll, dass nicht mehr überall Spielzeug rumliegt, aber ich bin auch wehmütig. Mein kleines Mädchen wird groß #crying Da sie die Jüngste hier im Haus ist, fällt es mir wahrscheinlich einfach mehr auf, als bei meinen anderen Kindern.

    Wie war das bei euch und euren Kindern so? Ich glaube ich habe noch mit 13 mit Barbies gespielt #schäm

    Gestern und heute habe ich das gesamte Spielzeug meiner Tochter aussortiert, gereinigt und ein paar Sachen in die Kleinanzeigen gestellt. Ein paar Lieblingssachen wollte sie noch behalten, obwohl sie immer weniger mit dem Playmozeug, Barbies usw. spielt sondern lieber bastelt, turnt, Musik hört und tanzt. Mich macht das einerseits wehmütig, aber ich bin auch ganz froh, dass in unserem Haus nicht mehr überall Spielzeug rumliegt und ständig Playmogabeln und Bürsten im Staubsauber landen #banane

    Herzlichen Dank für eure aufmunternden Worte #herz


    Wahrscheinlich tut es mir ganz gut mal runterzukommen und nicht gleich wieder auf Vollgas schalten zu wollen/müssen.

    Ich bin ja ein paar Tage mit Schmerzen und Atemnot rumgelaufen und habe mir eingeredet ich hätte mich nur verrissen #rolleyes Die extreme Schlappheit habe ich auf eine allgemeine "Muttimüdigkeit" geschoben.

    Ich übe mich jetzt einfach in Geduld und Müßiggang #yoga

    Hallo ihr Lieben,


    heute war es ein echt guter Tag #applaus

    Aber das hatte ich schon vor ein paar Tagen mal...so nen richtig guten Tag und dann war es wieder kacke.

    Trotzdem freue ich mich, dass es mir heute gut ging. Ich habe jetzt auch keine Bäume ausgerissen, aber ich war nicht gar so müde und hab ich Haushalt mehr machen können. Es sieht heute sogar richtig ordentlich aus hier #freu


    Mal gucken wie es die nächsten Tage wird...