Beiträge von thistlejo

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    Ich mag Dialekte und regionale Färbungen, ich höre total gerne was von der Geschichte der Menschen.

    Ich bin da ganz bei Talpa!


    Leider werden in Deutschland einige/viele Dialekte ganz oft mit "weniger intelligent" und/oder "nicht gebildet" gleichgesetzt, was ich mittlerweile unglaublich arrogant und herablassend finde. Und genau wegen solcher Kommentare habe ich während meines Studiums peinlich genau darauf geachtet, korrektes Hochdeutsch zu sprechen und so gut es geht jede Dialektfärbung zu vermeiden. Weil ich mich dafür geschämt habe - was mich heute richtig ärgert, wenn ich darüber nachdenke. Hey, wenn es um ein Thema geht, dass ganz tief aus meinem Herzen kommt oder das ganz starke Gefühle hervorruft, dann kann ich das am allerbesten in meinem Dialekt ausdrücken. (Ich kann es auch auf Hochdeutsch und ich passe mich meinem Gegenüber an, nicht, dass das jetzt völlig falsch rüberkommt :).)

    Ich hatte früher immer das Gefühl, dass in dieser Wahrnehmung ein Nord-Süd-Gefälle vorhanden ist. Ich bin in Köln und der Umgebung aufgewachsen, und rheinische Anklänge in der Alltagssprache galten im "gebildeteren" Umfeld als "einfach" und daher als zu vermeiden, wenn man offiziell oder im akademischen Umfeld kommuniziert.


    Durch die Pfadfinder haben wir viele andere Stämme aus ganz Deutschland kennengelernt, und so ab der Pfalz und weiter südwärts haben auch die Jugendlichen immer in Dialekt kommuniziert. In unserer Gruppe führte das dazu, dass wir uns mehr auf das Rheinische/Eiflerische besannen und es vor den Pfälzern oder Franken tatsächlich mehr benutzten als untereinander.


    Eine Freundin von mir wurde vom NC fürs Medizinstudium von Ostwestfalen ins Saarland geschickt, und sie weigerte sich die ganze Zeit, das Saarländische zu" verstehen", so dass ihr Freundeskreis ikn ihrer Gegenwart immer hochdeutsch sprach. Ich fand das ziemlich schade. Wenn ich im Saarland bin, finde ich es total faszinierend, wie Leute innerhalb von Sekundenbruchteilen vom Dialekt ins Hochdeutsche wechseln, wenn sie merken, dass das Gegenüber nichts versteht. #herzen


    Was mir aber mal richtig peinlich war: als ich recht frisch mit meinem Y zusammen war, trafen wir seine Mutter, im nördlichen RLP, Koblenzer Gegend, aufgewachsen, und meine Kinder, damals noch im Grundschulalter, korrigierten die jedes Mal streng "ALS!", wenn sie etwas sagte wie "Das Wetter ist heute schöner wie gestern." Im Regiolekt völlig korrekt, und mir wäre es nicht im Traum eingefallen, da was zu sagen...#angst

    Oh Gott, meine Tochter (21 Monate) war grad so goldig.


    Sie kuschelt mit mir im Bett und fordert: „Milch“

    Ich lasse sie an den Busen, sie dockt kurz an, dann wieder ab und sagt: „Danke, Mama!“ #love um dann wieder weiter zu nuckeln.

    #herzen


    Hier wird auch ganz viel gebeten und gedankt. "Ditti, Mama!" und "Date, Mama!"


    Letzte Woche habe ich Monchichis Schuhe gesucht und sie nicht gefunden. Ich lief ein paar Mal hin und her und kratzte mich ratlos am Kopf. Auf einmal stand sie mit den Schuhen in der Hand da und sagte: "Da Buh! Mama doof."😂

    Wozu gibt es denn Messenger?

    Naja, aber damit dauert alles viel Länger. Wenn ich Dinge wissen muss, geht anrufen viel schneller.


    Wenn ich lange zu quatschen gedenke finde ich das ganz praktisch vorher zu verabreden, Aber selbst da kann man ja einfach nicht dran gehen oder sagen, dass man keine Zeit oder Lust auf ein langes Telefonat hat.

    Ja, stimmt schon. Aber bis auf meine Beste kommt kein Mensch auf die Idee, ein Telefonat mit "störe ich gerade?" zu eröffnen. Da finde ich es schon nett, kurz schriftlich anzufragen, ob es gerade passt.. Klärung irgendwelcher Dinge geht mündlich wirklich schneller. So vor 22 Jahren, als SMS noch richtig ewas kosteten, fand ich die Angewohnheit einer Freundin, zwecks Klärung einer Verabredung 25 SMS hin und her zu schicken, ziemlich. Jetzt mit Flatrate und WA deutlich akzeptabler.


    Und da ich Anrufbeantworter noch viel grässlicher finde als unangekündigte Anrufe, muss ich dann ja trotzdem drangehen, wenn ich keine Anrufkaskade haben will...

    Spontane Anrufe kann ich wegen sozialer Ängste zu 99% nicht beantworten. Ich starre dann auch das Handy an und warte bis es aufhört. Ich käme auch niemals auf die Idee andere spontan anzurufen, allein schon aus der Angst jemanden zu belästigen oder zu nerven. #angst

    Ich kann bei Lounie unterschreiben. Zwei meiner Freundinnen wollen lieber telefonieren, mit denen verabrede ich mich ab und an dazu. Das Telefonat macht mir dann auch Spaß , aber im Vorfeld graut es mir davor.

    Absolut!


    Meine Beste klingelt kurz durch, wenn sie Zeit hat, damit ich mit meiner Allnet-Flat zurückrufe, so ich Zeit habe. Sie ist aber auch echt die Einzige, mit der ich spontan reden kann. Bei allen anderen Leuten habe ich lieber eine gewisse Vorlaufzeit, um mich auf ein Telefonat vorzubereiten.


    Ich habe eine andere Freundin, die das durchaus weiß, aber mich dann quasi mit einem spontanen Telefonat festnagelt.#rolleyes Ist okay für mich, weil das nicht sooo oft vorkommt und sie eigentlich auch lieber gemütlich bei Kaffee oder Wein zusammensitzen würde.


    Ansonsten bin ich wirklich sehr gestresst von Anrufen ohne Vorwarnung.#kreischen

    Wozu gibt es denn Messenger?

    Ich hab heute einen Mini-Zoch gesehen. Zwei Mädels mit Bollerwagen. Schon seltsam, normalerweise haben wir Weiberfastnacht lustiges Kino vorm Wohnzimmerfenster. Was da für Gestalten morgens nach Köln fahren und ab dem frühen Nachmittag in diversen Stadien der Auflösung wieder aus der Bahn stolpern bis torkeln oder hin und wieder geschleppt werden... das vermisse ich jetzt nicht soooo sehr...


    Reeza , ja, hier in der Gegend ist das ganz groß. Die Wiege der Weiberfastnacht liegt in Bonn-Beuel, da findet der Zoch auch donnerstags statt, und im Allgemeinen dauert der Straßenkarneval im Rheinland fünf Tage. Es gibt auch VRS-Spezialtickets extra für die tollen Tage. Also, ohne Corona. #rolleyes



    Alaaf auf jeden Fall!


    Uff, so krass wie die Kinder das in ihre Lebenswelt integrieren. Vor allem die ganz Kleinen #hmpf

    Ja, ich muss da auch immer schlucken. Dann denke ich dass zum Beispiel für meinen Dreieinhalbjährigen einfach schon ein Viertel seines Lebens Corona ist. Ich glaube nicht dass er sich wirklich gut erinnert wie es vorher war. Für mich als Erwachsene ist diese Vorstellung furchtbar, aber für ihn ist es einfach normal.

    Ich finde ja auch nicht, dass "Maske" zum aktiven Wortschatz einer Anderthalbjährigen gehören sollte. Tut es aber.#hmpf Es ist für sie völlig normal, dass beim Einkaufen alle Leute Masken tragen und dass sie gar keine Kinder kennt. #crying

    Monchichi, 18 Monate, hat gerade einen Klopper nach dem anderen gebracht. #freu


    Ich hole sie aus dem Bett, die Katze liegt daneben auf einem Hocker. Monchichi macht das Schlafen-Zeichen (inklusive Schnarchgeräusch#love) und sagt dann "Nala Arbeit!" (da hier gerade alle HO bzw HS machen, ist alles, was man so tut, Arbeit.#nägel)


    Dann nahm sie sich ihre Stoffpuppen zum Tanzen. "Anna! Aisa! Ola! und schwenkte sie durch die Gegend. Ich holte gerade eine Flasche O-Saft, sie zeigte drauf und rief "Ola! Habi!" 8o Das Zeug wird hier für immer Olaf heißen.


    Und gleich darauf endete das Lied im Radio und ein Moderationsbeitrag kam. Sie zeigte empört auf das Radio und forderte: "Tanzi!"

    Als Kind dachte ich immer, Erwachsene könnten gar nicht weinen und wären nicht kitzelig. Dass das ein Defekt wäre, der so ähnlich wie Milchzähne irgendwann weg geht. Ich kann mich nicht erinnern, meine Eltern weinen gesehen zu haben. Ich glaubte das tatsächlich, bis ich sechs oder sieben war.


    Außerdem glaubte ich, dass neben einem Feldweg in der Nähe Nimmerland sei. Das hatte mir unser Babysitter mal erzählt, als ganz viel Schnee lag und ich auf die glatte weiße Fläche rennen wollte, um Engel zu machen. Sie wusste aber von dem Graben daneben und machte sich einen Scherz daraus, mir zu sagen, dort sei Nimmerland und wenn ich dort hinginge, käme ich nie wieder zurück. Ich stand noch lange Jahre immer wieder zu allen Jahreszeiten grübelnd auf dem Weg und habe versucht, das Land zu erkennen und was für einen Weg es denn gäbe, wieder zurückzukommen, wenn ich jetzt reinginge.

    Das wird kommen, ja. Aber zu einem solch frühen Zeitpunkt vorab jeglicher Zulassung werden die Firmen einen Teufel tun Schwangere einzuschließen. Das fängt schon allein damit an dass in vielen Studien Begleitmedikation während des Untersuchungszeitraums, also auch nach der letzten Impfung und vor der letzten Blutabnahme (etwa Antikörpertiter ein paar Monate danach), stark eingeschränkt ist und bei Schwangeren passiert das statistisch öfter. Da braucht nur Unerwartetes zu kommen, etwa HELLP- Syndrom, Streptokokken-Behandlung, und Zack sind die erhobenen Daten unbrauchbar.

    Es ist ja auch total unethisch, Studien an Schwangeren und Stillenden durchzuführen. Wäre mein Kind noch voll gestillt, hätte ich auch mehrfach darüber nachgedacht. (Und ich wäre gar nicht erst in die Lage gekommen, darüber nachzudenken, weil ich da ja noch voll in Elternzeit war)


    Wäre ich Arzt, wäre ich bei Schwangeren mit Impfungen deutlich zurückhaltender als bei Stillenden.

    mein Hausarzt hat mir gesagt dass seine Bekannte sich auch in der Stillzeit hat impfen lassen

    Unser Impfzentrum impft mich als Stillende nicht. Ich soll abstillen...

    Das habe ich jetzt schon öfter gehört. Eben deswegen habe ich das Stillen meines Kleinkindes nicht verschwiegen, sondern bin in die Diskussion gegangen. Auch, um anderen Stillenden ein Stück Weg zu bereiten. Wie alt ist denn dein Kind? Ich kann das am Handy nicht sehen.

    Damit es nicht untergeht, eröffne ich mal einen neuen Thread - ich hoffe, das ist okay.


    Monchichi ist 18 Monate alt und natürlich stillen wir noch. Vor einer Stunde habe ich die erste Impfung mit mRNA-Impfstoff erhalten, da ich als Mitarbeiterin im Altenheim Prio 1 habe.


    Die Impfassistentin war zunächst skeptisch, der Arzt ließ sich aber von meiner Argumentation und dem folgenden Text überzeugen:


    https://abm.memberclicks.net/a…-vaccination-in-lactation


    In Übersetzung:


    ABM-ERKLÄRUNG

    Überlegungen zur COVID-19-Impfung in der Stillzeit

    14. Dezember 2020 - Mehrere Länder haben kürzlich eine Notfallzulassung (EUA) für den mRNA-COVID-19-Impfstoff von Pfizer/BioNtech erteilt. Ein zweiter mRNA-COVID-Impfstoff, der von Moderna hergestellt wird, wird in den kommenden Wochen geprüft werden. Da diese beiden Impfstoffe ähnlich sind, können die Informationen in diesem Dokument auf beide Impfstoffe angewendet werden.


    Obwohl es derzeit keine klinischen Daten zur Verwendung von COVID-19 mRNA-Impfstoffen in der Stillzeit gibt, hat die US-amerikanische Food and Drug Administration EUA die Möglichkeit offen gelassen, den Impfstoff sowohl an schwangere als auch an stillende Personen zu verabreichen.


    Viele stillende Personen gehören zu den Personengruppen, die vorrangig geimpft werden sollten, wie z. B. medizinisches Personal in vorderster Linie. Die Academy of Breastfeeding Medicine empfiehlt nicht, dass Personen, die gegen COVID-19 geimpft sind, mit dem Stillen aufhören sollten. Personen, die stillen, sollten die Risiken und Vorteile der Impfung mit ihrem Arzt besprechen, und zwar im Zusammenhang mit ihrem Risiko, sich mit COVID-19 zu infizieren und eine schwere Krankheit zu entwickeln. Gesundheitsdienstleister sollten die Vorteile des Impfstoffs zur Verhinderung von COVID-19 und seiner Komplikationen, die Risiken für Mutter und Kind bei einer Beendigung des Stillens und die biologische Plausibilität der Risiken und Vorteile des Impfstoffs für das gestillte Kind im Rahmen einer gemeinsamen Entscheidungsfindung besprechen.


    Diese Gespräche sind eine Herausforderung, da die Impfstoffstudie von Pfizer/BioNtech stillende Personen ausgeschlossen hat. Folglich gibt es keine klinischen Daten zur Sicherheit dieses Impfstoffs bei stillenden Müttern. Es gibt jedoch wenig biologische Plausibilität, dass der Impfstoff Schaden anrichtet, und Antikörper gegen SARS-CoV-2 in der Milch könnten das stillende Kind schützen.


    Der Impfstoff besteht aus Lipid-Nanopartikeln, die mRNA für das SARS-CoV-2-Spike-Protein enthalten; die mRNA-Sequenz kodiert nur dieses Protein. Diese Partikel werden in den Muskel injiziert, wo die Nanopartikel von den Muskelzellen aufgenommen werden. Diese Muskelzellen transkribieren dann die mRNA, um Spike-Protein zu produzieren. Das von der Zelle produzierte Spike-Protein stimuliert eine Immunreaktion, die das Individuum vor einer COVID-19-Erkrankung schützt.


    Während der Stillzeit ist es unwahrscheinlich, dass das Impfstoff-Lipid in den Blutkreislauf gelangt und das Brustgewebe erreicht. Falls doch, ist es noch unwahrscheinlicher, dass entweder das intakte Nanopartikel oder die mRNA in die Milch übergehen. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass mRNA in der Milch vorhanden ist, würde man erwarten, dass sie vom Kind verdaut wird und wahrscheinlich keine biologischen Auswirkungen hat.


    Während das Risiko für das Kind wenig plausibel ist, gibt es einen biologisch plausiblen Nutzen. Durch den Impfstoff stimulierte Antikörper und T-Zellen können passiv in die Milch übergehen. Nach Impfungen gegen andere Viren sind IgA-Antikörper innerhalb von 5 bis 7 Tagen in der Milch nachweisbar. Die in die Milch übertragenen Antikörper könnten daher den Säugling vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 schützen.


    Obwohl die Biologie beruhigend ist, müssen wir für endgültige Informationen die Daten über die Ergebnisse abwarten, sobald der Impfstoff bei stillenden Personen und deren Kindern eingesetzt wird.


    Laut dem CDC Advisory Committee on Immunization Practices haben Impfstoffe während der Stillzeit, mit Ausnahme von Pocken und Gelbfieber, keinen Einfluss auf die Sicherheit des Stillens für die Mutter oder ihr Kind.


    Das ABM fordert die Impfstoffhersteller auf, Daten für stillende Personen und deren Kinder in die regelmäßigen Sicherheitsberichte aufzunehmen. Darüber hinaus empfehlen wir dringend, dass zukünftige Forschungsstudien routinemäßig schwangere und stillende Teilnehmerinnen einschließen. Wir müssen schwangere und stillende Menschen durch die Forschung schützen, nicht vor der Forschung.





    Insbesondere den letzten Satz finde ich sehr wichtig.

    Liebe Raben, ich bräuchte mal Schwarmwissen.


    Sie weiß nicht, wie sie die Vokabeln lernen soll, dass sie auch hängen bleiben. Eben hat sie eine Stunde lang in meinen Armen geheult, weil sie soo viel gelernt hat und die Hälfte nicht behalten kann. :(


    Ich habe ihr jetzt erst mal ein Übungsheft mit Audio- und Medieninhalt bestellt sowie eine App geladen. Sie war aber zu aufgelöst, um diese vernünftig testen zu können.


    Habt ihr irgendwelche Tipps zu Apps oder Lernmethoden, die ihr eventuell helfen könnten? Bei Englisch war es recht einfach, sie hat eine große Schwester, die lieber Englisch als Deutsch spricht, und ihre Anleitungsvideos zum Zeichnen auf Tiktok haben auch geholfen. Aber auf Latein gibt es ja nichts Alltagstaugliches. 😕 Sie ist total verzweifelt, und ich kann ihr leider nicht aus Erfahrung helfen. Durch ADHS in Verbindung mit HB war meine Lern"methode" immer "ich lese mir den Mist noch zwei Mal durch, finde tausend absurde Querverweise durch Fremdwörter, mogele mich irgendwie durch, und wenn es eine Drei wird, ist mir das auch egal, Hauptsache, ich muss im Studium kein Latinum erwerben". 🙈 Hilft ihr aber nun nicht, im Gegensatz zu mir ist sie ehrgeizig und legt Wert auf gute Noten.


    Mein Y findet Karteikästen gut, aber irgendwie kommt sie damit nicht klar.


    Habt ihr Erfahrungen, wie man einem eher naturwissenschaftlich begabten Kind das Vokabellernen erleichtern kann?

    Ich habe die Kinder einfach immer wieder, wenn sie in Richtung Abgrund krochen, umgedreht und sie dann kontrolliert heruntergleiten lassen, also mit Händen am Körper, ihnen aber gleichzeitig so viel Raum gelassen, dass sie schon merkten, dass ihr Körpergewicht sie nach unten zieht.


    Ich finde das komplizierter zu erklären
    , als es eigentlich ist. #gruebel Aso, ich habe sie geleitet, bis ich merkte, sie machen die Drehung von selber. Ganz wichtig war mir auch die Formulierung "Beine zuerst" oder "Rückwärts " statt "nicht vorwärts!"


    Die ersten Male, als sie wirklich selber mit den Beinen zuerst runterglitten, habe ich noch hinter ihnen gestanden und gestützt, aber als sie dann verstanden hatten, dass sie sich mit den Händen festhalten mussten, nur noch daneben gestanden (und die Kante des Couchtisches gepolstert).


    Ein paar Popoplumpser waren immer dabei, später vom Bett auch noch mal, aber wenn sie es erst mal drauf hatten, war es drin und wurde sogar bei Bordsteinen angewendet#freu. Aber wie gesagt, bei der Motte bin ich echt irre geworden, weil das so lange dauerte.

    mit dem Kind das rückwärts runter krabbeln geübt;-)


    Haben wir auch gemacht, mit
    unterschiedlichem Erfolg:


    Kind 1 mit 6 Monaten robben gelernt, "Beine zuerst" geübt, zwei Tage später konnte sie es. War wegen Maisonette und nicht absperrbarer Treppe auch dringend nötig.

    Kind 2 lernte mit 4,5 Monaten robben uns kapierte das Rückwärts-Runter erst mit 9 Monaten. #haareZum Glück waren wir inzwischen in eine Wohnung ohne Treppe umgezogen.

    Kind 3 lernte mit 7 Monaten robben uns brauchte ungefähr vier bis fünf Wochen, um es zu kapieren. Aber sie hielt immer am Rand des Bettes an und rief nach uns.


    Ich würde also zusätzlich zum Üben die Umgebung auspolstern. Bei Monchichi war es ausgesprochen lehrreich, dass sie zwei Mal vom Sofa gefallen ist. #angst Das ist nicht so hoch wie das Bett...

    bewundere immer Familien mit Struktur und Käsen der Woche - wie oft haben wir schon Anlauf genommen - um dann irgendwann erkannt zu haben, dass wir so halt nicht sind.

    Hier auch. Vor allem würde es das Leben vermutlich um einiges leixhter machen.

    Ich habe schon soviele Anläufe genommen um das hinzubekommen, es funktioniert nicht. Mittlerweile versuche ich es nicht mehr.

    Ich kann das auch nur sehr schwer. Ich weiß, dass es dem Delfinchen gut täte, aber Struktur, die nicht von Außenstehenden kommt, ignoriert sie. #hmpf Also habe ich es aufgegeben, weil es nichts bringt, mich aber übermäßig stresst.



    Als ich Kind war, hatten wir ein paar unverrückbare Rituale: Samstag Mittag gab es irgendeinen Doseneintopf oder, wenn Zeit war, selbstgemachte Graupensuppe, und abends Würstchen vor dem Fernseher. So mit acht, neun Jahren war es meine Aufgabe, die Würstchen warm zu machen, und ich war total stolz, zu "kochen".


    Später, irgendwann Mitte der 90er, gab es immer donnerstags Mettbrötchen mit Zwiebeln, und dazu setzte sich die ganze Familie vor den Fernseher und wir guckten erst "Dr. Stefan Frank", danach "Für alle Fälle Stefanie" und dann die größeren Kinder, die noch nicht protestierend ins Bett mussten, "Alphateam". Totaler Trash-Abend, aber das war so cool! Im Grunde hat das Fernsehprogramm uns damals strukturiert...

    Ich habe hier zwar geschrieben, dass wir so einen Käse-der-Woche auch haben. Aber wir sind hier sehr weit entfernt von so festen Strukturen. Ich mag das auch gar nicht.Ich kenne einige Familien in meinem Umfeld, die so viele festgelegt Strukturen haben, dabei fühle ich mich immer sehr eingeengt.


    Das ist es. Wenn ich eine von außen vorgeschlagene Struktur durchsetzen soll, fühlt sich das nicht richtig an, und deswegen klappt das auch mit den Kindern nicht. Wenn ich aber äußere Strukturen wie Schulzeiten und Termine einhalten muss, ist das viel stressfreier.


    Denn- nur wegen "Kinder brauchen den Rhythmus" meinen eigenen umzutakten finde ich extrem schwierig.

    Ich bin hier bei Aoife und Annie - ich bin froh, dass ich nicht mehr mit Staubfängern und widerwillig aufgesagten Gedichten zwangsbeglückt werde. Und ich bin froh, dass keiner den Kindern gesagt hat, dass Muttertag ist, sonst hätte ich wie vor meinem Geburtstag wieder ewig diskutieren müssen, warum ich keinen Kuchen will und dass sie mit Kuchenbacken nur sich selber eine Freude machen. Die Knoblauchgarnele nehme ich aber gerne! Das ist doch dass Geile an der momentanen Situation - man kann zu allem Essen dreimal so viel Knoblauch wir sonst machen, ohne soziale Probleme zu bekommen! #freu


    Außerdem hat das Baby heute Nacht beschlossen, zwischen 3.30 und 5.00 im Bett rumzuturnen, das war so wenig spaßig, dass ich eh in den Seilen hänge.


    Von Muttertag halte ich ebenso wenig wie vom Valentinstag- wer einen bestimmten trag im Jahr braucht, um mich wertzuschätzen, hat meine Vorstellung von Familie nicht verstanden.



    Aber für euch, denen der Tag wichtig ist, tut es mir wirklich Leid!#knuddel#knuddel#knuddel




    Ich schmeiße euch noch mal etwas Bollerwagenfüllung rüber:



    #glas#glas#glas#glas#glas#glas

    #weinglas#weinglas#weinglas#weinglas#weinglas

    #prost#prost#prost

    Wir haben mal (ich muss so 15 oder 16 gewesen sein) ein Osterei ganz oben auf dem Wohnzimmerregal versteckt und dann vergessen. Meine Eltern haben in den darauffolgenden Monaten den Zimmerbrunnen verdächtigt und abgeschafft, danach alle Zimmerpflanzen umgetopft. Irgendwann im Juli fanden wir dann das Ei.


    Danach haben wir immer alle Eier nummeriert und eine Liste der Verstecke geführt.#nägel




    (Das war das Jahr, als mein Bruder und ich das Verstecken für die Jüngeren übernommen haben, weil meine Mutter immer nur so langweilige Verstecke benutzte...)

    Ich habe gerade mal geguckt, ob die Steckdosen Shutter haben. Haben sie nicht, seufz. Bisher hatte Monchichi auch noch kein Interesse daran, aber sie wird größer werden. Nur habe ich keine Lust auf diese abschließbaren Deckel.

    Ich bin mir sicher, dass du noch viel weniger Lust auf 48 Stunden EKG-Überwachung hast, wenn Monchichi mal den Schraubenzieher in die Steckdose gesteckt hat.
    Noch weniger Lust hast du ganz sicher auf die Mutter eines experimentierfreudigen Besuchskinds, das auf diese Idee kommt.

    Du brauchst keine abschließbaren Deckel, sondern sowas.

    Das kostet wirklich nicht die Welt, ist ruckzuck montiert, und gut ist.

    Die Dinger stören uns so wenig, dass wir sie heute noch drin haben. Die Jungs sind 17 und 21 inzwischen.

    Ich habe nicht gesagt, dass ich die Steckdosen nicht sichern werde. #rolleyes Nur dass ich bisher entweder die Dinger zum Kleben oder die zum Draufstecken und Abschließen kannte. Beide nervig.


    Solche wie du verlinkt hast, habe ich jetzt direkt bestellt. Und ich war auch eher genervt, dass die Elektriker nicht direkt die sicheren Dosen eingebaut haben - aber da war Monchichi auch noch nicht geplant.




    Thema Schlüssel: wir haben an einer von außen nicht einsehbaren Stelle einen Schlüsseltresor mit Zahlencode. Dass wir den Schlüssel vergessen haben, weil man aus dem Haus geht, während noch jemand da ist und man es deshalb nicht merkt, weil man nicht abschließen muss, ist allen hier schon passiert. Und einen Schlüsseltresor finde ich sicherer als so was wie einen hohlen Stein oder eine Dose mit Tannenzapfen drauf oder was sonst noch für Lifehacks kursieren.

    Wir haben hier noch gar nichts gesichert. #angst


    Ah, doch, das Katzenfutter steht jetzt im Bad. Und wenn ich dran denke, die Tür zuzumachen, wälzt sie sich auch nicht drin.#hammer



    Ich habe gerade mal geguckt, ob die Steckdosen Shutter haben. Haben sie nicht, seufz. Bisher hatte Monchichi auch noch kein Interesse daran, aber sie wird größer werden. Nur habe ich keine Lust auf diese abschließbaren Deckel.



    Sie räumt regelmäßig die Zeitschriften aus dem Wohnzimmertisch, aber bisher ist nur das Gratisding von dm kaputtgegangen, deswegen bin ich da entspannt.


    Meine Freundin hat für den Schrank, in dem der Mülleimer ist, so eine unsichtbare Sicherung, die man mit einem Magneten entriegeln kann. Die finde ich ganz interessant. Früher hatte ich diese Kühlschranksicherungen von Ikea an allen Schränken, aber schön ist anders.


    Ich werde sehen, was ich hier noch alles sichern muss.