Beiträge von thistlejo

    Ja, titschen hat was mit Stoßen oder Springen zu tun. Ein Flummi heißt hier auch Titschball, oder wenn jemand aufgeregt herumhibbelt und hektisch ist, das heißt auch titschen, im positiven wie negativen Sinne. Man titscht vor Freude oder Wut.



    Oder eben wie Jono schrieb, etwad andötschen. Wobei dötschen wohl wieder eine Variante von titschen ist, denke ich#gruebel, aber doch eindeutig auf "Beule verursachen" bezogen.


    Ich wäre auch nie darauf gekommen, dass das ein regionales Wort ist, bis eine Freundin, die eine Zeit lang in Hessen lebte, erzählte, dass sie mit dem Wort Titschball auf ratlose Gesichter stieß...



    Das mit der Soße kenne ich nur als stippen.

    Ich hatte "Kopsabolta" immer für eine Eigenkreation meiner Ex-Schwiegermutter gehalten, die hatte manchmal seltsame Ausdrücke. Sie war gebürtig aus dem Münsterland...


    Was hiet regional tatsächlich scharf abgegrenzt ist, ist das Wort "schnörzen". In manchen Stadtteilen normal, woanders unbekannt.


    Wisst ihr, was titschen heißt?



    Ich mag auch das Wort "Prüll". Beim Unzug half eine aus Baden-Württemberg zugezogene Bekannte, die völlig überfordert mit dem Wort war, und erst als ich sagte "Dann schreib halt Kruscht auf die Kiste", wusste sie, was gemeint ist.


    Eine Freundin aus dem Saarland hat mal das Wort "Knauber" bei uns eingeführt für einen Heimwerker, der Dinge eher improvisiert und unprofessionell macht, sich aber für den Fachmann schlechthin hält. Das ist insbesondere witzig, weil eine große Bonner Kette von Bau- und Hobbymärkten genau so heißt. #freu

    Ich denke auch ganz fest an dich Akinra !


    Mir hat gerade die Hebamme die Vorsorge verschoben, weil sie heute Nacht eine Geburt hatte und jetzt erst mal schlafen muss. Schade. Dann aber nächste Woche...


    Vor sechs Tagen war ich noch mal beim US, und wenn ich nicht genau wüsste, dass es technisch nicht möglich ist, hätten wir gesagt, ich sei 2-3 Wochen weiter. 45,1 mm war das Bärchen groß. #blink Das entspräche eher 10+5 als 8+0. Egal, Hauptsache, alles gut, und die Ärztin stimmte mir zu, als ich sagte, dann gäbe es weniger Stress wegen eventuellem Übertragen. Meine Große kam an ET+13, da würde ich heute total in irgendwelche doofen Mühlen geraten. #rolleyes

    Meine 12jährige darf schon eine ganze Weile Kaffee trinken, bei ihr spielt aber auch das "so gerade eben kein ADS" eine Rolle, sie ist dann echt konzentrierter. Macht sie aber nur selten. Sie trinkt halbe- halbe mit Milch, und es gibt Tage, an denen sie zwei große Thermobecher mit in die Schule nehmen will (weil sie ihr dort keinen verkaufen), und dann vergehen wieder Wochen ohne.

    Akinra , uuuund? Bluttest gemacht ?


    Ich war gerade bei der Gyn, Bärchen ist 22 mm groß, Herzchen schlägt wild, Nabelschnur und Fruchtblase sind im Entstehen und waren ganz deutlich. #huepfDie Ärztin war ganz begeistert und etwas fassungslos ob der Größe. Das Bärchen ist jetzt schon 3mm größer als unser Sternchen bei seinem Tod, und das war später...


    Ich hoffe, ich darf hier noch ein bisschen bleiben - ich traue mich noch nicht, in einen Monatsthread überzuwechseln...#schäm Wir können dann ja zusammen rüber, Akinra !

    psssst... so schnell habe ich den zweiten Strich noch nie so deutlich erscheinen sehen... Ich habe in der Nacht davor zwei Mal in verschiedenen Settings geträumt, dass ich das zu meinem Schatz sage, und dann war es tatsächlich so. Das war so ein Test, bei dem man drei Minuten warten muss, und der Strich war nach 10 Sekunden total stark. Und das an ES+14 oder 15 - bei den Sternchen hatte ich immer NMT+3 oder noch später getestet, und die Linien waren total schwach. Ob da ein Zusammenhang mit der SD besteht?


    Ein wenig traurig bin ich, weil meine Mutter es nicht gut findet, dass ich noch ein Baby will, hat sie mir am Tag vor dem Test gesagt. Ich sei doch eh schon überlastet. Ja, aber meine Schwester, die selbständig ist und ungeplant ihr drittes bekommt, und bei der die Großen noch viel kleiner sind, da ist das in Ordnung?#hmpf

    Wie lieb, dass ihr an mich denkt?


    Wo meine Mens geblieben ist? #weissnicht Wusste die Ärztin auch nicht. Ich war dann halt bei der Kiwu-Ärztin, um ein neues Rezept für Thyroxin abzuholen und mal nachzuschauen, was los ist. Was mit der Mens war, konnte sie nicht sagen, aber es war ein riesengroßes Ei im rechten Eierstock, das quasi mit erhobenen Händen auf dem Sprungbrett wippte.


    Sie sagte dann, wenn wir nicht noch die Endometrion-Biopsie machen lassen wollen (welche ca. 13 Tage nach ES gemacht werden muss und außerdem eine IGEL-Leistung ist), stünde einem erneuten Versuch nichts im Wege.


    Sie schrieb mir dann noch Famenita auf, laut Rezept zur Zyklusregulierung, das ich nach 12 Tagen absetzen solle. Aber es war eine 90er-Packung, ich denke, sie ist zuversichtlich, dass eine Schwangerschaft klappt, und dann ist das ja sehr sinnvoll.Zumal meine Stella ja von der Entwicklung her ungefähr zum Zeitpunkt des Absetzens starb...


    Sie famd es auch okay, dass ich die Thyroxin-Dosis eigenmächtig verdoppelt habe. Der TSH war wohl anfangs auf 4, nach zwei Wochen mit 50 auf 1,4, und jetzt ist er auf 0,92. Also alles top!


    Drückt mir also die Daumen, dass sich da was auf den Weg gemacht hat.


    Akinra , das ist ja wirklich ein Krimi bei dir! Ich drücke alle Daumen und hibbele mit!

    Und mein Jahr ist ein Kreis auf dem ich gegen den Uhrzeigersinn eine Runde im Jahr drehe. Meine Mama dreht ihn im Uhrzeigersinn die anderen Familienmitglieder waren von der Frage danach sehr irritiert.

    Mein Jahr geht im Uhrzeigersinn, und jeder Monat hat ein "typisches" Bild. Der Januar beginnt links unten. Ebenso gehen die Zahlen von 1 bis 10 senkrecht hoch, irgendwo auf der Höhe meiner Hüfte, ab 11 driften sie langsam nach rechts oben ab, und je höher die Zahl, desto flacher wird der Winkel. Ich fand das immer völlig normal.


    Von Synästhesie weiß ich schon lange und war immer neidisch auf die, die Töne als Farben wahrnehmen können (mein Lieblingston, das es'' hat für mich ein hübsches Ocker, aber das war es auch schon), aber dass diese Zahlenwahrnehmung Synästhesie ist, war mir neu.8o

    Kann eigentlich jemand von Euch luzid träumen?

    Ja, aber es ist sehr anstrengend. Ich nutze diese Fähigkeit meistens, wenn ich beunruhigende Träume habe. Dann drücke ich irgendwann die Reset-Taste, und der Traum fängt von vorne an. Es kann dann passieren, dass er ewig lange wieder auf eine andere Art beunruhigend bleibt, aber irgendwann bekomme ich dann die Kurve und ein Happy End, was aber mitunter zehn Wiederholungen erfordert. Am nächsten Tag fühle ich mich dann sehr gerädert, deswegen mache ich das ganz bewusst nur bei Albträumen. Was mir allerdings oft passiert, wenn ich eigentlich schon genug geschlafen habe, dann aber aus purem Luxus (Kinder nicht zum Wecken da und ich habe frei) länger im Bett bleibe - dann habe ich total absurde, sehr plastische Träume, die ich durchaus auch beeinflussen kann. Aber meist sind die so lebendig, dass ich mich wälze und schwitze und dann irgendwann schweißgebadet aufwache und mich im Bett nicht mehr wohl fühle.



    Zum eigentlichen Thema: Ja, ich sehe Bilder, und es ärgert mich sehr, wenn Verfilmungen nicht meinen Bildern entsprechen. Beispiel Outlander: Claire war okay, mit Jamie konnte ich gerade noch so leben. Colum war total daneben, und nachdem, ich jetzt Roger und Brianna gesehen habe, habe ich auf die anderen Staffeln echt keine Lust mehr. Mit den Änderungen in der Story konnte ich besser leben.


    Ich habe aber auch permanent Untertitel in meinem Kopf. Ich beschreibe oft, das, was ich gerade tue, als sei ich eine Romanfigur, von der ich gerade lese. "Sie hastete mit dem Arm voller Gemüse und Käse zur Kasse, schmiss das Ganze aufs Band und hoffte, dass die alte Frau vor ihr nicht beginnen würde, ihr Kleingeld zum Bezahlen abzuzählen, weil sie dann den Zeitpunkt verpassen würde, die jüngere Tochter an der Bushaltestelle abzupassen"#hammer

    Ich bin gerade sehr durcheinander. Bin 12 Tage überfällig, der Test war aber absolut eindeutig negativ. Übermorgen habe ich einen Termin bei der Kiwu-Praxis zur Einstellung der Schilddrüse und Überprüfung allgemein. Ich hoffe, ich bekomme bald mal Klarheit...

    Hallo zusammen, darf ich mich zu euch setzen?


    Ich hatte ja jetzt in den letzten 12 Monaten 3 FG und bin zur Kiwu-Praxis in die Abortsprechstunde gegangen. Letzte Woche Blutabnahme, heute rief die Ärztin an. Es sind noch nicht alle Werte da, aber ich habe eine massive Schilddrüsenunterfunktion. Einen Termin zum US beim Radiologen zu bekommen war ein riesiger Hickhack, aber in zwei Wochen, immerhin. Das Rezept für Thyroxin schicken sie mir zu.


    Ansonsten lese ich euch jetzt erst mal zu. Akinra, drücke dir die Daumen für einen erfolgreigen Transfer! Tobin, wie geht es dir?

    Shevek ich würde davor bestimmen lassen, ob deine tochter die krankheit still durchgemacht hat. ich kenne ein kind, dass hatte alle relevanten kinderkrankheiten ohne dass es den eltern aufgefallen war. bevor sie das 10 (?) jährige kind impfen lassen wollten, haben sie die titer bestimmen lassen.

    Genau das habe ich gerade für meine Zwölfjährige mit der Kinderärztin durchgesprochen. Das Problem an der Stelle ist, dass die Kasse eine Impfung auf jeden Fall immer bezahlt, eine Titerbestimmung hingegen nicht, nur, wenn begründeter Verdacht besteht, dass eine Impfung nicht anschlägt (gibt ja auch Titerversager oder wie man das auch immer nennen soll). Eine Impfung hingegen, die auf eine Immunität, sei es durch Impfung, sei es durch bereits durchgemachte Krankheit, trifft, wirkt schlicht nicht, sagte sie, und damit ist gut, deswegen bezahlen die Kassen das, weil es ja immer Mehrfachimpfungen sind.


    Mich würde es einfach interessieren, ob sie die Röteln schon hatte, da sie die meisten Dinge ziemlich symptomlos durchmacht. Aber nur fürs Interesse viel Geld zu zahlen?#gruebel


    Mir war halt wichtig, dass, wenn sie nun MMRV bekäme, nicht etwa Komplikationen wegen Überimpfung bekommt, weil Masernimpfung uns schon wichtig war, aber gerade bei Röteln und Windpocken war uns die Nichtimpfung und die Chance auf Durchmachen wichtig.

    Bei mir war es andersrum: Ich bin gegen Röteln geimpft, aber nicht ausreichend imun. Das wurde leider während der Schwangerschaft festgestellt,

    Bei meiner letzten, ja leider glücklosen Schwangerschaft fragte die Arzthelferin auch irritiert beim Blick auf meinen im letzten Mutterpass zu lesenden Titer von 1:64, ob ich doppelt geimpft wäre. Dass ich das vor 35 Jahren durchgemacht habe, fand sie dann verständlich, aber ist das nicht traurig?

    Als ich vorhin den Beitrag von MeineRasselbande gelesen habe, und das Antwortfenster aufgemacht habe zum Kommentieren, ist mir ein nicht abgeschickter Beitrag entgegen geflattert.


    Ich schicke ihn jetzt doch noch ab. DieRasselbande hat ihn jetzt ja sozusagen begründet.

    Mein eigentliches Optimum hier wäre also nicht Impfen, sondern durchmachen. .

    Ist das nicht fies?

    Rasselbandes große Kinder waren ja schon in dem Alter, in dem der Verlauf der Krankheit wirklich schlimm sein kann, deswegen wird Delfinchen jetzt ja auch durchgeimpft. Das haben wir damals so entschieden und sind uns da trotz aller aktuellen Differenzen immer noch einig.






    Zum Ursprungsthema:


    Ich kenne eine Mutter, die wirklich mit dem Baby kaum einkaufen geht, in keine Spielgruppe, die Große geht nicht in den Kindergarten (dies aber primär, weil die Mutter selber im Kiga total unglücklich war), weil da ja überall ungeimpfte oder ansteckende Kinder sein könnten. Sie und ihr Mann sind beide Ärzte, btw, und sie haben das so entschieden, dass sie es so machen, bis ihr Baby 1 ist und die erste MMRV bekommen hat. Ich finde das auch recht übertrieben, aber deine Schwester ist damit nicht allein. Nur hat meine Bekannte das ganz anders kommuniziert, unser einziges Problem ist, dass wir in einem Verein zusammen arbeiten und in einem Vierer-Team planen, von dem ein Mitglied eben absolute Impfgegnerin ist. Wir "unbeteiligten" Mütter haben uns jetzt eine Art Schleusensytem ausgedacht, was die Treffen angeht, die Kommunikation zwischen den beiden findet halt nur noch schriftlich oder telefonisch statt, weil ja beide immer ihre Kinder dabei haben.#weissnicht Ist auch nicht sonderlich optimal, aber hier geht es um Treffen zwei Mal im Monat, nicht um sehr häufige Anwesenheit bei euren Eltern, was emotional eine ganz andere Baustelle ist.


    Die Sache sehe ich halt nicht beim Thema an sich, sondern wie schon Vorschreiberinnen in eurem Verhältnis zueinander. Da können wir euch hier im Netz leider nur recht kompliziert helfen...

    Ich habe schon zu meinem Freund gesagt: Pass auf, nächstes Jahr ist das im Kino. Eine amerikanische Jungsfußballmannschaft, die wegen wohlhabender Eltern nach Thailand fliegen kann, mit einem Quotenschwarzen und einem Quoten-Halbasiaten dabei. Hollywood verfilmt das doch im Leben nicht nur mit komplett thailändischen Schauspielern. Ja - <X

    Ich erlebe es bei uns zu Hause eher so, dass mein Mann schlichtweg Null Interesse an Elternabenden hat - völlig egal zu welchem Thema

    Zwar schon was her, das Thema, aber ich hasse Elternabende absolut, und mein Ex bringt sich da erst fast fünf Jahre nach der Trennung ein.


    Zum Thema ausreden lassen: leider ertappe ich mich selber ziemlich oft dabei, Leute nicht ausreden zu lassen.#schäm Meine Mutter schweigt dann kurz und fängt ihren Satz noch mal von vorne an, das ist auch sehr wirkungsvoll.


    Vor einigen Jahren hätte ich beinahe mal den Lieferwagen eines Bodenlegers aus lauter Wut beschädigt, da war eine komplett nackte Frau (ohne Kopf) , die sich auf Laminat räkelt drauf und irgendein doofer sexistischer Spruch. Übrigens war der gerade damit beschäftigt, in einer Grundschule neuen Boden zu verlegen.#rolleyes

    lustig, ich habe hier mitgelesen und würde heute mit "mädchen" angesprochen von einem älteren Nachbarn- aber tatsächlich absolut liebevoll, eher wertschätzend, streichelte er mir dabei über die Hand. Klingt alles eher unangenehm: war es tatsächlich gar nicht- er ist eigentlich eher ein abweisender Grummelkopf und es passierte nach einem schönen und emotionalen Gespräch über die Liebe zu Hunden. Es ist durchaus auchmal so, dass man es als nicht unangenehm empfinden kann- dachte ich vorher eher nicht. Spannend

    Wir haben einen sehr süßen alten Mann im Altenheim, in dem ich arbeite, wohnen, und der nennt mich immer "Mädel". Finde ich süß, der hat mich vermisst, als ich so lange krank geschrieben war, und weil die offizielle Version Grippe ist (FG wissen nur mein direkter Vorgesetzter und die Geschäftsführerin), fragt er mich jetzt jedes Mal, ob ich wirklich wieder gesund bin und ob ich auch bestimmt gut auf mich aufpasse. Der ist so süß, dem lasse ich das Mädel durchgehen. #herz

    Ach ja, das mit dem Pink. Mein Sohn war, als er 3 Jahre alt war, das erste Mal zu einem Kindergeburtstag eingeladen, bei einem Mädchen aus seiner Gruppe. Danach erzählte er voller Begeisterung davon, wie gut ihm das Kinderzimmer von dem anderen Kind gefallen hat, "ganz viel rosa und Hello-Kitty-Bettwäsche, so schön #love!" Das hat allenthalben großes Erstaunen ausgelöst und Häme bei den etwas älteren Kindergartenjungs (das fand ich besonders erstaunlich, die sind mit 5-6 Jahren ja auch noch richtig klein eigentlich.) Mittlerweile sortiert er rosa selbst als Mädchenfarbe ein. Mit 6 hat er noch völlig unbefangen eine pinke Leggins mit Schleife dran von einer anderen Kindergartenfreundin ausgeliehen, nachdem sie sich auf dem Wasserspielplatz richtig mit Matsche vollgeschmiert hatten.


    Meine Freundin hat ihrem Dreijährigen damals das Zimmer fliederfarben gestrichen mit einem riesigen Hello Kitty- Wandtattoo. Der Junge liebte außerdem Autos heiß und innig, 90% seine ersten Worte waren Automarken. Geht durchaus zusammen, wenn man Kinder Kinder sein lässt.


    Traurig fand ich, als der Sohn meiner Freundin in einem eigentlich recht "alternativen" Kindergarten sich in der "ist uns zu klein, könnt ihr es brauchen?"-Klamottenkiste ein blaues T-Shirt mit Pferd und ein paar Strasssteinen drauf aussuchte. Er trug es dann am nächsten Tag stolz im Kindergarten, keiner sagte irgendwas, aber als die Mutter, die das Shirt und diverse andere Sachen in die Kiste getan hatte, zum Abholen kam, sagte sie ehrlich entsetzt "Aber das ist doch für Mädchen!"#stirn sehr zum Unmut meiner Freundin. Er wollte das Shirt dann nicht mehr tragen, worüber sich meine Tochter wiederum sehr freute. Doof war das allemal.

    In meiner Lehre wurde sowas Unangenehmes abgewiegelt mit: Frauen können das besser, worunter aber auch Kaffee kochen, Besteckkasten säubern und Mülltonnen an die Straße bringen gehörten... #rolleyes Am Angestelltenverhältnis lag es nicht, der angestellte Anwalt und der eine einzige männliche Sachbearbeiter mussten das nicht machen.

    Bei uns hieß das: Du bist der Lehrling, fertig, du musst das machen. :P








    Heute Dialog zwischen meinen Kolleginnen. D hat diverse Spielzeuge von den Enkeln, die keiner mehr braucht. M hat eine einjährige Tochter.

    D: so eine Fahrrad ohne Pedale?

    M: du meinst ein Laufrad?

    D: ja genau. Ist rosa.

    M: dann nehme ich das gerne, wir haben zwar eins, aber das ist blau, und sie ist doch ein Mädchen.

    Da entschlüpfte mir dann spontan "was ist das denn für eine Genderkacke?" (Ich glaube nicht, dass eine der beiden das Wort Gender kennt)

    Ich sagte dann, dass ich schließlich auch h blau trage, und die beiden sagten, sie ja auch, aber es ginge ja um kleine Kinder. #rolleyes Bei manchen Menschen ist es zwecklos.

    Ich wollte mich vegetarisch ernähren, als ich 12 war, was meine Eltern mit der Begründung verboten haben, dass sie als Berufstätige nicht noch extra kochen können. Man muss dazu sagen, dass ich als Kind sowieso extrem fimschig war und "kein Fleisch " das noch mal auf eine völlig neue Ebene der Komplikationen gehoben hätte.


    Mit 15 habe ich es dann durchgezogen, inklusive selber kochen - und mein Vater packte den Simmel aus dem Regal (Es muss nicht immer Kaviar sein) und kochte das Rezept mit den Pilzfrikadellen nach - seitdem liebe ich Pilze.


    Seit meiner Ausbildung als Köchin war ich dann wieder omnivor, aber ich finde es wichtig, leckere vegetarische Gerichte zuzubereiten, bei denen keiner den Fleischmangel moniert. ;)


    Meine Motte will keine Tiere essen, seit sie sechs ist, eine Zeitlang auch keinen Käse mit tierischem Lab (was ihr in der Schule als zwanghaft ausgelegt wurde, ich fand das für eine ängstliche Siebenjährige bewundernswert konsequent), und mein großes Problem ist, dass sie in puncto Gemüse wenig experimentierfreudig ist. Immer nur Nudeln mit Tomatensoße, Pizza, Avocado und Tomate -Mozzarella ist nun mal einseitig. Andererseits habe ich in dem Alter von Würstchen mit Kartoffelbrei gelebt (und meine Mutter von Grießbrei und Himbeermarmeladenbrot), von daher...#yoga


    Kommt Zeit, kommt Gemüse. Komponentenessen ist praktisch ( habe nie verstanden, warum Leute die Nudeln mit Soße vermischt servieren, wenn nicht klar ist, ob alle am Tisch das mögen), und das ein oder andere Ersatzprodukt kann sogar lecker sein, so lange es nicht versucht, Fleisch zu imitieren. (schon mal Sellerie mit Sesam paniert? Yummy!)