Beiträge von die.lumme

    Diese Diskussion haben Xenia und ich schon mehrfach geführt :D

    Ja, ich stimme ihr und Gwynifer absolut zu, was die Diagnostik betrifft. Positiv ist positiv, die Höhe der zöliakiespezifischen Antikörper spielt im Grunde keine Rolle (Ausnahme: für die Sicherung der Diagnose nach der aktuellen Leitlinie für Kinder ohne Biopsie ist ein Titer mind.10fach über Grenzwert erforderlich). Denn Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, da gibts nur „an“ oder „aus“, kein Dazwischen. Im Gegensatz zu allen anderen Autoimmunerkrankungen kennt man den Anschalter und kann ihn komplett eliminieren - das Gluten. Nur scheint es eine ganze Hand voll verschiedener Antikörper für diese Erkrankung zu geben. Ein paar werden in der Routinediagnostik untersucht, andere nur in sehr speziellen Fällen (M.Duhring) und andere lernt man gerade erst kennen (gegen Nervenstrukturen).

    Deshalb sagen negative Antikörpertests nichts anderes als „zu 98% besteht jetzt keine Zöliakie“.

    Auch eine Biopsie sagt bei negativem Ergebnis nur „in den untersuchten Proben findet sich kein Anhalt für Zöliakie“. Ob zwei Zentimeter weiter die Probe positiv gewesen wäre, oder ob bei der Aufbereitung etwas schief gegangen ist, kann man nicht wissen.


    Aber ich empfehle keinesfalls ohne gesicherte Diagnose (oder zumindest dem fachgerechten! Diagnoseversuch) eine Auslassdiät.

    Denn das geht schief, wie Schokojunkie scjon angedeutet hat.

    Ein echt glutenfreies Leben ist schwierig, so lange Gastroenterologen oder Internisten noch „ein Weizenbrötchen im Monat ist ok“ empfehlen und die DZG ihr „glutenfrei“-Siegel an glutenhaltige Lebensmittel verteilt (wenn auch unter dem Grenzwert 20ppm, wobei sie aber selbst in ihrer Mitgliederzeitschrift einräumen, dass nicht alle Zölis das vertragen).

    Sorry, mein Thema.

    Monolog ende.

    Kuekenmama Frau muss mutig genug sein, mit dem nett sein aufzuhören.

    In jeder Vorstandsarbeit gibt es Ärger und Konflikte und Leute, die meinen es besser machen zu können, aber nicht den Gegenwind aushalten wollen und deshalb nur hintenrum stänkern.

    Wir Frauen haben nicht gelernt, uns sowas am Arsch vorbei gehen zu lassen.

    Und Frau muss Format zeigen können.

    Hatten wir gerade auf der Jahreshauptversammlung unserer Feuerwehr: Unsere stellvertretende Wehrführerin bekam Lametta, und wie bei allen anderen geehrten wollte der Bürgermeister das an der Uniform anbringen. Nur war das richtig großes Lametta, nicht nur Schulterklappe, sondern so ein Ding für über die Brusttasche. Unser Bürgermeister: klein, schlank, Arschloch. Unsere stvtr. Wehrführerin: groß, jung, selbstbewusst, Kampfgewicht. Bürgermeister hält die Spange etwas unsicher in der Hand, unsere W. geht einen Schritt auf ihn zu, wirft sich in die Brust und sagt „na, T?“. Er weicht einen halben centimeter zurück, schaut unsicher zur Seite und sie setzt nach, noch einen Schritt auf ihn zu, ihre in Untiform verpackte Büste auf Höhe seiner Nase, Haltung aufrecht militärisch. Vor versammelter Mannschaft, mit den Häuptlingen der Gemeinde und der umliegenden Feuerwehren.

    Da hat sie ordentlich Standgas eingestellt, denn unser Bürgermeister ist zurückgewichen und hat in einer deeskalierenden Geste die Situation aufgelöst und ihr die Spange in die Hand gedrückt.

    Ich benutze es häufig - vor allem, wenn das Geschlecht meines Kindes auch eine Rolle im Erzählten spielt.

    In erster Linie ist sie mein Kind. Aber manchmal eben nicht einfach Mensch, sondern weiblicher Mensch. Meine Tochter. Aber vor allem mein Kind. Also Tochterkind.

    Die Erfahrung sagt: wenn eine Unverträglichkeit erfolgreich gefunden und diätetisch wirksam behandelt wird, trauen sich die Kinder irgendwann auch wieder, Sachen zu probieren. Und finden oft Geschmack daran.

    Wir hatten mit 4 Jahren die erste Behandlung, ging glaube ich über drei Jahre. Ich hab es echt schon vergessen #schäm und danach noch eine Rutsche, ich glaube, die hieß dann Frühbehandlung, die ging gefühlt etwa von 9-12 Jahre.

    Wir haben schon mit dem Milchgebiss mit der Behandlung begonnen, meine Tochter ist immer noch nicht durch mit dem Zahnwechsel.

    Die Maske hatte sie in der ersten Behandlungsrunde, und etwa ein halbes Jahr getragen. Nur nachts, das aber konsequent. Sie hatte eine, mit dem Bügel in der Mitte über der Nase, das hat auch beim nächtlichen Kuscheln erstaunlich wenig gestört. Sie hat oft noch ein Stirnband drüber gezogen, sonst hat sie die Maske nachts verloren (wilde Schläferin!).


    Der Sohn einer Freundin wird wg. Kreuzbiss auch schon am Milchgebiss behandelt - da wurde und wird ganz behutsam nur etwas an den Zähnen geschliffen, damit Kiefer und Zähne in die richtige Position rutschen können und das Wachstum genutzt wird.


    Ich kann halt nicht vernünftig kauen, weil die Zähne nicht vernünftig aufeinander passen. Leinsamen und Sonnenblumenkerne sind das Schlimmste, weil ich die überhaupt nicht zu Fassen kriege. Ich kann nicht vernünftig abbeißen (da ist schon manchmal ein Salamibrot schwierig, mit Schinken brauche ich gar nicht erst anfangen). Alles was zäh ist, oder Fäden hat - keine Chance.

    Dadurch, dass im Grunde nur weiche Sachen essen kann, fehlt der Druck auf den Zähnen und ich muss Sorge haben, dass die Zähne irgendwann nicht mehr halten.

    Xenia hat es perfekt auf den Punkt gebracht: die Muttermilch wird auf den idealen Vitamin-D-Gehalt eingestellt, sofern der mütterliche Organismus das her gibt. Und der braucht die 6000IE, um einerseits die Muttermilch ausreichend anzureichern und zusätzlich den Mutterkörper ausreichend zu versorgen.

    Solche Mengen würde ich aber definitiv nur unter engmaschigfer Blutspiegelkontrolle einnehmen, denn ab 4000IE pro Tag kann es zu Überdosierungen kommen. Mit den 20.000 IE/Woche bist Du also perfekt aufgestellt.

    Mit 500IE zusätzlich zur Muttermilch für das Kind bist Du auch auf der sicheren Seite.


    Vitamin K bilden wir selbst ausreichend in der Darmflora, auch wenn manche Internetseiten etwas anderes verkaufen wollen. Vitamin K wird benötigt, um das Calcium aus dem Blut in die Knochen einzubauen (Vitamin D sorgt dafür, dass das Calcium aus der Nahrung ins Blut kommt).

    Magnesium brauchts mehr, weil viele magnesiumabhängige Enzyme durch ausreichnde Vitamin D-Spiegel wieder ans Laufen kommen. Magnesium ist in der Nahrung eh zu knapp. Wenn die Beine zappeln: Magnesium nehmen.

    Für das Calcium reicht eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit zusätzlich ausreichend calciumhaltigem Wasser (oft ist das Leitungswasser hart=calciumreich genug). Es gibt im Netz Osteoporoserechner, das ist hilfreich.

    Meine Tochter hat eine ganze Weile (zwei bis drei Jahre?) Sportakrobatik gemacht, das ist in Teilen ja ähnlich.

    Dort wurde sehr genau auf die turnerische Grundausbildung und Gymnastizierung geachtet. Ich habe bisher noch keinen Sport gesehen, der mehr Teamsport gewesen wäre.

    Ich habe in der Zeit (die Gruppe hatte 60 Kinder von 4-19 Jahren, Jungs und Mädchen, Leistungs- und Freizeitsportler) nur eine ernsthafte Verletzung gesehen: sie haben bei einer sehr! einfachen Gruppenposition rumgealbert („Sitzkreis“, also man sitzt auf den Knien seiner Hinterfrau und der vor einem setzt sich auf die eigenen Knie), da hat eine beim zusammenpurzeln einen Ellbogen auf die Nase bekommen. Letztere brach. Sowas kann überall passieren, und hat nichts mit dem Sport an sich zu tun.


    Als Unterfrauen und -männer haben nur die geturnt, die die Kraft und Koordination hatten, die anderen zu halten. Hach, ich habe so ein cooles Bild im Kopf, auf dem meine Tochter (damals vielleicht 160cm) im Ausfallschritt steht, und zwei erwachsene Frauen trägt: die eine macht einen Handstand auf ihrem einen Bein, die andere einen Kroko auf dem anderen (Kroko ist der horizontale Handstand) #love

    Gerade Würfe werden sooooooo gründlich trainiert! Ich denke, das ist beim Cheerleading nicht anders. Zumal man auch mit eigentlich ganz einfachen Übungen einen riesigen Effekt erzielen kann.


    Also, wenn der Kitsch nicht wäre, würde ich es meiner Tochter erlauben.

    Als ich selbst ein Kind war, waren die festen Zahnspangen und diese Maske die reinste Folter. Wirklich.


    Und trotzdem habe ich es meinem Kind auch zugemutet. Weil meine Fehlstellung nicht ausreichend behandelt wurde und ich deshalb erhebliche Schwierigkeiten habe.


    Wir haben eine sensible und umsichtige Kieferorthopädin, und mein Kind hatte weder Schmerzen noch Akzeptanzprobleme.

    Interessant war jedoch, dass die Behandlung einer Kopfgelenkblockade (aus ganz anderen Gründen) die kieferorthopädische Behandlung enorm erleichtert und beschleunigt hat. Wo es zuerst nur Zehntelmillimeter voran ging und jede Pause uns sofort einen Zentimeter zurückwarf, flutschte es nach der Behandlung. Es ging dann zügig und nachhaltig vorwärts.


    Eine OP mit Durchtrennung der Kieferknochen im Erwachsenealter wollte und will ich dem Kind in jedem Falle ersparen.

    Jetzt, mit 15 Jahren und vermutlich weitestgehend ausgewachsen (1,76cm) kommt vielleicht noch mal eine vor allem kosmetische Behandlung (je nach dem, wie es nach dem Auslandsjahr so aussieht und wie die Motivation ist), aber vermutlich keine mehr oder weniger zwingend medizinisch notwendige Behandlung mehr. Dafür haben wir die erste Behandlung auch mit zarten 4 Jahren gestartet (war ja auch nötig bei dieser Art von Fehlstellung).

    Mein Fazit heute: So eine Maske muss keine Folter sein und sieht schlimmer aus, als sie tatsächlich ist.

    Bin spät dran, wurde beim schreiben unterbrochen und schicke jetzt doch noch ab:


    „Die Tür geht schwer auf, pack mal mit an!“ wäre auch eine Tatsachenbeschreibung (mit Aufforderung zum Handeln #zwinker).


    Warum muss man „das Mädchen“ sagen? Das Geschlecht spielt doch überhaupt keine Rolle (oder etwa doch?).

    Genausogut könnte man sagen „die grüne Tür geht schlecht auf“, die Farbe spielt aber keine Rolle, also lässt man es weg.

    „Normale“ Milch wird sauer. Je nach dem, mit welchen Keimen sie beimpft ist, kommen andere Sauermilchprodukte dabei heraus (hach, die selbst gemachte Dickmilch bei Oma #love).

    H-Milch wird aber selten sauer, sondern da setzt der Eiweißverderb ein. Das merkt man mitunter nicht so schnell.

    Bei uns hält offene Milch aber auch recht lange...

    Ich frag mich immer, welche Rolle es bei einem Grundschulkind eigentlich spielt, ob es Mädchen oder Junge ist?

    Es sind einfach Kinder, verdammt!!!


    Hier hatte neulich eine von Euch eine feministische Rapperin verlinkt, im Gespräch mit einer Grande Dame des Feminismus.

    Da lohnt es sich vermutlich nochmal weiter zu graben.


    Und die SpaceFrogs halte ich für erheblich feministischer, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Sind zwar Jungs, aber meist auch echt witzig.

    Das ist schon ein starkes Stück, wenn man es hinbekommt, dass Thermoskannen mit Kaffee drin schimmeln. #eek

    Das geht ganz schnell... hab gerade wieder eine aus dem Gemeindehaus aussortiert... die letzte Veranstaltung mit Kaffee war nicht allzulange her.

    Kanne nicht richtig gespült (= organisches Material enthalten), dann den Deckel geschlossen (= bleicht feucht) und in den Schrank gestellt (= eine Woche später Schimmel).

    Wie ist das baulich? Ist die Coffeebar für Gäste/Besucher einsehbar?

    Wenn nein, dann würde ich knochentrocken zweigleisig fahren: Für Veranstaltungen nur Filterkaffee aus einer großen Maschine in Thermoskannen oder es gibt auch solche die mobil als all-in-one 5-7l kochen können und man unten direkt zapfen kann. Brauchen dann nur eine Steckdose und machen sich hübsch auf jedem Buffet.

    Und für die MA in der „privaten“ Küche eine Maschine, die Kaffeespezialitäten rauslässt. Bezahlung dann wie gewünscht, da gibt es ja verschiedene Modelle.

    Ich tippe auch auf eine echte Grippe.

    Plötzlicher Krankheitsbeginn aus völliger Gesundheit heraus, starkes Krankheitsgefühl und hohes Fieber, Husten.

    Das sind ganz klassische Kennzeichen.


    Das Antibiotikum oben drauf ist u.U. nicht ganz verkehrt, weil sich auf die gereizten Schleimhäute bei anderweitig schwer beschäftigtem Immunsystem oft bakterielle Infekte aufsetzen. Das bremst man mit dem AB.

    Ganz im ernst? Ja, ist meinem Mann passiert. Der muss sich regelmäßig „entwaigeln“ wie er es selbst nennt, also schlicht mit dem Langhaarschneider über die Brauen gehen.

    War mal wieder dran, als er beim Optiker war, und hat sich tatsächlich einen Spruch diesbezüglich gefangen.


    Aber bei Frauen finde ich das unverschämt. Denn ich hab bei Frauen noch nie! solchen auch die Sicht und den Brillenplatz beeinträchtigenden Wildwuchs gesehen, dass so ein Spruch nötig wäre.