Beiträge von die.lumme

    Wenn die Erstversorgun mit Octenisept nicht ausgereicht hat, empfehle ich im Allgemeinen eine Wundversorgung mit MediGel. Das enthält als antiseptischen Wirkstoff Polihexanid, dazu eine Lipidkomponente sowie Spurenelemente, die für die Wundheilung essentiell sind. MediGel ist auch für chronische Wunden zugelassen.


    Ich würde das Gel dünn auftragen (z.B. vorsichtig mit einem sauberen Messerrücken) und dann sehr großzügig einen transparenten Folienverband drüber machen. Ggf. mit einer Mullbinde zusätzlich abdecken/fixieren. Gel unter Folienverband sieht sehr komisch aus, insbesondere, wenn die Wunde noch nässt. Schafft aber ein gutes Millieu, dass die Wunde gut und schnell heilen kann.

    Aktueller Rote-Hand-Brief:

    Nix dramatisches, nur die Hilfsstoffzusammensetzung von Euthyrox ändert sich. Kann sich aber auf die Einstellung auswirken.


    Quelle:

    https://www.deutsche-apotheker…019/wichtige-mitteilungen


    Zitat

    Rote-Hand-Brief zu Euthyrox® (Levothyroxin): Neue Formulierung voraussichtlich ab Mitte April verfügbar

    AMK. Die Firma Merck Serono GmbH informiert mittels Rote-Hand-Brief in Abstimmung mit dem BfArM über eine geänderte Formulierung von Euthyrox® Tabletten. Die bezüglich der Hilfsstoffe neu zusammengesetzten Tabletten werden ab Mitte April/Anfang Mai erhältlich sein.

    Mitte 2017 kam es nach Einführung derselben neuen Formulierung in Frankreich zu einem extremen Anstieg der Spontanberichte zu diesem Präparat. Neben den bekannten Risiken bei Umstellung von Schild­drüsenpräparaten birgt die neue Formulierung allerdings keine darüber hinausgehenden Risiken [2, 3].

    Durch die Änderung der Zusammensetzung wird eine bessere Stabilität des Wirkstoffes über die gesamte Laufzeit des Arzneimittels gewährleistet. Der Hilfsstoff Lactose wurde durch Mannitol und Citronensäure ersetzt; der Wirkstoff Levothyroxin-Natrium blieb unverändert. Die Bioäquivalenz zur alten Formulierung konnte innerhalb engerer Bioäquivalenzgrenzen von 90 bis 111% nachgewiesen werden. Wie bei einer Umstellung auf andere Schilddrüsenpräparate rät die Firma, Patienten ihre Schilddrüsenfunktion überwachen zu lassen, wenn diese die neue Formulierung erstmalig erhalten. Dies gilt im Besonderen für Patienten mit Schilddrüsenkrebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Schwangeren, Kindern und älteren Patienten. Weitere Informationen sind bitte dem Rote-Hand-Brief auf der AMK-Homepage zu entnehmen.

    Die Firma bittet Apotheker, Patienten auf die geänderte Formulierung und Packungsgestaltung hinzuweisen und Patienten anzuhalten, die Einnahme unverändert vorzunehmen. Zudem sollten Patienten darüber informiert werden, dass sie Rücksprache mit ihrem Arzt bezüglich einer Über­wachung der klinischen und labor­diagnostischen Parameter halten sollten. Ebenso sollte Patienten geraten werden, nicht zur alten Formulierung zurück zu wechseln, sobald sie mit der Einnahme der neuen Formulierung begonnen haben. Unterstützend kann den betroffenen Patienten eine Patienteninformation, zu finden auf der AMK-Homepage, mitgegeben werden.

    Ich lese alle Zutatenlisten und Restaurants (Bäcker etc) mit Erdnussprodukten sind tabu.

    Das ist echt eine Herausforderung!

    Insbesondere, so lange Ihr noch kein vollständiges Anaphylaxieset habt.


    Ich möchte fast sagen, dass es ein Glück ist, dass die Dramatik einer Erdnussallergie hinreichend aus Film und Fernsehen bekannt sein sollte, so dass beim Gespräch mit Koch oder Servicekraft das Argument „es droht ein lebensbedrohlicher allergischer Schock“ ernst genommen wird.


    Ich wünsche Euch sehr, dass Dein Kind irgendwann eine Toleranz entwickelt. Sei es von alleine oder weil es dann Therapiemöglichkeiten gibt.

    Hör mir auf mit dem Scheiß!

    Bin grad endgenervt! Blutung macht, was sie will. Vor zwei Jahren hatte ich monatelang Ruhe, dann kreuz und quer aber meist leichte/kurze Blutungen und jetzt bin ich schon satte 4 Wochen dabei. Eine davon mit Splatterblutung wie ich sie bisher noch nie in meinem Leben hatte.

    Mag nicht mehr.

    #heul#eek#crying


    Die Bilder, die ich gesehen habe... da ist so eine Energie im Feuer, da gibts nichts mehr zu löschen. Nur ein Übergreifen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Hoffentlich gelingt das! Immerhin gibt es genügend Löschwasser.

    Jepp, wegen der Häufigkeit.

    Gerade aktuell zum Beispiel die Sache mit den Chinolonen (wurde schon vor 20 Jahren in meinem Examen abgefragt, ist also nix neues) oder auch der Kribbelhusten unter Ramipril (früher sagte man 10% der Behandelten, heute weiß man, dass es bummelig 20% trifft)...

    Das Risiko von schwerwiegenden Impfschäden ist tatsächlich gering (ein paar Tage Schmerzen an der Einstichstelle und etwas schlapp sehe ich persönlich nicht als schwerwiegend an). Deshalb gehe ich das Risiko für mein Kind und mich ein.

    Ich weiß auch, dass eine Impfung nicht zu 100% schützt. Und so lange uns nichts passiert, impfe ich. Für den eigenen Schutz aber eben auch fürs Gemeinwohl. Für den immunsupprimierten Nachbarn, für die Familie, die von einem Impfschaden betroffen ist, für die Familien, die sich keine Erkrankung leisten kann.

    Die Statistik sagt, dass es für die Bevölkerung als Ganzes gesünder und kostengünstiger ist, zu impfen als nicht zu impfen. Also mach ich das, weil eben auch eine Risikoreduktion (statistisch) für mich und meine Kinder/Enkel rausspringt.

    Wenn sich mehr Menschen so verhalten würden, bräuchte man nicht über Pflichten nachdenken (von der ich auch nichts halte).

    Als Feuerwehrfrau ist es halt für mich auch ein großes Thema, persönliche Einschränkungen und Risiken für das Gemeinwohl einzugehen.

    Genau um solche Familien geht es mir doch!

    Wenn „alle“ „einfach“ impfen, dann können wir locker die Menschen mittragen, die nicht geimpft werden können!

    Mit meinem oben von Dir zitierten Satz spreche ich eine gesamtgesellschaftliche Tendenz an, über die ich den Kopf schüttele.

    Genauso verstehe ich aber auch den Einzelfall wie bei Euch, wo schon schlimme Erfahrungen gemacht wurden. Da erwarte ich doch nicht, dass Ihr nochmal impft.

    Aber ich möchte dazu beitragen, dass Deine Kinder oder z.B. Eburas Tochter nicht noch mehr gefährdet wird.

    Wir haben keine Augenärzte im Einzugsgebiet, deshalb hab ich da auch wenig Erfahrung... aber die alte Tante FDA ist DIE Institution weltweit. Die EMEA kommt an zweiter Stelle. Die deutsche Fachinfo zu Brimonidin gibt auch nicht mehr her als „gastrointestinale Beschwerden“.