Beiträge von die.lumme

    Du kannst ggf. die Röntgenbilder mit einer Überweisung vom Kinderarzt auf Kassenkosten machen. Hier ging das problemlos. Für die Überweisung brauchte ich nicht mal diskutieren, das haben die Sprechstundenmädels so fertig gemacht.


    Der erste Termin hat mich bummelig 100€ gekostet. Wie viel die Kontrolle kostet, weiß ich noch nicht. Die ist ja aber auch etwa 2 Monate später, so dass man vielleicht die erste Rechnung bis dahin schon "veratmet" hat.


    Die Assymetrien sind das, was Du siehst. Aber vermutlich hat Dein Kind Schmerzen, die es als solche nicht wahrnimmt, weil es ja schon immer so war. Oder ist in seinem Aktionsradius begrenzt, weil es bestimmte Bewegungen wegen der Blockade nicht ausführen kann.


    Wenn Dein Kind nichts hat, hast Du einmal 100€ in den Sand gesetzt.
    Das wäre es mir Wert, denn in einem Kinderleben hat man noch ganz andere Fehlinvestitionen (Lebensmittel, die plötzlich verschmäht werden, die heiß gewünschte Hose, die dann doch nicht geschmeidig genug ist und im Schrank versauert, das Spielzeug, was sich als Flop herausstellt, die Schuhe, die beim 3. Mal anziehen komplett zerstört sind...).

    Wir waren vor etwa 8 Wochen dort.


    Die Röntgenbilder haben wir hier vor Ort machen lassen und sie mirgebracht.


    Der KISS-Verdacht stand schon als Säugling im Raum, aber wir haben hier eine ganz hervorragende Physiotherapeutin/Osteopathin/Heilpraktikerin direkt vor Ort, die uns immer wieder helfen konnte.


    Als ich meinem Kind gestern sagte, dass wir demnächst zum Kontrolltermin zu Dr. Koch fahren, flog ein Strahlen über ihr Gesicht. Er hat ihr offensichtlich sehr gut getan.
    Mein Eindruck ist, dass sie jetzt im wahrsten Sinne des Wortes "frei" ist. Ok, wir hatten ja auch die ganze Zeit Ferien, die Schule hat grad erst wieder begonnen. Mal sehen, wie es sich entwickelt.


    Ich hatte mir für die Vorbereitung sehr viel Mühe gegeben, ihre Babyzeit beschrieben, die Geburt etc. (er hat Formulare auf der Website).
    Beim Termin hat er zu allererst das Kind gefragt, weshalb sie hier sei. Hat ihr erklärt, was er vor hat (untersuchung, Röntgenbilder anschauen, noch mal Untersuchung, ggf. Therapie) und es dann so mit ihr gemacht. Mit mir hat er etwas Smalltalk gemacht.
    Ich hatte solche Sorgen, dass er meine Beobachtung nicht ernst nehmen würde (denn das Kind ist topfit, gut durchtrainiert, klettert und turnt geschickt, hat auch in der Schule keine Auffälligkeiten). Aber sein gutes Auge reichte, um Tochterkinds Beschwerden wahrzunehmen.
    Es gab nach der Behandlung 14 Tage Trampolin- und Sprungverbot, auch durfte sie viele Dinge nicht turnen. Das Kind hat eisern durchgehalten, vor allem wohl, weil sie die positive Veränderung bemerkt hat.


    Ich habs auch bemerkt. Das Kind ruht viel mehr in sich selbst.
    Sie hat sich vor der Behandlung immer und überall auf den Rücken gelegt, und hat die Beine hoch genommen. Mindestens 20-30 Mal am Tag, immer wenn sie nicht anderweitig beschäftigt war.
    Direkt nach der Behandlung passierte das noch 1-2x täglich, inzwischen eher 3-4x in der Woche, abnehmende Tendenz.


    Ich kann den Besuch dort empfehlen!

    #knuddel


    Ich kann Dich so gut verstehen!


    Wir hatten ähnlich entwürdigende Szenen, die letztendlich mit KS und Trauma beim Kind endeten. Damit will ich Dein Erlebnis nicht kleinreden, im Gegenteil. Denn die entwürdigenden Mechanismen, die letztendlich dazu geführt haben, waren die selben.
    Druck durch Ärzte, Stochern im Muttermund ohne Vorwarnung, ich verlor das Gefühl und den Kontakt zu meinem Kind.


    Ich habe unsere Geschichte einmal veröffentlicht im Zusammenhang mit den aus dem KH-Aufenthalt entstandenen Stillschwierigkeiten. Das hat mir viel Last von den Schultern genommen und meiner Wut Raum gegeben.


    Jahre später habe ich mir meine Akte aus dem KH geholt (nur die für mich wichtigsten Dinge, es waren 40 Seiten!) und mit einer Hebamme/Heilpraktikerin in insgesamt 4 Stunden besprochen.
    Das hat geholfen, Frieden für mich zu finden.

    Damals, ganz damals, das Kind war etwa zweieinhalb Jahre alt, philosophierte sie oft über Kondensstreifen. Daß Düsenmaschinen welche produzieren, Propellermaschinen und Hubschrauber nicht. Und dass sie nur in gewissen Flughöhen entstehen können.


    Bis ich mit ihr im Kindersitz auf dem Fahrradweg neben der Bundesstraße fuhr.
    Kind beugt sich in Richtung Fahrbahn, sieht offensichtlich die Fahrbahnmarkierung, denkt sehr nach und fragt dann "Mama, ist das ein Kondensstreifen?"


    #lol

    Das willst Du jetzt nicht hören:
    Man erträgt es mit den Jahren (!) einfach besser.


    Mein Tochterkind ist jetzt 8einhalb Jahre alt.
    Lässt sich jeden Abend einschlafen (=maximaler Körperkontakt), kommt spätestens um 1 Uhr zu mir ins Bett, wo ich mir dann im stundentakt meine 30cm Bett zurückerkämpfen muss.
    Wenns mir zu bunt wird, geh ich ihr Bett, so hab ich etwas länger Ruhe, bevor sie wieder zu mir kriecht.


    Dafür ist sie das tollste Kind der Welt tagsüber #blume;)

    Memaini :


    Hey, das war lustig! Verhungert sind wir definitiv nicht!
    Aber das Problem gabs bei meiner Freundin, mit der ich mein Schicksal teilte, auch.


    Es war damals nicht schlimm und ist es in der Rückschau auch nicht.


    Ich würde irgendeine alte Dame oder irgendeine Familie in der Nachbarschaft als Notadresse casten.
    Einfach klingeln, fragen, ob man einen Notschlüssel hinterlegen darf und sie einen Rettungswagen und Dich bei gebrochenem Bein anrufen würden. Vielleicht habr Ihr auch ein Ladengeschäft in der Nähe, wo Du einen Schlüssel in den Tresor legen kannst.
    Das wäre mehr Luxus als meine Freundin oder ich je hatten.
    Das wird schon!

    Sorry OT:


    @Septemberglück
    Was hast Du mit Hera?


    Die Gängelei bezieht sich nicht auf einen simplen Arztbesuch, sondern dass dort oftmals gegängelt wird (überflüssige Tests, Fragen, schicken von Pontius zu Pilatus etc.).


    Es gibt ein paar Standartfragen, die bei der Verordnung gestellt werden müssen. Das geht m.E. aber genausogut im Beratungsraum der Apotheke. Aber das ist ein anderes Thema.


    Liebe Juni, ich drück Dir alle Daumen! Dein Tochterkind wird das alles schon gut wegstecken!

    Das einzige Problem aus der Sicht eines ehemaligen Schlüsselkinds war das zuwenige Brot.
    Wobei sich das Problem relativ bald lösen ließ, indem es gegenüber einen Supermarkt gab und einen Notgroschen zu hause.
    Manchmal waren wir ein paar mehr Leut und manchmal waren wir unterwegs, so dass entweder das Brot schimmlig wurde oder nicht reichte.


    Die Mädels sind zu zweit, und ich wette, dass sie hinter Dir stehen!


    Viel Erfolg!

    Jeder Feld- Wald- und Wiesenarzt darf sie verordnen.
    Das Risiko ist überschaubar: Erhöhte Thrombosegefahr, wie bei jeder hormonellen Verhütung; Übelkeit; Zyklusunregelmäßigkeiten um die wichtigsten zu nennen.
    Einer intakten Schwangerschaft kann sie nichts anhaben.


    Viele Ärzte scheinen darüber keine Ahnung zu haben oder wollen die Frauen absichtlich schikanieren. Anders kann ichs mir nicht erklären.


    Ich jedenfalls habe in dem Zusammenhang noch keine Frau erlebt, die es auf die leichte Schulter zu nehmen schien.


    Juni, wie siehts inzwischen bei Dir aus? Die Zeit rennt ja.

    Och Mensch, ich fühle mit Dir!


    Das ist ja echt ein Drama mit der schlechten Verfügbarkeit der Notfallpille.


    Ich steh ja in der Apotheke und sehe leider immer wieder, wie sehr die Frauen gegängelt werden.
    Da wird die grad 20jährige mit Unfall am 12. Zyklustag wieder zurück in die Apotheke geschickt, einen Schwangerschaftstest zu holen #haare vorher bekommt sie ihr Rezept nicht. Ich mein, ich verkaufe ja gerne, aber so ohne Sinn und Verstand?! Da hilft auch keine Intervention beim Arzt.


    Ich wünsch Euch viel Glück, was auch immer das im Einzelnen bedeuten mag.

    Methylviolett ist einer der desinfizierenden Farbstoffe.
    Ebenso wie Kaliumpermanganat.
    Man nimmt sie noch als Ultima Ratio, wenn nix anderes mehr geht, weil es Diskussionen um die Sicherheit gibt.


    @Brina:
    Das hast Du gut beschrieben!
    Und Octenisept ist tatsächlich auch eine gute Wahl. Gibts aber nur als Gel oder Spray/Lösung, also ohne hautpflegende Inhaltsstoffe. Könnte man aber gut mit einer schönen Basiscreme wie Hautruhe kombinieren.
    Die antiseptische von Bepanthen enthält Chlorhexidin, das ist ein bekannter Wirkstoff in der Neurodermitisbehandlung (als Fett-Feuchte Verbände). Die sonstigen Bestandteile sind ok, wenn auch nicht berauschend.

    Och Mensch, das sieht echt heftig aus!


    Lass Dir einen Termin beim Hautarzt geben.


    Bis dahin kannst Du Euch selbst helfen, indem Du die Keimbelastung auf der Haut senkst und die Hautbarriere stärkst.
    Das hast Du mit der Hautruhe probiert, die enthält Johanniskrautextrakt, das wirkt gegen die bösen Buben auf der Haut und hat zusätzlich hochwertige Fette ohne die Haut zuzukleistern.


    Wenn das jetzt nichts nutzt, könntest Du die antiseptische Wundcreme von Bepanthen verwenden (ich weiß aber nicht, ob die schon zugelassen ist für so kleine). Die wirkt stärker gegen die Keime (logisch), so dass die Haut sich beruhigen kann.


    Mit Cortison zwingt man die Haut, sich zu schließen, und durch die wieder besser funktionierende Barriere gehen die Keime auch zurück.

    Beides sind legitime Strategien, neben einer Basistherapie (Pflege, ggf. Darmimmunsystem, evtl. Allergien etc.).


    Als wirksames Hausmittel könntest Du Schwarzteekompressen drauf geben (erst Teebeutel aufgießen, ziehen lassen, Tee für die Mami und den abgekühlten Beutel auf die Kinderwange). Wirkt cerstärkend auf die Hautbarriere und etwas antiseptisch.


    Gute Besserung für Dein Kind!

    Bei mir kommen zur Libido und zum Schleim auch die Stimmung dazu.
    Ich gehe mit Menschen anders um und wähle für schwierige Gespräche je nach Zyklusphase unterschiedliche strategien.
    Um den ES herum bin ich Superwoman, die schönste, tollste, beste und kann alles. Kurz vor der Blutung schlägt es ins Gegenteil um. Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit. Die Sicht auf die Welt ist bei mir ein sehr sichetes Anzeichen.
    Mittelschnerz nehme ich kaum wahr.

    Das ist schon rochtig, dass der iButton nicht offiziell frei gegeben ist. Er hat nicht die geforderte Auflösung, wohl aber eine ausreichend reproduzierbare Genauigkeit.
    Ich konnte mit Messungen alle 30 Minuten sehr genau meine Basaltemperatur bestimmen. Je nach dem, ob ich früh zu Bett gehe oder sehr spät, schlafe ich schnell oder langsam. Bei totaler Übermüdung kommt der Temperaturtiefpunkt sehr schnell nach dem Einschlafen (bei mir dann gegen 1-2 Uhr). Wenn ich hingegen zeitig zu Bett gehe, erst zwischen 3-4 Uhr.
    Wenn ich ein Stillkind hätte, oder nachts dauernd aufstehen/wach werden müsste, würde ich mich auf die morgendliche Einmalmessung nicht verlassen. Da scheint es mir durchaus genauer, wenn man den tiefsten Wert der Nacht nimmt.
    Jedenfalls waren die Kurven so bei mir wesentlich glatter und besser auszuwerten.

    Naja, Spermien können echt lang überleben.


    Wenn der erste Schleim 3 Tage vor dem ES kommt, Ihr aber 4 Tage vorher ungeschützten Sex hattet, kanns halt schon passiert sein. Ja, ich weiß, dass die Spermien den Schleim zum Überleben brauchen. Aber wenn man den übersieht, oder er erst kurze Zeit später auftaucht... Ich hab meine Erfahrung gemacht. Ein einziges Mal, und gleich ein Treffer.


    Vor dem ES ist es unsicher. Wenn man einen ausreichend langen und stabilen Zyklus hat, kann man auch freie Tage vor dem ES bestimmen. Aber die "Unfälle" die es bei NFP gab, entstammen meines Wissens alle der Zeit vor dem ES.


    Und die Zeit nach der Geburt fällt nun mal in die Kategorie "vor dem ES".
    Denn es kommt erst der ES und danach die Blutung.


    Ich denke, man muss für sich selbst genau schauen, wie viel Risiko man eingehen will. Ich wollte nach der Geburt definitiv kein Risiko! Das entspannt sich erst jetzt nach acht Jahren etwas.


    Edit: Deine Frage hab ich noch gar nicht beantwortet. Ich würde bis zur ersten Blutung verhüten (Kondom oder Dia) und dann mit dem Messen anfangen.

    Allein auf den Schleim würde ich mich definitiv nicht verlassen!


    Ich hab schon als Jugendliche in Anlehnung an NFP verhütet. Da ich frühe ES habe, habe ich mir immer erst danach frei gegeben.
    Außer ein einziges Mal am 3. Zyklustag. Nur noch wenig Blutung und kein Schleim. Irgendein Elfchen flüsterte mir, dass doch die ersten 5 Tage sicher seien, und da keine Verhütung greifbar war, hab ich jetzt ein Kind #top


    Nach der Schwangerschaft habe ich auch die Temperatur gemessen, am bequemsten ist es mir mit dem iButton.
    Sensor in die Silikonkapsel stecken, versenken und bei Bedarf auslesen.


    Inzwischen bin ich aber wieder faul, verhüte bis nach dem ES. Den merke ich auch so, und gefühlt gebe ich mir etwa 12h eher frei als nach den strengen NFP-Regeln. Das Risiko gehe ich ein #yoga