Beiträge von die.lumme

    Die Wirkung von Selen merkt man auch nicht gleich. Das ist so ganz subtil udn fällt eigentlich erst auf, wenn man vergessen hat, die neue Packung zu kaufen - so nach 4 Wochen vielleicht.

    Ich kann mir vorstellen, dass der Effekt bei Dir einfach von vielen anderen, stärkeren Faktoren überdeckt war.

    Ist ja auch egal, jetzt bekommst Du T3 pur, und so lange das mit der Einstellung jetzt bei Dir gut klappt, ist das doch super!

    Im Allgemeinen ist man davon weg, weil die Einstellung erheblich schwieriger ist und vor allem auch wesentlich Fehlerträchtiger.

    T4/L-Thyroxin ist erheblich robuster.

    Ich hab das so ganz grob noch aus dem Studium so im Kopf. Ist nur auch schon ganz schön lange her...

    Jedenfalls liegt im Körper das Verhältnis von T4 zu T3 bei 10:1. Und T3 ist die Wirkform, die sowohl in der Schilddrüse aus T4 hergestellt wird, als auch in jeder Körperzelle, sofern benötigt.

    Du hast ja eine ganz besondere Situation, wenn einerseits die Schilddrüse fehlt, und andererseits die restlichen Körperzellen nicht in der Lage zu sein scheinen, aus T4 für den Eigenbedarf T3 zu machen.

    Ist Dein Selenspiegel in Ordnung?

    Selen ist essentiell für die Umwandlung von T4 in T3.

    Das sind ja richtig gute Nachrichten!

    Und der Arzt hat ja richtig in die Vollen gegriffen, denn Thybon ist salopp gesprochen 10x so stark wie L-Thyroxin.

    Stimmt für Dich vermutlich nicht ganz, weil Du offensichtlich das L-Thyroxin (T4, Speicherform) nicht in Thybon (T3, Wirkform) umwandeln kannst.


    Es freut mich jedenfalls riesig, dass Du Dich endlich wieder wie ein Mensch fühlen kannst!

    BES ist schon charmant. Aber auch echt tricky und aufwändig (die Reinigung #haare).

    Außerdem lernen die Mäuse ganz schnell, ob/dass da Milch aus dem Schläuchlein kommt (wobei das bei Dir sicher nicht so relevant ist, da Du genug Milch hast, das hatte ich definitiv nicht).

    Kannst Du mit der Pumpe den Milchspendereflex auslösen (konnte ich nicht)? Könntest Du gleichzeitig Pumpen und anlegen? Also quasi das Kind an die "laufende" Brust hängen?

    Das ist alles sehr, sehr aufwändig und stressig.

    In 10 Jahren spielt es keine Rolle mehr, wie Dein Kind ernährt wurde.

    Jeder Weg, den du einschlägst, wird der richtige sein. Weil es Dein Weg sein wird. Hör auf Dein Bauchgefühl und nimm hier nur mit, was Dir gut tut.

    #knuddel

    Heute hatte ich die Horrorsituation!

    Frau in meinem Alter legt mir ein Rezept für ihren Mann vor. ASS, DOAK, Statin. Die Fachfrau liest: Hatte gerade ganz akut etwas am Herzen, Stent oder Herzinfarkt.

    Tippele im Computer, sehe das DOAK nur in einer größeren Packungsgröße als der verordneten, nichts mehr lieferbar. Verspreche der Kundin, mit der Praxis zu klären, ob ich auch diese Packung abgeben darf. Kein Durchkommen in der Praxis.

    Zeitgleich gibt meine Kollegin das selbe Arzneimittel durch für eine andere Kundin.

    Zank um die letzte Packung. Apotheke voll.

    "Ich hatte vor 4 Tagen einen Herzinfarkt!"..."Mein Mann hatte vor 5 Tagen einen Herzinfarkt!"

    Zeitgleich.


    Man kann nicht die Packung aufteilen, es gibt nix nachzubestellen.


    Natürlich haben wir auch dieses Problem gelöst (meine Kundin musste eh noch einmal selbst in die Praxis, es gibt nach ärztlicher Rücksprache gleich sichere Alternativen).


    Aber die wirklich berechtigte existentielle Angst zu erleben und den Mangel managen zu müssen ist echt hart.


    Meinen Respekt an Pflegekräfte und Ärzte, die solche Situationen immer wieder erleben müssen (nicht mit Arzneimitteln, aber vom Gefühl her ähnlich).

    Mir berichten immer wieder Pateinten, dass sie sich unter ca. 250 nicht wohl fühlen.

    Die vom Labor angesetzte Untergrenze markiert die Schwelle, ab der man ernst zu nehmende Schäden erwarten kann.

    Da viel Luft nach Oben ist, wäre ein Therapieversuch überlegenswert.

    Überlegen solltest Du, ob ein "normales" Koplexpräparat sinnvoll und ausreichend ist, oder ob es Gründe für mangelnde B12-Aufnahme gibt (zu wenig tierische Lebensmittel, Therapie mit Säureblockern, oder generelle Aufnahmeschwäche). Denn dann kann man überlegen, anstatt der üblichen 10ug täglich eine deutlich höhere Dosierung zu wählen (500-1000ug). Diese wird trotz Resrorptionsschwäche ins Blut aufgenommen und steigert den B12-Spiegel schnell und gut (ähnlich wie die Spritzen).

    Lass Dich vor Ort persönlich beraten!

    ... der HA verschrieb mir nun Dekristol 20000.Ich soll Initial einmal 5 Stück auf einmal nehmen, dann wie üblich eine pro Woche. Sind fünf nicht ein bisschen viel, warum das?

    Kannst du ohne Probleme machen. Ich nehme im Moment täglich 100.000 I. E., danach täglich 50.000. Du solltest nur mit reichlich Magnesium vorlegen und genug K2 dazu nehmen.

    Das von mir gefettete finde ich sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
    Ja, ist ärztlich verordnet.

    Aber nur in Einzelfall sinnvoll und vernünftig unter gründlicher ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung.
    Gerade weil es so weit weg vom "Tolerable Upper Intake Level" ist.

    Das mag ja sein.

    Aber ich würde mich mit meinem gesammelten Fachwissen nicht darauf verlassen, dass Mg und K2- Gabe einen ausreichenden Schutz vor klinisch relevanter Überdosierung bieten.
    Der Vitamin D-Bedarf ist (auch) gewichtsabhängig. Vielleicht ist die Schreiberin ein 45kg-Persönchen, oder gibt solche Dosierungsempfehlungen ungefiltert weiter.


    Ich möchte Dich nochmals dringend bitten, Deine Dosierungsempfehlungen äusserst umsichtig zu formulieren. Hier lesen und schreiben Laien, es ist das Internet und die Gesetzeslage ist sonnenklar.

    Wir hatten diese Diskussion ja in diesem Strang schon öfter.
    Dosen über 4000IE am Tag nur nach Blutspiegelkontrolle und ärztlicher Anweisung.

    Es hat in D schon Todesfälle wegen Überdosierung gegeben, in Dänemark auch vor kurzem massive dauerhafte gesundheitliche Probleme, weil ein Mittel 75fach überdosiert war (falsch deklariert oder falsch hergestellt, hab es nur überflogen).

    Also erstens wirkt bei euch die Rabenmagie, und zweitens wird es bei Euch symptomlos verlaufen.

    Jawoll.


    Allerdings muss ich sagen, dass ich mir meine bisher einzige Echte Grippe genau so eingefangen habe... allerdings saß ich die ganze Zeit unter der Klimaanlage und war schnell völlig ausgekühlt. Und hatte die Nacht vorher lange und gründlich gefeiert.

    Jedenfalls hat es mich dann ein paar Tage später aus völliger Gesundheit heraus innerhalb von 1-2 Stunden völlig umgehauen.


    Mein Tipp: Mach jetzt einfach keine großen Aktionen wie Badezimmer sanieren oder Bergwanderungen, sondern lass alles langsam angehen und entferne Dich nicht zu weit von hilfreicher Infrastruktur (Freunde/Familie die ein Kind abnehmen könnten oder so).

    Etwas OT, aber ich möchte erzählen, wie entspannt es Anderswo sein kann.
    Mein Kind ist ja ein Jahr in NZ zur Schule gegangen, und dort fanden reichlich Aktionen statt, die Anlass zur Ersten Hilfe bieten könnten (Wanderungen über mehrere Tage durch unwegsames Gelände mit Flussdurchquerungen, Klettern in der Natur, Schneewandern mit Übernachtung im Iglu, Surfen, Mountainbiking, Kajak...)

    Sehr entspannt war das, weil wir am Schuljahresanfang, sowie vor jeder mehrtägigen Aktion einen Wisch unterschreiben mussten, der sinngemäß sagte „das Betreuungspersonal entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen, welche Maßnahmen nötig und angemessen sind, sowie diese durchzuführen, incl. Gabe von Medikamenten wie Ibu oder so, Versorgung von Wunden...“


    Klar, entweder ich gebe die Verantwortung ab, oder ich lasse es (also das Kind zu Hause).


    Leslie Winkle ich verstehe noch nicht, was die BG mit Deinen Handlungen am Kind zu tun hat? Die BG ist doch dafür da, Deine eigenen gesundheitlichen Schäden durch die Berufstätigkeit abzudecken?

    Oder meinst Du die Berufshaftpflicht?

    Nach wie vor gehört die Synthese von Wirkstoffen, die großtechnische Herstellung, die gesamte Analytik, Überwachung der Herstellung, Entwicklung und Prüfung von Arzneimitteln und vieles mehr zum festen Curriculum des Pharmaziestudiums.

    Das knowhow ist da und sollte genutzt werden, wie mein Chemieprof aus dem ersten Semester letztes Jahr im Herbst als Grußwort auf einem Pharmaceutical-Care-Kongress (richtet sich ans andere Ende des Arzneimittels, nämlich die Anwendung am und vom Patienten), formulierte.