Beiträge von Eiche

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    Zu allen Vorschreiberinnen möchte ich ergänzen, dass es Dinge gibt, die absolut in der Entscheidungsgewalt der Erwachsenen liegen.

    Je nach Kind und Temperament würde ich dazu mehr oder weniger informieren, fragen, erklären. Aber unabhängig von „wer leidet mehr“ ganz klar die Führung übernehmen (z.B. relevante Infos über den Gesundheitszustand den relevanten Betreuungspersonen mitteilen).
    Das Gegenstück ist dann absolutes Entgegenkommen bei Befindlichkeiten (z.B. Strich auf dem Tisch), hier auch gerne das Ergründen des dahinter liegenden Bedürfnisses.

    Ich hab diesmal vom ganzen Spektakel nichts mitbekommen, und mag nichtmal "leider" sagen, weil ich in der Zeit mit einer lieben Freundin gesprochen habe.

    Aber ich freu mich riesig für alle, die die Lichter sehen konnten, denn wie Wattwurm sagt

    Das war einer meiner großen Wünsche, dass ich mal welche sehen kann. Aber hier zuhause? Unfassbar!

    so ging es mir auch bei meiner ersten Sichtung #herzen

    Und danke Polarlicht für den Hinweis auf diese Nacht, vielleicht wirds ja was!

    Edit:

    Ich mag diese Seite noch mal verlinken: https://www.aurorasaurus.org

    Gerade muss allerdings die Schwester noch lernen, was sie beim Backen beachten muss, damit die Küche danach nicht "gefährlich" ist.

    Wir haben uns das Leben einfach gemacht: häufig genutzte Dinge wie Brühe, Allzweckmehl, Stärke... sind glutenfrei.

    So ähnlich handhabt das auch eine befreundete große Familie... zwei Zölis, der Rest Normalos. Gebacken wird ausschließlich glutenfrei, Brotbelag und Kochkram auch gf, außer Nudeln, Brot, Müsli. Erfordert halt Wissen, Disziplin, Mitdenken und Respekt der Leute, die im Hause ein- und ausgehen (den Respekt erwähne ich, weil ich in der Zöli-Schwerpunktkur doch so einige wirklich traurige Geschichten gehört habe).

    Mein Mann isst lieber solidarisch glutenfrei, als auf seine Krümel aufzupassen (hier ist es finanziell aber auch nicht knapp).

    Madrone  #knuddel

    Nussallergie und Zöliakie und Lactose-/Fructoseunverträglichkeit sind wirklich drei Paar Schuhe, das war mein Punkt.

    Und Du hast absolut recht: bei einer (Nuss-)Allergie ist Desensibilisierung (also der Kontakt mit kleinsten, tolerablen Mengen) Mittel der Wahl, sofern kein allergischer Schock droht (wie bei meiner Freundin). So eine "echte" Allergie kann wieder verschwinden, das Immunsystem neu lernen.

    Fructose und Lactose ist immer eine Frage der Menge. Es passiert auch im Körper nichts schlimmes, außer Durchfall etc. (ok, dauerhaft ist das auch nicht gesund).

    Bei der Zöliakie wird durch Gluten (kleinste Mengen!!!) quasi ein Schalter umgelegt, der den Autoimmunprozess mit all seinen schädlichen Auswirkungen startet. Bauchweh und Durchfall sind das kleinste Problem dabei. Auf der anderen Seite: es ist die einzige Autoimmunerkrankung, die man vollständig stoppen kann: einfach kein Gluten essen!

    In 10 Jahren ist nichts passiert.

    Meine Freundin mit (zugegebenermaßen heftigen) Erdnussallergie geht nur in Restaurants essen, die GAR KEINE Erdnüsse oder Erdnussöl verarbeiten. Nachdem sie einmal mit dem Krankenwagen aus einem Restaurant abgeholt werden musste (dort war es vermutlich verschlepptes Erdnussöl).

    Besonders das Sonntagsfrühstück mit Brötchen werden die Lieben wohl gerne in gewohnter Manier beibehalten wollen.

    Glutenhaltige Brötchen sprenkeln ihre Krümel beim Aufschneiden meterweit. besitzen die Frühstückenden die Disziplin, ihre Brötchen _unterhalb_ der Tischplatte aufzuschneiden? Und zu verstehen, dass ein einziger Krümel schon Gift für Dich wäre?

    Wir sind traditionell zu einem Neujahrsfrühstück bei Freunden eingeladen, mitunter mit wechselnder Besetzung (wir sehen uns nicht oft). Ich setze mich ans Kopfende (dann fliegt einfach weniger über meinen Teller, zum Beispiel der Pulliärmel beim Anreichen des Aufschnitts, der seine aufgesammelten Krümel wieder abfallen lässt), ich nehme mir von allen offenen Sachen zuerst und stapele das unverseuchte Zeug auf meinem extra-Teller (auch für Buffets so zu empfehlen!).

    Hast du selber Zöliakie, oder deine Kinder? - Wie macht ihr das mit Brot? Backt ihr selber und wenn ja, welches Rezept oder welche Backmischung kannst du empfehlen?

    Mein Kind hatte zuerst die Diagnose, ich folgte dann gut ein Jahr später. Zu Anfang hab ich immer ein einfaches Weißbrot gebacken, das schmeckte meinem Kind am Besten. Die Kastanienbrot-Backmischung vom Bauck-Hof mag ich sehr gern, daraus machen wir öfter Baguette.


    Würstchen sind zu 95% glutenfrei. Problematisch sind die mitgegrillten Brötchen oder die unsaubere Arbeitsweise. Daher: zu eher frequenzschwachen Zeiten gehen, den Stand genau inspizieren, Verpackungen zeigen lassen. So "musste" ich neulich eine nackige Bratwurst essen, weil leider der Senf glutenhaltig war.

    Zuckerwatte kannst Du essen. Ist zwar nicht so prickelnd wg. der Fructose, aber vermutlich besser verträglich als eine Pilzpfanne (glutentechnisch könnte das gut gehen, aber Pilze haben viele schwer verdauliche Ballaststoffe).

    Kornblume danke für Dein Vertrauen #knuddel


    Wie Silbermöwe es schreibt, würde ich in Deiner Situation zu Hause eine absolut gluten- und nussfreie Küche anstreben (hab nicht im Kopf, wie groß Deine Familie ist, wie alt die Kinder…).
    Gf Brot schmeckt heute erheblich besser als noch vor 10 Jahren, aber Achtung: gf Hafer sollte man als Zöli nur verzehren, wenn man absolut beschwerdefrei ist und die Blutwerte top. Und dann mit kleinsten Mengen starten und insgesamt nicht mehr als 50g pro Tag.

    Ähnlich kritisch sehe ich glutenfreie Weizenstärke. Denn die Grenzwerte sind an der Nachweisgrenze der Labore orientiert, nicht an der Ungefährlichkeit für Zölis. Immer wieder werden Produkte zurück gerufen, weil sie die Grenzwerte überschreiten.

    Neuer Toaster ist elementar (gf Brot ist quasi nur getoastet essbar), ein neuer Handmixer Pflicht (es bröselt Mehl aus dem Motor!), ein neues Waffeleisen sehr empfehlenswert.

    Für den Einkauf gibt es so ein paar einfache Faustformeln:

    - je weniger Zutaten, desto besser (weniger Verarbeitungsschritte = weniger Kontaminationsmöglichkeiten)

    - große Hersteller mit wenig verschiedenen Produkten bevorzugen (bei kleinen biovegan-Betrieben mit tausend kleinen Tütchen ist die Gefahr der Kontamination groß, Wirz zum Beispiel war über Jahre immer wieder von Rückrufen betroffen)

    - Spurenwarnungen sind gut! Wenn sie z.B. Ei oder Sellerie ausweisen. Heißt dann nämlich, dass weder Nuss- noch Glutenspuren drin sind. Wenn es gar keine Spurenwarnung gibt, hat der Hersteller sich keine Gedanken gemacht, oder hält das mit der Kreuzkontamination nicht so genau.

    - Lactose und Fructose ist nicht so wild, denn nur eine Frage der Menge und abgesehen von Bauchweh und Durchfall nicht weiter gesundheitsschädlich. Außerdem wird das mit ziemlicher Sicherheit besser, sobald Du gf isst


    Beim Kochen ist es halb so wild. Gf Nudeln gibts von Barilla in lecker und beim Discounter in günstig. Zum Andicken von Saucen etc nimmt man eh meist Mais- oder Kartoffelstärke.


    Beim Backen such Dir die Rezepte aus, die von Natur aus wenig Mehl enthalten.


    Für den Fernsehabend kann ich wärmstens brasilianische Käsebällchen empfehlen. Absolut oberlecker!


    Ab jetzt beginnt ein gutes neues Leben!


    Das Wichtigste zum Schluss: Zur Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot!

    Will sagen: ein Abendbrot darf auch aus etwas Rohkost, Käse/Wurst/Quark/Antipasti etc bestehen, und als KH gibts die übrigen Kartoffeln von gestern aus dem Frittenfön. Oder ein paar Kekse oder ein paar Chips #super

    Ich habs wohl ganz knapp verpasst... Als ich nachts wach wurde, hab ich fix ein Foto Richtung Norden aus dem Schlafzimmerfenster gemacht, da ist der bei uns typische grüne Schimmer am Horizont und der schwach lila scheinende Himmel darüber zu erahnen gewesen (per Auge: der Himmel dort war heller als sonst).

    Bis ich mich angeplünnt und aufs Feld gesetzt hatte, nahm es ab. Ich hab noch einige Fotos gemacht, aber es wurde weniger und weniger.

    Wie machst du das denn, wenn dein Kind etwas will, was nicht geht oder du nicht absolut nicht willst? - nicht, dass ich "Kind schreit" erstrebenswert fände, aber mir ist nicht klar, wie man das vermeidet. - es sei denn, man gibt immer nach.

    Immer nachgeben ist die beste Medizin für ein permanent unzufriedenes Kind.

    "Sei konsequent im wohlverstandenen Sinne":

    Mit Stricknadeln in der Steckdose popeln - no way!

    Der Blaubeerjoghurt: es gilt herauszufinden, ob nicht ein anderes Bedürfnis dahinter steckt (Interaktionswunsch -> gemeinsam spielen, Hunger -> Mahlzeitenplanung, Zuckercrush -> Stressverarbeitung...) ob überhaupt einer im Kühlschrank ist, ob es sich lohnt, darum zu streiten... durch unser Vorbild könnte das Kind Entgegenkommen lernen, freundlich miteinander sein, dass Argumente und Gefühle gesehen werden und zählen.

    Oh, herzlichen Glückwunsch. Wo ist denn die Ferienwohnung? (Das soll kein Doxing werden, sondern eher die Frage: Könnte ich da auch mal Glück haben oder muss ich dafür nach Norwegen?)

    Exakt die Frage hatte ich auch sofort! Ich habe gestern und vorgestern geguckt, aber keine Spur gesehen... (aber schöne klare Sterne und ein paar Sternschnuppen)

    Man muss einfach etwas Glück haben und die richtige halbe Stunde erwischen… das war gegen halb elf gestern…

    Hier strahlt ein Glückspilz #super

    Eben konnte ich ein Polarlicht aus dem Fenster meiner Ferienwohnung sehen und fotografieren #applaus

    Bin dann noch mal fix zum Strand getobt und konnte dort auch noch etwas sehen. Wunderschön unter dem großen Wagen… auf dem Weg dorthin ging die Mondsichel blutrot unter… magisch…

    Also bei uns passiert ähnliches, das liegt aber nicht am Vertrag sondern an der elektronischen Zeiterfassung.

    Da hat unsere Gewerkschaft vor Jahren heftig mit den einschlägigen Herstellern (z.B. MAP24 glaub ich heißt einer) und den Arbeitgebern gerungen, weil es schlicht an den vorgenommenen Einstellungen dort liegt.
    Inzwischen scheinen die richtigen Einstellungen für die Arbeitgeber leichter zugänglich zu sein, die korrekte Umsetzung des Jahresarbeitszeitkontos üblicher.

    Kommt drauf an, wie das im Tarif geregelt ist.

    Grundsätzlich zulässig ist es, für Krankheit und Feiertage die durchschnittliche Stundenzahl zu berechnen (30h wöchentlich auf 5 Tage sind 6h pro Tag).

    Bei uns gilt das Jahresarbeitszeitkonto, dafür wird ein fiktiver Wochenplan über die vereinbarten 30h gemacht, der für Urlaub, Krankheit Feiertage als Referenz genutzt wird. Ansonsten werden die Dienste eingeteilt, wie es gebraucht wird (alles in gewissen Grenzen natürlich).

    Wir waren bei einer Führung in Celle über die wirklich beeindruckende Caroline Mathilde:

    Kampagnenjahr 2025 in Celle
    Mit Veranstaltungen und Ausstellungen im Jahr 2025 ehrt die Residenzstadt Celle die dänische Königin Caroline Mathilde.
    www.250jahre-carolinemathilde.de

    Eine Rabin der ersten Stunde. Klar war die Führung absolut auf die Hauptperson zentriert, auch die Ausstellung. Die auftretenden Männer liefen als Beiwerk.

    Spannend die Reaktion meines Mannes (der weiß nicht, wie frauenfeindlich er ist), der die Führung eher "nunja" fand, und gern mehr über den Ehemann und den Lover von Caroline Mathilde gehört hätte.

    Für Frauen mit Ost-Sozialisation ist es doch heute noch üblich, für die eigene Berufsbezeichnung die männliche Form zu wählen. Zumindest höre ich das von diesen Frauen immer wieder.

    Da steckt aber m.E. ein anderes Mindset hinter als bei den Jungpädagoginnen, die sich selbst als "Lehrer" bezeichnen, um mehr Autorität zu erlangen.

    Aus eigener bitterer Erfahrung mag ich anfügen: *wenn* bei der Biopsie etwas gefunden wird, ist der Schuh klar.

    Wenn *nichts* (oder nur wenig/uneindeutiges) gefunden wird, heißt es nur, dass nichts gefunden wurde. Nicht, dass da nix ist.

    Denn: Biopsien sind Handarbeit, und die ist an vielen Stellen fehleranfällig. Bei uns sind damals zwar ausreichend Proben genommen, aber im Labor nicht korrekt untersucht worden. Wie ich Jahre später feststellen musste, als ich die Unterlagen angefordert und selbst durchgesehen habe. Hätte uns 5 Jahre Leidenszeit ersparen können…