Beiträge von Eiche

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    So oder so ist das jetzt das dritte Mal mit Gerinnsel. Und ich hoffe, das läuft jetzt auf dauerhafte Gerinnungshemmung hinaus.

    Ehm… die dritte??? Ich glaube, dass Du da jetzt sehr entschieden nachfragen darfst.

    Wie gut, dass so ein großer Glücksrabenschwarm Dich begleitet!

    Oh verdammt!

    Ich mein klar, die sind heftig überlastet in den Notaufnahmen… aber wenn nicht mal die Triage funktioniert…

    Ich drücke Dir sehr, sehr die Daumen, dass Du schnell vernünftige Behandlung bekommst und es was ganz einfaches ist!

    Der Herrenschnitt passt super....

    Das hängt aber sicherlich sehr von den Körperformen ab. Oberweite und/oder hip-waste-ratio können sich von der männlichen Anatomie deutlich unterscheiden.

    Mal ganz plakativ: für die represäntative Feuerwehruniform brauche ich z.B. die Damenschnitte bei Hose, Hemd und Uniformjacke. Damit es am Ende in der gemischten Reihe einheitlich gleich aussieht. Bei der Einkleidung hat jede und jeder die freie Wahl, welchen Schnitt er/sie/es wählt, aber ordentlich fällt am Ende nur der zur Körperform passende Schnitt.

    Und ja, bei uns haben beide Modelle die gleichen großen Taschen (incl. der silbernen Knöpfe auf dem Busen #yoga )

    Sorry, geht doch noch weiter mit Feuerwehr. Ist veilleicht doch auch interessant für die Eine oder Andere.

    Mein Feuerwehrmann sagt: der Arbeitgeber muss für einen Einsatz freistellen, ganz normal Lohn bezahlen, kann aber den Verdienstausfall bei der Gemeinde geltend machen (also bei der, bei der man in der Feuerwehr ist).

    Freistellen: jepp, weil Feuerwehr hoheitliche Aufgabe ist. Auf der anderen Seite ist es nicht realistisch, dass die Zahnärztin mitten in der Behandlung den Bohrer aus der Hand legt, um einen "Baum auf Straße" zu entfernen.

    Deshalb bei uns die Maßgabe "Job geht vor" (kann jeder ja auch selbst beurteilen, ob man den Griffel fallen lassen kann), aber auch schon seit gut 20 Jahren die gezielte Ansprache von Frauen. Eine gemischte Truppe erhöht deutlich die Tagesverfügbarkeit, also die Anzahl der Kameraden, die üblicherweise zu bestimmten Wochen- und Tageszeiten ausrücken (bei uns gilt "wer kommt ist da").

    Es gibt auch Einsatzgeld und Aufwandentschädigung, wenn wer Ausbilder*in ist. Das Einsatzgeld wird aber wohl in die Kameradschaftskasse gespendet.

    Hier kein Einsatzgeld. Aufwandsentschädigung nur für Häuptling und Gerätewart.

    In Baden-Württemberg ist Feuerwehr kein Verein. Darum zahlt man auch keinen Mitgliedsbeitrag. Ehrlich gesagt hab ich das hier zum ersten Mal gelesen.

    Einen Feuerwehrmitgliedsbeitrag. Fördernd oder aktiv. Der (für beide Gruppen gleiche) Beitrag geht in die Kameradschaftskasse, die satzungsgemäß der Kameradschaftspflege dient. Sie ist formal ein Teil der Gemeindekasse (weil Feuerwehr ja kein Verein ist), wird aber eigenständig von der Kassenführung (Teil des Vorstands) zusammen mit dem Häuptling geführt und von den Aktiven Mitgliedern geprüft.

    Bitte sag „Feuerwehrleute“.

    Unsere Wehr hat z.B. einen Frauenanteil von 25% #super

    Und was den Brotjob angeht: bei uns ist ganz klar: Job geht vor. Unser Eindruck ist aber auch, dass Ehrenamtler gerne eingestellt werden, weil sie (im Allgemeinen, nicht unbedingt im Einzelfall) eine höhere Einsatzbereitschaft und Engagement auch im Job haben.

    Sorry, dass ich auf das Feuerwehrthema so angesprungen bin.

    Denn z.B. den unhaltbaren Kinderbetreuungstarif und die „kostenlosen“ Kulturstunden sehe ich genauso als strukturelle Benachteiligung von Frauen. Ok, ich hab meinen Babysitter für die Übungsdienste auch selbst bezahlt. Bei Sirenenalarm haben sich immer Nachbarn gefunden (es weiß jeder im Dorf, was zu tun ist, wenn die Sirene geht, z.B. auch die Versorgung sicher zu stellen wenn der Einsatz länger dauert).

    Denn an der Aufwandsentschädigung hängt ja noch mehr: sobald man eine bekommt, kann man alle Aufwendungen für das Ehrenamt steuerlich geltend machen.

    Ein Kamerad von mir tritt gar nicht mal für eine Aufwandsentschädigung ein, sondern plädiert für eine Anrechnung des Ehrenamts auf die Rente. Entweder ganz banal als Rentenpunkte oder, was er noch lieber hätte: früher in Rente gehen zu können.


    …und jetzt doch noch mal fix zur Finanzierung der Wehren: in SH gibt es satte 4 Berufsfeuerwehren. Der Rest wird von Ehrenamtlern abgedeckt. „Es kommt kein anderer!“

    Ich bin unserer Gemeinde dankbar, dass wir anständig mit Material und persönlicher Schutzkleidung ausgestattet sind. In anderen Gemeinden müssen sie mit auseinanderfallenden Jacken los. Wenn sich denn das 35Jahre alte Fahrzeug starten lässt.

    Wobei ich Feuerwehr, THW u.ä. noch ein bisschen anders sehe als andere Ehrenämter - da wundert mich immer, dass man das heute überhaupt noch mit Ehrenämtern macht und machen kann.

    Andersherum: ohne Ehrenamt wäre dieser Bereich der Daseinsvorsorge unbezahlbar!

    Lass mich rechnen... klitzekleine Dorfwehr, etwa 20 Einsätze im Jahr. Laufende Ausbildung ("Übungsdienste") mindestens 40 Stunden im Jahr. Lehrgänge in den ersten 10 Jahren zusätzlich etwa 2 Wochenenden pro Jahr. Vorstandsarbeit zusätzlich 10-15 Stunden im Monat. Pro Person.

    Lohnausfall bei Einsätzen wird gezahlt, sonst nix.

    Aufwandsentschädigung gibts nur für Häuptling und Gerätewart (die leisten nochmal deutlich mehr Stunden), sonst für niemanden.

    Immerhin ist unsere Kameradschaftskasse so gut aufgestellt, dass wir die Getränke nach dem Dienst nicht separat bezahlen müssen. Dafür bezahlen wir Aktiven aber den selben Mitgleidsbeitrag wie die Fördernden.

    Wir haben neulich im Il Grano (Lichterfelde) phantastisch gegessen.

    Allgemein wird in indischen Restaurants wenig glutenhaltiges verarbeitet, das klappt meist auch sehr gut.


    Speisekarten lesen will etwas geübt sein, denn die Kennzeichnungspflicht ist tückisch.

    Wenn gekennzeichnet wird, suche ich zunächst die sicher glutenhaltigen Speisen wie Nudeln, Salat mit Croutons, Pizza, Kuchen etc. und schaue, ob sie korrekt gekennzeichnet sind (Spoiler: sehr selten). Dann weiß man, dass die Kennzeichnung nicht für die Betroffenen, sondern für die Überwachungsbehörde gemacht ist.

    Systemgastronomie ist oft gut aufgestellt, sowie Läden mit viel Convenience (-> da kann man auf die Packungen gucken/gucken lassen).

    Wenn wirklich selbst gekocht wird und die Küche ausreichend groß und strukturiert ist, dann lohnt fragen ("Brot, Mehl, Semmelbrösel"). Und der tiefe Blick ins Auge des Gegenübers: werde ich ernst genommen? Wurde mein Anliegen verstanden? Auf welchem Wissensstand ist mein Gegenüber? Wie groß ist das Interesse am glücklichen Gast (hier schneiden große Touristenfanganlagen oft schlecht ab!).


    Ich habe zuletzt einmal Glück und einmal Pech gehabt (sonst hat es, von den fast traumatischen Erlebnissen vor Jahren in München mal abgesehen, immer gut geklappt).

    Mein Pechmoment war ein Restaurant, wo eigentlich alles stimmte, aber mein Fisch wohl doch mehliert gebraten wurde. Da scheint die ein paar Minuten vorher eingeholte Information irgendwo auf dem Weg vom Tisch zur Küche und dann zurück zum Tisch abhanden gekommen zu sein (oder Teller verwechselt am Pass, war ein größeres Restaurant mit vielen Tischen draußen).

    Hat mir ordentlich Bauchweh und weiteres Ungemach bereitet.

    Mein Glücksmoment war eine absolut erstaunt und kritisch blickende Servicekraft. Wir waren lange vorher angemeldet, gf geklärt, die Karte las sich trotz sehr kreativer Kennzeichnung doch so, dass ich gut dort essen können würde.

    "Ich habe Zöliakie, und muss deshalb glutenfrei essen. Welches Gericht kann Ihre Küche mir da empfehlen?"

    "Na alles, hier zum Beispiel die Maultaschen"

    #rolleyes #haare

    "Sie gucken so kritisch..."

    "Bitte fragen Sie in der Küche. Die Maultaschen sind sicher nicht glutenfrei und das wird Ihre Küche auch nicht gf abändern können"

    Sie ging und krähte meine Frage im abschätzigen Tonfall in die offene Küche hinein und bekam Antwort, die ich leider nicht hören konnte.

    Jedenfalls bekam ich einen phantastischen Rinderbraten und eine Creme Brullee (?) zum Nachtisch.

    Wir waren in größerer Gruppe da, weshalb die Servicekraft öfter für die Getränke an unserem Tisch war. Sie nutze die Gelegenheiten, um sich ganz vorsichtig und unauffällig heran zu fragen, und am Ende des Abends eine ganze Menge über Zöliakie zu wissen.

    Ihre Sicht hat sich von "wieder solche wichtigtuerischen und überflüssigen Sonderwünsche" auf ein freundliches und entgegenkommendes "hui, ok, so ist das also" gewandelt.


    Noch ein Tipp: früh essen gehen, wenn es noch nicht so voll ist (Zeit für Sonderwünsche und Küche noch sauber und ordentlich sowie das Personal noch frisch).

    Ja, der badische Fuß ist lang.

    Der fränkische auch. Die Oma meines Mannes ist deswegen in der Notaufnahme mal beim falschen Arzt gelandet. "Mein Fuß tut so weh!" "Wo denn genau?" *zeigt auf die Hüfte* "Ja, da sind Sie bei mir falsch."

    Mal ne Frage: wenn das ganze Bein „Fuß“ heißt, wie heißt denn dann der Fuß?

    „Untenrum“ vielleicht? Neee, das ist ja schon anders besetzt…

    Spaß beiseite, Fuß und Bein sind ja anatomisch und funktionell durchaus unterschiedlich. Wie ist das, wenn man das sprachlich nicht unterscheiden kann?

    Wenn das "Mal" zum Dauerzustand wird...muss an der Personalplanung aber was gemacht werden..nur leider ruhen sich viele AG darauf aus, dass ihre MA die Arschbacken im Dauerzustand zusammenkneifen.


    Und dieser Zustand herrscht nunmal in vielen Bereichen...Pflege, Einzelhandel und Kinderbetreuung/Schule...

    Oft in Berufen, in denen Frauen ne gute Quote haben.

    Da gebe ich Dir absolut recht!

    Ich arbeite ja auch in einem offiziellen "Mangelberuf", und in anderen Betrieben sieht es katastrophal aus.

    Ich glaube, hier hat jede ihre eigene Version im Kopf, und am Ende haben alle irgendwie recht.

    Denn es kommt immer auf den Einzelfall an.

    Unser Chef hält prinzipiell genügend qualifiziertes Personal vor, strukturiert und plant echt vorbildlich, und doch kommt es manchmal anders als es soll. Da bei uns besser nix liegen bleiben sollte und viele Menschen von uns abhängig sind, erwartet mein Chef (und ich auch) von meinen Kolleginnen, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Arschbacken zusammenkneifen und mit anpacken. Bei uns ist es definitiv anders als in der Pflege, da es bei uns echt nur kurze Durststrecken von einer oder zwei Wochen sind. Und nicht dauernd. Zweimal im Jahr wäre schon viel. Aber dass sowas so selten vor kommt (und sich verhältnismäßig gut überstehen lässt), liegt eben auch an der besonnenen Personalauswahl. Die sich dann vielleicht so hart anhört, wie claraluna es beschreibt.

    Liebe Leute, schlaft alle gut heut Nacht!

    Miss Ellie ich hab nach der Arbeit auch echt mit mir gekämpft, aber dann durch Erledigungen Tatsachen geschaffen, die mir noch einen ordentlichen Spaziergang eingebracht haben. Zwischendurch noch etwas auf meiner Lieblingsbank in der Sonne gelungert #super

    Jetzt hab ich ordentlich zu Abend gegessen und die Badezimmerrunde schon fertig. Ich bin guter Dinge, heute vernünftig schlafen zu können.