Beiträge von Strixy

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Rabeneltern.org-Team

    Meine Kinder haben sich beide Zeit gelassen. Beim Großen hat mich dir Ärztin eine Wocher übern Termin ins Krankenhaus geschickt. Es wäre zu wenig Fruchwasser da. Ich habs mit mir machen lassen. Im Nachhinein denk ich mir ich hätte dem Kind und mir den sinnlosen Einleitungsstress ersparen können, somal er keine Übertragungszeichen hatte. Beim 2. war ich dann schlauer und hab geduldiger gewartet, war dann nur noch bei der Hebamme und nicht mehr beim Arzt, weil der mich wieder ins Krankenhaus geschickt hätte. ET+10 wollte meine Hebamme es aber ohne Ultraschall nicht mehr verantworten, und so blieb nur Arzt oder Krankenhaus. Da ich ohnehin ins KH geschickt worden wäre bin ich halt da hin. Hab mir aber keine Einleitung mehr aufquatschen lassen, sondern es dort mit Wehencoctail probiert. Die Hebammen haben mich toll unterstützt. Und dann ging auch alles super, im Gegensatzt zum ersten mal. Das warten war nur doof, weil mir alle mit Einleitung kamen oder kommen wollten, außer meine Hebamme. Mir ging es relativ gut und solang beim Kind alles gut war fand ich es ok.

    Das macht dir jetzt wohl wenig Mut, aber bei uns wurd es erst besser, als er laufen konnte... Ich kann dir auch nur das Buch "das 24 Stunden Baby" und ein Tragetuch empfehlen. Und nachts hab ich ihn irgendwann in die Hängematte über unserem Bett gepackt. Da musste ich nur im Halbschlaf immer mal nen Schubs geben- vieeel besser als die ganze Nacht tragen zu müssen oder tolle Nachtwanderungen zu machen. (Mensch was haben mich die Leute im Ort für bekloppt gehalten...)

    Mein Sohn will sein Papphaus mit mir anmalen. Irgendwann kommt er auf die Idee die Tapete im Kinderzimmer zu bemalen. Ich sage ihm, das er nur das Haus oder Papier anmalen darf. Kurz darauf möchte er mich anmalen. Ich sage ihm, dass ich das nicht will. Er daraufhin "keine Angst Mama, das tut nicht weh, ich male nur dein Knie an"
    Na dann...

    Bei meinem Bruder (82) hatte meine Mutter wohl einen gelieenen BB, bei mir (86) so ne komische weiß-rot-gestreifte Trage. Ich kann mich nicht erinnern in dem Teil getragen worden zu sein. Sah jedenfalls unbequem auf und was für meine Mutter zumindest auch. Der BB war wohl besser, aber den konnte sie sich nicht leisten. Wir wurden auch nicht oft getragen und Bilder gibt es soweit ich weiß auch nicht. Aber die Trage von mir flog noch jahrelang in meinem Kinderzimmerschrank rum und ist der Grund dafür, warum ich schon immer im Tuch tragen wollte. Das sieht so kuschelig aus während mich das Fertigteil total von Komfortragen abgeschreckt hat...

    Ich hab während meiner Ausbildung alleine gewohnt. Bin dann wieder zu meinen Eltern, die ein drei Familienhaus gebaut haben, habe dort die oberte Wohnung und mein Freund kam zu mir, als unser Sohn ein paar Tage alt war. Inzwischen sind wir verheiratet und haben das 2. Kind.

    Ich hab mir gar nicht groß vorgenommen etwas anders zu machen, außer das ich ihm keinen Schnuller geben will, wenn es nicht unbedingt nötig ist. (Eigentlich auch nicht anders als beim Großen, aber der hat ihn gebraucht, der Kleine braucht ihn tatsächlich nicht) sonst wunder ich mich nur immer wieder, das es tatsächlich Kinder gibt die sich abgegen lassen und einfach so in der Wiege oder auf der Krabbeldecke einschlafen. Ohne stillen oder tragen! Das war für mich unvorstellbar und ich hab mich immer gefragt ob andere Mütter ihre Kinder dazu zwingen... Das anders machen ergibt sich jetzt einfach, weil der Kleine oft viel glücklicher ist, wenn er irgendwo liegt und sich umgucken kann und gar nicht ständig an mir kleben möchte. Ich hab da oft ein schlechtes Gewissen, weil er so nebenher läuft. Wobei ich ihn auch schon viel trage, nach Bedarf stille und er bei mir und seinem Bruder schläft. Mal sehen was noch kommt.

    Bei meinem Großen war ich fast durchgehend auf den Beinen. Mein Mann hatte keinen Urlaub, der Kleine hat nur geschrieen und ich dementsprechend nur getragen. Zum schlafen kam ich kaum, ich war froh, wenn ich zumindest mal sitzen durfte. Haushalt blieb zum großen Teil liegen weil ich einfach nur damit beschäftigt war das Kind halbwegs ruhig zu stellen.


    Beim zweiten hatte ich auch kein richtiges Wochenbett. Ich hab ambulant entbunden, mein Mann hatte ne Woche Urlaub und hat den Haushalt zum Teil gemacht, den anderen Teil ich. Oder er hat auch mal mit dem Großen gespielt, aber meistens hatte ich beide und hab den Großen auch gleich am nächsten Tag tragen müssen, weil er sonst geschrieen hätte wie am spieß. Ging aber nicht lang. Ab dem 3. Tag haben wir Spaziergänge gemacht. Zumindest hatte ich in der Schwangerschaft Essen vorgekocht, so musste ich nur auftauen und Nudeln, Reis oder Kartoffeln dazumachen. Das war die erste Zeit ohne meinen Mann schon praktisch. Abgesehen davon und das mein Mann seitdem einkaufen geht läuft alles wie vorher.

    Hier ist auch so ein ängstliches Kind. Laute Geräusche machen ihm Angst, aber auch andere Kinder. Alles mal mehr, mal weniger. Es gab Zeiten da ist es nicht mehr durch unseren Flur geganen, weil im Abstellraum die Kühltruhe leise brummt. Bis heute sagt er, das er Angst vor dem Ding hat. Es wurd aber besser als ich ihn auf dem Arm genommen habe, erklärt hab das die arbeitet und das essen kalt mach und arbeiten eben manchmal laut ist, wie wenn Papa staubsaugt usw. Dann haben wir sie aufgemacht und gefühlt wie kalt das Essen ist. Das will er immernoch fast täglich machen und es ist wirklich schon viel besser.
    Raus will er auch nicht. "Zu Hause bleiben" ist momentan die Standartantwort, egal wo ich mit ihm hin will. Mit ein bischen überreden schaffen wir es doch das Haus zu verlassen und dann findet er es auch schön. Beim Kinderturnen hat er sich lange Zeit immer nur da aufgehalten, wo kein anderes Kind war, das geht jetzt besser. "Alle beide" ist jetzt der Satz der von ihm kommt, solange das andere Kind nicht zu wild ist. Beim Winterspielplatz, wo er meistens der älteste ist, haben wir mehr Probleme. Sobald ein anderes Kind dahin kommt wo er spielt setzt er sich auf meinen Schoß und wartet, bis es wieder weg ist und er alleine weiterspielen kann. Ich bin auch die einzige Mutter, die immer beim Kind hockt, weil er sonst gar nicht spielen gehen würde, sondern einfach bei mir sitzen bleiben würde. Er bewegt sich nur von mir weg, wenn keiner sonst da ist, also quasi nie in der Öffentlichkeit.
    Das mit dem "ich kann das noch nicht" (wo auch immer er diesen Satz her hat) hat sich zum Glück wieder gelegt und er wird grade so schnell selbstständig. Zieht sich plötzlich alleine aus, und seit heute alleine die Jacke an. Zumachen muss ich dann noch. Ich lass ihn einfach so wie er es grade braucht. Sucht er Kontakt, Hilfe oder Schutz bei mir bekommt er genau das, auch wenn andere das anders machen würden und durchaus ihren Sempf dazugeben. Ich denke es legt sich irgendwann, bei dem ein oder anderen Thema war es auch schon so. Andere sind mal besser und tauchen dann wieder auf. Wie auch immer, es fühlt sich für mich richtig an, ihn einfach zu lassen und ich mache es so weiter, egal was die anderen denken und sagen.

    Außer den schon genannten Dingen haben wir noch Herdgitter (das wir noch nie brauchten) und abschließbare Fenster in den Kinderzimmern. Das wird hier langsam sehr sinnvoll, weil Sohnemann liebend gerne auf die Fensterbank klettert, aber so weit ist es ja bei euch noch nicht. :)

    Ich bin auch übers I-Phone hier. Das geht schnell zwischendurch, ohne den Rechner hochfahren zu müssen. Mein Sohn sieht gerne der Waschmaschine beim waschen zu, mag aber nicht allein sein und sooo lang muss ich das Bad auch wieder nicht putzen, dann sitz ich dabei und bin im Internet. ;)

    Ich bin so aufgewachsen, das ich immer was Süßes haben konnte, wenn ich wollte (es sei denn das Essen war grad in Arbeit) und weder mein Bruder noch ich haben übermäßig viel Süßigkeiten gegessen. Bei meinem Sohn mache ich es ähnlich. Zwar ist es nicht in seiner Reichweite, wie bei uns damals, aber wenn er was möchte bekommt er es auch. Und auch hier ist es so, das er ganz selten mal was möchte. Vielleicht 2x die Woche. Mal mehr, mal weniger. Bei meinen Eltern wo er selber drankommt greift er öffter mal zu, aber auch nur minimengen und will dann lieber was richtiges.

    Mein Sohn war 4 Monate, als er anfing mir das Essen weg zu nehmen. Mit seinen 2 Zähnen konnte er auch schon erstaunlich gut Äpfel essen. An Brei hatte er übrigens kein Interesse, er wollte was festes. Ich hab ihn dann einfach machen lassen, so wie er wollte und bis heute ist er ein kleiner Genussesser, der hier und da gefühlte 1000 Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt und so gut wie alles mag. Ich würde es jederzeit wieder so machen (also das Kind selbst bestimmen lassen)

    Ich hab einige Zeit eine Turngruppe als auch die Wettkapfgruppe trainiert und habe auch selber ein Trampolin im Garten. Bei mir darf keiner springen der sich nicht ordentlich aufgewärmt hat oder sich nicht an die Regeln hält. Ich achte auf eine vernünftige Sprungtechnik, die Muskeln bauen sich dann mit dem können auf. Ich denke nicht, das man sich dann Gedanken um den Rücken machen muss.

    Das Baby wird hier auch nichts mitbringen, trotzdem bekommt der Große ein Geschenk, abe von uns. Einmal eine Stillkiste und dann noch einen Puppenbondolino. Ich find es doof wenn sonst nur das Baby beschenkt wird. Das große Kind darf auch etwas bekommen. Und wenn sich die Kinder aufs Geschwisterchen freuen ist es wohl auch noch mal was anderes, aber hier ist es nicht so...

    Mein Sohn hat seine Schnuller schon immer gebraucht. Eigentlich haben wir die Regel das er immer Schnullern darf, aber nur im Bett und die Schnuller nicht in der Wohnung rumfliegen. Einen Notfallschnuller hab ich auch immer in der Handtasche, aber seit ca. einem Monat geht hier auch nix mehr ohne. Heute hab ich einen neuen Backenzahn enddeckt und frag mich, ob es zusammenhängt.