Beiträge von Lilie

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    oh super. Schon viele ideen! Ja, mit haushaltssachen haben wir schon viel gemacht (zb vulkane und raketen)...das wird jetzt schon langweilig. Aber ein paar sachen waren noch dabei, die kannte ich noch nicht wie rotkohlsaft und alaun. Muss ich dann mal googeln.
    und @ quark: ja so stellt er sich das vor (ich fand die experimente in der schule auch meist langweilig).
    Ich glaube er will eben keine anleitung weil das ergebnis dann schon vorgegeben ist...trotzdem kann ich ja auch dabei sein und eben hier und da etwas anleiten/hintergruende erklaeren wenn er fragt. Im grunde ihn aber machen lassen.
    Nochmal: klar ich wuerde ihm nur sachen geben, die ungefaehrlich sind wenn man sie mischt. Er ist aber immer vorsichtig und sowas wie streichhoelzer oder auch brenner sind kein problem (was kann man damit noch machen ausser kerzen anzuenden?)
    Ich schreib spaeter ausfuehrlich jetzt bin ich grad am handy und das babylein liegt auf meinem arm.

    Die Frage ist vielleicht etwas seltsam...aber unser Sohn (7 1/2) moechte gerne experimentieren. Er hat im Werbekatalog (den wir von Kosmos, wo er seinen Strombaukasten her hat, bekommen haben) Chemiebaukaesten gesehen. Nachdem wir uns das aber gemeinsam mal genauer angeschaut haben, haben wir beide festgestellt, dass die nicht so toll aussehen und auch nicht so richtig, das sind was er will. Er stellt sich das so vor, dass er verschiedene Substanzen miteinander mischt und schaut was passiert. Er will auf jeden Fall keine Anleitung! Eben so "forschen", wie ein "echter" Wissenschaftler...na ja, obwohl die ja nun auch Vorwissen haben, das er nicht hat. Aber trotz drueber reden etc. will er es eben ausprobieren, auch wenn das Resultat ist, dass vielleicht ein paarmal gar nichts passiert, weil er eben nicht die richtigen Sachen gemischt hat. Nun habe ich keine Ahnung, ob das so realisierbar ist...beim googlen finde ich nur Experimente, die eher in eine andere Richtung gehen und selber habe ich eigentlich nicht viel Ahnung. Ausser, dass man mit Magnesium eingies machen kann!? Klar ist, gefaehrlich darf es nicht werden...aber geht das so? Was koennte er denn rausfinden? Welche Reaktionen koennte man recht harmlos herbeifuehren? Wenn es da Sachen gaebe, koennten wir ihm ja quasi einen Baukasten selber zusammenstellen, wo er einfach rumprobieren kann (und dann will er alles dokumentieren...).


    Bis jetzt haben wir selber schon ein paar Experimente (Salz und Wasser, "Lava Lampe", Soda und Essig etc.) gemacht, da war er auch immer sehr begeistert, aber es ist eben dann wieder eine Anleitung, und dass will er jetzt eben nicht....also hat jemand Ideen?


    Vielen Dank!


    Lilie

    Ja, sie ist da! Und nach einigen Tagen des hin und her, hat sie auch endlich einen Namen.
    Ich mags hier nicht so oeffentlich schreiben, schicke aber gern PNs raus!


    Vielen Dank nochmal an alle fuer eure tollen Vorschlaege!!!


    Liebe Gruesse,


    Lilie

    Schoen, das sind so viele Ideen!


    Ginko: Maïder...wie spricht man den aus?
    @Sueden: gleiche Frage fuer Loumi, keine Ahnung, wie man das aussprechen wuerde...


    Elonie find ich auch ganz spannend...


    Lily und Emmi sind schon in der Familie vergeben, sowie aehnliche Versionen von Noa/Noelle und alles was mit Ma(r)l...anfaengt, ist leider auch zu aehnlich.


    Gioia klingt auch schoen, muesste man viell. ein bisschen von der Schreibweise abaendern, ja...mal nachdenken.


    June gefaellt mir auch...das Kind wird May June heissen...haha #hammer Muss da mal ein bisschen an den Namen rumbasteln...dann geht's vielleicht irgendwie (viell. auch noch/stattdessen Rose dazu?!)


    elena: Ina May wuerde mich zu sehr an Ina May Gaskin erinnern, das passt fuer mich irgendwie nicht (auch wenn sie eine tolle Frau ist).


    Na mal schauen noch laesst sich Babylein Zeit...wenn sie dann da ist, faellt die Entscheidung bestimmt leichter!

    Mensch, danke, ihr seid toll! Ich werde mir die Namen mal alle schoen langsam vorsagen und gucken was meinem Mann auch gefaellt.


    Haasekin: bei den vorigen Schwangerschaften hatten wir schon einen Maedchennamen sicher. Fanden Mayra ganz toll...nun da sind es ja Jungs geworden. Aber da hab ich auch immer gesagt, Maedchennamen sind so viel einfacher...tja, nun passt Mayra nicht mehr und wir tun uns soo schwer, haette ich nie gedacht.


    So auf Anhieb mag ich Neyla, Mailin (Marla auch, geht aber leider nicht, ist zu aehnlich zu schon vorhandenem Namen) und Juno. Aber noch schliess ich nichts aus...ich brauch immer etwas Zeit.


    Also, gern mehr Vorschlaege #super


    Lilie

    Danke, Zitronenfalter! May steht tatsaechlich auch auf der Liste...bin mir aber nicht sicher, ob das bei einer Geburt im Mai nicht etwas unkreativ ;) ist. Aber viell. als Zweitname...(bei "Mai" waere die Aussprache hier in England wahrscheinlich eher May...). Die Buchstabenkombi "Ma" und auch mit einem "l" drin kommt hier auch schon zweimal in der Familie vor...also ich wuerde z.B. "Maila" oder aehnliches auch schoen finden, waere aber zu aehnlich zu schon vorhandenen Namen...

    So, in den naechsten Tagen soll unsere Tochter zur Welt kommen und wir sind uns noch soo unsicher bzgl. Namen...ich brauche Hilfe! Habe schon alle moeglichen Namenslisten durch, aber DER Name war noch nicht so richtig dabei.


    Also, was wir suchen ist:
    - Einen Maedchennamen
    - Eher selten
    - Ein oder zweisilbig
    - Hier hat jeder einen Namen aus einem anderen Land, also gerne international
    - Wir moegen weiche, runde und stark klingende Namen (falls sich jemand was darunter vorstellen kann...) Also Namen mit K, T, Z z.B. empfinde ich eher als "hart". Namen die ein J oder Y drin haben, mag ich oft gern, weil's eher weich klingt.
    - Auf unserer Favoritenliste beginnen die Namen mit "A", "F", "J", "L", "M" oder "N" ich glaube die gefallen uns so generell am Besten
    - Er muss auch in England ausprechbar sein
    - Ein Bezug zu der Jahreszeit waere irgendwie auch toll, aber das waere nur das i-Tuepfelchen


    Also, falls jemand Ideen hat :)


    Daankeschoen!


    Lilie

    Ich bin gegen eine Schulpflicht und es ist fuer uns auch der Hauptgrund, warum Deutschland als Lebensort nicht in Frage kommt. Gluecklicherweise, leben wir ja in England und auch wenn ich einiges hier kritisch sehe, ich bin unendlich dankbar fuer die Freiheit, die meine Kinder hier haben (es gibt keinerlei Kontrollen). Es waere spannend dieselbe Frage in einem englischen Forum zu posten, ob die Antworten unterschiedlich waeren? Ich glaube, es ist so ein Unterschied, ob man ein System lebt oder eben nur theoretisch darueber nachdenkt, wie es waere etc. Hier in England ist mir noch niemand begegnet, der eine Schulpflicht einfuehren wollte (natuerlich ist das nicht representativ, aber trotzdem interessant, find ich). Es wird eher interessiert nachgefragt und dann entweder gesagt, "ok, toll, koennte ich mir auch vorstellen" oder "ich bin froh, dass es die Schule gibt aus x Gruenden, aber ich find's toll fuer euch, dass ihr einen anderen Weg gehen koennt". Das es in D. verboten ist, kann hier keiner verstehen. Und ich habe auch schon mit vielen Lehrern darueber gesprochen (habe ja selbst als solche gearbeitet und mein Mann arbeitet auch mit Lehrern zusammen). Es gibt ein paar wenige, die sich erst ein bisschen "auf den Schlips getreten fuehlen" a la "wie, ihr denkt all mein Fachwissen koennt ihr einfach so mal eben euren Kindern beibringen?!" Aber nach ein bisschen drueber reden, haben es bis jetzt noch alle verstanden, dass wir nicht die Abschaffung von Schule fordern (denn fuer manche Kinder/Familien ist es das Beste), sondern eben wir fuer unsere Kinder etwas anderes als das Beste ansehen. Ich denke, es gibt einfach noch sehr viel Aufklaerbedarf ueber unschooling und homeschooling, wie es einzelne Familien leben etc. Dann wird es auch einfacher, sich eine Meinung zu bilden, zu diskutieren und Freiheit nicht als Bedrohung zu sehen.


    Fuer mich steht uebrigens das Thema "wie koennen wir Schulen verbessern" auf einem anderen Blatt, fuer mich passt es nicht in eine Diskussion pro/contra Unschooling. Ueber beides muss man sich getrennt voneinander auseinandersetzen (und so wird es in GB auch gehandabt...und da sind trotzdem alle Bildungsschichten in den Schulen praesent, warum auch nicht? Der Anteil an Unschoolern ist ja trotz allem verschwindend gering im Gros der Bevoelkerung gesehen).


    Fuer mich ist es unglaublich schockierend, dass ich Familien kenne, die aus Deutschland geflohen sind, weil sie (sehr reale) angst hatten vor Verfolgung. Das sollte doch in der heutigen Zeit in Europa nicht mehr Realitaet sein, oder?


    LG, Lilie

    Danke fuer eure Antworten, sie machen mir Mut!


    campari: Ja, ich verstehe was du meinst. Mein Mann weiss ja auch wie es ist den ganzen Tag gearbeitet zu haben und wird hoffentlich nicht von mir erwarten dass ich gleich nach dem nach Hause kommen ausschliesslich fuer die Kindern verantwortlich bin. Ich glaube, es wird mir schwerfallen Zeitraeume fuer mich zu schaffen als Ausgleich, aber es ist gut darin erinnert zu werden, wie wichtig es ist.
    Ja, ich freue mich schon auch aufs arbeiten und habe gemerkt, dass ich das auch brauche und es mich hoffentlich auch etwas erfuellt. Mal sehen.


    Ja, Miralola, ich moechte mich auch gerne ganz einbringen in die Familie, habe angst etwas von meinen Kindern zu verpassen. Ich weiss nicht, wie mir das gelingen koennte (wahrscheinlich einfach weil ich eben gewohnt bin sie immer um mich zu haben). Wie machst du das?
    Fuer mich selbst habe ich jetzt auch wenig Freizeit, das ist schon ok so, bis sie etwas aelter sind.


    Ziesel: Ja, darueber habe ich noch gar nicht nachgedacht, dass ich dann wahrscheinlich nicht mehr so einfach andere Muetter kennenlerne. Zumal wir auch umziehen und dort eh noch niemanden kennen. Bis jetzt habe ja quasi immer ich die 'Familienfreunde' ausgesucht. Das wird mir bestimmt fehlen. An den Wochenenden gibt es dann nur die 'Dads Groups' (also Spielgruppen fuer Vaeter)...na toll! :| Also ich schreibe mir auf, rauszufinden, ob es nicht auch am Wochenende nette Gruppen fuer Kinder gibt, so lerne ich ja viell. dann auch mal andere Familien kennen...
    Ja, und eben das ich nicht mehr soviel mitbekommen werde von den Kindern, das macht mir auch Bauchschmerzen...ich glaube so laengerfristig wuerde mich das schon ungluecklich machen. Ich hoffe, wir werden in ein paar Jahren beide Teilzeit arbeiten koennen...


    Nessaja: Das mein Sohn meint ich waere nur 5min weggewesen wuensche ich mir auch! Mal sehen, wie es wird. Ich denke, er wird mich schon vermissen.


    Liebe Gruesse,


    Lilie

    Das ist ein guter Tip mit dem Freizeitausgleich fuer den Mann...(da muessen wir mal drueber sprechen, was das sein koennte). Ist ja echt unfair, wenn die Maenner da keine Unterstuetzung von der Ursprungsfamilie bekommen...das braucht man nach einem stressigen Tag mit den Kindern echt nicht noch!
    Hmm...ich bin sehr gespannt, wie die Eltern meines Mannes reagieren werden, sie sind noch nicht eingeweiht...


    Meine Sorge wie es fuer meinen Kleinen wird ist auch noch ein Problem mit dem ich gerade kaempfe...er ist gerade mal wieder super anhaenglich, will viel stillen etc. Ich fuehle mich so 'gemein' einfach wegzugehen. Na ja, klar rational weiss ich, er ist ja bei der besten Betreuungsperson etc. und alles wird gut, aber trotzdem nagt da so ein Gefuehl von 'schlechte Mutter'...phew. Da muss ich echt noch an mir arbeiten. Wie ist das fuer euch?


    Liebe Gruesse,


    Lilie

    Danke fuer deine Antwort, Lucusta!


    Das ist wahrscheinlich gut, wenn es abwechselnd klappt, da wuerden wir in den naechsten Jahren auch gerne hin.


    Ich glaube mit dem 'nicht reinreden' hast du mich an etwas wichtiges erinnert, darauf muss ich wirklich achten! Und vorallem vertrauen, dass auch wenn er es anders macht das ja nicht unbedingt schlechter ist...
    Na ja, viel zu lernen...


    Lieben Gruss,


    Lilie

    Bei uns wird es bald einen Rollentausch geben und ich wuerde mich sehr ueber ein paar Erfahrungsberichte und ein bisschen Mut machen freuen....


    Nach viereinhalb Jahren mit den Kind(ern) Zuhause werde ich studieren und arbeiten und mein Mann Zuhause sein. Er freut sich total drauf, ich bin ueberzeugt, dass er es sehr gut machen wird, trotzdem habe ich natuerlich etwas Bammel. Vorm Job, soviel 'weg' zu sein, nicht mehr den ganzen Tag mit meinen Kindern sein zu koennen (auf der anderen Seite habe ich mich ja dazu entschieden und freue mich auch sehr darauf beruflich wieder anzufangen). Aber ich denke, gerade meinen kleinen Sohn werde ich bestimmt sehr vermissen. Hach, es ist so eine Mischung aus Melancholie, Angst, Unsicherheit und Freude...


    Also wer lebt denn dieses Familienmodell und wie geht es euch damit? Habt ihr Tipps und Tricks wie es gerade anfangs leichter ist fuer alle sich an die neue Situation zu gewoehnen? Kann ich etwas tun um es viell. meinem Mann auch zu erleichtern?...


    Vielen, lieben Dank
    Gruesse von der Lilie