Beiträge von Neschka

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    Hier war in der Zeit der Rührbesen der Hit. Da kann man auch noch einen Tischtennisball rein tun, oder ein kleines Tuch, oder ne große Walnuss oder so.

    Und Allzeit beliebt: Papiertaschentücherpackete!

    @ krebbel: was denn für Verdampfer? Hab ich noch nie gehört...


    Wahrscheinlich meint sie so Stecker für die Steckdosen. Da ist dann irgendwas drin und durch die Wärme verteilt sich das im Raum und die Mücken bleiben fern.

    Ich erinnere mich auch noch an Urlaube als Kind, wo nichts anderes half. Nach einer Nacht und über 30 Mückenstichen haben wir uns sofort sowas besorgt und dann wars besser.

    Aber gesund ist das wohl nicht.

    Hier gerade auch ein Kindermund-Mama-falsch-Versteher:

    Kleine steht neben mir und hat gerade ein großes Geschäft erledigt, ich war mit meinem Computer beschäftigt und wohl nicht ganz aufmerksam...
    Kleine: Baa-gi
    Ich: Buggy?
    Kleine: Baa-gi
    Ich: Der Buggy ist im Auto.
    Kleine: Baa-gi
    Ich: Der Buggy ist im Auto, der schläft da.
    Kleine: Baa-gi
    Ich: Ja, der Buggy ist im Auto und der schläft da. Der ist ganz müde, weil wir doch bis zum Spielplatz mit dem waren.
    Kleine: Baa-gi
    Ich (in Gedanken schon panisch, was kann ich noch über den doofen Buggy erzählen? Und was will das Kind von mir?): ??? Bad gehen? Achso, Du willst ins Bad gehen! (und gewickelt werden, boah, hab ich ne lange Leitung! #hammer )

    Du hast schon sehr viele, sehr hilfreiche Tips bekommen, die ich alle zu 100% unterschreiben kann. Ich möchte Deine Frage nach dem Übersehen der "Schoten" gern aus meiner Erfahrung mit Oma + Großtante beantworten:

    Hole Deine Mutter immer da ab, wo sie gerade ist. Übersehe also nicht einfach ihre "Schoten", sondern versuche, in gewissem Rahmen darauf einzugehen. Diese "Schoten" sind ihre momentane Wirklichkeit - und die solltest Du mit ihr gemeinsam leben.

    Ich weiß, dass das nicht leicht ist. Such Dir deshalb unbedingt Hilfe und liebe Menschen, die Eure Situation kennen und annehmen - und Dich auffangen können, wenn Deine Kraft zu Ende ist.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit! #knuddel

    Hier möchte ich unterschreiben und es nochmal deutlicher machen: Gehe auf sie ein, soweit Dir das möglich ist. ZB: Deine Mutter erkennt Dich nicht und fragt wie sie zum Blumenladen kommt, weil ja Tante Ursel Geburtstag hat usw. > Freundlich Grüßen, Guten Tag Frau Müller, der Blumenladen ist hier weiter den Gang lang und dann die Treppe hoch, zweite Tür rechts. Nach ein paar Minuten ist es eh vergessen, aber Deine Mutter fühlt sich verstanden, angenommen und freut sich, dass ihr jemand so höflich den Weg erklärt hat.
    Würdest Du sie berichtigen, ala > Mama, ich bins, Tante Ursel ist schon lange tot und einen Blumenladen findest Du hier auch nicht, erntest Du nur Missmut, vielleicht wird sie sogar wütend, da hat keiner was von.
    Ich weiß, dass ist schwierig... Ich habe nur mit Demenzkranken gearbeitet, da hat man nicht so eine enge Bindung, da geht das besser. Aber wenn man auf die Schoten eingeht, kann man sie auch etwas lenken, irgendwie beschäftigen, Socken sortieren lassen, helfen lassen, in den Alltag einbinden. Das ist dann wirklich wieder wie mit Kleinkindern und man muss sich die dollsten Sachen einfallen lassen.

    Sonst wurde ja schon viel hilfreiches gesagt. Schaut euch wirklich nach Hilfe um, und eine Tagespflege ist auch ne gute Sache.

    Viel Kraft für euch
    Neschka

    Meine Kleine ist auch ähnlich alt und wir hatten auch Probleme mit Papa-Ins-Bett-Bringen, naja, grundsätzlich haben wir die Probleme immer noch, wir wurschteln uns nur so um die Probleme herum.

    Da der Papa auch traurig war, dass das Zu-Bett-Bringen nicht klappt, haben wir das trainiert. Wir haben Sie einfach ganz lange, bestimmt mehrere Monate immer zusammen ins Bett gebracht, Mama rechts, Papa links. Naja, so richtig hat sie sich für den Papa nicht interessiert, es wurde trotzdem immer nur an meinem Bauch gespielt und gekrault.

    Dann haben wir es irgendwann mal ausprobiert, dass nur Papa sie ins Bett bringt, als sie keinen Mittagsschlaf gemacht hat. Wir haben also eine bestmöglichste Situation abgewartet, Kind war sehr sehr müde. Ich bin dann ganz offiziell "Arbeiten" gegangen. Ich habe mich verabschiedet, habe mich ins andere Zimmer geschlichen. Ich glaube, wenn die Kleine wüsste, dass ich da bin, würde sie nach mir weinen, aber so akzeptiert sie das total gut.

    Ja und heute hat Papa die Kleine wieder ins Bett gebracht, sie hatte keinen Mittagsschlaf und das ist grad der Deal. Zur langsamen Gewöhnung bringt Papa sie immer ins Bett, wenn sie nicht schläft und ich sonst. Sie möchte auch lieber von mir ins Bett gebracht werden, aber sie akzeptiert Papa, fragt nicht nach mir und wir sind schonmal zufrieden.

    Vielleicht also, immer wenn möglich zusammen ins Bett bringen, damit sie sich mehr an Papa gewöhnt?

    Grüße
    Neschka

    Bei uns ist gerade "Einkaufen" der Hit. Dafür benutzt die Kleine ihren Puppen-/lauflernwagen und ich habe ihr ein paar leere Tee- Nudel- Bonbon-Päckchen aus der Küche besorgt und damit spielt sie gerade viel.

    Ansonsten sind die Kinderküchenutensilien auch beliebt, Bücher und Mama helfen, beim Kochen, Putzen, Aufräumen etc. Sie putzt auch gerne mit einem Lappen die Schränke sauber.

    Und dann ist sie gerne draußen und da braucht es kein Spielzeug. Wobei die Stockente kommt oft mit oder der Hase an der Schnur.

    Und das neueste: eine heißgeliebte Puppe, wird auch überall hin mitgenommen.

    Tja und dann halt noch versuchen, dass er vor dem Schlafengehen was hochkalorisches zu sich nimmt. Irgendwas, was er gerne isst, viele Nudeln oder Kartoffeln zum Abendessen, irgendwas mit Vollkorn, damit er auch wirklich satt wird.

    Das mit dem Verdünnen klingt auch gut, würde ich mal ausprobieren.

    Meine Einjährige hat damals nicht mehr nachts gestillt, sondern nur noch morgens früh so ab 5 oder 6 Uhr, nach ein paar Wochen haben wir das dann auch ausschleichen lassen.

    Und jetzt essen wir gegen 18:30 Abend und gegen 8 Uhr Frühstück, scheint zu reichen.

    Grüße
    Neschka

    Ich finde das klingt auch voll schön! #herzen
    Die Kinder werden selbständig, sie lernen sooo viel, räumen irgendwann mal sogar allein auf, welch Traum, erkunden die Welt und werden einfach groß.

    Und dann hast Du Zeit für Dich, welch Luxus! Genieße es!

    Ich finde es klingt so schön, weil es auch so richtig ist, alles hat seine Zeit, alles hat Vor- und Nachteile und alles vergeht viel zu schnell, das geht einem doch immer so, oder nicht. Man kann sich ja noch wehmütig erinnern und darin dann schwelgen.

    Also, genieße es und viel Spaß beim Joggen!

    Tja, ja, es war wirklich fast wie Migräne, nur eben ohne Kopfschmerzen. Und meine Migräne hat irgendwann in der Pubertät aufgehört, und kam nie wieder, welch Glück.

    Naja, war echt komisch, aber so mit Abstand auch wieder gar nicht mehr so schlimm. Wie gut was man alles so verdrängen kann.

    Vielleicht gehe ich aber doch noch zum Arzt.

    Liebe Raben,

    Ich brauche mal eine Einschätzung oder so...

    Gestern waren wir mit unserer Kleinen Schwimmen und im Schwimmbad abgekommen hatte ich plötzlich, ohne das ich mich an eine auslösende Bewegung erinnere Nackenschmerzen. So, dass ich mich nicht frei bewegen konnte, nach rechts gings schlechter. Dann bemerkte ich, wie meine Augen flackerten, vielmehr flackerte das Licht vor meinem Sehfeld. Kann es nicht besser beschreiben. Dann bin ich aus dem Wasser raus, hab mich hingesetzt mich ausgeruht. Mir war nicht schlecht oder schwindelig, nur der Nacken und das linke Auge. Nach ner halben Stunde ging es mit dem Auge wieder besser und ich bin wieder ans Becken gegangen.
    Als wir zum Duschen und Umziehen bin, habe ich plötzlich ein Kribbeln in der Hand gehabt, wie eingeschlafen und auch im Mund und an der Lippe. Wir sind dann schnell nach Hause, ich ins Bett und hab mich ausgeruht, Papa hat sich zum Glück ums Kind gekümmert.
    Wegen der echt starken Nackenschmerzen hab ich ne Ibu genommen. Irgendwann im Bett wurde meine rechte Hand plötzlich kribbelig, wieder wie eingeschlafen. Ich bin auch irgendwann eingeschlafen und dann wieder wach geworden und musste mich übergeben. Ich denke das kam von der Ibu auf leerem Magen, war dann noch das letzte was ich brauchte.

    Ich kenne diese visuellen Veränderungen, das Kribbeln und Taubheitsgefühl im Arm und im Mund von meiner frühreren Migräne, da war das so ähnllich, das kündigte meine Migräne an. Aber das war diesmal gar nicht so und die Nackenschmerzen waren zwischendurch auch echt stark. Was war das nur? Kann das ein eingeklemmter Nerv gewesen sein?

    Heute geht es mir schon viel besser, leichte Nackenschmerzen sind noch da, aber nur bei bestimmten Bewegungen.

    Kennt das jemand? Kann mich mal jemand beruhigen? Mein Mann hat sich gestern auch ganz schön sorgen gemacht, oh man...

    Danke fürs Erzählen, wollte es auch nur mal lowerden.
    Neschka

    Ich habe einen kreativen Beruf mit Menschen: Kunsttherapeutin!

    Aber wenn ich jetzt so schaue, wo ich stehe, hätte ich vielleicht doch lieber Ergotherapie gemacht. Das Studium war toll und ich hab sehr viel gelernt, aber was nützt es mir, wenn ich das alles nur schwer anwenden kann? Der Beruf ist zu speziell, keiner kennts, immer muss man sich erklären, keiner hat Geld dafür...

    Da finde ich Ergotherapie ja viel bodenständiger, es gibt auch wirklich mal Stellenausschreibungen und man kann sich immer noch weiter bilden in bestimmten Bereichen, die einem gefallen.

    Wir hatten vor einer Weile auch so eine Phase... Der Papa findets ganz ganz eklig und da er meist badet, baden wir nur noch, wenn die Kleine auch schon an dem Tag verdaut hat.
    Ich finds auch ganz logisch, abends, nach dem Abendessen, warmes Bad, das ist doch so entspannend und lösend... :D

    Ich hab auch mal geschafft, als ich mit ihr gebadet habe, und es ihr angesehen habe, sie schnell aufs Töpfchen zu setzen. War aber doof, die Kleine war durcheinenader, wollte danach nicht mehr baden.

    Also, wir baden nur noch, wenn das Geschäft schon erledigt wurde, sonst nicht. Ist bei uns eh eine spontane Sache mit dem Baden und so regelmäßig machen wir das eh nicht.

    Schwimmwindel fände ich auch noch ok.

    Ne Freundin von mir hat erzählt, dass sie ihrem Kind, abends am Waschbecken auf einem Hocker stehend Zähne putzt. Erst darf sich alleine mit tollem Waschlappen gewaschen werden, dann alleine Zähne putzen und dann muss einer Nachputzen. Auf dem Hocker stehend kann man wenigstens nicht so leicht weglaufen und man kann sich dabei im Spiegel anschauen.

    Bei uns hilft manchmal der große Spiegel, so dass sie sich an schauen kann, dann sitzt sie auf meinem Schoß und ich darf putzen. Mit Quatsch und Liedern geht hier auch manchmal, manchmal brüllt sie erst wie ein Löwe, dann knurrt sie wie ein Hund und ich darf putzen. Oder sie macht den Kopf ganz weit nach hinten und so sehe ich auch mal wo ich putze.

    Ich glaube da spiel Gewöhnung auch eine große Rolle, muss man halt immer wieder immer wieder immer wieder machen...