Beiträge von Nele

    nordenmama,
    ich kann dich sooo gut verstehen!
    ich habe das gleiche problem insbesondere mit meinen eltern.
    da hilft nur vorleben, reden und ganz klar die grenzen meiner kinder verteidigen.
    die beispiele von deinem mann finde ich an sich nicht schlimm,
    schlimm ist nur das "wie" .
    sage ihm, dass das auch einfuehlsamer geht.
    er muss nicht sagen, du machst das falsch, so ist es richtig.
    er kann auch sagen, die pflanze trinkt mit ihren wurzeln, du kannst das wasser direkt auf die erde giessen, oder , die schnecke ist auf dem rasen nicht wirklich sicher, willst du einen anderen ort dafuer suchen?
    das gibt den kind die moeglichkeit selber zu entscheiden und seine eigenen erfahrungen zu machen.
    und dieses, ich will auch mal entscheiden, das kenn ich von meinem vater auch.
    wie ein kleines kind stellt er sich hin, und will aus prinzip einfach was anderes machen, als meine kinder, nur um auch mal der bestimmer sein zu koennen, in der meinung , man tut den kindern keinen gefallen, wenn sie immer recht bekommen.
    im prinzip ja richtig, man soll nicht auf gedeih und verderb seinen kindern alle wege ebenen, aber er laesst dann auch noch sein "ich bin der erwachsene und du ein kind und deshalb entscheide ich , wo es langgeht" raushaengen.


    deiner oma haette ich auf den spruch " dann lass halt bleiben" gesagt, dass sie auch etwas freundlicher sein koennte. wenn mir jemand soetwas sagt, empfinde ich das jedenfalls als sehr unfreundlich und herablassend.


    hinzu kommt noch, dass ich mich selber immer schlecht fuehle, wenn meine eltern sich nicht zusammenreissen koennen, und meine kinder nicht so behandeln, wie ich es mir wuensche. ich fuehl mich dann selber wieder wie ein kind und bin verletzt. aus dieser nummer wieder rauszukommen ist sehr schwierig. ich habe dafuer auch noch keine loesung gefunden, ich mutiere teilweise dann wieder zum kind und sage dann bockiger weise kein wort mehr, auch nich grade zielfuehrend.
    vielleicht geht es dir ja aehnlich...


    das ist denke ich auch die crux, wenn es die eigene familie ist, die sich in deinen augen falsch verhaelt, stoert es einen sehr viel mehr, als wenn es irgendwelche bekannten oder fremden waeren.


    am wichtigsten ist es denke ich jetzt erstmal deinen mann zu ueberzeugen.
    setzt euch hin und redet darueber, schildere ihm deine gefuehle in diesen situationen.
    frage ihn, wie er sich als kind in solchen situationen gefuehlt hat, das bringt ihn vielleicht etwas weiter in seinen ueberlegungen.


    lg


    nele

    hallo zusammen!


    meine schwester hat grade grosses vor:
    sie wird im november diesen jahres einen laden in berlin zehlendorf eröffnen,
    und ich versuche grade, sie so gut es geht zu unterstützen.


    der laden besteht hauptsächlich aus einem grossen kursraum mit 50 qm,
    einem kosmetikbereich und einem kleinen cafe.


    für den kursraum werden nun kursleiter/innen gesucht, die sich in diesen raum regelmässig einmieten wollen.


    folgende bereiche werden gesucht:



    wenn ihr interesse habt und den neuen laden mit leben füllen wollt,
    dann schickt mir eine pn mit eurer mailadresse,
    damit ich euch die weiteren details zum laden zuschicken kann.


    lg


    nele

    ach soulfire, is das schoen zu lesen, dass es noch andere gibt,
    denen die hutschnur hochgeht, wenn oma und opa versuchen,
    "anstaendige " menschen aus ihren enkeln zu machen,
    indem sie ihnen diese bitte/ danke/ entschuldigungsfloskeln eintrichtern!!


    leider hat ihr verhalten bei meinem sohn schon abgefaerbt...:-((
    letztens hatte er ein paar suessigkeiten und ich hab ihn gefragt, ob er seinem cousin ein paar davon abgeben moechte.
    da meinte er doch glatt " ja, aber nur wenn er bitte sagt" ... grmpfffff....
    super... ich hab ihn dann gesagt, dass das erpressung ist,
    und lauter augenroller von meinen eltern kassiert.


    aber dieser thraed hat mich jetzt wieder etwas ermutigt,
    doch nochmal nachzuhaken und einzulenken, wenn meine eltern versuchen,
    meine kinder in dieser richtung zu erziehen.


    hab mir auch schon etwas zurechtgelegt, wenn dieses " wie sagt man da" kommt.
    ich sage ihnen, sie sollen doch etwas persoenlicher werden und folgendes sagen:
    " ich will/ moechte, dass du dich bei mir bedankst , wenn ich dir etwas gebe/schenke"
    ich glaub, das kommt einem viel schwerer ueber die lippen, weil halt persoenlich,
    aber es waere auch sehr viel ehrlicher dem kind gegenueber.
    oder: " ich moechte, dass du mich bittest, wenn ich dir etwas geben soll"
    oder: " ich moechte, dass du dich bei mir entschuldigst, auch wenn du es garnicht so meinst".


    mal schaun, ob sie sich darauf einlassen...


    lg


    nele

    @trueffel, vielleicht verstehst du es, wenn du dich in die lage des kindes versetzt.
    wie wuerdest du dich fuehlen, wenn dir jemand soetwas sagen wuerde?


    und die frage kann man auch so stellen, dass der gebende sie nicht hoert,
    so laesst man dem kind auch die moeglichkeit , es eben nicht zu tun,
    ohne sich blossgestellt zu fuehlen...


    lg


    nele

    fuer mich ein absolutes nogo,
    weil dieses unwort MAN drinsteckt...
    vollkommen unpersoenlich versteckt MAN sich hinter diesem wort,
    als waere es nicht die eigene meinung, sondern MAN tut es halt, weil alle es tun,
    nicht weil MAN dahintersteht und es selber moechte.


    tausche diese aufforderung doch gegen eine frage:
    " magst du dich dafuer bedanken?"


    denke auch daran, dass es evt den gebenden unangenehm sein koennte,
    wenn sie ein eingefordertes danke bekommen.
    ich mag das jedenfalls nicht und mir ist das unangenehm.


    ein geschenk anzunehmen ist auch eine art , seinen dank auszudruecken.


    lg


    nele


    @ ninja, was fuer ein cooler avatar, seh ich jetzt erst... :-)))

    Ich finde, man muss das schon evaluieren. Wenn sich dabei zeigt, dass es keinen Sinn macht, muss man es ändern oder abschaffen.


    Und es muss schon im Verhältnis zum Aufwand stehen. Diesen SPruch von dem einen geretteten Kinderleben find ich da immer ein bisschen daneben. Da solle man vielleicht eher mehr Geld in die KiTas und die Betreuung dort stecken. Die sind näher dran als alle anderen.


    eben wie will man das statistisch erfassen?
    nur vergleiche zu vorherigen zahlen sind doch nicht aussagekraeftig.
    und diejenigen ,die die hilfe benoetigen ,gehen wahrscheinlich auch nicht in eine kita,
    viele faelle passieren auch in den ersten monaten.


    ich bin von den briefen und den Us nicht genervt,
    habe die nette dame und einen netten herren vom amt hier zu hause mit kaffee empfangen.
    mein mann fands unmoeglich und ist zum termin nicht zu hause gewesen,
    er haette sie nicht reingelassen, fuehlt sich auch ueberwacht.


    ich habe allerdings auch noch nie schlechte erfahrungen mit aemtern gemacht,
    vielleicht wuerde ich es anders sehen , wenn ich mal probleme bekommen haette.
    man liesst ja auch oft von horrorstorys mit den jugendaemtern,
    abeer ich denke das ist nicht die regel.


    vielleicht sollte eine funktionierende vorgehensweise von den jugendaemtern selber vorgeschlagen werden, denn sie sollten sich am besten damit auskennen, wie man problemfaelle erkennt und betreuen kann...


    gibts hier niemanden mit insiderwissen??
    oder vielleicht traut sich niemand , sich hier als jugendamtmitarbeiterin zu outen?
    ein schlechter ruf eilt ihnen ja wohl vorraus...


    lg


    nele

    ich denke das jugendamt kann tun was es will, irgendwer schreit immer.
    stirbt ein kind , dann wird nach dem jugendamt geschrien, wie es soweit kommen konnte,
    warum es nicht kontrolliert und sich gekuemmert hat,
    kontrolliert und kuemmert es sich, fuehlen sich viele uberwacht und entmuendigt.
    eine loesung dafuer , die allen gerecht wird, gibt es nicht.
    wie sollten denn bedrohte kinder geschuezt werden, wenn sie nicht ueberwacht werden?


    laut statistik sind die zahlen der misshandelten und toten kinder wohl gleichbleibend,
    heisst aber nicht, dass dadurch keine misshandlungen und todesfaelle verhindert wurden,
    wie will man das auch statistisch erfassen.
    und wie will man den nutzen des ganzen gegenrechnen?
    lohnt sich der aufwand von sagen wir mal 100 mio euro fuer ein gerettetes kinderleben, fuer ein nicht misshandeltes kind?
    ich glaube so eine frage will keiner beantworten.


    lg


    nele

    hmmm,
    also ich bin auch eine derjenigen, die diese Us immer verdaddeln,
    schwups kommt der brief , der aber hier bei weitem nicht unfreundlich geschrieben ist.
    es wird auch nicht mit dem jugendamt gedroht,
    lediglich der kinder- und jugendgesundheitsdienst wuerde anrufen und einen nochmals erinnern,
    wenn man die U dann nicht wahrnehmen sollte.
    ich fuehle mich weder genoetigt noch genervt davon, im gegenteil.
    man hat so viel anderes im kopf, ich sehe es als nette erinnerung an den termin,
    und die Us als gute moeglichkeit mit meinen kindern mal zum arzt zu gehen und sie sind nicht krank,
    das ist sonst naemlich nicht immer schoen.


    also wenn der brief kommt ,rufe ich beim arzt an, lass mir einen termin geben,
    rufe dann bei dem amt an , geb den termin durch und fertig ...
    und wenn ich dann halt im urlaub bin und dann der arzt selber
    und der termin dadurch erst in drei monaten ist, das interessiert wirklich keinen.


    aber ich denke das hat etwas mit der einstellung allgemein zu tun,
    ob man sich ueberwacht , genervt und genoetigt fuehlt.
    ich nehme das alles nicht so unbedingt ernst,
    da muessen schon ganz andere dinge passieren.


    lg


    nele