Beiträge von Silbermöwe

    Der europäische Handballverband EHF hat das norwegische Beachhandball-Frauenteam mit 1500 € bestraft, weil die mit Shorts und nicht mit Bikinihosen bei der EM angetreten sind

    Das ist noch deutlich heftiger:

    sie wollten von Anfang an in Shorts spielen und hatten sich ausgerechnet, wie viel Bußgeld sie zu bezahlen bereit waren. Dann gab es ein Gespräch des norwegischen Verbands mit dem EHF, worin ihnen durch die Blume gesagt wurde, dass bei Wiederholung der Regelverstöße die Strafen steigen würden. Die Maximalstrafe ist die Disqualifikation, und das wollten sie nicht riskieren. Deswegen spielten sie ihre ersten Spiele in Bikinis, machten aber die Drohung öffentlich, woraufhin der EHF zurückruderte: niemand habe das Wort Disqualifikation ausgesprochen. Erst danach, für ihr letztes Spiel, trauten sie sich, in sehr kurzen Radlerhosen auf das Spielfeld zu gehen.

    Quelle

    Darf ich nochmal nachhaken, warum ist der Ausdruck „Mädels“ so schlimm? Tatsächlich verwende ich ihn ab und an, ich glaube aber, ich bleib da bei jungen Frauen. Uns selbst bezeichne ich eigentlich nur so, wenn’s ans feiern geht. „Mädels, los geht!“.

    Ich persönlich (wirklich nur meine eigene Meinung!) empfinde bei dem Ausdruck etwas junges, wildes, starkes. So ne Art Ronja oder Pippi. Den Ausdruck „Mädchen“ find ich deutlich verniedlichender, insofern er nicht gerade die Geschlechtsbezeichnung darstellt, sondern um eine Person anzusprechen. Das hat viel mehr was von „kleine Made“.


    Und wie ist es anders herum? In meiner Arbeit sagen wir „die Jungs“, meinen damit aber Männer zwischen 30 und 60. Sie bezeichnen sich selbst so, bzw. sagen „die Jungs sind schon am Dekorieren“.

    Als "Mädel" wurde ich tendentiell dort angesprochen, wo ich die einzige arbeitende Frau in einem sonst männlichen Berufsumfeld war: auf Baustellen. Die anderen dort wurden beim Namen genannt. Genau dieser Unterschied machte mich fuchsig, so dass ich mir irgendwann angewöhnte, die mich so titulierenden freundlich und direkt anzuschauen und zurückzufragen "Jau, min´Jung?"

    Das Plattdeutsch nahm der Antwort jede Schärfe. Der eine oder andere Kerl zuckte zusammen, manchmal musste ich nachfassen "Ja, was ist?" um zurück auf die Sachebene zu kommen, aber normalerweise trug ich ab dieser Antwort ebenfalls einen Namen. Als Verkleinerungsform herumzulaufen wollte ich mir nicht leisten. Dass das diskriminierend ist fällt erst auf, wenn frau auf der Ansprache auf Augenhöhe besteht.


    Zur Plansche:

    alle Frauen meinen, die Frau wär im Recht und es müsste der Gleichheitsgrundsatz gelten - und alle Männer meinen, das wäre "bei Frauen was anderes".

    Nur mein Mann ist der Meinung, dass gleiches Recht für alle gelten müsste.

    Mein Mann meinte, er wolle nicht in der Haut des Polizisten stecken! Das sei eine Situation, in welcher es kein "richtig" gebe.

    enfj-a kennst Du den Ausdruck 24-Std.-Kind?

    Mein Spezialist war so einer. Er schläft immernoch nicht durch, geht in den meisten Nächten irgendwann aufs Klo und schläft dann weiter. Manchmal geht er in die Küche und futtert sich durch die Vorräte... er wird jetzt elf Jahre alt! Also, das Wachsein kann fortdauern, aber irgendwann ist es nicht mehr Dein Problem. Es wird besser!

    Lasse Dich nicht verunsichern, Ihr macht alles so gut, wie es nur irgend möglich ist.

    Da so viele hier das Job-Center lobend erwähnen... das ist nicht überall so hilfreich. Ich habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Du kannst natürlich ausprobieren, wie gut das für Dich zuständige Job-Center ist, aber schaue Dir parallel bitte die anderen Angebote in Deiner Region an: manchmal sind sie besser.

    Erschreckend finde ich, dass es so lange dauert, bis eine so häufige Nebenwirkung genauer betrachtet und vielleicht dann aauch in den Aufklärungsgesprächen erwähnt wird. Ich meine, wenn etwas so deutlich auf den Zyklus wirkt, was ist dann mit der Sicherheit diverser Verhütungsmethoden? Sollte frau mit Endometriose eher einen Vektorimpfstoff bekommen? Solche Fragen wurden ein Jahr lang nicht gestellt, und erst jetzt, da sich zeigt, dass jede Menge Frauen veränderte Zyklen haben, fängt man an, die Zusammenhänge zu hinterfragen... Sehe nur ich da eine systematische Diskriminierung?

    Ja, das machen Logopädinnen - Stimmbildnerinnen können auch sehr viel dafür tun.


    Auch wenn Du mit Deinem Hals viel Erfahrung hast, möchte ich ganz leise erwähnen, dass es auch von einer geschwollenen Schilddrüse kommen könnte - Du weißt, man kann auch gleichzeitig Läuse und Flöhe haben. Magst Du die SD-Werte mitbestimmen lassen, wenn Du in die Hausarztpraxis gehst für die Überweisung zur Logopädie?

    Ihr Lieben,


    das Gymnasium des Spezialisten schickte eine Bücherliste an alle, was für das nächste Schuljahr zu bestellen sei. Natürlich stehen die Klassen aufgelistet, aber darunter gibt es noch einen Absatz mit ein paar Kürzeln.


    Mein Problem ist, dass diese Kürzel sich nicht decken mit der Stufeneinteilung, welche auf der Schulhomepage stehen.

    Auf dieser gibt es die Einteilung in Erprobungsphase (Jahrgänge 5 und 6)

    Mittelstufe (Jahrgänge 7, 8 und 9)

    und Oberstufe (Jahrgänge 10, 11, 12 und 13).

    Auf dem Zettel stehen Bestellungen für EF, Q1 und Q2. Die beiden Q bereiten auf das Abitur vor, aber

    #gruebel

    welche Jahrgänge sind in der EF?


    Lieben Gruß - Silbermöwe

    "Maaaaamaa"

    Der Spezialist ist in der Badewanne. Ich gehe hin:

    "Ja, was brauchst du denn?"

    "Mama, bring mir sofort eine halbe Zwiebel!"

    #gruebel "Wofür möchtest du jetzt eine halbe Zwiebel?"

    "Damit ich diesen ekligen Gestank aus der Nase kriege!"


    Er hatte sich mit meinem Wildrosenöl-Duschgel die Haare gewaschen.

    Zappelchen (2. Klasse) hat heute "Teilen mit Rest" gelernt. Nun sitzt er an den Schulaufgaben.

    ich: "Schau mal, die Aufgaben da sind geteilt durch sechs. Sag mal die Sechserreihe."

    er leiert sie herunter.

    ich: "Gut! Jetzt steht da 31:6=...... Wenn sechs mal fünf dreißig sind, wieviel ist dann 31:6?"

    er: "Mama, wenn ich einen Dudelsack hätte und ganz schnell damit gehen würde, dann wäre das doch toll, wenn man auf den Dudelsack drückt und dann abhebt von dem Luftstrom und fliegt!"



    Ja, Kind, das wäre schön.

    Es ist heiß in Deutschland...

    Manchmal bekommt man bei den Stimmen hier im Forum ein wenig das Gefühl, Frau kann (und muss?) das halt aushalten, weil es anders auch nicht besser wird.

    Manchmal wird der Kinderschlaf zeitnah zum nächtlichen Abstillen besser, manchmal nicht. Es gibt keine Garantie dafür. Bei meinem jüngeren Kind verhalf uns nächtliches Stillen zu mehr Schlaf, bei meinem älteren halfen nur Ohrenschützer, damit ich das nächtliche Gebrüll aushielt und ihn versorgen konnte. Da mussten wir halt durch. Ich fand es aber leichter, ihn nur tags zu stillen, denn, wie gesagt, er biss, und das war mir nachts zu viel.


    Was aber definitiv nicht geht, ist, heute ein Problem zu lösen, welches in einem halben Jahr vielleicht entstehen wird: das Schlafen in der Kita.

    wir hatten irgendwie die Hoffnung, dass einfach die "Selbstständigkeit" oder das Gefühl beim Kind fehlt, dass es auch ohne Brust geht und dass es dann nachts klick macht und das Kind auch weniger die Brust braucht - aber innerhalb von einer Woche hat sich da gar nichts getan, die Nächte sind eher schlechter geworden.

    Tja, nachts abzustillen bedeutet nicht unbedingt, dass die Nächte besser werden. Ich habe das aus reiner Not bei dem einen Kind durchgezogen und ihn nachts abgestillt, weil ich echt nicht mehr konnte. Er schlief aber beim Stillen nicht mehr ein und brüllte mich nachts an, dafür musste ich mich nicht auch noch beißen lassen. Ohne Nachtstillen brüllte er mich immernoch nachts an, davon wurde nichts besser.

    Das andere Kind habe ich oft nachts betankt, wenn es anfing unruhig zu werden und zu schmatzen. Es stillte im Schlaf und schlummerte durch, ich hatte zwei Tankstopps pro Nacht (und dreimal pro Nacht den großen Bruder zu beruhigen, welcher zu dem Zeitpunkt Nachtschreck hatte).

    Ich war ein Zombie mit zwei ausgeschlafenen Kindern. Auch mein Großer wuchs aus dieser Phase heraus.


    Das Gefühl, dass es auch ohne Erwachsene auf Tuchfühlung geht, kommt um so sicherer, je mehr gelassene Geborgenheit Ihr diesem Kleinkind gebt. Und Deiner Frau könnte es helfen, wenn sie ganz zuverlässig zu bestimmten Zeiten den kleinen Vampir los wird, wenn sie also täglich Zeit für einen Tagschlaf und zum Duschen bekommt, ohne Kind.

    Das ändert nichts an den Lösungen.


    Das Kind hat wirklich noch Zeit, bis es in der Kita eingewöhnt wird. Mit anderthalb Jahren schlafen viele Kinder schlecht und manche sind dann auch echte Stilljunkies, aber das ruckelt sich oft in den nächsten Monaten zurecht. Plötzlich steht dann ein kleines Persönchen da und sagt "Nein! Selber!" - dann kann man es in die Kita geben. Das mag jetzt mit Schiene an den Füßen und Brust im Mund unvorstellbar sein, aber es kommt bald.

    Bis zum zweiten Geburtstag habt Ihr noch ein halbes Jahr Zeit, das entspricht aktuell einem Drittel des Lebens dieses Kindchens! In der Zeit passiert ganz viel Entwicklung. Denke ich an mein jüngeres Kind, dann erinnere ich mich, dass es mit 18 Monaten anlässlich eines MD-Infekts zum letzten mal vollstillte, während es sich kurz vor dem 2. Geburtstag abgestillt hat.


    Das Stillen jetzt ist nicht das Problem, sondern eine Lösung, die jetzt funktioniert. In einem halben Jahr werden die Probleme und Lösungen ganz andere sein.


    Übrigens habe ich, weil mein erstes Kind ausgesprochen bissig war, zum Einschlafnuckeln den Kindern nicht meine Brust, sondern meinen kleinen Finger gegeben. Das empfand ich als weniger anstrengend. Vielleicht ist Euer Kind ja nachts im Halbschlaf, vollbetankt, ebenfalls mit einem Finger zufrieden, so lange dieser an der gewünschten Person befestigt ist.