Beiträge von Silbermöwe

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    Norwegen und die USA machen sehr regelmäßig gemeinsame Manöver im Nordatlantik und haben früher immer russische Beobachter dazu eingeladen. In diesem Rahmen können völlig legal Aufklärungsdrohnen getestet werden.


    Ich schreibe so flapsig, weil mir dieses vorkommt wie Kino. Angst habe ich vor Nuklearwaffen und dem Klimawandel, die Lösung der Infrastrukturbedrohung sehe ich im schnellstmöglichen Umstieg auf erneuerbare Energien, möglichst dezentral, weil überall die Bedingungen dafür unterschiedlich sind. Als ich ein Kind war lachten die Erwachsenen über "Whisky on the rocks", seitdem habe ich wenig Illusionen über gegenseitige Spionage in Europa...

    Die Ostsee ist ein intensiv überwachtes Meer, zur Zeit wahrscheinlich das bestüberwachte.

    Trotzdem sind manche Fahrzeuge wie z.B. Unterwasserdrohnen so klein, dass sie normalerweise nicht erfasst werden.

    offshore-Windparks sind super, aber sie sind verglichen mit Nordstream 1 und 2 doch eher bescheidene Energielieferanten.

    Mehr Energie kommt aus der Gasförderung. Am 22.9. meldete die norwegische Nachrichtenseite NRK (entspricht der Tagesschau bei uns), dass mindestens sechs mal unidentifizierte Drohnen um unterschiedliche Gasförderanlagen in der norwegischen See geflogen seien - Drohnen der Größe, wie man sie einsetzt, um ein 3D-Modell von etwas im Computer zu erstellen. Irgendwer hat Interesse an der Energie-Infrastruktur. Norwegen ist ein Nato-Mitglied, von dieser Seite aus hätte man einfach fragen können.

    wenn ich den molch verstehe, dann fährt er im rohr. Dann wäre es dich wahrscheinlich ein leichtes festzustellen, ob die explosion von innen oder von außen kommt.

    Ja, das müsste an den zerplatzten Rohren zu sehen sein - aber nicht, ob der Molch von Osten oder Westen angefahren kam. Auch das würde also nichts endgültig klären.

    Dieser Sabotageakt ist ein perfekter Ausgangspunkt für Verschwörungstheorien.

    wenn geglaubt wird, dass Russland das gemacht hat, dann könnten sie ja genauso auch Anschläge auf die Pipeline aus Norwegen verüben.

    Das wird gerade in der norwegischen Presse mit bedrücktem Unterton diskutiert. Mit Datenkabeln ist das nämlich einmal geschehen, ein zweites mal wahrscheinlich auch, da hat man die Ursache nicht genau festlegen können. Sicher ist, dass der Verlauf der norwegischen Unterwasser-Infrastruktur der russischen Marine bekannt ist, denn die Einrichtungen sind auf Seekarten verzeichnet. Und dass Nordstream 1 und 2 am selben Tag explodierten, an welchem eine neue Gaspipeline von Norwegen nach Deutschland eröffnet wurde, ist sicherlich auch kein Zufall.


    Mal sehen, wie diese Geschichte weitergeht. Sie ist mysteriös.

    Du meinst, dass in der Naehe von Bornholm, tief im Nato-Gebiet :) z.Z. russische Aufklaerer unterwegs sind?

    Ja, sicher sind sie das. Es gibt reichlich russische Frachtschiffe und Fischerei auf den Schiffahrtsrouten der Ostsee, es ist eine Seegrenze zur Nato: selbstverständlich werden nicht nur Untiefen und Fischschwärme mit Sonar lokalisiert, sondern auch alle weiteren Daten geloggt - sicherlich wechselseitig.


    Bloß - wenn von deutscher oder russischer Seite diese Rohre gesprengt werden sollten, dann wäre gar kein Schiff nötig. Einen Molch mit Sprengstoff dorthin zu schicken wäre viel unauffälliger.

    Gerade bei einem 6jährigen würde ich das auch klar kommunizieren und mit ihm besprechen, was er braucht, damit er in seinem Bett schlafen kann.

    Die Antwort des Spezialisten darauf lautete "Papa!", Zappelchen sagte "Mama!". In ihren Kinderzimmern stehen darum Kinderbetten in Erwachsenengröße. Schliefen die Kinder, dann standen wir wieder auf. Aber wenn eines nachts kommt, dann will ich nicht unbedingt immer aufstehen müssen, daher kam die Idee mit den Klappmatratzen.

    Zappelchen ist ein Purzelschläfer. Er schläft auf der Matratze ein, dann rollt er sich am vorderen Matratzenende zusammen, dann streckt er sich quer zur Matratze aus und liegt zur Hälfte unter meinem Bett, später rollt er sich am Matratzenfußende zusammen oder blockiert von dort aus querliegend die Tür... nein, er bleibt nicht auf der Matratze. Aber wenn er in mein Bett kommt, kann ich nicht schlafen, weshalb ich ihn dann wieder in sein Bett bringe.

    Kommt er wegen Alpträumen, dann hänge ich einen Arm aus dem Bett und halte Hautkontakt, bis das Kind wieder schläft, und ich singe ihm ganz leise "sein" Schlaflied. Das muss reichen. Wir halten es so seit die Kinder fünf und zwei Jahre alt waren. Mein Mann hätte gut noch länger ein Familienbett haben können, aber ich konnte nicht mehr.


    Der Spezialist kommt schon seit einer ganzen Weile nicht mehr nachts zu uns, er schläft lieber in seinem Zimmer. Er ist aber auch schon zwölf.

    Wie auch immer: ich wünsche Dir viel Gelassenheit und eine gute Geburt - und Deinem Kind auch! Wegen der Gerinnungswerte ist es bei Dir anders als bei vielen, aber Du kennst sie ja und bekommst das Kind dort, wo man Dir gespendete Blutplättchen geben kann, falls nötig.

    Kann die Schwester in die Schule?

    Sie muss in die Schule, wenn sie selbst gesund ist. Da sie geimpft ist, steckt sie sich auch nicht unbedingt an - aber wenn sie doch Pöckchen kriegt, muss sie daheim bleiben, egal, wie gut es ihr geht.

    Das Kind darf erst wieder in eine Gemeinschaftseinrichtung wie Schule oder Kita, wenn es nicht mehr infektiös ist. Im Fall von Windpocken ist das (glaube ich) dann, wenn das letzte Pöckchen eingetrocknet ist. Dafür ist es schon ganz nett zu wissen, ob das nun Windpocken sind oder irgend etwas anderes. Das Kind vorher hinzuschicken weil es kein Fieber hat und sich zuhause langweilt, führt zu einer Ansteckungswelle. Das wäre unfair allen gegenüber, die gerade jetzt so etwas überhaupt nicht gebrauchen können, z.B. weil die Kindkrank-Tage für das Jahr bereits aufgebraucht sind oder sie ein Neugeborenes zuhause haben, was bitte keine Windpocken bekommen soll.


    Eines meiner Kinder hatte nach der ersten Varizellenimpfung Windpocken mit zwei Tagen leichtem Fieber und ansonsten nur Pöckchen. Das beruhigte mich sehr, denn dabei wurde auch das andere Kind geboostert und ich konnte ihnen weitere Impfungen ersparen.

    Ich kann mit Hautkontakt nicht schlafen.


    So lange das jüngere Kind nachts stillte und das ältere Nachtschreck hatte, habe ich in den sauren Apfel gebissen. Nachdem beides zu Ende war, haben wir die Kinderzimmer gestrichen und neu eingerichtet. Seitdem bringen wir die Kinder abends in ihre Betten. Wer nachts Eltern braucht, kommt auf eine Klappmatratze neben das Elternbett - Zappelchen kommt fast jede Nacht zu uns, aber eben nicht in mein Bett, sondern daneben. So geht es uns allen gut.

    Die Kinder bekamen direkt 1,90 cm lange Stockbetten, so dass es auch uns Eltern möglich ist, dort zu schlafen. Das sind auch Gästebetten für Übernachtungsbesuch; länger ist in unserer Großfamilie kaum jemand.

    man muss auch weiter denken, für nen Worst Case. Falls sie sich so starkt verletzt dass sie ins Krankenhaus muss oder wegen irgendwas anderem (akuter Blinddarmdurchbruch wo sofort ne Not-Op sein muss und Ihr seid nicht sofort erreichbar oder whatever) ins Krankenhaus muss, müssen die ja wissen ob die was beachten müssen mit Medikamenten usw.

    Bestimmte Allergien von mir habe ich auf einem Zettel handschriftlich vermerkt in meinen Blutspenderpass geklebt. Dieser ist immer in meinem Portemonnaie. Sollte mich ein Auto anfahren und ich ohnmächtig ins Krankenhaus transportiert werden, hoffe ich, dass irgendwer von den Sanis nach meiner Handtasche greift und im KKH jemand die Krankenkassenkarte aus dem Portemonnaie haben will und dabei nach meiner Blutgruppe schaut.


    Will sagen:

    wenn die Info im Lehrkräfte-Schlafzimmer liegt auf Klassenfahrt, dann nützt es nichts. Es gehört immer, auch im Alltag, ans Kind.

    Die Frage kann ich Dir nicht beantworten - meine Kinder waren da anders:

    als ich den Spezialisten mit drei Jahren von der Krippen- in die altersgemischte Gruppe der Kita gehen ließ, sagte ich den dortigen Erzieherinnen, er weine normalerweise nicht. Sollte er doch mal länger als zwei Minuten weinen, dann sollten sie mich anrufen: das Kind hätte dann einen sehr guten Grund dafür. Sie sagten "Jaja" und dachten, die Mutter spinnt...

    Nach einem halben Jahr begann er beim Abholen zu weinen und die Erzieherinnen schauten entsetzt, weil sie das von ihm überhaupt nicht kannten. Er weinte tatsächlich nicht im Kindergarten. "Was hat er denn, bis grade war noch alles in Ordnung...?" Nachmittags lag er mit 39°C Fieber im Bett.

    Nun kam es bei der Tagesmutter ab und an vor, dass er anfing zu weinen und sich nicht trösten ließ (wie nachts zuhause). Auf den Arm nehmen und Beruhigungsversuche scheiterten und so rief sie mich mal nach einer Stunde, einmal auch nach vier Stunden Betreuung an, ich solle meinen Sohn abholen, er beruhige sich nicht und bräuchte offensichtlich die Mama. Einmal war auch ein Verdacht auf Fieber dabei, wegen der unruhigen Nächte auch mal Schlafmangel. So habe ihn auch immer direkt abgeholt. Zuhause ist er zufrieden.

    Ich würde sagen, die Tagesmutter hat recht.

    Allerdings weiß ich nicht, wie nötig Dein Gehalt für Euch ist. Kannst Du Dein Kind und Dich weiterhin ernähren, wenn Du die Elternzeit verlängerst?

    Vor ein paar Tagen am Esstisch - die Jungs hatten mit einander verhandelt und der Spezialist überredete Zappelchen zu einem von diesem ungeliebten Spiel. Jetzt berichten sie davon.

    Zappelchen: "Das beste daran ist, dass ich meine Scores verbessern kann!"

    ich: "Was für Scores denn?"

    er: "Na meine Punkte! Ich bin total overpowered!"

    ich: "und worin bist du so gut?"

    er: "zum Beispiel habe ich ganz viele Karmapunkte."

    ich verkneife mir ein Lächeln und frage: "wofür sind die gut?"

    der Spezialist erklärt "Mama, Karma ist ein generelles Maß dafür, wieviel Glück man hat beim Angeln."