Beiträge von Silbermöwe

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    Wir haben auch Lieblingsziele bei Verwandtschaft, die ohne längere Reisen nicht zu erreichen sind.

    Aber als Zappelchen ein Baby war, konnte er nicht so lange im Kindersitz sitzen. Es ging einfach nicht. In dem Jahr haben wir für die 1000-Km-Reise das Flugzeug genommen und für die 400 Km die Bahn. Das Gepäck für vier Leute auf die Schultern von zwei Erwachsenen zu verteilen war definitiv das kleinere Übel.

    Die Kinder sind in ihren Zimmern und lesen. Eben kam der Spezialist heraus:


    "Mama, ich habe eine neue Vorstellung, was ich später als Beruf machen kann. Ich möchte ein Handwerk lernen."

    Wir philosophieren ein wenig daran herum, was er denn machen könnte. Er kommt zu dem Schluß:

    "Ich möchte alles über Zeit und die Raumkrümmung wissen, dann könnte ich professionell Wurmlöcher herstellen wo man sie braucht. Für Zeitreisen."


    Manchmal glaube ich, meine Kinder würden sich mit J. und E. gut verstehen. Ihre Fantasie ist grenzenlos.

    Fährst Du mit den Kindern allein oder seid Ihr zwei Erwachsene?

    Zu zweit kann das Baby rückwärtsfahrend für eine Weile nach vorn und ein Elternteil nach hinten. Zu zweit ist eine Handpuppe (zur Not angemalte Socke), die auf einer Elternhand sitzt und mit dem Zweijährigen spricht, eine vielseitig einsetzbare Sache. Beides geht alleine nicht unterwegs.

    Meine Erfahrung sagt, weniger ist mehr. Vertrautes Spielzeug braucht man für das Gefühl, dass da etwas Vertrautes ist: ein Vorlesebuch für die Ruhephasen, das Lieblingskuscheltier, solche Sachen. Anderswo ist die Welt anders und will erforscht werden. Da braucht man eine Picknickdecke und viel Neugier, aber nur wenige Utensilien.

    Am Fagradalsfjall geschah im Winter ja weiter nichts.

    Jetzt hebt sich bei derblauen Lagune von Grindavik der Boden wegen einer Magmenintrusion und es gibt ziemlich viele winzige bis fühlbare Beben (Quelle). Bräche dort ein Vulkan aus, dann wäre das mit größeren Schwierigkeiten behaftet, weil dort das Geothermie-Kraftwerksteht, welches die Hauptstadt mit Strom versorgt, und weil es nah bei der Kleinstadt Grindavik ist.

    Für ein Erdwärme-Dampfkraftwerk darf es im Boden gern über 200°C heiß sein, aber bei Temperaturen über 2000°C wie in Magma funktioniert es nicht mehr wegen der Dampfexplosionen.

    Vergessene Option:

    wer ungefragt wem einen Klaps auf den Po gibt, disqualifiziert sich selbst.

    wer in Gesicht schlägt, will das Gegenüber disqualifizieren.

    Ich persönlich wäre vom Schlag ins Gesicht mehr erschüttert und traue mir durchaus zu, jemanden, der mir ungefragt an die Kehrseite geht, mit wenigen klaren Worten öffentlich so zu beschämen, dass es mehr schmerzt als ein Hieb, während eine Ohrfeige mich sprachlos machen würde.

    Ich empfinde die Ohrfeige als agressiver und den Klaps auf den Po mehr als Ausdruck strukturell verankerter Gewalt gegen Frauen.

    Hedera #top

    "Mama, guck mal, eine Woge!"

    "Ja, Kind, da steht eine Waage."

    "Mama, darf ich mich wagen?"

    "Kind, wiegen darfst du dich."

    "Mama, ich habe mich gewiegt, ich bin sooo schwer."

    "Ja, Kind. Gewogen."

    "Mama, dann ist das DOCH eine Woge!"


    Das lieben meine beiden. #ja

    Nur der Neugier wegen:


    "Er erschreckte mich, deswegen flog ich aus der Kurve. Er hatte mir aber nicht weh tun wollen, deswegen rannte er wieder hoch und holte mir ein Pflaster für das aufgeschrammte Knie!" erzählte Zappelchen neulich. Jetzt las ich in einem anderen Strang, das Präteritum werde im Hochdeutschen kaum noch genutzt.

    Nun - hier schon. Und bei Euch?


    Nutzt Ihr selbst und nutzen Eure Kinder in der Alltagssprache das Präteritum?

    Der Spezialist trinkt gelegentlich "Lügenkaffee": den entkoffeeinierten. Er mag den Geschmack, weshalb ich ihn von alkoholfreiem Bier konsequent weghalte. Wer Bitterstoffe mag, kann da schnell auf den Geschmack kommen.

    Jetzt ist das Badezimmerregal entstaubt, durchgesehen, veraltetes weggeworfen (mein Mann braucht alles mehrfach, um sich wohl zu fühlen) und die Klappkiste voller Badezimmerzeugs endlich leer und zusammengefaltet. Die Uhr befindet sich definitiv nirgends im Bad.

    Gibt er Fehler (auch vermeintliche) zu, oder könnte er sie aus Angst vor schimpfe in der Geheimkiste versteckt haben?

    Wenn er wegen eines schlechten Gewissens Dinge verschwinden lässt, tauchen sie wieder auf, sobald ich sage, dass vermutlich ich selbst sie verlegt habe und alle bitte beim Suchen zu helfen. An dem Punkt sagte er, er habe die Uhr in die Hand genommen. Für solche Geständnisse bedanke ich mich ausführlich - aber die Uhr ist nicht wieder aufgetaucht.

    Bist du sicher, dass du sie ihm nicht aus der Hand genommen und woanders abgelegt hast?

    Ich war nicht dabei. Trotzdem kann ich nicht ganz ausschließen sie selbst verloren zu haben - dann wäre sie zwei mal verlegt worden. Auf meinen eigenen Pfanden ist sie aber ebenfalls nicht zu finden. Sicher ist nur, dass sie keine Gelegenheit hatte, die Wohnung zu verlassen.