Beiträge von Silbermöwe

    Wie bekommen Meerjungfrauen Kinder?

    Genau so wie Delfine!


    Darf ich hier auch eine Frage an die Rabenkinder stellen? Insbesondere an reitende Mädchen?
    Ich wüsste nämlich gerne, wer die kleinsten Reitschulponys zureitet, also jene Pferdchen, die zu klein sind, um einen Erwachsenen zu tragen, die aber fertig ausgebildet von Kindern geritten werden, die noch klein und leicht sind, wenn sie zum Reitunterricht gehen.


    Neugierigen Gruß - Silbermöwe

    Der kleine Spezialist und ich waren übers Wochenende unterwegs. Papa empfing uns daheim mit einem roten Rosenstrauß. Der steht nun in der Vase auf dem Tisch.#rose
    Heute dachte der kleine Spezialist darüber nach:
    "Papa hat extra Rosen debracht. Die sind ssön. Mit drünen Blättern dran."
    ...Pause...
    "Wenn die danz rot sind, werden das hErdbeeren!"

    Hallo,


    wir können wegen Dachschrägen nicht alles hoch stellen, was für den kleinen Spezialisten gefährlich wäre. Zwei doppeltürige Schränke habe ich billigst gesichert, indem die Griffknöpfe durch verdrillte Gummibänder miteinander verbunden sind. Er hat noch nicht genug Kraft in den Fingern, die Gummis vom Knopf zu lösen, und wenn er an der Türe zieht, geht sie zwei cm auf und dann wieder zu.


    Grüße von der
    Silbermöwe

    Hallo,


    ich war selbst auf einer Waldorfschule und bin mir noch nicht sicher, ob das für den kleinen Spezialisten die richtige Wahl sein wird; wir haben ja noch Zeit.

    Zitat

    Wenn nun aber der Fachunterricht mit Engelszeichnungen und esoterischen
    Dogmen vermischt wird, kann ich es nicht mehr auseinanderhalten.

    Engelszeichnungen sind mir (außer im Religionsunterricht natürlich) nur in Kunst bzw. Kunstgeschichte begegnet. Die esotherischen Dogmen sollten auch im Fachunterricht nicht thematisiert werden - aber beim Aufbau des Lehrplanes spielen sie durchaus eine Rolle.


    Lies mal das Buch "Erziehung zur Freiheit", vielleicht hilft es Dir bei der Meinungsfindung.


    Lieben Gruß von der
    Silbermöwe

    Hallo,


    vielleicht weiss eine von Euch das ja:
    Laut dem Stadelmann-Buch ist Verbena officinalis in der Schwangerschaft kontraindiziert, weil es Wehen fördert. In vielen handelsüblichen Kräutertees ist Zitronenverbene drin, gerade in den Tees mit Ingwer, welche die Übelkeit erträglicher machen. Hat Zitronenverbene die gleiche Wirkung wie Verbene, oder kann frau solche Tees bedenkenlos trinken?


    Neugierigen Gruß von der
    Silbermöwe

    Wir pfeifen uns auch, wobei es individuelle Frage- und Antwortpfiffe gibt. Kinderworte sind bei meinem Mann und mir noch nicht in die Alltagssprache eingewandert - aber


    Popel heißen Nasenschneck oder einfach Schneck. Im Gegensatz zu den draußen herumkriechenden Schnecken ist der gemeine Nasenschneck männlich. Das erste vom kleinen Spezialisten selbst herausgepulte Exemplar sah aus wie eine Nacktschnecke, so kam das halt.

    Planung:
    Ich wollte für die Geburt die Atmosphäre eines Geburtshauses, die Sicherheit eines Krankenhauses mit Neonatologie und dann möglichst schnell nach Hause. Wegen der weiten Fahrstrecken kam das nächstgelegene Geburtshaus nicht in Betracht, die Hebammen dort lehnten es auch ab, mich als Beleghebammen ins Krankenhaus meiner Wahl zu begleiten. (Sie hätten gedurft und abrechnen können, betreuten aber lieber Hausgeburten - was ich verstehe.)
    Also suchte ich eine Beleghebamme für "mein" Krankenhaus, samt Vor- und Nachsorge. Es gab exakt noch eine mit Platz im Kalender. Wir sind miteinander persönlich nicht recht warm geworden, aber sie tat ihre Arbeit gewissenhaft und gab mir bei der Vorsorge sehr brauchbare Tipps.
    Mein Mann arbeitete zu der Zeit mehrere Autostunden entfernt. Ich wollte
    ihn, wenn möglich, dabei haben, weil ich stärker bin, wenn er da ist,
    aber mir war klar, dass das schwierig werden könnte.


    Geburt:
    Die ersten 20 Stunden habe ich zuhause herumgeweht. Das reichte locker, dass mein Mann seinen Arbeitstag ordentlich beenden und heim fahren konnte, er brachte mich in die Klinik. Die Hebamme hatte mich zuhause untersucht, wir trafen sie im Krankenhaus wieder. Sie sorgte für Ruhe für uns, Bad, Bewegung, nur wenige Untersuchungen.
    Nach weiteren 8 Wehenstunden wollte ich eine PDA und bekam sie. Ich brauchte die Pause und habe sie sehr genossen. Als die Betäubung nachließ, war ich wieder bereit, mich dem Schmerz zu stellen. Aber das Kind kam nicht raus. Ich brauchte eine klare Ansage, aber dazu war die Hebamme nicht in der Lage...
    Sie holte die Oberärztin. Die war hervorragend! Ihre Worte kamen zu mir durch. Mein Mann hielt mich so, dass ich wirklich pressen konnte, ich brach mein Steißbein (das Knack-Gefühl werde ich nie vergessen!) und brachte unser Kind zur Welt.


    Die folgenden Stunden und Tage waren wunderschön. Vier Stunden nach der Geburt waren wir auf dem Heimweg. Aber meinen Knochenbruch hat niemand erkannt. Erst, als ich zwei Monate später immernoch vor Schmerzen nicht zurückgelehnt sitzen konnte, wurde meiner FÄ klar, was da passiert war.


    Fazit: ich würde alles nochmal genau so machen, aber mich viel früher um eine Hebamme kümmern, damit ich eine finden kann, die mit mir auf einer Wellenlänge ist und für Notfälle auch einen inneren Feldwebel hat!


    Silbermöwe

    Ich wollte bis zum 35. Geburtstag meine drei Kinder beisammen haben.


    Das Leben hat sich um meinen Wunsch nicht geschert. Als der kleine Spezialist endlich ankam, war ich schon 38 Jahre alt. Die Schwangerschaft war trotz der dabei üblichen Malessen ein reiner Erholungsurlaub, verglichen mit den Nebenwirkungen der langen Kinderwunschbehandlung vorher.

    Anlässlich nes Straßenfestes wurde in unserer Fußgängerzone ein Schaukeltier abgebaut - ein Pferd mit Spiralfeder. Das Fest ist längst vorbei, das Pferd aber noch nicht wieder da. Wir kamen gestern auf dem Sapziergang dort vorbei. Der kleine Spazialist stellte fest:
    "Mama, das Saukelpserd ist weggelaufen." ... Denkpause ... "Auf die Weide!"

    Hier in Unsrekleinestadt gibt es ein Netzwerk diverser Einrichtungen, die einspringen, wenn Kinder sonst akut unversorgt wären, weil z.B. die Mama mit Beinbruch ins Krankenhaus muss, Papa mehrere Autostunden entfernt und sonst niemand da ist. Die Notfallnummer dieses Netzwerkes und das Adressbuch dieser Einrichtungen bekam ich beim "Begrüßungsbesuch" vom Jugendamt. Vielleicht gibt es so ein Netzwerk bei Euch auch?


    Grüße von der
    Silbermöwe

    Liebe Ringelelfe,


    sollte das der Beginn einer Fehlgeburt sein, dann könnte ein Arzt nichts dagegen tun. Und wenn alles in Ordnung ist, ist so früh kaum etwas im Ultraschall zu erkennen.


    Wenn die Schmerzen wiederkommen, gehe bitte trotzdem zum Arzt, zur Not auch während der Arbeitszeit: Es muss dann abgeklärt werden, ob das eine Eileiterschwangerschaft ist.


    Hoffentlich ist alles in Ordnung und die Blutung kommt nur von einem beim Umbau der Gebärmutter geplatzten Äderchen!
    Silbermöwe

    Liebe NordenMama,


    Deine Tochter hat einen für alle verständlichen Weg gefunden, mitzuteilen, wenn ihr irgend etwas gerade überhaupt nicht passt: sie wird laut.
    Die große Frage ist jetzt, wie reagieren Papa, Großeltern und andere darauf? Wird die Tochter dann respektiert? Wenn ja, dann würde ich mich da raushalten: Töchterchen klärt das selbst. Fehlt aber der Respekt vor einem kleinen Menschen mit akutem Überforderungsgeschrei, dann gibt es wirkich ein Problem. Dann musst Du sie schützen, verteidigen, den Dolmetscher spielen.


    Meine lieben Schwiegereltern mussten etliche festgefahrene Verhaltensweisen ändern und Ansprüche an unsere Zeit einschränken, als der kleine Spezialist zur Welt kam. Mein Mann musste lernen, sich an diesen Stellen seinen Eltern gegenüber zu behaupten. Ich habe die dafür notwendigen Erklärungen voller Vertrauen unserem Söhnchen überlassen: wenn etwas nicht ging, hat er geschrien, wurde getröstet, das Übel beseitigt und alles war gut. Es ist eine sich liebende Familie. Nur hätte ich mir vergebens den Mund fusselig geredet, wenn ich versucht hätte, diese Änderungen durchzusetzen.


    Viel Gelassenheit wünscht
    die Silbermöwe

    Hallo,


    hoffentlich ist Dein Sohn gesund und lernt bald wieder zu schlafen!


    Mit neun Jahren fingen meine Schlafstörungen an, ich schlief abends einfach nicht mehr ein. Meine Eltern haben alles versucht und untersuchen lassen, ich war gesund, konnte bloß nicht richtig einschlafen.


    Die progressive Muskelentspannung habe ich auch in der Zeit gelernt. Sie half und hilft mir sehr, weil ich nach Nächten mit viel zu wenig Schlaf zumindest einen ausgeruhten Körper habe - aber zum Einschlafen bringt sie mich nicht.
    Was manchmal half, war, dass mein Vater mich abends um elf oder so zum Lachen brachte. Wenn er von der Spätarbeit heim kam und nach mir schaute, konnte ich loslassen und schlief dann ein.
    Manchmal halfen auch Pillen aus mexikanischem Baldrian, aber die machten mich nicht nur abends, sondern auch tagsüber müde, weshalb ich sie nur selten nahm.
    Eine wirkliche Lösung haben meine Eltern nicht gefunden, ich bin völlig übermüdet groß geworden.


    Mit 21 Jahren stellte ich fest, dass es an meinem Biorhythmus liegt. Der ist deutlich länger als 24 Stunden, weshalb mein Einschlafzeitpunkt immer weiter nach hinten wandert. Wenn das nicht mehr alltagstauglich ist, halte ich mich wach, bis ich restlos übermüdet bin, und gehe dann zum angestrebten Einschlafzeitpunkt ins Bett. Es ist eine Rosskur, die ich etwa zwei mal jährlich machen muss. Seit dieser Entdeckung kann ich gut genug schlafen.


    Allerdings ist dazu auch eine strikte Rhythmuspflege nötig: ich esse zu bestimmten Zeiten, habe Pausen zu bestimmten Zeiten, gehe jeden Abend um die gleiche Zeit ins Bett und mache dort gegen das Gedankenkarussell noch Sudokus, bis mir die Augen zufallen.
    Das kann ich auch mal 24 Stunden lang anders machen, aber 48 Stunden sind zu viel, dann ist die Einschlafstörung wieder da.


    Mein Rat ist deswegen, in den Schulferien den Jungen so essen und schlafen zu lassen, wie es von alleine geschieht, und ein Protokoll darüber anzulegen. Das sollte dann zeigen, wie viele Schlafstunden er braucht, und ob sein Tag mehr als 24 Stunden hat. Schade, dass die großen Ferien gerade vorbei sind, eine Woche Herbstferien ist dafür eigentlich zu kurz, können aber evtl. eine Tendenz zeigen.


    Gute Besserung!
    wünscht die
    Silbermöwe

    16 Monate lang haben wir gestillt, auf den Tag genau. Eigentlich hatte ich vor, etwa ein Jahr lang zu stillen, aber da vertrug der kleine Spezialist noch überhaupt keine Kuhmilchprodukte, und so lange das so war, gab ich ihm als Nachtisch nach den festeren Mahlzeiten die Brust, und nachts natürlich auch oft, morgens und abends sowieso.
    Als er 13 Monate alt war, habe ich ihn nachts abgestillt. Ich konnte echt nicht mehr, immerfort klebte das Kerlchen nachts an mir und ich kann mit Körperkontakt nicht schlafen! Mit nächtlichen Schlafliedern und Beistellbett statt Einschlafstillen im Familienbett ging es mir deutlich besser. Er akzeptierte es nach drei Nächten, in denen mein Mann zuständig war und ich in einem anderen Raum schlief.
    Ab 14 Monaten ging so nach und nach ein Milchprodukt nach dem anderen, ohne Bauchweh und Hautprobleme auszulösen. Ab dann gab es tags nur noch Muttermilch, wenn er danach fragte. Auch die Abendmilch ließ sich durch ein Nachtgebet als Ritual ersetzen.
    Mit 16 Monaten ersetzte mein Mann meine Stunde Morgenstillen durch 0,3 Liter Bananenmilchshake aus dem Trinkglas, zur großen Begeisterung des kleinen Spezialisten. Der hatte nämlich längst nicht mehr genug für den morgendlichen Hunger aus mir herausmelken können.


    Abgestillt haben wir also auf meine Initiative, aber mittels nicht anbieten, nicht ablehnen (außer nachts).

    Gute Besserung! Die Hitze ist wirklich richtig anstrengend, gerade für Kleinkinder.


    Der kleine Spezialist ist heute dank eines kleinen Unglücks um den Hitzschlag herumgekommen. Er war ganz weinerlich, unleidlich, mochte gar nichts mehr, trotz Schatten und Getränken. Dann ist er voll bekleidet an einer tiefen Stelle ins Wasser gefallen... sein Papa sprang hinterher und fischte ihn heraus, es ging alles gut. Nachdem wir das Kind getröstet und getrocknet hatten, ging es ihm viel besser als vorher.
    Nur ob das Handy in Papas Hosentasche überlebt hat, weiss ich noch nicht. Das war in dem Moment irgendwie unwichtig.

    Herd:
    "nein, der Herd ist heiss!" Kind wegsetzen und dabei so platzieren, dass die Umgebung interessant ist. Mich selbst immer wieder so hinstellen, dass das Kind von seinem Aussichtsplatz aus nicht an die heissen Platten kommt. Ich musste dafür zeitweise auf die vorderen Herdplatten verzichten und habe mich mit den hinteren beiden begnügt.


    Auf andere Kinder geht der kleine Spezialist nicht zu, da habe ich noch keine Erfahrung.


    Alleine laufen:
    nur, wo es gefahrlos möglich ist. Wir sind oft erst durch die Fußgängerzone oder über die Felder spaziert, bis der kleine Spezialist müde gelaufen war, um dann mit der Karre schnell zum Supermarkt an der Hauptstraße zu fahren.


    Er hat lange jedes "Nein!" akzeptiert, welches ich sofort umsetzte, also ihn aus der Situation heraus oder zumindest auf den Arm nahm, aber keines, das ich nur ausgesprochen habe. Mein Tonfall war ihm dabei völlig gleichgültig. Erst jetzt mit Beginn des Trotzalters nimmt er auch meine Stimmung wahr und ist bedrückt, wenn ich ernstlich schimpfe. Das kommt zum Glück auch nur selten vor.


    Grüße von der
    Heringsmöwe