Beiträge von Xenia

    Talpa , mit „Erfahrungshintergrund“ hatte ich was anderes gemeint. Nicht dich.


    Ich meinte, dass wir hier zwar alle eine ziemlich gute Vorstellung davon haben, wie ein engagierter Vater, zusammenlebend mit der Mutter seiner Kinder, die Welt sieht. Aber es gibt halt auch Männer, die sich dadurch nicht beschreiben lassen. Und ich glaube, die Typen, die hier im Forum ganz besonders anecken, sind diese „anderen“. Die haben einen anderen Erfahrungshintergrund, können aber trotzdem „echt“ sein.


    Der Typ, auf den Sila gestern angesprochen hat, und bei dem sie unseren Umgang mit ihm zum Fremdschämen fand, war aber nochmal eine andere Geschichte. (Ich bitte, es jetzt nicht explizit zu verlinken oder Namen zu nennen, wir sind hier im Café.) Da gab es Grund zur Annahme, dass er mit „Insiderwissen“ agiert hat und sich nur beteiligt hat, um in geschützten Bereichen mitzulesen. Es gab entsprechende Kommunikation im Hintergrund, die natürlich nicht komplett öffentlich ausgebreitet wurde.

    Wenn man nur den öffentlichen Teil davon mitgekriegt hat, wirkte das möglicherweise seltsam.


    hatten sich nicht ohne Grund auf das Radar vom Team verirrt

    Ja, nur ist halt der Grund, dass euch selber was komisch vorkommt oder wenn irgendwer Beiträge meldet. Das ist aber nun kein objektiver Maßstab.


    Außer bei Männern, die hier mit „ich bin der Partner von *alteingesessener Nick*“ aufgetaucht sind, ist mir jetzt kein Mann in Erinnerung, der nicht irgendwann mal blöd angemacht worden wäre, weil er als Mann zu irgendwas eine Meinung hat oder schreibt. Ich finde das auffällig, aber ich glaube nicht, dass „Genderkacke“ die richtige Kategorie dafür ist.

    Zweitaccount mit Männernamen

    Ich vermute übrigens, es ist schon eine Kombination aus männlichem Namen plus Erfahrungshintergrund von außerhalb, die hier zu Konflikten führt. Wer sich mit einem männlichen Accountname auf Gebieten bewegt, die wir alle von zuhause kennen, der kann hier auch längere Zeit zufrieden mitschreiben.


    Aber haben halt naturgemäß alle keine Vorstellung davon, wie sich der verwittwete Vater unserer Kinder durchschlagen würde.

    wichtig ist allerdings bei Desinfektionsmitteln, dass lange genug gerubbelt wird, am Ende der 30 Sekunden Einwirkzeit wird erst das Pflegemittel freigesetzt.

    Hm. Bist du da sicher? Das klingt irgendwie nicht so wie ich Desinfektionsmittel kenne.

    ...die stehen noch so da wie sie waren.

    Manchmal hat man eben einfach beim ersten Lesen eine bestimmte Brille auf und muss sich tierisch aufregen. Und beim zweiten Lesen sieht man dann, dass es gar nicht so schlimm war.


    Talpa , dass du jetzt „schade“ schreibst, wenn derFabian sagt, er will deinem Rat folgen, finde ich übrigens etwas inkonsitent.


    Ich hatte mich heute mittag übrigens missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nicht zusammen mit anderen auf irgendwen drauf hauen, sondern den Blick von einem Nebenschauplatz weg und darauf hin ausrichten, wo ich das Problem sehe.

    Was lustig ist, dass man selbst auf der Ebene „ein Thread im Forum“ noch prokrastinieren kann :D .


    Eigentlich würde ich nämlich schon länger mal unbedingt die Frage diskutieren, ob man Trans-Identitäten anders erklären kann als als das Ergebnis einer Vergiftung mit Genderkacke.

    Kann sich ja jede(r) mal selber fragen: würde man dem großen Sohn ein rosa Rad kaufen, damit die Tochter es später auch nutzen kann?

    ich finde das eine spannende Frage, würde aber einen anderen Schluss daraus ziehen.


    Mein Eindruck ist, dass es als anmaßend empfunden wird, wenn Jungen oder Männer Kleidung für Frauen oder Mädchen anziehen oder sich mit rosa Accessoires umgeben. Also gerade das Gegenteil von „rosa ist eine Abwertung“ .


    Es ist eigentlich von unserer Biologie vorgegeben, dass man mittelmäßige und unterdurchschnittliche Männer nicht wirklich braucht. Bei Mädchen gibt es so eine Hierarchie nicht. Mädchen sind alle relevant. Wer sich als Junge mit Mädchensachen umgibt, lehnt also offensichtlich sein Schicksal ab, dass er was leisten muss um als wichtig zu gelten.


    derFabian So besser?

    Die Raben bilden #ja

    Andere Richtung, aber: ja.


    Ich war vor zwei Jahren oder so das erste Mal mit Blutung bei einer Frauenärztin, die dann gemeint hat „das geht aber nicht“. Und dann habe ich echt kurzzeitig gedacht, dass ich offensichtlich in 30 Jahren kein einziges mal zufällig mit Blutung bei der Frauenärztin war.


    Ich wäre von mir aus nicht auf die Idee gekommen, dass das irgendwie problematisch ist - und ich vermute mal, dass es halt bei meinen früheren Frauenärztinnen auch keins war.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das gelingen kann. Dazu müsste sie allerdings motiviert sein, das zu tun. Also es wird ja einen Grund geben, wieso sie den Tag vorzugsweise verschläft, ist der noch akut?


    Wenn sie wirklich motiviert ist, dann würde ich eine Umstellung versuchen. Erstmal um 14 Uhr wecken und dann Einschlafen um Mitternacht mit Hilfe von Melatonin.

    Zur Verschreibbarkeit: Ich habe hier auch ein Kind, das Melatonin verschrieben kriegen würde. Aber der Kinderarzt darf das nicht. Das ist eine Vorgabe der Krankenkasse. Die Aussage unseres Kinderarztes war, dass es Kinder- und Jugendpsychiater sowie Augenärzt:innen verschreiben dürfen.


    Eine private Krankenversicherung wird da nicht reklamieren, weil unter den möglichen Mitteln gegen Schlafstörungen ist Melatonin eins der billigeren.


    Dabei mussten nur regelmäßig die Leberwerte überprüft werden, vielleicht ist das ein Thema bei Melatonin, weshalb sich Ärzte scheuen, das Jugendlichen zu verschreiben?

    Das ist definitiv nicht das Problem. Melatonin ist eine sehr gut erforschte körpereigene Substanz, die macht keine unbekannten Nebenwirkungen.


    Ich sehe das auch da, wo VivaLaVida es sieht. Unsere Arzneimittelpolitik wird vom Verband der forschenden Pharmaunternehmen mitgesteuert, und der ist primär an etwas anderem interessiert als an preisgünstiger Versorgung.

    Noch was zur Dosierung, weil VivaLaVida oben was schrieb von „für uns Erwachsene zu niedrig“.


    Bei uns ist das umgekehrt. Je älter, desto niedriger ist die Dosierung die wirkt.


    Das macht meiner Einschätzung nach auch Sinn, denn der Spiegel von vielen (oder allen?) Hormonen wird mit dem Alter niedriger, d.h. was der Körper als Ersatz erwartet, nimmt auch ab.


    Bei der Dosierung von Melatonin gibt es übrigens auch noch einen kontraintuitiven Effekt. Es kann sein, dass die höhere Dosierung schlechter wirkt als die niedrigere. Also wenn Dosiserhöhung keinen Effekt bringt, kann man es auch mit Dosisreduzierung probieren.


    Das gilt aber natürlich nur in einem gewissen Rahmen. Der Härtetest, den ich aus der Ferne mal mitgekriegt habe, hatte dann doch einen ordentlichen Effekt. Da hat das Kind die schlecht verstaute Packung Melatonin vom Vater (150 Stück mit 3mg oder so) entdeckt und innerhalb von einem oder zwei Tagen gegessen. So genau lies sich das nicht rekonstruieren. Es hat dann ein paar Tage sehr sehr viel geschlafen, wirkte ansonsten aber eigentlich gesund.

    Die rätselhafte „Krankheit“ hat sich dann aufgeklärt, als der Vater das nächtse Mal Melatonin nehmen wollte.


    Das ist aber auch das Schöne an Melatonin: Es ist nicht gefährlich. Es ist nur teuer. #angst

    Bekommt man die Rezeptfrei?

    Ja.

    Und hat keinen Haken, außer, dass ein Gewöhnungseffekt eintreten kann. Hatten wir mal nach ner längeren Einnahmephase, nach einer Pause hat es aber wieder gewirkt und aktuell brauchen wir es nicht.

    Das interessante: Als Medikament ist Melatonin verschreibungspflichtig. Melatonin darf aber (wegen der EU und weil es harmlos ist) auch als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, da ist es natürlich rezeptfrei.


    Bei den vielen Anwender:innen ist es mit dem Gewöhnungseffekt übrigens andersrum. Wenn man die innere Uhr wieder richtig eingestellt hat, indem man ein paar Tage abends zu gleichen Zeit Melatonin genommen hat, dann geht es auch wieder ohne.


    Den einzigen mir bekannten Haken gibt es für immunsupprimierte Menschen. Im echten Schlaf läuft das Immunsystem besser, Melatonin macht mehr echten Schlaf, also auch mehr Aktivität des Immunsystems.

    Aber wenn Anna sich trennt, steht Marcus alleine mit seinem Vollzeitjob und 5 Kindern da. Anna kann als Langzeitarbeitslose noch nicht mal nennenswert Unterhalt zahlen und zum "um die Kinder kümmern" kann man vom Gericht nicht verurteilt werden.

    Ja, das kann man so sehen. Wer Kinder aufzuziehen hat, ist immer irgendwie abhängig von Unterstützung.


    Deswegen finde ich es auch irgendwie seltsam, wenn wie bei claraluna der Vergleich nur unter Leuten stattfindet, die irgendwie Elternsein damit koordinieren ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es gibt aber halt auch Leute, Männer wie Frauen, die einfach keine Kinder haben. Und auch keine wollen. Weil es ihnen zu viel Stress wäre.


    In der obigen Situation würde übrigens natürlich auch Marcus Unterhaltsvorschuss bekommen.

    Zum Risiko: Das gibt es auch anderswo. Wer irgendwo erwerbstätig ist, kann auch Pech haben, den Job verlieren und dann nichts mehr gescheites finden.


    Wir sind im Café, also keine Namen, aber es gab das durchaus auch schon im Forum: Gut verdienender Mann, Pech mit der Branche, macht jetzt irgendwelche Hilfsjobs und ist ansonsten höchst frustrierter und halbherziger Hausmann.

    Die Rentenansprüche aus der vergangenen Erwerbstätigkeit bleiben ihm, neue wird er nur noch wenige erwerben können.


    Ich sehe da nicht wirklich einen großen Unterschied zum „Job“ einer Hausfrau.

    Du weißt wie die Lehrerinnen hier gerade im Stress sind? Hat der Mann im Beispiel nicht. Der muss nicht den Spagat zwischen Kindern und Beruf schaffen. Insofern ja klar, Frauen sind sich selbst die schlimmsten Feinde.

    Hat denn irgendwer einen Schaden davon, dass der Marcus nicht im Stress ist?

    claraluna , wieso stützt die Anna aus dem Interview das Patriarchat?


    Ich fand im Interview ein bisschen seltsam, dass die Interviewerin so auf dem Ehevertrag rumgeritten ist. Was glaubt die denn, was man für magische Dinge in einem Ehevertrag regeln könne? Offensichtlich verdient der Marcus ordentlich und ohne Schummelmöglichkeiten, Kinderunterhalt müsste er also auf jeden Fall zahlen, und der Spielraum für nachehelichen Unterhalt wäre bei 5 Kindern eh nicht so beeindruckend.

    Nachdem Nuhr so schön Werbung für das Buch von Alice Hasters gemacht hat.


    Es gibt dieses Buch - soweit ich das beurteilen kann für umme - auch auf Spotify zum Hören, gelesen von der Autorin.

    Ich hab nachdem ich das gestern mitbekommen habe heute erstmal fünf Exemplare gekauft, hab ich doch direkt die Weihnachtsgeschenke für alle.

    Hast du es gelesen (oder gehört)?


    Ich habe bisher ein knappes Viertel gehört und finde es bisher nicht besonders überzeugend.

    So ähnlich habe ich das auch. Das ist bei mir einfach trockene Haut, die teilweise etwas aufreißt.


    Dass die Creme dann erst mal brennt, wenn es schon offen ist, ist halt so. Mittelfristig helfen tun Cremes da trotzdem. Noch besser wäre es, vorbeugend Creme zu verwenden. Es ist eigentlich ziemlich egal welche, hauptsache es ist Fett drin.


    Außerdem hilft es, konsequent draußen Handschuhe anzuziehen, dann trocknen die Hände nicht so schnell aus.


    Edit: Jetzt habe ich nochmal geschaut und festgestellt, dass Nollaun eigentlich ziemlich genau das Gleiche geschrieben hat. #schäm


    Zur Zeit nehme ich bei solchen Problemen übrigens reines Arganöl, davon ganz wenig, und danach die Hände nass machen und wieder abtrocknen. Das brennt dann nicht mal (das tut nur im Geldbeutel weh).