Beiträge von Xenia

    Wie seht ihr (die nicht Mainstream denkenden nenne ich es jetzt mal vereinfachend) das denn mit dem "Plan, die Weltwirtschaft zum Einstürzen zu bringen"? Das höre ich aus diversen Quellen.

    Diese These ist mir zum ersten Mal vorgestern abend über den Weg gelaufen.

    Es gibt da ein völlig irres Konstrukt, bei dem das alles in sich halbwegs schlüssig wäre, wenn nicht die Naturwissenschaften da wären, wo sie heute sind. Aber man kann eben Hormone heute problemlos chemisch oder biotechnologisch synthetisieren und es gibt folglich keinerlei Bedarf an Säugetierblut mehr für die Herstellung von Hormon-Medikamenten.

    Es wäre mir neu, dass es eine Korellation zwischen Atheismus/Agnostismus und dem Glauben an Verschwörungstheorien gibt.

    Das würde wenn, dann auch frühestens in der zweiten Generation gelten.


    Es gibt Menschen, die das starke Bedürfnis haben, an etwas zu glauben.

    Wenn man diesen Menschen rechtzeitig eine vernünftige Religion angeboten hat, ist alles in Ordnung. Wenn sie aber in einem völlig atheistischen Umfeld aufwachsen, dann suchen sie sich halt selber was aus, und ob das dann hilfreich ist, ist eine Frage von Zufall. Die starken Verschwörungsideologie-Anhänger sind - soweit ich das überblicke - nicht die gläubigen Katholikinnen.


    Wenn man beides ablehnt, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie man das, was da an Mist gebaute wurde, erklären will.

    Eigentlich gerade anders rum, oder? Wenn man Neoliberalismus für gut hält, kann man sich den Mist schwer erklären.

    Patriarchat ist schuld

    Das stimmt aber doch auch. An so gut wie allem. Und im Gegensatz zum Kapitalismus würde es sich eigentlich recht einfach abschaffen lassen.


    Mich wundert es auch, dass das so in deiner Aufzählung auftaucht, und ich frage mich, ob du die Diskussion von vor ca 30 Jahren mitgekriegt hast, an deren Ende eigentlich nur irgendwelche kommunistischen Sekten noch die These von Hauptwiederspruch (zwischen Kapital und Arbeit) und Nebenwiderspruch (Patriarchat) hochgehalten haben. Was jetzt die Frage nahelegt: Fühlst du dich einer dieser Sekten nahe? ;)


    Wir werden belächelt von denen, die sich einfach nicht vorstellen können oder mögen, dass hinter den Dingen System stecken könnte.

    Ich kann mir viel vorstellen und habe auch keine großen Ängste. Ich glaube sogar, dass es einiges gibt, was nicht offen diskutiert wird (eben die Nato Geheimarmeen zum Beispiel). Und die offizielle Version von 9/11 halte ich auch für extremst unwahrscheinlich.


    Ich halte es aber trotzdem für ein Zeichen extremer Leichtgläubigkeit, wenn jemand an Chemtrails oder an Mikrochip-Überwachung durch Impfungen glaubt oder daran, dass irgendwer absichtlich einen Virus freigesetzt hat oder einfach mal gezielt und absichtlich die Freiheitsrechte abschaffen wollte.


    Weil: An diesen Theorien fehlt nämlich quasi alles, was eine reale Verschwörung ausmachen würde. Vor allem ein positives Ziel, das für die, die es verfolgen, lohnenswert wäre.

    Die Mutter hatte immer wieder darauf verwiesen, dass ihre Tochter sehr wohl geimpft war. So was wird natürlich nicht in den Mainstream-Medien gezeigt. Es wird uns einfach Wissen vorenthalten.

    Das glaube ich sofort, auch wenn ich selber noch nie davon gehört habe. Aber ist es relevant? Hat irgendwer behauptet, dass Impfen in jedem Einzelfall erfolgreich wäre? Nein!


    Es gibt einfach viel zu viel Informationen, die irgendwer interessant finden könnte, als dass man alles in den Medien berichten könnte.


    Und niemand würde dagegen protestieren, weil niemand mehr in größeren Gruppen als zu zweit vor die Tür gehen darf,

    Es würde auch so kaum jemand dagegen protestieren, weil im so gut wie alle, die schon mal eine Demo angemeldet haben, auch verstanden haben, wieso die Maßnahmen jetzt sein müssen.


    Es gab übrigens eine Ausnahme in Berlin, das nannte sich wenn ich es richtig verstanden habe „Hygiene-Demo“ - und die Leute waren gegen die Maßnahmen und haben zwischen sich 1,5 m Sicherheitsabstand gelassen und die Polizei hat die Demo dann trotzdem abgeräumt.

    Sie schickt mir Links zu Videos, in denen der Untergang des Finanzsystems prophezeit wird (mit dem Ausgang, ein sozial gerechtes Finanzsystem zu schaffen - was ich widerum gar nicht so übel fände), was für Menschen mit viel Geld und Besitz (also mich nicht) arg treffen könnte. Ihr Fazit ist, Bargeld zu horten und "die da oben" ordentlich zu verfluchen.

    Ja. Das ist so ein Beispiel, wieso ich mir das Lächeln bei manchen VTlern nicht verkneifen kann. Was ist Bargeld, wenn nicht Teil des Finanzssystems?

    Meines Wissens gilt dieses Problem der Formbarkeit der Augen nur für Kinder und Jugendliche.


    Und auch da nicht für alle. Manche haben einfach Pech mit den Genen und wären auch bei idealem ausführlichem täglichen Fernblick kurzsichtig geworden.

    Etwas ungünstiger Zeitpunkt für solche Probleme! Hier ist gerade allgemeiner Ausnahmezustand, aber bei dir ist natürlich zusätzlich noch ein spezieller Ausnahmezustand.


    Was du mit der Pumpe abpumpen kannst, hat quasi nichts damit zu tun, was das Baby rauskriegt. Auch wenn die Pumpe am Anfang viel mehr abpumpen konnte, muss das nicht heißen, dass das Baby jetzt nichts mehr rauskriegt.


    Wann hat denn die Krankenschwester das letzte Mal drauf geschaut? Kannst du eine Stillberaterin oder eine Hebamme fragen?

    Ich bin allerdings gerade auch dabei meinen Sohn zu bearbeiten. Er möchte unbedingt Moped fahren und ich würde ihm lieber ein Ebike kaufen für die weite Strecke zur Berufsschule ab September. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.

    Wenn er faul sein will, kann er ja auch ein elektrisches Moped fahren oder ein eigentliches eBike (also das mit Versicherungskennzeichen, das mehr als 250W haben darf und mehr als 25 km/h fahren darf).

    Möglicherweise bist du auch einfach im falschen Fahrradladen gewesen. Es gibt welche, die inzwischen ihren Schwerpunkt auf eBikes bzw Pedelecs gelegt haben.


    Außer bei Bergen kann ein Pedelec übrigens auch noch bei Gegenwind oder bei leicht angeschlagener Gesundheit sehr sinnvoll sein.

    Drahtesel mir wurde vor 5 Jahren gesagt, dass man auch während der peridode den Abstrich machen kann. Neuere Tests haben damit keine Probleme mehr.

    Das hat sich wohl noch nicht so richtig durchgesetzte. Das letzte Mal, als ich heimgeschickt wurde, weil man während der Blutung keine Vorsorgeuntersuchung machen könne, ist noch keine 5 Jahre her.

    Das sogenannte Klimamanifest der sogenannten Werteunion ist angeblich schon aus dem Dezember.

    Stefan Rahmstorf hat jetzt was dazu geschrieben:

    https://www.spektrum.de/kolumn…st-der-werteunion/1710322


    Das Klimamanifest ist im Artikel von Rahmstorf in einer Internet-Archive Version verlinkt, keine Ahnung, ob es noch irgendwo direkt verbreitet wird. Ich habe angefangen, es mir durchzulesen, und bin bei der These „Da die Infrarot-Absorptionsbande des Kohlendioxids bereits nahezu vollständig gesättigt ist, beeinflusst der Mensch das Weltklima durch den Ausstoß von zusätzlichem CO2 nur unwesentlich“ ausgestiegen.

    Was bitte ist eine gesättigte Infrarot-Absorptionsbande? Und wie kann dieser Effekt nicht konzentrationsabhängig sein?


    Aber ja, sie haben da natürlich was falsch verstanden.


    Die wilden Behauptungen aus dem Klimamanifest werden hier genauer betrachtet:

    https://skepticalscience.com/d…mamanifest-WerteUnion.pdf

    Ich bin einfach nur erstaunt, weil ich angenommen hatte, dass man in Deutschland es einfacher hätte mit dem stillen, weil die Betreuung nach der Geburt phantastisch ist und weil man so lange Mutterschutz und Eltern Zeit hat. Aber das scheinen ja keine Kriterien zu sein. Der gesellschaftliche Druck scheint da wichtiger zu sein.

    Doch, das sind wahrscheinlich schon Punkte, die eine Rolle spielen, aber in die andere Richtung als man so spontan denken würde.


    Die kurze Stilldauer in Deutschland hängt damit zusammen, dass es den Babynahrungsfirmen verboten ist, für Pre-Milch Werbung zu machen. Sie dürfen erst ab Beikostalter mit ihrem Marketing anfangen. Und dann werden Broschüren verteilt, in denen „Stillen oder Flasche“ gleichberechtigt als Mahlzeiten aufgelistet werden und durch Beikost „ersetzt“ werden. Wer das liest und glaubt, hat ziemlich schnell „nicht mehr genug Milch“ oder ist ansonsten genervt von dem schrecklichen Aufwand, den die Babyernährung auf diese Art hat.


    Nur wer diesen Kram nicht glaubt, kann locker und entspannt weiterstillen - und wenn das Ende der Elternzeit naht, ist das Kind oft auch alt genug, tagsüber ohne Muttermilch auszukommen. Teure Anschaffungen unnötig.


    Im Gegensatz dazu gibt es in den USA eben keine so lange Elternzeit und damit offensichtlich jemand, der Interesse hat für gutes Marketing fürs Stillen, nämlich die Hersteller der Milchpumpen.

    Irgendwie deprimierend, dass sich das in den letzten 20 Jahren überhaupt nicht geändert hat.

    Xenia, ich glaube, es ändert sich. Aber langsam, sehr langsam. Und in Wellen, die mal in die eine oder andere Richtung ausschlagen. Und es ist sehr abhängig von der Gegend und dem konkreten Umfeld. Aber ich glaube schon, dass seit den Sechzigerjahren die Akzeptanz des Stillens langsam aber deutlich zugenommen hat.

    Die Akzeptanz des Stillens insgesamt, ja klar. In den ersten paar Monaten sind die gesundheitlichen Unterschiede ja auch wirklich krass und lassen sich auch in nicht ganz perfekten Studien problemlos abbilden.


    Aber die Akzeptanz des Langzeitstillens? Das hat sich in den 15 Jahren, in denen ich hier Diskussionen dazu lese, nullkommgarnicht verändert. Die einzelnen Mütter berichten immer, dass es in ihrem Umfeld langsam besser wird. Aber das liegt halt daran, dass sie selber älter und selbstsicherer werden und die Menge der Leute, die ihnen meint, blöd reinreden zu müssen, abnimmt.


    Eine positive Veränderung gibt es wohl beim Babytragen. Da sieht man halt auch Vorbilder, und kann das dumme Geschwätz von Pseudofachleuten leichter einordnen.


    Beim Sauberbleiben gibt es auch keine Fortschritte. Das war mal als Sensation in den Medien und zwei Pampers-Marketingkampagnen später ist es wieder vergessen.

    Frage von meinen Kindern: warum denken so viele Menschen, erwachsene wie Kinder, dass Maedchen grundsätzlich besser malen und zeichnen können als Jungs?

    Das denken sie höchstens im persönlichen Kreis. Die „großen Künstler“ sind trotzdem Männer.


    Der Prozentsatz der Ausstellungsstücke von Künstlerinnen ist in vielen Museen im einstelligen Bereich, bei den „alten Meistern“ gibt es oft überhaupt keine Frauen.

    Ist der Effekt, den sie da beobachtet hat, irgendwie überraschend?


    Ich finde eigentlich auch nicht wirklich, dass das Gender-Kacke ist, sondern das hat halt was mit der Hauptbeschäftigtung an Karneval und mit der sexuellen Orientierung der Anwesenden zu tun.