Beiträge von Xenia

    Das hat jetzt nicht direkt was mit Rezo zu tun, aber mit dem Thema seines Videos.


    Am Ende des folgenden Blog-Beitrags ist das „interne Diskussionspapier“ verlinkt, mit dem diese beiden CDU-Funktionäre aus Sachsen-Anhalt ihren Plan einer anderen Haltung zur AfD begründen:

    https://sixtus.net/die-cdu-sa-…ionalen-mit-dem-sozialen/


    Ich finde diesen internen Einblick in die Diskussionen total spannend. Dass es denen ganz offiziell nicht um die beste Lösung geht für das jeweilige Problem geht, sondern um die beste Lösung für ihr Klientel. Dass sie den Staatshaushalt als etwas ansehen, was zwischen den Parteien verteilt wird (und wo sie nächstes Mal besser aufpassen müssen, dass sie mehr abkriegen und die Koalitionspartner weniger). Dass sie ganz offen zugeben, dasss sie die Strategie der assymetrischen Demobilisierung verfolgen.


    Aber vor allem: Dass sie scheinbar wirklich ernsthaft glauben, es würde bei den Grünen und der Linken Politiker/innen geben, die die Oppsositionsrolle bevorzugen. Und dass sie das auch noch moralisch verwerflich finden.

    Man kann doch "nur diesen Thread durchsuchen" wählen.

    Dann bekommt man zumindest nur die Beiträge des gewünschten Threads von Person x angezeigt (also theoretisch, praktisch nie getestet).

    Funktioniert das bei dir?


    Wenn ich „dieses Thema“ durchsuche, dann mache ich das mit der Lupe rechts oben. Da habe ich dann aber nur die Option „Begriff“ und nicht die Option „Autorin“.


    Wenn ich das Formular zur erweiterten Suche benutze, dann kann ich zwar eine „Autorin“ angeben, aber ich habe keine Option, die Suche auf einen bestimmten Thread einzuschränken.


    Das würde nur mit Admin-Rechten funktionieren, dann könnte man sich schnell ein Unterforum anlegen, den Thread dort rein kopieren und dann dieses Unterforum durchsuchen. ;)

    Und 7 Jahre Supernanny (2004-2011) als "kurze Zeit" zu bezeichnen.... Nun ja, Zeiten sind ja relativ.

    Seit Ca. 2012 tritt sie bedürfnisorientiert auf. Meiner Meinung nach ziemlich zeitgleiche mit dem, dass Bedürfnisorientiertheit salonfähig wurde....

    Salonfähig ist inzwichen wohl die bedürfnisorientierte Erziehung, und das hat sicher auch was mit dem positiven Wirken von Katia Saalfrank zu tun. Sie selbst ist aber einen Schritt weiter und identifiziert sich nicht mehr mit dem Konzept von Erziehung.


    Und du kannst wirklich nicht behaupten, dass „unerzogen“ inzwischen schon Mainstream wäre. Da kriegt man ja selbst bei den Raben noch regelmäßig Kritik für.


    Man sollte bei der ganzen Kritik an der Supernanny auch daran denken, dass der stille Stuhl die körperlichen Strafen ersetzt hat, die zwar in Deutschland seit dem Jahr 2000 verboten sind, wo aber ein Unrechtsbewusstsein selbst heute noch nicht in allen Familien angekommen ist.

    Ich habe den Originalartikel gelesen,

    Ich habe inzwischen auch noch den Originalartikel gelesen, und kann bei Marienkaefer unterschreiben

    Ich empfehle anstelle des anstrengend-empörten ZEIT-Artikels den Originalartikel, Trash-Zeitung hin oder her

    ich finde trotzdem die Art und Weise, wie hier über eine bestimmte Frau (!) geschrieben wird, unmöglich. Es muss doch machbar sein, eine eigene Position zu einem Thema darzulegen, ohne andere Menschen dabei runterzumachen.

    Ich wäre jetzt mal davon ausgegangen, dass sich Helena Christensen von dem Artikel nicht runtergemacht fühlt. Hast du andere Informationen?

    Sie ist ein Model und lebt davon, dass Leute über sie reden und Fotos von ihr anschauen. Sie macht auf diesen Fotos keinen schlechten oder alten Eindruck.


    ainu , hast du den Original-Artikel gelesen? Ich finde die Besprechung in der Zeit hat nicht viel mit dem Artikel von der Ms. Shulman zu tun, du?

    Ich finde ja den Umkehrschluss so gefährlich. Wenn ich als junge Frau im kurzen Rock rumlaufe dann signalisiere ich dann also, dass ich bitte geschwängert werden will?

    Nein. Über deine Wünsche oder Pläne sagt der Original-Umkehrschluss nichts aus. Nur über dein Potenzial.


    Ich hab den Originalartikel nicht gelesen, und den von der Zeit auch nicht ganz, aber hat diese Modezeitschriftsfrau nicht einfach darüber philosophiert, wieso es seltsam aussieht, wenn eine alte Frau junge Mode anzieht? Oder war das echt eine Handlungsanleitung?

    Da die Sportwelt aber nunmal streng nach Männern und Frauen geteilt ist,

    Daroan hat dazu schon was geschrieben, aber als Ergänzung: Meines Wissens gibt es einige Sportarten, in denen es keine Unterteilung gibt oder aber keinen Zwang, als Frau im Frauenwettbewerb zu starten. Z. B. Reiten, Motorsport, Schach.

    Es werden außerdem meines Wissens auch generell nur Frauen untersucht, ob sie genetisch Frauen sind, ob ein Mann „echt“ ist, interessiert verständlicherweise niemand.

    Es heißt eben the bus driver, aber DER Busfahrer. Auf „the bus driver“ kann man genauso gut mit „he“ wie mit „she“ referenzieren, aber nicht auf der Busfahrer.


    Ich finde man erkennt sehr schön, dass geschlechtsneutrale Berufsbezeichnungen auf Deutsch nicht funktionieren, daran, dass es bei ursprünglich weiblichen Berufsbezeichnungen gar nicht probiert wird.

    Gerät hier eigentlich alles, was nicht völlig in die Blase passt, gleich unter Trollverdacht?

    Es war kein Verdacht, und auch kein Diffamierungsversuch, sondern nur die Frage, ob es aus tiefstem Herzen ernst gemeint ist. Anja ist mit dem Teil der Argumentation, den ich verstanden habe, sehr nahe an dem, was ich sonst so in meiner Blase höre.


    Ich halte es eben für absolut nicht machbar, zu sagen „Frauen sind mitgemeint“. Und ich finde die Argumentation, dass Russen hellblau und dunkelblau besser unterscheiden können, spricht eher dafür, nicht einfach die männliche Form für alles zu benutzen.


    Andersrum gefragt: Wieso diskutieren wir nur über generisches Maskulinum, aber nicht (bei Berufen wie Hebamme, Krankenschwester und Kindergärtnerin) über generisches Femininum? Wieso mussten dafür zwangsläufig neue Worte gebildet werden?

    Dass das generische Maskulinum verwendet wurde betrifft typischerwiese männlich besetzte Berufe, und da frage ich mich was der Sinn dahinter ist, den Frauen quasi eine andere Berufsbezeichnung zu geben. Wie kommt man auf die Idee? Also in einem Zusammenhang wo das Geschlecht komplett irrelevant ist (=> sein SOLLTE)? Was für Vorteile bietet das? Oder andersherum: Was für Probleme entstehen in Sprachen die diese Unterscheidung einfach nicht machen?

    Der erste Hebammer bekam gleich eine eigene Berufsbezeichnung (Geburtspfleger), ebenso hat man die Krankenschwestern abgeschafft, weil es Männern ja nicht zuzumuten ist, in der Sprache unterzugehen.


    Anja, ist das dein Ernst was du da so schreibst oder trollst du gerade?

    Die ersten paar Mal, die ich dieses Rätsel gehört habe, war das Kind ein Sohn. Und ich vermute mal, in der amerikanischen Version mit 15%-Lösequote, ist es auch ein Sohn. Wenn nämlich in der Geschichte bis dato nur Männer vorkommen, ist der Schritt zu einer Ärztin wesentlich weiter als wenn es schon eine Tochter gibt.

    Darüber bin ich auch gestolpert. Als sei das ein unfassbares Experiment, dessen Ausgang geradezu gefährlich sein könnte. #rolleyes

    Was ja auch völlig korrekt ist. Unabhängig vom Geschlecht der Kandidat/innen.


    Die Fehleinschätzung des Plakates ist nur, dass es auch positiv sein könnte, die FDP zu wählen.

    In den englischsprachigen Ländern kann man kein Schreiben-nach-Gehör machen, weil es da diese 1-1 Zuordnung zwischen Laut und Schrift nicht gibt. (Bei uns gibt es sie auch nicht perfekt, aber so bei der Mehrheit der Worte.)

    In der US-amerikanischen Pädagogik diskutiert man sogar teilweise, ob man „Phonics“ (die Grundlage für Schreiben-nach-Gehör) als Thema überhaupt behandeln soll, weil die meisten Wörter schlicht auswendig gelernt werden müssen.


    Im Italienischen und Französischen dagegen gibt es eine sehr strenge Zuordnung (außer bei Fremdwörtern) da könnte man es also im Prinzip machen.

    Ich bin mir da nicht so sicher. Denn dann müsste es ja noch weiterregnen, wenn die Wolke schon eine ganze Weile durch ist. Das ist aber nicht so.

    Nur, wenn du davon ausgehst, dass die Wolke auch am Rand regnet. Aber bei denjenigen Wolken, die du so abgegrenzt von unten sehen kannst, ist das sicher nicht immer so. Die sind oft ziemlich kegelförmig und haben nur in ihrer Mitte eine Höhe, bei der Regen bei rauskommt.