Beiträge von Xenia

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    Die Keimzellen besitzen einen haploiden Chromosomensatz, also quasi nur die Hälfe des Erbguts, und wird erst mit der Verschmelzung der anderen Keimzelle zum vollständigen dioploiden Chromosomensatz.

    Das stimmt, ist aber trotzdem nicht ganz die Antwort auf die Frage von Duracellteenie.


    Ich dachte, dass in den unbefruchteten Eizellen das komplette Genom ist, und erst bei der Verschmelzung sich teilt

    Kurz vorher.


    In den unreifen Eizellen ist das komplette Genom der Mutter. Die Eizelle teilt sich am Ende ihrer Reifung unsymmmetrisch, fast das ganze Zellmaterial und ein haploider Chromosomensatz bleibt dabei in der Eizelle, der andere Teil der DNA bleibt im sogenannten Polkörperchen und wird noch ein Weilchen mitgeschleppt. Ich weiß nicht genau bis wann, aber gut möglich, dass das Polkörperchen bei der Verschmelzung noch dabei ist. Der Inhalt hat aber - soweit man weiß - keine Funktion mehr.

    Ich finde solche Geschichten sehr beruhigend.


    Ich habe mit meiner Kleinen gerade die Kieferorthopädin gewechselt, weil die alte gemeint hat, dass sie diese Zahnfehlstellung nicht ohne feste Spange korrigieren kann. Der neue meinte, dass er mal schaut ob es ohne geht, aber er beantragt auf jeden Fall mal auch eine feste Spange bei der Krankenkasse.


    Es kann also sein, dass wir zu irgendeinem Zeitpunkt dann noch eine Zweitmeinung brauchen 🤓. Oder einen anderen Kfo.


    Es muss hier leider ohne feste Spange gehen, weil wir ein Haushalt ohne hinreichenden feinmotorischen Fähigkeiten sind. Wenn man das Zähneputzen nicht mehr vollständig an die elektrische Zahnbürste delegieren kann, haben die Zähne ein Problem.

    Bei der Frühbehandlung bis vor einem Jahr war das kein Problem, weil nur Milchzähne, aber bei den bleibenden muss man einen anderen Weg finden.


    Meine Grundschul-Freundin hatte einen Zahnarzt, der ausschließlich mit losen Spangen gearbeitet hat. Aber sowas habe ich hier nur für Erwachsene gefunden.

    Also die Umweltministerin hat zumindest gute Vorsätze.


    Das, was vom Verfassungsgericht im Kern für Unrecht erklärt wurde (keinen Plan für nach 2030), war ja im ursprünglichen Entwurf wohl auch schon drin und wurde dann vom Koalitionspartner wieder entfernt.

    https://twitter.com/svenjaschu…/1388051232380620800?s=21

    Kann man schon sagen, was Corona Weltweit für eine Auswirkung aufs Klima hatte?

    Global keine messbaren.


    Es gab im Frühling 2020 weniger menschengemachten Ausstoß von CO2 als im Vorjahreszeitraum. Das wurde allerdings (übers Jahr 2020 betrachtet) leider mehr als ausgeglichen von der geringeren Aufnahme an CO2 durch die Biosphäre. Wir erinnern uns an die zahlreichen Waldbrände.


    Das Klima braucht nicht „weniger neues CO2“ sondern „weniger CO2“ also mindestens mal „gar kein neues CO2“.

    Solange wir da nicht sind, wird es einfach immer schlechter werden.


    Ich über lege noch, wo ich die entsprechende Grafik über die Treibhausgasbilanz von 2020 gesehen habe. Wenn ich sie finde, poste ich sie noch hier.

    Ich frage mich gerade, wer genau jetzt diese gerichtliche Vorgabe praktisch umsetzt.

    Ich befürchte, da passiert vor der Bundestagswahl nicht mehr viel. Das wird ausschließlich für den Wahlkampf benutzt werden. Das Gerichtsurteil hat eine Frist bis Ende 2022 drin für die Änderungen.


    Aber ich hoffe sehr, dass ich unrecht habe.

    Ich habe mich auch sehr gefreut.


    Was ich aber echt erstaunlich fand, dass auch Politiker:innen der Regierungsparteien verkündet haben, sie würden sich darüber freuen. Welche Fernsteuerung hat die davon abgehalten, das Klimagesetz auch ohne Gericht vernünftig aufzusetzen?

    Kalliope , du hast gesehen, dass Elfie und Sohn Diagnostik schon probiert haben, da nichts bei raus kam, und keine Kraft für nochmal ne Runde Arztbesuche haben?


    Ja, man kann darauf aufmerksam machen, dass die Diagnostik nur geht, solange das Problem besteht.

    Aber man darf das Problem auch selber ausräumen, dann ist es auch weg. Und wenn man ums verrecken das Problem wieder haben will, damit man es diagnostizieren lassen kann, dann steht dieser Weg zur Not immer noch offen. 3 Monate Glutenbelastung irgendwann in der Zukunft sind auch nicht ungesünder als 3 Monate Glutenbelastung während der Pandemie.


    Wobei jedem vernünftigen Arzt ein „schwerwiegende Beschwerden Y gehen unter Diät X weg“ auch ausreichen dürfte um ein Attest auszustellen, dass Diät X notwendig ist.

    Mit etwas Druck durch eine Diagnose nur bestimmt leichter einzuhalten. #angst

    Wenn das Gluten wirklich ein Problem ist, dann braucht man für sich selbst keine offizielle Diagnose, um sich gerne an die Diät zu halten, das kann ich dir versichern.


    Es gab hier im Forum schon mehrmals jahrelange Leidensgeschichten, wo Leute trotz Beschwerden erst mit glutenfreier Diät angefangen haben, nachdem sie auch wirklich die offizielle Bestätigung vom Arzt dafür hatten. Die Betreffenden finden diesen Weg auch immer noch richtig - und zwar mit der Begründung, dass man ja mal ein offizielles Attest brauchen hätte können oder irgendwer auf dessen Küche man angewiesen war danach gefragt hat.


    #weissnicht Möglich. Meine Große hat ein paar Jahre lang Gluten nicht vertragen, ohne dass es dafür einen Grund oder eine Diagnose gegeben hätte - es war nie ein Thema, dass ihr irgendwer das nicht gekocht hätte.

    Danach waren die Blutwerte regelmäßig komplett durcheinander, was schließlich auf die Psyche geschoben wurde.

    Boah. Das ist aber schon eine neue Stufe von Ignoranz, wenn man schlechte Blutwerte ignoriert weil psychisch.


    Ich werfe dann mal noch in die Diskussion, dass es keine Vorschrift gibt, Gluten zu essen. Wenn der Sohn Symptome hat, dann darf er auch einfach so, ohne ärztliche Genehmigung, mal glutenfreie Ernährung ausprobieren.


    Das übliche Gegenargument („dann lässt es sich nicht mehr diagnostizieren“) hat sich hier offensichtlich erledigt, weil das Diagnostizieren bereits erfolglos versucht wurde.

    Ernsthaft!!!! Möchte ich wissen, wie oft Politiker bei irgendwelchen Abstimmungen keine Ahnung haben, worüber sie abstimmen?

    Oft. ;)

    Aber das was da beim Parteitag der AfD rumsitzt, dass sind nicht „Politiker“, sondern Parteitagsdelegierte. Die beschließen keine Gesetze, sondern nur irgendwelche Programme.


    Bei bürgerlichen Parteien wird das so gelöst, dass es eine Antragskommision gibt, die sich alles durchlesen muss. Nur einzelne Konflikt-Punkte werden im Plenum diskutiert. Die Masse an Entscheidungen wird einfach vom Parteitag durchgewunken.

    Wenn ich einen Anbieter für eine PV-Anlage suchen würde, dann würde ich wohl bei den örtlichen Dachdeckerbetrieben rumhören. Diese Angebote die per Flugblatt und mit 20 jährigem Stromanbieter-Knebelvertrag kommen, wären mir auch suspekt.

    Andere Veränderungen (E-Auto, Wärmepumpe) machen derzeit finanziell keinen Sinn, solange die Altgeräte einwandfrei funktionieren.

    Wenn du es irgendwie finanzieren kannst, würde ich - auch aus finanziellen Gründen - einen Umstieg auch jetzt schon in Erwägung ziehen.


    Wenn wir als Menschheit überleben wollen, werden die Preise für Mineralöl schon recht bald sehr stark anziehen. Wenn du erst umsteigst, wenn alle umsteigen, wird es schwierig, das alte Auto zu verkaufen und aufwändig, jemand zu finden, der die Wärmepumpe einbaut.


    Außerdem sind die Unterhaltskosten auch jetzt schon für ein Elektroauto niedriger als für einen Verbrenner.

    Ringelblume , der wissenschaftliche Konsens ist aber glücklicherweise, dass der Untergang noch aufzuhalten ist.


    Aber wenn sich die eine Hälfte hinstellt und sagt „es gibt kein Problem“ und die andere Hälfte ebenfalls stehenbleibt und sagt „eh schon zu spät“ - dann wird es natürlich nichts mit dem Überleben.

    wir könnten eigentlich nur noch die Füße hochlegen und den Rest genießen ..

    Bei den Psychologists_for_future wird das als eine der Möglichkeiten aufgeführt, mit denen man sich das Nichthandeln schönredet.


    Echt, so ein Mist.


    Das ist auch keine großartige Erkenntnis, sondern einfach eine Form von Leugnung.


    Edit: Wenn jemand so über sein persönliches Leben redet, dann nennt man das Depression.

    Kennt ihr den Podcast „Das ist eine gute Frage“?


    Wenn man den vollen Genuss haben will, empfiehlt es sich, vorher noch kurz einen Blick in ein Video von den beiden zu werfen.

    Sehr empfehlenswert dafür wäre das hier, wo es um die Notwendigkeit und Praktikabilität von Elektroautos geht.


    Den Podcast kann man auf dem gleichen Youtube-Kanal anhören. Ich bin gerade zur Hälfte mit Folge 16 durch, und bin sehr begeistert von der Fragestellung dieser Folge und den Gedanken dazu. Das ist wirklich sehr sehr hilfreich.

    Ich habe gesagt, das sei so, aber ich soll noch mal nachfragen: Beim Vektorimpfstoff wird die mRNA durch ein Virus in die Zellen gebracht (so wie es ein natürliches Virus aus tun würde, nur dass es nur ein Teil der RNA ist und deswegen nicht das ganze Virus nachgebaut wird). Beim mRNA-Impfstoff wird mRNA mithilfe eines Trägerstoffes in die Zelle gebracht. Es waren Lipide im Nanobereich, richtig? Ist es so, dass diese Nano-Lipidtröpfchen nicht noch woanders reinkommen, wo sie nicht hinsollen? Ich sag, ja, das ist so, aber ich weiß nicht, wieso. Zu Hülf, zu Hülf! Wenn ich im Internet suche, sind die Antworten so komplex, das schaff ich nicht.

    Nein, nicht ganz. Der entscheidende Unterschied zwischen dem mRNA- und dem Vektorimpfstoff ist nicht die Hülle, sondern die Codierung.


    Im mRNA-Impfstoff liegt die Information als mRNA vor.

    Im Vektorimpfstoff ist die Information als DNA gespeichert und wird von der „befallenen“ Zelle erst in mRNA übersetzt. Man hat das deshalb gemacht, weil DNA stabiler ist als mRNA. Für den Körper oder die Impfwirkung hat die Verwendung von DNA an dieser Stelle keine Vorteile.

    Wie Lebendimpfungen genau funktionieren weiß ich nicht. Ich glaube, man nimmt dafür Viren, die halt nicht ganz so gut vermehrungsfähig sind wie das Original, und hofft, dass das Immunsystem schnell genug ist. Also eine Lebendimpfung ist immer ein gewisses Risiko.

    Kann aber auch sein, dass ich da was falsch verstanden habe. Das war vor meinem Virologie-Studium ;) .


    Sowohl Impfungen mit Totimpfstoff als auch welche mit Vektor- und mRNA-Impfstoff funktionieren beide über das Prinzip, dass dem Körper ein Teil des Virus (Antigen) zum „Kennenlernen und als Gegner erkennen“ präsentiert wird, sie unterscheiden sich nur in der Frage, wie das Virusteil in den Körper kommt.


    Der Unterschied ist nur, dass beim Totimpfstoff das Antigen in pharmazeutischen Anlagen hergestellt und dann geimpft wird, bei den modernen Impfstoffen wird nur die Bauanleitung gespritzt und die Körperzellen werden dazu gebracht, das Antigen selber herzustellen.