Beiträge von Xenia

    Aber echt, haben deine rechts und links? Ich glaube, meine Strümpfe sind allesamt symmetrisch - zumindest wüsste ich nicht, woran ich das erkennen sollte.

    Am eingenähten Etikett, auf dem ein L bzw ein R stehen.

    Bei mir nicht, hab gerade nachgeschaut. Weder bei den regulären Strümpfen aus dem Sanitätshaus (übrigens mediven, aber trotzdem „Hautfarbe“ ), noch bei denen für 30 Euro von Amazon.

    Sind ja auch für rechts und links, aber aus meiner Laiensicht ist das auch medizinisch sinnvoll.

    Naja, wenn es nur um eine Verletzung an einem Fuß geht, dann braucht man auch nur einen Strumpf.


    Aber echt, haben deine rechts und links? Ich glaube, meine Strümpfe sind allesamt symmetrisch - zumindest wüsste ich nicht, woran ich das erkennen sollte.

    Glückwunsch! Was für eine Anziehhilfe ist es denn jetzt geworden?


    Bei Gelegenheit würde mich noch interessieren, welche Farben von Strümpfen mit welchen Rockfarben zusammenpassen und welche nicht.


    Ich habe meine Kompressionsstrümpfe in irgendwelchen Milchkaffee-Farben mit verschieden hohem Milchanteil und weiß nicht, was da mehr oder weniger schick sein sollte.

    Nicht gut gecremte Haut wächst langsamer, sondern gut gepflegte Haut (kann auch völlig ohne Pflegeprodukte sein) reift stabil aus.

    Viele Hauterkrankungen gehen mit vermehrter Zellbildung einher. Es bleibt der Basalzellschicht nix anderes übrig, als überhastet immer neue Zellen nachzuschieben. Die dann nicht innerhalb von 4 Wochen an der Oberfläche ankommen, sondern in ein- oder zwei Wochen. Und damit eben keine vernünftige Barriere bilden, weil sie keine Zeit hatten Ceramide zu bilden und selbst einen Reifeprozess zu durchlaufen.

    Bei keinem deiner Punkte da kann oder will ich widersprechen.


    Daher ist eine Kompressionstherapie ja eine Dauertherapie, dadurch wird nich geheilt, sonder einer Verschlechterung z.b. der Haut durch den schlechten venösen Rückfluss vorgebeugt.

    Die Kompressionstherapie ist nach meinem Verständnis deshalb in vielen Fällen eine Dauertherapie, weil das ursprüngliche Problem durch die Kompression nicht weggeht.

    Wenn man nach einer Thrombose oder einer OP einen Kompressionstrumpf tragen muss, dann gibt es einen Auslöser für das Problem, die Sache kann heilen, und dann ist der Strumpf irgendwann überflüssig.


    Aber bei Venen, die einfach durch die Belastung schlapp geworden sind, oder bei Beinen, die mit der Zeit immer mehr Wasser ansammeln, geht die Ursache ja nicht irgendwann wieder weg. Weder wird das Bindegewebe stärker noch wird der Mensch insgesamt jünger.


    Aber trotzdem kann die Kompression auch in diesem Fall Heilungsvorgänge ermöglichen. Kleine, nichts weltbewegendes.


    Dieses Jucken-durch-in-Form-Bringen, das dann irgendwann auch wieder aufhört, habe ich vorher schon an zwei anderen Stellen erlebt und es ist wirklich sehr charakteristisch.

    Beim ersten Mal habe ich es auch nicht erkannt (weil: kein Mensch erzählt einem, dass das möglich wäre). Da hatte ich gedacht, Bügel-BHs sind nichts für mich, vertrage ich nicht, weil unerträglicher Juckreiz.

    Bei der zweiten Situation gab es eine einschlägige Vorwarnung, und zwar von Julie Tupler (da hatte ich auch einen Thread dazu). Unerträglicher Juckreiz, der sich mit Eincremen beruhigen lies, aber nach ein paar Tagen konsequentem Bandagieren war der Juckreiz dauerhaft wieder weg.


    Die Beobachtungen von die.lumme würde ich so erklären:


    A) Die Kompression juckt, wenn sie häufig und lange genug getragen wird. Aber nicht sofort, sondern erst nach einem oder ein paar Tagen, so dass die Geschichte glaubwürdig ist, dass es die belastete Haut wäre, die da jucken würde. Bei allen, die sich brav an „nur tagsüber tragen“ halten, wird es ziemlich lang brauchen, bis das Jucken ganz aufhört. Wenn es überhaupt aufhört. Es gibt also keinen Grund für niemanden, die Geschichte mit „Haut braucht dann Pflege“ anzuzweifeln.


    B) Die Hautzellen bleiben in den Strümpfen hängen. Ja, man kann das durch „Pflege“ beseitigen. Wenn ich weiß, dass die Apothekerin über die Staubwolke die Nase rümpfen wird, dann werde ich nächstes mal vorher ein Peeling machen um die Hautzellen schon mal auf Vorrat zuhause abzurubbeln. Das schadet nichts, ist aber natürlich auch kein Zeichen von größerer Hautgesundheit.


    Ich hatte schon immer staubende Haut, auch schon damals, wenn ich nach dem Turnunterricht in der Schule die schwarze Gymnastikhose ausgezogen habe. Wenn ich damals schon ein Problem mit nicht richtig ausgereifter Haut gehabt haben sollte, dann hat das auf jeden Fall schon mal 35 Jahre lang keine Probleme gemacht.


    Ich glaube sicher, dass es für viele Menschen sinnvoll ist, ihre Beine einzucremen, aber der Juckreiz von Kompressionsstrümpfen hat damit nichts zu tun.

    Staubwolke beim Ausziehen

    Ja, natürlich hat man diese Staubwolke. Das ist aber kein Zeichen von Trockenheit, sondern ein Zeichen dafür, dass der Strumpf die Haut gut bedeckt und abgefallene Hautzellen im Strumpf hängen bleiben.


    Haut erneuert sich ständig, es werden ständig Hautzellen abgestoßen. Man sieht sie sonst halt nicht, weil sie einfach fortlaufend abfallen und nicht auf einen Schlag.

    Und nein, das Austrocknen der Haut hat nix zu tun mit den Umbauprozessen durch die Kompression.

    Die Hauttrockenheit kommt wirklich, ich nehme an durch den innigen Kontakt zwischen Material und Haut. Es gibt Strümpfe, bei denen dieser Effekt geringer ausgeprägt ist, z.B. Vivere, die sind mit Aloe Vera beschichtet, hält eine ganze Weile.

    Naja. Ich habe ja jetzt schon seit ein paar Monaten Kompressionsstrümpfe an (abwechselnd Kompressionsklasse 2 und 3). Ich habe welche ohne jegliches Anti-Austrocken-Schnickschnack, es wurde im Beipackzettel vor Austrocknung gewarnt und am Anfang haben sie sich auch brav so verhalten.


    Inklusive dem, dass es vom Eincremen jeweils besser wurde, bis ich sie das nächste Mal einige Zeit lang an hatte.


    Aber nachdem ich diesen Wundheilungseffekt schon an anderer Stelle hatte (und eh in der Zwischenzeit ein bisschen beratungsresistent geworden bin - wo ist das „wunderlich gewordene alte Frau“-Emoticon?), habe ich sie halt einige Wochen lang auch nachts angezogen, damit das Jucken irgendwann mal aufhört.


    Und das war erfolgreich. Ich habe sie inzwischen oft nur noch tagsüber an.


    Aber wenn man die Strümpfe immer tagsüber anzieht und nachts auszieht, dann hört das mit dem Juckreiz vermutlich überhaupt nie auf.

    die Strümpfe trocknen die Haut total aus

    Das habe ich schon öfters gelesen, halte es aber zumindest in dieser Verallgemeinerung für ein Missverständnis.


    Die Strümpfe komprimieren die Beine und wenn die Beine breiter sind als sie eigentlich sein wollen, reagieren die Beine mit einem Umbau des Gewebes und einer Art von Wundheilungs-Juckreiz.

    Das kann man auch an anderen Stellen des Körpers haben, zum Beispiel wenn man einen gutsitzenden BH mal zwei Tage lang auch über Nacht anlässt.


    Das fühlt sich an wie trockene Haut, ist aber was anderes. Und die Therapie ist auch nicht genau die Gleiche.


    Wenn man nämlich die Strümpfe lange genug regelmäßig an hat, dann ist das Umbildungspotential irgendwann ausgeschöpft und sie hören einfach wieder auf „die Haut auszutrocknen“.

    Kommst Du denn gut in den Fuß?

    Dann bist Du ohne Anziehhilfe echt besser beraten.

    Nein, ich komme nicht gut in den Fuß. Das Problem ist, dass ich so viel Kraft brauche, um den Strumpf auf die Breite meiner Füße aufzudehnen, und dass ich die Kraft mit meinen Fingern aufbringen muss.

    (Da hab ich keine Kraft und wenn ich‘s trotzdem versuch, krieg ich davon Arthose - und das dauert dann monatelang, bis es wieder weg ist. Im Augenblick sind es 5 Gelenke, glücklicherweise alle nur schwach.)


    Edit: Vergessen. Dein Link ging auf ganz viele Videos. Welches davon meinst du denn?

    Man muss ausprobieren, was zu wem besser passt.

    Ich finde, in dem Video sieht man schon ganz gut, an welchen Stellen es haken kann. Das Modell hatte aber mit Sicherheit keine passende KKL2 für das Video :D, sondern eine erheblich größere Größe. Sonst hätte sie den Strumpf nicht so leicht auf den Butler ziehen können und sie wäre mit dem Fuß nicht so geschmeidig um die Ecke gekommen und an der Wade hoch.

    Das kann natürlich sein.


    Dieses „Verteilen des Gestricks“ per Drüberstreicheln mit Handschuh, wie es dieser zweiteiligen Anziehhilfe gezeigt wird, funktioniert bei mir halt überhaupt nicht. Wenn die Anziehhilfe da nicht genug Spannung aufbauen kann, dass man das nicht noch nacharbeiten muss, dann bringt die mir nichts.


    Ich glaube auch, dass zumindest das Auffädeln aufs Drahtgestell bei mir ganz gut funktionieren müsste, weil ich nämlich schon von ganz alleine eine größere Größe habe als das Modell. ;)


    Edit (und OT): Sehr hilfreich, dass man beim Anziehen der rot-blauen-Anziehhilfe zwischendurch mal das lächelnde Gesicht des Models anschauen kann. :wacko:

    (Tante Edith hat mich daran erinnert, dass ich gerade Fußspitze und Abschlussband verwechselt hatte, deswegen habe ich das wieder raus editiert.)


    Ich sollte wohl doch noch mal Energie reinstecken um eine geeignete Apotheke zu finden.


    Gibt es denn irgendwo eine YouTube-Anleitung, wie man diese von Mio und Morgenmuffel empfohlene auberginenförmige Anziehhilfe benutzt?

    Es gibt auch welche, wo nicht nur die Fußspitze rausguckt, sondern die einfach am Knöchel aufhören. Ich habe sowas für nachts, weil im Liegen ein Strumpf hinten an der Ferse weh tun würde. Sonst würde ich das nicht nehmen.

    Auch nicht die, bei denen die Zehen vorne rausgucken. Weil sich bei mir die Kante total stark eindrückt und vor der Kante schwillt der Rest vom Fuß an.


    Aber andere Leute haben andere Ursachen weswegen sie Kompressionsstrümpfe brauchen, deswegen kann man es nicht verallgemeinern, und es gibt nicht sowas wie der ideale Strumpf für alle.


    Bei den Anziehhilfen denke ich übrigens das gleiche. Mein Vater hat so ein Drahtgestell (das was es auf Kasse gibt) und ist davon total begeistert. (Ich habe noch nichts und jammere immer nach dem Anziehen erst mal 10 Minuten über die Schmerzen in den Fingergelenken.)