Beiträge von Xenia

    Ich habe den Kindern im Anhänger keinen Helm angezogen, sondern sie einfach angeschnallt. In unseren Anhängern war damit keine Möglichkeit mehr, den Kopf irgendwo anzuschlagen.


    Dass die Köpfe der Kinder bei einem Unfall zusammenknallen halte ich für unwahrscheinlich, sie würden ja in die gleiche Richtung geschleudert werden.

    Kann ich mich hier beschweren, dass offensichtlich gerade reihenweise Raben aufs „generische Maskulin“ umgeschwenkt sind?


    Erstens: Man sieht den Texten nicht an, wenn ihr Frauen mit-meint.

    Zweitens: Ich habe die Kiste mit dem Arztspielzeug bei uns mit „Ärztin“ gelabelt. Das ist aus irgendwelchen Gründen das einzige berufsbezogene Spielzeug bei uns zuhause. Ob meine Kleine wohl auch ihren aktuellen Berufswunsch entwickelt hätte, wenn ich das mit „Arzt“ gelabelt hätte?


    Und drittens hätte ich zu dem Thema noch die Selbstbeschreibung von juramama. Die ich aber jetzt nicht direkt verlinkt kriege, man muss noch auf ihren Namen klicken.


    https://twitter.com/diejuramam…/1251476118114205696?s=21

    https://uebermedien.de/52582/j…klimakrise-endlich-ernst/


    Der ganze Brief ist lesenswert. Ich habe einfach mal zwei Zitate rausgefischt.

    Zitat

    Uns Journalist:innen scheinen sie keine Angst zu machen, diese ganzen Meldungen über immer neue Temperaturrekorde, stärkste Hurrikane, Dürrejahre in Deutschland, Überflutungen und aussterbende Tiere. Uns ist schon klar, dass diese Nachrichten nicht ganz unbedeutend sind, wir melden sie pflichtbewusst weg.


    Aber viele von uns scheinen das Gesamtbild gar nicht mehr zu sehen, das diese Meldungen ergeben. Wir machen uns – und anderen – gar nicht klar, was all diese Entwicklungen zusammengenommen für die Welt bedeuten, in der wir leben. Doch genau das wäre unser Job.


    Zitat

    Wissenschaftler:innen warnen, wir könnten erste Kipppunkte schon erreicht haben. Die tauenden Permafrostböden in Sibirien setzen noch mehr CO2 frei und heizen die Erderwärmung weiter an. Das Wasser der eisfreien Arktis erwärmt sich noch schneller und reflektiert die Sonnenstrahlen, anders als das Eis, nicht mehr zurück. Und wenn ein Kipppunkt erreicht ist, kommen wir noch schneller zum nächsten – und stoßen damit eine Kette an, die wir nicht mehr aufhalten können.


    Wir befinden uns am Kipppunkt einer Krise, deren Bedrohung so groß ist, dass es viele von uns nicht erfassen können. 2020 ist ein historisches Jahr, auch und vor allem für die Klimapolitik: Entweder wir als Gesellschaft begreifen das jetzt und sorgen dafür, dass Politik und Wirtschaft entscheidende Schritte für die nächsten Jahre einleiten, oder es wird zu spät sein.


    Wir haben keine Zeit mehr. Wir müssen jetzt handeln. Nicht in zehn Jahren, sondern heute. Auch wenn das unvorstellbar klingt: Es geht dabei um nichts weniger, als lebenswerte Bedingungen auf unserem Planeten zu erhalten, auch vor unserer Haustür.

    Der Reichstag hat Panzerglastüren.

    Die Demonstranten wären da auch ohne einen einzigen Polizisten nicht reingekommen. Das war alles nur ein seltsames Theater, dessen Symbolik ich irgendwie noch nicht verstanden habe.


    Sie hätten vielleicht hässliche Fingerabdrücke hinterlassen können.

    Es bedeutet keine Akzeptanz rechter Ideen, wenn man gar nicht kapiert, dass es Rechte sind, die da zur Demo aufrufen.

    Das stimmt. Es ist kein Zeichen von Akzeptanz, sondern eins von Ahnungslosigkeit und nicht vorhandenem Abgrenzungsbedürfnis.


    Ich finde das aber keine gültige Entschuldigung.


    So ein bisschen sollte man sich schon über elementare Zusammenhänge der Gesellschaft informieren, wenn man sich aktiv dafür entscheidet, sein Demonstrationsrecht wahrzunehmen.

    Danke fürs Vertexten, Leslie Winkle . Ich glaube, du hast einmal sinnverfälschend ein „nicht“ vergessen, kann das sein?


    Ansonsten macht der Herr Lobo eigentlich auch Kolumnen, die man ganz bequem lesen kann. Das waren Zeiten, als man noch alles Seriöse schriftlich vorgefunden hat .... #angst

    Dass diese Leute explizit Implantate verkaufen wollen, glaube ich übrigens nicht. Ich glaube nur, dass sie da keine große Vorsicht walten lassen, weil sie das Sicherheitsnetz Implantat sehen.


    Edit:

    Früher, als die Geräte noch analog waren, wurde immer davor gewarnt, zu laut zu drehen, das hat sich mit der digitalen Technik so ziemlich erledigt.

    Ich glaube das ist der Punkt!

    Es ist nicht die digitale Technik das entscheidende, sondern die Möglichkeit der Cochlea-Implantate und damit das Sicherheitsnetz. Diese zwei Dinge haben sich eben gleichzeitig entwickelt.

    Ich verstehe nicht so ganz was du mir damit sagen willst....

    Das liegt daran, dass ich überhaupt nichts sagen will sondern selber total unsicher bin.


    Aber ja, ich halte es für möglich dass das schlechter Hören nicht halt eine Umstellung des Gehirns ist, sondern ein Lärmschaden durch die Hörgeräte.


    Es wäre schön, wenn mich da jemand beruhigen könnte.

    Wir brauchen jetzt einen Wecker mit Vibration weil sie ihren Wecker ohne Hörgeräte verpennt.....

    Total praktisch dafür ist eine Smartwatch. Ich habe ein Fitbit (Inspire HR), da kann ich 8 Alarme einstellen, also auch für Erinnerungen tagsüber, und außerdem hat es einen Timer, wo ich direkt an der Uhr einstellen kann in wieviel Stunden und Minuten ich geweckt werden will.

    Spannend ist, daß das Gehirn sich total schnell auf die Hörgeräte einstellt und das Hören OHNE Geräte viel schlechter wird. Das ist wohl normal, aber beeindruckend zu sehen.

    Das ist ein Punkt, an dem ich die herrschende Lehrmeinung noch nicht so ganz verstanden habe - und an dem ich auch gerade mal wieder rummache, weil ich auch gerade neue Hörgeräte kriege. Ich weiß nicht, ob ich der Interpretation „das Gehirn stellt sich ein“ vertrauen würde.


    Es ist gesichertes Wissen, dass Ohren (bzw. die Hörzellen) sich durch zu viel Lärm abnutzen. Jedenfalls so gesichert, dass Quarks darüber eine ganze Sendung gemacht hat. Man weiß, dass zu viel Krach die Ohren kaputt macht, und dass die Hörzellen nach einer Lärmbelastung Zeit brauchen, sich zu regenerieren, und wenn sie diese nicht kriegen, unwiderruflich kaputt gehen.


    Ich frage mich, wieso das beim Einrichten eines Hörgerätes kein Thema ist.


    Meine Einschätzung wäre, dass man eben vorsichtig sein muss, nur das verstärken muss, wo die Verstärkung auch nötig ist, und dass es eigentlich gar nicht schlecht ist, wenn man immer mal wieder eine Pause vom Hörgerät macht. Aber wenn ich beim Akustiker bin, spielt das überhaupt keine Rolle. Dann wird das behandelt wie meine persönliche Wehleidigkeit, wenn ich es nicht so laut haben will.


    Ich kann mir vorstellen, dass diese Vorsicht heute für Akustiker und Ohrenärztinnen keine Rolle mehr spielt, weil wenn die Hörzellen kaputt sind, kann man ja immer noch ein Cochlea-Implantat einsetzen, damit kann die Kundin dann immer noch Kundin bleiben. Dass so ein Stück Metall im Kopf auch ein Risiko ist für alles mögliche, ist ja nur das Problem der Trägerin.


    Eine Erklärung, wieso man sich bei Hörgeräten über das Abnutzungsproblem keine Sorgen machen müsste, habe ich auf jeden Fall noch keine gefunden. Dafür aber schon, hier z.B..

    Mein erster Hörtest, nachdem ich ein Hörgerät verschrieben gekriegt habe, ist ungefähr 20 Jahre her und meine Hörschwellen lagen über den gesamten Frequenzbereich ungefähr 20 dB niedriger.

    Wenn es um das verschieben der Periode geht, gibt es auch andere Hormonpräparate als die Anti-Baby-Pille. Ich hatte das zweimal in meiner Jugend, da gab es keine Diskussion, dass es unter Umständen nicht funktionieren könnte. Ich nehme an, da ist dann die Dosierung auch n bisschen höher.

    Aber was passiert da tatsächlich? Also wenn Kind sagt "Bring mir Kekse mit!" reagiert Oma mit "bitte heißt das!" Auf den Satz "Bring mir bitte Kekse mit!" komnt die Reaktion "Klar, gerne!"

    Das Beispiel hier ist keins aus dem echten Leben, sondern eins aus einer künstlichen Umgebung. ;)

    Die Oma erzieht hier. Die Oma hält es für wichtig, dass das Kind „bitte“ benutzt und überhört deshalb den freundlichen Tonfall der ursprünglichen Bitte (wo ich jetzt mal davon ausgehe, dass es ihn gab) um dem Kind das eindeutige „Bitte“ anzutrainieren. :D

    „Bitte“ dazuzusagen verändert ja auch nicht direkt das Verhalten des Gegenübers.


    Man sagt „bitte“ um zu signalisieren, dass es KEIN Befehl ist, sondern dass man weiß, dass man gerne ein Entgegenkommen des Gegenübers hätte.

    Mit „Bitte“ verhindert man einfach eine „du hast mir gar nichts zu sagen“-Reaktion, weil man gleich dazusagt, dass man sich dessen bewußt ist.

    Ich habe ein schönes Interview gefunden.

    ... Deshalb kommt es auch nicht so sehr auf die genauen jährlichen Emissionswerte an.


    Sondern worauf?


    Auf den Strukturwandel! Wir bauchen nicht weniger Emissionen, wir brauchen null Emissionen. Null! Das ist etwas anderes als Emissionen verringern. Etwas fundamental anderes, wenn sie mit Wirtschaftsvertretern sprechen. Verringern bedeutet, ich mache etwas weniger, und das wollen Wirtschaftsvertreter nicht. Null Emissionen heißt, ich mache etwas anders. Die Rolle der Politik ist, diesen Antrieb zu entfesseln.

    Und noch an einem anderen Punkt sagt er etwas, was ich auch immer sage ;) :

    Zitat

    Häufig sprechen Klimaaktivisten aber von einem "Systemwandel", der nötig sei. Viele Menschen sind sehr skeptisch, wenn sie das hören.


    Darum geht's auch nicht! Einen Systemwandel können Leute gern fordern, dafür gibt's auch legitime Gründe, aber das Klimaproblem müssen wir innerhalb der nächsten 30 Jahre lösen. In nur drei Jahrzehnten müssen wir die komplette Weltenergieversorgung umgebaut haben. Deshalb müssen wir sofort beginnen, wir können nicht auf den Systemwechsel warten.

    Nein, andersrum: Ich ziehe NICHT den Schluss aus dem was die Leute tun, und denke „aha, sie haben es nicht begriffen“.

    Sondern ich beobachte, dass Leute, die sich nach meinen Maßstäben grundfalsch verhalten, wenn man nachbohrt entweder elitäre A*löcher sind oder das Problem nicht begriffen haben.


    Das Problem ist objektiv vorhanden. Das ist nicht „meine Ansicht“.