Beiträge von Xenia

    Pff. TKKG hat doch ganz gut in seine Zeit gepasst damals.


    Ich habe es geliebt - aber ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, mich da mit Gaby („G“) zu identifizieren. Wieso auch? Ich bin weder blond noch besonders ängstlich und einen Kriminalkommisar habe ich auch nicht in der Familie.

    Dafür war ich ungeduldig und bin Strecken auch ganz ohne spezielle Eile gejoggt anstatt sie zu gehen („T“) und dass Wissenschaft sich nützlich anwenden lässt, fand ich auch früher schon einsichtig (eins der „K“)

    Was können wir konkret tun um etwas ändern?

    Das ist ein bisschen schwierig, weil man diese Dinge als einzelnes Individuum einfach nicht ändern kann.

    Gut, dass Greta Thunberg das nicht wusste ;)

    Greta Thunberg fordert aus gutem Grund, dass Gesetze geändert werden - und wenn ich das richtig überblicke, bisher noch nicht besonders erfolgreich.


    Wenn es es nur darum ginge, persönlich kein CO2 mehr zu produzieren, könnte man einfach das Armen einstellen.

    Was können wir konkret tun um etwas ändern?

    Das ist ein bisschen schwierig, weil man diese Dinge als einzelnes Individuum einfach nicht ändern kann.


    Wählen kann man richtig. Jemanden, der keine Freihandelsabkommen unterschreibt und nie unterschreiben wird, zum Beispiel. Wobei mir da als sichere Bank nur die Linke einfallen würde. Alle anderen finden sowas im Zweifelsfall legitime Verhandlungsmasse.

    NFP für junge Mädchen halte ich für mehr als ungeeignet.

    Ich nicht.


    Damit es auch mit einem Teenagerleben verträglich ist, muss man halt möglicherweise in entsprechende Hilfsmittel investieren. Es ist ärgerlich, dass die Krankenkassen nur die Pille übernehmen dürfen und nicht zum Beispiel auch sowas: https://www.avawomen.com/ . Um das sicher zur Verhütung anwenden zu können, muss man meiner Einschätzung nach nur noch wissen, dass der sicher unfruchtbare Bereich am zweiten Tag nach dem fruchtbarsten Bereich anfängt und bis zur Periodenblutung geht.


    Und dass es ziemlich unvorteilhaft aussieht ist auch kein Problem, man trägt es ja nur im Bett.


    Sowas wird natürlich nur für Kinderwunschpatientinnen entwickelt, weil da die Haftungsfrage nicht so drückend ist. Eine versäumte Schwangerschaft lässt sich nicht nachweisen, eine Verhütungspanne aber schon.

    Ich halte die Pille ja auch deshalb für problematisch, weil eine junge Frau ihren Zyklus dann gar nicht gut kennenlernt. Wie soll NFP funktionieren, wenn "ab 15 Pille" angesagt war.i

    Ergänzend: Die Pille setzt die Empfindlichkeit der Nase herunter. Eine junge Frau geht ein gewisses Risiko ein, dass sie mit Pille einen Typen aussucht, den sie ohne Pille „nicht riechen“ kann. Insbesondere lästig, wenn sie dann nach einem Kind auf andere Verhütung umsteigt und dann irgendwie damit leben muss, dass sie eben gerade diesen Vater fürs Kind hat.


    Ich beobachte gerade aus gewissem Abstand eine nahezu theatertaugliche Tragödie, die sich aus diesem Grundproblem entsponnen hat.

    ich finde das risiko einfach zu hoch. die gesetzeslage ist ohnehin sehr mütterfeindlich. und es wird mit sicherheit demnächst schlimmer.

    Kannst du mal erläutern, wie genau du das in diesem Zusammenhang meinst?

    (Zitat hier repariert)


    Im Zuge der „Kinderrechte am Vater“ hat man hier eingeführt, dass eine Mutter den leiblichen Vater ihres Kindes quasi nicht mehr aus ihrem Leben entfernen kann, es sei denn, sie gibt das Kind auf - und auch dann ist sie, wenn er einer Adoption nicht zustimmt, immer noch unterhaltspflichtig.


    Nicht mal eine Gewalttätigkeit des Vaters gegenüber der Mutter ändert daran was. Es sei denn, er sitzt deswegen im Knast, so lange muss meines Wissens kein Umgang gewährt werden.


    Das kann sie letztendlich nur dadurch verhindern, dass sie den Vater von Anfang an verschweigt und ihn nicht über die Existens des Kindes informiert - und dann kann es immer noch sein, dass ihr wegen „mangelnder Mitwirkung“ die staatliche Unterstützung fürs Kind (Unterhaltsvorschuss) versagt wird.


    Im Kern hat also eine Frau, die ja für eine Schwangerschaft und Geburt auch heute noch ihr Leben oder wenigstens ihre Gesundheit aufs Spiel setzt, am Ende die gleichen Rechte wie ein Mann, der mit dieser Frau einmal Sex hatte.

    Es gibt dann übrigens auch noch die Option, den Zyklus zu beobachten und die Sorte Sex, bei der man schwanger werden könnte, nur nach dem Eisprung zu haben, wenn man nicht schwanger werden kann.


    Zyklusbeobachtung ist heutzutage überhaupt nicht mehr kompliziert (siehe iButton), und bis in 8 Jahren ( Reeza ) wird man den Zyklus hoffentlich auch einfach am Fitbit ablesen können.


    (Der Ruhepuls ist in der zweiten Zyklushälfte messbar höher, weil die Basaltemperatur höher ist, und den Puls kann man einfach am Handgelenk erfassen. )

    Das sind jetzt diese zwei Faktoren, die als Ursache ausgeschlossen wurden? Oder auch noch andere?


    Was ich an dem Thema ein bisschen problematisch finde sind zwei Dinge:


    Erstens widerspricht es meiner Erfahrung, dass irgendwer in Deutschland Hormonpillen einfach so und ohne groß nachzudenken verschreiben würde. Ich habe das eher wie asreileeth erlebt. Die Mädchen, die die Pille verschrieben kriegen, kriegen damit üblicherweise schwerwiegende Probleme gelöst. Und das erhöhte Risiko (das ist ja schon mal was anderes als deren sicheres Eintreten) für spätere Depressionen wäre bei rationaler Abwägung in den meisten Fällen immer noch besser als das Problem. Es wird bei sowas aber dann oft nicht rational abgewägt, sondern gerne mal mit „Medikamente sind böse, Natur ist gut, halte halt dein Problem aus“ reagiert.


    Zweitens gibt es eine große Zahl anderer bekannter Risikofaktoren für Depressionen, auf die allgemein nur mit einem Schulterzucken reagiert wird. „Kann man nichts ändern.“

    Es sind z.B. Risikofaktoren, wenn Menschen keine Gestaltungsmöglichkeiten bei ihrer Arbeit haben oder wenn sie sich nicht als Teil einer Gruppe fühlen können. Oder wenn sie zu viel Werbung für Konsumgüter ausgesetzt sind. Oder einer unsichere Zukunft.


    Pille in der Jugend zu diskutieren ist dagegen mehr so die Kategorie „selbst schuld, was hast du damals auch...“.


    Das Wissen darum, dass Hormone ein Problemfaktor bei Depressionen sind, sollte man dazu nutzen, auch danach zu schauen, ob man mit gezielter Hormonsubstitution die Depressionen weg kriegt. Aber das passiert normalerweise nicht, weil der Psychiater weder Endokrinologin noch Gynäkologin ist und sich auf dem Gebiet nicht wirklich auskennt. Und dann kommt noch als weitere Komplexitätsstufe dazu, dass man natürlich bei Männern und Frauen in der Dosierung große Unterschiede machen muss und bei Frauen zusätzlich noch auf den Zyklus achten muss.

    Ab wann ist denn das Hormonsystem ausgereift?

    Nie, soweit ich weiß.


    Das ändert sich ständig und passt sich den jeweiligen neuen Bedingungen wieder an.


    Unter optimalen Bedingungen braucht man ja keine Pille als Teenager.

    wie meinst du das?

    Also eigentlich habe ich was anderes geschrieben als gemeint, sorry.


    Was ich sagen wollte:


    Ich kann mir einige Faktoren vorstellen, die sowohl die Wahrscheinlichkeit für Depressionen verringern als auch die Wahrscheinlichkeit dafür, als Teenager die Pille zu nehmen.


    Gutes Eingebundensein in die Herkunftsfamilie zum Beispiel.

    Ein Körper, der tut was er soll, und nicht zuviel blutet oder zu viel Talg produziert.

    Meine Tochter möchte gerne wissen, wann die Schuljahre in anderen Ländern beginnen. Auch immer nach den Sommerferien? Google hat mich ratlos gelassen, vielleicht wisst ihr mehr?

    Du müsstest sie wahrscheinlich einzeln abfragen. Ich weiß es für die europäischen Nachbarländer und für Neuseeland: Jeweils nach den Sommerferien. Für Neuseeland heißt das: Januar.

    Also, ich kannte mal jemanden, der das anders verstanden hat als Xenia. "Ersatzdienst ist Kriegsdienst" war das Motto, mit dem er sich dieser ganzen Geschichte entzogen hat.

    Die überwiegende Mehrheit der Fälle, die weder Zivildienst noch Wehrdienst geleistet haben waren aber nicht Totalverweigerer, sondern entweder untauglich, oder sie sind aus unterschiedlichen Gründen einfach nicht eingezogen worden.


    Aber auch Totalverweigerer können sich aufs Grundgesetz berufen und müssen keinen Dienst an der Waffe leisten - es könnte nur sein, dass sie bei Verweigerung eines Ersatzdienstes eben im Knast landen.


    Aber ey, bevor wir einen Krieg führen, in dem große Mengen Soldaten gebraucht werden, wird unser Grundgesetz eh nicht mehr die Grundlage für staatliches Handeln sein, diese Frage ist also in der Praxis einfach komplett irrelevant.

    Traditionellerweise werden in Kriegen die Leute entsprechend ihrer Eignung nach und nach eingezogen - also zuerst die, die eh (freiwillig) beim Militär verpflichtet sind, dann die ehemaligen Wehrpflichtigen, dann die anderen (Männer), dann die Kinder und Frauen...je nachdem, wie lang die Auseinandersetzung dauert, kann es schwierig werden, sich dem zu entziehen.

    Muss im Falle eines Krieges auch der in den Krieg, der einen Ersatzdienst geleistet hat?

    In unserem Grundgesetz ist garantiert, dass man den Kriegsdienst verweigern darf. Das haben alle jene gemacht, die „Ersatzdienst“ geleistet haben. Also müsste schon mehr passieren als „nur“ ein Krieg, bevor ehemalige Zivildienstleistende in den Krieg müssen.


    Bei denjenigen, die nicht eingezogen wurden, gilt aber die Antwort von cashew in vollem Umfang.

    Die TS hatte in diesem Thread geschrieben, dass sie das Thema ruhen lassen wollte. Und dann hat sie sich vermutlich noch explizit ans Team gewendet, damit es geschlossen wird.


    Ich habe dazu eine Meinung, behalte sie aber für mich. ;)

    Ich würde sagen, es lahmt hauptsächlich abends nach acht.

    (Also wenn bei vielen Familien die Kinder im Bett sind und alle gleichzeitig endlich dazukommen was aufzuschreiben, was sie den Tag über am Handy gelesen und überlegt hatten, aber nicht tippen konnten. )


    Es war zwischendurch (also zwischen Dezember 2017 und Oktober 2019) anders. Vielleicht sollte wirklich mal wieder die Datenbank gewartet werden, defragmentiert oder wie auch immer man das inzwischen nennt.


    Dezember 2017, habe ich gerade nachgelesen, kamen auch immer wieder Entwarnungen und „Danke jetzt tut‘s wieder“ aus ruhigeren Zeiten des Tages, aber dann gab es irgendwann einen völligen Zusammenbruch, und erst danach war es dann wieder in Ordnung. Vielleicht geht‘s ja dieses Mal ohne Zusammenbruch? #pro

    Ich habe mich noch nicht entschieden, ob es lustig ist oder zum heulen.


    A: „Hast du denn den Badmüll inzwischen geleert?“

    B. „Habe ich. Schon vor einer Woche.“


    B meinte das ernst.