Beiträge von Xenia

    Ich habe gerade auf Twitter von Katharine Hayhoe eine Studie zum Thema empfohlen gekriegt. Diese Strategie war mindestens so schlimm, wie man sich das gedacht hat:


    https://twitter.com/khayhoe/status/1309177329491546115?s=21


    https://journals.ametsoc.org/w…-Do-Resistance-to-Climate

    Xenia. Das kann sein, es ist ganz schön mistig mitunter, wenn man die EU-Heimat zeitweise verlässt. Da verfallen nämlich ne ganze Menge andere Ansprüche. Ich weiß mittlerweile von doch einigen, die die Kindern bei den Großeltern gemeldet hatte. Ich war dazu zu ehrlich.

    Vermutlich nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie, oder?


    Ich finde das Melden bei den Großeltern nicht generell unehrlich, sondern pragmatisch. Dem Rentensystem kann es weitgehend egal sein, ob die Kinder ihre ersten drei Lebensjahre irgendwo im Ausland verbracht haben, solange sie für den Schulabschluss wieder zurück sind.


    Man kann das übrigens auch so regeln, dass es völlig legal ist - aber natürlich nicht rückwirkend. Es gibt je nach Bundesland Regelungen, wie lange du anwesend sein darfst, bevor du meldepflichtig wirst. Und wie oft du anwesend sein musst, damit du dich zwischen zwei Besuchen nicht abmelden brauchst. Entsprechend kann man die Besuche ausrichten.


    Die Großeltern müssen dann halt zwischendurch trotzdem die Müllgebühren zahlen. ;)

    Mein Eindruck ist, dass Grippe ansteckender ist als Corona, und dass Maßnahmen, die gegen Corona gut helfen, bei Grippe noch lange nicht ausreichen.


    Auf jeden Fall habe ich mich impfen lassen. Es tat zwei Tage ein bisschen im Oberarm weh und das war es mir wert.

    Falls das relevant ist - mir wurde gesagt, dass man das nur beantragen kann, wenn die Kinder in Deutschland geboren wurden und dort auch in den ersten 3 Lebensjahren lebten.

    Bin kein Experte, aber das ist, glaube ich, nicht korrekt. Ich hab schon für Personen, deren Kinder definitiv diese Kriterien nicht erfüllen, bei der Rentenversicherung die Anerkennung beantragt (bei 8 Kindern und der Anrechnung dieser Zeiten kann nämlich ein Anspruch rauskommen, selbst wenn keine Einzahlungen aus Erwerbstätigkeit vorlagen, was in meinen Fällen aber vor allem für die Frage der Krankenversicherung interessant war). Wenn du dazu mehr wissen möchtest, schreib mir, ich kann dann nochmal nachfragen.

    a) Ein Anspruch auf Rente entsteht schon bei zwei Kindern.

    b) Es gibt irgendwelche Regelungen für EU-Ausland, da kenne ich mich nicht aus.

    c) Im Fall von Nachtkerze ist es wirklich so wie sie schreibt.

    Wer im Nicht-EU-Ausland für einen Nicht-EU-Arbeitgeber gearbeitet hat bzw. wo das andere Elternteil für einen Nicht-EU-Arbeitgeber gearbeitet hat, kriegt auch bei deutscher Staatsangehörigkeit nur Rentenpunkte für die Zeit, in der das jeweilige Kind in Deutschland gemeldet war.


    Edit: Dass die Geburt in Deutschland war ist aber keine Voraussetzung.

    Nur das Ausgangsposting gelesen. Ich bin sooo froh, dass diese Phase bei uns vorbei ist. Wir haben es irgendwie überlebt.


    Das Töpfchen für unterwegs war dann schließlich ein paar Jahre #rolleyes lang der Einsatz eines Baby-Björn-Topfstuhls. Das war ein gangbarer Kompromiss zwischen „normal“ und „akzeptables Packmaß“.

    Alles, was besser sein will als die gesetzliche Rente, funktioniert nur mit Glück. Und das „Glück“ besteht dann daraus, dass es genug andere Leute gibt, die eine Altersvorsorge gewählt haben, die sich als schlechter rausstellt als die gesetzliche Rente.

    Das verstehe ich nicht. Kannst Du mir diesen Zusammenhang erklären?

    Als Ausgangsinformation ist es erst mal wichtig zu wissen, dass die gesetzliche Rente
    super effizient ist,

    mit sehr wenig Verwaltungskosten funktioniert

    und niemand dabei irgendwelche Gewinne abzweigt.


    Das haben jahrelang aus verschiedenen Gründen verschiedene Leute (nicht nur Vertreter:innen der Versicherungswirtschaft) versucht aktiv zu verschleiern, deswegen ist es möglicherweise nicht mehr Allgemeinwissen.


    Die gesetzliche Rente funktioniert im Prinzip so, dass ein Anteil festgelegt wird, der von den augenblicklich Erwerbstätigen genommen und den Menschen im Ruhestand gegeben wird. Wie viel dein eigener Anteil am umverteilten Kuchen ist, wird eben durch die erworbenen Rentenpunkte festgelegt.


    An diesem Prinzip kommt man nun im Kern mit keinem denkbaren System der Altersversorgung vorbei: Die Alten kriegen immer etwas von dem ab, was die Jungen produzieren. Geld sparen geht nur auf individueller Ebene, auf volkswirtschaftlicher Ebene funktioniert das nicht.

    @freiwillig mehr einzahlen: Die Dame bei der Rentenkasse meinte, dass sich das eher nicht lohnen würde, glaube ich

    @Versicherungsberatung: Ja aber das war für uns eher so der letzte Strohhalm, falls wir das gar nicht selbst lösen können

    Na ja, freiwillige Einzahlungen lohnen sich genauso wie unfreiwillige. Da ist mehr die Frage, wie sehr man selbst an die gesetzliche Rentenversicherung glaubt.


    Ich kann es nur empfehlen empfehlen, sich .al mit einer Beraterin oder wenigstens einer Maklerin zusammenzusetzen. Mal die Zahlen schwarz auf weiß vorgerechnet zu bekommen ist nämlich schon nochmal etwas anderes.

    Wobei es auch ein bisschen Augenwischerei ist, Zahlen genau vorzurechnen, wo sich entscheidende Faktoren erst irgendwann in der Zukunft entscheiden. Das ist alles mit ziemlich viel Spekulation behaftet.


    Alles, was besser sein will als die gesetzliche Rente, funktioniert nur mit Glück. Und das „Glück“ besteht dann daraus, dass es genug andere Leute gibt, die eine Altersvorsorge gewählt haben, die sich als schlechter rausstellt als die gesetzliche Rente.

    gleich der pseudowissenschaftlichen Meyer-Briggs-Persönlichkeitseinstufungen

    „Pseudowissenschaftlich“ klingt so despektierlich. Die Meyer-Briggs-Einstufungen sind erheblich älter als diese neumodischen Big 5. Ich habe den Verdacht, dass sie nur deshalb kein wissenschaftlich akzeptiertes Fundament haben, weil sie eben schon da waren und da für Wissenschaftler:innen nichts interessantes mehr zu forschen übrig war.


    Ich finde sie im Alltag viel nützlicher als die Big 5.


    Natürlich rede ich mit meinem Mann über andere Menschen, die wir kennen oder über Situationen, in denen wir waren.

    Mit wem denn sonst?

    Ich wäre auch in der Fraktion: Mit gar niemandem - jedenfalls solange es nicht konkrete Handlungsrelevanz hat. Einfach deswegen, weil ich mich festlegen muss, sobald ich eine Einschätzung ausspreche. Und wenn ich mich festgelegt habe, dann werde ich weniger offen gegenüber neuen Erkenntnissen, weil ich habe dann ja schon ein Bild, das ich als „meine Meinung zu dieser Person“ ausgesprochen habe.


    Eine Einschränkung: Freundliche Dinge sage ich auch gerne _über_ jemanden. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass es wirklich stimmt. Weil solche Äußerungen haben eine Wirkung und die Realität versucht sich dem dann anzupassen.

    Ich habe überlegt, ob das - jetzt mal ein bisschen negativ formuliert - jemand ist, der seine vorgefertigten Kategorien sehr gut sortiert hat?

    Vermutlich. :D


    Andererseits gehört zu „guter Menschenkenntnis“ mindestens auch noch, dass man sich nicht blenden lässt.


    Also dass man sich selber gut kennt. Weiß, wo die eigenen Schwachstellen und Stärken liegen.

    Ich habe den Kindern im Anhänger keinen Helm angezogen, sondern sie einfach angeschnallt. In unseren Anhängern war damit keine Möglichkeit mehr, den Kopf irgendwo anzuschlagen.


    Dass die Köpfe der Kinder bei einem Unfall zusammenknallen halte ich für unwahrscheinlich, sie würden ja in die gleiche Richtung geschleudert werden.

    Kann ich mich hier beschweren, dass offensichtlich gerade reihenweise Raben aufs „generische Maskulin“ umgeschwenkt sind?


    Erstens: Man sieht den Texten nicht an, wenn ihr Frauen mit-meint.

    Zweitens: Ich habe die Kiste mit dem Arztspielzeug bei uns mit „Ärztin“ gelabelt. Das ist aus irgendwelchen Gründen das einzige berufsbezogene Spielzeug bei uns zuhause. Ob meine Kleine wohl auch ihren aktuellen Berufswunsch entwickelt hätte, wenn ich das mit „Arzt“ gelabelt hätte?


    Und drittens hätte ich zu dem Thema noch die Selbstbeschreibung von juramama. Die ich aber jetzt nicht direkt verlinkt kriege, man muss noch auf ihren Namen klicken.


    https://twitter.com/diejuramam…/1251476118114205696?s=21

    https://uebermedien.de/52582/j…klimakrise-endlich-ernst/


    Der ganze Brief ist lesenswert. Ich habe einfach mal zwei Zitate rausgefischt.

    Zitat

    Uns Journalist:innen scheinen sie keine Angst zu machen, diese ganzen Meldungen über immer neue Temperaturrekorde, stärkste Hurrikane, Dürrejahre in Deutschland, Überflutungen und aussterbende Tiere. Uns ist schon klar, dass diese Nachrichten nicht ganz unbedeutend sind, wir melden sie pflichtbewusst weg.


    Aber viele von uns scheinen das Gesamtbild gar nicht mehr zu sehen, das diese Meldungen ergeben. Wir machen uns – und anderen – gar nicht klar, was all diese Entwicklungen zusammengenommen für die Welt bedeuten, in der wir leben. Doch genau das wäre unser Job.


    Zitat

    Wissenschaftler:innen warnen, wir könnten erste Kipppunkte schon erreicht haben. Die tauenden Permafrostböden in Sibirien setzen noch mehr CO2 frei und heizen die Erderwärmung weiter an. Das Wasser der eisfreien Arktis erwärmt sich noch schneller und reflektiert die Sonnenstrahlen, anders als das Eis, nicht mehr zurück. Und wenn ein Kipppunkt erreicht ist, kommen wir noch schneller zum nächsten – und stoßen damit eine Kette an, die wir nicht mehr aufhalten können.


    Wir befinden uns am Kipppunkt einer Krise, deren Bedrohung so groß ist, dass es viele von uns nicht erfassen können. 2020 ist ein historisches Jahr, auch und vor allem für die Klimapolitik: Entweder wir als Gesellschaft begreifen das jetzt und sorgen dafür, dass Politik und Wirtschaft entscheidende Schritte für die nächsten Jahre einleiten, oder es wird zu spät sein.


    Wir haben keine Zeit mehr. Wir müssen jetzt handeln. Nicht in zehn Jahren, sondern heute. Auch wenn das unvorstellbar klingt: Es geht dabei um nichts weniger, als lebenswerte Bedingungen auf unserem Planeten zu erhalten, auch vor unserer Haustür.

    Der Reichstag hat Panzerglastüren.

    Die Demonstranten wären da auch ohne einen einzigen Polizisten nicht reingekommen. Das war alles nur ein seltsames Theater, dessen Symbolik ich irgendwie noch nicht verstanden habe.


    Sie hätten vielleicht hässliche Fingerabdrücke hinterlassen können.

    Es bedeutet keine Akzeptanz rechter Ideen, wenn man gar nicht kapiert, dass es Rechte sind, die da zur Demo aufrufen.

    Das stimmt. Es ist kein Zeichen von Akzeptanz, sondern eins von Ahnungslosigkeit und nicht vorhandenem Abgrenzungsbedürfnis.


    Ich finde das aber keine gültige Entschuldigung.


    So ein bisschen sollte man sich schon über elementare Zusammenhänge der Gesellschaft informieren, wenn man sich aktiv dafür entscheidet, sein Demonstrationsrecht wahrzunehmen.