Beiträge von Pling

    In Bochum sind uns damals alle Schulen des Stadtgebiets angeboten worden.

    Da wir aber umgezogen sind, haben wir unsere Tochter noch vor dem Umzug in einer komplett anderen Stadt angemeldet, was überhaupt kein Problem war und nicht mal irgendwas schriftlichen bedurfte.

    Es können halt ausschließlich Bauarbeiterinnen schwanger sein. Deswegen fände ich es komisch, generisches Maskulinum zu verwenden. Weil ganz klar ist, dass es sich nur um eine weibliche Teilgruppe handeln KANN.

    "Viele Bauarbeiter trugen Helme" wäre ein anderes Beispiel. Ich würde trotzdem nur Männer vorstellen.

    Bei "Lehrern" tendenziell auch.


    Bei reinen Frauengruppen sage ich immer weibliche Formen. "Jeder + Schwangerschaft/Menstruation etc." würde mir sofort auffallen.

    Ich finde, das hängt stark von den Erfahrungen ab, welches Bild jemand vor Augen hat. Wenn ich an "Lehrer" denke, dann erscheint vor meinem inneren Auge das Lehrerkollegium meiner ehemaligen Schule und das enthält durchaus Frauen. Wenn ich an "Bauarbeiter" denke, sind die eher nur männlich.

    Ansonsten erwarte ich bei so konkreten Beschreibungen wie "schwanger" schon das richtige Geschlecht.

    Und es ist für mich ein Unterschied, ob da steht "Ein Ingenieur sitzt am Schreibtisch." = konkret, also wohl ein Mann...

    oder "Die Ingenieure unserer Firma entwickeln gerne für sie. " = allgemein, also wohl gemischt.

    Aber auch das liegt bestimmt an meinen eigenen Erfahrungen in einer Firma mit signifikantem Frauenanteil, da könnte ich jede verstehen, bei der das ein anderes Bild im Kopf erzeugt.

    Der Frosch und ich reden beim Insbettbringen über Gott und die Welt (im wahrsten Sinne des Wortes). Erst über Beerdigungen allgemein, dann über Jesus' Beerdigung, dann über Familien und Verwandtschaft.

    Frosch: Alle Menschen sind doch eigentlich Geschwister, oder?

    Ich: Geschwister nicht, aber schon verwandt. Laut der Bibel stammen ja alle von Adam und Eva ab.

    F: 8o Wir waren doch im Urlaub auf dem Friedhof, oder?

    I: #blink #idee1 Ach ja, auf dem kleinen Friedhof. (So zehn Grabsteine neben einer Kapelle in den Südtiroler Bergen.)

    F: Ja, da waren auch Gräber und so Bilder.

    I: Bilder? Du meinst, auf den Grabsteinen?

    F: Ja, auf den Grabsteinen. Und da waren auch Adam und Eva drauf. Die liegen da im Grab!

    I: Ja, echt? Ich kann das kaum glauben.

    F, äußerst überzeugt: Doch, die sind da begraben. Du weißt ja auch gar nicht, in welchem Land die damals gelebt haben, oder?


    #weissnicht Da musste ich ihm recht geben, möglich wärs :D

    Na ja, das mit den in Vergessenheit geratenen Themen ist ja normal, das kenne ich auch. Wobei ich gerade von der Mauer noch gehört habe, dass die jetzt wohl teilweise fertig ist.


    Ich meine aber auch tatsächlich mehr die Aussage auf der Bundespressekonferenz, wo auf konkrete Nachfragen behauptet wird, man hätte keine Infos und könne nichts sagen. Ob das jetzt noch von den Medien weitergeleitet wird an ihre Leserinnen, davon spreche ich da noch gar nicht. Das wäre das nächste dringende Thema. Ein weiteres Thema wäre, wie viele kritische Nachfragen es auf der BPK überhaupt gibt und wenn dann von wem.

    Da schätzt du dann aber die Mission auf eine bestimmte Weise ein. Angesichts der beteiligten Kräfte (theokratisches Regime im Iran, absolutistisches in Riad) bin ich davon nicht so überzeugt. Wobei die Beziehungen hochspannend sind. Gerade wenn man sich das Saudi-arabische Verhältnis zu den Staaten vor Augen führt.


    Empörung über die Ermordung des Generals habe ich viel gelesen und gehört. Aktuelles Beispiel: Mützenich, der die Ermordung heute morgen als völkerrechtswidrig bezeichnet hat. Oder geht es dir hier wieder um den unmittelbaren Bezug zu der Mission?

    Ja, es ging mir um die Mission. Ich dachte, da würde dann vermutlich von einer "angeblichen" oder "sogenannten" Friedensmission berichtet. Du meinst, das wäre schon nicht zu erwarten? Hhm.


    Wäre ja noch schöner, wenn sich überhaupt niemand über nichts aufregen würde. Mir fehlt noch Aufregung der Bundesregierung inklusive Ministern, die über so ein wenig "Na, begeistert bin ich nicht" hinausgeht.


    Und das gleiche auch bei Assange, da gibt es ja nicht einmal ein unbegeistertes "so toll ist das nicht", da wird die Lage eines unschuldigen Journalisten komplett ignoriert und gar behauptet, die Fakten würden nicht vorliegen.


    Das scheint sowieso die neue Strategie der Bundesregierung zu sein, auch im Hinblick auf Südamerika oder saudi-arabische Kriegsaktivitäten im Jemen, die offiziell ja Waffenexportstopp bedeuten würden.

    Natürlich ist die SZ kein Käseblatt (ich komme übrigens auch so an den ganzen Artikel). Genau, ich würde davon ausgehen, dass das überall eine Top-Nachricht ist, dass Politiker dazu Stellung nehmen, ihre Empörung mitteilen, Konsequenzen ankündigen, ... etc pp. Aber ist das passiert?! Die Info ist ja schon seit dem Nachmittag des 5. Januars öffentlich.


    Ich habe weder in der FAZ (jetzt eben) noch bei der Tagesschau etwas dazu gefunden.

    Mag natürlich auch sein, dass die Suchbegriffe Soleimani und Frieden falsch gewählt sind.

    Ja, das ist schon komisch, dass diese Info nicht überall zumindest als reine Aussage weitergegeben wird. Ich bin ja bescheiden geworden und verlange nicht mal mehr, dass so getan wird, als glaube man offiziellen Staatsoberhäuptern, die nicht zum "Wertewesten" gehören.

    Die Vorwürfe sind ja längst zurückgenommen, das weiß sogar (!) die Tagesschau.

    Es war wohl so, dass die Vorwürfe* sogar erst geklärt wurden, von einer Anklage abgesehen wurde und dann, als Assange Schweden verlassen hatte, eine andere Staatsanwaltschaft noch einmal erneut ermittelt hat und Anklage erhoben hat, aber nicht bereit war, eine Vernehmung telefonisch o.ä. vorzunehmen, sondern die Auslieferung beantragt hat. Ich fühl mich da an Stieg Larssons Bücher erinnert.

    Ich hätte da an seiner Stelle auch gewusst, was mich erwartet. Und Recht hatte er ja wohl.



    *Vergewaltigung umfasst in Schweden anscheinend auch mangelnde Verhütung bei ansonsten einvernehmlichem GV.

    Die Werte und Moralvorstellungen sind offenbar nur dazu gedacht, anderen Ländern den eigenen Willen aufzudrücken.

    Ich wollte gerade das Wort Kriegsverbrechen schreiben, aber der Mord an Suleimani ist mehr als das - es herrscht ja nicht mal Krieg (zum Glück, sollte man meinen).

    Ich wollte das Thema eigentlich schon vor Wochen eröffnen, nachdem die Situation von Assange fast überall totgeschwiegen und/oder ignoriert wird, um wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit drauf zu lenken.

    Die letzten Infos, die ich bei der Tagesschau finde, sind vom 28.11., wo sich der NDR darüber empört, dass auch deutsche Journalisten beim Besuch von Assange in der ecuadorianischen Botschaft überwacht wurden. Jaaa, das ist schlimm, aber doch kaum was im Vergleich zur Situation des Mannes, der seit April wegen Verletzung von Kautionsauflagen in Einzelhaft in einem Hochsicherheitstrakt sitzt und dort offenbar psychisch gefoltert wird, was nicht irgendwer behauptet, sondern der Folterbeauftragte der UN, Nils Melzer.

    Die Bundesregierung dagegen behauptete trotz gegenteiliger Beweise, dass sie darüber nicht informiert sei (wahrscheinlich halten sie sich Augen und Ohren zu und singen laut dabei).


    Wenn schon unsere eigenen Regierung nichts gegen Folter in einem eng verbundenen Nachbarland unternehmen mag, wer kann es dann tun?

    Wenn Journalisten eines der renommiertesten Nachrichtenstudios des Landes nichts darüber berichten, was kann da noch passieren? Haben diese Journalisten keine Angst, dass sie die nächsten sind, die wegen unliebsamer Nachrichten fälschlich angeklagt und anschließend eingekerkert werden? Oder haben sie Angst?


    Nach dem, was ich gelesen habe, ist das Problem noch nicht mal allein die Folterung mitten in Europa. Außerdem wird der Prozess, bei dem der Angeklagte offensichtlich so neben der Spur ist, dass er seinen eigenen Namen nicht mehr auf Anhieb nennen kann, anscheinend von amerikanischen "Beobachtern" gesteuert, die ihre direkten Anweisungen an die Richterin geben. Und dies in einem Rechtsstaat mitten in Europa.

    #haare

    Und hier: "Komm mal mit ... da oben an der Treppe!" #freu

    Wenn es die NSU-Geschichte (ich wollte eigentlich spontan Affäre schreiben) nicht gäbe, ja, dann wäre das mMn relativ unproblematisch, sofern sich nicht weitere Details zeigen.

    Aber es gibt sie ja nunmal und an dieser Geschichte ist ganz eindeutig NICHTS sauber und so, wie er es beschrieben hat.

    Und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, ganz einfach.


    PS: Ich freu mich auch über dein Wiederkommen VivaLaVida  :)

    Zitat
    Genau. Zumal das ja auch der Kosens ist, der über alle Parteien hinweg Bestand hat.
    Nur am "wie" scheiden sich die Geister.
    Das "was" hingegen ist doch großteilig "common sense".

    Annie (das mit dem Zitieren per Handy ist schwierig...)

    Ich weiß nicht, ob wir das gleiche meinen. Also klar, natürlich will jeder "Frieden", aber das, was in dem Parteien da gemacht wird, hat ja nur bedingt mit Friedenssicherung zu tun. Das gleiche für soziale Gerechtigkeit. Behauptet wird von allen viel, aber die Wiederholung in allen Medien macht es ja nicht wahrer #weissnicht

    Ich weiß nicht, ob die tatsächlich der Meinung sind, soziale Gerechtigkeit ließe sich dadurch herstellen, den Reichen immer noch mehr zu geben oder ob sie das nur behaupten, weil man dass eben so macht (machen muss, weil man sie sonst nicht mehr erzählt). Aber ist auch egal, es stimmt halt nicht und es fällt immer mehr Menschen auf.

    Aber da die das ja alle so machen wollen (oder eben in irgendwelchen internen Zwistigkeiten gefangen sind) oder sich in irgendwelchen Feinheiten verlieren, fehlen da halt wirklich die Alternativen. Klar, die afd ist auch keine - letztendlich hat sie das gleiche Programm in dieser Hinsicht. Aber das ist wenigstens mal ein Aufreger #stumm


    Ein wichtiger Punkt ist da tatsächlich die Medienlandschaft, die von immer weniger (reichen) Menschen gesteuert wird und damit die Möglichkeit bietet, alles, was denen nicht passt, in Grund und Boden zu schreiben und das, was sie gut finden, noch mal richtig zu puschen. Die afd passt denen halt schon irgendwie in den Kram, eine ebenfalls neoliberale Partei, die wirtschaftlich kaum was umkrempeln will, aber dem Protest der Leute auffängt. Nicht dass die noch auf linke Ideen kommen ... Macht des Volkes und so.

    Ganz deiner Meinung MaidenMotherCrone

    Und es gibt nicht nur die Schere zwischen arm und reich, sondern zwischen allen möglichen Dingen: Ausländer vs. "Biodeutsch", hart arbeitend vs. "Arbeitsloser Schmarotzer", hetero vs. schwul/lesbisch, Mann/Frau vs. divers, dickes Auto vs. umweltschützend, usw.

    Und das alles ist gewollt, trennt die Leute voneinander, gibt jedem ein eigenes Feindbild (oder auch zwei) und lenkt davon ab, dass alle zusammen deutlich mehr Macht hätten, wenn sie sich nur absprechen würden und sich alle trauen würden, gegen die aktuellen Zustände zu protestieren. Denn Umweltschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit, Freiheit hängen alle zusammen und müssen zusammen angepackt werden. Einzeln wird es nicht reichen und nur weiter Menschen voneinander trennen, die mal dies, mal das am wichtigsten finden.

    Man muss aber auch überlegen, was die Alternativen sind.

    SPD: Tolle Ideen vor der Wahl, die nach der Wahl wieder in der Schublade verschwinden oder bis zum Geht-nicht-mehr verwässert werden. Ansonsten eigentlich eine weitere CDU.

    FDP: Sozialstaat verweichlicht die Menschen.

    Grüne: Umweltschutz, aber vom restlichen Programm her mittlerweile recht nah an der CDU (Unterstützung von Kriegen, sozialpolitisch).

    Linke: Gute Ideen, aber einerseits in zwei Lager zerstritten, andererseits werden in einer Koalition auch schon mal Dinge zum Gesetz, bei denen man sich an den Kopf packt und an CDU denkt.

    CDU: Hat unser Land zu dem gemacht, wie es heute ist: ein in Arm und Reich getrenntes Land, in dem durch Lohndumping die Wirtschaft am laufen gehalten wird und damit gleich noch andere Länder in die Tiefe reißt. Jegliche Verbesserung für Geringverdiener wird als Zumutung für den Haushalt abgelehnt, während Steuern für Unternehmer gerne mal gesenkt werden sollen, damit 'die Wirtschaft weiter läuft'.


    Außenpolitik lasse ich mal außen vor, da ist die afd vielleicht auch noch attraktiv, wenn sie gegen die EU ist, die ja von vielen auch nicht geliebt wird, besonders seit sie sich in den neoliberalen Moloch verwandelt hat.

    In der Sozialpolitik jedenfalls sind die anderen großen Parteien nicht besonders einfallsreich. Die afd bietet immerhin den Deutschen durch ihre Bevorzugung das Gefühl, es könnte für sie gut bleiben. (Das ich das doof finde und deutlich zu kurz gedacht, muss ich wohl hoffentlich nicht dazuschreiben...) Überhaupt, gut bleiben, wer nicht an den Klimawandel glaubt, wird da auch keine neuen Steuern erfinden, die einfach nur noch mehr schröpfen, statt eine Lenkungswirkung zu entfalten ...


    Insgesamt finde ich, da müssten die Politiker ansetzen. Obwohl ich befürchte, dass das die das nicht verstehen wollen.


    Jetzt mag es in den Bundesländern leicht anders aussehen als im Bund, aber meist hängt es ja doch zusammen.

    Ich habe letztes Jahr vorher eine Sprachnachricht aufgenommen und die Stimme etwas verfälscht, damit sie sich nicht wie meine anhörte. Das gab dann den ersten Hinweis inklusive Geschichte, warum nun ausgerechnet diese Kinder suchen müssen. #zwinker

    Damit könntest du ein paar mysteriöse Hinweise auf die Karte geben und danach geht es mit der Karte weiter.

    Oder einen Zwischenhinweis auf die Karte, damit es schwieriger wird.

    Der Frosch (6!) war gestern spät im Bett und konnte trotzdem nicht direkt einschlafen. Ich frag ihn: Brauchst du noch was?

    Er im Jammertonfall: Ja... Ich brauche ein Sofa und Chips, zwei Sorten in zwei Schüsseln, und einen Fernseher.

    #blink#gruebel#lol