Beiträge von Pling

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    Wir unterhalten uns beim Essen darüber, dass die Kinder gerne noch ein Geschwisterchen hätten. Mein Mann sagt, dass das eh nichts wird, weil er keine Kinder mehr bekommen kann. Die Nudel (10): "Na und, dann muss Mama sich halt künstlich befruchten lassen!"

    Für alles gibt's ne Lösung #freu

    Wir reden am Esstisch über Drogen, warum Menschen sie nehmen und was es so für Schwierigkeiten gibt, Sucht, Beschaffungskriminalität, Dealer, ...

    Ich: "Ich hoffe ja nicht, dass ihr mal in die Verlegenheit kommt, einen Dealer zu brauchen."

    Der Frosch: "Also ich bestimmt nicht, das ist viel zu teuer, ich kaufe lieber Comics!"

    Gut, Kind, ich bin beruhigt #freu

    Und ich dachte mir, dass das ja gut hierher passt, nach dem Motto „Als Kind dachte ich immer es heißt Koniferen statt Koryphäen.“ 😉

    Ja, passt schon. Ich dachte nur, entweder hat die.lumme einen Witz gemacht, der dringend gewürdigt werden muss oder die Autokorrektur war's. Also besser einmal drauf eingehen :) In meinem Kopf will Koniferen aber dringend immer ein r haben: Korniferen. Ist wahrscheinlich eine schlaue Konifere.

    Ich wollte gar nicht sagen, dass alles gleichgeschaltet ist (falls das jemand so aufgefasst haben sollte). Aber es gibt zwei grundsätzliche Seiten, denen man sich in der Öffentlichkeit zuordnen "muss". Freie westliche Werte oder Querdenker-Nazi, platt gesagt. Für Trump, für Biden. Klimawandel furchtbar, Klimawandel existiert nicht/ ist nicht so schlimm / wird übertrieben. Für AfD, für CDU/SPD/Grüne.

    Und dann steht je nach Gruppe schon vorher fest, was jetzt gut ist und was böse und wenn man da gerade nicht übereinstimmt, dann schämt man sich schon für seine Meinung und fühlt sich als Außenseiter. Auf beiden Seiten halt, deswegen kommt man da auch nicht zueinander und es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Ja. Danke Shevek


    Im Moment steht man entweder auf der Seite der guten oder der bösen (und ich schreibe das absichtlich in Kindergarten-Sprech). Wer sich keine Meinung gebildet hat, ist tendenziell eher auf der Seite der bösen.

    Deswegen ist auch das mit Assange so schwierig. Da kritisiert (bzw. überführt) er doch die USA, die als westliche Regierung die "Guten" vertreten für "böse" Dinge. Gleichzeitig macht er das aber mit dem Nutzen von Wegen, die illegal sind, also böse. Wird aber auch selber in einer Art und Weise behandelt, die nur als böse zu bezeichnen ist. Soll man als Journalist ihn jetzt kritisieren, weil er sich böse verhalten hat? Oder ist er der gute, weil er böse Regierungen überführt hat? Aber Moment, die Regierungen sind doch eigentlich die guten, die die Welt vor der Übermacht der bösen beschützen ... Und wer die Regierung kritisiert, kann ja eigentlich nur auf der Gegenseite stehen, gehört also zu Terroristen, deren Unterstützern oder obskuren Verschwörungstheoretikern. Aber andererseits ist das ja echt ...

    So ein simples Denken in gut und böse stürzt einen in mancherlei Dilemma und passiert trotzdem die ganze Zeit. #weissnicht


    Ob die Journalisten das machen, weil sie allesamt der Meinung sind, die Welt wäre wirklich so einfach zu beschreiben oder weil es eine Vorgabe ist, um Klicks zu generieren oder weil die Leser für so beschränkt gehalten werden, weiß ich nicht. Aber insgesamt halte ich das für eins der drängendsten Probleme unserer Zeit.


    Willst du kein Nazi sein, dann behaupte nicht, die Zeitung würde lügen. Willst du kein Schlafschaf sein, dann glaub nie, was Zeitung oder Regierung sagen. Und wenn doch, dann bist du eine seltsame Mischung, ein Nazi-Schlafschaf. #haareUnd das kann ja gar nicht sein, es gibt nur zwei Seiten. Für uns oder gegen uns.

    Entschuldigung, das musste mal wieder raus. #angst

    Aber es werden dabei eben auch wissenschaftliche Diskussionen abgebildet, so dass man auch als Außenstehende einen Eindruck davon kriegen kann, wer eine Minderheitenmeinung vertritt und was „unter allen Vernünftigen“ Konsens ist.

    Aber doch nur, wenn bekannt ist, wer die "Vernünftigen" sind. Also, wenn ich mich eh mit den Thema beschäftige.

    Wenn man komplett neu in Twitter reinplatzt, ist das schwierig, das stimmt. Aber man muss Leute nicht schon selber kennen. Wenn ich bei jemanden das Profil anschaue und dort steht „gefolgt von niemandem, dem du folgst“ dann weiß ich, dass derjenige nicht für qualitativ nützliche Tweets bekannt ist. Und - noch besser - wenn dasteht „gefolgt von Aya Velazquez“, dann weiß ich, es ist sehr wahrscheinlich ein Covidiot ;) .

    Guck mal, mir sagt nicht mal der Name Aya Velazquez was. Ich könnte höchstens vermuten, das ist eine spanische Frau. #weissnicht


    Das ist wahrscheinlich so ähnlich, wie in ein fremdes Forum hüpfen und eine Frage stellen, auf die mehrere gegensätzliche Antworten kommen. Wem glaubt man dann? Sind die Leute halbwegs bekannt, dann kann mans einordnen, ohne das aber fast gar nicht. Da muss es schon sehr offensichtlich sein, oder ich muss mich trotz der Frage schon halbwegs mit dem Thema auskennen und mich nur bestätigen lassen.

    Ist nicht allein schon die Tatsache zu begrüßen, dass der fließende Prozess wissenschaftlicher Erkenntnisse so für "Normalos" viel sichtbarer wird und das Ganze ein wenig raus kommt aus dem "Elfenbeinturm"? Wie viele Menschen denken, nur wenn ein Wissenschaftler etwas behauptet, dass das die gesamte Wissenschaftsgemeinde so sieht und dad damit automatisch Wahrheit ist. Ich finde das wichtig, dass Menschen ein Gefühl dafür kriegen, dass wir eben vieles auch nicht mit letzter Gewissheit wissen und damit eben dieser Austausch, gegenseitige Kritik etc wichtig und großartig ist.

    Andererseits führt das dann zu so unerwünschten Folgen, wie etwa, dass ein fast einhelliges Verständnis eines Sachverhalts dadurch als diskussionswürdig dargestellt werden kann. Schwierig, schwierig.

    Achso, als Kind fest überzeugt, hier in Norddeutschland sehen es viele immer noch so.

    Nach den Sommerferien erzählte ich begeistert. Ich glaube erst meine Lehrerin klärte mich auf, alle anderen aus meinem Umfeld lachten darüber und hielten es für einen klassischen Norddeutschen Scherz.


    „Ich war im Urlaub in Italien, wir sind durch zwei Länder gefahren, Österreich und Bayern.“

    Das gleiche Problem hatten unsere Kinder voriges Jahr im Urlaub auch, da mussten wir sie auch mehrfach drauf hinweisen, dass das kein eigenes Land ist. :D


    Zu dem M-N-Problem: Ich hab auch erst, als ich dann lesen konnte, festgestellt, dass es nicht fümpf und Sempf heißt. Und weit darüber hinaus hab ich gedacht, dass das Wort womöglich ein Schreibfehler ist und eigentlich wohlmöglich da stehen sollte.

    Ich war aufgrund von Stummfilmen aus den 20ern der Meinung, die Menschen hätten damals einfach so ausgesehen: Sehr bleich und immer mit so komisch übertriebenen Gesichtsausdrücken. #rolleyes


    Außerdem erinnere ich mich an meine Überraschung, als mir erklärt wurde, dass die Menschen, die im Fernsehen eine Familie spielen, gar keine Familie sind. Irgendwie fühlte ich mich da betrogen... #rolleyes

    Und in den Filmen der 60er und 70er wurde immer so viel gesungen, dass ich mal meine Mutter gefragt habe, ob die zu der Zeit tatsächlich alle andauernd Liedchen geträllert haben. #freu Und ob alle wie abba angezogen waren. Nein? Och.

    Wir haben bei uns gerade drüber gesprochen und wollen nun eine kleine Weihnachtsgeschichte erzählen lassen. Jede Gruppe bekommt einen Anfangs- und einen Endsatz und drei Stichwörter und darf sich dann ein paar Sätze überlegen. Hauptperson wird der Chef sein.

    Am Dienstag kann ich dann erzählen, wie es angekommen ist #freu


    Jette Die Unterräume gibt es bei uns jetzt auch in einer Besprechung 8o Rabenmagie!

    Ich fand die Idee mit dem Alpaka im Büro schon nicht schlecht :D Ich würde dann vermutlich nicht mehr reinpassen (es sei denn, ich setz mich drauf). Nur virtuell ist auch nett, aber nicht sooo. ;)


    So eine Art stille Post könnte vielleicht auch gehen - wenn sich jeweils zwei in einen einzelnen Kanal zurückziehen können.