Beiträge von Miriam

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    Ich warte beim Hausarzt eigentlich nie lange. Entweder ich habe was geplantes und dann versuchen die Helferinnen, den geplanten Termin auch einzuhalten. Oder ich bin sehr arg krank, das war einmal und da war der Arzt nach 2 min da, weil ich direkt ins Zimmer gesetzt wurde.

    Mein Mann geht auch schonmal ohne Termin dahin, weil er am 1. Tag direkt eine Au braucht, wenn er erkältet ist. Aber dann muss man Wartezeit mitbringen, denn dann sind die Termine oft schon vergeben. Aber das ist dann vielleicht mal eine Stunde höchstens.


    Viel ist sicherlich das Terminmanagement. Aber es gibt natürlich Ausnahmen.... wenn ein Herzinfarkt dazwischenkommt, ist der Hausarzt natürlich erstmal gebunden bis der Rettungsdienst kommt z.B. Aber das ist ja vermutlich hier nicht gemeint, wenn es immer so lange dauert.

    Evt nimmt der Arzt auch zu viele Menschen an, weil er/sie nicht nein sagen mag?


    Ich warte immer ewig lange bei der Gyn. Das geht mir schon etwas auf den Zeiger, denn wenn es die Regel ist und nicht die Ausnahme, fragt man sich ja schon, ob es so sein muss.

    Wenn das der einzig mögliche Bus ist, wird sie auch versichert sein auf dem Weg. Erst wenn sie dann zum Cafe abbiegt, statt sich auf dem Schulgelände aufzuhalten, wird das zum Problem. Ich würde es als Mutter aber auch entspannt sehen. Bzw. würde ich wegen des Tadels durchaus mal nachfragen, was das denn soll.

    Ich bin auch Pro Zeiterfassung.

    In meinem Job bekommt man einen festen Arbeitsbereich für den man zuständig ist. Bevor man da fertig ist, kann man nicht gehen.

    Als Anfänger ist man damit heillos überfordert. Ich hatte im ersten halben Jahr locker 6 Überstunden pro Woche und das wurde auch erst nach 6 Monaten mal langsam besser.... wenn man das mal zusammenrechnen würde, was ich da theoretisch hätte abfeiern können... Der Vorgesetzte hingegen sieht es nicht so als sein Problem, wenn Anfänger halt noch nicht so eingearbeitet sind und macht die Augen zu. Theoretisch müsste man einen kleineren Arbeitsbereich bekommen als Anfänger.

    Jetzt bin ich kein Anfänger mehr. Aber wir bekommen immer mehr und mehr Aufgaben. Die Ansprüche steigen immer mehr, die Arbeit nimmt an Tempo auf. Mein Vorgesetzter findet, dass hin- und wieder mal etwas länger arbeiten bei unseren Gehältern ja wohl drin ist. Finde ich grundsätzlich schon auch, vor allem weil dafür auch keiner so genau auf die Mittagspause schaut. Aber es ist halt schon auch so, dass man an vielen Tagen die Arbeit nur schafft, wenn man maximal hochkonzentriert arbeitet den ganzen Tag und noch 30-45 min länger bleibt. Und da frage ich mich schon, ob das alles so fair ist, denn wir bekommen defacto mehr Arbeit, als in der Anwesenheitszeit überhaupt geschafft werden kann. Vielleicht würde das durch eine Zeiterfassung wenigstens mal aufgedeckt werden. Denn so kann mein Vorgesetzter das auch geflissentlich übersehen, auch wenn er es nicht böse meint, denn tatsächlich ist er nicht der oberste Chef. Da kommt dann die Verwaltung, die Druck auf ihn ausübt. Er akzeptiert aber ein aktives einreichen von Überstunden auch nicht freiwillig, gibt immer böse Kommentare. Und als Anfänger in der Probezeit wagt man es eh nicht.


    Schwieriger finde ich ja noch die Zeiterfassung im Bereitschaftsdienst. Wir arbeiten erheblich mehr, als eigentlich für Bereitschaftsdienst vorgesehen ist. Zum Dankeschön gibt es natürlich weniger Lohn, weil es ja ‚nur‘ Bereitschaftsdienst sei. Das finde ich oft ärgerlich, weil es einfach nicht der Wahrheit entspricht. Gesetzlich aber so erlaubt anscheinend.

    Lass es dir von beiden durchrechnen. Dabei sollte man ggf. auch überlegen, wie sich die Beiträge im Alter gestalten.

    Das ist nicht die gleiche Situation, aber mein Vater ist selbstständig und in der PKV. Für ihn war das zunächst günstiger. Jetzt fällt ihm die PKV aber auf die Füsse, weil die Versicherung im Alter deutlich teurer ist, als es die GKV wäre. Und so habe ich das auch schon öfter zu hören bekommen.


    Der Vorteil an der PKV ist vielleicht, dass man meist im 2-Bett Zimmer liegt (je nach Tarif) und oft sind die Zimmer etwas schöner.

    Ich wäre auch traurig.

    An unserer Schule hilft es manchmal, wenn man die Klassenlehrer mit einbindet, wenn die Kinder/Jugendlichen nicht alleine zurecht kommen und man sich als Eltern nicht selber so weit reinhängen will. Die versuchen dann zu vermitteln zwischen dem/der Kollege/in und dem/der Schüler/in. Ist aber auch nicht bei allen Lehrern so möglich. Alternativ vielleicht auch Vertrauenslehrer?

    Hast du dir denn immer alle Befundberichte auch aushändigen lassen?

    Vielleicht ist z.B. Zöliakie auch schon mal untersucht worden im Blut. Unsere KIÄ lässt die entsprechende Diagnostik zumindest niederschwellig früh machen, aber das wird nicht bei jedem Arzt so sein. Das wäre ja sicherlich beruhigend, da man von einer Zöliakie schon besser früh wissen sollte.


    Ich finde es im übrigen nicht verkehrt, wenn du da auch bisher Diagnostik zugelassen hast, auch wenn das in dem Moment eine Belastung für deine Tochter ist. In meiner Kindheit war es exakt andersherum. Ich hatte frühkindliche Migräne (allerdings nicht soo früh) und es hat wenig interessiert. Normale Schmerzmittel halfen mir nicht, aber da ich auch wenig Informationen hatte als Kind/Jugendliche, habe ich die Medis auch immer zu spät bekommen oder sie wieder von mir gegeben, weil Vomex war anfangs auch nicht da. Die Schmerzen waren unerträglich schlimm. Ich habe mich damit relativ alleine gelassen gefühlt, als wenn Migräne ein unabänderbares Schicksal ist ohne jegliche Möglichkeit auf Hilfe in dem Moment.


    Vor ein paar Jahren habe ich dann einen Schmerztherapeuten kennengelernt, der einen Vortrag zur frühkindlichen Migräne gehalten hat und wie man damit umgehen sollte. Erst da habe ich nochmal Mut gefasst, dass man diesen Zustand doch nicht nur ertragen muss, sondern zumindest beeinflussen kann. Für etwas ältere Kinder (auch unter 12 Jahren) kommen Triptane demnach durchaus auch in Betracht, wenn normale Schmerzmittel nicht genügen. Was hätte ich die gerne gehabt als Kind... Dafür braucht man aber dann sicherlich einen Schmerztherapeuten, der sich mit Kindern auskennt.


    Das Beste an der frühkindlichen Migräne ist die wohl die vergleichsweise bessere Prognose. Für Jungen ist die nochmal besser, oft ist nach der Pubertät Schluss mit Migräne. Bei den Mädchen dauert es länger. Oft schwächt sich die Migräne über die Lebensjahrzehnte immer mehr ab. Bei meiner Mutter und mir passt das so. Während ich mit 20 noch richtig richtig krank war bei einer Migräne, ist es jetzt mit 40 Jahren so, dass ich oft normal weiter arbeiten kann nach einer kurzen Pause für die Aura. Nur noch selten muss ich ins Bett und schlafen.


    Wenn eure Ärzte noch andere Ideen hatten neben der Diagnose Migräne, ist es doch gut, wenn die jetzt schonmal ausgeschlossen wurden. Migräne ist ja nun mal eine Diagnose, die übrig bleibt, wenn man nichts anderes hat. Dafür ist eine gewisse Diagnostik schon sinnvoll. So würde ich versuchen das der Tochter auch zu vermitteln. Natürlich ist es nicht schön, wenn man gepickst werden muss o.ä., aber einem anderen Kind mag das schon das Leben gerettet haben, weil man daran gedacht hat und nicht die Sache einfach mit Migräne abgetan hat.

    Das wäre z.B. Ranitidin. Die sind aber rezeptpflichtig. Ob da auch ein Schweizer Rezept geht, weiß ich nicht. Aber wenn es ein Privatrezept von einem approb. Arzt ist, müsste das ja eigentlich gehen.

    Hier gibt es viele onlineApotheken, wie z.B. DocMorris und wie die alle heißen. Da steht zumindest Ranitidin im Shop. Ob es auch lieferbar ist, ist dann auch nicht sicher gesagt. Aber die kann man anschreiben und fragen.

    In den Krankenhäusern war Ranitidin vor ein paar Monaten knapp, weil es eine weitere Indikation für Ranitidin gibt. Aber Ranitidin gilt hier als 2. Wahl bei Magenproblemen und wird eher selten verorodnet, da man den Protonenpumpenhemmern den Vorzug gibt.

    Okay, das es 8 Personen sind, hatte ich überlesen, tut mir Leid.

    Ich glaube aber ja eigentlich, dass der Heizungsstrom bei uns ein ganz wesentlicher Anteil am Verbrauch ausmacht, denn wir haben je nach Winter (eher kalt/eher warm) auch durchaus deutliche Schwankungen im Stromverbrauch.

    Ich hab jetzt mal aus Neugier unsere allersten Stromrechnungen rausgekramt, weil wir hatten das erste 3/4 Jahr noch einen Doppelzähler, den wir dann leider abgeben mussten. Wenn man die Zahlen ein bisschen anpasst, weil wir einmal eine Rechnung über 2 Sommermonate haben und dann eine Rechnung Herbst/Winter/Frühling, dann komme ich bei 4400kWh für den Heizungsanteil raus. Dabei bin ich jetzt von 6 eher warmen Monaten, wo man nicht heizt, aber Warmwasser verwendet und 6 Monaten mit Heizung und Warmwasser ausgegangen. Trotzdem bleibt das sicherlich eine fehleranfällige Rechnung, wenn man nur ein dreiviertel Jahr den Doppelzähler hatte.

    Dementsprechend hätten wir dann ca. 3500-4000kWh als Privatstrom, was sicherlich auch den PCs (3 Männer/Jungmänner hier, die gerne zocken), der Tiefkühltruhe und dem Trockner anzulasten ist.

    16000 kommen mir auch krass viel vor.

    Wir haben auf 97qm immer ca. 7500-8000. Wir heizen mit Strom und haben leider keinen Extrazähler dafür. Das macht es relativ schwierig einzuschätzen, wieviel da jetzt wirklich die Heizung ausmacht. Wir leben ansonsten nicht sparsam leider. Die Beleuchtung ist wohl okay, da hat mein Mann alles umgerüstet. Aber wir haben viel Wäsche (ca. 4 Ladungen/Woche), müssen auch den Trockner mitverwenden, die Spülmaschine läuft fast tgl., 3 PCs laufen abends, ein kleiner Tiefkühlschrank usw. Ich hab mal zwischenzeitlich die Verbraucherberatung unseres Stromanbieters gefragt, die meinte in der Gesamtwertung wäre unser Verbrauch üblich und okay. Ich weiß es nicht. Mir kommt jedenfalls 8000 schon eher viel vor. 16000 wäre ja doppelt so viel... Da solltet ihr wirklich mal auf die Suche gehen, das könnte sich finanziell ja sehr lohnen.

    Auf jeden Fall kann man nicht sagen, dass man safe ist bei guter Intimhygiene. Die meisten Frauen sind schließlich irgendwann infiziert. Die machen ja nicht alle was falsch. Immerhin erkranken dann aber nicht alle, was immerhin gut ist.


    Ich würde eine Tochter wohl impfen, da man für die Impfung die bisher gefährlichsten Typen ausgesucht hat. Also die Viren, die oft Krebs machen. Andere Typen sind harmloser. Da ist eine Besiedelung dann nicht so schlimm.

    Was es auch noch gibt: für manche Migranten gilt eine Residenzpflicht. Die dürfen dann nicht mal Angehörige in anderen Bereichen besuchen.

    Zumindest ist mir das in der Kinderarztpraxis seinerzeit häufiger begegnet. Die Migranten haben sich dann tlw. nicht daran gehalten und haben dennoch andere Familien besucht. Und dann wurde natürlich das Kind krank.... die kamen dann in die Kinderarztpraxis und wurden dort kostenlos versorgt, denn das Sozialamt hätte da sonst Streß gemacht. Mir kam das sehr hart vor damals. Ich weiß aber nicht, ob es heute noch genauso gehandhabt wird.

    Aber wo soll man da die Grenze ziehen? Da hat ja jeder ne andere Meinung dazu scheinbar.

    Also klar, Varizellen wären wohl weniger wichtig und Tetanus sehr wichtig. Aber dazwischen liegt viel. Von daher ist es ja auch ganz gut, wenn man im Zweifel selber entscheiden darf.


    Ich finde es allerdings mitunter echt schwer einzuschätzen, wie hoch das individuelle Risiko ist. Ich habe in meiner impfkritischen Phase z.B. damals die Keuchhustenimpfung meines 2. Sohnes aufgeschoben, weil ich der Meinung war, es gäbe doch eh keinen Keuchhusten mehr in der Region und man von daher ruhig später impfen könne. Dabei war es wohl in Wirklichkeit auch zu der Zeit schon so, dass schlicht einfach niemand mehr auf Pertussis untersucht wurde. Dann hat natürlich keiner Keuchhusten, wenn man nicht darauf untersucht, weil die Laboruntersuchung aufwendiger ist. Jedenfalls wollte ich natürlich nicht, dass mein Sohn krank wird und es ist auch gut gegangen, aber meine Einschätzung zur Gefahrenlage war halt im Grunde falsch.

    Wer weiß, wo ich hier und heute gerade falsch liege in meiner Einschätzung von Situationen? Die ist ja letztlich doch oft relativ. Meine Söhne haben z.B. keine Lust auf die HPV Impfung. Mir scheint der Benefit für Jungen nicht wirklich groß zu sein und habe es daher bisher so belassen. Aber es könnte sich auch als Fehler erweisen in 10, 20 oder 30 Jahren, ich kann halt auch nicht hellsehen. Vielleicht erweist sich die Impfung als Clou und die Frauen erkranken signifikant seltener, was schön wäre. Ich habe zuletzt vor 2 Wochen eine Frau am Cervixkarzinom sterben sehen. Von daher würde ich meine Söhne eigentlich schon gerne motivieren.

    Wer kann also hier und heute eine 100% Prognose machen? Gerade bei neuen Impfstoffen weiß man es letztlich ja nicht, wie erfolgreich sie dann sein werden.

    Ich glaube auch, dass das Vertrauen in die Stiko eher gelitten hat unter der Impfempfehlung für die Windpocken seinerzeit.

    Wobei ich andererseits mich noch gut an die Zeit erinnere, als die Kinder lediglich Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (optional), Hib, Polio und MMR geimpft wurden. Und da gab es genauso schon Eltern, die dem impfen kritisch gegenüber standen.

    Als mein Sohn dann geboren wurde, gab es schon ne ganze Palette Impfungen dazu (Hep.B, Pneumokokken, Meningokokken, Varizellen) und das hat mich damals dann schon auch irritiert.


    Andererseits bezahlen die Krankenkassen eben meistens auch nur Impfungen, die die Stiko empfiehlt. Und mittlerweile habe ich meine anfangs kritische Haltung ja eher zu einer Haltung Proimpfung verändert und bin daher froh, dass heute so viele Impfungen dann auch bezahlt werden. So hat dann zumindest jeder, der geimpft werden möchte, auch die kostenlose Option. Man muss es ja nicht machen lassen, aber man kann so. Ich wäre jetzt z.B. nicht happy, wenn ich die Influenzaimpfung selber bezahlen müsste, denn mir hat die einmalige Erfahrung vollkommen ausgereicht.

    Shevek: waren die beiden in der Zeit denn zusammen? Windpocken kann man auch still durchmachen. Ich selber hatte z.B. auch keine Windpocken, obwohl in meiner Umgebung sie alle hatten. Ich hab dann vor 2 Jahren den Titer bestimmt bekommen von der Betriebsärztin, weil der das zu heikel war, wenn ich mit Kranken zusammen bin. Offensichtlich hatte ich die Varizellen also doch, nur hat man nichts davon mitbekommen.

    Ihr könnt natürlich auch einfach impfen lassen, falls z.B. MMR eh noch aussteht. Aber die Titerbestimmung ist ggf. auch eine Option, wenn euch das lieber ist.