Beiträge von koelsi

    Stille Post bietet sich da sehr an


    Scharade, ohne Gruppen, die gegeneinander spielen, einfach mit Spass am Erraten


    Figuren malen: das erste Kind malt den Kopf/Haare, dann das Blatt knicken, so dass nur der Halsansatz sichtbar ist, das nächste Kind malt den Körper/Arme, Blatt knicken, das nächste Kind malt die Beine, das nächste die Füsse


    Nonsense-Sätze: das erste Kind schreibt ein Substantiv/das Subjekt, Blatt knicken, das zweite Kind schreibt das Verb, das dritte ein Adjektiv, das vierte das Objekt, kann man sicher noch ausbauen.


    Pfänderspiel: von jedem Kind einen Gegenstand einsammeln und dieser muss durch eine lustige Aktion wieder zurückgewonnen werden (z.B. 10x Hampelmann machen, Kopfstand machen, der mutigste ruft aus dem offenen Fenster: Leute nehmt die Wäsche ab, es regnet saure Gurken). Ich kenne es so, dass die Gegenstände versteckt unter einer Decke liegen und einer einen davon in der Hand hält (ohne, dass die anderen sehen, welchen), dann wird gefragt: Ich hab ein Pfand in meiner Hand, was soll derjenige tun?, alle anderen dürfen dann eine Aktion vorschlagen.


    Weihnachtsdeko basteln

    Sagt mal, könntet ihr mir mal beschreiben wie bei euch die Wanderröte aussah?

    Wanderröte juckt nicht, oder?

    Also falls sie nicht an der Zeckenbissstelle auftritt, dann juckt sie nicht?

    Bei meiner Tochter war die Wanderröte auf dem Rücken so schön lehrbuchmässig zu sehen, dass der Kinderarzt ein Foto davon gemacht hat. #rolleyes

    Im Prinzip war es ein ca. 2 cm breiter Ring gerötete Haut rings um eine noch zu erkennende Einstichstelle, die übrige Haut innerhalb dieses Ringes war aber gänzlich unbetroffen. Und dieser Ring hat sich immer weiter von der Einstichstelle entfernt, sich also vergrössert. Ich habe leider nicht gleich gemerkt was los ist. Anfangs dachte ich, meine Tochter hätte sich den Rücken aufgeschabt, weil sie an diesem Tag auf einer Treppe ausgerutscht und diese dann runtergerutscht ist und sich dabei den Rücken angeschlagen hatte. Erst ein paar Tage später habe ich gesehen, dass die Hautrötung wirklich ringförmig ist und deutlich grösser als beim ersten Mal. Und dass die Haut innen drin ganz normal aussieht.

    Bei meinem Sohn habe ich eines Morgens einen roten Streifen (auch ungefähr 2 cm breit) im Gesicht bemerkt, irgendwo in den Haaren beginnend und dann quer über die Wange. Auch da war nach zwei Tagen gut zu erkennen, dass dieser Streifen ein Stückchen weiter gewandert war.

    Bei beiden Kindern hat es weder gejuckt, noch war die Rötung schmerzhaft oder überhaupt spürbar.

    Bei meinen beiden Kindern gab es jeweils nur die Wanderröte ohne irgendwelche Erkältungssymptome, deshalb kann ich zu den ersten Fragen nichts sagen. Beide Kinder mussten jeweils 14 Tage ein Antibiotikum nehmen (waren beide ca. 6 Jahre alt jeweils und es waren jeweils verschiedene Ärzte, die das so verordnet haben). Beide Male ist die Wanderröte jeweils innerhalb der ersten 48 Stunden nach der ersten Gabe des Antibiotikums verschwunden.


    Seitdem ich eine Kollegin hatte, die richtig lange und fiese Probleme mit Borreliose im zweiten Stadium hatte (und dann ca. 3 Monate lang ein Antibiotikum nehmen musste, wenn ich mich richtig erinnere), hatte ich überhaupt keine Bedenken, meinen Kindern die entsprechenden Medikamente zu geben.

    Ohnezahn : Vielen Dank für das nette Angebot. Wir sind jetzt in Leverkusen und ich habe gesehen, dass wir zur Schloss Burg mit dem ÖV ziemlich lange brauchen würden. Wir werden uns deshalb auf Köln und Leverkusen mit unseren Ausflügen beschränken, zumal wir nun auch nur noch drei Tage Zeit haben. Aber falls es uns mal wieder in diese Gegend verschlägt, komme ich gerne darauf zurück.

    Vielen Dank schon mal für die vielen Ideen! Ich habe mir jetzt einiges davon im Netz angeschaut und stelle fest, dass wir diese Ecke von Deutschland in unserer Urlaubsplanung bisher sträflich vernachlässigt haben. Wir werden in den wenigen Tagen nicht alles machen können und sind auf den ÖV angewiesen, deshalb fallen die vielen interessanten Dinge ausserhalb weg. Aber offensichtlich gibt es ja auch vieles Schönes (es gibt ein Schokoladenmuseum 8o ) direkt in Köln/Leverkusen.


    Ich nehme aber gerne noch weitere Vorschläge.

    Ich werde demnächst mit den Kindern (13, 10 und 6 Jahre) für einige Tage in Köln bzw. Leverkusen sein. Was gibt es dort für Dinge, die man unbedingt gesehen haben sollte oder die einfach Spass machen?


    Der Kölner Dom ist klar - kann man da einfach so rein?


    Die Kinder sind prinzipiell für alles zu begeistern was in Richtung Natur, Technik oder Geschichte geht.

    Vielen Dank für eure Tipps!

    Oh, Nordsachsen! Also, wir gehen immer in diesen Indoorspielplatz in Taucha. In Sichtweite davon gibt es auch eine Eislaufhalle. Da musst du aber schauen, ob die am Wochenende nicht evtl. anders genutzt wird.


    Nicht mehr Nordsachsen, sondern Sachsen-Anhalt, aber sehr schön: ein Hallenbad in Wolfen.


    Ausserdem gibt es in Delitzsch einen kleinen, überschaubaren, aber trotzdem sehr schönen Tierpark und in Markkleeberg den Wildpark.


    Viel Spass!

    Meine Jüngste war älter (ca. 3,5 Jahre) als wir von Laufen (das machte sie schon immer gern und schnell) zu Roller und später Laufrad umgestiegen sind. Ich bin dann auch immer Roller gefahren mit ihr gemeinsam (geborgt von einem der grossen Geschwister). Mir war es zu riskant darauf zu vertrauen, dass sie tatsächlich immer an Strassenkreuzungen anhält. Tatsächlich war es dann auch eine Zeit lang so, dass meine Tochter der Meinung war, sie wüsste ja, wie es funktioniert und einfach ohne mich über die Strasse gegangen ist. Nur dass bei ihr "stehen bleiben - nach links und rechts schauen - loslaufen, wenn nichts kommt", eher ein " stehen bleiben - den Kopf wahllos hin und her drehen - einfach loslaufen" war. Den Strassenverkehr beachten bzw. Verkehrsregeln verstehen, funktioniert tatsächlich erst jetzt (sie wird bald 5 Jahre alt). Ich bin gern mit ihr gemeinsam Roller gefahren und kam mir dabei kein bisschen komisch vor. #dance

    Hinterherrennen habe ich aus Konditionsgründen nicht geschafft - dann lieber elegant mit dem Roller den Gehweg entlang gleiten, als hechelnd dem Kind hinterherzurennen. :D

    Zum Ordnung halten für die Kleidung haben wir uns dieses Jahr so etwas zugelegt: Camping-Organiser. In zwei dieser Dinger habe ich die Kleidung für 4 Personen hineinbekommen (obwohl ich etwas quetschen musste), sie passten noch neben die Luftmatratzen in der Schlafkabine und sind ganz schmal zusammenfaltbar. Für das übrige Zeugs hatten wir zwei uralte Campingschränke von meinen Eltern ausgeborgt, aber wenn das Küchenzeugs schon eingerichtet ist, braucht ihr ja gar nicht mehr viel Stauraum sonst. Das Sandspielzeug und die Badesachen hatten wir immer in zwei Taschen gepackt, die dann im Zelt standen, die Schmutzwäsche haben wir in einer dritten Tasche gesammelt (das sind einfach solche Kunststoff-Taschen, wie man sie für wenige Euro an der Kasse im Supermarkt für die Einkäufe kaufen kann).


    Ausserdem kann ich noch empfehlen: Wäscheleine und Klammern (gerade bei Badeurlaub), eine einfache Isomatte zum draussen vor dem Zelt sitzen, Picknickdecke, Karabinerhaken (damit kann man gut Kleidung - Jacken z.B. im Zelt aufhängen oder den Müllbeutel vor dem Zelt usw.), unbedingt Anti-Mückenzeugs (wir waren dieses Jahr auf Rügen - es war die Hölle!), eine Schüssel für dreckiges Geschirr (oder die "Katzenwäsche"), Geschirrspülmittel, Lappen, Geschirrtuch, Waschmittel aus der Tube (falls es auf dem Campingplatz keine Waschmaschine gibt), Taschenlampen, Kerzen (Feuerzeug nicht vergessen).


    Ich fand den Campingurlaub übrigens total entspannend, weil da irgendwie gleich das Urlaubsgefühl da war und wir alle einfach immer draussen waren - die Kinder haben auf dem nahe gelegenen Spielplatz gespielt und kamen immer mal mit anderen Kindern vorbei und ich musste einfach nichts weiter machen, als da sitzen und den Urlaub geniessen. Viel Spass wünsche ich Euch.

    Wie lange bist du denn schon dort?


    Die Beispiele, die du nennst, finden sich auch hier im Zürideutschen so. Für mich war gerade das mit dem "schmecken" vs. "riechen" am Anfang auch sehr stark gewöhnungsbedürftig und die ganzen Präpositionen habe ich auch erst richtig gelernt, als ich durch ein Ehrenamt viel Kontakt mit erwachsenen Dialektsprechern hatte. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass so negativ zu sehen, wie du das in den obigen Ausführungen tust. Das sind halt hier (in dieser Sprachregion) die üblichen Wörter. Ich finde es gut, dass meine Kinder die Chance haben, so einfach wie im Kindergarten die Sprache nebenbei zu lernen. Zu Hause sprechen sie ausschliesslich Hochdeutsch (und wie ich neulich feststellen musste, konnte ich meinen Dialekt - bzw. die entsprechenden tollen Wörter, die dieser enthält, - leider bisher nicht an sie weiter geben, da fehlt wohl wirklich die entsprechende Umgebung). Kann es sein, dass du den Dialekt so stark ablehnst, weil du dich in deiner Umgebung nicht wirklich wohl fühlst?


    Durch die Erfahrung mit meinen Kindern bin ich der Meinung, dass Kinder sehr wohl wissen und entsprechend anwenden können, mit wem welche Sprache/welcher Dialekt gesprochen wird. Meine Kinder switchen je nachdem wie sie angesprochen werden zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch (und interessanterweise verwenden sie Schweizerdeutsch, wenn sie das Gesprochene nicht eindeutig als Hochdeutsch identifizieren können, was ab und zu für Verwirrung sorgt - wir fahren viel mit dem Zug, da ergeben sich immer mal solche Begegnungen). Sprache (Dialekt) ist schon etwas Spannendes!

    Ich komme gerade vom Infoabend der Gruppenreise nach Rumänien, die ich in ein paar Wochen machen werde. Der Reiseleiter war sichtlich erleichtert, dass es in unserer Gruppe keine Vegetarier gibt. Es wird wohl doch sehr fleischlastig gegessen in Rumänien. Trotzdem stehen auf dem Infozettel auch vegetarische Sachen:


    branza de burduf (Schafskäse - gibt es nur auf dem Bauernmarkt oder auf dem Land)

    Zacusca (Gemüseaufstrich aus Auberginen und Paprika)

    Salata de vinete (Gemüse-Mayonnaise-Aufstrich aus Auberginen)

    Ciorba de legume (Gemüsesuppe)

    Mamaliga cu branza (Maisbrei mit Schafskäse, gibt es auch mit Schmand und Spiegelei)

    Papanasi (Quarkknödel mit Sauerrahm und Obst)


    Ausserdem habe ich beim Blättern im Reiseführer (Baedeker) noch gelesen, dass es wohl Käse auch von Händlern an der Strasse zu kaufen gibt (in Rinde eingewickelt?). Vielleicht findest du ja z.B. in einer Bibliothek einen Reiseführer, in dem du noch zusätzlich Infos zum rumänischen Essen findest.


    Viel Spass in Rumänien!

    Ich würde ja ganz, ganz dringend zu einer Abklärung bei einer Spezialistin/einem Spezialisten raten. Lange Zeit habe ich mein allergisches Asthma auch irgendwie behandelt, bis es mir mal so dreckig ging, dass nur noch der Weg zur Lungenfachärztin blieb. Und seitdem geht es mir deutlich besser - dort wurde ich richtig durchgecheckt und ein Behandlungsplan erstellt, mit regelmässigen Kontrollen und einer Patientenschulung.

    Ich frag mich halt, sagt er sowas mit Absicht und System, oder kann er nicht anders, oder glaubt er es gar selbst? #angst

    Genau das frage ich mich auch. Ich hatte ja ursprünglich angenommen, dass da ein System dahintersteckt. Aber je länger ich mir das anschaue und je mehr ich nachlese, desto mehr habe ich den Eindruck, dass er (und auch die anderen aus seiner Truppe) keinen Plan haben, wie Regierung wirklich geht. Und aus lauter Dummheit die Demokratie zunichte machen.
    Gab es in der Zeit zwischen Wahl und Amtseinsetzung nicht mal einen Bericht, dass Trump uns seine Mitarbeitenden nach Gesprächen mit Obama überrascht darüber waren, wie komplex das Ganze ist? Ich habe den Eindruck, sie sind noch immer nicht ganz in der Realität angekommen. Und werden das wohl auch nicht, da Trump ja eine ganz eigene Realität schafft.


    Was ich bei dem Ganzen übrigens am Verblüffendsten finde, ist nicht mal die Tatsache, dass es so jemanden wie Trump gibt oder dass er es geschafft hat, Präsident zu werden, sondern die Tatsache, dass er doch so viele Menschen gefunden hat, die ihn unterstützen. Und ich frage mich, sind die alle (genau so) dumm oder glauben die wirklich alles unbesehen, was Trump sagt? Ich meine, dass es Narzissten schaffen, Menschen in ihrer Umgebung zu manipulieren ist ja bekannt, aber so viele und so lange? Also doch System oder ähnliche Persönlichkeitsmerkmale bei seinen (engsten) Mitarbeitenden oder Machtstreben?


    Wenn es nicht potenziell lebensbedrohlich wäre, wäre die ganze Entwicklung einfach nur sehr, sehr faszinierend zu beobachten.

    Meine Tochter hatte in der Schule zum Üben des 1x1 gebastelt. Man braucht: eine leere Streichholzschachtel und 10 Papierstreifen in der Breite der Streichholzschachtel (also so breit, dass man sie durch den Deckel durchziehen kann. Auf die Streifen werden dann die jeweiligen Reihen des 1x1 geschrieben, zuerst eine Aufgabe, darunter die Lösung, die nächste Aufgabe, darunter wieder die Lösung (die Aufgaben schön gemischt, also nicht 1x2, 2x2, sondern durcheinander) usw. Dann schiebt man den Streifen in die Streichholzschachtel und zieht oben die erste Aufgabe heraus, nennt die Lösung und kann dann gleich überprüfen, ob es stimmt, nächste Aufgabe herausziehen usw.

    Gehst du selbst zur Zahnreinigung? Oder habt ihr eine auf Kinder spezialisierte Zahnarztpraxis irgendwo in der Nähe? Ich würde dort mal nachfragen nach Tipps für richtiges Putzen und sonstige Pflege der Zähne. Dort habe ich jeweils noch nützliche Hinweise bekommen für meine eigene Zahnpflege und auch für die der Kinder (wurde hier schon alles aufgezählt - aber zum Zeigen von Bewegungen oder für die Empfehlung bestimmter Produkte ist es vielleicht nicht verkehrt, noch mal vor Ort nachzufragen).

    Ich weiss nicht, wenn die deinen Namen und die Bankverbindung (und die Kartennummer?) haben, könnten die dann nicht auch bei anderen Portalen damit bestellen?


    Ich würde mich auf jeden Fall bei der Polizei beraten lassen und wohl die Kontobewegungen der nächsten Tage sehr genau kontrollieren.


    So ein Murks!

    Das finde ich ehrlich gesagt total schlimm. So viel "Muss-Zeit" zum Lesen =O
    Ich lese viel und gerne, aber jeden Tag? - Da würde es mir zum Hals heraushängen, wie ein Essen, das ich zwar mag, aber nicht mehr sehen kann, wenn ich es jeden Tag essen müsste.


    Das mag bei manchen Kindern gut funktionieren, einige mögen dieses Regelmäßige auch mögen. Aber vielen wird man es damit komplett madig machen.

    Das finde ich auch krass! Und hätte da auch keine Lust drauf, zumindest nicht täglich.


    Und klar ist Lesen-Können Übungssache. Aber Lesen-Wollen, weil man in die Geschichte eintaucht, Spass daran hat, sich in die Fantasiewelt einzudenken und einfach mal aus dem Alltag zu fliehen, ist doch keine Übungssache. Sondern vielleicht einfach auch ein Stück weit Veranlagung.


    Da fällt mir meine frühere Freundin ein - die Mutter war Buchhändlerin, die vier Geschwister von klein auf mit Büchern umgeben, drei der Kinder sind Vielleser geworden (sehr zur Freude der Mutter), meine Freundin war am liebsten den ganzen Tag draussen unterwegs, hat Reiten gelernt, dort auf dem Hof mitgeholfen und Bücher nur von weitem angeschaut.

    Ich denke du kannst getrost, mit ruhigem Gewissen aufhören, das zu denken.
    Verschiede Menschen sind nun mal durch verschiedene Kanäle besser ansprechbar. Dein Kind ist halt mehr ein Audio-Typ und du bist mehr der visuelle Typ. Das eine ist nicht besser als das andere.


    Ich persönlich kann z.B. Audiobücher nicht ausstehen, das geht mir viel zu langsam (lesen ist ja in der Regel schneller als sprechen). Meine Mama liebt dagegen Audiobücher und hört sie oft und lange. Auf beide Arten wird man in die Welt der Literatur mitgenommen, mit den eigenen Bildern, der eigenen Vorstellungen.

    Ja, so etwas dachte ich auch: vielleicht ist dein Sohn eher der akustische Typ. Ich kann Hörbücher nicht nutzen, weil meine Gedanken innerhalb weniger Minuten abschweifen, dafür kann (na gut, könnte) ich stundenlang lesen. Mein Sohn (8 Jahre alt) liest wenig, dann aber Comics oder Sachbücher, sicher nicht jeden Tag. Meine Tochter (10 Jahre) liest inzwischen viel und auch in kurzer Zeit ganze Bücher, aber auch nicht täglich (bei ihr war Harry Potter, zuerst vorgelesen, dann zunehmend selbst gelesen, quasi das Einstiegsbuch ins Lesen). Die Rechtschreibung war bei meinem Sohn aber schon von vornherein besser als bei meiner Tochter...


    Was mir noch eingefallen ist im Sinne der Vorbildwirkung: Sieht dein Sohn denn dich und/oder deinen Mann auch mal einfach so lesen (also nicht vorlesen)? Vielleicht könntet ihr auch eine Familienlesezeit am Wochenende einführen, alle auf dem Sofa, jeder mit einem Buch seiner Wahl - also Lesen mit Gemütlichkeit und Gemeinschaft verbinden. Mein Sohn ist z.B. nicht gern allein, spielt am liebsten mit anderen Kindern, während meine Tochter auch gut allein klar kommt - das spielt vielleicht auch eine Rolle (lesen ist ja eigentlich eher etwas, was allein stattfindet).