Beiträge von Sucres

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    Solya Du sprichst mir aus der Seele! :)


    Sucres zum Thema Geschichtsunterricht und politische Bildung haben mein Mann und ich von Anfang an für uns klargehabt, daß wir da ergänzend (nicht gegenläufig, sondern wirklich ergänzend) unseren Kindern selbst das vermitteln werden, was wir für wichtig und richtig halten. Ich finde das vertretbar, wir fallen der Schule damit ja nicht in den Rücken. Und es scheint zu klappen. Schule ist ja nicht der einzige Lebensbereich, in dem Kinder lernen, und wo Schule unserer Ansicht nach zu wenig oder schräg vermittelt, tragen wir unseren Teil dazu bei. (Machen Familien an Regelschulen ja auch, z.B. mit außerschulischem Musikunterricht, wenn das an der Schule zu kurz oder gar nicht vorkommt.)

    Das ist eine gesunde Einstellung! :) Ich habe für mich in diesem Moment gemerkt, dass ich damit nicht klarkommen würde.


    Ich habe durch den Kiga und meine alte Arbeit (war an einer Waldorfschule Integrationshelferin) noch viele Waldis als Bekannte, daher kann ich die Gründe für Waldorf gut nachvollziehen. :)

    Bei mir war Schluss, als ich gehört habe, wie groß die Klassen sind. Individuell aufs Kind eingehen bei 35 Schülern? Eher unwahrscheinlich.

    Ja, und die Sache mit der kognitiven Förderung.

    Ich habe ja lange überlegt.

    Wir hatten auch sehr lange überlegt, unsere Kinder waren auch in einem Waldorfkindergarten und dort sehr glücklich. Auch vom Infoabend der Schule war ich sehr angetan.


    Ich habe mich dann in den Hintergrund eingelesen und war dann schon etwas skeptisch, dachte mir aber auch, dass das ja im Alltag nicht unbedingt an die Kinder herangetragen wird. Die großen Klassen haben mich auch massiv gestört (ich bin selber Lehrerin).


    Für mich war dann endgültig Schluss, als ich auf einem Schulfest die ausgestellten Jahreshefte gelesen habe.

    U.a. bei den Geschichtsheften (eines meiner Fächer) der Unterstufe hat es mir die Schuhe ausgezogen. #blink Seitenweise abgeschriebene krude Geschichten, das könnte ich nie im Leben veratmen.

    Seit Tagen ist es schwer auszuhalten, was aus dem Iran an teils völlig ungefiltertem Material kommt. Sehr schwer auszuhalten. Die Proteste sind ungebrochen und das Regime schlägt mit voller Härte zurück.

    Ich kann es gerade auch ganz schwer aushalten und muss immer wieder entscheiden, was ich vertragen kann. Gleichzeitig bin ich so froh dass es Menschen wie Duzen Tekkal gibt, die jeden Tag unermüdlich berichten.

    Auf jeden Fall :)

    Inzwischen wollen tatsächlich die meisten Arztpraxen etwas für diese Art von Bescheinigung. Ein Grund, warum ich zu "meinen" Eltern immer sage, dass es reicht wenn sie einen notwendigen Arztbesuch entschuldigen (bzw. im Voraus beantragen). Sie müssen kein "Attest" vorlegen, dass sie beim Kieferorthopädentermin waren. Das kostet oft um die 10 Euro. #rolleyes

    Nachtkerze Was mir noch einfällt, beim Mittagessen fragt derjenige, der das Essen kocht, den arbeitenden Menschen, wann es Essen geben soll. Dann fällt die Trennung leichter, weil es ja zuvor abgesprochen war.

    Hab ich auch schon probiert... Mein Mann hat kein Zeitgefühl, wirklich null. Und zumindest zwei meiner Kinder stehen ihm da in nichts nach.

    Hmmm, also will er wahrscheinlich nicht. Ich kenne das Gefühl schon auch sehr gut, dass man hier und dort noch was machen könnte und dann ist schon wieder ne Stunde vorbei.

    Aber wenn mein Mann sagt, dass das Essen gleich fertig sei und dann im Zweifel noch einmal ruft, dass ich jetzt kommen soll (!), dann reiße ich mich natürlich los. Das hat für mich etwas mit Wertschätzung zu tun.

    #blume Sehr. Ich kenne das sonst nämlich je von Familien mit älteren Kindern.

    Es ist vielleicht auch eine Frage davon, wie man "alle an einem Tisch" definiert. Bei uns klappt es gut aber: wer sein Essen auf dem Teller hat, fängt schon mal an, zu essen (und ist manchmal fertig, bis der letzte erscheint). Es ist selten richtig fertig gedeckt, ständig steht jemand nochmal auf. Lesen bei Tisch ist in Ordnung, es sei denn, jemand bittet um Aufmerksamkeit. Wenn jemand alleine essen will, ist das in Ordnung, aber es ist klar, dass es netter ist, wenn alle dabei sind.

    Mit dem, was du beschreibst, waere ich schon zufrieden :)


    Hier ist es wirklich so, dass ich koche (zu 99%), dann kommt ein Kind, dann das nächste, dann ist das erste fertig, mein Mann kommt auch oft erst 20-60minuten spaeter dazu, trotz Homeoffice, weil er seine Arbeit nicht gut unterbrechen kann und die Kinder ihr Spiel nicht. Es helfen da auch keine Ansagen oder Vorwarnungen. Das heisst, ich sollte mir angewöhnen zu kochen, anzukündigen, dass ich Jetzt esse und der Rest kommt dazu, oder muss sich das Essen nochmal selbst warm machen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich mit 3 Familienmahlzeiten pro Woche durchkomme (zB Freitag abends oder Sonntags abends oder ein Frühstück).

    Ich verstehe, dass dich das stresst. #haare

    Du könntest dich nach deiner Mahlzeit komplett zurückziehen und dein Mann, der ja Mitverursacher ist, sorgt dafür, dass am Ende die Küche wieder sauber ist. :P


    Nein im Ernst, habt ihr schon am ne Art Familienkonferenz gemacht und besprochen, was das Problem und ihr überlegt zusammen, wie man es aus der Welt schaffen könnte? Ich könnte mir Timer für jeden vorstellen, ...