Beiträge von marjatta

    Bin ich froh, dass ich das Thema eigentlich durch habe. Mein Großer ist jetzt bereits in der Elementargruppe und der Lütte hat im Sommer mit 12 Monaten seinen Platz in der Krippe bekommen. Altersabstand 27 Monate... wir hatten ca 2 Monate beide noch in der Krippe, was aber kein Problem war.


    Grundsätzlich finde ich den Rechtsanspruch richtig. Doch mit der Umsetzung hat sich die Politik als höchst inkompetent erwiesen. Wenn ich so in die bisherigen Kommentare schaue, dann muss ich sagen, wenn ich so eine Arbeit als Projektmanagerin abliefern würde, dann wäre ich die längste Zeit meines Lebens Projektmanagerin gewesen. Leidtragende wie immer die Eltern und auch die Kinder.


    Hier in Hamburg geht es scheinbar noch einigermaßen, jedenfalls hier im Ortsteil in unserer Kita, wobei die Wartelisten voll sind und auch hier trotz Rechtsanspruchs Geschwisterkinder Vorrang haben. Habe gehört, dass die Kita dann vorzugsweise Kinder nehmen wird, bei denen die Eltern beide berufstätig sind, zumal für die Auslastung die Grundanspruchsplätze von 25h/Woche eher ungünstig sind. Dazu fallen bei uns ab nächstes Jahr die Hortplätze weg, weil die Schulen das Betreuungsangebot sichern sollen (offene, teilgebundene oder gebundene Ganztagsschule - manchmal in Kooperation mit einer Kita). Im übrigen hätte ich das im Gesetz anders formuliert: Nur wer nachweisen kann, dass beide Elternteile wieder berufstätig sind, hat Anspruch auf einen Krippen- bzw. Kitaplatz. Und eine Kitapflicht mindestens zwei Jahre vor Einschulung, um Sprachdefizite rehctzeitig aufzufangen (naja, für jene halt, bei denen es wirklich notwendig wäre, denn die nehmen auch keinen Anspruchskitaplatz, wenn er für umsonst ist).


    Das Gutscheinsystem in Hamburg hat auch einige Vorteile: Das/die Kind/er können entweder in eine Kita in Wohnortnähe oder in Arbeitsnähe untergebracht werden. Damit hat man natürlich auch mehr Flexibilität, gerade in einer so großen Stadt, wo man schon mal 1-2 Stunden pro Strecke zur Arbeit brauchen kann. So wie es jetzt ist, bin ich sehr dankbar, dass ich nicht um eine Betreuung kämpfen musste. Habe meine Jungs aber auch beide noch während der Schwangerschaft auf die Warteliste setzen lassen, um möglichst weit oben zu stehen, wenn's an der Zeit ist.


    Und bei uns wird nächstes Jahr im Ortsteil noch eine weitere Krippengruppe im kirchlichen kindergarten dazukommen. Ansonsten - was ich so von anderen Müttern höre - ist eine Tagesmutter auch eine gute Alternative. Mir macht lediglich die Betreuung in der Schule noch Sorgen, wobei ich zum Glück mehrere Möglichkeiten sehe: Schulbetreuung, AuPair oder ich arbeite 50-60% im Homeoffice. Ob das so funktionieren wird, muss sich zeigen. Aber die Sorgen um die Betreuung hören mit der Kita ja leider nicht auf. Letztlich gab es einen Artikel im Focus zum Thema "Schlüsselkind". Das geht wohl so ab der 3. Klasse, wobei ich da auch durchaus Bauchschmerzen mit hätte. Letztlich fragt sich auch, ob man sich dann nicht wie schon in der Vergangenheit unter Eltern entsprechend organisiert. Ganz böse formuliert: dann wären wir wieder da, wo die Familien mit Beginn der industriellen Revolution waren: Auf sich gestellt und auf gegenseitige Hilfe angewiesen.


    Gruß
    marjatta

    Also, ich mache das regelmäßig so. Ich gehe schon, weil ich selbst so müde bin, mit den Jungs ins Bett. Einen rechts einen links.... der Lütte stillt noch, während der andere mittlerweile zur Milchflasche übergegangen ist und auch wenn er jetzt schon 3,5 Jahre alt ist, ist mir das lieber, als wenn der eine versucht einzuschlafen und der andere rummeckert.
    Somit, ja ich bestimme, wann die Jungs ins Bett gehen. Oft an den Wochenenden dürfen sie auch länger aufbleiben. Aber spätestens, wenn bei mir Sense ist, müssen sie mit ins Bett.


    Beim Großen war es eine Weile so, dass er meinte, aufbleiben zu müssen. Dann meinte ich "na gut, ich geh schon mal ins Bett". Meine Erfahrung: Es dauert nicht lange, dann kommt er von alleine an, weil ihm das ohne Begleitung zu mulmig ist und geht dann freiwillig auch ins Bett. Klar, gibt immer mal Phasen, da funktioniert weder das eine noch das andere richtig gut. Aber im Großen und Ganzen ist es ok.


    Gruß
    marjatta

    Ich habe auch das Gefühl, dass ich ständig Hunger habe und total unkontrolliert gegessen habe. Nachdem ich wieder mit dem Arbeiten angefangen habe, ging das Gewicht auch prompt wieder um ein paar Kilo nach oben #heul Und dabei sollte ich jetzt wirklich wenigstens 10-12kg noch abnehmen. Aber mit Stillen und den dadurch durchbrochenen Nächten wird das nichts. Hat man mir dann auch in der Mutter-Kind-Kur so gesagt. Ich soll mich nicht stressen. Das könne ich auch noch später hinkriegen.
    Mittlerweile versuche ich den ständigen Hunger durch Kaugummikauen zu bremsen und irgendwie klappt es an den meisten Tagen. Dazu immer in Bewegung bleiben (wie soll das eigentlich gehen bei einem Bürojob #confused ) Naja, also ein paar Tipps fände ich sicher gut, aber ich kenne mich ja auch und solange ich nicht selbst wieder durchschlafen kann (jedenfalls die meisten Nächte und das wird sicherlich erst in 1,5-2 Jahren so sein), sehe ich kein Land in Sicht.... und viele schöne Klamotten müssen weiterhin im Schrank darauf harren, wieder von mir angezogen zu werden.


    Ein paar Tipps, ja dafür wäre ich auch dankbar.... oder zumindest das Gefühl, dass ich nicht ewig weiter so Hungerattacken habe und deshalb nicht von meinen Pfunden runterkomme.


    Gruß


    marjatta

    Mich stört es nicht wirklich. Es gibt Zeiten, da finde ich es anstrengend, vor allem dann, wenn es alle Stunde ist und ich nicht mehr richtig in den Schlaf finde. Aber meistens schaffe ich es, kurz darauf aus dem Halbschlaf wieder in den tieferen Schlaf zu finden. Wir haben sehr regelmäßige Zeiten, zu denen der Lütte kommt. Das war mit dem Großen nicht so ganz "planbar". Beim Großen fühlte es sich auch weniger anstrengend an. Ich hab bei beiden nach der bezahlten Elternzeit wieder mit 30h/Woche angefangen. Mein "Schlafdefizit" habe ich dadurch ausgeglichen, dass ich halt immer mit den Mäusen zusammen ins Bett gehe, was so zwischen 19:50h und 20:30h ist.




    Ich fände es schön, wenn der Kleine nach der ersten Nachtmahlzeit gegen 23:00h erst wieder morgens um 4h kommen würde. Das ist aber bei uns eher unrealistisch. Vielleicht irgendwann. Der Große schläft seit diesem Sommer die meisten Nächte durch und wenn er nachts doch mal unruhig wird, reicht es, ihn wieder zuzudecken. Dafür muss ich auch nicht weit, denn sie schlafen beide bei uns im Bett. Das ist mir auch wichtig, weil ich eben vieles im Halbschlaf dann mache. Aufstehn in der Nacht sorgt immer für Unausgeschlafenheit - selbst wenn's nur für mal auf's Klo ist.




    Gab schon viele, die das zunächst nicht verstanden haben, aber ich hab dann immer gesagt, dass mir mein Schlaf heilig ist und ich auf diese Weise (langes Stillen und Familienbett) am wenigsten in der Nacht gestört werde, geschweige denn aufstehen muss. Insofern ist das nächtliche Stillen die störungsärmste Form des Zusammenlebens mit Säugling und (Klein-)Kind. Ich fände es viel schlimmer, wenn ich nachts aufstehen und Flasche machen müßte, mal abgesehen davon. Und warum sollte ich in der Nacht abstillen? So schlafen alle immer sehr schnell wieder ein bzw. weiter. Anstrengend sind nur Nächte mit Zahnungsbeschwerden und wenn die Nase verstopft ist. Aber selbst das ist erträglich. Wirkliche Auswüchse kann ich bei beiden an meinen fünf Fingern abzählen.... da laufe ich dann 1-2 Stunden mit Kind in der Manduca durch die Wohnung oder sitze im Wohnzimmer auf dem Kuschelsessel..... Ist aber wirklich selten.


    Bei uns ist es ein wenig wie mit dem Hasenkind..... in den Morgenstunden kommt der Lütte öfters... eigentlich stündlich.... aber irgendwie habe ich mich daran gewöhnt.




    Gruß


    marjatta

    Also, am UKE Hamburg gibt es einen Prof, der das stark befürwortet, weil in den Wintermonaten hier im Norden gar kein UVB Licht für die Vitamin-D Produktion mehr einfällt. Über die Menge an Vitamin im Blut, die mindestens erforderlich wäre, um eine Unterversorgung im Winter zu vermeiden, streiten sich aber die Gelehrten.


    Es gibt bei Multiple Sklerose z.B. einen Verdacht auf Zusammenhang mit der Vitamin D Versorgung, da diese Erkrankung in südlichen Ländern kaum bis gar nicht vorkommt.


    Also auch wenn man ausreichend nach draußen kommt im Winter, hilft es nichts. Über die Nahrung müßte man jeden Tag wenigstens einen Hering (Wildlachs oder 17 8I Eier) essen, um den Vitamin D Bedarf zu decken. Das gilt wohl für einen Erwachsenen.


    Ich habe jetzt entschieden, dass die Kinder und ich eingeschlossen (weil auf Osteoporose hab ich auch keine Lust) während der Wintermonate zusätzlich täglich 1 Tbl. Vitamin D nehmen werden. Das dürfte auf jeden Fall reichen. Eine Überdosierung bei 1000 IE ist nicht sehr wahrscheinlich. Zumal ich ja durch meine Arbeit im Büro und das meist nicht so tolle Wetter, die Kinder in der Kita auch nicht so oft nach draußen kommen. Schon gar nicht in der Mittagszeit. Von der fehlenden UVB Strahlung hier in HH mal ganz abgesehen.


    Die Tabletten hab ich mir in der Apotheke besorgt und find die jetzt auch nicht zu teuer. Da ich selbst vor ca 8 Jahren einen Verdacht auf MS bekommen habe und noch weitere 8 Jahre warten muß, ob sich der bestätigt, lasse ich da mit meinen Jungs lieber nichts anbrennen (auch weil Zusammenhänge s.o. noch nicht ordentlich geklärt sind).

    So etwas Ähnliches haben wir mit dem Lütten auch gerade.... Stillen hilft nicht mehr beim Einschlafen :( , weder tagsüber noch abends... mittlerweile bin ich dazu übergegangen, ihn nach dem Stillen in den Arm zu nehmen.... dann einer rechts (der Lütte), einer links (der Große, der eigentlich auch noch stillen möchte bevor er dann einschläft)..... und warten, bis der Schlaf von allein kommt, einschließlich sich hin und her wälzen, quengeln (zum Glück kein stetes Schreien) usw.


    Bei uns ist auch schon seit Wochen ein Backenzahn im Anmarsch, der nicht durchkommen will. Die Heilpraktikerin hat ihm jetzt Calcium Carbonicum verordnet. Mal sehen, ob es uns endlich wieder zu ersehnter Nachtruhe und dem Durchbruch des Backenzahnes bringt.


    Tröstlich zu wissen, es ist wohl auch "nur" eine Phase, die habe ich vom Großen so gar nicht in Erinnerung... aber Papa meinte, das wäre genauso gewesen. Vielleicht hab ich den Schlafmangel damals leichter weggesteckt. #confused

    Ach das ist so schön, ich hätte da auch so einen Kindermund, aber Papa will ja nicht, dass die Namen der Kinder ins Netz kommen, und der macht leider nur mit Namen Sinn. Ich freu mich immer so, wenn ich so lese, was eure so sagen. Bei uns läuft vieles über die Mehrsprachigkeit ab, was zum Schmunzeln verleitet, aber Finnisch wird hier im Forum ja nicht gesprochen ;)

    Sprichst Du von meinem, jetzt auch fast 16 Monate alt? Ganz ehrlich, bei uns ist es gerade ein Backenzahn, der nervt und nachts für Unruhe sorgt. Ich gehe ja auch meine 30h/Woche wieder arbeiten seit Juli und momentan krieche ich auch auf dem Zahnfleisch.


    Ich bin jetzt wieder bei der Heilpraktikerin mit ihm, weil das echt nervt. Er könnte auch dauernuckeln, aber da möchte der große Bruder auch noch in den Schlaf gekuschelt und kurz gestillt werden. Somit habe ich jetzt angefangen, bei ihm die Zeiten einfach zu reduzieren, er kommt ja eh noch etliche Male in der Nacht. Und da er beim Stillen im Moment weder tagsüber noch abends einschlafen kann, wird abends nur noch dann einschlafgestillt, wenn er binnen 20 Minuten das Traumland erreicht. Ansonsten hab ich dann einen rechts und einen links im Arm, die dann ohne Stillen einschlafen müssen. Leider #heul . Dazu kommt, dass er mir mittlerweile beim Nuckeln an der Brustwarze rumkaut X( und das tut Hölle weh. Der große Bruder war da wirklich pflegeleichter.


    Jetzt probieren wir mal, ob es mit einer Behandlung seiner Dauerzahnerei (der Zahn will einfach nicht durchbrechen) besser wird. Aber ich weiß, dass die Menge mal mehr und mal weniger ist. Und dass es Phasen gibt, wo es runder läuft und dann wieder mal nicht Und da er es in der Kita auch ohne Einschlafstillen schafft, kann er das ja im Einzelfall auch Zuhause machen. Irgendwie läuft es bei uns gerade deshalb eben auch nicht rund. Dabei hab ich die Jungs eigentlich auch beide immer gern gestillt. Der Große stillt immer weniger, eigentlich nur noch, wenn absolutes Drama ist oder ganz kurz vor dem Einschlafen. Da wäre ja dann nur noch der Kleine, aber der macht es mir dadurch sehr schwer, es zu genießen. :( Menno, das geht alles so verdammt schnell, dss sie groß sind und dann ist diese Nähe und alles einfach vorbei und jetzt häng ich mich an so einem "Problem" auf.... aber ignorieren geht eben auch nicht.


    Also,.... es ist halt alles nur eine Phase.

    Da hast Du's ja noch gut. Mein Großer ist jetzt 3,5 und ich bin froh, wenn er trockenes Brot und vielleicht einen Jogurt isst. Er isst weder Käse noch Wurst auf's Brot.... Bis zum Sommer ging nicht mal Fleisch oder Bratwurst oder so. In der Kita isst er mittlerweile so von den meisten Sachen, muß aber auch immer mal von anderem probieren (ein Löffel und dann ist auch gut, meist schmeckt es ihm wohl und er isst dann auch das andere). Aber zuhause ist immer Theater. Letztlich laß ich ihn, weil ich weiß, dass er in der Kita sehr ausgewogen isst.


    Er praktiziert auch sowas wie Trennkost: Die Haselnuss-Schokocreme mit dem Löffel, danach ein bis zwei Scheiben Vollkorntoast aber bitte ohne Butter. Nudeln, aber bitte die Soße daneben und einen kleinen Löffel extra für die Soße, bitte ohne Käse, kein Fleisch, vielleicht mal ein Stück Fisch.... Gemüse, sehr sehr grenzwertig, eher nur als Soße versteckt...... Der Papa ist ja aus gesundheitlichen Gründen beim Gemüse schwierig wegen Unverträglichkeiten, wie soll ich ihm das also nahebringen, es anders zu machen?


    Jetzt fängt er an, seine Stillmahlzeiten abends durch Vanillemilch zu ersetzen (per Flasche und bitte mit Sauger, nicht mit irgend einem Aufsatz für größere Kinder). Ich bin so froh, dass es langsam zu Ende geht. Nicht, weil ich ihn nicht mehr stillen wollte, aber weil es einfach nicht mehr so angenehm ist, er seine Technik verändert hat und das dann nur kurz auszuhalten ist. Natürlich ist es auch irgendwo schade, aber so ist es denn auch bald gut. Wenn's dann mit dem Essen auch besser klappt, dann wäre ich mehr als glücklich.

    Ach ja, das ist ein leidiges Thema. Meine Tante ist eine altgediente KiÄ und eigentlich schon pensioniert, arbeitet aber immer noch als Gastprofessorin. Fachbereich Säuglings- und Kleinkindernährung. Naja, ich hatte beim Großen mit unserem KiA auch solche Diskussionen. Der kam dann von wegen Wachstumshormone prüfen lassen usw. Da meinte sie nur, solange er entlang seiner Percentile wächst, sollen wir ihn reden lassen. In unserer Sippe sind die "Erstlingskinder" alle eher klein und zierlich, mit jedem weiteren Kind legen wir dann zu #freu


    Außerdem verwenden die meisten KiÄ leider diese Flaschenkind-Kurven, was bei einem vollgestillten, vor allem naturgerecht gestillten Säugling absolut nicht passt. Deshalb gab es auch von meiner Tante die Empfehlung für die WHO Kurven. Sie ist eine absolute Stillverfechterin und arbeitet auch mit der nationalen Stillkommission zusammen. Ich würde bestenfalls mal die Eisen bzw. den Ferritinwert bestimmen lassen. Aber mit Fleisch kannst Du den nicht wirklich erhöhen. Eisen wird bei Kinder und Säuglingen am besten über die Muttermilch aufgenommen, weil es dort in einer besonders gut verwertbaren Form vorliegt und deshalb ja nicht in so großer Menge darin vorkommen muß.
    Meine Jungs sind in den ersten Monaten vom Stillen sehr schnell zu kleinen Michelin-Männchen mutiert. Mama hat nämlich Sahne und warum sollten sie die gegen was anderes eintauschen. Nennenswerte Mengen hat der Große erst so mit 1,5-2 Jahren gegessen. Der Lütte ist zwar etwas schneller, aber Stillen steht immer noch an erster Stelle.


    Es heißt auch bei der WHO BEIkost nicht Hauptkost. Und da Du ein sehr agiles Kind hast, kann die "mangelnde" Gewichtszunahme durchaus auch daran liegen. Sei froh, wenn sie so agil sind. Das ist gut für die "Programmierung" des Stoffwechsels.

    Ich war die Älteste, dann kam mein erster Bruder mit ca 2,5 Jahren Abstand. Der Abstand zu meinem jüngeren Bruder war dann fast genau 8 Jahre. Ich hab ihn überall hin mitschleppen "dürfen", was mir manchmal nicht gepasst hat, besonders als ich dann so im typischen Teenie-Alter war. Aber wir haben bis heute ein prima Verhältnis zueinander, habe ihn auch schon finanziell unterstützt während des Studiums. Manchmal hat sich das schon so wie Mutterersatz-sein angefühlt. Letztlich hat er mir auch oft sein Herz ausgeschüttet, wenn's mit den Mädels mal nicht so gut lief. Aber er hat auch mit unserem Bruder ein gutes Verhältnis.
    Auch sonst sind wir Geschwister gut miteinander verbunden. Wir sehen uns regelmäßig. Klar gab es hier und da den üblichen Geschwisterneid, vor allem von uns Großen auf den Kleinen. Aber geschadet hat es unserer Geschwisterbeziehung nicht. Ich komme zwar mit dem ersten Bruder nicht ganz so gut zurecht, weil wir doch recht verschieden sind, aber es ist jetzt nicht so, dass wir nicht miteinander Kontakt hätten. Außerdem mag ich seine Frau und wir telefonieren regelmäßig unter Schwägerinnen miteinander. Die Kinder kennen sich und freuen sich auf die seltenen Besuche. Ich bin jetzt die einzige, die weit weg wohnt, 600km trennen mich von der Familie.


    Ich fand den Altersunterschied jetzt nicht wirklich dramatisch oder ein Problem. Und es liegt hier und da sicherlich auch daran, wie das von den Eltern gelebt und unterstützt wird. In meiner "Sippe" sind größere Altersunterschiede nicht ungewöhnlich, vor allem, wenn viele Kinder geboren wurden. Als Einzelkind ist da bei uns eigentlich keiner aufgewachsen. Wir haben uns mit 8 Jahren Altersunterschied genauso um die Legosteine "gekloppt" wie ich mit dem ersten Bruder mich gestritten habe. Natürlich hab ich da mehr Rücksicht nehmen müssen und sollen, aber das nivelliert sich - zumindest in meiner Erinnerung. Überhaupt, meine Mutter hat mit ihren Geschwistern, so sie noch leben, als auch mit Cousinen und Cousins noch Kontakt. Es gibt regelmäßige Familientreffen, wo ich auch noch entferntere Verwandte treffe und wir verstehen uns eigentlich immer prima. Egal, ob wir uns schon mal begegnet sind oder nicht. Es ist so ein unsichtbares Band. Denke, es ist etwas, das in unserer Familie besonders gelebt wird, dieser Zusammenhalt.


    Wenn ich mir was wünsche, dann, dass meine Jungs es später genauso positiv empfinden und sie einen guten Kontakt zu ihren Cousins und Cousinen haben werden. So wie ich auch guten Kontakt zu meinen Brüdern, Cousins und Cousinen habe.

    Also, ich hab beide immer einschlafgestillt und dann bin ich durchaus wieder aufgestanden. Immer nur hin, wenn sie gequengelt haben. Meistens gehen ich aber mit den Kindern sowieso gemeinsam ins Bett, weil ich schon so müde bin. Von daher gibt es das Problem nicht wirklich.


    Die Kinder schlafen jetzt auch problemlos alleine im Familienbett. Der Kleine hat das Beistellbett, so wecke ich ihn nicht auf, wenn ich mich später wieder hinlege. Und der Große ist da mittlerweile auch easy. Entweder wir gehen gemeinsam ins Bett oder er ist schon eingeschlafen, dann kann ich mich problemlos auch später noch mit dazulegen. Weiß gar nicht. Ich hab mir da nie Gedanken drüber gemacht. Es ging einfach so. #confused

    Ich tendiere da auch eher zu Ikea. Die Gitterbettchen bei Ikea haben die Maße 60x120cm. Sowohl der Große als auch der Lütte kamen in ihren aktiven Schlafzeiten bisher gut damit zurecht. Im Moment ist der Lütte im offenen Gitter(Beistell)bett, das wir mit einem Zurrgurt an unserem befestigt haben. Da lassen sich auch problemlos nochmal 4 Löcher reinbohren, für die optimale Höhe. Alternativ gibt es auch noch andere Gitterbetten für Kleinkinder mit Maßen 70x140.


    Aber wir schlafen jetzt zu viert auf 2x90x200 plus die 60x120. Somit bleiben für jeden ca 60cm Schlafbreite, was durchaus ausreicht. Der Große liegt dann - wenn Papa da ist - nicht quer im Bett. Der Lütte dreht sich ausschließlich auf seinen 60cm Schlafbreite im Beistellbett und somit kommen alle relativ gut zurecht. Ich wollte auch nicht zwingend allein schlafen. Denke, Co-sleeping ist sowieso viel schöner. Also muß auch keiner Ausziehen. Nur irgendwann wünsche ich mir, dass die Kinder auf einer Seite und Mama und Papa auf der anderen Seite zusammen liegen können.

    Also, bei uns sind alle Omas weit weg, so dass ohne Übernachten gar nichts geht.


    Bei der Oma (600km weit weg) haben wir ein eigenes Zimmer mit dem alten Jugendzimmerbett meines jüngsten Bruders. Das können wir einmal unten ausziehen, so dass wir zwei Betten á 90x200cm haben. Anfangs habe ich beide Jungs mit mir in einem Bett gehabt, was nicht zwingend bequem war. Jetzt schläft der Große durch, so dass Mama mit dem Stillkind unten schläft und Papa mit dem Großen auf dem oberen 90x200.


    Bei der anderen Oma (1800km weit weg) haben wir eine Schlafcouch mit 120x190cm. Der Papa muß dort dann auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen. Ich komme mit den Kindern einigermaßen auf den 120cm zurecht. Ich leg mich meist diagonal hin, der Lütte schläft oberhalb, damit er nicht rausfallen kann und der Große "unterhalb", weil er schon merkt, wenn er eventuell runterfallen könnte. Ist nicht perfekt, aber aufgrund des Platzmangels dort auch nicht besser möglich.


    Es wird besser, je größer die Kinder werden. Sobald der Große nicht mehr zwingend Mamas Nähe braucht, darf er auf einer extra Matratze nächtigen. Aber bis dahin wird es sicherlich noch reichen. Wir hoffen bei der anderen Oma, dass wir irgendwann mal mehr Platz haben für ein ordentliches Bett. Die Hoffnung stirbt da allerdings zuletzt.


    Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass Mama und die Kinder in einem Zimmer schlafen. Papa gesellt sich natürlich gerne dazu, aber er schläft auch mal auf einem Sofa außerhalb. Wie das in Zukunft sein wird, darüber mag ich nicht nachdenken. Ich bin froh, dass wir da überall eine annehmbare Lösung haben. Einen großen Anspruch hab ich da auch gar nicht, solange wir ein Bett oder Schlafsofa haben. Bei meiner Mutter würde ich gerne ein anderes Tagesbett hinstellen, wo die Liegefläche eine ist. Aber ich hab den Verdacht, dass es bei der vorhandenen Lösung bleiben wird.


    Alleine bei den Omas (der Opa würde das mit seiner zweiten Frau sowieso nicht machen) sehe ich überhaupt nicht. Allein schon wegen der Entfernung. Und da die beiden Omas ja auch schon älter sind (beide über locker über 70), habe ich da gar keine Vorstellung, wie lange so etwas dann noch stattfinden wird (worüber ich mir am liebsten auch gar keine Gedanken machen möchte). Letztlich ist jeder Besuch für die Kinder wichtig und bei der anderen Oma stelle ich im Notfall irgendwann einen Caravan oder Wohnwagen hin, wo wir dann - jeder wie's beliebt - in einer eigenen Koje schlafen kann. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser die Elbe entlang.

    Also, ich bin jetzt aus dem Alter schon eine Weile mit dem Lütten raus, aber ich kann mich gut entsinnen, dass wir da auch so eine extrem häufig Stillphase hatten. In dem Alter passiert eine ganze Menge in der Entwicklung. Da kann es gut sein, dass sie über einen längere Zeit im Rahmen des Entwicklungsschubes ständig am Busen hängen.


    Ich habe sowohl beim Lütten als auch beim Großen keine Chance gehabt, das durch größere Mengen Beikost zu kompensieren (die ja meist vom Kaloriengehalt nicht so sättigend ist, wie die Mumi). Im Grund genommen haben beide wirklich alles per MuMi abgedeckt und damit bis zum 8./9. Monat voll gestillt.


    Das ist - vor allem Nachts - super anstrengend und ich bin da ganz bei Dir. Aber wie alles in der Entwicklung der Kinder - es ist "nur eine Phase", sie geht vorbei. Mir hat immer geholfen, nach der Beikost noch zu stillen, also die Mahlzeiten entsprechend gut auszudehnen, damit dazwischen dann auch ausreichend Zeit für das Entdecken der neuen Fähigkeiten bleibt.


    Mein Lütter macht diese Stillrhythmen auch jetzt wieder, mit 15,5 Monaten, wenn er ganz arg mit dem Zahnen kämpft. Tagsüber sind wir durch die Kita unter der Woche bei 2-3x Stillen am Tag und 3-4 Stillmahlzeiten in der Nacht. Dazu reichlich normales Essen. Also, es wird besser....

    Mein Partner hat relativ schnell eingesehen, dass er da nicht so viel zu melden hat. Das lag wohl hauptsächlich auch am Großen Sohnemann, der durch sein vehementes Einfordern gezeigt hat, wo der Weg langgeht. Dazu hat Mama immer wieder die Vorteile heruntergebetet und die fachlich komptente Tante Kinderärztin zitiert, die WHO etc. Er ist sicherlich kein Verfechter des langen Stillens. Aber in meiner Familie wird das nicht diskutiert, sondern als normal empfunden. Und jede Mama eben solange sie dies durchhält.


    Aktuell sind die Mamas eher alle auf LZS eingestellt. Meinen Cousin würde ich eher als vehementen Verfechter von Attachement Parenting beschreiben, einschließlich Stillen usw. usf. Ich sag unserem Papa immer, dass die Jungs das mit entscheiden, wie lange es geht. Aber ich setze dann auch Grenzen, wenn es mir zuviel wird. Der Große gehört mit seinen 3,5 Jahren auf jeden Fall schon zu den LZS Kindern. Und irgendwann wird er das sicherlich auch schaffen, sich davon zu lösen. Bis dahin darf er noch, aber nur kurz. Schließlich hat er schon wirklich viel Kraft und da muß man ihm etwas Einhalt gebieten.


    Beim Lütten sehe ich noch einige Zeit vor mir, die er stillen wird. Und bis er dann soweit ist, hat Papa sich bestimmt auch daran gewöhnt, dass ich mir da nicht reinreden lasse.

    Ja, ich hier auch. Der Große, 3,5 Jahre alt, hat aber irgendwann angefangen, vor dem Einschlafen zu stillen und zum Einschlafen zu kuscheln. Jetzt geht er dazu über, die meisten Tage eine Vanillemilch in der Flasche als Schlaftrunk zu wählen um danach in Mamas Arm gekuschelt einzuschlafen. Aber gestillt wird den ein oder anderen Abend auch noch, manchmal auch noch morgens kurz. Der Kleine stillt noch jeden Abend, wenn Mama nicht zum Schwimmen geht, in den Schlaf.


    Nach meiner eigenen Erfahrung ist es mit dem Einschlafstillen wie mit dem Stillen wohl allgemein. Irgendwann wachsen die Kinder da raus. Ich hab das auch deshalb einfach so angenommen, weil es ohne meine Anwesenheit ja auch klappt, dass sie einschlafen - auch ohne das Einschlafstillen. Keine Abhängigkeit von Mama. Einschlafgestillt wird eben nur wenn Mama da ist. Ansonsten geht es auch prima ohne. Bei den Babysittern wie bei Papa oder auch in der Krippe war es bei beiden Jungs bisher kein Problem. Und nix geht diskussionsfreier als Einschlafstillen.


    Versuch macht klug.... Meine beiden Versuche kommen offensichtlich gut mit der Situation zurecht.... Mama übrigens auch. Sie kommt dadurch besser durch die Nacht als wenn sie zum beruhigen jedes Mal aufstehen müsste.

    Ja, das Problem habe ich auch. Beim Großen war es kein Thema. Aber jetzt, wo ich beide stille, ist es echt nicht mehr normal. Mittlerweile bin ich auf Kaugummi umgestiegen, weil ich sonst komplett aufgehe, wie ein Hefekuchen #kreischen Ich will einfach diesen ständigen Heißhunger loswerden und es geht nichts. Aber es geht bei mir auch stark mit dem Schlaf einher. Haben mich die Jungs gut schlafen lassen, ist es ein bisschen besser / leichter, auf Süßes zu verzichten.


    Besonders beliebt sind derzeit Schokoaufstrich, süßes Frühstück (Pfannkuchen mit Marmelade, Milchreis mit Zimtzucker usw). Und dazu kommt ein ständiger Appetit auf Milchprodukte, vorzugsweise Käse am liebsten ohne Brot.


    Durch diesen steten Appetit auf Milchprodukte werde ich am Ende der Stillzeit hoffentlich nicht unter Osteoporose leiden.

    Aber ewig die Befristungen verlängern geht nicht. Auch nicht im Öffentlichen Dienst. Meines Wissens dürfen sie nur zweimal verlängern. Wenn sie dann nochmals verlängern, dann ist die Befristung nicht mehr wirksam. Laß Dich da doch mal von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht auf Stand bringen. Ewig nur verlängern geht in Unternehmen als auch im ÖD nur, wenn das über eine Leiharbeitsfirma läuft (die hat einen dann aber fest angestellt und damit sind Befristungen für Stellen kein Problem).


    Ich würde es wirklich klären. Denn wenn es ein direkter befristeter Arbeitsvertrag ist, dann geht das irgendwann mit dem Verlängern nämlich nicht mehr.


    Man, ich kann das wirklich verstehen und es ist kein Gejammere. Ich wünsch Dir, dass Du weiterhin den Job machen kannst. Gehen ja auch immer mal wieder andere, ältere Kollegen in Rente oder Altersteilzeit und wer weiß, vielleicht lassen sich dadurch ja feste Stellen finden, auf die Du übernommen werden kannst. Hier ein aktueller Bericht zur Sachstandslage. Ihr macht ja keine Vertretung, sondern einen eigenständigen Job. Da kann es sein, wenn die 3. Verlängerung kommt, dass ihr sie danach am Kragen habt.


    http://www.welt.de/wirtschaft/…h-verlaengert-werden.html

    Ich hab vor einiger Zeit über Sammelbestellung bei Hakan einen Britax-Hi Way gekauft. Soweit ich mich entsinne gab es 30 EURO Rabatt pro Besteller. Das entspricht in etwa den Portokosten. Wir waren damals wohl ca 14-15 Leute, die bestellt haben.


    Wie er das jetzt handhabt, weiß ich nicht. Ich würde auf jeden Fall ausreichend Interessent sammeln. Wir sind leider raus. Ich habe schon meine zwei Sitze. Und beim Zubehör ist das Porto jetzt auch nicht so hoch gewesen. Deshalb ist meine Bestellung für Teether loops und den Unterlegblock für den Britax HiWay schon raus.