Beiträge von Matilda

    Ja, ich weiß (auch wenn ich den film nicht kenne). Trotzdem fürchte ich, daß immer wieder mit viel Inbrungst gesungen gesungen doch eher die Kischees hängenbleiben ...

    Das wird leider so sein. Blöd ist das. Und die Reaktionen der Leute, die Casa beschreibt, lassen leider nichts Gutes erahnen. Trotzdem, Millionen kleiner Jungen kennen und lieben Bibi und Tina. Und leider muss man allein das schon zu schätzen wissen. Vorher ging es ja schon darum, dass in der Regel Jungen nur männliche Protagonisten zur Verfügung stehen.

    Ergänzung, weil Editieren nicht mehr geht: Bibi und Tina sind neben Pippi Langstrumpf und Grundgesetz-Girl aus der Sendung mit der Maus die einzigen Superhelden, die mein Vierjähriger kennt. Also das ist feministisch, ganz sicher. #ja

    Heute beim Kinder- und Jugendkonzert der Stadtkapelle:

    • [...]
    • Und dann gab es einen "Rap-Battle" mit dem Titel "Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs" - inhaltlich ein Klischee nach dem andern - und ganz viele Kinder im Publikum haben das mitgegrölt, den ganzen Text auswendig! Und die Mütter alle so begeistert und verständnislos, daß ich das nicht toll fand: "Wieso denn? Die Mädels kontern doch, die lassen sich nichts sagen, die sind halt emanzipiert, ohne verbissen zu sein..."

    Das ist bestimmt das Lied aus “Bibi und Tina - Mädchen gegen Jungs“. Deshalb kannten das alle. Da hatten wir schon engagierte Diskussionen im Freundeskreis, ob das ein sexistischer Kackscheiß-Film ist oder ob er superprima ist. Ich finde, ein Kassenschlager-Film mit Mädchen in den Hauptrollen, den haufenweise neunjährige Jungs kennen und lieben, muss zwangsläufig auch feministisch sein. (Nur deshalb lieben wir Bibi und Tina und können das Lied auswendig. #pfeif)


    Edit: Im Kontext des Films ergibt das Lied irgendwie auch Sinn und man merkt, dass die darin enthaltene Aufzählung von Klischees nur der Kunst dient und nicht der Wahrheit entspricht.

    Wie konnte es eigentlich so weit kommen, dass ich als Antwort auf die Frage, ob man uns zu einer Demo gegen rechts begleiten wolle, von der Mehrzahl der Leute die Antwort bekomme, man traue sich nicht mit den Kindern?! #hmpf

    Na weil man weiß, dass auf Demos gegen rechts massenweise gewaltbereite Linkstextremisten unterwegs sind und von denen die eigentliche Gefahr ausgeht. (Also so ist zumindest hier in Sachsen die Lesart).

    Casa Familia in Zinnowitz. Da war ich mit dem Kleinen mal und es war sehr schön. Ganz nah am Strand und ein Schwimmbad nebenan. Allerdings kein Spaßbad. Dafür wunderbar von Berlin aus mit dem Zug erreichbar.


    Von Berlin schlechter zu erreichen (erst Bahn, dann Bus) dafür mit Spaßbad - Hotel am Bühl in Eibenstock im Erzgebirge.

    Struwwelpeter hab ich als Kind als Gruselliteratur gern gelesen. Max und Moritz auch. Ich mochte aber auch Grimms Märchen und hab mit zwölf Stephen Kind und Dean R. Koontz gelesen. Inzwischen kann ich sowas alles nicht mehr ertragen.


    Meine Kinder sind beide nach Termin geboren, der Junge noch etwas später als das Mädchen. Vielleicht steht er deshalb so auf Glitzer.

    In Elektras Beispiel wird sich das stille Kind im nächsten Jahr vielleicht das sinnlose Aufpassen im Unterricht und das nutzlose Lernen für Klassenarbeiten sparen. Was soll bitte der Sinn derart demotivierender Notengebung sein? Kindern ihre Defizite aufzeigen, damit sie nicht stolz auf ihre Klugheit und ihren Fleiß sind, sondern sich für ihr ruhiges Wesen schämen?


    Ich hab über zwanzig Jahre nach Ende meiner Schulzeit plötzlich das Bedürfnis, mein nach diesen Standards unverdient gutes Abizeugnis zurückzugeben. Was macht das dann erst mit zwölfjährigen Kindern?

    Ich frage mich, was mit Einrichtungen passiert, die ihrer Denunziationspflicht nicht nachkommen. ... Aber das ist sicher auch geregelt, die werden dann geschlossen.

    Auf jeden Fall ne richtig richtig hohe Geldbuße die für ne Tagesmutter Insolvenz bedeuten würde. Und für einige kleinere private Kitas und Kinderläden auch. Ein Vielfaches des Betrages der den Eltern auferlegt wird. Soweit wissen wir schon. Wir sind da schon auf den Barrikaden weils nämlich mit dem Datenschutz kollidiert. Wir dürfen keinen Impfpass verlangen, müssen aber dafür haften wenn rauskommt dass das Kind nicht geimpft ist.

    So der Plan gegen den wir grade Sturm laufen. Datenschutz wird hier extrem hoch gehängt (aber nur bei Tagesmüttern, nicht in Kitas), d.h. wenn wir nicht nur nach dem Impfpass fragen sondern drauf bestehen ihn zu sehen oder gar die Eltern melden kriegen wir von der Seite massiv Probleme. Idiotisch das

    Ich würde Dich demnächst mal anschreiben, was Ihr macht. Wir werden das Problem in unserem Kinderladen bekommen. Ich finde es unglaublich, dass die Überwachung einer Impfpflicht den Betreuungseinrichtungen aufgezwungen wird. Und ich habe keine Lust, das in unserem Kinderladen umzusetzen. Für mich sind das Stasi-Methoden. Vernetzte Überwachung, Pflicht zur Denunziation. Ich nehme an, hätte man die Überwachung dahin geschoben, wo sie hingehört - zu den Ärzten, hätte das die Kosten massiv erhöht (bestimmt dürfen die Kitas das gratis machen) und mehr Widerstand bedeutet.

    Fazit:

    Ab 1. Geburtstag, wenn erst später möglich (wegen Infekt o.ä.) muss die Einrichtung das dem Gesundheitsamt mitteilen damit die das im Blick haben.

    Erwachsene wirklcih nur 1 Impfung, egal ob ungeimpft, einmal geimpft oder unklarer Impfstatus.

    Ich freu mich schon so drauf, dass unsere Einrichtung (Kinderladen in Trägerschaft des Elternvereins) dann die eigenen Leute denunzieren muss. Unsere Leiterin muss dann die ihre Arbeitgeber denunzieren, toll.

    Ich bin wohl Spatz oder Lerche und mag die Zeitumstellung. Ich wache mit der Sonne auf, was im Sommer eine Schlafstörung ist, die durch die Sommerzeit erträglicher wird, und im Herbst ist es schön, dass ich durch die Zeitumstellung morgens von selbst rechtzeitig wach werde, weil es hell wird. Wenn ohne Zeitumstellung, dann wäre ich trotz Verstärkung der sommerlichen Schlafstörung für Normalzeit.

    Ohne Mädchenfußball spielen Mädchen in der Regel gar kein Fußball. Wenn sie aber beim Mädchenfußball erstmal begriffen haben, dass sie ganz normal Fußball spielen können, dann kicken sie auch in der Pause mal mit den Jungs. So ungefähr kenne ich es jedenfalls von meiner Tochter. Nützt ja nix. Man selbst kann etwas nachhelfen, indem man nicht von Fußball und Frauenfußball redet, sondern von Frauenfußball und Männerfußball. Oder nur von Fußball. So fände ich es auch in der Schule okay - Fußballangebot für Jungen, Fußballangebot für Mädchen, statt Fußball und Fußball für Mädchen.


    Ich fand es in den USA sehr interessant, dass dort Fußball ein typischer Mädchensport war - offensichtlich liegt die Geschlechterzuordnung nicht an der Sportart.

    ach harari... warum nicht-historiker*innen immer so auf den abfahren....

    Um auf den Thread zurückzukommen - hätte die Sachkunde-Lehrerin Harari gelesen, wäre ihr vielleicht aufgefallen, dass Ihr Wissen hoffnungslos veraltet ist und sie hätte weder so eine dämliche Frage gestellt noch die noch dämlichere Antwort gegeben. Vielleicht hätte sie noch mal nachgelesen, wie eigentlich der Stand der Forschung so gerade ist.

    ach harari... warum nicht-historiker*innen immer so auf den abfahren....

    Na weil einem da ganze Kronleuchter aufgehen und man das Buch lesen kann wie einen spannenden Roman. Ich denke, selbst wenn oder eher gerade weil er Sachen gefällig verkürzt, bin ich hinterher um Welten schlauer. Denn bisher bin ich einfach total unwissend, habe aber ohne Vorwissen keine Chance, Dinge zu verstehen und interessant zu finden, die Menschen mit Vorwissen verstehen und interessant finden. So geht's wahrscheinlich vielen Menschen.

    Soweit ich weiß ging das mit einer klimatischen Veränderung einher. Es war schlicht nicht mehr möglich weiterhin Jäger und Sammler zu sein.


    Eine Deutung der biblischen Erzählung der Vertreibung aus dem Paradies ist übrigens, dass sie vom Prozess der Sesshaftwerdung erzählt.

    Ich lese gerade “Eine kurze Geschichte der Menschheit“ (irre tolles Buch, keine Ahnung, ob es den aktuellen wissenschaftlicher Konsenz abbildet). Darin wird geschrieben, dass die Menschen recht zufällig gaaaaanz allmählich den Anbau von Getreide (hier: Weizen) entdeckten, und davon die Menschen zwar schlechter lebten, aber insgesamt mehr Nahrung zur Verfügung stand und deshalb einfach immer mehr Menschen da waren, die Landwirtschaft betrieben. Solange bis das die normale Lebensform war.


    Außerdem hab ich heute gelernt, dass der Homo Sapiens schon als Jäger und Sammler massenhaft Tierarten ausgerottet hat, insbesondere Großsäugetiere. Mammuts wurden durch Klimawandel wohl dezimiert, aber wahrscheinlich vom Menschen ausgerottet. Wohin die Menschen sich neu ausbreiteten, verschwanden große Säugetierarten. Es ist unwahrscheinlich, dass das Zufall ist.

    Naja mit einer Lebenserwartung von 30 Jahren und 9 Monaten Schwangerschaft plus etliche Jahre Stillzeit plus fehlendem Jugendschutz dürften da aber doch etliche Jahre zusammengekommen sein.

    Soweit ich weiß, beruht die sehr niedrige durchschnittliche Lebenserwartung vor allem auf der hohen Säuglings- und Kindersterblichkeit. Die Lebenserwartung von bereits erwachsenen Menschen war deutlich höher.