Beiträge von NanaBaby

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    Super, dass die Erbse begutachtet wird! Wir haben 2 Kinder im nahen Umfeld, die ebenfalls einen Pflegegrad haben und den finde ich auch absolut gerechtfertig.

    Wichtig ist generell: Nichts beschönigen. Im Zweifelsfall sagen, dass sie etwas nicht kann. Also z.B. bei der Klosituation, dass sie nicht allein gehen kann. Dass sie sich nicht allein anziehen kann.
    Es ist nett, wenn es mal einen Tag klappt, aber das ist nicht der Regelfall. "Allein anziehen" heißt, dass das Kind das im Regelfall immer selbst tut, von Ausnahmen wie Krankheit und co. mal abgesehen. Und das ist bei der Erbse einfach nicht so.

    Ja, es ist doof, wenn das Kind dabei steht und mitbekommt, wenn so explizit aufgelistet wird, was alles nicht geht. Das mag glaube ich niemand gern hören. Aber die Sachen dann beschönigen, nur weil sie daneben steht, und am Ende keinen oder einen zu geringen Pflegegrad bekommen, ist keine Option für euch.

    Geh danach oder davor mit ihr ins Gespräch. Erklär ihr, warum da jemand kommt, worum es geht und dass du ggf. Sachen sagst, wofür sie sich schämt und die sie gern anders machen würde. Dass du siehst, dass sie ihr Bestes gibt, aber viel eben noch nicht klappt. Und dass ihr genau deshalb dann einen Pflegegrad bekommt mit den damit verbundenen Vorteilen. Dass die Person, die kommt, das auch überhaupt nicht schlimm findet, wenn die Erbse noch nicht allein aufs Klo oder sich anziehen kann, weil sie jeden Tag mehrfach bei Menschen ist, die das nicht schaffen und viele sind sogar schon Erwachsen davon. Dass ein Mensch, der z.B. nicht die Zeitung lesen kann, gar nicht unbedingt doof ist, sondern vielleicht nur nicht gut gucken kann und eine Brille braucht. Und die Erbse braucht eben keine Brille, sondern etwas anderes, damit sie bestimmte Dinge schafft und ihr müsst noch rausbekommen, was das ist.

    Falls möglich, würde ich die Erbse auch vor das Tablet setzen, so ist zumindest ihr Fokus woanders. Ich wünsche euch alles Gute für den Termin!

    Ich habe viele Jahre so einen Knubbel gehabt, fast an der gleichen Stelle. Das war ein ein Atherom, also quasi sowas wie ein großer dauerhafter Pickel. War weder gerötet noch hat es irgendwie weh getan. Vor 2 Jahren hat es sich entzündet und wurde dann entfernt.

    Ich würde damit an deiner Stelle zum Hausarzt oder auch zum Hautarzt gehen. Es gibt alle möglichen Ursachen für solche Knubbel, die wenigsten davon sind gefährlich. Trotzdem ist es für dich sicher gut da Klarheit zu bekommen.

    Dass man so lange auf die OP warten muss, ist leider inzwischen nicht mehr unüblich. Der Kollege vom Mann hat aktuell einen Splitterbruch an der Schulter, er wartet inzwischen seit über 2 Wochen auf eine OP. Im Krankenhaus gab es akut nur ein Röntgenbild, aber ohne Infos dazu oder Besprechung, weil keiner Zeit hatte. Er wurde dann wieder nach Hause geschickt und sollte 2 Tage später nochmal kommen zur Besprechung. Da gab es dann auch erst die Info mit dem Splitterbruch und dass er den Arm unbedingt ruhig halten soll #rolleyes Naja, seitdem ist nun nix weiter passiert.

    Ich hatte selber schonmal den ein oder anderen Sonnenstich, aber als Teenie. Nicht schön, gute Besserung für den Möpp!

    Zum Arzt würde ich damit nicht nach dem, was du so beschreibst. Möpp ist ansprechbar, trinkt und kann sich äußern. Abgedunkeltes Zimmer, viel trinken und ausruhen sind da eigentlich schon das Mittel der Wahl. Ggf. Schmerzmittel gegen die Kopfschmerzen. Vermutlich wird es ihm morgen schon deutlich besser gehen als heute.

    Kritisch wird es, wenn eher teilnahmslos wirkt und nichts trinkt. Der Nachmittagsgruppe würde ich das unbedingt zurückmelden, falls möglich auch schon in Kombination mit der Krankmeldung.

    Vielleicht kannst du nochmal schreiben, seit wann genau und wie oft das auftritt? Rausgelesen habe ich jetzt seit 9 Monaten, aber mir ist nicht ganz klar, ob das wirklich jede Nacht der Fall ist? Wie waren die Nächte vorher?

    Schmerzmedikamente machen schon müde. Tagsüber auch, aber wenn das Kind da generell aktiv ist, wird es allein davon nicht einschlafen. Das ist nachts, wenn es eh schon im Halbschlaf ist, natürlich anders. Da kann das durchaus dazu führen, dass es besser schläft. Außerdem ist der Saft ja oft lecker/süß, auch das beruhigt ein Kind.

    Ich finde den Vorschlag nicht schlecht den Saft mal bewusst vor dem Einschlafen zu geben, ggf. auch ruhig schon 60 min vorher. Aber ich würde wohl umgekehrt auch mal einen Placebo geben, wenn er wach wird und weint. Also in dem Fall ähnlich dickflüssigen Saft aus der Spritze bzw. dem Becher. Damit schließt ihr aus, dass es einfach nur eine liebgewonnene Gewohnheit ist, die dafür sorgt, dass Max wieder einschläft.

    Ich habe selbst ein Kind gehabt, was arg mit Zahnungsschmerzen zu kämpfen hatte, auch über lange Zeiträume. Oft wochenlang für jeden einzelnen Zahn. #kreischenAber das waren schon erkennbare Phasen, nicht 9 Monate durchgehend und vor allem nicht in einem so festen Rhythmus. Die Nächte allgemein waren schlimm, aber das Kind ist nicht immer zur genau gleichen Zeit aufgewacht. Und oft war es dann tagsüber auch schlechter gelaunt als üblich, hat gesabbert, auf Sachen rumgekaut. Außerdem hat euer Kind ja nun schon fast alle Zähne.
    Dass er bei Nachfrage auf den Mund zeigt würde ich nicht hoch gewichten. Auch das kann einfach Routine sein (er zeigt auf den Mund, dann gibt es lecker Saft) bzw. mit zwei Jahren können sehr viele Kinder sowas noch gar nicht richtig zuordnen. Oder er will einfach nur irgendwas antworten, wenn du fragst, auch wenn vielleicht überhaupt nichts weh tut. Leider schwierig in dem Alter #hmpf

    Ich tippe ehrlich gesagt auch eher auf Nachtschreck als auf Schmerzen.

    Ich glaube da gehen die Meinungen ziemlich auseinander. Mein Stand ist eher umgekehrt, dass sehr viele Schleimlöser nahezu wirkungslos sind. #tuppern

    Persönlich finde ich inhalieren ganz gut. Ob es jetzt wirklich was zum Schleimlösen beiträgt, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest akut lindert es auf jeden Fall den Hustenreiz und sorgt oft dafür, dass sich zumindest im Kopfbereich was löst und gut ausgeschnaubt werden kann.

    Und auf dem Schulweg sehen wir neuerdings immer Nutrias. Wir wohnen hier im Marschland mit vielen großen Entwässerungsgräben und da fühlen die sich offenbar wohl.

    Die sind erstmal so niedlich, aber die sind wahnsinnig invasiv, und verursachen richtig Probleme, leider.

    Ja, das habe ich auch schon mitbekommen und wundert mich wenig. Die haben hier einen tollen Lebensraum und keine natürlichen Feinde. Und grade in Deichen sind die Schäden nicht zu unterschätzen. #hmpf

    ...ein Fasan durch deinen Garten spaziert #love

    Oh ja, davon haben wir hier auch ganz viele! Weniger im Garten, aber dafür hinter uns im Wald oder auf den Feldern drumherum. Generell laufen die mir grade wieder ständig vors Auto #haare

    Und auf dem Schulweg sehen wir neuerdings immer Nutrias. Wir wohnen hier im Marschland mit vielen großen Entwässerungsgräben und da fühlen die sich offenbar wohl. Erst hab ich das Tier für einen Biber gehalten, die Kinder waren überzeugt, es wäre ein Fischotter. Aber ein Nutria ist wohl am wahrscheinlichsten, sowohl vom Aussehen als auch vom Lebensraum.

    Und ganz viele Gänse sind zurück und auf den Wiesen zu sehen, auch der erste Storch ist schon da und fängt an das Nest von letztem Jahr schick zu machen.

    Generell sehen wir hier immer sehr viele Tiere, vor allem auf dem Weg zur Schule (15 km durchs Nirgendwo). Rehe, Hasen, Fasanen, Raubvögel, Nutrias, Fasanen (manchmal mit Küken), Schwäne, Enten, alle möglichen Reiher, Eulen, Fledermäuse, Möwen, ... Und oft eben auch total schöne Landschaft. Bei Nebel, Schnee, Sonnenaufgang, mit überfrorenen Bäumen... einmal hing die sehr dichte Nebelschicht so knapp 2 m über dem Boden, das sah wirklich einmalig aus, wenn man da so drunter her gefahren ist 8o

    Ich bin inzwischen bei so Lungengeschichten extrem vorsichtig und würde eher zum Antibiotikum raten. Ich hatte vor einigen Jahren mal eine sehr schwere Lungenentzündung, da hat man erst knapp 1 Woche nach Beginn etwas auf der Lunge gehört (war ein heftiger und schneller Verlauf). Am Ende gab es dann auch nur auf gut Glück ein Antibiotikum, weil es mir halt so schlecht ging und das quasi am einfachsten war. Zum Glück hat es geholfen, aber ich habe sehr lange gebraucht mich zu erholen.

    Wenn es halt erstmal richtig arg geworden ist, dauert es selbst mit Antibiotikum lange. Klar kann es auch von allein besser werden, aber Risiko-Nutzen-Abwägung wäre da selbst mit Stillkind sehr pro Antibiotikum. Zumal, wie schon geschrieben, krank sein mit kleinem Kind auch sehr anstrengend ist und sicher nicht zur Erholung und einem milden Verlauf beiträgt.

    Die Zeit vorher brauche ich selbst im Bad, um den Kindern Frühstück und Brotzeit zu machen.

    Gibt es da Dinge, die zu abends schon vorbereiten könntest? Ich richte zB schon die Brotdosen, stelle Teller hin, lege Kleidung raus, und bereite so viel wie möglich vor.

    Was ich vorbereiten kann, mache ich schon. Aber manches geht leider wirklich erst morgens. Da habe ich aber meine Routine, die schon recht optimiert ist. Letztendlich ist der Unterschied zwischen 5.30 und ggf. 5.45 Uhr auch nicht wirklich groß. Traum-Aufstehzeit wäre eher so zwischen 7 und 8 Uhr ;)

    Danke für diesen Thread. Seit 3 Monaten habe ich selbständig Aufträge, die ich zu Hause am Rechner erledige (Transkriptionen etc.) und es fällt mir sehr schwer, meine Arbeitszeit und meinen Arbeitsplatz hier zu strukturieren. Ich muss mich oft sehr selbst zur Ordnung rufen und daran erinnern, dass ich, wäre ich aushäusig arbeiten, auch nicht während der Arbeitszeit Wäsche machen oder Termine mit dem Kind wahrnehmen würde oder mit meiner Frau quatschen. Genau das ist mein Struggle im Moment: 1. Wann und 2. Wo?

    Für "wann" habe ich mir gerade erst Zeiten festgelegt, aber mein ADHS-Hirn hasst jede festgelegte Routine, selbst solche, die ich selbst festlege. Das ist ein richtiger Kampf, ich leide zwischendurch sehr, wie früher im Büro oder Laden. Manchmal hilft Musik, manchmal nicht. Das Handy darf ich auf keinen Fall in die Hand nehmen, sonst ist es aus.

    "Wo" ist momentan der Schreibtisch im Wohnzimmer, das ist wenigstens durch Regale ein etwas abgeteilter Raum, aber nicht dasselbe wie ein Büro. Im Schlafzimmer organisiere ich jetzt einen Tisch, da kann ich wenigstens tagsüber die Tür schließen und allein sein. Noch lieber wäre mir, unsere Kammer wäre mein Büro, aber das hab ich schon probiert, und es endet immer damit, dass doch wieder in Eile Krempel reingeworfen wird, wie eben in eine Kammer.

    Mit ADHS ist Homeoffice aber echt nochmal 3 Stufen härter #angst Da beneide ich dich echt nicht!

    Ein Büro habe ich auch nicht, ich arbeite an einem Schreibtisch im Schlafzimmer. Das ist aber soweit ok, tagsüber wird das ja nicht weiter genutzt. Ein extra Büro ist natürlich schon Luxus.

    An den Zeiten morgens kann ich leider nicht wirklich etwas ändern. Wir starten hier um 6.45 Uhr Richtung Schule, die beginnt leider sehr früh, ich bin dann ca. 45-60 min unterwegs. Die Zeit vorher brauche ich selbst im Bad, um den Kindern Frühstück und Brotzeit zu machen. Der Mann steht um die gleiche Zeit auf und fährt dann um kurz nach 6 Uhr los zu Arbeit. Ich kann es tatsächlich auch nicht leiden, wenn die Küche vollsteht, Spülmaschine voll und nicht ausgeräumt... Das nervt mich dann den ganzen Vormittag an, deshalb mache ich das immer bevor ich irgendwas anderes anfange. Ja, sind nochmal 10 min extra morgens, aber hat deutlich höheren Mehrwert für mein Wohlbefinden :D

    Und ja, mir ist das definitiv zu früh. Ich bin kein Langschläfer oder Abendmensch, aber so früh aufstehen fällt mir sehr schwer. Ich bin eher ein Mittelmensch, also nicht ewig schlafen, aber auch nicht zu spät ins Bett. Leider schlafe ich allgemein wegen meiner chronischen Krankheit schlecht und haben auch sonst einen hohen Schlafbedarf. Deshalb zieht sich das Schlafdefizit so durch die Woche. Bis auf mehr Kaffee kann ich daran allerdings leider nichts ändern, der Takt ist in unserem Fall von außen vorgegeben. Da wir generell ländlich wohnen, können die Kinder nur sehr wenige Wege allein bewältigen und müssen oft gefahren werden. Das zerstückelt mir ebenfalls oft den Tag.
    Entsprechend bedeutet das aber, dass abends arbeiten keine dauerhafte Option ist. Da bin ich dann einfach müde.

    Musik höre ich ab und zu mal, je nach dem, was ich grade so mache und wie sehr ich mich konzentrieren muss. Das könnte ich aber definitiv noch öfter machen, danke für den Gedanken!

    An sich bin ich ein gut organisierter Mensch, schiebe Dinge ungern lange vor mir her und erledigt unangenehmes immer lieber früher als später. Vielleicht nervt es mich auch deshalb so an, dass es mir schwer fällt da Routine oder morgens einen guten Start rein zu bekommen.

    Das mit dem Stehpult ist ein interessanter Gedanke! Ich weiß nicht, ob ich das irgendwie umgesetzt bekomme, aber generell irgendwas physisches. Ich versacke nämlich auch wortwörtlich dann gern vor dem Rechner #angst Den Haushalt baue ich tatsächlich als Pause auch immer mal ein (grade die Wäsche), dann kommt aber noch eins zum anderen und mir fällt es wieder schwer ins Arbeiten zu finden. Vielleicht sollte ich mir da mal bewusst einen Wecker stellen.

    Es liest sich so, als wäre alles andere höher priorisiert als deine Arbeit und als würden die anfallenden Aufgaben deinen Tag mehr strukturieren als du umgekehrt die Aufgaben.

    Ich weiß, dass das in manchen Lebensphasen so ist, aber vielleicht gelingt es dir doch, dich und deine Arbeit etwas wichtiger zu nehmen und ihr / dir mehr Platz einzuräumen ( wenn es das wert ist).

    Ja, da hast du absolut recht. Ich organisiere meine Arbeit um den Rest der anfallenden Aufgaben herum. Das finde ich ebenfalls suboptimal, lässt sich allerdings momentan nicht ändern. Eine nicht-flexible Arbeit wäre aktuell deshalb auch schlicht nicht möglich. Aber die Lebensphase wird irgendwann anders werden #ja

    Ich verstehe das Konstrukt noch nicht. Hast Du Zeiten, wo Du alleine zu Hause bist bzw. mindestens die Kinder aus dem Haus sind und Du ungestört arbeiten kannst? Falls ja, würde ich die Arbeitszeten unbedingt versuchen dahin zu legen und den Haushalt liegen zu lassen und nachmittags zu erledigen wenn die Kinder da sind. Meine Erfahrung ist, dass man eher Haushalt und Kinder vereinbart bekommt als Arbeit und Kinder.

    Fällt es Dir leichter, so kurze Arbeitsschichten zu haben oder würdest Du tatsächlich lieber einzelne Tage ganz arbeitsfrei schaufeln und an anderen ranklotzen und Stunden abreißen? Falls letzteres, würde ich wohl versuchen, möglichst am Wochenanfang schon alles abzuarbeiten und mich im 2. Teil der Woche eher auf zu Hause konzentrieren.

    Meine Erfahrung ist, dass bei meiner Arbeit arbeiten an 4 Tage noch gut funktioniert - wenn man nur 3 Tage arbeitet, ist es deutlich schwieriger alles Wichtige mitzubekommen und mir viel es in den Zeiten auch schwerer, dann wieder reinzukommen. Allerdings arbeite ich auch viel mit anderen zusammen - das scheint bei Dir ja eher nicht der Fall zu sein?

    Ich habe ca. 3 Stunden am Vormittag ohne Kinder. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen auch häufig andere Termine und keine andere Betreuung in den Ferien, Kind krank, selbst krank, etc. Natürlich gibt es Wochen, da habe ich alle Vormittage zum Arbeiten zur Verfügung, aber die sind eher die Ausnahme als der Regelfall. #rolleyes Und ja, die versuche ich dann natürlich schon auch für den Job zu nutzen.

    Da ich allein arbeite, ist es für mich kein Problem die Arbeit flexibel auf unterschiedlich viele Tage aufzuteilen. Sie wartet sozusagen auf mich ;) Ich bin ein Mensch, der gern Aufgaben sofort erledigt und nicht vor sich her schiebt, ich bevorzuge es deshalb generell schon Anfang der Woche mehr zu machen um dann hinten raus wirklich freie Zeit zu haben. Schwierig sind die Wochen, wo die Umstände das nicht möglich machen und ich am Ende am Wochenende dann am Laptop sitze.

    An sich klappt es so ja schon, ich komme auf meine Stunden. Nerven tut mir vor allem halt eher die Tatsache, dass es mir schwer fällt anzufangen und rein zu kommen. Und da fehlt wohl wirklich die Routine. Da muss ich mir nochmal Gedanken machen, wie ich die für mich unter den Umständen möglich machen kann.

    Ich arbeite allein, also kein Team. Inhaltlich ist es nichts, was ich mir selbst strukturieren müsste (also keine Mails, Listen, etc.). Und ja, es wäre vermutlich anders, wenn der Job mehr Tagesinhalt wäre. Hier ist es eher, dass ich die Arbeitszeiten um alles andere herum organisiere. Prio 1 ist also "privates", Prio 2 erst der Job, anders ist das in unserem Alltag leider nicht möglich und eben der Hauptgrund, warum ich so etwas flexibles mache. Feste Anwesenheitszeiten habe ich ebenfalls nicht.

    Dadurch arbeite ich aber oft nicht lange am Stück, muss die Arbeit unterbrechen, jeder Tag ist anders. Allerdings dann halt auch schwer eine gute Routine zu finden. Ich habe nicht die Möglichkeit jeden Tag zu einer festen Uhrzeit loszulegen.

    Ich habe keine feste Zeit, auf die ich jeden Tag kommen muss. Ich kann also z.B. auch 5 Tage gar nichts machen und dann an 2 Tagen sehr viel. Teilweise arbeite ich deshalb auch abends oder am Wochenende, wenn ich tagsüber zu nix gekommen bin. Das nervt mich, weil ich das Gefühl habe, nicht richtig Feierabend zu haben. Wie viele Stunden genau ich mache, ich meine Entscheidung.

    Aber trotzdem ist das ein guter Gedanke. Insbesondere mitfesten Pausenzeiten und generell einem festgelegten Arbeitsbeginn. Soweit möglich werde ich versuchen das umzusetzen.

    Nachtkerze Den Morgen kann ich leider erstmal nicht weniger stressig gestalten, ich bin immer allein mit den Kindern und daher für alles zuständig. Der Gedanke mit der Pause bzw. dem Spaziergang finde ich gut. Da werde ich mir mal Gedanken machen, was in der Richtung für mich passen könnte.

    Liebe Raben,

    hier sind glaube ich noch mehr von euch, die dauerhaft im Homeoffice arbeiten und vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps.

    Seit ca. 1,5 Jahren arbeite ich selbstständig von zuhause aus. Nicht super spannend und nur ca. 10-20 Stunden pro Woche, aber wir brauchen halt das Geld und ich bin dadurch sehr flexibel. Ich kann mir also aussuchen, wann genau ich wie viele Stunden arbeite.

    Aber ich merke, dass es mir morgens echt schwer fällt rein zu kommen. Ich bin müde, teilweise liegen eigentlich auch andere (interessantere :P ) Dinge an, die auch erledigt werden wollen und können. Ich stehe um 5.30 Uhr auf, mache die Kinder fertig, bringe sie zur Schule, mache die Küche und bin dann gegen 8 Uhr "fertig". Der Morgen war also voll, früh und stressig, ich hatte noch keinen Kaffee und würde eigentlich viel lieber was anderes machen #rolleyes Der Haushalt guckt mich natürlich auch an, dazu halt persönliche Orga, mein Ehrenamt, etc.

    Habt ihr hilfreiche Routinen, um anzufangen? Vor allem, wenn ihr grade nicht wach und motiviert seid? Einen Kaffee mache ich mir dann meist schon und nehme ihn mit an den PC, aber der allein rettet es irgendwie auch nicht #angst

    Ich fürchte auch, dass auch das Ausstopfen mit Matten, Decken und Kissen nur sehr begrenzt hilft. Bei niedrigen einstelligen oder sogar Minusgrade ist es im Zelt wirklich SEHR kalt. Vielleicht nicht direkt am Abend, aber spätestens im Laufe der Nacht. Grade für Kinder kann es da sogar zu Unterkühlungen kommen. Dazu kommt, dass man oft ein Problem mit Feuchtgkeit hat im Zelt.

    Ich rate deshalb auch, das erste mal zelten eher in die Sommerferien zu schieben. Auch erfahrene Camper meiden oft das frühe Frühjahr oder haben eine entsprechend hochwertige Ausrüstung.

    Ihr solltet auch daran denken, dass man nachts halt raus muss aufs Klo. D.h. man verliert Wärme.

    Vielleicht "zeltet" ihr zur Vorfreude erstmal in der Wohnung? Falls es passt, Zelt aufbauen und drin schlafen. Falls das nicht passt, vielleicht ein Wohnzimmerlager mit Luftmatrazen? Und Decken über den Möbeln? Habt ihr ggf. einen Garten oder ein Stück grün vor dem Haus, wo ihr probezelten könnt und ggf. nach drinnen geht, falls es doch doof ist?

    Das ist ja eine tolle Idee! Leider kenne ich die Ecke nicht gut und habe keine Tipps. Dafür eher generelle Campingerfahrung ;)

    Ich bin vor allem über den Zeitpunkt gestolpert. Die Ferien in Niedersachsen sind ja schon in 1 Woche. Seid ihr schonmal zusammen zelten gewesen, vor allem so früh im Jahr? Vor allem die Nächte sind dann durchaus noch SEHR kalt, oft Frost oder nahe an der Frostgrenze. Bei den Temperaturen braucht ihr wirklich sehr warme Schlafsäcke, isolierende Unterlagen, ggf. noch zusätzliche Decken und Kleidung. Habt ihr entsprechende Ausrüstung für so ein Wintercamping (denn das ist es im März einfach noch)? Eine Decke und eine Luftmatraze sind da auf jeden Fall bei weitem nicht ausreichend.

    Wichtig finde ich noch eine Beleuchtung am/im Zelt, Wäscheständer (Handtücher nach dem Duschen) oder Leine, Spülschüssel. Und noch ganz viel, was mir grade nicht einfällt #hammer

    Welche Art zu campen ihr besser findet, hängt doch sehr von den Kindern und ihrem Alter ab. Als Eltern hat man ja nur dann mal ne Pause, wenn die Kinder beschäftigt sind. Da ist Animation/Ausstattung am Platz schon nett. Allerdings müssen die Kinder das schon auch nett finden und mitmachen wollen. Manchen ist das auch zu viel, da wäre mehr Natur besser.
    So oder so bieten viele Plätze sowas nur während der Hauptsaison an oder haben im März noch gar nicht geöffnet. Das wäre eher für die Sommerferien relevant.

    Erinnert Ihr Euch, wie sehr die Userin litt, die sich mit viel betteln nach ihrer Horrorgeburt, due im KS endete, eine Paracetamol erbettelt hat, und auch die nur widerwillig bekam?

    Ich bin glaube ich nicht gemein, aber hätte gemeint sein können. K1, inzwischen 14 Jahre, Hausgeburt geplant, im KS geendet und danach gab es quasi nichts an Schmerzmittel. Auf Nachfrage 1 (!!) Paracetamol, die bei meinem nicht kleinen Körpergewicht nichtmal bei etwas Kopfweh geholfen hätte. Ich hatte wirklich schlimme Schmerzen, konnte mich nicht bewegen, mich nicht ums Kind kümmern und zu dem Zeitpunkt war mir das Baby dann auch irgendwann schlicht egal. Erst als das Baby ewig am schreien war und ich nur noch heulend im Bett lag und nix mehr konnte, kam dann jemand mit einem Schmerztropf. Was da drin war, kann ich nichtmal mehr sagen, war mir auch total egal. Gleichzeitig hat man dann auch noch versucht mich ganz unbedingt zu mobilisieren und aus dem Bett zu bekommen, mir ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich das nicht wollte/konnte und dann noch Thrombosespritzen bekam... Am Ende hat es 6 Tage gebraucht, bis ich nach Hause konnte und es tat einfach nur permanent alles weh.

    Bei der zweiten Geburt ein paar Jahre später hatte ich SEHR viele Schmerztabletten in der Tasche um mir bei Bedarf selbst was geben zu können. Die große Angst war echt, dass ich wieder nichts bekommen würde. Am Ende ging es dann, ich habe ausreichend Paracetamol und Ibuprofen im Wechsel bekommen, damit die Schmerzen nicht so furchtbar schlimm waren. Aber an irgendwas, wo man wirklich keine Schmerzen mehr hat, war auch da nicht zu denken.

    Insofern freut es mich schon zu hören, dass sich da etwas getan hat und inzwischen auf eine ausreichende Gabe an Schmerzmitteln geachtet wird. Trotzdem geht es prinzipiell natürlich nicht, dass man selbst auf Nachfrage keine Info bekommt, was das genau ist, wofür man das nehmen soll, etc. Als ob man unmündig wird, wenn man grade ein Baby bekommt oder bekommen hat. Da sollte an der Kommunikation wirklich nch gearbeitet werden.


    Gleichzeitig würde ich mir zumindest für den Start für den kleinen etwas anderes so wünschen..ich habe so sorge, dass dieses hochmotivierte, sich selbst die welterschliesende Kind völlig eingenordet und gebremst, frustriert wird. Er geht in 1,5 Jahren zur Schule, bewegt sich von sich aus rechnerisch im 100 und 1000 er Bereich. Das wäre aber ja mit Einschulung in der Regelschule bei 0...dort wird im ersten zehnten oder 20er gearbeitet, es gibt keinerlei geeignete Differenzierung....

    Ich finde ehrlich gesagt einen Zeitrahmen von 1,5 Jahren für eine Schulegründung arg ambitioniert. Sollte das in dem Zeitraum nicht klappen, würde das für dich persönlich ja vor allem bedeuten, dass deine eigenen Kinder alle nicht mehr davon profitieren werden. Du also ggf. die ganze Arbeit umsonst gemacht hast. Und aus fairness den anderen GründerInnen gegenüber: Würdest du dich dann trotzdem noch weiter engagieren wollen/können? Falls nicht, bliebe an ihnen mehr Arbeit hängen, was insbesondere bei persönlichen Beziehungen dann sehr belasten kann.

    Generell möchte ich zum freien Schulkonzept aber etwas beitragen. Meine Kinder sind auf eine Grundschule gegangen, so ein sehr freies Konzept hat (jahrgangsübergreifendes und individuelles Lernen, eigenes Tempo, etc.). Ich und auch die Kinder waren sehr zufrieden damit, aber als unsere (öffentliche) Grundschule vor über 10 Jahren das Konzept vom Frontalunterricht auf freies Lernen umgestellt hat, ist das hier im Ort nicht unbedingt immer auf viel Gegenliebe gestoßen. Bis heute schicken viele Eltern ihre Kinder lieber auf Schulen in den Nachbarorten mit Frontalunterricht, Noten, Arbieten und co. als sie hier zur Schule gehen zu lassen. Die Leiterin hat viel Gegenwind dafür bekommen.

    Auf eure Situation bezogen kann das eben heißen, dass nicht unbedingt die Mehrheit der anderen Eltern bei euch vor Ort dieses Schulkonzept gut findet und ihre Kinder dahin schickt. Ggf. auch Stimmung dagegen gemacht wird. Wie groß wäre das potentielle Einzugsgebiet denn? Würdet ihr überhaupt genug Schüler zusammen bekommen, z.B. aus größeren Nachbarorten oder seid ihr sehr ländlich? Wie ist bei euch vor Ort generell so die Stimmung bei den Eltern, wie gut sind sie ausgelastet? Erhebt ihr Schulgeld und gibt es genug Familien, die das zahlen können/wollen?

    Weiterhin müsst ihr auch Lehrkräfte finden, die bereit sind Mehrarbeit zu leisten, um so ein Konzept zu unterrichten. Beim allgemeinen Lehrkräftemangel kann das durchaus schwierig werden. Unsere Schule hat seit diesem Jahr extrem viel zu wenig Lehrkräfte und findet einfach keine, Unterricht fällt zu einem großen Teil aus, die Lage ist wirklich dramatisch und keine Besserung in Sicht.