Beiträge von NanaBaby

    Naja, seien wir ganz ehrlich... Wickeln nervt ja schon irgendwie, Windeln sind teuer und man macht sich zunehmend Gedanken, ob das wohl alles noch normal ist. ;) Und da wir alle keine Heiligen sind, ist das mit dem entspannt sein nicht immer so einfach #cool


    Aber ihr bekommt das schon hin :-) Irgendwann werden sie alle trocken, manche früher und andere eben später.

    Neben der Spur sollte das Kind natürlich nicht sein, da hätte ich meinen Kleinen auch nicht für leiden lassen!


    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück und drücke euch die Daumen, dass ihr den Absprung von der Windel bald und zufriedenstellend für alle schafft :-) Manche Kinder sind da definitiv herausfordernder als andere (und besonders die Jungs glaube ich :D)

    Nur weil das Kind nach ein paar Tagen noch keine Anstalten macht aufs Klo zu gehen, heißt das nicht, dass es nicht weiß, was es tun soll oder es nicht kann. ;)

    Wir hatten hier auch so einen speziellen Kandidaten.. Wir hatten auch lange gewartet und darauf gewartet, dass er von selbst Interesse zeigt, ihn immer mal wieder ermuntert bzw. ihm angeboten aufs Klo zu gehen, aber er wollte nicht. War er ohne Windel, hat er konsequent in die Hose gepinkelt. In den Osterferien, als er fast 4,5 war, haben wir es dann einfach drauf ankommen lassen. Es gab keine Windel mehr, nasse Hosen wurden natürlich getauscht, geschimpft haben wir nicht, nur nochmal gesagt, dass er aufs Klo gehen kann, wenn er muss (Töpfchen fand er immer doof, wir hatten aber so einen Kloaufsatz). Nachts war er ohnehin schon trocken.
    Das zog sich dann etwa 10 Tage mit Null erfolgreichen Klogängen und jeder Menge nasser Hosen bzw. nassem Boden und dann war er von einem Tag auf den anderen trocken. Einfach so, unfallfrei, als ob er nie was anderes gemacht hätte #blink8o Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film, ehrlich... seitdem hat er nie wieder eine Windel gebraucht und keinen Pipiunfall gehabt. #hammerEr ging dann absolut selbstständig aufs Klo, rechtzeitig, als ob er das jahrelang vorher auch schon gemacht hätte. Manchmal überraschen sie einen also auch ;)

    Ich finde, der Abstand wird meistens da eingehalten, wo es nicht zu voll bzw. unübersichtlich ist. Beim Schlange stehen, spazieren gehen, wenn man mit jemandem spricht... Im Supermarkt beim einkaufen (also im Markt selbst) quasi fast nie. Ist auch schlicht meistens nicht möglich. Man kommt ja meist im Gang gar nicht aneinander vorbei mit so viel Abstand, dazu dann welche die rumstehen und gucken oder nicht mit 2 m Abstand nebeneinander was aus dem Regal nehmen... dazu kommt, dass man sich ja meist auch auf den Einkauf konzentriert und nicht überall Augen hat.
    Also Mühe gebe ich mir zwar, aber ich schätze in 90 % der Fälle habe ich da keinen Abstand von 2 m zu den anderen Leuten da. Umso sinnvoller finde ich Behelfs-Nase-Mund-Masken (wie es neuerdings so schön heißt ;)). Trägt die da jeder, ist schon viel gewonnen. Sich ersetzen sie kein Abstandhalten, aber grade auf kurze Distant schützen sie schon den anderen und wenn man sich schon nicht aus dem Weg gehen kann, ist das eine gute ergänzende Maßnahme #ja

    Würde ich auch nicht machen. Und auch nicht ausschließen, dass Campingplatz demnächst auch geschlossen werden. Die Kanzlerin hat gestern ja klar gemacht, dass keine Urlaubsreisen im In- und Ausland mehr gewollt sind (deshalb auch Hotels geschlossen sein werden), ich denke an Campingplätze hat nur schlicht noch keiner gedacht, weil aktuell noch keine Saison ist.

    Um Kontakt zu vermeiden ist es trotzdem keine gute Idee und mir wäre die aktuelle Lage auch einfach zu unsicher um da irgendwas zu planen. Es ändert sich ja täglich so einiges an Reisebeschränkungen, geschlossenen Läden,...
    Wir haben auch einen Wohnwagen, aber in den Urlaub würden wir damit einfach grade definitiv nicht mehr fahren.

    Also wenn dein Kleiner 5 Monate ist, hat das definitiv kein halbes Jahr mehr Zeit... er wird demnächst anfangen zu robben/krabbeln und meist können sie sich dann auch fast zeitgleich irgendwo hochziehen und ggf. Stufen überwinden. Also jetzt aktiv werden ist sicher eine gute Idee :-)

    Gleichzeitig Arbeits- und Kinderzimmer finde ich ehrlich gesagt generell keine gute Idee. Wenn ihr es irgendwie anders aufteilen könnt, würde ich das unbedingt tun und das Kinderzimmer wirklich zu einem Raum machen, der kindersicher ist und du das Kind auch mal kurz aus den Augen lassen kannst. Das zieht sich ja über einige Jahre hin, bis sie nicht mehr an Sachen gehen, wo sie nicht dran sollen und mit 2-3 Jahren bekommen sie Schubladen- und Schranksicherungen auf, drehen Rollcontainer selbst wieder um, klettern auf den Stuhl um an den Laptop zu kommen...
    Vielleicht den Arbeitsbereich in Schlafzimmer oder Wohnzimmer verlagern? Ggf. aufteilen und aktiven Arbeitsbereich von der Lagerung (weniger genutzter) Unterlagen trennen?

    Zwischen 6 Monaten und 1,5 Jahren (mindestens) kannst du so ein Kleinkind eigentlich ohnehin nicht wirklich aus den Augen lassen, weil sie ÜBERALL dran gehen. Sie sind aktiv und neugierig, aber die kognitive Entwicklung ist noch nicht weit genug um Gefahren zu erkennen, einzuschätzen oder sich an Verbote zu halten.

    Ansonsten:
    - Steckdosen sichern
    - Regale an der Wand befestigen (im ganzen Haus!)
    - Türen vor die Billy-Regale oder ggf. durch welche mit Türen ersetzen
    - Schubladen- und Schranksicherungen für Dinge, an die das Kind wirklich auf keinen Fall darf
    - Türgitter für einzelne Räume?
    - Zimmerpflanzen außer Reichweite, das gleiche für kaputtbare Deko, Tischdecken, ...
    - Kabel verschwinden lassen bzw. fest irgendwo anbringen
    - technische Geräte außer Reichweiter, Tür davor, etc.
    - Tastensperre für Telefone
    - Falls Haustiere vorhanden, Napf/Katzenklo am besten auch außer Reichweite

    - Mülleimer nicht offen/schnell zuhänglich
    - Haustür abschließen oder anders sichern

    Richtige Grippe kann schon echt heftig verlaufen, aber auch sehr harmlos. Meine Freundin, Mann und ihre 3 Kinder hatten vor ein paar Jahren mal Influenza, alle ziemlich gleichzeitig bzw. nur wenige Tage vesetzt. Sie beschrieb es so: "Zuerst hab ich gedacht ich muss sterben und danach hab ich es gehofft". War schon schon sehr heftig und sie hatten dann auch lange gebraucht um wieder richtig auf die Beine zu kommen. Außer im Bett liegen ging da quasi nix mehr. Da war auch kein Arztbesuch mehr möglich.

    Seitdem lassen die Kinder und ich uns auch immer impfen im Herbst. Die Impfung hilft zwar nicht gegen jede Grippe, aber zumindest gegen viele Virentypen und wenn hoffe ich auch, dass es milder verläuft.

    Solltest du doch Angst haben dich angesteckt zu haben, würde ich wohl erstmal vorsorgen. Gefrierschrank voll machen, schnelle und einfache Lebensmittel zuhause haben, das wichtigste an Medikamenten (was gegen Fieber, Husten, Schnupfen und so) und Gedanken machen wie man die Kinder betreut bekommt, kann im Winter generell nicht schaden.

    Ich kenne es schon seit 15 Jahren so, dass Betreuer den Kindern quasi nix mehr geben dürfen. Kein Pflaster, keine Creme, kein Medikament. Damals war ich "nur" Betreuerin bei Kinderfreizeiten und da war das schon Thema. Mitbekommen habe ich das auch schon viel von anderen Einrichtungen und kann auch die Erzieherinnen/Lehrerinnen verstehen, die sich da dran halten. Eben aus Angst am Ende verklagt zu werden, ggf. von der Krankenkasse.


    Trotz allem bin ich dankbar, dass da sowohl Kindergarten als auch Grundschule hier sehr entspannt damit waren. Im Kindergarten waren Pflaster kleben Alltag, genauso wie Zecken ziehen. War ein Draußenkindergarten und wäre anders auch gar nicht möglich gewesen. Probleme gab es da zum Glück nie welche. Nur zweimal mussten Eltern ein Kind abholen, aber das eine hatte eine sehr tiefe Schnittwunde im Finger und das andere ein gebrochenes Bein...

    In der Schule gibt es auch Pflaster und co, da ist die Sekretärin gleichzeitig auch noch "Krankenschwester" (zu allem, was sie sonst noch macht, DIE Stellenbeschreibung würde ich echt gern mal sehen...) und verarztet Kinder, die sich irgendwie weh getan haben. Da wird man eigentlich auch nur bei größeren Unfällen angerufen.

    Ich erinnere mich noch gut an ein ähnliches Problem bei mir, da war ich allerdings einige Jahre jünger als dein Sohn. Ich hatte eine Lungenentzündung und musste (gefühlt?) riesige Tabletten nehmen. Bis dahin hatte ich tatsächlich noch nie überhaupt welche bekommen und es war echt ein Kampf. Keine Technik dafür je entwickelt und die Dinger waren für ein Kind vermutlich tatsächlich richtig groß. Saft gab es keinen und Schluckhilfen und co auch nicht. Letztendlich haben wir sie glaube ich auch zermörsert und ist einem Schluck Saft aufgelöst (damit sie nicht so durchschmecken) und dann direkt ein Glas Saft ohne Tablette drin daneben gestellt zum nachspülen. War ekelig, aber ging. Dadurch, dass es eine kleine Menge Saft war, die man wirklich schnell unten hatte, und direkt was anderes nach kam, musste man sich nur einmal kurz überwinden.

    Wir wohnen nicht in Berlin sondern eher ländlich in SH. Nicht komplett plattes Land, aber man fährt schon eine Weile zur nächsten Stadt, ÖPNV kaum vorhanden. Hier ist es der Normalfall, dass die Kinder erst mit etwa 3 Jahren in den Kindergarten gehen, ich kenne fast keine Mutter, die ihr Kind schon mit 1 Jahr oder gar darunter abgegeben hat. Und wenn dann nur, weil sie wirklich wieder in den Job eingestiegen ist.


    Ich schätze das hängt hier mit mehreren Faktoren zusammen. Zum einen ist das tatsächlich der Normalfall im Umfeld, die Sozialisation spielt also vermutlich eine Rolle. Dann sind Kindergartenplätze hier sehr teuer, da sie nicht gestaffelt sind oder vom Einkommen abhängig. Ein Platz für U3 bis 16 Uhr kostet 450 €, selbst ein Platz bis 12 Uhr noch 300 €. Muss man sich also schlicht leisten können. Und dann gibt es hier insgesamt zu wenig Betreuungsplätze, erst recht U3 und nochmal schlimmer bei ganztags. Ehrlich gesagt gibt es nichtmal genug für Ü3 und halbtags. Das hat wieder zur Folge, dass viele keinen Platz bekommen bzw. die Kindergärten schon schauen, wer die Plätze bekommt. Alleinerziehende werden bevorzugt, ebenso welche mit Geschwisterkind, wenn man nicht arbeitet (z.B. weil noch ein Kind kommt) muss man den Platz auch wieder abgeben bis das Kind 3 ist. Dann geht hier ganztags maximal bis 16 Uhr, was für viele ohnehin schwierig ist mit einem Job mit vielen Stunden zu verbinden, da die Pendelstrecken hier weiter sind und zumindest in die nächste Großstadt auch sehr staulastig. Lohnt sich also noch weniger mit einem oder gar 2 Kleinkindern arbeiten zu gehen.


    Babykurse gibt es hier mit Kindern U1 quasi gar nichts, das geht meist erst ab 1 Jahr los und findet dann vormittags statt. Die meisten bleiben hier also wirklich daheim bis das jüngste Kind mindestens 3 ist und die Mehrheit hat mehr als 1 Kind. Viele auch länger, die Mehrheit der Kindergartenplätze ist ja nur etwa 4 Stunden am Vormittag. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern sind es feste Gruppen mit relativ festen Bring- und Abholzeiten. Will man also kürzere oder längere Betreuung müsste das Kind die Gruppe wechseln (was meist nicht möglich ist, da voll). Auch die Grundschule geht nur bis 12 bzw. 13 Uhr und die meisten Kinder gehen dann auch nach Hause. Von 200 Kindern nutzen geschätzt 30-40 die Betreuung bis 14 Uhr und nur 10-15 die Betreuung bis 16 Uhr.


    Hier sind allerdings Hobbys, Therapieangebote und co. kein Bestandteil von Kita oder Betreuung. Das ist wirklich nur reines Aufpassen. Möchte man dem Kind entsprechende Angebote machen wie Fußball, Schwimmkurs oder Ergo/Logo, muss das privat am Nachmittag passieren.

    Es scheint mir, als ob du ganz am Ende der Nahrungskette bist und wenig Handlungsmöglichkeiten hast, aber die Kinder trotzdem motivieren möchtest Hausaufgaben zu machen. Ich verstehe deine Gründe und finde es toll, dass du dich für die Kinder einsetzen möchtest. Aber ich fürchte, dass du unter den Umständen nicht viel tun kannst.
    Ich fasse es mal zusammen:
    - Die Kinder wollen lieber spielen und keine Hausaufgaben machen. Es hat keine Konsequenzen, wenn sie sie nicht erledigen und auch keinen Vorteil, wenn sie es tun (aus Kindersicht).

    - Die Eltern haben Hausaufgabenbetreuung gebucht und sehen sich damit aus der Verantwortung, das Problem liegt aus ihrer Sicht bei der Schule.

    - Ihr seid als Erzieher unterbesetzt und aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich eine halbe Stunde erstmal alle Kinder einzusammeln.


    Das Problem ist ja eher ein Strukturelles, an dem Schule/Horst von oben grundsätzlich etwas ändern müssten, damit es klappt. Du kannst sich ja nunmal nicht dreiteilen. Wie geht denn die Schule bzw. die Lehrer und die Schulleitung damit um? Gibt es da Lösungsvorschläge?


    Spontan würde mir einfallen die Hausaufgabenzeit fest und verbindlich für alle Kinder zu machen, ähnlich wie die Schulstunden. Z.B. jeden Tag von 14-15 Uhr und zu Beginn und Ende läutet die Schulglocke. Sind dann noch Kinder außerhalb der Klassen/Räume unterwegs, fallen die ziemlich schnell auf. Ich meine, Vormittags sind die ja schließlich auch alle da, wo sie sein sollen, das lässt sich ja auch Nachmittags so regeln. Gleichzeitig den Eltern auch kommunizieren: Alle Kinder, die länger als bis 14 Uhr da sind, MÜSSEN mit in die Hausaufgabenzeit. Das sollten ja aber ohnehin nicht viele sein.


    Auch wenn ich prinzipiell nicht für Bestechung bin: In dem Fall vielleicht eine Möglichkeit. Die Kinder sammeln Punkte/Käfer/Sticker... und wer X zusammen hat, darf sich aus einer Naschibox etwas aussuchen. Vielleicht 5 Punkte, so dass man die nach einer Woche zusammen haben kann? Statt Naschi geht natürlich auch was anderes.


    Ansonsten würde ich versuchen mich von den Problemen zu distanzieren. Ich sehe das eher als eine Sachen zwischen Schule und Eltern, für du und die Kinder erstmal nicht viel könnt.

    Ich habe auch keine Erfahrungen, mich aber schonmal damit beschäftigt. Selbst kam das Angebot für uns nicht in Frage, weil die Zuzahlung finanziell damals nicht drin war. Nun habe ich eher überlegt mich selbst dort ehrenamtlich zu engagieren, aber meines Wissen wird da niemand geschult. Das sind einfach normale Menschen, die Lust haben Familien zu unterstützen, ohne Fachwissen oder sonstwas. Bewerben kann sich theoretisch jeder und ich schätze, da gehen die Vorstellungen sicher sehr auseinander, wie gute Kinderbetreuung und -Versorgung aussieht.


    Wofür genau brauchst du denn Hilfe? Die Unterstützung ist ja explizit nicht für Haushalt und solche Dinge gedacht, eher für mal das Baby abnehmen oder mit dem großen Kind spielen. Würde dir diese Form von Hilfe etwas bringen? Und lässt sich überhaupt eins der Kinder "abnehmen"?

    Ich habe/hatte auch ein sehr schüchternes musikalisches Kind. Und sie wäre in dem Alter auch nicht allein bei so einem Kurs geblieben. Schüchtern ist sie geblieben (nun fast 10), aber nach und nach wurde es schon etwas besser und sie traut sich heute mehr als damals. Da es keine Option ist, dass du dabei bleibst, würde ich es lassen. Ist eine nette Sache, aber kein Grund dir oder dem Kind damit Stress zu machen.
    Ihr erstes Instrument das meine Tochter dann übrigens mit knapp 7 begonnen, privat, bei einer Flötenlehrerin bei uns um die Ecke. Da war ich das erste mal mit, danach war sie allein dort und das hat dann gut geklappt. Sie spielt das Instrument nun seit 3 Jahren, tut das gern und übt auch fleißig. Der Zeitpunkt war für sie einfach gut, früher hätte trotz musikalischem Interesse keinen Sinn gehabt.

    Vielen Dank schonmal für die vielen Tipps! Den anderen Thread schaue ich mir auch gleich noch an.


    Geh doch mal in ein Taschenkaufhaus, Kaufhaus oder da hin, wo ihr den ersten Ranzen gekauft habt. Da kannst du dir ja einen Überblick verschaffen.

    Wir wohnen sehr ländlich, sowas gibt es hier schlicht nicht. Den Grundschulranzen haben wir im Internet bei Jako-o bestellt (der hat jetzt auch 4 Jahre wunderbar durchgehalten und hat auch sonst gut gesessen). Insofern würde ich den Schulracksack ebenfalls online bestellen und da fällt es mir schwer überhaupt eine Übersicht zu bekommen.

    Hallo liebe Raben!
    Meine Große kommt im Sommer auf die weiterführende Schule (dann ist sie 10) und bekommt dann einen neuen Schulrack. Aktuell hat sie einen recht normalen Schulranzen für die Grundschule.
    Und ich gestehe: Ich hab Null Ahnung. Meine Schulzeit ist schon ein paar Jahre her und ich kenne derzeit kaum Mütter, die schon Kinder auf der weiterführenden Schule habe und die ich fragen könnte. Was trägt Kind da heutzutage? Marken die gut sind? Marken, die gar nicht gehen? Und was nimmt man da an Federtasche und Sportbeutel? #confused Der Rucksack sollte vor allem halbwegs wasserdicht sein und innen eine gute Sortierung bieten. Ich fürchte mit Regenschutz und Neo-Reflektor-Flächen brauche ich dann nicht mehr kommen #hammer

    Meine Freundin hat und hatte ein ähnliches Problem mit ihrer Tochter. Die ist schon sehr Untergewichtig und leider unter anderem WEIL sie ständig am snacken ist. Sie ist halt nie richtig satt, normale Mahlzeiten sind im Gegensatz zu eher ungesunden Snacks unattraktiv und umgekehrt ist zu den Mahlzeiten der Hunger auch nicht groß, weil ja grade erst gesnackt. Sie ist gerade auch auf dringendes Anraten vom KH dabei umzustellen auf 3 Mahlzeiten, dazwischen nur Obst/Gemüse oder etwas sättigendes und auch das nur einmal und nicht alle halbe Stunde.
    Also z.B.: Frühstück, dazwischen 1 kleines Pausenbrot und Obst/Gemüse, Mittagessen, nachmittags wieder nur einen kleinen Snack und dann Abendessen. Das spielt sich irgendwann ein, denn ohne ständige Snacks ist auch Hunger zu den Mahlzeiten, es wird mehr gegessen und der Hunger kommt so schnell dann nicht wieder, dann reicht auch ein kleiner Snack bis zur nächsten Mahlzeit.
    Gleichzeitig sind die Snacks unattraktiver, wenn sie nicht aus Kekse, Riegeln, Brezeln oder sonstwas bestehen. Meist sind es insgesamt echt wenig Kalorien, die bei den Snacks so rum kommen am Tag. Oft viel weniger als bei größeren Mahlzeiten.

    Unter den Bedingungen hört sich das doch gar nicht so schlecht an in die 2. Klasse zu wechseln würde ich sagen. Also generell verstehe ich dein Problem. Ich habe hier auch so ein Kind. Im Sommer eingeschult und inzwischen mit dem Stoff der 1. Klasse fertig. Allerdings haben wir jahrgangsübergreifenden und individuellen Unterricht, er arbeitet also einfach kontinuierlich weiter und bleibt in der gleichen Klasse. Hätten wir das nicht, hätte ich wohl ein ähnliches Problem.

    Also ziemlich sicher kann dein Kind nicht einschätzen, was so ein Sprung bedeuten würde. Dafür fehlt in dem Alter einfach noch die Weitsicht und der Überblick über alle Aspekte, die da zu berücksichtigen sind. Wenn er im Moment generell sehr verunsichert ist, würde ich ihn auch nur begrenzt in die Entscheidung einbeziehen ehrlich gesagt. Ihn natürlich danach fragen, was er sich wünschen würde, aber auch klar machen, dass ihr die Erwachsenen seid, die Führung übernehmt und danach entscheidet, was aus eurer Sicht das Beste für ihn ist.


    Ich würde erstmal abwarten, was Schule und Lehrer dazu meinen. Mit Glück haben die schon Erfahrung mit Kindern, die eine Klasse übersprungen haben und können da passendes Material anbieten zum aufarbeiten der Dinge, die ihm dann ja nunmal fehlen.
    Ob es generell eine gute Idee ist für dein Kind lässt sich von außen schwer sagen. Offenbar ist er lediglich in einem Fach so weit, im anderen hätte er viel Nachholbedarf. Dazu kommt, dass die anderen Kinder 1-2 Jahre älter sind und schon mehr Erfahrungen im Schulalltag haben und auch sicher einiges an zusätzlichen Dingen gelernt haben. Er wird damit erstmal der Kleine sein, der Neue und derjenige, der einiges noch nicht weiß, was die anderen schon können/wissen. Das wird vielleicht nicht so bleiben, aber in den ersten Wochen und Monaten vermutlich schon. Kann er damit leben und damit umgehen?