Beiträge von NanaBaby

    Hab ihn beantwortet. Ich empfinde die Formulierungen auch schräg bis grenzwertig. Wenn ich Fragen mit "gar nicht" beantworte, werde ich dennoch aufgefordert, zu beantworten, ob ich angemessen auf das Verhalten reagiere...

    Ich habe ihn ebenfalls ausgefüllt und habe mich genau an der Stelle etwas geärgert, dass ich was ausfüllen soll, was gar keinen Sinn macht. Wenn mein Kind so ein Verhalten nicht zeigt, kann ich auch nicht darauf reagieren.


    Ansonsten weiß ich nicht recht, ob man aus dem Fragebogen am Ende wirklich gute Schlüsse ziehen kann. Das hat etwas von Ursache-Wirkung, aber so einfach ist es in der Realität nicht. Wenn ich mein Kind nicht schlage, nicht runtermache und auch sonst ein gutes Verhältnis habe, heißt das nicht, dass mein Kind sich nicht schlecht benimmt oder in der Schule auffällig ist. Umgekehrt ist es keine Garantie dafür, dass es sich gut benimmt und sich immer tadellos verhält.
    Dreht man den Spieß um kann man sich auch fragen, ob Eltern nicht eher schreien und schlagen, wenn das Kind massive Probleme hat und Eltern einfach irgendwann keine Kraft mehr haben und überfordert sind. Oder ob sie einfach weniger/nicht schreien und schlagen, weil das Kind sehr kooperativ, lieb und freundlich ist. Was ist also zuerst da, die Henne oder das Ei?

    Wir haben einen Wohnwagen und waren schon ein paar mal im Urlaub damit. Und mich nerven so beengte Stellplätze auch. Grüne Wiese und einer neben dem nächsten... #kreischen Solche Plätze sind eigentlich nur im Frühjahr und im Herbst ok, wenn sie nur spärlich belegt sind und man dadurch doch wieder etwas mehr Platz hat. Diesen Sommer waren wir in den Niederlanden auf dem Landal Rabbit Hill, der war klasse. Ist bewaldet und viele Stellplätze haben recht viel Platz und viel grün drum herum. :) Gibt es zwar nicht sooo oft, aber mit ein bisschen Suchen findet man schon was.

    So, kurzes Update von uns: Das Kind hat nun seine Ohrlöcher bekommen :D Bei Juwelier und gestochen. Es gibt da tatsächlich so ein Stech-System, das sieht für mich als Laie so ähnlich aus wie die Pistole beim stechen. Hier ein Werbe-Video vom Hersteller, da sieht man das ganz gut:



    In der Praxis lief das genauso einfach und schnell, wie in dem Video ehrlich gesagt. Es war ein kleiner Pieks, recht geräuschlos und hat nicht geblutet oder so. Ohrring ist in einem Schritt mit dem Stechen im Ohr. Kind hat jetzt im nachhinein weder Schmerzen noch sonst irgendwas, die sehen aus, als wären sie immer drin gewesen #cool Ich hoffe, es bleibt so.


    Dieses System scheinen inzwischen recht viele zu verwenden, soweit ich das jetzt mitbekommen habe. Kind ist auf jeden Fall sehr froh und glücklich und sieht gar nicht mehr wie mein kleines Baby aus, sondern gleich 3 Jahre älter #eek#hammer

    Die 2 Piercingstudios hier stechen erst ab einem Alter von 14. Dafür scheint es 2 Juweliere zu geben, die stechen statt schießen. Aber das sind dann doch auch medizinische Laien? Und wie geht das in der Praxis? Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen (außer heiße Nadel durchs Ohr und Stecker durchfummeln #angst)

    Hallo ihr Lieben!


    Meine Tochter (9) möchte sich gern Ohrlöcher machen lassen. Ich schaue gerade, wo hier wer welche anbietet und es gibt da scheinbar 2 Methoden: Stechen oder schießen. Ich selbst habe auch Ohrlöcher, die wurden damals geschossen und sind auch ohne Probleme abgeheilt. Viele scheinen ja heute auf stechen zu schwören, aber ich weiß gar nicht genau, wie das dann in der Praxis abläuft? Was sind jeweils Vor- und Nachteile? Was würdet ihr bei einem Kind empfehlen? Ich würde mich sehr über Erfahrungen freuen :-)

    Wir kaufen selbst viel gebraucht und ich bin schon auch oft froh über "geerbtes" bzw. weitergegebenes. Schlicht und einfach, weil uns oft das Geld fehlt um alles neu zu kaufen und manchmal sind alte Sachen durchaus haltbarer und von besserer Qualität. Flohmarkt, Kleinanzeigen und co, da schaue ich schon viel. Meine Bettdecke ist auch von der Oma, der Kleiderschrank von Schwiegermutter, der Wohnzimmertisch- und schrank ebenso, genau wie viele Lampen, Gardinen, Küchenmöbel, Badeinrichtung,... Klar würde ich mir manchmal andere Sachen wünschen, die schicker sind, moderner und die mit Glück sogar zusammenpassen ;-) Aber wir sind schon froh, dass wir prinzipiell haben, was wir brauchen.


    Genauso schaue ich eigentlich auch, dass wir nicht wegwerfen, was noch ok ist, aber das spenden/verkaufen wird einem echt manchmal nicht leicht gemacht. Sozialkaufhaus haben wir erst wieder in der nächsten großen Stadt, da muss ich ne ganze Strecke mit dem Auto hin und dann sind die noch super wählerisch. Bei Möbeln dauert es Wochen, bis die sich melden, ob sie es denn nun haben wollen oder nicht und am besten soll man die Sachen auch noch vorbei bringen. Bei Kleinanzeigen hab ich langsam keine Lust mehr auf "was is letzte Preis" und oft genug tauchen die Leute dann nichtmal auf, um die Sachen abzuholen oder zahlen einfach nicht. :-( Inzwischen schaue ich daher meist eher, was jemand im Bekanntenkreis noch gebrauchen kann. Ich habe 2 Freundinnen, die genau wie wir recht wenig Geld haben und da tauschen wir oft Dinge aus, die die andere nicht mehr braucht.


    Wobei ich ganz ehrlich finde, dass sowas wie 2 Mixer oder das 3. Waffeleisen, die mal aus zusammengelegten Haushalten kamen, nicht das größte Problem ist beim Konsum. Zum Haare raufen finde ich es eher, wenn schon Teenies "shoppen" als Hobby angeben, Frau sich zur Belohnung für die anstengende Woche das 30. Paar Schuhe kauft, einfach weil sie hünsch sind oder es halbjährlich neue technische Geräte sein müssen, nur um mithalten zu können. Also dieser regelrechte Konsumdruck. Es reicht nicht, einfach zu haben, man muss kaufen und immer das neueste haben.

    Hallo liebe Raben!


    Morgen früh geht es los, wir starten in unseren allerersten Sommerurlaub mit den Kindern! #blumeWir fahren mit dem Auto, reine Fahrtzeit sind mindestens 6 Stunden ohne Stau. Ich bin die ganze Zeit Beifahrerin und frage mich: Wie beschäftige ICH mich eigentlich #confused Die Kinder sind bespaßt mit Technik. Mir dagegen wird leider schnell schlecht als Beifahrer, lesen oder Filmchen gucken und dergleichen fallen also weg. Und da dachte ich: Frage ich doch mal die Raben :D Also, was macht ihr so auf langen Autofahrten?

    Ich backe mein Vollkornbrot tatsächlich auch mit Sauerteig ;-) Hält sich länger, schmeckt gut und zumindest ich habe davon die beste Verdauung. :-)


    Ich weiß, dass früher Vollkorn normal war und es sich erst vor einigen Jahrzehnten geändert hat, aber leider weiß ich nicht warum. Und ich finde auch, dass es nicht heißt, dass Weißmehl besser ist, nur weil es in anderen Ländern üblicherweise genutzt wird. Es ist vor allem ja billig und schmeckt selbst nach nicht viel, damit also quasi universell einsetzbar und von der Industrie sicher bevorzugt.

    Ich muss sagen, in allen Ländern, in denen ich bisher war (alle in Europa) ist Vollkorn mit großem Abstand nicht so üblich wie bei uns. Meist hat man es schwer irgendwas außer Weißbrot zu finden...


    Aber ja, Vollkorn ist für den normalen Menschen gesünder. Wie Preschoolmum schon schrieb, gibt es da aber aus gesundheitlichen Gründen auch ausnahmen. Ich habe selbst Probleme mit meinem Blutzucker und verwende ausschließlich Vollkornprodukte, weil sie den Blutzucker wesentlich weniger stark und steil ansteigen lassen als Weißmehl. Sie sättigen dazu länger und Heißhunger lässt sich vermeiden.


    Allerdings heißt das ja nicht, dass ich nur Vollkornbrotesse und sonst nix ;-) Es gibt Vollkornwraps (Lidl oder selbstgemacht), Vollkornbaguette (selbstgebacken), Vollkornbrötchen und Vollkornnudeln. Pizza backe ich auch selbst mit Vollkornteig. Doof ist, dass man nicht unbedingt alles als Vollkornvariante kaufen kann und daher darauf angewiesen ist manches selbst zu machen. Wenn einen das nicht stört, ist die Auswahl praktisch grenzenlos. Es gibt auch Vollkorngrieß, Naturreis, Vollkornpfannkuchen, Vollkorn-Hafer-Kekse, Vollkornzwieback,.... #super Ich muss auf sehr wenig komplett verzichten, ledigliche die Fertig-Variante ist meist keine Option.

    Meine Große ist dies Jahr das erste mal allein ins Freibad, sie ist jetzt 9. Voraussetzung war für mich das Bronze-Abzeichen. Sie schwimmt sehr sicher und ausdauernd und war schon immer ein Wasserkind. Das Freibad ist allerdings bei uns um die Ecke und hat nur 1 großes Becken und ist auch sonst gut überschaubar, keine Rutsche oder sonstiges Spaßgerät vorhanden. Wir wohnen auf dem Dorf. In ein großes Hallenbad würde ich sie vermutlich noch nicht gehen lassen.
    Altersgrenze gibt es hier nicht, ich hab durchaus schon 6 jährige allein im Freibad gesehen, wenn sie sicher schwimmen konnten. Silberabzeichen hat hier praktisch niemand, weil es dafür keine Kurse gibt und eben nur das Freibad über den Sommer. Ist also eher ein Problem mit den nicht verfügbaren Möglichkeiten das zu machen.

    Wie groß ist denn die Gruppe und wie viele Erwachsene fahren mit? Können die ausreichend Getränke für alle Kinder zum nachfüllen mitnehmen? Dazu die Eltern bitten möglichst große Flaschen für jedes Kind einzupacken. Ist evtl. ein Einkaufstrolly eine Option, damit das nicht alles den ganzen Weg geschleppt werden muss? Ihr habt ja sicher ohnehin einiges an Zubehör (Decken, Schaufeln, etc) mit dabei.

    Den Bahnhof Warnemünde kenne ich nicht und hab keine Ahnung, ob man da Wasser nachfüllen kann. Wo geht ihr denn an den Strand? Da stellt sich ja ohnehin die Frage nach Toiletten. Evtl. da nachfüllen? Oder es gibt da einen Kiosk oder ähnliches, wo man was kaufen kann?

    Wir sind alle entspannter in den Ferien. Wir können länger schlafen, haben weniger Termine, weniger "muss" und mehr "kann". Feiertage bzw. Brückentage sind an sich auch entspannt, aber ein langfristiger Erholungseffekt ist das meist nicht, weil zu kurz und zu unregelmäßig. Und wenn die Kinder z.B. kurz vor den Sommerferien ziemlich am Ende der Nerven und Kraft sind, brauchen sie meist auch die erste Woche der Ferien um wieder bei normal/entspannt anzukommen.


    Im Kleinkindalter waren meine Kinder nicht betreut, als die Große im Kindergarten war, hatte ich den Kleinen noch zuhause und als der im Kindergarten war, war die Große schon in der Schule ;-)

    Wie alt ist dein Kind denn und was tut es sonst gern so? Und wie viel Geld wäre für Aktivitäten und Ausflüge zur Verfügung?
    Zoo/Tierpark finde ich meisten schön. Kind kann sich austoben und laufen, meistens gibt es ja auch einen Spielplatz und Tiere gucken geht immer. Oder einfach in den Park und ein Picknick und einen Ball oder sowas mitnehmen? Freibad? Ist bei euch irgendwas an Naherholungsgebieten mit der Bahn erreichbar? Das Meer, ein See, Wald, Berge,...?

    Krank mit gelangweiltem Kind zuhause ist immer anstrengend würde ich sagen. Ansonsten fand ich die Ferien mit den Kindern aber eigentlich nie wirklich anstrengend. Morgens muss keiner pünktlich aus dem Haus, wir können noch liegen bleiben und einfach langsam machen. Da unsere Kita sämtliche Schulferien geschlossen hat (Also 6 Wochen im Sommer und je 2 Wochen in den anderen Ferien), haben wir immer recht viel Ferienzeit ;-) Aus finanziellen Gründen sind wir davon bisher aber quasi nie weggefahren. Tagesauflüge hier und da waren immer schön, einfach ne Runde ins Dorffreibad, was basteln oder backen, Gesellschaftsspiele, Freunde treffen, Oma besuchen, ... Eigentlich alles, mit dem sich die Kinder sonst auch nachmittags beschäftigen.

    Nein, leider ist es noch nicht weg. Im nachhinein haben wir nun auch gesehen, dass sie etwas an den Beinen hat (die bedeckt waren), wenn auch da nicht so schlimm wie an den Armen. Ein Antiallergikum würde ich ihr im Moment nur sehr ungern geben, da die ja auch einiges an Nebenwirkungen haben und der Leidensdruck dafür nicht groß genug ist. Es brennt wohl etwas, wenn sie reibt oder kratzt, aber ansonsten hat sie zum Glück keine Probleme mit dem Ausschlag. Wir haben es zweimal mit Hydrocortison eingecremt, die hatten wir noch liegen, hat aber nicht wirklich was gebracht.

    Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt von Homöopathie... ich werde morgen aber einen Termin beim Hautarzt/Allergologen ausmachen für einen Test. Ich schätze, dass wir da leider einige Monate drauf warten werden, aber sollte sich das Thema bis dahin auf die ein oder andere Weise erledigt haben, kann ich den immer noch absagen. Dass sie Cortison benötigt, sehe ich im Moment noch nicht wirklich, wir haben im Normalfall keinerlei Kontakt zu Pferden.


    Klar, im Zweifelsfall reitet sie lieber langärmlig als gar nicht, müssen wir wohl schauen, ob das ausreicht.


    Man, das tut mir so Leid. Jahrelang hat sie mit reiten anfangen wollen und endlich haben wir einen schönen Hof gefunden und nun das #crying Pferde sind grade einfach ihr ein und alles.

    Das Kind möchte natürlich unbedingt weiter reiten gehen. #hmpf Einige rote Flecken sind es nicht wirklich, die Arme sind komplett voll und bis jetzt ist es noch nicht besser geworden (Reiten war heute Vormittag). Ich hoffe, dass es morgen wieder halbwegs gut aussieht. Ach manno #crying

    Hat deine Tochter bei der Stallarbeit geholfen? Konkret: War sie am Heu?

    Ich bekommt sowas vom Heu, bei manchen Ballen schlimmer, bei anderen schwächer, selten mal gar nicht. Aber nie so dramatisch, dass ich mal konsequent Handschuhe und Langarm trage ;)

    Das fragte die Reitlehrerin auch gleich ;) Aber nein, hat sie nicht. Nur das Pferd geholt, geputzt, gesattelt und so weiter, keinen Kontakt zu Heu oder Stroh.

    Liebe Raben,

    ich hoffe ihr habt vielleicht einen Rat für mich. Seit ein paar Wochen geht meine Tochter zum Reiten, heute war das 4. mal. Da es die letzten male noch sehr kalt war, hat sie immer eine Jacke getragen, heute bei viel Sonnenschein war sie nur im T-Shirt unterwegs. Direkt nach dem Unterricht haben wir auf ihren Armen dann einen Ausschlag gesehen, große rote Flecken/Flächen, teilweise aber auch kleinere Punkte. Unregelmäßig eben, definitiv kein Sonnenbrand (sie waren in der Halle). Nun befürchte ich, dass sie eine Allergie entwickelt hat, die scheint ja teilweise schleichend zu beginnen. Sie hat weder Niesen noch juckende Augen oder so, nur den Ausschlag. Sie hat bisher keine Allergie gehabt, auch sonst niemand aus unserer Familie. Allerdings hatte sie bisher auch nie wirklich Kontakt zu Pferden. :( Und der Zusammenhang war jetzt schon sehr auffällig irgendwie.


    Hat jemand von euch vielleicht Ahnung oder Erfahrung damit? Ich kenne leider privat niemanden mit einer Pferdehaarallergie und auf einen Termin beim Hautarzt oder Allergologen wartet man hier meist ein halbes Jahr mindestens #hmpf


    Die Reitlehrerin hab ich gefragt, sie meinte leider auch, dass sie da auch gleich an eine Allergie denken muss und wir sonst erstmal versuchen sollen die nächste male mit einem Langarmshirt zu kommen, damit sie keinen Hautkontakt hat. Aber ich befürchte, dass sich das eher noch verschlimmern könnte und nachher im Sommer ist es immer langärmlig sicher auch nicht schön.

    Bei uns im Kindergarten gibt es keine Ferienbetreuung, sprich: Er hat die kompletten Schulferien auch geschlossen. Da wird zunehmend mehr Mütter haben, die Alleinerziehend sind und/oder berufstätig, kommt das Thema auch immer mal wieder auf, in dem Fall aber nur für einige Wochen in den Ferien.


    Trotzdem tauchen da wohl die gleichen Probleme auf, wie bei einem regelmäßigen Modell:
    - Die Kinder müssen sich gut verstehen und miteinander spielen wollen. Bei 3-5 kleinen Kindern nicht immer einfach. Was passiert, wenn ein Kind ständig Streit sucht oder eins besonders darunter leidet? Oder einfach nur eins dabei ist, was erhöhten Betreuungsaufwand hat?
    - Wie schaut es mit Geschwisterkindern aus? Die müssen ja auch entweder noch mitbetreut oder anderweitig untergebracht werden.

    - Was ist, wenn die betreuende Mutter oder ihr Kind krank sind? Stehen dann 4 Familien ohne Betreuung da? Kann ja schlecht jemand einspringen, weil alle Arbeitszeit eingeplant haben. Oder was ist, wenn es immer die gleiche(n) ist, die bei sowas einspringt, weil sie am flexibelsten ist?

    - Kann man überhaupt seine Arbeitszeit so legen, dass man nur 4 Tage die Woche arbeitet oder braucht es eigentlich 5?

    - Schaffen es alle Kinder den ganzen Tag zusammen als Gruppe zu gestalten oder braucht sie dann noch Mittagsschlaf oder eine Mittagspause?

    - Kann man räumlich genug Platz für 5 spielende Kinder bieten und ggf. noch Möglichkeiten für ein Schläfchen?

    - Was passiert, wenn eins der (fremden) Kinder irgendwas kaputt macht, sich verletzt?

    - Die Eltern sollten erziehungstechnisch schon halbwegs auf einer Wellenlänge sein. Der eine will vegane Ernährung, der nächste findet, dass Chips zum Mittag voll ok sind, die eine macht Programm mit den Kids, die nächste nur die Glotze an,...


    Es gibt also ziemlich viel Konfliktpotential, was man vorher klären sollte, wenn man so ein Modell wirklich als regelmäßige und verlässliche Betreuung nutzen will. Da vermutlich nicht alle 8-10 Stunden am Tag 5 kleine Kinder betreuen möchten, werden wohl nicht allzu viele Stunden Arbeitszeit dabei rauskommen und die sollten möglichst flexibel sein.

    Letztendlich ist es bei uns im Kindergarten immer an einem oder mehreren Punkten gescheitert, auch meist schon zu einem recht frühen Zeitpunkt. Es waren quasi so viele offene Fragen oder Schwierigkeiten, dass da nie etwas zustande gekommen ist. Von einzelnen direkten Verabredungen mal abgesehen (ich hatte z.B. mal einen Kindergartenfreund meiner Tochter 2 Wochen jeden Tag in den Ferien hier, das klappte gut).


    Ich würde dir raten doch lieber nach einer Tagesmutter ausschau zu halten, da ist die Betreuung deutlich verlässlicher.