Beiträge von NanaBaby

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    Ich glaube auch, dass das einfach die Lebensrealität vieler Frauen ist.

    Ja, es ist definitiv die Lebensrealität, aber es wäre schön, wenn es anders wäre. Jeder Arbeitnehmer kann sich frei nehmen, wenn man aber "Hauptberuflich" kleine Kinder betreut, hat man schlicht Pech. Ich hab damals auch immer nur müde gelacht, wenn mein Hausarzt mal fragte, ob er mich krank schreiben soll #angst

    In der Praxis nur eben oft nicht einfach, wenn mal hat keine Großeltern hat, die das abfangen. Selbst eine Betreuung/Kita hilft wenig, wenn man es kaum aus dem Bett schafft und das Kind nicht bringen/holen kann. Freundinnen arbeiten im Regelfall selbst, kleine Kinder lassen sich auch sehr oft nicht einfach von anderen Leuten außer den engen Bezugspersonen betreuen in dem Alter. Selbst wenn Frau Müller, 77 Jahre, 3 Häuser weiter, sich also bereit erklärt die Kinder zu nehmen, würden die das mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht mitmachen. #hmpf

    Also ehrlich gesagt finde ich da die Idee von "Partnerkrank-Tagen" beim Arbeitgeber nicht schlecht. Betreuungsperson lässt sich krank schreiben, Arbeitnehmer wird für diese Tage bezahlt freigestellt, zählt dann ggf. zu den 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Das würde wirklich viel Stress bei Familien rausnehmen. Kann man ja auch begrenzen, auf Kinder bis zu einem bestimmten Alter, Anzahl Tage, whatever.

    Interessant, dass die Variante „Großeltern springen ein paar Tage ein“ gar nicht erwähnt wird. Schon klar dass es nicht in jedem Fall möglich ist, aber in manchen vielleicht doch, auch ohne dass sie als Haushaltshilfe bezahlt werden müssen?

    Ich denke, wenn das bei der Threadstarterin möglich wäre, hätte sie die Frage hier eher nicht gepostet ;) Genauso wie bei vielen anderen, die hier mitschreiben. Das ist dann einfach eine Sorge, die man nicht wirklich hat und oft helfen solche Großeltern ja auch nicht erst bei "Grippe des Todes", sondern auch bei "normal krank und es geht einem nicht gut" schon.

    Evtl. gehts über die Krankenkasse. Dass Du Dich als Haushaltshilfe bezahlen lässt von der Krankenkasse (ist glaub ich 60 Prozent vom Lohn? ) und Dein Arbeitgeber Dich unbezahlt freistellt (muss er außer in ganz wenigen Ausnahmefällen in so ner Situation).
    Das hatten wir mal, als ich in Sohnis Babyzeit mir den Rücken so verhoben hatte, dass ich nicht fähig war Sohni zu heben. Ich glaub da hat der Arzt ne Verordnung für Haushaltshilfe ausgefüllt mit der Männe dann zur Krankenkasse ist. Ging recht problemlos.

    Ja, das geht, aber dauert eben ein paar Tage, weil die Krankenkasse an Antrag auf Haushaltshilfe erst erhalten muss und dem dann zustimmen muss. Und erst dann kann man sich eine suchen bzw. den Partner dafür nehmen. Das macht also letztendlich nur Sinn, wenn man absehbar noch länger krank ist oder auch "geplant krank" also z.B. bei einer geplanten OP oder so. Und vor allem muss man sich dann mit der Grippe des Todes auch erstmal 2 Stunden ins volle Wartezimmer beim Arzt setzen #kreischen

    Ich hatte vor einigen Jahren mal eine schwere Lungenentzündung und ich war wirklich am Ende, ich hab die 3 m zum Klo kaum noch geschafft und hatte da 2 kleine Kinder daheim. Mann hat spontan keinen Urlaub bekommen, keiner konnte einspringen und Haushaltshilfe war aus o.g. Gründen eben keine kurzfritsige Lösung, zumal man hier auf dem Land dafür auch schlicht niemanden finden würde und eins der Kinder nicht kompatibel mit fremden Personen war. Das war schon extrem bescheiden muss ich sagen, die Kinder waren mehr oder weniger sich selbst überlassen, der Mann hat vor und nach der Arbeit Essen und Haushalt abgedeckt. Es war zu Beginn ja auch nicht klar, dass es sich alles so lange zieht, ein großer Punkt bei Infekten. Oft ist man ja nach 3 Tagen schon wieder deutlich fitter.

    In eurem Fall Naru brauchst du keine Krankschreibung für den Mann, das hat keine Relevanz für deinen Arbeitgeber, sondern ist tatsächlich ein reiner Privatproblem, wie auch geschlossene Kita. Du bist also so oder so auf ein Entgegenkommen des Arbeitgebers angewiesen (doof, wenn der das wie bei meinem Mann halt anders sieht).
    Wenn du generell mal kurzfristig Überstunden abbauen oder Urlaub nehmen kannst in solchen Fällen, dann würde ich das recht entspannt sehen. Ggf. noch überlegen, wer in solchen Fällen privat einspringen könnte (Oma, Freunde, etc.).

    Es kommt ja zum Glück nicht sooo oft vor, dass die betreuende Person so schlimm krank ist, dass wirklich gar nichts mehr geht. Nicht, dass es schön wäre mit Fieber oder Magen-Darm noch zuhause kleine Kinder zu versorgen, aber da grenzt es meistens zumindest nicht an Kindeswohlgefährdung und man muss sich irgendwie durchwurschteln. So richtig heftig krank war ich in all den Jahren wirklich nur das eine mal und auch in meinem Umfeld war das in dem Ausmaß fast nie der Fall. Sobald die Kinder auch nicht mehr superklein sind (also spätestens ab Schulalter), bekommt man das auch oft irgendwie so hin, weil sie sich notfalls zumindest mal ein Brot schmieren können und nicht im Nebenzimmer das Regal hochklettern und sich Murmeln in die Nase stopfen #hammer

    Ich sehe ehrlich gesagt keine wirkliche Alternative zu Einmischen bzw. Fass aufmachen. Ihr habt offenbar schon recht lange abgewartet und gehofft, dass es besser wird. Stattdessen ist es schlimmer geworden. Dein Sohn kann das allein so nicht lösen, ihr habt alle (!) Leidensdruck. Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht, was weiter abwarten in absehbarer Zeit verbessern sollte?

    Ich ganz persönlich würde vermutlich den jungen Herren mal ganz gehört die Meinung sagen, wenn sie das nächste mal klingeln. Und zwar richtig, mit Androhung von entsprechenden Konsequenzen (Anzeige, Eltern informieren, Schule informieren, etc.). Manchmal reicht sowas schon, damit Ruhe ist.
    Reicht das nicht, dann die nächste Stufe eskalieren, je nachdem, wo du dir am ehesten Erfolg versprichst.

    Das ganze ist kein "nervig" mehr, sondern Mobbing/Stalking und geht definitiv über pubertäten Blödkram hinaus. Ich finde nicht, dass es angemessen ist von dem Kind (Opfer) zu erwarten, dass es das selbst lösen können soll in dem Alter.

    Ich kenne das auch von Infekten bei meinen Kindern. Oft kommt Müdigkeit/Abgeschlagenheit auch direkt zu Beginn bevor weitere Symptome kommen und manchmal kam auch nix weiter nach und nach 2-3 Tagen war wieder gut. Lustigerweise hatte mein "Kleiner" (12) das erst vor 2 Wochen. Hing ein paar Tage irgendwie durch, fühlte sich nicht gut, hat auch schlecht geschlafen und morgens undefinierbar leichtes Bauchweh. Nach 3 Tagen war wieder gut und kurz darauf fing die Große dann an mit ihrer (deutlich merklichen) Erkältung. Ich vermute, dass er auch was hatte, aber das nur so halb ausgebrochen ist. Fieber haben meine Kinder übrigens nie.

    Insofern: Kind schlafen lassen, allgemein viel Ruhe gönnen (also Termine/Krippe absagen) und im Auge behalten, ob noch mehr draus wird oder es am Montag wieder gut ist.

    Finde ich so pauschal schwierig einzuschätzen. Das hängt ja doch von vielen Faktoren ab. Wie stark ist das ADHS ausgeprägt bei ihm, wie gut kommt er sonst im Alltag damit zurecht, nimmt er Medikamente, wie gut kennen ihn die Lehrer, war er schonmal mit sehr langen Anfahrten im Urlaub,...

    Wenn er generell nicht unbedingt mit will, würde ich es eher lassen denke ich. Selbst wenn er wirklich unbedingt mit möchte, ist es ja schon eine hohe Stressbelastung.

    Bei uns wird es aktuell nachts auch nicht mehr richtig dunkel, deshalb leider keine Polarlichter bis Mitte Juli für uns :( Dafür kann man aber nun ab und zu mal Glück mit Nachtleuchtenden Wolken haben (siehe mein Profilbild :D). Aber die sind halt nicht vorhersagbar, da muss man Glück und klaren Himmel haben.

    Vielleicht magst du deinen Wohnort bzw. dein Bundesland (ggf. Landkreis) dazu schreiben? Das wird ja regional extrem unterschiedlich gehandhabt. Große Frage ist, auf was genau du wirklich einen Rechtsanspruch hast. Üblicherweise ist das nicht "Platz an der Wunschschule", sondern oft nur "irgendeinen Schulplatz", manchmal auch "Schulplatz an einer Schulform, für die das Kind eine Empfehlung hat". Zumutbare Entfernung ist mal festgelegt und mal nicht. 1 Stunde und ggf. mehr an Schulweg wird höchstwahrscheinlich noch zumutbar für das Kind sein.

    Aber das hängt eben von einem Wohnort ab.

    Mein wunderbarer Augenarzt hat gerade an einen Investor verkauft und genau das ist passiert. Die Diagnosen sind unterirdisch, die Gespräche sowieso und man bekommt Tsing IGEL Leistungen aufgedrängt.

    Alternativen gibt es nicht oder sind Wirt und überlaufen.

    Tut mir Leid, dass es bei dir genauso gelaufen ist :(

    Ich danke euch erstmal für eure vielen Erfahrungsbericht und Tipps. Eigentlich versuche ich sonst auch sowas rauszuzögern (ggf. dann halt keinen Termin machen). In meinem konkreten Fall doof, weil ich a) quasi keine Alternative zu dem Arzt habe und b) regelmäßig wegen einer anderen chronischen Erkrankung zur Vorsorge "muss" (klar, ich kann es auch lassen, aber das ist eher keine gute Idee). Spätestens beim nächsten regulären Termin geht das dann wieder los. #hmpf Ich überlege wiederholt trotzdem einfach nicht mehr hin zu gehen.

    Und ja, hat sich schon hintenrum sehr danach angehört, als ob ich da nicht bleiben könnte, wenn ich Maßnahme XY nicht machen lasse. Weshalb ich tatsächlich eingeknickt bin (grade weil die Kosten auch erst hinterher zur Sprache kamen), aber mich sehr darüber ärgere und mich wie gesagt auch sehr unter Druck gesetzt fühle. Insofern geht es mir mit der Aussicht auf den nächsten Termin auch nicht sonderlich gut. Ich würde gern wechseln, aber weiß einfach nicht wohin. Alternativen sind hier inzwischen nur noch Ketten. #crying


    Ich werde mir aber trotzdem ein paar Szenarien zurecht legen mit passenden Antworten. Letztes mal war ich einfach nicht darauf vorbereitet und verunsichert. Nun weiß ich zumindest, womit ich rechnen muss.

    Das Vertrauensverhältnis zu dem Arzt stärkt es nicht gerade.

    Genau, das ist definitiv ein Problem dabei. Eigentlich hat der Arzt sonst einen freundlichen und auch kompetenten Eindruck auf mich gemacht, weshalb ich mit der Behandlung selbst zufrieden bin. Aber die Entwicklung mit den Selbstzahlerleistungen wirkt einem wirklichen Vertrauensverhältnis sehr entgegen.

    Ich kenne das so gar nicht, bin echt überrascht. Außer KFO, die machen hier alle Druck. Ich wohne in der Stadt. Teilweise haben meine Ärzte hier Privatpraxis und Kassenpraxis.

    Stimmt, beim KFO hatten wir das Thema letztes Jahr auch. Und da geht es ja eher um vierstellige Summen und ist zudem extrem verbreitet.

    Da gibt es aber erfreulicherweise mehr Auswahl bei den Praxen und man bekommt fast überall halbwegs zeitnah einen Termin. Da haben wir jetzt eine tolle Praxis gefunden, die außer tatsächlich sinnvollen Sachen keine Privatleistungen anbietet und da haben sie vorher auch sehr gut über Vor- und Nachteile aufgeklärt und geschaut, dass es dann kostengünstig ist.

    Susan Sto Helit Ja, die guten Antworten fallen mir immer erst hinterher ein. In der Situation rechne ich einfach teilweise nicht damit und war entsprechend auch nicht vorbereitet.

    Liebe Raben,

    die meisten hier kennen sie bestimmt: Die IGEL-Leistungen beim Arzt. Und ich finde da irgendwie persönlich keinen guten Umgang mit. Aktuell betrifft es bei mir den Augenarzt, der mir gern hintenrum welche andrehen will und ich finde das echt #flop Zum einen haben wir schlicht sehr wenig Geld zur Vefügung und wir müssen genau gucken, wo wir das ausgeben. Und dann rege ich mich einfach auch darüber auf, dass das so hintenrum kommt. Nicht: "Leistung XY wäre deswegen sinnvoll, zahlt die Kasse aber nicht, kostet Betrag Z, wollen sie das machen lassen?", sondern eher "Wenn sie bei mir in der Praxis bleiben wollen, müssen wir auch noch Leistung XY machen lassen. Ist super wichtig und sinnvoll und quasi alternativlos" und beim Termin machen heißt es dann plötzlich, dass das ja Betrag Z kostet, den ich dann mitbringen soll. #rolleyes Und natürlich kann mir dann keine der MFA mehr was dazu sagen und der Arzt hat schon den nächsten Patienten.

    In der vorherigen Praxis haben die mich wegen anderen IGEL-Leistungen massiv bedrängt, schon bevor ich den Arzt überhaupt gesprochen habe. Warum ich die machen lassen sollte, konnte mir keiner sagen, nur dass das jetzt ja bei denen zur Vorsorge (muss ich regelmäßig hin) neuerdings dazu gehört und ich das machen lassen muss. Für Betrag A (sehr viel Geld). Warum das bisher nicht so war, konnte auch keiner sagen. Da war erst Ruhe, als ich gesagt habe, dass ich mir das nicht leisten kann und am Ende meinte der Arzt, dass das auch gar nicht Not tun würde (ist so eine Ketten-Praxis gewesen, die es neuerdings viel gibt, also maximaler Gewinn, der Arzt hatte seine Praxis verkauft). Da haben nacheinander 3 MFAs auf mich eingeredet.

    Fachärzte sind hier aber seeehr schwer zu bekommen, einfach wechseln ist nicht und inzwischen werden ja gerade Augenarztpraxen viel aufgekauft. Meine Mutter klagt mir da auch oft ihr Leid, in ihrem Fall meistens Zahnarzt und Hautarzt. Mein Mann hatte das letztes Jahr beim Hausarzt, Schwiegermutter hat ähnliches in einer weiteren Augenarztpraxis gehabt (sie war wegen akuter Beschwerden dort, die haben aber darauf bestanden dann direkt ein 200 € teures Vorsorgepaket mit zu machen, weil das ja so wichtig wäre).

    Wie geht ihr damit um? Vor allem, wenn da in der Praxis viel Druck aufgebaut wird irgendwas unbedingt machen zu lassen? Manche der Leistungen mögen sinnvoll sein, andere wohl auch nicht, da gibt es ja geteilte Meinungen und das variiert ja auch immer mal, um was es konkret geht. Was mich dabei vor allem stark nervt ist eben das Gefühl, dass ich das jetzt machen lassen MUSS, weil die Praxis daran Geld verdienen will. Und ein einfaches Nein nicht akzeptiert wird. Da bekommt man dann wahlweise ein schlechtes Gewissen gemacht oder wird fast aus der Praxis geworfen. #hmpf

    Mir ist klar, dass das nicht bei allen Ärzten so ist, teilweise habe ich wirklich tolle Ärzte, bei denen das ganz anders oder nie Thema ist. Aber auf dem platten Land mit akutem Ärztemangel ist "wechsel doch die Praxis" leider nicht immer eine Option. Und ich denke in den Städten sicher auch oft nicht. Vielleicht wird das deshalb so beworben, weil die Patienten Angst haben sonst ohne Arzt dazustehen?

    Hört sich jetzt für mich auch nach einer typischen Verstauchung an. So richtig viel machen kann man in dem Fall nicht, abwatren und Tee trinken und nach ein paar Tagen (manchmal auch ein paar Tage länger) ist es meistens wieder ok. Ich würde mir deshalb Krankenhaus oder Ambulanz nicht antun, wenn es nicht sein muss und einfach abwarten. Kann sein, dass es morgen doch blau wird und ggf. noch etwas dicker, wäre aber auch im Rahmen.

    Liebe Raben,

    immer wieder lese ich Artikel dazu, dass 20 % der Kinder keinen Schwimmunterricht an der Schule haben und muss sagen, dass ich mich frage, wo überhaupt die 80 % her kommen, die ihn eben erteilt bekommen. Wir wohnen ländlich, hier gibt es an den allermeisten Grundschulen keinen Schwimmunterricht. Bei den weiterführenden Schulen nur, wenn sie zufällig in einer der größeren Städte mit einem Hallenbad liegen und auch da sind wegen der hohen Nachfrage die Zeiten begrenzt. Meine Kinder hatten weder welchen an der Grundschule noch jetzt an der weiterführenden Schule, Schwimmen lernen ist hier also bei fast allen reine privatsache und auch leider extrem teuer.

    Wie ist das bei euch? Haben/hatten eure Kinder in der Schule Schwimmunterricht? Bzw. wird es generell an euren Schulen angeboten? Es sind 3 Antworten erlaubt, falls es bei mehreren Kindern unterschiedlich war.

    Das einzige, was evtl. dafür sprechen würde, wären deine eigenen gemessenen Werte. Aber so wie ich das verstanden habe, liegen die nicht viel über den Grenzwerten und könnten ggf. dann auch durch den Eisenmangel verfälscht sein. Ich denke auch: Eisenmangel beheben und dann die ganzen Werte nochmal checken und sehen, was dabei raus kommt. Vermutlich nichts, weil sie ja eigentlich jetzt schon ok sind.

    Der HbA1c ist doch quasi perfekt?! Ich sehe da jetzt auch nicht, wie die Ärztin da von Prädiabetes spricht. #confused

    Zu den anderen Werten kann ich jetzt nicht so viel sagen. Hört sich aber danach an, als ob sich ein guter Eisenwert auch auf deine anderen Probleme positiv auswirken könnte.

    Genau so ernähre ich mich schon. Das ist mein Problem. Das Intervallfasten habe ich vor Jahren angefangen, ich lasse das Frühstück gerne weg, da ich das nicht brauche. Das jetzt wieder einzuführen ist schon unangenehm und ich kann dann nur sehr wenig essen. Und eben spät. Ich habe einfach keinen Hunger.

    Der HbA1c Wert war bei 38,65. Die Ärztin meinte, das wäre Prädiabetes. Aber es könnte eben auch vom Eisenmangel oder der Schilddrüse kommen(Testosteron war sehr hoch).


    Durst habe ich nicht viel. Ich komme immer mit Zwang auf meine 2 Liter.

    Ich kann ehrlich gesagt mit dem Wert nicht wirklich etwas anfangen. Welche Einheit hat der? Meist wird der HbA1c ja in % angegeben.

    Also prinzipiell sehr gut, dass die dich schon so gut ernährst! Auch wenn das jetzt zunächst heißt, dass du selbst nicht wenig tun kannst, um den Wert zu verbessern. Umgekehrt würde das heißen, dass deine Werte evtl. jenseits von gut und böse wären, wenn es anders wäre ;) Wie gesagt, Diabetes hat nicht immer etwas mit dem Lebensstil zu tun. Manchmal hat man einfach "Pech", genau wie bei anderen Krankheiten. Und genau dafür gibt es wirklich eine Menge hilfreicher Medikamente, die den Blutzucker senken können. Offenbar hängen deine Werte ja möglicherweise doch mit dem niedrigen Eisenwert zusammen, evtl. bringt es auch schon Besserung, wenn der höher ist.

    Zum Thema Frühstück: Ich habe auch Probleme vor allem mit dem Nüchternblutzucker. Und der fällt tatsächlich morgens erst nach dem Frühstück ab. Frühstücke ich nicht, bleibt er hoch oder steigt sogar im Laufe des Vormittags noch weiter. Ich würde dir deshalb raten zumindest etwas kleines zu frühstücken. Eine Scheibe Tost, eine kleine Schüssel Haferflocken...

    Wie hoch war denn dein HbA1c, falls du das hier schreiben magst? "Zu hoch" ist da ja sehr weit gefasst ;)

    Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt auch nich, was der mit dem Eisenwert zu tun hat #confused Auf jeden Fall sind zu hohe Blutzuckerwerte natürlich nicht gut für den Körper. Akut sind die oft erstmal nicht dramatisch, aber langfristig können sie eben zu bleibenden Schäden führen. Deshalb ist es gut, sich nicht sofort komplett verrückt zu machen, aber das sollte natürlich demnächst eingestellt werden. Was hat denn die Ärztin deshalb vorgeschlagen?

    Generell gibt es diverse Medikamente, die dabei helfen können den Blutzucker zu senken. Oft erstmal in Tablettenform, es gibt auch ein paar zum spritzen. In letzter Instanz würde dann Insulin dazu kommen, aber davor kommt erstmal eine ganze Menge anderer Möglichkeiten.

    Bei vielen Menschen mit schlechten Blutzuckerwerten versucht man es erstmal über die Änderung des Lebensstils (also abnehmen, anders ernähren, mehr bewegen), aber da das alles bei dir schon gut ist, wäre es wahrscheinlich am sinnvollsten zügig Medikamente zu geben. Nicht alle Menschen mit Diabetes haben Übergewicht oder essen furchtbar ungesund, da spielt auch eine erbliche Vorbelastung eine sehr große Rolle. Es haben ja umgekehrt auch nicht alle Übergewichtigen Diabetes. Es ist leider ein Irrglaube, dass alle Diabetiker wegen ihres schlechten Lebensstils quasi selbst dran Schuld sind und man nicht betroffen sein kann, weil man schlank und sportlich ist.

    Symptome von zu hohen Blutzuckerwerten sind oft (nicht immer!) Müdigkeit, viel Durst und damit häufiges Wasser lassen. Deine Müdigkeit liegt evtl. also nicht unbedingt nur am Eisenmangel. Intervallfasten ist bei Diabetes übrigens nicht unbedingt zu empfehlen, da solltest du dich am besten nochmal einlesen.

    Auf deine Ernähung kannst du aber trotzdem noch achten: Alle schnell verdaulichen Kohlenhydrate lassen den Blutzucker schnell stark ansteigen und danach stark abfallen. Das versucht man also zu vermeiden. Gemeint sind damit z.B. Süßigkeiten, helles Brot, weißer Reis, helle Nudeln,... Da kann es schon helfen, das alles durch vollwertige Produkte zu ersetzen. Also so wenig Süßes wie möglich, Vollkornbrot (nicht nur dunkel gefärbt, wirklich Vollkorn!), Naturreis, Vollkornnudeln, viel Gemüse, viel Protein. All das hält lange satt und lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen.