Beiträge von NanaBaby

    Wie sieht es denn so insgesamt bei der Elternschaft aus? Ist es der Normalfall, dass die Kinder im Hort sind und das auch bis 17 Uhr? Ist es eher der Regelfall, dass die Kinder mittags direkt nach Hause gehen? Gehen viele in den Hort, aber eben nicht so lange?
    Ich schätze, davon hängen auch die Chancen ab wirklich etwas zu erreichen. Bist du eine der wenigen mit dem Problem, wird die Schule vermutlich versuchen dich abzubügeln mit dem Argument "Bei den anderen ist das doch auch kein Problem". Geht es anderen genauso und kämpfen sie auch mit zu langen Tagen und zu viel Hausaufgaben, könntet ihr euch zusammentun und euch gemeinsam stark machen.


    Hier bei uns ist es zum Beispiel der Regelfall, dass die Mütter zuhause sind und die Kinder mittags heim gehen. Der Hort wird nur von wenigen genutzt und dann auch meist nur bis 14 Uhr. Theoretisch ist bis 16 Uhr ein Angebot, aber das sind dann wirklich nur sehr wenige Kinder, die so lange dort sind. Hausaufgabenbetreuung ist generell nicht vorgesehen, die müssen also ohnehin zuhause erledigt werden. Da die Kindergärten hier üblicherweise auch spätestens um 13 Uhr schließen (oft um 12), ist also schon früh klar, dass Mutti höchstens halbtags arbeiten kann, zumal die allermeisten mehr als 1 Kind haben. Hier sähen die Chancen vermutlich ähnlich aus wie bei Kajak.

    Meine Große musste so ein Ding auch tragen und ich hab es gehasst... Aber: Es sind meist nur wenige Wochen, besonders wenn die Hüfte in eurem Fall nicht so dramatisch schlechte Werte hat. Es kommt einem anfangs ewig vor, aber im nachhinein ging die Zeit doch schnell vorbei und jetzt bin ich froh, dass die Hüfte damit gut geworden ist und das Kind normal laufen, springen und alles lernen konnte. Letztendlich ja eine harmlose Behandlungsmethode für ein gravierendes Problem, wenn es unbehandelt bleibt.


    Stillen ist damit leider nicht mehr ganz so bequem, aber mit einem Haufen ebooks bin ich durch die Nächte gekommen um beim stillen im sitzen nicht einzuschlafen... Schön ist anders, aber auch hier zum Glück zeitlich begrenzt.

    Obst vertrage ich leider auch nicht gut und vermeide es daher. Ist ja nicht wenig an Fruchtzucker, der besonders schnell ins Blut geht. Viele Diabetiker versuchen Obst mit fettreichen oder eiweißreichen Lebensmitteln zu kombinieren und auch da gibt es welches mit viel Zucker und welches mit wenig. Beeren vertragen viele besser, Kirschen und Weintrauben sind meist schwierig. Also auch da hilft ausprobieren :-)

    Das hört sich doch gut an mit dem Termin :-) Da bist du sicher in guten Händen.
    Ich vermute, dass du ziemlich sicher erstmal nicht spritzen musst. Die Werte sind zwar zu hoch, aber da ist nach oben noch sehr viel Luft. Ich tippe da wirklich eher auf Ernährung umstellen und/oder Tabletten.

    Müdigkeit und Durst sind ziemlich typisch für hohe Werte, auch wenn nicht alle mit Diabetes damit zu kämpfen haben. Meistens hat man nach Kohlenhydratreichen Mahlzeiten damit zu kämpfen. Ich selbst steuer dagegen, indem ich insgesamt nicht so viele Kohlenhydrate pro Mahlzeit zu mir nehme und wenn, dann nur als Vollkornversion. Damit lassen sich hohe Spitzen gut vermeiden, man fühlt sich dann auch nicht so müde. Also Pizza oder Nudeln mit Sauce esse ich zum Beispiel nicht mehr (KH sind da ja die Grundlage), aber dafür Vollkornnudeln als Beilage :-) Es hat aber einige Monate rumprobieren und immer wieder nach den Mahlzeiten messen gebraucht, bis ich raus hatte, was ich gut in welcher Menge vertrage und zu welches Tageszeit. Wehe ich esse morgens auch nur 1 Vollkornbrötchen! Abends dagegen kein Problem. Ein paar Vollkornnudeln als Beilage gehen gut, aber wehe ich dicke eine Sauce mit hellem Mehl an! #hammer
    Rumprobieren und durchhalten haben sich jedenfalls gelohnt, meine Werte sind im grünen Bereich und können so auch erstmal bleiben. Geht nicht alles so schnell und so einfach, wie man es sich oft wünscht, aber mit Ruhe und Geduld wird das ;)

    Also, eine Pizza wäre auch mein persönlicher Blutzuckerkiller ;-) Aber ich habe ja wie gesagt auch Diabetes und meide sowas deshalb.
    Bei einem gesunden Menschen (egal, ob evtl. noch leicht erkältet oder nicht) sollte der Wert definitiv nicht so hoch sein. Nüchtern ist es mit 100 grenzwertig, aber nach dem Essen eindeutig nicht mehr. Klar, Pizza treibt gut, aber wäre alles ok, wäre der Wert dennoch nicht so hoch.
    Ich empfehle dir, bei deinem Hausarzt einen Termin zu machen und mit ihm alles durchzusprechen. Bis dahin gern noch weiter messen und die Werte aufschreiben, so hast du beim Termin gleich was in der Hand. Der Arzt wird dann wahrscheinlich Blut abnehmen um den Langzeitwert zu bestimmen und dann entscheiden, ob du behandelt werden musst und wenn ja, wie.

    Erstmal gilt: Nicht verrückt machen! Die Werte sind zu hoch, aber nicht so hoch, dass du sofort mit Auswirkungen auf deine Gesundheit rechnen musst. Ab und zu steckt der Körper solche Werte weg, es geht eher darum sowas dauerhaft und langfristig zu vermeiden um Spätfolgen vorzubeugen. Also wenn du nun ein paar Tage auf einen Termin oder auf Blutergebnisse warten musst, ist das kein Drama! Das Wissen darum ist die halbe Miete, denn viele Diabetiker haben vor allem dann mit Schäden durch den DIabetes zu tun, wenn er sehr lang unentdeckt geblieben ist und/oder nicht richtig eingestellt ist.

    Was hast du denn an Wissen aus den Schwangerschaften? Weißt du, welche Lebensmittel allgemein Blutzuckerfreundlich sind und welche du generell lieber meiden solltest? Erkennst du, wann dein Blutzucker zu hoch/niedrig ist (Müdigkeit, Durst, Kreislauf,...) oder merkst du selbst nichts davon?

    Außerhalb einer Schwangerschaft wird normalerweise nicht direkt mit Insulin eingestellt, sondern zuerst daran gearbeitet abzunehmen, sich mehr zu bewegen, die Ernährung umzustellen und ggf. mit Tabletten unterstützt. Was genau da möglich ist, bespricht der Arzt mit dir, aber auch hier brauchst du dir erstmal keinen großen Kopf zu machen.

    Das Problem ist wohl, dass du die Reise nicht selbst buchst, sondern meistens die Klassenlehrkraft für die ganze Gruppe. Ich glaube, in dem Fall ist es schwierig nur für dein Kind eine extra Versicherung abzuschließen. Zumal es meist ja keine Pauschalreise ist, sondern alles einzeln bezahlt wird (Bahnfahrt, Unterkunft, Ausflüge,...).
    Ich fürchte, du kommst nicht drumherum die Schule anzusprechen wegen einer Versicherung.

    Beim Messen machst du alles so, wie in der Schwangerschaft, da ändert sich nichts. Und so schnell veraltet ein Gerät auch nicht. Ich habe noch eine Weile das aus meiner Schwangerschaft genommen und nur irgendwann ein neues gekauft, weil es schwer wurde noch Messtreifen zu bekommen für das alte. Sie haben aber beide gleich gut gemessen und in deinem Fall soll es ja auch nur eine grobe Kontrolle sein. Sollten deine Werte schlechter werden, müsstest du ohnehin nochmal zum Arzt für Blutabnahme, Beratung und ggf. medikamentöse Einstellung. Deshalb nicht zu verrückt machen :-)

    Ich habe in beiden Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes Probleme bekommen, beide zum Glück gerade so ohne Insulin geschafft. Die Tests einige Wochen nach der Geburt waren beide gut, aber da mein Hausarzt auch Diabetologe ist, hat er da ein Auge drauf behalten zum Glück. Ca. 2 Jahre nach der Geburt wurde mein Langzeitwert etwas schlechter und nochmal 2 Jahre später ging er dann sehr nach oben und ich bin jetzt mit Tabletten eingestellt und habe die Ernährung angepasst.

    So doof und nervig die Krankheit auch ist, sie wurde sofort erkannt und es wurde reagiert, so dass meine Werte nun im Rahmen sind und natürlich weiterhin kontrolliert werden (beim Arzt und von mir selbst). Das gefährliche sind ja nicht kurzfristig schlechte Werte, sondern die Langzeitfolgen, die man bekommt, wenn die Werte zu lange zu hoch sind.
    Ich würde dir deshalb raten entweder alle 1-2 Jahre einen Langzeitwert bestimmen zu lassen oder ab und zu selbst zu messen. Ich nehme an, dass du noch ein Gerät aus der Schwangerschaft hast und weißt, wie man misst? Falls ja, neue Teststreifen kaufen (bekommt man nicht von der Kasse, wenn man kein Insulin spritzt) und immer mal hier und da eine Messung machen. Natürlich nicht so Aussagekräftig wie ein oGTT oder der Langzeitwert, aber die Tendenz sieht man daran schon. Ist der Wert nach dem Essen oft zu hoch oder eben oft, wenn man nüchtern misst, dann sollte man dringend zum Arzt gehen und dort um eine Kontrolle bitten.
    Den oGTT kann man auch zuhause machen, wenn man ein Messgerät hat. Habe ich damals auch so gemacht und war für den Arzt so in Ordnung. Diese Lösung/Saft kann man für wenig Geld in der Apotheke kaufen und dann eben nüchstern und 1 bzw. 2 Stunden nach Einnahme selbst messen. Was anderes wurde beim Arzt bei mir auch nicht gemacht. Darauf achten, dass die Hände sauber sind zum messen und sich nicht zu viel bewegen in der Zeit.

    Ich finde auch, dass man das nicht wirklich vergleichen kann. Sofern genügend Geld da ist, würde ich beiden Kindern das bezahlen, was sie eben brauchen oder einfach nur gern tun möchten. Auch wenn es beim einen mehr ist als beim anderen, finanziell würde ich das nicht aufrechnen und tue es auch nicht.
    Wenn das Geld sehr knapp ist, würde ich mich für das dringendere/wichtigere Bedürfnis entscheiden. In deinem Fall also eindeutig für die Lerntherapie, weil es einfach ohne lesen und schreiben nicht geht. Genauso wie ich immer erstmal den Schwimmkurs für das Kind bezahlen würde, was noch nicht schwimmen kann, und ggf. das andere erstmal auf ein Hobby verzichten muss (Hinweis: Hier wird kein Schulschwimmen angeboten, daher Privatleistung).
    Anders wäre es wohl bei großen Kindern, im späten Jugendlichen- oder Erwachsenenalter. Dem einen Kind ein Auto schenken und dem anderen nichts würde ich wohl nur in einem seltenen Ausnahmefall machen und dann unbedingt das Gespräch mit dem "Benachteiligtem Kind" suchen. Da sind die Summen aber auch gleich ganz andere, als es normalerweise im Kindesalter der Fall ist.

    Wir wohnen im hohen Norden und bei uns gibt es keinen Schwimmunterricht an der Grundschule. In anderen Schulen gibt es ab und zu mal welchen, aber eigentlich nur, wenn die in einer Stadt sind, die ein Schwimmbad hat (gibt es im ganzen Bundesland nur sehr vereinzelt). Die allermeisten Schulen haben also keinen Schwimmunterricht. Für die weiterführenden Schulen gilt das gleiche. Gibt es im gleichen Ort ein Schwimmbad, haben sie meist 1 oder 2 Jahre lang Schwimmunterricht, ansonsten nicht.


    Liegt also insgesamt bei uns daran, dass es kaum Schwimmbäder gibt. Wir fahren ca. 30 km bis zum nächsten (was zumindest ein Lehrschwimmbecken hat). Schwimmen lernen ist hier somit leider Privatsache und eigentlich auch nur für die, die genug Geld und Zeit haben (und ein Auto). Wir zahlen z.B. 100 € für 9 Schwimmstunden, los geht der Kurs um 14 Uhr und ohne Auto ist das nicht erreichbar. Im Sommer haben viele kleine Orte hier Freibäder, allerdings im Regelfall unbeheizt. Letzten Sommer perfekt, da konnte meine Große endlich das Bronze Abzeichen machen. Im Sommer davor haben wir uns nur zweimal rein getraut, weil das Wasser nur 17 Grad hatte #angst

    Hm, das hört sich irgendwie sehr unrund an bei dir. Viele Symptome können vom Diabetes kommen (sofern du welchen hast), aber wie schon geschrieben, gäbe es noch andere mögliche Ursachen.
    Bitte deinen neuen Hausarzt am besten um ein großes Blutbild inkl. Langzeitwert. Wie schon geschrieben, ich glaube nicht, dass der bei unter 4 liegt! Da muss irgendwas schief gelaufen sein und der sollte nochmal ordentlich bestimmt werden. Ohne den wirst du leider nicht wirklich weiter kommen.
    Ab und zu mal messen ist aber eine gute Idee um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie sich dein Blutzucker so über den Tag verhält. Grade in der ersten Zeit habe ich das auch gemacht. Meistens 1-2 Stunden nach einer Mahlzeit und dann auch mal so ca. 4-5 Stunden nach der letzten Mahlzeit, also wenn man halbwegs wieder nüchtern ist. Nicht immer, aber immer wenn ich grade Zeit dafür hatte. Für eine grobe Übersicht war das echt hilfreich. Nachdem mein Langzeitwert vor knapp 2 Jahren einmal ziemlich hoch war (8,6) habe ich die Ernährung ja sehr radikal umgestellt und konnte dadurch über die folgenden Wochen und Monate beobachten, wie die Werte immer besser wurden. Das ging nämlich nicht von heute auf morgen, aber es wurde und hat mich motivieirt dran zu bleiben :-)

    Also am wichtigsten und aussagekräftigsten ist der Hba1c Wert, der wird per Blutabnahme im Labor festgestellt und ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass der bei so hohen Nüchternwerten so niedrig sein soll. Zumal unter 4 schon sehr bedenklich wäre und du allein deshalb schon zum Arzt gehen solltest. Das ist ja praktisch dein durchschnittlicher Blutzucker in den letzten 3 Monaten. Mit unter 4 und so hohen selbst gemessenen Werten, hieße das umgekehrt, dass du verdammt oft praktisch im Unterzucker bist.


    Ansonsten müssen so hohe Nüchternwerte nicht zwangsweise gleich dramatisch sein. Bei gesunden Menschen sollten sie nicht so hoch sein, das ist klar, aber mein Hba1c ist langfristig ok, die Nüchternwerte trotzdem zu hoch. Meine Leber schüttet gegen morgen viel Zucker aus um alles in die Gänge zu bekommen und der Wert steigt immer weiter. Messe ich direkt nach dem aufwachen ist er also niedriger als 1 Stunde danach oder sogar 2 Stunden danach (ohne Frühstück). Frühstücke ich zeitnah nach dem aufstehen, geht er zwar erstmal weiter nach oben, fällt danach aber wieder gut ab. Ich hatte gelesen, dass du morgens nicht frühstückst, da wäre es unterm Strich vielleicht gut, zumindest eine Kleinigkeit zu essen. Leider vertrage ich selbst dadurch morgens Kohlenhydrate sehr schlecht. Sprich: Mein Nüchternwert ist eh hoch, morgens reagiere ich besonders empfindlich und dann liege ich sehr schnell über sämtlichen grenzwerten. Ich esse also meist 2 Eier und 2 dünne Scheiben Vollkornknäckebrot. Mittags und abends ist auch ein Vollkornbrötchen oder so kein Problem :-) Probier vielleicht für dich aus, was wann geht und wann nicht.


    Es hört sich jedenfalls grade nicht so an, als ob du gut betreut wäst und rate dir ebenfalls einen Termin beim Diabetologen zu machen.

    Ich habe auch Diabetes Typ 2. Eine erbliche Vorbelastung gibt es bei mir auch, mein Opa hatte damit zu tun, die Werte meiner Mutter werden nun auch immer schlechter. Ich habe noch deutlich mehr Gewicht als du (115 kg auf 1,67 m). Ursprünglich hatte ich zweimal Schwangerschaftsdiabetes und durch die Schwangerschaften auch so viel zugenommen und nach der letzten ist er dann geblieben :-( Leider habe ich auch sonst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen dadurch, u.a. starken Rückenproblemen, so dass ich mich deutlich zu wenig bewege und daran aktuell auch nichts ändern kann.

    Ich habe einen guten Hausarzt, der auch Diabetologe ist und gehe regelmäßig zu den Kontrollen, messe auch immer mal wieder zwischendurch und nehme zusätzlich Tabletten. Ich achte sehr auf das, was ich esse, vor allem eben, weil ich durch Bewegung keinen Ausgleich schaffen kann. Leider krallt sich mein Körper an jedes Kilo, so dass trotz guter Ernährung die Kilos nicht schwinden wollen :-( Immerhin meine Werte habe ich dadurch aber recht gut im Griff.

    Ja, es gibt unterschiedliche Meinungen und Ansichten zu allem und jeder Arzt erzählt nochmal was anderes. In den Schwangerschaften habe ich mich ja schon viel damit beschäftigen müssen, da ging es ja quasi nur durch die Ernährung, wenn ich nicht direkt spritzen wollte. Und nach und nach hab ich mir immer mehr angelesen, teilweise auch ausprobiert, was für mich und meinen BZ gut passt, wie sich mein Körper verhält, was ich an Alternativen habe.

    Ich persönlich habe quasi alles an Zucker gestrichen (keiine Süßigkeiten, keine gesüßten Getränke, keine Lebensmittel mit Zucker,...), dazu esse ich kein Weißmehl und habe alles durch Vollkornvarianten ersetzt. Vollkornnudeln, Naturreis, Vollkornbrot,... Insgesamt habe ich da auch die Menge reduziert. Ja, grade zu Anfang nervt es und man hat das Gefühl quasi nichts mehr essen zu dürfen. Aber nach und nach findet man seine Nischen und Alternativen und nach nun fast 2 Jahren habe ich mich daran gewöhnt. Nudeln gibt es nicht als Grundlage, sondern nur noch als Beilage, Vollkornbrot backe ich fast immer selbst (schwierig reine Vollkornprodukte im Handel oder beim Bäcker zu bekommen, oft ist da helles Mehl nur dunkel gefärbt oder beigemischt oder so), ich esse viel Gemüse und Fleisch, Süßkram gibt es keinen oder wenn, dann gaaanz dunkle Schokolade in sehr kleinen Mengen.

    Ich weiß die Vorteile aber inzwischen schon zu schätzen. Ich fühle mich fast nie vollgestopft nach Mahlzeiten, sondern immer angenehm und lange satt. Ich habe keinen Heißhunger auf Süßes oder Ungesundes, ich esse nicht mehr aus Höflichkeit Kuchen oder Naschkram, weil "man" es ja nicht ablehnen kann (ich sag dann einfach, dass ich das nicht vertrage und gut ist), dadurch, dass ich es nicht esse, bekommen die Kinder es auch nicht so vorgelebt und essen wenig Süßes. Ich kaufe sehr bewusst ein und achte immer auf Nährwertangaben und Inhaltsstoffe bei fertigen Produkten, kaufe aber wenn möglich nur unverarbeitete Lebensmittel.


    Ich merke, ich schreibe hier einen Roman #blink#hammer

    Diabetes finde ich trotzdem doof und wäre lieber ohne, aber ich finde schon, dass es sich auch mit gut leben lässt und man sich nicht so machtlos fühlt, da man doch einiges selbst beeinflussen kann.

    Nicht hilfreich, aber ich lasse dir eine große Portion Mitgefühl für deine Tochter da. Ich war nämlich genauso als Schülerin. Ich war ebenfalls auf dem Gymnasium, schriftlich auch immer gut bis sehr gut, aber leider auch sehr schüchtern. Entweder war ich mir nicht sicher und hab mich lieber nicht gemeldet oder die Frage war mir zu doof oder ich bin einfach übersehen worden. Das hat leider quasi in jedem Zeugnis mindestens eine Note schlechter ausgemacht, weshalb ich unterm Strich dann zwar noch eine gute Schülerin, aber keine sehr gut mehr war, obwohl mir das lernen leicht fiel und ich immer gut mitgekommen bin. Bei uns hat die mündliche Note 2/3 gezählt, die schriftliche nur 1/3. Und ungerechterweise haben auch noch oft diejenigen gute mündliche Noten bekommen, die ständig irgendwelchen Mist gefragt haben oder unqualifizierte Antworten gegeben haben oder so, hauptsache melden und reden.
    Meine Tochter kommt da leider auch sehr nach mir. Noch ist sie in der Grundschule und es gibt keine Noten, aber ab der 5. Klasse wird es hier auch Thema werden :-(

    An an der Uni gab es übrigens keine mündlich Mitarbeit mehr, da zählte dann nur noch schriftliche Leistung und da hab ich klar den Vorteil gehabt und andere, die "nur" gut reden konnten, waren ziemlich schnell wieder weg ;)

    Ich finde es jetzt ehrlich gesagt auch nicht dramatisch und würde mich einfach freuen, dass die Kinder einen schönen Nachmittag hatten mit Turnen UND Naschen ;-) Die Gesamtmenge finde ich in Ordnung für Kinder in dem Alter.
    Mir kam ebenfalls direkt der Gedanke, dass ihr das Essen aufschieben könntet, bis ihr draußen seid. So mache ich das eigentlich quasi immer, wenn die Kinder irgendwo etwas zum naschen bekommen (z.B. beim Friseur, manchmal im Schuhladen, etc...). An Ort und Stelle passt das quasi nie, ich will los, es warten noch andere Kunden, die Hände kleben. Draußen im Auto oder auf dem Weg zu Fuß nach Hause, können sie die dann in Ruhe essen.

    Ich hab das auch, immer mal wieder in mehr oder weniger großen Abständen. Die oben machen sich noch gar nicht bemerkbar, von den unten schaut nur einer so halb durch, der andere ist gefühlt fast da, aber noch nicht durch. Platz ist im Kiefer genug und ich hatte noch keine Probleme mit Entzündungen, aber es nervt. Ich kann sehr nachvollziehen, warum Beißringe eine tolle Erfindung sind!
    Ich bin übrigens Anfang 30 ;-) Ich fürchte bis alle da sind dauert es noch 20 Jahre. Meine Mutter hat ihren letzten auch mit über 50 bekommen.

    Ich glaube eine gute Eingewöhnung hängt von vielen Faktoren ab. Wie groß und unruhig ist die Gruppe? Wie viele Erzieherinnen gibt es, wie sehr sind sie ausgelastet, gehen sie gut auf das neue Kind ein? Einfach abgeben und weinen lassen sollte generell nicht der Plan sein. Im idealfall ist die Eingewöhnung langsam und es wird eine Bindung zu einer Erzieherin hergestellt, bevor Mama geht und das Kind dort lässt. Weint es dann doch, wird es sich trösten lassen.
    Wie alt ist dein Kind denn?

    Wenn du eigentlich keinen Stress hast und im schlimmsten Fall die Elternzeit verlängern kannst, kannst du ja eigentlich sehr entspannt an die Sache rangehen :-) Wenn es halt noch nicht klappt, dauert die Eingewöhnung eben noch eine Weile.