Beiträge von Talpa

    Ihr könnt gerne einen getrennten Thread anfangen. Wenn Ihr die Beiträge von hier drüben haben möchtet, erleichtert es die Aufgabe der Mods sehr, wenn Ihr die Beitragsnummern weiterleitet.

    Bestimmt ist eine der tollen Compi-Cracks dann bereit, zu verschieben (ich darf nicht, ich schicke noch Emails mit Anhängen :D)


    Liebe Grüsse


    Talpa als Teil vom Team

    Ja, ich erlebe es sehr ähnlich wie Viva und Daroan - obwohl ich tatsächlich sogar mehrere Leute aus der Pflege in neuen Berufen kenne.


    Was die Weiterbildung/ Umschulung/ Studium angeht: das ist nicht nur eine Frage der Grundlagen, die dann fehlen - es ist schlicht auch oft eine finanzielle Frage. Und da wird es der Friseurin nicht wirklich leicht fallen, genügend Geld für ein Studium zu scheffeln - während der Zimmerer sogar einen Teil der nötigen Fortbildungen vom Geschäft finanziert bekommt etc... Dann kommen ja auch nich Familienplanung und die hierzulande sehr teure Kinderbetreuung dazu...


    Nein, das hat schon handfeste Auswirkungen auf die Zukunft dieser jungen Frauen.


    Ich kenne die Zahlen dazu nicht, erfahrungsgemäss sind es aber sehr viel mehr Männer, die eine Zweit/Weiterausbildung machen, insbesondere in den handwerklichen Berufen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Das ist hier wahrscheinlich deshalb dramatischer - bzw noch prägender - weil Daroan und ich von Jugendlichen reden, die nach der 9ten ihre Berufsausbildung anfangen. Immerhin mehr als dreiviertel aller Jugendlichen in der Schweiz.

    Bis die sich emanzipiert haben von den Peer-group-Zwängen ist - man verzeihe die Direktheit - der Zug abgefahren. Dann haben 80 der Mädels sich bereits für den beschissen bezahlten Job ohne Karrierechancen entschieden. Jungs wählen übrigens massiv weiter gefächert.


    Die Zahlen sind echt beeindruckend hierzulande.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Meine Kinder gehen ja in einer anderen Blase zur Schule: links-lastiges, kreativ urbanes Umfeld gemischt mit normaler bunt gemischtem Hintergrund. Lehrpersonen, die sich echt grosse Mühe geben, offene und vielfältige Berufsbilder zu präsentieren.

    Und dennoch: auch hier wählen die Jugendlichen Ende Sek extrem genderstereotyp, wie im Rest der Schweiz auch...

    Da liegt noch ein langer Weg vor uns.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Edainwen: da kann ich nur zur Geduld raten! Der erste Schritt ist, die Regeln zu kennen. Dann, sie in der Rechtschreibübung anzuwenden -und erst als letztes dann, sie auch in Stresssituationen anwenden zu können.


    Ich weiss, zwischendurch möchte man schier verzweifeln, aber irgendwann kommt der Moment, wo diese Übungen Wirkung zeigen!

    Mein Sohn hat mit seiner Rechtschreibung etwa die Hälfte meiner weissen Haare zu verantworten - aber jetzt, 9./10. Klasse geht es schlagartig besser.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Dennoch gibt es Phänomene, die mit dem Schalenmodell einfacher zu erklären sind als mit anderen.

    Ich habe nur Chemie studiert. Da lernt man den Kram halt einfach auswendig und ist für die Erklärung nicht so ins Detail zuständig :) .

    Spätestens wenn es in die Vermittlung geht, muss frau sich manchmal in so Themen einfuchsen - was ich immer schon mega spannend fand! Und aus tiefstem Herzen einige meiner Kolleg*innen bewundere, die das in Physik schaffen. Für mich war das immer schon ein Buch mit 7 Siegeln.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Seit wann darf frau fachmännischerweise nicht mehr vom Schalen-Modell sprechen? Die Physiker*innen, die ich kenne, nutzen das durchaus. Halt abhängig davon, was beschrieben werden soll.


    So wie Lilu es erklärt hat, habe ich es auch verstanden.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Den hier schon fast traditionellen "Chilbibatzen" (Kirmesgroschen) gibt es auch. Das sind bei uns aber eher kleinere Summen, also 2-3 Bahnen und ein Schleckzeug. Aber für mehr hätten sie ja Taschengeld.


    Dass der Teenie jetzt eine Karte hat, erleichtert mein Leben enorm. Sonst wäre ich dauernd unterwegs zum Bankomaten.


    Aber das liesse sich sicher auch im anderen System ermöglichen -hier füllt es der Dauerauftrag, aber man könnte genauso gut anlassbezogen auffüllen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    waldpicknick : Er muss ja nicht, wenn er meint, es braucht es nicht - dann wird er halt als unhöflich wahrgenommen.... aber wenn es ihm hilft, sich gleichberechtigter zu fühlen ;)


    Nein, im Ernst: Höflichkeit und gewisse Umgangsformen haben so gar nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Mein Prof ist so ein Mensch: hält Dir die Tür auf und hilft in den Mantel und nimmt Dich dennoch als Forschungspartnerin völlig ernst.


    Liebe Grüsse


    Talpa