Beiträge von Talpa

    OT Ich habe auch bis heute den Eindruck, dass Rauchen in bestimmten Berufsgruppen deutlich verbreiteter ist als in anderen. Zu Unizeiten ist mir z.B. immer wieder aufgefallen, dass Mathematiker:innen sehr oft rauchten, während das bei den Physiker:innen fast gar nicht der Fall war. In meinem aktuellen Ingenieursumfeld sind es auch seeehr wenige.

    Das sieht frau schon bei den Lernenden: Pflegefachkräfte zum Beispiel, da rauchen wahnsinnig viele.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich halte es auch in erster Linie für cliquen-bedingt. Meine Eltern haben beide geraucht, meine Schwiegereltern nicht. Ich war in einer Clique als Teenie, bei der Rauchen extrem uncool war (noch heute raucht KEINER von uns damals). Mein Mann hat im Lehrbetrieb mit Rauchen angefangen und als das erste Kind da war lange, lange Jahre gekämpft - unterdessen würde ich sagen: geschafft. Aber es war hart.

    Meine Schwester war in einer Clique, die geraucht hat - sie raucht (und das, obwohl meine Mutter in ihrer Schwangerschaft aufgehört hat und das auch beibehalten hat).


    Ich bin froh, dass Klein-Talpos Gruppe auch eher rauch-kritisch ist. Das ist glaube ich das beste Präventionsmittel.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Das weiss ich sogar: es geht um den richtigen Flug, der Stamm muss sich schön um sich selbst drehen.


    An Highlandgames hätten sicher alle Freude. Und ja, gerne mit normalem Publikum, nicht nur für Touris.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Da ich ja eine Ruinenbeschränkung habe - ich darf nur zwei pro Tag und nur, wenn mindestens eine davon ein gutes Cafè daneben hat :D - und es schon etwas abgelegen ist, weiss ich nicht, ob es ideal ist. Reizvoll wäre es auf jeden Fall.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Uh, klar, das Festival. Das fänden alle sicher toll. Glasgow klingt auch mega spannend. Wir werden uns wohl für dieses Mal für eine Stadt entscheiden (und nochmal einen kurzen Stopp in London machen, das haben wir ja letztes Mal in einem Tag recht erfolgreich erobert). Und ich träume doch immer schon von Edinburgh.


    Es ist immer sooooooo schwer, sich zu entscheiden! Wir haben ja unterdessen eine mehrseitige Liste an Orten, die wir auf dem Weg irgendwohin gestreift haben und gesagt haben: "Mönsch, da müssen wir nochmal hin".


    Diesmal also Schottland für Anfänger - nächstes Mal machen wir dann mehr.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Dennoch passt die Aussage nicht, denn auch Araber können chinesische Sprachkenntnisse und Arbeitserfahrung in China haben. #weissnicht Die Aussage bleibt "Bitte keine Araber"! Es ist und bleibt purer Rassismus!

    Genau!

    Und da können sie sich winden und krümmen wie sie wollen - das war und bleibt rassistische Kacke.

    Diesen Fauxpax überhaupt noch irgendwie auszubügeln ist eh kaum möglich... Aber die Entschuldigung ist ja schon extrem lahm.


    Sorry, ich kann mir beim besten Willen keine Möglichkeit vorstellen wie ich die Nachricht: "Bitte nur Bewerber mit Top Chinesisch Kenntnissen" zu "keine Araber" zusammen kürzen kann.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Den Test gab es ursprünglich auch in einem englischsprachigen Land - aber an dem Schweizer Beispiel ist halt bestechend, dass es wirklich neutral angesagt wird: Die Lehrerin spricht klar von "einer Person, die...".


    Liebe Grüsse


    Talpa

    PS: Schweizer Lehrpersonen sprechen in echt übrigens nicht immer so langsam. Das ist nur das Durchschnittstempo für eine städtische Primarschulklasse, in der die Hälfte der Kinder nicht deutscher Muttersprache ist und Anweisungen deshalb in diesem etwas gewöhnungsbedürftigen Tempo vorgegeben werden. Ich spreche manchmal auch so und muss über mich selber kichern...

    Schottland ist - zumindest bei meinem Mann (und wenn er auch immer behauptet, er sei nicht der Bestimmer, machen wir am Schluss doch immer das, was seine Idee war :D) - schon mal sicher.

    Wie wir anreisen noch nicht, aber grundsätzlich bleibt es bei uns ja immer ähnlich: lange Anreise, mit etwas Stadtzeit und dann irgendwo in der Mitte eine Woche eine schöne Ferienwohnung mit Tagesausflügen (entweder Mietwagen oder eigenes Auto).


    Jetzt also die Frage an die Kennerinnen: welche Region könnte für die Talpas gut passen? Wir mögen "Unterhaltung", also irgendwas zum Besichtigen, sehr gerne historisch oder auch archäologisch. Landschaft ist auch nett, allerdings sind wir nicht so die Hardcore-Wanderertruppe. Wir mögen auch gerne etwas speziellere Themen und tauchen gerne in die Umgebung ein, also lokales Essen, Geschichte und moderne Entwicklungen. Wenn die Gelegenheit besteht, beim Einkaufen etc auch auf Einheimische zu treffen und einfach so ein bisschen Alltag mitzuerleben, wäre das natürlich schön. Aber touristische Infrastruktur darf es schon sein. Also, nur her mit Euren Tipps!


    An Stadt werde ich wohl auf Edinburgh bestehen, nur, weil ich schon den Namen so liebe. Also wer weiss, vielleicht könnten wir wirklich Kornblumes treffen. Museum habe ich ja so meine Beschränkungen, ich fürchte also dass ich höchstens einen Tag dorthin darf.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Bei mir waren auch die Zähne ein Hauptargument.


    Wir mach(t)en es ähnlich wie Kalliope. Kein Drama, kein "iss noch einen Löffel mehr", aber ab einem gewissen Alter nochmal nachhaken, ob nicht ein Schluck Wasser noch ne halbe Stunde überbrückt bis zum Essen. Und ansonsten halt möglichst hochwertige Snacks, damit aus den Snacks und den Miniportionen Hauptmahlzeiten was Vernünftiges zusammen kommt.


    Ach ja, bei beiden Kindern waren/sind Säfte absolute Appetitkiller und werden wenn überhaupt nur zu den Mahlzeiten angeboten, normalerweise nur Wasser.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Die Blutabnahme für den ersten Schritt der Zöliakieabklärung kann ohne weiteres der Hausarzt machen (gerade eben bei Talpita so gemacht). Im Internet auf der Seite der Deutschen Zöliakie Gemeinschaft findet man die nötigen Werte. Wichtig ist, den Gesamt IgA-Wert mit zu messen und dass der Patient normal glutenhaltig isst.

    Dann würde ich noch zur Sicherheit versuchen, einen Allergietest zu bekommen. Normaler Pricktest mit Fokus auf Nahrungsmittel. Da müsste Euch Euer Arzt wahrscheinlich überweisen.

    Laktose kannst Du im Verdachtsfall selbst mal zwei Wochen komplett weglassen.


    Ich würde aber raten, zuerst Zöliakie abzuklären - Fructose und Laktose sind da häufige Begleitunverträglichkeiten und können unter glutenfeier Diät wieder ganz normal vertragen werden von vielen Patient:innen.


    Viel Erfolg bei der Spurensuche!


    Talpa

    Naja, der Beruf ist ja erstmal Biologin/Biologe. Dann kommt es halt auf den Zusammenhang an: es macht einen Unterschied, ob ich mich in der Mensa an einen Tisch mit Biologen setze, Biolog:innen oder Biologinnen - das sind drei unterschiedliche Gruppen.

    Spreche ich von konkreten Personen ist es auch easy: das research team xy ist rein weiblich? Dann sollte im Unijournal auch stehen: "die Biologinnen".

    Spreche ich von der Allgemeinheit der in der Biologie Forschenden? Dann tue ich das genau so. Natürlich sage ich im Kaffee sitzend zu Kollegin xy auch mal: "Ach je, so sind sie halt, die Biologen..." aber doch eher selten. Wenn dann eher im informellen "die Biologinnen" - was ja kein Problem ist, die Herren der Schöpfung dürfen sich gerne nur die ersten 6 und die letzten 2 Buchstaben gemeint fühlen ;)

    Umgekehrt ist es ja offenbar total einfach... und bis anhin konnte mir noch kein Biologe schlüssig erklären, warum ein kümmerliches y-Chromosom die Abstraktionsfähigkeit sosehr beeinflusst, dass Biolog-inn-en zu schwer für Männer ist. :D


    In echt ist es so, dass es meist gar kein so Problem ist, Ausweichformulierungen zu finden - und die in wenigen Jahren völlig etabliert sind.

    Fachperson Gesundheit statt Krankenschwester/pfleger ist so ein Beispiel.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Anisp : ja, das hat mit Schweiz und Umfeld zu tun.

    Und auf @Ayalas Einwurf passt das hervorragend: hier sind seit Jahren alle Berufsbezeichnungen neutral, in den Broschüren für Berufswahl wird konsequent abgewechselt und das hat Auswirkungen auf die Umgangssprache: je nach Umfeld wird völlig selbstverständlich die neutrale Form verwendet, andere Umfelder brauchen noch. Wie frau allerdings in einem Beruf, den unterdessen 80% weibliche Lernende erlernen (so im Kanton Schaffhausen) von "Malern" sprechen kann, ist mir ein Rätsel...


    Aber gerade im schulischen Umfeld ist die neutrale Sprache hier unterdessen so üblich, da fallen Menschen auf, die generisches Maskulinum verwenden - eher unangenehm, übrigens.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Aber das ist meiner Meinung nach einfach kein Grund - nur weil früher Mädchen nicht zur Schule durften, muss meine Tochter heute doch kein Schüler sein?


    Sprache kann sich genauso ändern wie Gesetze.


    Und gerade im wissenschaftlichen Bereich ist diese sprachliche Unsichtbarkeit fatal.


    Und ich finde schon, wenn jemand über mich schreibt, darf er sich um die zwei zusätzliche Buchstaben bemühen und mich Archäologin nennen. ;)


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Genau, Nebelung, in der Realität würde man schreiben: die Lehrer, die Forscher, die Wissenschaftler... schon selbst erlebt, Foto und Interview mit drei Berufskolleginnen, im Text ausschliesslich das generische Maskulinum.


    Und auch wenn es andere nicht stört, mich stört es und ich weigere mich, das Spiel mitzuspielen. Was wie gesagt für Sprachprofis echt ein Pipifax-Problem ist: ich beachte täglich x-Wording-Regeln, die in meiner Firma/beim Kunden/dieser Publikationsreihe üblich sind, da ist Genderneutralität nur ein Minipünktchen - und beileibe nicht das schwierigste...


    Liebe Grüsse


    Talpa