Beiträge von Talpa

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Wäre Aussuchen das für Dich passendere Wort? Wie bei der Reiseleitung oder der Massage steht es dem zahlenden Kunden frei, sich aus einem bestehenden Angebot etwas auszusuchen.

    Es wird nicht alles möglich sein, die Reiseleitung wird ihn nicht auf den Mond bringen. Aber ob Mallorca oder Helsinki bestimmt der Kunde. Mit seiner Kaufkraft.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Auch bei mir, Jasmin. Ich habe heuer einen gepflanzt und gerade eben in seinem Duft die Dämmerung bewundert.

    Die Luft in den Bergen am Morgen, bevor es schneien kommt.

    Wilder Rosmarin, wenn man durch die Macchia streift.


    "Meinen" Lindenbaum auf dem Arbeitsweg habe ich noch gar nicht erschnuppert, muss ich morgen unbedingt diese Strecke nehmen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ok, wenn Deine Definition von "sozial nicht so geschickt" auch Trennungen/Scheidungen beinhaltet, dann magst Du Recht haben. Dann geht es nämlich auch langsam auf, dass es eben keine Ausnahmen sind, sondern sehr viele Männer (und ein paar Frauen), die Kunden von Prostitution sind.

    Da haben wir etwas andere Definitionen.


    Och, und peinlich war es ihnen gelegentlich schon, wenn sie mich nach dem Preis gefragt haben, weil sie sich an der Tür geirrt hatten und bei meinen Freundinnen der Studentinnen-WG statt einen Stock höher. ;)


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Es sind hauptsächlich Männer, die sozial ein bisschen ungeschickt sind.

    Hattest Du gesagt. Und das deckt sich so gar nicht mit meiner Erfahrung.

    Das sind völlig "normale" Männer, vom erfolgreichen Geschäftsmann über den Normalo mit Kindersitz im Auto bis zum schüchternen Sozialnerd.


    Ich lebe in einer Stadt mit einer sehr offenen und sichtbaren Prostitution, ja, je nach Wohnort kriegt man doch einiges mit.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Nö. Ich habe nahe genug an der Szene leben dürfen, um Dir ganz klar bestätigen zu können: das sind Hinz und Kunz und du siehst es keinem Kunden an.


    Dass hauptsächlich Männer als Kunden auftreten ist historisch-kulturell gewachsen. Man(n) ist der Meinung, mann brauche das und es sei etwas, was es für Geld zu kaufen gibt.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Sie hat keinen "Sex", sondern stellt ihren Körper zur Verfügung, damit die andere Person Sex haben kann.

    Historisch hat die Sache in der Zeit ihren Ursprung, als Frauen sich nicht selbst gehörten - und wer ihren Körper brauchen wollte, musste dem Besitzer Entschädigung zahlen (er konnte sie danach ja nicht mehr so teuer verkaufen etc...). Zumindest ist das ein Strang dieser sehr komplizierten Geschichte, wie heute Prostitution funktioniert und wahrgenommen wird.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ja, da hast Du recht. Ich glaube auch das Bild "der Jungen" ist viel zu eindimensional im Moment.

    Trotzdem finde ich die Tagi-Umfrage erschreckend - ein bisschen mehr hätte ich bei den Jungen erwartet. Aber ich verstehe auch wenn die jetzt entnervt sagen, warum sollen wir verzichten? Die Generationen vorher haben das ja auch nicht getan - bzw tun es jetzt ja auch nicht.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich glaube, ich habe mich echt doof ausgedrückt. Es tut mir leid, wenn ich zu wertend rüberkam.


    Deine Worte treffen es gut: wenn es passt und hilft ist es eine gute und günstige Möglichkeit. Wenn nicht, ist es auch ok.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Die Uhr hat für mich keinen Mehrwert ausser als Statussymbol (und diese nicht immer zu bekommen, müssen meine Kinder halt lernen) - für andere schon. Also sollen sie es nutzen. Ich habe auch Schnickschnack zuhause, den wiederum andere wahrscheinlich völlig unsinnig finden.


    Gefragt war ein Meinungsbild.

    Ich glaube, ich hatte mehrfach klar gemacht, dass es sich nur um meine Meinung handelt. Für uns.

    Das kann man natürlich als Wertung verstehen, aber das wäre es ja auch, wenn jemand schreibt, ich finde das absolut unverzichtbar für unsere Situation.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Hier tragen ja erstaunlich viele Kinder echte Smartwatches, was mich echt immer schlucken lässt. Das ist für mich schon sehr viel Luxus an einem Viertklässler-Handgelenk.


    Und die Threadstarterin wollte ja Meinungen zu den GPS-Uhren und da gibt es halt unterschiedlichste. Nur hat die Ablehnung halt nicht, wie gerne vermutet "hinterwäldlerische Technikverweigerer"-Gründe. Sondern kann auch ganz woanders her kommen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Naja, auch eine Uhr kann wunderbar verloren gehen (wenn sie zum Beispiel beim Baumklettern störte und dann vergessen ging).


    Ich wollte nicht unfreundlich klingen, aber ich empfinde dieses "Hilfe hol"-Argument eher schwierig. Bzw es wirkt auf mich immer so, als sei man mega verantwortungslos, wenn man das nicht "ermögliche". Meine Kinder machen keine unbegleiteten Hochgebirgstouren, wo sie sind gibt es Menschen.

    In meiner Wahrnehmung vermitteln diese technischen Möglichkeiten eine Sicherheit, die es so nicht gibt.

    Und ganz ehrlich, wir nutzen alle Technik - und wie oft von den Tausend Anwendungen waren "anders nicht lösbare Notfälle"? Ich hatte das noch nie.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ach ja, das Handy bekommt sie - wie schon ihr grosser Bruder - aus reiner Bequemlichkeit. Dann kann sie an dem einen Tag, wo sie quer durch die Stadt gurkt mit dem ÖV Verspätungen etc melden. Nötig wäre es nicht.

    Jetzt hat sie es, weil der alte Mp3-Player des Bruders endgültig den Geist aufgegeben hat - und sie sehr gerne Spotify nutzt.


    Für das, was ich den durchschnittlichen 10jährigen in meiner Umgebung die Smartwatch nutzen sehe, braucht mein Kind sie wohl noch lange nicht. ;)


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Schnickschnack wie vieles, was es einfach nicht dreifach braucht... Frau kann technikaffin und konsumkritisch gleichzeitig sein.

    Eine Auswirkung davon ist, dass wir versuchen, nur nötige elektronische Geräte zu kaufen, lange zu nutzen und sogar zu reparieren. In einem Umfeld, in dem AppleStores Goldgruben sind, nicht unbedingt einfach ;)


    Die Uhr hat für mich keinen Mehrwert ausser als Statussymbol (und diese nicht immer zu bekommen, müssen meine Kinder halt lernen) - für andere schon. Also sollen sie es nutzen. Ich habe auch Schnickschnack zuhause, den wiederum andere wahrscheinlich völlig unsinnig finden.


    Gefragt war ein Meinungsbild.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Und ich finde es immer amüsant, dass man automatisch in die Schublade "rückständige Technikverweigerer" rutscht, wenn man eine GPS-Uhr für ein Kind unnütz findet. ;)


    Dasselbe Kind, das von mir keine Smartwatch bekommen wird,

    besitzt ein Handy und sehr grosszügigen Wlan-Zugang zuhause.

    Nächstes Schuljahr wird das Handy auch eine Prepaid-SIM-Karte bekommen, für den einen Tag in der Woche, in dem es länger mit dem ÖV unterwegs ist.


    Es ist also durchaus möglich, technikaffin zu sein und gleichzeitig gewissen Technikschnickschnack nicht nötig zu finden.

    Meine Kinder lernen hoffentlich, sich Hilfe auch ohne Uhr zu holen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich gestehe, ich bin da wohl auf der ziemlich radikalen Seite, aber ich finde diese Uhren schrecklich für Kinder.


    Mir graut vor der Vorstellung, mein Kind "tracken" zu können, das finde ich echt übergriffig.

    Und ja, auch überflüssig, denn ich finde nicht, das 9jährige ständig telefonisch erreichbar sein müssen.


    Ich weiss von vielen Lehrpersonen, dass die Dinger in den Schulen recht unbeliebt sind.


    Liebe Grüsse


    Talpa