Beiträge von janos

    Man kommt ohne akute Lebensgefahr mit sehr wenigen Thrombose gut zurecht, wenn man sich nicht gerade irgendwo verletzt. Die kleinen Hautblutungen sieht man ganz gut an der Mundschleimhaut. Aber wenn die auftreten ist das nicht per se gefährlich.

    Das Problem liegt darin, Trüffel , dass mia schon seit einiger Zeit sucht und überlegt und es sicher noch eine Zeitlang dauern würde, bis sie all die Experten gefunden hat, zu denen ihr hier geraten wird.


    Mir erschließt es sich auch nicht, warum Allergien zu obstipation führen soll. Und nicht zu rotem Hintern und Durchfall.

    naja, das ist ja kein Neugeborenes mehr, sondern bald vier Monate. Sie konnte die ersten wochen ja anscheinend auch gut genug saugen, um unauffällig zuzunehmen


    Ich meine nur, dass es deutlich einfacher wäre, es mal so zu versuchen, als zig Experten zu Rate zu ziehen. Bei dm ne Packung Fertigmilchpulver kaufen und schauen, was Baby so macht, wenn es davon eine Flasche bekommt.


    Wenn trotz Zwiemilch das Problem bleibt, kann man ja immer noch weitersehen. Mia schreibt ja selbst, dass es in der Zeit, in der der Vater das große Geschwister bespaßen konnte besser war. Und sie schreibt, dass sie sehr viel Milch hat - da wird die kleine so schnell das Stillen nicht verlernen, zumal sie ja Zwiemilch bekommt und weiter gestillt wird.


    Nachdem Mia schon ein Kind gestillt hat denke ich mal, dass sie mit den üblichen Tricks wie wecken beim Stillen, Seiten wechseln etc gut vertraut ist. Und wenn sich der Nickname mia2018 auf das Geburtsjahr des ersten Kindes bezieht ist das ja auch noch sehr klein mit großem Ablenkungspotential für mutter und baby während des Stillens.

    sehr erhellend fand ich da den ersten Versuch mit Flaschenmilch: Baby war zufrieden und anscheinend satt nach dem Stillen eingenickt. Ich hab es geweckt und eine Flasche nachgegeben, welche es echt gierig ausgetrunken hat. Wenn du ein friedlichen und bescheidenen Charakter als Kind hast, dann begnügt es sich eben mit dem, was es bekommt....

    Wiege sie doch mal vor und nach so einer normalen stillmahlzeit. Vielleicht nuckelt sie wirklich die meiste Zeit und trinkt nur wenig


    Fände ich einen Versuch wert, bevor du dich auf die Suche nach Experten machst.


    Mein Problemkind war auch Geschwisterkind und hat sich beim Trinken anscheinend über alles mögliche Gedanken gemacht, anstatt die Zeit zur Nahrungsaufnahme zu nutzen.


    Und nein, ich hätte das nie vermutet - ich hatte davor schon diverse Geschwister problemlos über Jahre gestillt. Mir ist nichts aufgefallen an der Art, wie das Kind getrunken hat. Auch die Dauer und Frequenz des Stillens schien mir ok

    Wieviel kommt denn pro stillmahlzeit ins Kind rein? Ist es vielleicht einfach schnell satt?


    Eins meiner Kinder hat einfach nicht gut getrunken, und schnell keine Lust mehr zu trinken. Es war mit fünf Wochen trotz stillen nach Bedarf und genug Milch noch unterhalb des Geburtsgewichts. Mit zwiemilch für ein paar Monate und dann eben doch kontrollierten stillen ging es besser, danach ist es noch viele Monate voll gestillt worden.

    warum nicht kupferspirale für junge Frauen?

    Muss natürlich jede selbst wissen, ich hätte es wohl nicht gemacht früher. War auch nicht für junge Mädchen empfohlen, ist das heute anders? Später finde ich das eine gute Methode.

    Früher war man wohl zögerlicher, insb wenn die Gebärmutter noch nicht ausgewachsen war und die Spiralen evtl zu groß (da eher auf Frauen nach einer Geburt ausgelegt). Mit der Kupferkette sollte das aber keon Problem sein.

    Andererseits sehen die Dinger schon etwas furchteinflößend aus, den Gedanken, es eingelegt zu bekommen, fand ich als Teenager gruselig.

    Ich glaube, besonders toll findet es niemand, einen Fremdkörper implantiert zu bekommen.


    Aber wenn man die potentiellen Nebenwirkungen ernstnimmt, finde ich es die bessere Alternative, weil weniger Risiken. Auch wenn es darum geht, dass eben doch einnahmefehler vorkommen.


    Das verdoppelte schlaganfallrisko bei Rauchen Plus Pille finde ich beachtlich, auch wenn es natürlich nur wenige trifft. Aber dann dafür umso heftiger.

    Aber es gibt bestimmt noch mehr variablen, die zur Einnahme von kontrazeptiva führen und später zu depressiven Symptomen führen als die aktuelle Einnahme oder der Beginn der Einnahme?

    Also in meiner Jugend hat quasi jedes Mädchen die Pille genommen, selbst die ohne Sexualpartner.


    Es gehörte irgendwie zum erwachsen -werden dazu, außerdem wurde ja auch massiv damit geworben, dass es die Haut schöner macht usw... #hmpf

    Das ist ja schrecklich! Pille als wellness und das mit all den potentiellen Nebenwirkungen. Gruselig

    nochmal ot: mir sträuben sich heute noch die Nackenhaare, wenn ich am den einen Beitrag hier in einem entbindungsstrang denke: sie hatte eine hausgeburt, wirkte insgesamt wirklich sehr gut informiert und reflektiert - und verweigerte dann das fersenblutscreening am 3. Tag, weil sie kein Risiko für eine der dort diagnostizierbsren Erkrankungen sähe, da "sie sich sehr gesund ernähre". Was für ein Quatsch. Und das von einer echt gut informierten Frau. Man ist echt immer wieder erschrocken darüber, welches krankheitsverständnis Menschen haben. Deswegen ist es so unglaublich schwierig bis unmöglich, wirklich all das, was als Risiko einer Situation besteht, aufzuklären..

    Eine kösung gibt es dafür wahrscheinlich nicht huehnchen69 .


    Aber die Konsequenz im mdizinischen sind dann eben sehr schnell aufklärungsgespräche, die sehr schnell als bedrängend und missionarisch wahrgenommen werden. Wer auf die Aussage "dann kann es unter Umständen dazu kommen, dass Sie danach eine schwerste Behinderung davon tragen" mit "na, das wollen wir nicht hoffen" weglächelt wird dann eben noch eindringlicher gewarnt, dass er seine Gesundheit ernsthaft aufs spiel setzt und sich dem Risiko aussetzt dauerhaft im Pflegeheim zu leben, ohne in der lage zu sein, auch nur selbst essen und trinken zu können. Und Er möge mir dann unterschreiben, dass er sein Leben riskiert, wenn er so entscheidet wie er es tut.


    In den hausgeburtsthreads steht hier dann "die haben mich beschimpft,dass ich das Leben meines Babys aufs Spiel setzen würde". Man weiß nie so genau, was bei den pt so ankommt. Mir werden immer wieder mal Dinge vorgeworfen, die ich so nicht mal ansatzweise gesagt habe. Oder pt berichten, ihnen sei "versprochen worden, dass alles gut wird und sie nach der op keine Beschwerden mehr haben".


    Ich bin jedesmal froh, dass ich nichts chirurgisches mache....

    huehnchen69, muss ja nicht auf der geburtsstation sein. Gesammelt trifft man Patienten mit perinataler Schädigung auch in der Neurologie, in speziellen Einrichtungen für Behinderte Kinder, beim Kinderarzt. Da gibt es schon genügend berührungsmöglichkeiten, die die Wahrnehmung des Risikos verzerren können.

    Ich glaube, das kann ich nicht richtig wiedergeben. Dass jeder aufgrund eigener Erfahrungen und selektiver Wahrnehmung ein eigenes, möglicherweise mit tatsächlichen Risiken nicht im Einklang stehendes Risikoempfinden hat - das finde ich normal.


    Die Fälle, die ich meine, waren aber unlauter-manipulativ. Dass die Leute behauptet haben, aufgrund persönlicher beruflicher Erfahrung im engen Kontext so vielen dramatischen Fällen begegnet zu sein, um ihre Meinung an die Frau zu bringen.

    Wahrscheinlich reichen da einige wenige Erlebnisse, bei denen es so richtig schlecht lief und durch schnelleres Handeln deutlich besser hätte laufen können. Wer ein solches setting nuch erlebt hat kann sie die Dramatik dessen glaube ich nicht vorstellen, was dann schnell dazu führt, dass die eine Partei bagatellisierend, die andere dramatisierend und missionarisch wahrgenommen wird.


    Da gab es auch schon mal einen thread zu, wie neutral eine Aufklärung sein muss oder darf. Ich empfinde es als ein unlösbares Dilemma, vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Beschwerden und gerichtlichen Klagen von Patienten.

    huehnchen69 , muss ja nicht auf der geburtsstation sein. Gesammelt trifft man Patienten mit perinataler Schädigung auch in der Neurologie, in speziellen Einrichtungen für Behinderte Kinder, beim Kinderarzt. Da gibt es schon genügend berührungsmöglichkeiten, die die Wahrnehmung des Risikos verzerren können.

    Susan Sto Helit , Basics an juristischen und medizinischen kenntnissen werden ja schon vermittelt. Genauso wie eben ein kleines bisschen pc-zeug. Ich finde das reicht.


    Die Probleme, die du beschreibst, Daroan , würden doch genauso mit handschriftlichem überweisungsträger auftreten oder? Das hat ja eher was mit sich organisieren zu tun, dass man Rechnungen nicht doppelt zahlt

    ich glaube, zu den Hut diese Stelle werden die bekommen, die das später mal studieren. Und der Einstieg dort geht mit dem, was zuvor im Alltag eine Relevanz hatte. Bisschen PPP, bisschen word.


    Man kann auch sagen, Juristen oder Ärzte verdienen ja so unglaublich gut, dann sollte man schon mal ein bisschen Anatomie oder Jura in die Schule packen, damit alle Zugang zu diesen Jobs haben.

    All diese Kommunikationswege, die ihr nennt, habe ich - außer Mails natürlich - nie genutzt und nie gehört. Brauche ich nicht. Brauchte ich nie.


    Mich würde es sehr ärgern, wenn der Unterricht an den Schulen auch noch mit diesen Inhalten vollgestopft wird, von denen hier alle unisono schreiben, dass sie vor 5 Jahren nicht üblich waren und keiner weiß, ws davon (oder statt dessen) in 5 Jahren üblich sein wird.