Beiträge von janos

    janos polio wurde nie locker gesehen. Laut den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern war es ein Schreckgespenst und in vielen Köpfen mit der eisernen Lunge verknüpft .

    Schoko

    Ich kenn das nur aus Erzählungen von Patienten - für die war es damals ein "Ist nun mal so". Nachkriegszeit, kein entkommen, "gibt schlimmeres". Ist vielleicht auch Resignation. Blödes Schicksal.

    Selbst Benjamin Blümchen kriegt die Masern in der Folge in der er Kinderarzt spielt. Und es ist ganz normal! Wie es eben damals war. Meine Mutter hatte sicher etwas Stress mit drei kranken Kindern, aber sie hat sich nicht eine Sekunde lang darüber Sorgen gemacht, dass ihr jetzt ihre Kinder wegsterben...


    Ich kenne niemanden, der jemanden kennt, der an Masern gestorben wäre.

    Und ich kenne viele Leute und wohnte schon in vielen Orten.

    Tolle Statistik. Ich kenne bewusst nur drei Leute, die Masern hatten. Die sind leider auch alle gestorben.


    Polio wurde früher auch entspannt gesehen, man konnte nichts machen und die meisten überleben ja.

    Ich bin aus 72 und ungeimpft. Keine Ahnung warum, ich glaube es wurde vergessen. Warum sollte die Impfrate anders als heute gewesen sein? Eher niedriger, weil es ja keine u gab, die regelmäßigen Kontakt mit kia herbeigeführt hätte

    Wieso lasst ihr Euch das ausreden? Da würd ich echt mal klar werden... das geht so nciht!

    Meine Frisörin darf gerne Anmerkungen machen, da sie echt sinnvoll sind. (Sowas wie, auf den bildern der Mensch hat keine Locken, Du aber schon, so wird das nicht. ) Sowas finde ich ok und wichtig.

    ALLES andere geht absolut GAR nicht...HAmmer!

    Finde ich auch!


    Bis 25 war das auch nie ein Problem.


    Hilft aber nix, ich bin zum Ende der Sitzung immer maximal genervt und habe keine Lust, nochmal zu diskutieren und noch ne halbe Stunde dranzuhängen. Aber bald habe ich alle Friseure der Stadt durch. Da muss ich das dann wohl aggressiver angehen.


    Männerfriseur habe ich auch schon gedacht, aber das sind hier so Läden, in denen nur Männer bedient werden. Vielleicht trau ich mich mal zu fragen.

    Passt nicht zu Hormonen mein Beitrag jetzt...;)


    Ich habe endlich meine Haare abschneiden lassen und die Frisörin wollte die Ohren nicht freischneiden, weil das nicht "feminin" aussehen würde #nein

    Ich geh immer hin und sage "alles 2cm, Ohren frei".


    Klappt nie. Ist zum kotzen.

    Ich bin heute über eine buchbesprechung gestolpert: "Diese Note akzeptieren wir nicht. Welche Rechte Eltern in der Schule haben. Die beste Hilfe bei heiklen Schulrechtsfragen"


    Interessant, dass es dazu ein ganzes Buch gibt.

    erwartet wird es hier auch, aber es kommt sehr schnell Gegenwind von Eltern. Natürlich längst nicht von allen, aber die Eltern, die meinen sich in dieser Form einbringen zu müssen bringen sehr schnell Anwälte mit und sprechen wüste drohungen aus.


    Ich bin froh, dass ich keine Lehrerin geworden bin.

    Ok, dann dem Kind das daheim nochmal nahebringen, dass man sich auch mal anstrengen muss...

    Ich glaube, man muss da gar nichts beibringen, sondern einfach nicht aktiv gegen arbeiten.


    Die meisten schülerInnen realisieren ja sehr schnell, wie Schule läuft. Ist auch nicht anders als vor 15 Jahren. Immer mal ungerecht, immer mal anstrengend und manchmal strengt man sich auch umsonst an und erzielt nicht den erwünschten Erfolg. Wie später im Leben auch

    In den Schulen passiert das sehr wohl.

    Massiv gegen den Widerstand der Schüler.

    Ergebnis: Eltern rennen zur Schulleitung (!) und beschweren sich, dass die Lehrkraft nichts erklärt und keine Fragen beantwortet.

    So hier auch. Selbst beim Elternabend in der letzten Klasse wird noch darüber diskutiert, dass es ja wohl nicht angeht, dass in Geographie dies und jenes gefragt wird, das sei im Unterricht gar nicht dran gekommen usw

    Hm, ich finde es völlig ok, wenn man solche extrinsischen motivatoren nutzt, um Kinder, die den Zugang zu Büchern nicht gefunden haben dorthin zu bewegen.


    Deine empörung kann ich überhaupt nicht verstehen. Ein Kind, dass das, wofür es eine Auszeichnung gibt schon hervorragend kann, wirste damit nicht hinten Ofen hervorlocken.


    Aber nach deinen Beschreibungen würde ich deiner Tochter mehr als genug sozialkompetenz zuschreiben, um zu erkennen, das sie mit Leseförderung durch Antolin nichts zu tun hat.


    Das ist genauso wie die Situation zu Beginn der Schulzeit, in der manche schon fließend lesen konnten und sich benachteiligt fühlten, dass sie im Unterricht nie drankamen und ihr wissen zeigen konnten, weil die Lehrer damit beschäftigt waren, denjenigen die noch nichts konnten, die einzelnen Buchstaben zu erklären.

    Ich bin hundemüde, weil kind seit einigen nächten schlecht schläft und viermal die nach heulend aufwacht und beruhigt werden muss. Mann kann nicht helfen, weil er arbeiten ist. Ich arbeite heute von 8 bis 18 Uhr. Mir graut es davor. Und ich hoffe, ich mag nicht allzuviel Quatsch. Verwechsle keine Dosierungen. Keine Indikationen.


    Mich kekst es jetzt noch an, vor ein paar Tagen hier gelesen zu haben, dass es ja viele Gründe für Schlafmangel gibt. Hobbies, ehrenämter whatever. Verdammt, aber die kann ich absagen, beenden, pausieren. Die Kinder nicht. Die sind da, die bleiben da. Und ich kenne niemanden mit kleinen Kindern, dem es nicht ab und an genauso geht

    da verweise ich dann immer gerne auf das Teilzeitarbeitsgesetz :-)


    Da muss dann schon viel dazu kommen, dass man das nicht durchsetzen kann.


    Ist Dir aufgefallen, wie massiv es sich bei den Ärzten verändert hat? Vor 15 Jahren hätte ich schallend gelacht, wenn mir einer erklärt hätte, dass das heute in meinem Umfeld bei den Müttern total normal ist. also ich kenne ganz viele Ärztinnen, die reduziert haben.

    weil du das mit den Ärztinnen schreibst... stundenreduktion mag gehen, verlängert aber deine Zeit bis zum Facharzt. Das ist meiner Meinung nach schon eine deutliche Reduktion deiner formellen leisrungsfähigkeit, weil es viel länger dauert bis du eigenverantwortlich arbeiten darfst.


    Also schlechtere Leistung im Sinne von schlechteren karrierechancen

    ich fühle mich durch jahrelange sorgen, die wir schlicht hatten, langfristig beeinträchtigt. mein mann gleichfalls. damit hatten wir einfach nicht gerechnet vor der familiengründung.


    mit geschlecht und lohnarbeit hat das primär nichts zu tun.


    aber uns ist auch klar: so ist das leben.

    Das ist auch so ein Aspekt der hier keinen Raum hst: das Forum ist voller beschwichtigungen, dass eben nicht alles geht, wenn man (kleine ) kindrr hst. Aber Arbeit geht ohne Einschränkungen?

    Hallo,


    Jooboo, auch wenn ich das Problem nicht m e h r habe, so weiß ich trotzdem noch, wie es sich angefühlt hat, als die Kinder klein waren.

    Das ist denke ich auch noch ein wichtiger Punkt- elter mit drei kiga-kindern ist was anderes als Eltern mit drei (Oder eben auch weniger) sekundarstufenkindern

    ich glaube wir, die wir hier viel schreiben können das Problem nicht wirklich haben. Sonst hätten wir keine Kapazität uns darüber die Finger wund zu tippen. ...

    Ich fühle mich weiterhin in meiner Leistungsfähigkeit durch Schlafmangel deutlich beeinträchtigt, mache immer wieder Schusselfehler, die mal schlimm sind und mal nicht. Und ärgere mich darüber, dass es so ist. Kann es aber nicht ändern

    Aber "schusselfehler machen" ist doch was völlig anderes als als seine Beschreibung: du schreibst, bei deinem Ausflug alle heil nach Hause gebracht zu haben und auch noch nette Dinge mit ihnen gemacht zu haben, aber eben nicht dieses und jenes i-Tüpfelchen dazu. Da ist doch kein Fehler unterlaufen?


    Und ich kann mir heim besten Willen nicht vorstellen, dass dein Arbeitgeber bei jeder Aktion, bei jedem Ausflug eine umfangreiche Dokumentation der Planung, der pädagogischen Ziele, des Ausflugs selbst mit Fotowand und Portfolio von jedem Kind erwartet.


    Das machen die ErzieherInnen in ihrer Ausbildung ab und an in dieser Form, um zu dokumentieren, dass sie wissen, was sie tun.