Beiträge von janos

    es gibt ja noch Abstufungen zwischen "völlig das Sättigungsgefühl verlieren" und "nur dann essen, wenn es richtig gut schmeckt und man gerade zeit und muße zum essen hat".


    Spätestens in der Fremdbetreuung gibt es essen, wenn es essen gibt. Ich halte es schon für sinnvoll, wenn Kinder lernen, dass man auch essen kann, wenn man gerade was anderes vorhat.


    Ich finde, dein vorgehen rückt die Nahrungsaufnahme genauso in den Fokus der Aufmerksamkeit wie das deiner Schwiegermutter. Während sie zum essen überredet stellst du es frei, wann gegessen wird, musst aber dann zu jeder beliebigen Zeit mit essen bereit stehen, um zu helfen wenn der Heißhunger kommt.

    Vielleicht ist "wünschen" da auch missverständlich? Meist ist es doch sowas wie di schreibst, Ti.na - man denkt, eins der beiden Geschlechter wäre schöner, weil der Name netter wäre, man schon ein Kind des anderen Geschlechtes hat wasauchimmer. Dennoch ist bei den meisten Menschen beides willkommen und keins bevorzugt.


    Hat das was mit Geschlechterklischees zu tun? Menschen wünschen sich ja auch sportliche Kinder oder Zwillinge oder schwarzhaarige .

    Boa, ich muss mich grad aufregen. Es waren so viele Frauen für den Literaturnobelpreis nominiert, und wer bekommt ihn? Der Handke! Ausgerechnet! Der schreibt so einen Schrott. (wobei ich das neueste von ihm nicht kenne, aber das was ich kenne ist schlecht.) <X<X<X<X

    Olga Tokarczuk hat ihn auch bekommen.

    meine Kinderärztin (Anfang 60, DDR) schlägt immer die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ebendiese Krankheiten als Bagatellen dargestellt werden.


    Sie kann sich noch lebhaft daran erinnern, wie es zu Beginn ihrer facharztweiterbildung war, als die kinderstationen überfüllt waren mit viralen meningitiden aufgrund von mumps- und rötelninfektionen. Die es dann nach Einführung der Impfungen einfach nicht mehr in dieser Masse gab.


    Und ich ärgere mich über die unsachliche Argumentation, dass es nicht so schlimm ist, wenn die Kinder mal krank sind, weil man dann je ein bisschen entschleunigen und es sich gemütlich machen könne.


    Sagst du das auch, wenn dein entschleunigtes Kind dann leider die Komplikation abgreift und taub wird oder unfruchtbar?


    Mumps kann übrigens auch Eierstockentzündungen machen und damit werden auch Mädchen durch die Infektion möglicherweise unfruchtbar.

    Naja, liddy , wenn du es eben nicht harmlos durchmacht, sondern eine Lungenentzündung durchmachst oder mit einer Meningitis im Krankenhaus liegst siehst du das eventuell anders.


    Das hat immer so was pubertäres - ich will nicht glauben, dass man WIRKLICH an einer SSPE elendig stirbt, dass man wirklich sehr leidet, wenn man eine Lungenentzündung hat, dass es wirklich nicht schön ist, mit einer viralen Meningitis im Krankenhaus zu liegen. Vis man es dann mal selbst sieht. Und plötzlich alles anders wertet.


    Aber das hatten wir hier zu dem Thema schon so oft: die eine Fraktion, die es als harmlose Kinderkrankheiten abtut und das ganze sehr bagatellisiert. Und die andere, die eben die bösen Verläufe gesehen hat und das ganze entsprechend (zu) dramatisch sieht.

    kannst du das Rezept nicht in die schweiz schicken, dort von einem netten Menschen einlösen lassen und dann dir schicken lassen?


    Innerhalb der EU darf man schicken, sofern man eine Privatperson ist. Vielleicht weiß beim Zoll jemand, wie das mit der Schweiz ist.


    • Nicht gewerbsmäßiges Versenden durch Privatpersonen

      Arzneimittel, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat legal gekauft werden und die Sie sich von einer Privatperson ohne gewerbs- oder berufsmäßige Vermittlung in einer dem üblichen persönlichen Bedarf entsprechenden Menge schicken lassen, können Sie auf dem Postweg erhalten.

    Ui, ich habe gerade nachgelesen - wir werden ab Oktober die kritische Menge von 10 Mitarbeitern überschreiten. Ab da bräuchten wir 2. Was ein Blödsinn. Ich hoffe, das fällt nie jemandem auf. Der 10. Mensch ist eine Einstellung, um eine gute Einarbeitung zu gewährleisten, bevor nächstes Jahr jemand aufhört. Dann könnten wir die 2. wieder rückbauen...

    Und das andere: tue ich nicht. Ich sehe keinen Vorteil für meine Gesundheit darin, an eine Apotheke gebunden zu sein.

    Na siehste und Frau Müller hat es letzte Woche vor einer Verschlechterung ihrer sehkraft gerettet, dass sie seit Jahren in dieselbe Apotheke geht und die dort wussten, dass sie ein glaukom hat. Hat sie mir nicht erzählt, weil es keine Probleme macht und sie nicht davon ausgegangen ist, dass das Medikament gegen Schlafstörungen da Probleme machen könnte.


    Und der Apotheker von Herrn Meier hat mich unlängst auch angerufen, weil Herr Meier was nimmt, was ganz böse Interaktionen mit dem macht, was ich ihm geben wollte. Leider hatte Herr Meier einen Plan von vor ein Jahr dabei, da stand das nicht drauf


    Ist dann eben die Frage, was schützenswerter ist - Daten oder Gesundheit

    HeikeNorge

    Bei meinem bsp. gibt es vom Hersteller genau eine einnahmeempfehlung und auch keine andere Verwendung (wie z.b. Antibiotika bei borreliose).

    weißt du, dass es keine andere Verwendung gibt? Oder vermutest du das?

    Viele Medikamente müssen oft label verordnet werden, weil es keine Zulassung dafür in Deutschland gibt, aber zB die Leitlinien genau das empfehlen.


    Im beipackzettel steht das nicht drin.


    Mag sein, dass du da einfach Pech hattest oder die apothekerin was verwechselt. Aber deine Argumente sind per de nicht richtig, es gibt zahlreiche Konstellationen in denen das einfach nicht stimmt

    Möwe , die ApothekerInnen unterliegen genauso wie Ärzte einer Schweigepflicht. Deswegen darf sie das nicht rumposaunen.


    Natürlich ist es ungünstig, wenn man Wert auf seine Daten legt, wenn viele Menschen davon zu wissen bekommen. Umso besser wäre es, wenn man so alltagspraktische Dinge wie "die Apotheke liegt auf dem weg, die nehme ich heute mal" nicht höher ansetzt, als seine medizinische Versorgung.

    janos dieser geniale Datenschutz macht es zum Glück unmöglich, dass die tratschtanten-apothekerin aus dem Ort weiß, was ich woanders hole


    Und es soll bitte nicht jeder Arzt und jede Apotheke einsehen können, was ich sonst verschrieben bekommen habe.


    die.lumme Bestelle ich online mehrere Dinge, bekomme ich einen Zettel mit Wechselwirkungen zwischen diesen Dingen beigelegt. Automatisch. Immer.

    Wenn die apothekerin tratscht, muss man sie auf ihre Schweigepflicht hinweisen. Ich finde nicht, dass das ein Argument dafür sein darf, wie mit Gesundheitsdaten umgegangen wird.


    Es stehen da unterschiedliche Interessen einander gegenüber. Auf der einen Seite die Patienten, die (auch wenn sie es intellektuell können) nicht bereit oder in der Lage sind, sich mit Gesundheitsthemen zu befassen. Die wissen nicht, was sie von anderen Ärzten bekommen oder vor 10 Jahren bekommen haben (und damals schon nicht vertragen haben). Und wenn mir jemand seine Pillen nicht sagen kann weiß ich natürlich nicht, ob das Zittern, das er neuerdings hat vielleicht einfach eine medikamentennebenwirkung ist, vielleicht auch von Pillen, die er vor 10 jahren hatte.


    Viele haben auch ein wahrlich konsumorientiertes Verhalten, die nehmen MRT und Rezepte mit und wandern dann zum nächsten Arzt. Ich hatte diese Woche schon 4 Patienten, die ich zum MRT geschickt habe nur um auf dem Befund zu lesen, dass es genauso aussieht wie das von Mai diesen Jahres.


    Bei beiden Gruppen wäre es wirklich hilfreich zu schauen, was denn eigentlich schon gemacht wurde, welche Therapieversuche unternommen worden sind.


    Das kontrastprogramm sind Menschen, die sich mit ihren Gesundheitsthemen befassen und durchaus gut Bescheid wissen. Bei denen kann ich nachvollziehen, dass sie ihre Daten für sich behalten wollen, fische aber auch bei gut informierten Patienten immer wieder welche raus, die die Zusammenhänge bestimmter Dinge nicht bedacht haben und es sich selbst durch ihren restriktiven Umgang mit ihren Daten unnötig schwer machen.

    es ist schwierig, die Abläufe bei Kostenübernahme für Medikamente oder Therapien zu kritisieren ohne dabei die Krankenkassen schlecht dastehen zu lassen.


    Das liegt in erster Linie daran, dass Krankenkassen und die mitarbeiter von Herrn Spahn nichts damit zu tun haben, jemanden gesund zu machen, sondern nur die Kosten dafür tragen. Sie haben von Medizin und Pharmazie keine Ahnung. Dennoch muss ich mein Handeln danach ausrichten, es den kassen recht zu machen, weil sie meine Leistungen bezahlen.


    Und so entwickeln sie ständig neue Regularien, um ihr Budget zu schützen (Oder Wählerstimmen zu fangen), die im Alltag unglaublich schwer umzusetzen sind. Oder gar nicht.


    Ich WEISS schlichtweg nicht, ob und wie ein bestimmtes Rezept auszufüllen ist. Und ein Anruf bei der Kasse klärt es definitiv NICHT. Die Sachbearbeiter können mit inhaltlichen Fragen nämlich meist auch nichts anfangen. Man bekommt dann gesagt, man solle machen, wie es für den Patienten sinnvoll ist. Geprüft wird erst bis zu zwei Jahre später...

    Die Apotkenlobby hat sich sehr lange gegen das e Rezept gesperrt. Ich würde erwarten, dass die Software beim Arzt ihn auf Formfehler schon hinweist und es mit den Fehlern gar nicht erst durchgeht.

    Wenn es keine Formfehler sind, dann kommen im Moment unzählige Rezepte aus andren Gründen zurück. Mit einer geänderten pzn-nummer. Mit alternativen Vorschlägen zur medikation, weil das andere aus ist. Mit irgendwelchen seltsamen Vorgängen, die ich nicht verstehe, aber bitte trotzdem abnicken und unterschreiben soll.


    Ganz abgesehen davon, dass dieser blöde Datenschutz es unmöglich macht, die bereits bestehende medikation einzusehen und der durchschnittliche Patient natürlich keine Ahnung hat, was er da sonst noch nimmt.


    Das ist ein für mich völlig unentwirrbarer wust von Formalitäten, die ich nur in Teilen beherrsche. Wenn mir eine Software das abnähme, wäre das toll. Aber es funktioniert einfach nicht. Es ist ja noch nicht mal möglich, ordentliche Verordnungspläne zu etablieren.


    Getoppt wird das nur von Verordnungen für Physio und Ergo und sowas. Ich bin zunehmend entsetzt, wie komplex das ist und wie sehr einem der regress da immer im Nacken sitzt

    das Klingt echt sehr historisch antiquiert.


    In den USA schickte unser Arzt das Rezept elektronisch an die Apotheke unserer Wahl. Irgendwann seit 2010 war das so. Bei Problemen wurde schnell nachgebessert/umgestellt.

    Ich Frage mich auch manchmal, warum das hierzulande so grottenschlecht funktioniert. Ist Deutschland behäbiger? Haben die Datenschützer mehr zu sagen?