Beiträge von janos

    Solange sie in die Schule gehen und dort eng zusammen sitzen, werde ich die Freizeit nicht mehr als nötig reglementieren.

    So sehe ich das auch. Bei uns gilt in der Grundschule im Unterricht keine Maskenpflicht und kein Abstand, so lange geht das für mich auch privat.

    Aber das problem ist ja, dass sich dann nicht nur die aus der Klasse treffen, sondern auch die Eltern und Geschwister und ggbfs andere Freunde da sind. Das macht das doch viel komplizierter. Mit Kindern aus der Klasse draußen treffen würde ich auch nicht einschränken, aber drinnen, immer mehrere, immer noch Geschwister dabei, da hab ich kein gutes Gefühl. Und es entspricht auch nicht dem Credo Kontakte einschränken wo geht.


    Ich finde nicht dass nur, weil sie in der Schule in einem Raum sitzen ( ggbs weit auseinander, im Flur und auf dem Hof nur mit Maske etc) man dann alles willkürlich laufen lassen sollte. Es ist doch auch was andres fünf Stunden bei jemandem zu hasue zu sein oder in einem Klassenraum der ständig gelüftet wird zu sitzen.

    Natürlich ist das keimspektrum bei Eltern und Geschwistern nochmal ein bisschen erweitert, aber mit dem recht normal laufenden Schulbetrieb besteht denen uch ohnehin eine hohe kontaktzahl.


    Sprich, wenn es passiert, dann passiert es.

    Ja, sehr entspannt.


    Schön finde ich die gelassenheit von Anna, mit der sie sich trotz ihres doch konservativen Rollenbilds als Feministin betrachtet.


    Kein "ich müsste", sondern findet sie so und gut ist Dss hätte ich auch manchmal gerne

    Wie lange musstest Du denn Cortison (auch Prednisolon?) nehmen und war das auch so hoch dosiert?

    Nicht ganz so hoch, aber seeeehr lange...

    Das ist der Unterschied, nach 10 Tagen merken die wenigsten irgendwas von Nebenwirkungen wie einer Änderung des Essverhaltens oder einer Gewichtszunahme.


    Magenschutz ist aber tatsächlich sehr empfehlenswert, auch wenn du nur ein paar Tage dabei bist, den verschriebenen magenschutz solltest du unbedingt einnehmen, zumal du ja möglicherweise auch zusätzlich Ibu oder sowas brauchst.

    Dann lass es nur hier so sein - so wie bei euch ist es eben auch nicht überall.


    Mein HA hat eine Fiebersprechstunde, da arbeitet und testet er auch in vollmontur. Aber enen nur die mit spezifischen Symptomen, mit Fieber etc. Die aus anderer Indikation mit Mundschutz, wahrscheinlich noch mit Handschuhen, weil er den Leuten in Nase und Rachen rumwurstelt.


    So wie eben schon immer ein konkreter meningitisverdacht mit vollmontur diagnostiziert wird, der banale Infekt ohne alles

    Ich verstehe auch nicht, warum einerseits das tragen von Masken für den Arbeitstag als nicht zumutbar empfunden wird, aber andererseits gefordert wird, besser zu schützen.


    Entweder man fordert und toleriert die Schutzmaßnahmen, die sicherlich einiges weniger angenehm machen, ich glaube, keiner trägt die länger als er muss.


    Oder man sieht sich nicht imstande, diese Schutzmaßnahmen zu tolerieren, dann ist es eben so wie es ist.


    Selbst wenn mehr schutzartikel verteilt werden würden bezweifele ich, dass die Akzeptanz sehr groß wäre, wenn ich lese, wie unangenehm Masken empfunden werden.

    Ich wär dabei...

    ich auch...

    und zum argument, lul, die sich als kanonenfutter sehen, sollen sich nicht so haben: wer im medizinischen oder pflegesektor arbeitet, rechnet mit solchen situationen und kann sich schützen, aber ich möchte mal die kinder sehen, wenn die lul nun auch mit schutzkleidung, brillen,visiere, handschuhe...unterrichten. bei der schule meiner kinder müssen ja alle österr. kinder wöchentlich getestet werden, der arzt stand wohl in der kompletten montur mittendrin, die lul ebenso, aber nur mit stoffmaske...erkenne den fehler.

    Die Abstriche in den Praxen werden ohne irgendwelchen großen Schutz gemacht, die Abstreichenden tragen eine normale Maske. Genauso wie das medizinische Personal in den Krankenhäusern bei den normalen Kontakten lediglich normale Masken trägt.


    Die Mitarbeiterinnen der großen abstrichzentren tragen tatsächlich vollmontur, streichen aber auch Menschen ab, die mit konkreten Beschwerden wie Fieber und erkältungssymptomen kommen. Jemanden zu behandeln, der klare coronasymptome zeigt und danach den nächsten zu behandeln, der sich nur testen lässt, weil gerade wieder eine Reihenuntersuchung dran ist sollte tatsächlich mit schutz erfolgen.

    Wenn du das schon so haarspalterisch haben möchtest - du verbringst mit den 30 SuS keinen Face-to-face-Kontakt für jeweils 15 minuten, sondern vielleicht mit jeweils 5 von denen? Ich natürlich auch nicht mit allen, sondern die sitzen in einem relativ kleinen Raum und warten bis sie dran sind. In diesem Raum halte ich mich regelmäßig auf. Genuso wie du. Wenn du es so willst, habe ich mehrfach mal Tag dann jeweils gruppen von 30 Menschen auf engem Raum für ne Viertelstunde. Mit wasauchimmer und zT ohne Maske. Dabei sind dann auch die wirklichen face-to-face-Kontakte für 30-45 Minuten, das sind aber nur 80 in der Woche.


    Da kommt dann aber auch Tante Frida, um das Rezept für Onkel Paul abzuholen - diesen Kontakt kann keiner nachvollziehen, wenn er denn positiv ist.


    Ähnliches gilt für den ÖPNV, wenn er durch die Stadt ruckelt den ganzen Tag. Die sitzen da gerne ne halbe Stunde, bis sie wieder aussteigen, haben ihre Masken sonstwo hängen und fahren natürlich auch mit Erkältungssymptomen, was keiner kontrolliert. Warum auch - auch die Ansteckung im ÖPNV scheint ebenfalls nicht in besonders hohen Raten zu erfolgen.


    So komme ich in den letzten zwei Wochen auf 600 Menschen. Im Monat sind es 1200. Im Schuljahr.... ach, lassen wir das.


    Aber genau das meinte ich oben - es weiß kein Mensch, ob dieses Settings dazu beiträgt, Infektionen zu befeuern. Ob daraus Hotspots werden. Offenbar nicht. Also zumindest nicht merklich im letzten halben Jahr. Bei Schulen weiß das auch niemand. Es ist einfach unklar. Deswegen finde ich solche Begriffe wie sich "als Kanonenfutter fühlen" einfach nicht angemessen.

    Es sind die SuS dieser einen Schule, immer dieselben. Und eigentlich gesund. Wenn jemand positiv wird, erfährt es die Schule mit als erstes.


    Ich halte es für Unsinn, das Risiko beziffern zu wollen. Ob hustende alte Menschen schlimmer sind als gesunde junge oder eine wiederkehrende Kontaktgruppe schlimmer als ständig andere - das weiß niemand. Ich wollte nur verdeutlichen, dass es in anderen Berufen auch viele enge Kontakte gibt und es keine Überlegungen gibt, diese zu beschränken.

    Naja, in dem Moment in dem Schule geschlossen auf auf Hybrid umgestellt werden würden, um LuL zu schützen, würden die (psychischen) Gesundheitsgefährdungen für berufstätige Eltern größer werden.

    Das erschließt sich mir nicht.

    Rammelvolle Klassen und Superspreader-Lehrkräfte (die in vielen Lerngruppen unterwegs sind) führen unweigerlich dazu, dass irgendwann die Schulen tatsächlich wieder dicht sind. Und das verkleinert dann die psychischen Gesundheitsgefährdungen berufstätiger Eltern? (Übrigens können auch Lehrkräfte schulpflichtige Kinder haben).

    Das hatten wir gerade im anderen Thread- jeder Tag, an dem Kinder präsenzbeschult werden ist kostbar für die, die an der Fernbeschulung zugrunde gehen.


    So klar ist es auch gar nicht, dass die Schulen als Superspreader anzusehen sind. Wissen tut das keiner.


    Ich habe jede Woche engen Kontakt zu 300 Menschen. Jede Woche 300 andere. Sehr nah, mal mit und mal ohne Maske. Und erkältet sind die auch gerne mal. Dennoch ist mein Arbeitsplatz noch nie als potentieller Superspreader-Ort benannt worden.

    Es arbeiten aber nicht alle Eltern meiner Kids in Arztpraxen, Pflegeheimen, Fleischfabriken etc. pp., dennoch beschule ich gerade gigantische Mengen davon. DAS ist doch der springende Punkt.


    lg roma

    Es sind ja jetzt schon viele ins Homeoffice zurückgekehrt, vielleicht würden viele von denen auch gerne ihre Kinder fernbeschulen lassen, das würde vielleicht einiges entzerren. Es wäre zumindest interessant, wie viele das sind.

    Aber du nutzt doch die Produkte und dienDienstleistungen aus den anderen genannten sparten - warum sollen die anderen sich in Gefahr bringen müssen, aber du nicht?

    Hä? Wo schreibe ich, dass sich irgendwer in Gefahr bringen muss? Was wirdn das jetzt für ein Tribunal?

    Ich schreibe über MEINE Gefühle und über MEIN Umfeld. Mehr nicht.

    Und bedaure, ich nutze gerade weder Arztpraxen noch Krankenhäuser, Pflegeheime, Jugendhilfeeinrichtungen, Gurkenfabriken, Fleischfabriken, Autofabiken, Polizei, Feuerwehr.

    Ich bin grad friedfertig, aber in explosiveren Momenten würde ich gern mal Menschen, die mir sowas vorn Latz knallen, gepflegt vor die Füße kotzen.

    Nein, du musst das nicht nutzen, solange du nicht krank wirst, die Polizei nicht brauchst und dein Haus nicht brennt. Oder einkaufen musst. Aber es sind Bereiche der Gesellschaft, die weiter arbeiten müssen. Genauso wie die Bildungseinrichtungen.


    Du kannst natürlich sagen, dass all die Bereiche gerne schließen dürfen. Aber kann eine Gesellschaft so leben?

    Ich verstehe nicht, warum dieses Argument bei den Schulen immer und immer wieder angeführt Wird.

    Weil ich in einer Schule arbeite, darum. Und weil ich mich dort derzeit als Kanonenfutter fühle.

    Aber du nutzt doch die Produkte und Dienstleistungen aus den anderen genannten sparten - warum sollen die anderen sich in Gefahr bringen müssen, aber du nicht?

    Fortführung des normalen Unterrichts zumindest für die SuS bis zur 7. Klasse. Wer will, darf gerne daheim bleiben.


    Eine Fernbeschulung darf nur gemacht werden, wenn für die Kinder, die nicht fernbeschult werden können, weil zB beide Eltern außer Haus arbeiten als dritte Option neben dem Wechsel von Präsenz- und Fernzeiten eine dauerhafte Beschulung und Betreuung in Präsenz angeboten wird.


    Für die Mittel- und Oberstufe: wenn die Schulen das notwendig finden Hybridmodell, aber mit verbindlichen Fristen für die SuS, Dinge zu bearbeiten und konsequente Benotung auch der daheim erbrachten Leistungen.

    Meine älteste Tochter musste mal "Nachsitzen" wegen 3 mal Hausaufgaben in einem Fach nicht gemacht. Offiziell heißt das wohl anders, die SuS nennen es so.

    Jahrgangstufenübergreifend trafen sich alle, mit von den jeweiligen Lehrern speziell zugeschnittenen Arbeitsaufträgen und einem Aufsicht führenden Lehrer.

    Darum habe ich in der Grundschule die Lehrerinnen immer wieder gebeten: den Spezialisten nachsitzen zu lassen, wenn er Aufgaben nicht gemacht hat, und dafür zu sorgen, dass er die dann in der Schule machen muss. Es gab jede Woche einen dafür vorgesehenen Zeitraum. Sie haben ihn aber nie dabehalten - kein einziges mal - sondern mir das Problem wieder nach Hause delegiert. Es ist nämlich wirklich mühsam, dieses Kind zum Arbeiten zu bewegen und dafür zu sorgen, dass es dran bleibt, bis die Arbeit fertig ist.

    Wenn er daheim nicht fertig wird, wird er das in der Schule auch nicht. Wird bestimmt auch ein Problem des Stundenkontingents der Lehrerin gewesen sein oder?


    Ah, du schreibst es gab einen Zeitraum - was hat er denn statt dessen gemacht? Gespielt? Nach Hause gegangen?