Beiträge von janos

    Und das andere: tue ich nicht. Ich sehe keinen Vorteil für meine Gesundheit darin, an eine Apotheke gebunden zu sein.

    Na siehste und Frau Müller hat es letzte Woche vor einer Verschlechterung ihrer sehkraft gerettet, dass sie seit Jahren in dieselbe Apotheke geht und die dort wussten, dass sie ein glaukom hat. Hat sie mir nicht erzählt, weil es keine Probleme macht und sie nicht davon ausgegangen ist, dass das Medikament gegen Schlafstörungen da Probleme machen könnte.


    Und der Apotheker von Herrn Meier hat mich unlängst auch angerufen, weil Herr Meier was nimmt, was ganz böse Interaktionen mit dem macht, was ich ihm geben wollte. Leider hatte Herr Meier einen Plan von vor ein Jahr dabei, da stand das nicht drauf


    Ist dann eben die Frage, was schützenswerter ist - Daten oder Gesundheit

    HeikeNorge

    Bei meinem bsp. gibt es vom Hersteller genau eine einnahmeempfehlung und auch keine andere Verwendung (wie z.b. Antibiotika bei borreliose).

    weißt du, dass es keine andere Verwendung gibt? Oder vermutest du das?

    Viele Medikamente müssen oft label verordnet werden, weil es keine Zulassung dafür in Deutschland gibt, aber zB die Leitlinien genau das empfehlen.


    Im beipackzettel steht das nicht drin.


    Mag sein, dass du da einfach Pech hattest oder die apothekerin was verwechselt. Aber deine Argumente sind per de nicht richtig, es gibt zahlreiche Konstellationen in denen das einfach nicht stimmt

    Möwe , die ApothekerInnen unterliegen genauso wie Ärzte einer Schweigepflicht. Deswegen darf sie das nicht rumposaunen.


    Natürlich ist es ungünstig, wenn man Wert auf seine Daten legt, wenn viele Menschen davon zu wissen bekommen. Umso besser wäre es, wenn man so alltagspraktische Dinge wie "die Apotheke liegt auf dem weg, die nehme ich heute mal" nicht höher ansetzt, als seine medizinische Versorgung.

    janos dieser geniale Datenschutz macht es zum Glück unmöglich, dass die tratschtanten-apothekerin aus dem Ort weiß, was ich woanders hole


    Und es soll bitte nicht jeder Arzt und jede Apotheke einsehen können, was ich sonst verschrieben bekommen habe.


    die.lumme Bestelle ich online mehrere Dinge, bekomme ich einen Zettel mit Wechselwirkungen zwischen diesen Dingen beigelegt. Automatisch. Immer.

    Wenn die apothekerin tratscht, muss man sie auf ihre Schweigepflicht hinweisen. Ich finde nicht, dass das ein Argument dafür sein darf, wie mit Gesundheitsdaten umgegangen wird.


    Es stehen da unterschiedliche Interessen einander gegenüber. Auf der einen Seite die Patienten, die (auch wenn sie es intellektuell können) nicht bereit oder in der Lage sind, sich mit Gesundheitsthemen zu befassen. Die wissen nicht, was sie von anderen Ärzten bekommen oder vor 10 Jahren bekommen haben (und damals schon nicht vertragen haben). Und wenn mir jemand seine Pillen nicht sagen kann weiß ich natürlich nicht, ob das Zittern, das er neuerdings hat vielleicht einfach eine medikamentennebenwirkung ist, vielleicht auch von Pillen, die er vor 10 jahren hatte.


    Viele haben auch ein wahrlich konsumorientiertes Verhalten, die nehmen MRT und Rezepte mit und wandern dann zum nächsten Arzt. Ich hatte diese Woche schon 4 Patienten, die ich zum MRT geschickt habe nur um auf dem Befund zu lesen, dass es genauso aussieht wie das von Mai diesen Jahres.


    Bei beiden Gruppen wäre es wirklich hilfreich zu schauen, was denn eigentlich schon gemacht wurde, welche Therapieversuche unternommen worden sind.


    Das kontrastprogramm sind Menschen, die sich mit ihren Gesundheitsthemen befassen und durchaus gut Bescheid wissen. Bei denen kann ich nachvollziehen, dass sie ihre Daten für sich behalten wollen, fische aber auch bei gut informierten Patienten immer wieder welche raus, die die Zusammenhänge bestimmter Dinge nicht bedacht haben und es sich selbst durch ihren restriktiven Umgang mit ihren Daten unnötig schwer machen.

    es ist schwierig, die Abläufe bei Kostenübernahme für Medikamente oder Therapien zu kritisieren ohne dabei die Krankenkassen schlecht dastehen zu lassen.


    Das liegt in erster Linie daran, dass Krankenkassen und die mitarbeiter von Herrn Spahn nichts damit zu tun haben, jemanden gesund zu machen, sondern nur die Kosten dafür tragen. Sie haben von Medizin und Pharmazie keine Ahnung. Dennoch muss ich mein Handeln danach ausrichten, es den kassen recht zu machen, weil sie meine Leistungen bezahlen.


    Und so entwickeln sie ständig neue Regularien, um ihr Budget zu schützen (Oder Wählerstimmen zu fangen), die im Alltag unglaublich schwer umzusetzen sind. Oder gar nicht.


    Ich WEISS schlichtweg nicht, ob und wie ein bestimmtes Rezept auszufüllen ist. Und ein Anruf bei der Kasse klärt es definitiv NICHT. Die Sachbearbeiter können mit inhaltlichen Fragen nämlich meist auch nichts anfangen. Man bekommt dann gesagt, man solle machen, wie es für den Patienten sinnvoll ist. Geprüft wird erst bis zu zwei Jahre später...

    Die Apotkenlobby hat sich sehr lange gegen das e Rezept gesperrt. Ich würde erwarten, dass die Software beim Arzt ihn auf Formfehler schon hinweist und es mit den Fehlern gar nicht erst durchgeht.

    Wenn es keine Formfehler sind, dann kommen im Moment unzählige Rezepte aus andren Gründen zurück. Mit einer geänderten pzn-nummer. Mit alternativen Vorschlägen zur medikation, weil das andere aus ist. Mit irgendwelchen seltsamen Vorgängen, die ich nicht verstehe, aber bitte trotzdem abnicken und unterschreiben soll.


    Ganz abgesehen davon, dass dieser blöde Datenschutz es unmöglich macht, die bereits bestehende medikation einzusehen und der durchschnittliche Patient natürlich keine Ahnung hat, was er da sonst noch nimmt.


    Das ist ein für mich völlig unentwirrbarer wust von Formalitäten, die ich nur in Teilen beherrsche. Wenn mir eine Software das abnähme, wäre das toll. Aber es funktioniert einfach nicht. Es ist ja noch nicht mal möglich, ordentliche Verordnungspläne zu etablieren.


    Getoppt wird das nur von Verordnungen für Physio und Ergo und sowas. Ich bin zunehmend entsetzt, wie komplex das ist und wie sehr einem der regress da immer im Nacken sitzt

    das Klingt echt sehr historisch antiquiert.


    In den USA schickte unser Arzt das Rezept elektronisch an die Apotheke unserer Wahl. Irgendwann seit 2010 war das so. Bei Problemen wurde schnell nachgebessert/umgestellt.

    Ich Frage mich auch manchmal, warum das hierzulande so grottenschlecht funktioniert. Ist Deutschland behäbiger? Haben die Datenschützer mehr zu sagen?

    In Deutschland soll es ab nächstem Jahr Onlinerezepte geben. Ich bezweifle, dass das funktionieren wird, weil schon das, was derzeit papierlos vonstatten gehen soll, nicht klappt, weil Hard- und Software nicht so funktionieren, wie sie sollen.


    Ganz abgesehen davon, dass das Internet mancherorts so schlecht ist, dass es schon alleine deswegen eingeschränkt ist.

    Ja. Keine Ahnung, was da konkret zur Verärgerung geführt hat.


    Und auch keine Ahnung, seit wann ich ignoriert werde. Aber es müssen schon viele Monate, wenn nicht Jahre sein. Ich habe mich immer gewundert, warum sie nicht auf meine Beiträge antwortet, weil wir oft in gleichen Threads unterwegs sind. Ich wusste lange nicht, dass es diese blockierfunktion gibt

    Xenia das find ich jetzt absolut daneben. Es wird als unhöflich empfunden anderen offen mitzuteilen dass man sie ignoriert. Und dann soll es ok sein, hier im Schutz dessen dass Trin Dich auf Ignore hat und was Du schreibst eh nicht lesen wird so über sie herzuziehen (und das empfind ich so. Denn Du schreibst ja selbst dass sie es nicht lesen wir. Also ist die direkte Ansprache nur Schein)?

    Ich bin ehrlich gesagt sprachlos.


    Und fürs Protokoll: Ich war auch schon mit Trin deutlich nicht einer Meinung und hab mit ihr diskutiert. Aber ignoriert wurde ich dafür nicht. Was für mich Deinen letzten Absatz als nicht den Tatsachen entsprechend bewerten lässt.

    Vielleicht kommts ja ein bisschen drauf an, in welchem Ton man diskutiert?

    Das ist nicht daneben, sondern zeigt genau das Dilemma der ignorefunktion: es ist keinerlei kontakt mit dem gegenüber mehr möglich, auch nicht im Guten. Ich könnte hier jetzt zB schreiben, dass es mir leid tut, geschrieben zu haben, was trin so erzürnt hat (wenn ich denn wüsste, was es ist). Geht nicht. Liest sie ja nicht.

    Naja, mich hast du auf der Liste, es mir aber nicht mitgeteilt. Erst sehr viel später geschrieben, ich müsste ja wissen, dass du mich nicht liest.


    Schwierig. Zumal du das jetzt ja auch gar nicht lesen kannst.


    Es ist auch schwierig, in einer Diskussion zu bleiben, wenn man ignoriert wird - der User mit den Gegenargumenten liest die ignorierten Beiträge natürlich nicht, wenn man selber schreibt, nimmt man aber natürlich Bezug auf das, was da steht.


    Wenn zB der Ignorierende in die Runde schreibt, dass der Urlaub in Dänemark toll war, weil man da so eine nette Gegend erwischt hat kann ich als ignorierte das zwar lesen, aber nicht fragen, wo diese schöne Gegend denn war.


    Das fühlt sich ziemlich dämlich an.

    Ich finde das Verhalten normal selbstdestruktiv für einen 16jährigen. Zumal für einen mit einer gewissen Vorbelastung.


    Was der Arztbesuch für Schaden macht? Stress und Hektik, die nicht sein müssen. Auch für den Kerl. Aber vor allem für seda, die anscheinend viel um die Ohren hat mit Arbeit und anderen Kindern. Verunsicherung, weil die naheliegende Erklärung (übernächtigt, dauerzockend, wenig essen und trinken, Infekt) nicht akzeptiert wird.


    Wenn einer Mutter das Wohlergehen ihres Kindes wichtig ist, dann wird sie sich ja wohl nicht billig auf ihren Instinkt verlassen, sondern ein bohei mit dem Hausarzt machen und den Sohn, dem man eigentlich vertraut sicherheitshalber zum Arzt schleifen, weil die internetärzte das so insistierend vorschlagen? Ironie off.


    Jede tödliche Meningitis beginnt mit harmlosem grippegefühl. Wäre auch ne mögliche Diagnose.

    Ein Arzt der das mit macht, der wäre mir übrigens nicht geheuer.... O_O


    Zumal meine Leberwerte einen Arzt auch dazu brachten mir Drogenkonsum zu unterstellen. Ich hab als einzige Droge ganz selten mal Alkohol getrunken. Also alle Jubeljahre...

    Darum gehts gar nicht. Zwischen "schlechte Leberwerte" und "drohendes Leberversagen" liegen schon etliche Prozentpunkte.

    Aber das drohende leberversagen erholt sich doch nicht von selbst, um dann am nächsten Tag plötzlich wieder schlecht zu werden.


    Ich finde das jetzt schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und panikmache, da es ihm ja offennbar wieder besser geht.

    janos polio wurde nie locker gesehen. Laut den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern war es ein Schreckgespenst und in vielen Köpfen mit der eisernen Lunge verknüpft .

    Schoko

    Ich kenn das nur aus Erzählungen von Patienten - für die war es damals ein "Ist nun mal so". Nachkriegszeit, kein entkommen, "gibt schlimmeres". Ist vielleicht auch Resignation. Blödes Schicksal.

    Selbst Benjamin Blümchen kriegt die Masern in der Folge in der er Kinderarzt spielt. Und es ist ganz normal! Wie es eben damals war. Meine Mutter hatte sicher etwas Stress mit drei kranken Kindern, aber sie hat sich nicht eine Sekunde lang darüber Sorgen gemacht, dass ihr jetzt ihre Kinder wegsterben...


    Ich kenne niemanden, der jemanden kennt, der an Masern gestorben wäre.

    Und ich kenne viele Leute und wohnte schon in vielen Orten.

    Tolle Statistik. Ich kenne bewusst nur drei Leute, die Masern hatten. Die sind leider auch alle gestorben.


    Polio wurde früher auch entspannt gesehen, man konnte nichts machen und die meisten überleben ja.