Beiträge von Malaga1

    In der Schweiz bietet der WWF ganz tolle Lager an. Für grössere Kids/Teenies gibt es einige Angebote zusammen mit dem WWF Deutschland. Vielleicht gibt es in Deutschland auch noch weitere Angebote? Google weiss sicher Rat.

    Ich würde mir da keine Sorgen machen, vor allem auch, wenn es bei diesem einen Mal bleibt. Meine Kinder erbrechen immer wenn sie krank sind - egal, was sie haben. Kinderarzt brauchst du bei Winpocken nicht. Der kann auch nichts machen.

    Ich habe gelernt, dass es zum Streiten immer zwei braucht und man eh nie rausfindet, wer angefangen hat. Reine Opfer-Täter-Situationen gibt es selten. Von dem her kann ich die Lehrerin verstehen, ich würde mich aber wohl auch ärgern. Dein Sohn hat die Strafaufgabe bereits gemacht, von dem her: Strich unter die Sache, Ärger runterschlucken (fällt mir auch immer schwer). Das Leben ist halt nicht immer fair.

    In den Sommerferien nach der 2. Klasse. Seither ist kein Buch mehr sicher vor ihr. Mein Sohn ist zuzeit in der 2. und noch kein Lese-Bücherwurm. Er mag aber Comics, Donald Duck, Was-ist-was, Globi (wohl nur in der Schweiz bekannt). Ich bin mir sicher, dass er irgendwann auch „richtige“ Böcher freiwillig lesen wird. Ich glaube, zurzeit sind diejenigen Geschichten, die ihn interessieren, einfach noch zu anstrengend.

    Danke! Wieder etwas gelernt! Aber ich bin trotzdem froh, lernen meine Kinder nach der herkömmlichen Methode. Rechtschreibefehler werden mit Augenmass korrigiert, Lernwörter und Regeln eingeführt. Das klappt ganz gut.

    Ich verschta bis hüt nöd wie än Schwizer uf ene so blödi Metode cho isch. Wänn ich nämli schribe wien ich sda ghöre xets äso us und das verschtat da wol kän Mänsch... Schnüerlischrift lert mer bi ois nüme.


    (Ich verstehe bis heute nicht, wie ein Schweizer eine so blöde Methode entwickeln konnte. Wenn ich nach Gehör schreibe sieht es so aus und das versteht hier wohl kein Mensch... Schreibschrift lernt man bei uns nicht mehr.)

    Bei mir hat es verschiedene Gründe. Die wichtigsten sind, dass ich meine persönlichen Freiheiten liebe und nicht so der Übermuttertyp bin. Auch finde ich es schwierig, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. Aus diesem Grund hätte ich heute sogar eher nur noch ein Kind, wenn ich nochmals wählen könnte. Babys finde ich zwar süss, bin aber immer froh, gehören sie nicht mir #freu. Nochmals so angebunden zu sein könnte ich mir gar nicht vorstellen. Meine Kinder sind auch nur 17 Monate auseinander und das ist bewusst so gewählt. So hatten wir die Baby-Wickel-Angebundenzeit schnell hinter uns, auch wenn es sehr streng war. Mein Mann und ich waren uns da einig.

    Anja: Zur Abschaffung der Gebühren muss man wissen, dass die sogenannte Billag-Gebühr über 450 Franken pro Haushalt und Jahr kostet. Auch die Unternehmen müssen Billag bezahlen, ebenso jede Studenten-WG -egal, ob dieWohnung nur Teilzeit bewohnt wird und am Hauptwohnsitz bereits Billag bezahlt wird. Zudem trat die SRG (Schweizerischer Rundfunk) immer sehr behäbig und sehr arrogant auf. Nicht nur aus meiner Sicht ist dieser Betrieb zu gross und überfinanziert. Ich habe mit gemischten Gefühlen nein gestimmt. Ich will keine italienischen oder amerikanischen Zustände in der Schweiz, gutheissen kann ich die jetzige Situation aber auch nicht. Die Initiative hat sehr wichtige Diskussionen ausgelöst. Billag bezahlen wir ab 2019 noch 365 Franken pro Jahr, die SRG hat heute einen Stellenabbau angekündigt. Ich hoffe, dieser Elan zur Redimensionierung hält an. Dieses Auslösen von Diskussionen ist übrigens eine wichtige Aufgabe von Initiativen. Wie sind eigentlich ARD und ZDF finanziert?

    Ich bin als Bürgerliche hier wohl eher in der Minderheit, die Abstimmungsergebnisse erfreuen aber auch mich. Ich hoffe aber, dass die SRG nun wirklich redimensioniert wird. Ich finde sie zu teuer, zu gross und zu überheblich. Insofern bin ich froh über die Initiative, die gute Diskussionen ausgelöst hat. Und ich drücke Andreas Hauri ganz fest die Daumen, dass es wirklich reicht! Er war vor über 20 Jahren mal mein Chef. Erleichtert bin ich auch, dass die Lehrplaninitiativen in den Kantonen Bern und Zürich bachab geschickt wurden.

    Wir haben ein Wohnmobil und ich habe mich auch mal informiert, ob man Isofox nachrüsten lassen kann. Geht bei uns nicht bzw. es würde wohl schon gehen, wäre aber nicht getestet und darum macht es keiner. Wenn schon, müsste man es selber machen. Google mal, da findest du Infos.


    Wir reisen mit unseren normalen Römer Kindersitzen im WoMo - fixiert halt nur mit dem Dreipunktgurt.

    Ich ziehe mich aus dieser Diskussion zurück. Es geht doch darum, dass es verschiedene Familien gibt, in denen verschiedene Methoden funktionieren und verschiedene Regeln herrschen - sei es beim Essen, bei den Hausaufgaben, beim Instrument üben, beim Einkaufen what ever. Wenn ich hier eine Frage stelle, kann ich mir aus den verschiedenen Antworten das heraus suchen, was für uns passt. So ist mein Sohn ein sehr forderndes Kind, das hin und wieder die Grenzen spüren muss, sonst tanzt er der ganzen Familie auf der Nase herum. Dazu sind und zu "Brachialmethoden" oder extreme Konsequenz nötig. Danach kann man die Zügel wieder lockerer lassen. Ich möchte nämlich nicht in die Situation kommen, dass ich für Konsequenz keine Kraft mehr habe. Und ich hätte nie gedacht, dass man zwei Kinder hat, die komplett verschieden sind und einen komplett verschiedenen Umgang benötigen. Das ist das, was mich in der Erziehung am allermeisten fordert.



    Ganz einfach: Du kochst, die Kinder entscheiden, was und wieviel sie davon essen. Wem es nicht passt, der kann bei der nächsten Mahlzeit wieder essen. Zieh das mal eine Weile knallhart durch und verbitte dir jegliche Diskussionen und Kommentare. Wer sich nicht daran hält, wartet im Zimmer, bis das Essen vorbei ist. Es ist erstaunlich, wie schnell sich das Problem gibt. Und nein: Gesunde Kinder verhungern nicht am gedeckten Tisch. Und selbstverständlich kochst du auch nicht Kutteln und Kalbskopf...

    Wie gelingt es Dir dann, selbst zu essen? Mein Sohn würde weder von Rumschreien noch Ekelbekundungen absehen, wenn ich ihn darum bitte, noch in ein anderes Zimmer gehen. Er brüllt, weint, bewirft mich mit Sachen, tritt mich usw. Dabei bin ich nicht in der Lage zu essen.

    Reinländerin: Schwierig zu erklären. Als erstes muss ich überzeugt sein, dass es so nicht weitergeht. Dann braucht es eine ganz klares Gespräch mit meinem Sohn und dann - siehe oben - darf ich mich nicht "reinziehen" lassen. So benommen wie du schreibst, hat sich mein Sohn ein paar Mal als er noch kleiner war. Dann verfrachtete ich ihn durchaus eigenhändig im Zimmer, sass auch mal eine Stunde davor und schickte ihn alle zwei Minuten zurück. Mittlerweile weiss er, wenn es mir wirklich ernst ist. Meine Tochter ist übrigens ein ganz anderes Kind. Bei ihr braucht es nie so Brachialmethoden.

    Ich möchte meine mittlerweile viel zitierte Aussage ins richtige Licht rücken. Sie bezog sich auf reinländerins Frage bzgl. brüllen, weinen, treten etc. und nicht auf das Thema Essen an sich. In unserer Familie wird das aufs Zimmer schicken zur allgemeinen Beruhigung der Gemüter praktiziert. Hat man sich beruhigt, kann man wieder am Familienleben teilnehmen. Auch ich verlasse hin und wieder den "Kriegsschauplatz" um mich zu beruhigen. Da mein Sohn und ich ähnlich aufbrausend veranlagt sind, geraten wir häufig aneinander, funktioniert das bei uns sehr gut. Und ja: Ich lasse mich nicht treten und mit Sachen bewerfen.

    VivaLaVida: Das ist bei uns seit jeher eine Regel. In der Küche herrscht keine Selbstbedieungen bzw. es wird vorher gefragt. Das funktioniert - bis jetzt - gut. Für 12 und 15jährige ist das sicher nicht mehr altersgerecht, für 7 und 8jährige aus meiner Sicht aber schon. Ich will nicht, dass sich die Kinder ans "Snacken" durch den Tag gewöhnen. Gegessen wird in erster Linie zu den Hauptmahlzeiten mit einem kleinen "Znüni" für die Schule und einem kleinen "Zvieri" nach der Schule.


    Und noch zum Schulessen: Selbstverständlich gibt es bei uns Extra-Essen/-Vereinbarungen für Kinder mit Allergien und Unverträglichkeiten, aber nicht für "Schnäderfrässigkeit", was ich durchaus verstehen kann. Wie sollen auch Mengen kalkuliert werden, wenn plötzlich 20% mit ihrem eigenen Essen antanzen? Ich weiss übrigens gar nicht, was es zu essen gibt, da ich gar nie im Hort bin, wo der Menuplan angeschlagen ist.

    Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Wir sprechen hier von zwei 6- und 10-jährigen Kindern, die an jedem Essen herummeckern, obwohl sich die Themeneröffnerin Mühe gibt, das zu kochen, was die Kinder auch wirklich mögen. Ich finde erstens, dass Kinder in diesem Alter verstehen können, dass man nicht nur seine Leibspeise essen kann, dass niemand Zeit und Lust hat, für jedes Familienmitglied ein eigenes Menü zu kochen und dass nicht nur die eigenen Bedürfnisse zählen, sondern auch die des Umfeldes. Ich hatte wie geschrieben vor einem Jahr eine ähnliche Situation mit meinem Sohn und habe zu den beschriebenen, sehr konsequenten Massnahmen gegriffen. Nach einer Woche war die Sache im wahrsten Sinn des Wortes gegessen und heute handhaben wir die Sache wieder pragmatischer. Ich habe auch nie geschrieben, dass ich irgend jemand gezwungen habe, irgend etwas zu essen. Auch habe ich keinem Vegi Fleisch vorgesetzt. Ich habe das gekocht, war er normalerweise mag und er konnte essen oder nicht. Gab es Spaghetti, Tomatensauche und Salat konnte er auch nur Salat und Tomatensauce essen. Das war mir völlig egal. Wie läuft es denn bei euch in der Schule? Hier gibt es am Mittagstisch das was es gibt - Essen selber mitnehmen bzw. Extrawürste sind nicht möglich. Meine Tochter mag oft das Fleisch nicht, Dann ist sie halt Reis, Gemüse und Salat - ohne Kommentare wie "wäh, gruusig". Weder sie noch sonst jemand hat damit ein Problem. Jedes halbwegs vernünftige Kind versteht doch, dass es nichts gibt, dass 30 bis 40 Personen gleichermassen schmeckt.


    Bedürfnisorientiert ist gut und recht - aber die Grenzen zwischen bedürfnisorientiert und sich auf der Nase herum tanzen lassen sind aus meiner Sicht fliessend.