Stillen und OP mit örtliche Betäubung (Adrenalin)

  • Hallo zusammen,


    im Juli soll an meinem Auge ein Papillom (ca. 7mm große Schleimwucherung am unteren Augenlid) entfernt werden. Ich war schon vor der Geburt dort und da hieß es, dass sie es während der Schwangerschaft auf jeden Fall nicht entfernen könnten und auch während der Stillzeit gar nicht. Nun wächst das Teil natürlich weiter und es muss einfach weg. Also war ich wieder in der Augenklinik und dort war das mit der OP und dem Stillen plötzlich kein Problem. Es war nun auch eine andere Oberärztin da.

    Ich habe beim Frauenarzt nachgefragt und der meinte, solange kein Adrenalin verwendet wird, ist es okay, Aber bei der Betäubung soll Adrenalin verwendet werden. Ich brauche aber wohl nur eine sehr niedrige Dosis und die Ärztin meinte, da Adrenalin ja auch vom Körper produziert wird, wäre so eine niedrige Dosis nicht schlimm. Was denkt ihr?


    Hat jemand Erfahrung mit Stillen nach einer OP mit örtlicher Betäubung? Sollte ich danach lieber nicht stillen und wenn ja, wie lang nicht?


    Vielen Dank im Voraus.

  • Ich denke da folgendermassen: Nach Vollnarkosen gilt, dass die Mutter wieder stillen darf, sobald sie sich dazu in der Lage fühlt. Örtliche Betäubungen sind schwächer, also wohl eher keine Einschränkungen.

    Und: Ich verstehe den Wirbel um das Adrenalin nicht. Ich musste in der Schwangerschaft ein Loch im Zahn flicken lassen und bekam eine örtliche Betäubung mit Adrenalin. War absolut kein Problem.