wie geht der nächste Schritt zum trocken werden?

  • kurz unsere Situation:


    Wir wollten eigentlich mal nach der Geburt Windelfrei machen, kamen aber nicht so gut klar.


    Dann hat sich mit Beikoststart mit 5 Monaten der Stuhl geändert, seitdem eindeutige Zeichen, wenn unser Sohn "groß" muss. Seitdem setzen wir ihn dann auf ein Töpfchen, das klappt meist gut bis auf Ausnahmen (z.B. bei Durchfall).


    Das klappt jetzt gut seit 10 Monaten, er ist jetzt 14 Monate.


    Jetzz frag ich mich, wann der nächste Schritt kommt. Neulich war es ein paar Mal so, dass die Windel trocken war obwohl sie schon echt lang dran war. Ich hab mal gehört, es gibt so Phasen, die man nutzen sollte, wo die Kinder quasi Interesse am Trocken werden haben.


    Kann mir da jemand was zu erzählen, wann und was der nächste Schritt ist?


    Ich stress mich nicht und wenn es zu früh ist, auch kein Problem, mich interessiert es nur.


    Ich würde ihn ja einfach ab und zu aufs Töpfchen setzen aber momentan findet er Wickeln total blöd und dann auch noch die vielen Klamottenschichten im Winter....

  • Man sagt es gibt mehrere Zeiträume, einer davon liegt um und bei 18 Monate. Dürfte aber wie immer sehr individuell sein. Ich denke ausschlaggebend ist, dass das Kind weiß wann es muss, dann kann man es mal mit der „untenrum nackig bis es klappt Methode“ versuchen. Man kann dann auch schnell sehen, wie weit das Kind ist, schaut es bereits nach unten bevor es losgeht, würde ich sagen es besteht eine Chance, pinkelt es einfach los ohne Reaktion würde ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

  • Wir haben ja auch "windelfrei freestyle" ;) gemacht (schon lange her), beim ersten Kind erst mit 4 Monaten angefangen (kannte das vorher nicht).


    Wenn wir Ressourcen hatten dann haben wir einfach auch experimentiert und geguckt, ob das Kind dem was abgewinnen kann. Z.B. so "Beinlinge" an und längeres Shirt, paar Töpfchen in der Wohnung verteilt und immer wieder mal angeboten oder mitgenommen, wenn ich selbst musste.


    Unterwegs war eigentlich immer eine Windel an, weil ich mich bei dem Gedanken an eingepieseltes Kind und Umziehaktion verspannt habe. Aber auch die Windel kann man ausziehen und Pieseln anbieten (z.B. wenn man selbst geht).


    Kind 1 hatte einen ganz anderen Weg als Kind 2, das ist sehr individuell, einfach schauen, was für Euch passt und fürs Kind. Ich habe für mich immer gedacht: jede nasse oder eingekackte Windel weniger ist prima aber eben so, dass wir uns nicht damit stressen.


    Im Ergebnis waren sie beide mit ca. 2 Jahren zuverlässig "sauber".

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

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  • Hier auch, individuell und ein bisschen bequemlichkeitsorientiert. z.B. finde ich den Sommer immer gut geeignet für Experimente, weil weniger Kleidung, viel "bewusstes" Pieseln im Planschbecken etc. - ob das nun grade auf eine Phase trifft oder nicht hab ich nie beobachtet, ich wusste das gar nicht bis heute. Die kleine Madame war vor ca 3-4 Monaten, also mit gut 2,5 tagsüber trocken, einfach weil sie total Spaß am Klogehen hatte. Dann kamen äußere Belastungen (Umzug, Stress) dazwischen, dann waren wir wieder bei Vollzeit-Windel, mit gelegentlichem "Mama, heute will ich keine Windel", wo es dann den ganzen Tag (daheim, nicht in der Kita) klappt.

    Was ich sagen will: Ich würde anbieten, begleiten, beobachten, aber halte nichts von festen Plänen. Sinnvoll finde ich im Alter Deines Kindes, dass es Signale oder Wörter für den Vorgang an sich findet, und bei euch teilhaben darf, so dass das Thema einfach ganz natürlich aufkommt. Und alles weitere würde ich einfach laufen lassen.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.