Kind in die Kita geben kurz bevor das Geschwisterchen kommt???

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  • Na, bei umwälzenden Veränderungen drei Wochen vor ET spürt ein gesundes 20 monatiges Kind sehr deutlich den Zusammenhang zur Geburt.


    Meine wollten da (gut, sie waren jeweils ein paar Monate älter) nur eines geboten haben: Dabeisein zu dürfen.


    Als die Dritte zur Welt kam, wars etwas stressiger, weil die Große mit 4,5 regelmässig in den Kiga wollte, und das einfach viel Struktur und "zur Zeit fertig sein" und das Auffangen blöder Erlebnisse erforderte. Was ja auch völlig normal ist.


    Aber ich hatte Glück, und die Dritte war ein Sonnenschein-Baby.


    Bei der Zweiten, die mich extrem forderte, wäre das niemals gegangen. Da hätte uns ein solcher Plan als komplette Familie völlig überfordert.


    Also wünsche ich dir ein Sonnenschein-Baby, damit dein Plan klappen kann! :)

  • 1.)Weil ich der meinung bin das soo kleine kinder ( und 20mon sind noch sehr klein kann man nicht anders bezeichnen) in einer krippe oder anderen aufbewahrung nichts haben wovon sie profitieren ausser sie kommen aus sehr schlechten verhaeltnissen.


    2.) wenn der kleine bauchzwerg da ist kann sich so ein kleiner auch abgeschoben fuehlen


    3) ich halte nix davon kinder zu bekommen um sie so frueh einee vereinheitlichungsinstitution zu geben damit ja alle schoen gleich werden und noch frueher schubladisiert werden koennen


    Und dann noch ein paar punkte die ich aber hier vom handy sxhlexht schreiben kann

  • Was bitte schoen ist unter aller sau?
    Wer glaubt denn noch die maer von individual in einer gruppe von 20?
    Wovon profitieren kinder in einer gruppe von gleichaltrigen? Das der staerkere gewinnt?


    Ich wurde gefragt warum ich meine kinder nicht fremdbetreuuen lasse
    ...
    Da darf ich wohl meine persoenliche meinung schreiben
    Das das jemandem nicht passt der sein kind schon frueh ausserhaeusig hat betreuen lassen ist mir klar aendert aber nix an meiner meinung.

  • Das ist meine meinung...warum soll ich es beschoenigen wenn ich es so sehe?


    Fuer mich persoenlich ist das mittlerweile leider nichts anderes mehr...


  • Das ist ja jetzt wohl echt nicht dein Ernst oder?


    1.)Ah ok. Mein Kind kommt also aus sehr schlechten verhältnissen. Gut zu wissen, dass die ja ach so vereinheitlichende Tagesmama das auffangen kann. #augen


    2.) Es kann aber durchaus auch ein gewisses Maß an Sicherheit bieten, da dort alles so bleibt wie es ist, wohingegen Zuhause die Welt durchaus Kopf stehen wird.


    3.) Ich frag mich grad was du für abstruse Vorstellungen du von einer guten Betreuungseinrichtung hast.


    Ich finde deine Posts in diesem Thread alles andere als hilfreich. Wenn du eine Diskussion über Pro und Contra frühe Fremdbetreuung willst - bemüh mal die Suchfunktion. Aber das, was du da grad schreibst, find ich echt unter aller Sau. Pauschalisieren kann ich auch wunderbar, was das dann noch mit den individuellen Bedürfnissen eines Kindes zu tun hat ist mir echt schleierhaft.

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

  • Ich wollte keine disskussion sondern habe nur die frage der te beantwortet warum ich meine kinder nicht on fremdbetreuung gebe..

  • Odette, ich mag dich - aber deine Aussagen in den Kinderbetreuungsthreads machen mir teilweise schon zu schaffen.


    Lass doch die anderen Menschen leben. Was sollen diese pauschalen Verurteilungen?


    Ich sag dir doch auch nicht, dass meine Kinder in ihren Betreuungseinrichtungen einen besseren Betreuungsschlüssel haben als deine Kinder bei dir. Und ich sag dir auch nicht, dass du mit Home Schooling deinen Kindern die Möglichkeit nimmst, sich irgendwann in der Gesellschaft zurecht zu finden. Oder ich hab´s dir bisher nicht gesagt. Das ist auch meine Meinung - aber ich kann die normalerweise für mich behalten. Weil du eben für euch entschieden hast, weil das für euch richtig ist.


    Mach du das so, wie du willst und wie es für euch passt. Und lass andere Menschen das so machen, wie sie es für richtig halten. Hör auf mit diesen beleidigenden, pauschalisierenden Aussagen. Das nervt wirklich.


    Es gibt gute und schlechte Kinderbetreuungseinrichtungen. Es gibt Kinder, die gehen gern hin, und Kinder, die zuhause bleiben wollen. Es gibt Familien, die die Wahlfreiheit haben, und andere, die sich den Umständen beugen müssen. Das ist so. Und mit Aussagen wie "Vereinheitlichungseinrichtungen" machst du es anderen Menschen echt nicht grad einfach.


    Wieso musst du immer so um dich treten, wenn es um dieses Thema geht? Ich versteh das nicht.

    You never forget a person who came to you with a torch in the dark.

  • Vorab, weil ich es inzwischen extrem anstrengend finde: Wir haben nach unserem Bauchgefühl entschieden und letzten Endes muss das auch die TE, denn DEN einen Weg, den gibt es einfach in solchen Fragen nicht.


    Bei uns war es so, dass der Große fast 3 war, als der Kleine kam. Den Kindergartenplatz hätten wir bereits vor der Geburt haben können, konnten uns das Eintrittsdatum frei wählen. Das schwerwiegendste Argument war am Ende, dass unser Großer voller Vorfreude auf seinen Bruder war. Er hat den Tag regelrecht herbei gesehnt, bis dieser nun endlich da ist. Ich konnte dann mit meiner Entbindungsklinik auch arrangieren, dass er dort im Familienzimmer mit übernachten konnte usw. Hätten wir ihn vorher eingewöhnt und er hätte in der Zeit nach der Geburt nicht dabei sein dürfen, das hätte ihm das Herz gebrochen. Er hätte sich in der Tat abgeschoben gefühlt.


    Also haben wir ihn erst 3 Monate nach der Geburt eingewöhnt.


    Natürlich war das für mich als Mama, die auch noch wochentags mit beiden alleine zuhause ist, stressig und ich müsste immer schauen, wie ich das mit beiden geregelt bekomme. Aber unsere beiden sind ein Herz und eine Seele, der Große kümmert sich fürsorglich im Rahmen dessen, was man in seinem Alter eben schon so kann (Schnulli geben, trösten, was erzählen, ihm Spielzeug zeige. Usw). Er hat sich vieles abgeschaut von mir und es ist ihm enorm wichtig, dass er viel Zeit mit seinem "Kleinen" verbringen kann. Er geht inzwischen halbe Tage in den Kindergarten, aber ich nehme ihn auch bewusst zum Mittagessen nach Hause, damit wir als Familie zusammen sind. Natürlich bedeutet auch das für mich Stress, weil zwischen Bringen und Abholen wenig Zeit liegt. Aber die beiden sind einfach so gerne zusammen, dass sich es wiederum gerne für sie mache. Für den Kleinen geht die Sonne auf, wenn der Große dann nach Hause kommt.


    Trotz allem ist der auch in seiner Kindergartengruppe gut angekommen, geht gerne hin, frühstückt mit denen zusammen usw. Aber wenn ich ihn dann hole, dann freut er sich auf Zuhause.


    Für uns passt das und wir haben richtig entschieden. Obwohl der Kleine einen schweren Start ins Leben hatte und dadurch nicht immer eitel Sonnenschein war. Aber letzten Endes muss das jeder für sich selbst entscheiden. Und natürlich, hätte ich den Großen früher in den Kindergarten getan, hätte ich mehr Zeit für Baby und mich alleine gehabt. Aber die nehme ich mir, wenn der Große im Bett ist oder wie legen uns alle gemeinsam auf die Couch oder oder oder. Da findet sich auch immer ein Weg.


    Und ja, ich halte 20 Monate auch noch für zeitig. Das kann man sicherlich nicht verallgemeinern, aber da sind wir dann auch wieder bei der Diskussion, wer wann wieder arbeiten muss oder will und und und. Für uns wäre das in dem zarten Alter noch keine Option gewesen, aber wir, mein Mann und ich, den ich mir im Übrigen nicht als Versorger gesucht habe, sondern als meinen Mann, sind anders groß geworden, finden gut, wie wir groß geworden sind und möchten das - soweit es sich finanziell realisieren läßt - auch so leben. Aber, wie gesagt, das muss nicht jeder so sehen.

    Sternenkind 11/2004 #kerze
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    Sternenkind 9/2015 #kerze

    • Offizieller Beitrag

    Noch für Ansadi: ich finde zwei Wochen in dem Alter "sportlich", zum Eingewöhnen.


    Wenn ich aber das Gefühl hätte, DIESEM Kind täten andere Kinder gut, der Vater nach der Geburt auch Zeit für eine weitere Eingewöhnung hätte (gar keine so schlechte Gelegenheit für ein Tochter-Papa-Projekt), dann würde ich es versuchen.


    Immer mit der Option im Hinterkopf, einige Wochen zu pausieren und dann wieder sanft anzufangen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ergänzung noch...


    Die Eingewöhnung hat dann mein Mann gemacht, damit ich das nicht mit dem Kleinen machen musste. Dauerte eine Woche. Aber er geht, wie gesagt, auch nur halbe Tage. Und was Krankheiten betrifft, das ist seitdem schon etwas problematischer. Wir haben schon mehr zuhause, als das vorher der Fall war. Aber als beispielsweise Scharlach kursierte und Brechdurchfall, da habe ich den Großen einfach zuhause gelassen und gewartet, bis die Welle abgeebbt war. Dazu hat auch unsere Kinderärztin dringend geraten, als ich dort mit dem Kleinen zur U war und gerade die Welle im Gange war.

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  • Na ja, mein Mann musste sich schon Urlaub nehmen. Aber unser Sohn war nach einer Woche voll drin, da konnte er die zweite Woche Urlaub wieder streichen.


    Wie gesagt, hat alles gut gepasst. Aber da muss man sich am eigenen Kind orientieren. Verallgemeinern finde ich da schwierig.

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    Einmal editiert, zuletzt von Maedchen ()

    • Offizieller Beitrag

    Aber eben, wann, wenn nicht in der Elternzeit sagen: na, jetzt ist er gerade nicht so im Strumpf, wir unterbrechen und starten neu... Da kann man wirklich extrem aufs Kind eingehen!


    Ich finde es wirklich einen guten Zeitpunkt. Und deutlich entspannter als mit dem ersten Arbeitstag (und Verfall vom Kündigungsschutz) im Nacken.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Also, beim Eingangsgespräch mit meiner Tochter in der Krippe wurde mir von der Leiterin aufgezählt, was in den nächsten drei Monaten für sie nicht gut wäre:
    1. Abstillen
    2. Schnuller abgewöhnen
    3. Beginn eines Hobbys am Nachmittag
    4. Geburt eines Geschwisters


    Ich kenne aber auch Fälle, wo es trotzdem geklappt hat (allerdings bei einem Dreijährigen Kind).


    Lg Alusra

  • Hm, ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber da wir ja hier eine ähnliche Situation haben und ich ja in unserem März-Thread schon oft davon berichtet habe, will ich hier auch nochmal schreiben.
    Also grundsätzlich kann ich Odette verstehen, allerdings fehlt mir der individuelle Aspekt. Alle Einrichtungen über einen Kamm zu scheren ist wohl grundlegend falsch und der Charakter des Kindes sehr entscheident bei einer solchen Entscheidung. Ich habe mir lange den Kopf zerbrochen ob es richtig ist unser Kind, bei der Eingewöhnung 17 Monate alt, in eine Einrichtung zu geben und nur aus folgenden Gründen haben wir uns dafür entschieden:
    -Die Krippe ist klein, es werden maximal 10 Kinder gleichzeitig betreut, wobei ich noch nie erlebt habe das die 10 Kinder mal alle gleichzeitig anwesend waren.
    -Unser Kind hat Spaß an Gruppenaktivitäten mit anderen Kindern und langweilt sich regelrecht zuhause, den trotz ausgeklügeltem pädagogischem Tagesplan (wir sind Erzieher und Ergotherapeutin) kann ich keine anderen Kinder ersetzen und die mag er nun mal gerne haben zum Spielen und Toben.
    -er ist kognitiv und sprachlich sehr weit entwickelt und geht auch schonmal als 2-Jähriger durch
    -er geht täglich höchstens vormittags 3 Stunden, meistens sind es eher 2 Stunden, da wir uns morgens gerne Zeit lassen 8)
    -die Krippe ist direkt hinter unserem Haus, also kein Anfahrtsstress und morgendliches Gehetze


    Was ich allerdings nicht wußte und weshalb wir uns auch im Nachhinein gegen eine so frühe Fremdbetreuung, gerade in der Schwangerschaft und der nahenden Geburt, entschieden hätten, sind die massiven Krankheitszeiten. Seit der Eingewöhnung ist der Krümel quasi dauerkrank und bringt natürlich auch so einiges mit-heißt ich bin von 38 SSW mindestens 25 Wochen krank gewesen und ehrlich, hätte ich das vorher gewußt, hätten wir die Geburt abgewartet und ihn im Sommer angemeldet. Das Argument, das du nicht wissen kannst, wie schnell die Eingewöhnung klappt, finde ich auch sehr entscheident-schließlich kannst du ja nicht mit Neugeborenem in der Krippe rumspringen und irgendwie hättest du ja vorher auch den Druck im Nacken es unbedingt in diesen 3 Wochen über die Bühne zu bringen. Das spüren die Kleinen ja auch und das macht es nicht einfacher.
    Also mein ganz persönlicher Rat, warte lieber bis zum Sommer und mach dann eine entspannte Eingewöhnung 8-)