Hashimoto Thyreoiditis Austauschthread

  • Heike, gibt es denn unter den Hilfsstoffen keine, auf die man reagieren kann? In geringer Menge, so wie z.B. bei Gluten? Ich habe keine Ahnung, was da eigentlich drin ist..

  • Also kann das tatsächlich sein, dass das Gefühl richtig war und die neue Packung Prothyrid seit Anfang Juni nicht richtig wirkte ? Bzw, hatte ich sogar bei einem Blister das Gefühl, dass der gar nicht wirkte. Hab das auf Einbildung geschoben.#schäm


    Seit heute kriege ich statt Prothyrid 100 + 10 einzelne Tabletten:

    Henning Thyroxin 100 und Thybon 20 (davon 1/2 am Tag).


    Da ich immer das Gefühl hatte, dass Henning am besten wirkte, hoffe ich mal auf die 20 % Placebo Effekt. ;)


    (Die Blutwerte waren da außer TSH noch nicht da, der eh immer zu niedrig ist, egal, ob und was ich nehme.)

  • Die haben was am Prothyrid geändert? #blink


    Ich muss erst mal Eisen und VitD auffülken, dann geht's wieder an die SD.


    Mich nervt die Dosierung vom Prothyrid. Ich nehm an 4 Tagen pro Woche ne Viertelte dazu.

  • Nein! Es war nur bei mir so dass es von der Firma nicht richtig wirkte bzw. die Dorfapotheke das auf Lager hatte, was schon mal seltsam ist, da es superselten verschrieben wird laut Arzt. Ablaufdatum war Anfang 2020.

  • Relevant sind vor allem Erdnuss- und Maisallergie, sowie Allergien gegen Farbstoffe, da muss man bei den Hilfsstoffen gut aufpassen.

    Weizen/Gluten findet sich meiner Erfahrung nach eigentlich nur bei den Biochemie-Tabletten/homöopathischen Tabletten.


    Die Hilfsstoffe können aber individuell die Resorption beeinflussen. Und das haut bei SD-Medikamenten eben aus verschiedenen Gründen voll rein.

  • Die Hilfsstoffe können aber individuell die Resorption beeinflussen. Und das haut bei SD-Medikamenten eben aus verschiedenen Gründen voll rein.

    Weißt Du ob es Studien o.ä. gibt ob sich das nach einer Weile legt? Fragt die dauermüde wegwarte#mond

  • Also doch nicht so ganz irrelevant? Ich finde einfach, dass das ein vermeidbares Risiko ist und bin nun doch froh, die Aristo zu nehmen..


    Danke für Deine Antwort! :)

  • Hallo


    ihr kennt euch doch aus oder? Ich war letzte Woche bei einer Carotis Messung, da meinte der Arzt das meine Schilddrüse viel zu klein ist. Letztes Jahr bin ich wegen Beschwerden schon zum Nuklearmediziner gegangen, der meinte ich bilde mir alles ein, bin gesund und hab halt nur eine Essstörung.


    https://ibb.co/5svfNk2


    Das sind die Ergebnisse von letztem Jahr. Nächste Woche habe ich einen Termin bei einem anderen Arzt, ich hoffe der nimmt mich ernst.


    Kennt sich jemand aus mit den Werten? Deutet das auf irgendwas hin?


    Lg Utopia

  • die Werte waren auffällig: fT3 ist zu hoch, fT4 vergleichsweise niedrig, TSH ist normal.

    Sind Antikörper bestimmt worden?

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Das weiß ich nicht. Da Herr Doktor ja der Meinung war das ich nur zu viel esse ??‍♀️ ich kann aber am Montag meine Werte von letztem Jahr holen, dann kann ich dir das genau sagen.

  • Lass es mich so ausdrücken: ich hätte Redebedarf. Könnte z.B. ein Hashimotoschub sein und der TSH reagiert träge. Dann wird die SD kleiner und du gerätst in UF. Für mich wäre es in jedem Fall beobachtungswürdig in dem Sinne, dass ich nicht ein Jahr lang warten wollen würde bis zur überprüfung.

    Ob das Gewichtsproblem damit zusammenhängt vermag ich nicht zu sagen.

    LG, Kalliope


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  • Naja, das mit dem Gewicht ist nebensächlich. Ich werde jetzt jedenfalls am Donnerstag zu einem

    (Hoffentlich) netteren Arzt gehen.


    Ich habe sehr viele Symptome die bei Hashimoto aufgelistet sind. Am schlimmsten ist der trockene Hals und das Globusgefühl den ganzen Tag. Das is teilweise länger weg, dann wochenlang wieder da. Genauso wie Körperschmerzen, Müdigkeit die schon fast an Koma erinnert und psychische Schwankungen. Brüchige Nägel etc.

  • Also doch nicht so ganz irrelevant? Ich finde einfach, dass das ein vermeidbares Risiko ist und bin nun doch froh, die Aristo zu nehmen..

    Das Post bezieht sich auf die Hilfsstoffe der L-Thyroxin-Präparate.

    „Beeinflusst die Resorption“ ist weder positiv noch negativ gemeint. Fakt ist, dass sich durch eine Änderung der Hilfsstoffe die Resorption erhöhen oder erniedrigen kann. Da das eh patientenindividuell ist, und die Dosierung sich eh nach den TSH-Spiegeln richtet, bevorzuge ich einen Hersteller, dessen Wirkstoffgehalte sich nicht nur im gesetzlichen Rahmen bewegen, sondern einen viel kleineren hausinternen Zielbereich einhalten und der von Charge zu Charge gleich bleibt. Wenn dann auch noch der Luxus dazu kommt, dass die Zwischengrößen angeboten werden, bin ich zufrieden.

  • Ich brauche mal Nachdenkhilfe. Vorweg: mir geht es im Moment gut, ich habe viel abgenommen (12 kg mindestens, habe mich erst auf die Waage getraut, als die Hosen wieder gepasst haben) und durch Sport viel an Muskelmasse zugelegt. Höchstens mein Puls ist etwas schnell, aber noch im Rahmen. Allerdings reagiert mein Puls sehr schnell auf meine Schilddrüse, bei UF habe ich ganz flott einen (teils zu) langsamen Puls.


    Meine Werte sind

    TSH: 0,33 (0,27 - 4,2)

    fT3: 2,95 (2 - 4,4) entprechen 39,5 %

    fT4: 1,51 (0,93 - 1,7) entprechen 75%



    Das sind seltsame Werte für mich, Normaler Weise geht es mir mit so "niedrigem" fT3 deutlich schlechter.

    Jetzt frage ich mich: ist es an der Stelle hier sinnvoll auf 112er runter zu gehen, damit ich nicht in eine ÜF rutsche? letztes mal bei zu hoher Dosis ist auch der fT4 immer höher geworden und der fT3 immer niedriger. TSH war da noch einen Tacken niedriger. Nach Senkung der Dosis war dann alles paletti (TSH bei 0,9. beide fTs im Bereich von 60 - 70% und es ging mir gut). Ich plane ja weiter abzunehmen und Sport zu machen. Ich habe wirklich sehr großen Respekt vor einer ÜF.


    Oder abwarten, weil es mir gut geht und in 3 oder 6 Monaten nochmal testen? Mein Arzt ist leider nicht mehr in der Gemeinschaftspraxis. Morgen versuche ich zu einer der anderen Ärzte dort zu kommen und schaue, was die mir empfehlen.


    Was würdet ihr tun?

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Unter den Umständen würde ich persönlich ganz sachte reduzieren.

    Es ist genug T4 da, so dass der Körper ausreichend T3 bilden kann. Du bist nahe am Grenzbereich und wirst vermutlich noch weiter abnehmen, damit Deinen Bedarf weiter reduzieren.

  • Ich war beim Internisten heut. Sie meint:


    - ich esse zuviel

    - meine Schilddrüsenwerte von letztem Jahr sind super

    - meine Schilddrüse war ja letztes Jahr bei knapp 12ml, heute bei 10ml. Alles supi!

    - sie tippt bei mir auf Insulinresistenz



    Blutabnahme nüchtern nächste Woche. Ich mag nicht mehr.


    Meine Werte vom Hausarzt vor drei Wochen:


    Tsh 2,04

    Ft3 3,81

    Ft4 1,26

    Einmal editiert, zuletzt von Lucille ()

  • Hast du die Grenzwerte? So kann man die Werte nicht beurteilen. Und wurden weitere Tests bei dir durchgeführt, die eine Insulinresistenz nahelegen?

    10 ml gilt gemeinhin als Untergrenze. D.h. du wirst dann, sollte es Hashimoto sein, bald handfeste Unterfunktionswerte bekommen.


    die.lumme ich neige gerade auch dazu. Dann würde ich die 112er nehmen.

    LG, Kalliope


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  • Nein, das nur der Popeltest vom Hausarzt. Am Freitag nächste Woche geh ich zum Blut abnehmen, sie nimmt alle drei Werte und SD-Antikörper.

    Aber ich fand es komisch das sie es gar nicht schlimm fand das meine SD kleiner geworden is. Naja, abwarten.


    Kalliope Danke das du mir hilfst :) ich fühle mich gerade echt nicht ernst genommen von den Ärzten.

  • Internist heißt nicht unbedingt, dass der super in Schilddrüsensachen ist.


    Beim letzten Termin im Januar hatte ich eine Vertretungsärztin, auch Internistin, die schlichtweg geleugnet hat, dass ich noch nicht richtig eingestellt sein könnte, dabei hat der behandelnde Arzt selbst beim jetzigen Termin noch wieder gesagt, dass das so lange dauern kann.


    Da war es dann psychisch und Vitaminmangel und Übergewicht und alles mögliche, nur nicht Schilddrüsenhormonmangel durch die OP-mäßig abwesende Schilddrüse, was es dann natürlich doch war wie üblich, im Arztbericht des behandelnden Arztes und den Blutwerten.

    Andere Medis und schwupps wurde es besser... da muss nur noch die Feinjustierung gemacht werden, aber im Großen und Ganzen geht es jetzt nach fast 1 Jahr endlich.


    Gibt es denn keinen Endokrinologen oder Radiologie mit Schilddrüsenambulanz bei euch? #hmpf