Hauswirtschafterinnen hier?

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  • Hallo,


    gibt es hier Hauswirtschafterinnen, also Damen (oder auch Herren), die das beruflich machen?

    Es gibt Anbieter (VHS und andere) die etwa einjährige Kurse mit anschließender Prüfung bei der IHK anbieten. Im Anschluss hat man dann eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ich überlege, ob so etwas für mich in Frage kommt.


    Wie sieht euer Berufsalltag so aus? Eintönig, abwechslungsreich, körperlich anstrengend und alles so was? Was genau macht ihr?

    Im Moment arbeite ich in einer Küche als Aushilfe. Die Arbeit an sich ist ok, nur das Umfeld ist etwas “unbefriedigend”, weil z.B. wenig Arbeitszeit. Ich mag nicht ewig Aushilfe sein. Chancen als ungelernte Kraft eher mau, ursprüngliche Ausbildung geht in keinster Weise mehr. Die Frage stellt sich also, was sonst? Nur in der Küche stehen (als Koch z.B. ) wäre eher nichts für mich.


    Den Berufsbeschreibungen nach klingt Hauswirtschafterin interessant. Vieles weiß ich schon, weil selber großer Haushalt. Es wäre also nicht allzu schwer, nochmal zu lernen. Es gibt scheinbar auch Möglichkeiten der Fort-/Weiterbildung in verschiedenen Bereichen, z.B. Pflegeheime oder extra Hygiene. Stellenausschreibungen gibt es auch immer mal wieder.

  • Ich arbeite in einem Altenheim in der Hauswirtschaft. Ich bin auf Stationund kümmer mich im Frühdienst ums Frühstück. Den Wagen dazu hol ich aus der Großküche. Ich bereite es zu und die Schwestern verteilen es. Danach räum ich das Geschirr zusammen und bring es wieder in die Küche. Dann geh ich durch alle Zimmer, verteil Getränke und frische Gläser, beziehe einige Betten, abziehen und generell Betten machen, machen die Schwestern. Dann kommt das Mittagessen. Hier auch verteilen und wegräumen.

    Im Spätdienst kümmer ich mich nur ums Abendessen.


    Wir haben auch Azubis. Die gehen durch alle Bereiche, also auch Küche, Wäscherei und Büro.

    Das mach ich nicht.

    Ich hab auch nur ne 1/4 Stelle

  • Ich habe eine gute Bekannte, die ist Hauswirtschafterin. Sie arbeitet immer so 2-3 Monate in einer Familie oder bei älteren Menschen.

    Abwechslungsreich ist es wohl schon, kommt auch immer sehr auf die Familie darauf an (sie war auch schon bei Familien mit schwierigem Umfeld) teilweise auch vormittags bei jemandem und nachmittags bei jemand anders. Sie mag ihren Job sehr, das was sie am meisten stört, ist der Haushalt den sie dann noch zuhause machen muss. Allerdings sind ihre Kinder schon größer, als die Kinder klein waren, hat sie nicht gearbeitet.

  • Hallo wurschtel,


    ich arbeite auch als Hauswirtschafterin.

    Eigentlich habe ich Hotelfachfrau gelernt,wollte aber uunbedingt aus der Gastro raus !

    Die erste Station war eine Kantine, das war Arbeitszeitenmäßig total gut, aber ansonsten ganz klar nicht meine Zukunft!

    Dann wollte ich eine neue Ausbildung als Erzieherin, weil ich in den sozialen Bereich wollte.

    Leider waren dafür alle Plätze vergriffen.

    Auf der Seite vom Arbeitsamt war dann meine Stelle ausgeschrieben.

    Hauswirtschafterin hauptsächlich kochen/ kleine Reinigungsarbeiten in einer Einrichtung für Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.



    Ich arbeite mittlerweile als "Leitung " in Teilzeit. Wir sind zu zweit für zwei Wohngruppen , Klassenräume und eine Büro Etage zuständig,außerdem kommt am Abend noch eine Reinigungskraft um unsere Arbeit zu ergänzen.

    Unsere Aufgaben als Hauswirschaft/ leitung, bestehen hauptsächlich darin :


    - Erstellen von Speiseplänen, Bestellung von Lebensmitteln, kochen ( manchmal mit Jugendlichen, meistens aber allein)

    - Pausenkorb für die Schule richten.

    -Für eine gewisse Sauberkeit/ Hygiene in Küche ,Bad/ WC, Gemeinschaftsräumen und den Teeküchen der Mitarbeiter sorgen

    und auch mal einen Blick in die Jungszimmer werfen ;)

    - gerne auch mal Jungs anleiten zum putzen, kochen oder Zimmer aufräumen, aber das ist kein muss .

    -Kontrolle sämtlicher Lebensmittel im Haus.

    - Bestellung /Überwachung sämtlicher Reinigungs und Hygieneartikel im Haus.

    -Wäsche der Hauswirtschaft und Reinigungskraft.

    - im Moment versuche ich außerdem ein System aufzubauen, welches uns die Arbeit erleichtert, indem

    wir unsere Arbeit mit der der Reinigungskraft und bestimmten Abläufen koordinieren.


    Das einzige was wirklich hart ist, du kommst von Arbeit und darfst den gleichen "Mist" zuhause nochmal machen :/

    Und es ist auf seine Art Körperlich und Geistig anstrengend, aber immer noch gut machbar.


    Es liegt halt auch daran, dass wir stetigen Wechsel haben, da bekommt man vieles mit-


    Es macht mir unglaublichen Spass dort zu arbeiten !!

    Ich habe einen tollen sozialen Arbeitgeber , gute Arbeitszeiten,Abwechslung im Job, Erfolgserlebnisse, kann jungen Menschen helfen...

    Es ist wie eine zusätzliche Familie und ich hoffe noch eine ganze Weile dort arbeiten zu dürfen !



    Ich hoffe , dass war jetzt nicht ZU ausführlich und ich konnte die einen Einblick geben.


    Liebe Grüße mel

    Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende !

  • Vielen Dank für eure Einblicke. Das ist ja so ziemlich das, was ich mir vorgestellt hatte. Also im Prinzip das Gleiche wie daheim nur professioneller.


    Habt ihr bzw. eure Bekannten eine Ausbildung dafür gemacht? Das meiste kennt man ja eh aus seinem Haushalt. ich z. b. führe seit etlichen Jahren einen mehr-Personen-Haushalt. Das kann man nicht einfach so dahinschludern lassen. Aber würde das auch als Vorbildung für einen Job reichen? In Arbeitsstätten spezifische Sachen muss man sich ja eh immer einarbeiten.


    Ein Hinderungsgrund sind allerdings die Arbeitszeiten. Alle Stellenanzeigen, die mir auffallen, haben so blöde (Schicht-)Zeiten, dass ich dies mit den Kids nicht bewältigen kann. Das geht in frühestens 5 Jahren, wenn der Kleine auf die weiterführende Schule kommt. #yoga

    Im Moment sind das alles auch nur so Überlegungen, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich mal Zeit habe. Also nichts Dringendes.

  • Unser Hauseitschaftskraft arbeitet von 8-12 von Montag bis Freitag.Ich arbeite in einem Wohnheim für Behinderte.Sie arbeitet hauptsächlich im Bereich in dem Kinder leben,macht die Wäsche (wird extern gewaschen sie räumt nur ein),macht die Betten,gießt Blumen,bereitet Feste vor usw.Zudem Bestellungen von Getränken und Haushaltskram wie Spülmittel.Und noch tausend Sachen mehr alles bekommen wir nicht mit.Fakt ist sie fehlt wenn sie Urlaub hat:)

  • Hallo nochmal,


    wie gesagt, ich habe Hotelfachfrau gelernt. Jede Hauswirtschafterin wird dir sagen, dass ich somit KEINE

    Hauswirtschaftskraft bin ;) Bin auch nicht, ich glaube aber ich mache meine Arbeit trotzdem gut !

    So wie es sich anhört findet das mein Chef auch, sonst hätte er mir nicht so schnell so viel Vertrauen geschenkt.


    Ich arbeite auch Mo-Fr von 8.30- 14.30 Uhr das geht auch Alleinerziehend mit Kind.


    LG mel

    Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende !