kurzzeitige Kortisontherapie bei fast 2 jähriger wegen Bronchitis

  • ist das üblich, liebe Raben?


    Vor vier Wochen war ich mit der Kleinen für ein paar Tage in der Klinik. Schwere Bronchitis, die Sauerstoffsättigung war sehr schlecht, dazu nicht genug Flüssigkeit, weil sie nicht mehr gestillt hat, dafür aber viel gespuckt.
    Mit Flüssigkeit, Salbutamol (mit dem Vortex) und zwei Tagen Kortison iv ging es ihr schnell besser.


    Zehn Tage später der nächste Infekt, erst normal, dann wieder schweres Atmen. Nach Absprache mit der Kinderärztin wieder Salbutamol mit dem Vortex. Der Infekt wurde generell besser, bis Ende letzter Woche der Rotz wieder dicker wurde und die Atmung schwerer. Heute habe ich sie abhören lassen, ordentliche Bronchitis.


    Die Ärztin empfiehlt eine Kortisontherapie (Fluticason, niedrig dosiert) bis mindestens nach Ostern, damit sich die Schleimhäute erholen und abheilen können und sich nicht jeder Infekt direkt wieder auf die Bronchien schlägt.


    Leuchtet mir soweit ein, aber ich würde trotzdem gerne wissen, ob ihr diesen Therapieweg kennt?


    Salzgrottte und Inhalieren mit NaCl hält sie momentan für nebensächlich.


    Vielen Dank für euren Input #blume

  • War bei uns ähnlich, nur dass wir früher angefangen haben und erst jetzt das Cortuson ausschleichen lassen. E. wird im Juni 7. sie hatte leider ein Infektionsasthma entwickelt , welches erst jetzt besser wird.

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

  • Seit sie 6 Monate alt war. #crying

    Mit 4 Monaten waren wir das erste mal wegen einer obstruierenden Bronchitis, die sich zur Lungenentzündung Auswuchs in der Klinik. Ich habe sehr mit der Cortisongabe gehadert, war aber das einzige was sie rel. StAbil hielt. Jetzt hat es sich fast komplett ausgewachsen, wur waren erst letzte Woche zur Spirometrie und mittlerweile ist die Lungenfunktuon GsD normal. Cortison, viel frische Luft und viel Sport scheinen es in Kombination gebracht zu haben.

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  • Ist bei Asthma Standardtherapie. Wenn die Bronchienerweiterung nicht mehr ausreicht, kommt kurzzeitig Cortison dazu damit die Entzündung abklingt.

    Schwere Bronchitis (ich tippe mal, spastische wenn die Sauerstoffsättigung so schlecht war?) ist (mal laienmässig ausgedrückt) die "nicht-chronische Version" davon, von daher ist die Therapie ähnlich.


    Ja, passt so und ist sinnvoll und wichtig.


    Was dabei wichtig ist: immer nach dem inhalieren was trinken lassen (Mund ausspülen wird vermutlich noch nicht gehen), wenn Pulverreste im Rachen zurückbleiben kanns zu nem Mundsoor kommen. Nicht schlimm, aber unangenehm und muss ja nicht sein wenn mans so leicht vermeiden kann.

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.



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  • mein jüngerer Sohn hatte auch Infektasthma, das sich zum Glück verwachsen hat.

    mit Cortison mussten wir nur bei akuter Bronchitis behandeln, er hat aber mehrere Jahre eine Dauermedikation mit täglichem Inhalieren und Tabletten bekommen.

    NaCl und Salbutamol hatten wir auch immer da, später auch das Cortison (Pulmicort). man gewöhnt sich dran, am Anfang fand ich immer Salbutamol bedenklich, später war ich einfach nur froh, dass das Cortison so schnell geholfen hat und er nicht die ganze Nacht durchhusten musste. ich konnte schon an der Atmung hören, was er braucht.

    jeder Husten wurde zur Bronchitis, ganz schlimm waren Herbst und Frühjahr beim Wetterumschwung von kalt auf warm.


    er ist jetzt 7,5, letztes Jahr hatte er keine schwere Bronchitis mehr, die Cortison erfordert hätte, wir sind gut mit Salbutamol ausgekommen, und dieses Jahr nicht mal das.


    ich drücke die Daumen, gute Besserung!

  • ja, das ist üblich so. Wir hatten es am Anfang versucht, nur zu Beginn der Infektion inhalative Cortikoide zu geben, sind aber dann zur niedrigdosierten Dauertherapie übergegangen. Die Dauertherapie hat bei uns die Erhöhung zu Infektionszeiten überflüssig gemacht.

    Im Alter von 3 Jahren haben wir dann Auslassversuche gemacht zur Sommerzeit, haben zum Herbst aber dann immer wieder Bedarf an Dauermedikation gehabt. Erst im Alter von 5 Jahren haben wir dann zum Herbst keine Medikation mehr benötigt (seit dem letzten 3/4 Jahr nichts mehr).

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Ja, kenne ich auch so. Teilweise hatten wir auch systemisches Cortison als Notfallmedikament. T hat im Alter zwischen einem und drei Jahren fast jeden Atemwegsinfekt in eine schwere, obstruktive Bronchitis umgesetzt. Dann war der Spuk vorbei.

  • oh, das ist schlimm bei so ganz ganz Kleinen, Kiwi , umso besser, dass es jetzt besser ist und es freut mich wirklich, dass es bei den anderen Kindern hier auch irgendwann besser wurde #sonne


    Ok, morgen geht es los mit der Kortisongabe, kein Zweifel. Bisher muss sie zum Glück gar nicht husten, ich hoffe das kommt nicht noch irgendwann dazu.


    Mundausspülen ist ein guter Hinweis, danke Preschoolmum .


    Und dann hoffe ich einfach, dass wir die Sache mit einmaliger Therapie überstehen , auch wenn sich die Erfahrungen hier nicht so lesen #crying