Papa als Familienmanager

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  • Bei uns wird es bald einen Rollentausch geben und ich wuerde mich sehr ueber ein paar Erfahrungsberichte und ein bisschen Mut machen freuen....


    Nach viereinhalb Jahren mit den Kind(ern) Zuhause werde ich studieren und arbeiten und mein Mann Zuhause sein. Er freut sich total drauf, ich bin ueberzeugt, dass er es sehr gut machen wird, trotzdem habe ich natuerlich etwas Bammel. Vorm Job, soviel 'weg' zu sein, nicht mehr den ganzen Tag mit meinen Kindern sein zu koennen (auf der anderen Seite habe ich mich ja dazu entschieden und freue mich auch sehr darauf beruflich wieder anzufangen). Aber ich denke, gerade meinen kleinen Sohn werde ich bestimmt sehr vermissen. Hach, es ist so eine Mischung aus Melancholie, Angst, Unsicherheit und Freude...


    Also wer lebt denn dieses Familienmodell und wie geht es euch damit? Habt ihr Tipps und Tricks wie es gerade anfangs leichter ist fuer alle sich an die neue Situation zu gewoehnen? Kann ich etwas tun um es viell. meinem Mann auch zu erleichtern?...


    Vielen, lieben Dank
    Gruesse von der Lilie

    :rose: Mit 3 Frühlingskindern (2008 & 2011 & 2015) #sonne

  • Bei uns ist es immer wieder abwechselnd, wer grade diese Rolle übernimmt.
    Bei uns ist es dann immer wichtig, dass wir nicht ungefragt reinreden. Es ist nicht immer einfach den Mund zu halten, aber erfahrungsgemäss sind ungebetene gute Ratschläge eher kontraproduktiv.

  • Danke fuer deine Antwort, Lucusta!


    Das ist wahrscheinlich gut, wenn es abwechselnd klappt, da wuerden wir in den naechsten Jahren auch gerne hin.


    Ich glaube mit dem 'nicht reinreden' hast du mich an etwas wichtiges erinnert, darauf muss ich wirklich achten! Und vorallem vertrauen, dass auch wenn er es anders macht das ja nicht unbedingt schlechter ist...
    Na ja, viel zu lernen...


    Lieben Gruss,


    Lilie

    :rose: Mit 3 Frühlingskindern (2008 & 2011 & 2015) #sonne

  • wir teilen ungefähr halbe-halbe zur zeit.


    wichtig für uns ist: nicht gegenseitig rumnörgeln, warum dies oder das nicht gemacht wurde, vertrauen haben dass der andere es vielleicht anders, aber nicht schlechter macht, google-kalender...


    schwierig ist: umschalten zwischen job und kinderalltag, außerdem der dialog mit der außenwelt (wenn ich im job halbwegs entgeistert gefragt werde, wo denn meine kinder sind...) oder wenn eine bekannte nicht kapiert, dass bei uns der papa auch verantwortung hat und verabredungen organisieren kann...

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Wir haben hier kompletten Rollentausch. Ich war nach der Geburt 6 Monate daheim, arbeite seitdem wieder Vollzeit. Mein Mann ist nach der Elternzeit nicht mehr in den Job zurückgegangen.


    Wichtig finde ich, dass auch mein Mann Kontakte pflegt, die nicht ausschließlich über Kinder laufen. Er geht zwar zur Krabbelgruppe und ist dort auch zufrieden als einziger Mann - weil die Mädels ihn immer loben, wenn er das Geschirr abtrocknet ;-) Aber seit er mit Fußball angefangen hat und danach auch mal mit den Kameraden in die Kneipe geht, wirkt er noch zufriedener mit seiner "Freizeit". Außerdem werkelt mein Mann fast jeden Abend auf unserer Baustelle, wo er seine Erfolgserlebnisse hat. Manchmal merkt er schon an, dass er uns ja viel Geld spart, weil wir keine Handwerker brauchen. Ich interpretiere das so, dass er eigentlich schon gerne auch finanzielle Anerkennung möchte. Aber leider rentiert sich ein Job für ihn im Moment nicht, weil wir dann wohl umziehen müssten.


    Uns gelingt es - finde ich - beiden sehr gut, den anderen nicht zu kritisieren. Meine in der Nähe wohnende Mutter schafft es leider nicht. Nachfragen ihrerseits, ob der Kleine heute denn kein warmes Mittagessen bekommen hat, usw. nerven meinen Mann und mich sehr. Meine Mutter unterstellt meinem Mann quasi, dass er den Haushalt nicht so gut hinbekommt, stimmt aber nicht. Ich bin überzeugt, wenn ich daheim wäre, würde auch nicht mehr "laufen".

  • das find ich echt mit das schlimmste, diese unterstellungen. ist auch kaum auszurotten - meine oma hat bei unserem ersten kind immer wieder gefragt, ob mein mann denn auch z.b. wickelt. und das hat mein vater schon gemacht... warmes mittagessen gibt es oft auch nicht, wenn ich zuhause bin ;-)

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Bei meinen Eltern zuhause war das ganz normal, d.h. mein Vater war zuhause und für uns Kinder da,
    hat mittags gekocht, bei den Hausaufgaben geholfen, KiA-Termine erledigt, Haushalt etc gemacht.
    Meine Mutter hat ganztags im Büro gearbeitet, oft auf Geschäftsreisen und eher 60 als 40 Wochenstunden.


    Ich finde es "normal" eher komisch.


    Bei meiner Mutter wären mein Bruder und ich sicher verhungert, weil sie nur Grießbrei kochen kann... #lol

    Ach ja, bei uns ist es so, daß mein Mann Vollzeit arbeitet (klassisch Mo-Fr 9-17h) und ich 32 Wochenstunden im 3-Schicht-Betrieb.
    Wir teilen uns den Haushalt und Kinder ziemlich gleichwertig. Zumindest sind wir beide so zufrieden.



    "Die Menschen werden alt, aber selten reif." Alphonse Daudet

    Einmal editiert, zuletzt von Marta ()

  • Das ist ein guter Tip mit dem Freizeitausgleich fuer den Mann...(da muessen wir mal drueber sprechen, was das sein koennte). Ist ja echt unfair, wenn die Maenner da keine Unterstuetzung von der Ursprungsfamilie bekommen...das braucht man nach einem stressigen Tag mit den Kindern echt nicht noch!
    Hmm...ich bin sehr gespannt, wie die Eltern meines Mannes reagieren werden, sie sind noch nicht eingeweiht...


    Meine Sorge wie es fuer meinen Kleinen wird ist auch noch ein Problem mit dem ich gerade kaempfe...er ist gerade mal wieder super anhaenglich, will viel stillen etc. Ich fuehle mich so 'gemein' einfach wegzugehen. Na ja, klar rational weiss ich, er ist ja bei der besten Betreuungsperson etc. und alles wird gut, aber trotzdem nagt da so ein Gefuehl von 'schlechte Mutter'...phew. Da muss ich echt noch an mir arbeiten. Wie ist das fuer euch?


    Liebe Gruesse,


    Lilie

    :rose: Mit 3 Frühlingskindern (2008 & 2011 & 2015) #sonne

  • Bevor ich wieder in die Arbeit gegangen bin, hab ich mir auch Sorgen gemacht. Abgepumpte Milch zu verfüttern, klappte eher schlecht. Wir hatten für den Notfall Milupa und Co. gekauft oder mein Mann hätte mir unseren Sohn in der Mittagspause zum Stillen gebracht. Ansonsten war unser Sohn damals extrem pflegeleicht.


    Die erste Arbeitswoche ging dann gleich rasant los, vor lauter Arbeit hab ich kaum an zu Hause gedaacht. Als ich dann abends heimgekommen bin und alles war wie vorher, hatte ich keine Bedenken mehr. Unser Sohn tut heute noch so, als wär ich nur 5 Minuten weg gewesen, wenn ich abends heimkomme.

  • Wir leben das klassische Modell andersrum, also ich arbeite Vollzeit, mein Mann Teilzeit.


    Wir haben das Ganze allerdings erst so begonnen, als unser Sohn 4 Jahre alt war, also kann ich zu Kleinkindproblemen nichts sagen.


    Natürlich musste mein Mann sich ein bisschen reinfinden, die Organisation üben und so. Aber im Großen und Ganzen hat der Wechsel reibungslos geklappt. Um meinen Mann mache ich mir also momentan keine Sorgen ;)


    Aber ich merke, dass ich momentan nicht in der richtigen Balance bin.
    Einerseits fehlt mir die Zeit, die ich exklusiv für mich habe. Ohne Kind und ohne Mann, nur ich. Ich komme von der Arbeit, dann möchte mich natürlich mein Sohn haben (verstehe ich auch), abends ist auch wenig Zeit, weil der Junior relativ spät ins Bett geht. Ich bin gerade am Testen, ob es möglich ist, die Arbeitszeit so aufzuteilen, dass ich Freitag nachmittags frei habe.


    Die andere Sache ist, dass ich so wenig Sachen von meinem Sohn mitkriege. Ich kenne die jüngeren Kindergartenkinder nicht mehr, ich bekomme sehr vieles nur aus zweiter Hand - oder gar nicht - mit. Das bedeutet, ich muss da sehr viel mehr loslassen.


    Die dritte Sache ist, dass ich mich relativ "alleine" mit meiner Situation finde. Ich kenne natürlich viele Mütter, auch viele berufstätige Mütter, habe aber nur eine einzige Freundin (immerhin!), die auch dieses Modell haben. Das bedeutet, dass ich relativ wenig Austausch habe. Ich kann mich wenig mit anderen Müttern treffen, weil ich zu den typischen Zeiten arbeite ... Ich bin in der selben Situation, in der normalerweise die Männer sind, ich möchte mich aber über mein Leben nicht nur mit Männern austauschen, sondern auch mit Frauen. Das ist etwas schwierig zu beschreiben, ich weiß nicht, ob ich das richtig rüber bringe ...


    Alles in allem bin ich aber schon zufrieden mit meiner Situation und es klappt gut, auch wenn sich das oben vielleicht aufs erste Lesen nicht ganz so anhört :)

  • Mein Mann war mal ein Hausmann.


    Nach der Geburt der Großen bin ich ein Jahr daheim geblieben und dann blieb mein Mann das 2. Jahr mit ihr daheim.
    Ich habe Vollzeit gearbeitet, er im home-office ca. 4h/Tag. Einen Tag pro Woche ging er ins Büro und das Kind zur Oma.
    Er fand diese Zeit traumhaft und war sehr enttäuscht, als ihm sein AG bei unserer 2. Tochter dieses Modell abgeschlagen hat.
    Haushaltstechnisch ist er auf Zack, da macht er vieles gründlicher und effizienter wie ich #schäm
    Kochen ist nicht so seine Stärke, da hat er sich immer bei der Oma eingeladen...
    Eingewöhnt hat er die Große dann im KiGa, auch das lief wunderbar :)


    Ansonsten ist es sehr wichtig, sich rauszuhalten und keine Vorschriften zu machen, wie er dieses oder jenes zu tun hat. Lass ihn "seinen" Weg finden, das hast Du ja auch geschafft. Freizeit ist immens wichtig, aber für beide Seiten. Also auch du als Vollzeit"arbeiter" brauchst mal einen Abend für Dich. Ich finde diese Erwartung: "Du warst den ganzen Tag weg und hattest deinen Spaß und jetzt nimmst Du bitte die Kinder, damit ich auch mal frei habe!" ganz schlecht. Arbeit macht man zwar irgendwie "für sich", aber trotzdem ist Kinderbetreuung kein Ausgleich dazu. Verstehst Du, was ich meine?


    Du bist keine schlechte Mutter, wenn du arbeitest/studierst. Wichtig ist, daß Du zufrieden bist. :)
    Was bringt deinen Kindern eine Mutter, die zwar körperlich anwesend, aber unglücklich ist?
    Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen noch nie gehabt. (Aber hier im 'ehemaligen' Osten wird von Müttern auch nicht erwartet, daß sie ewig beim Kind bleiben.)

    #super No one is you and thats your power #super

    Einmal editiert, zuletzt von campari ()

  • Hallo Lillie,


    Mein Mann und ich leben auch das umgekehrte "klassische" Modell: Ich gehe 100% arbeiten und er bleibt bei den Kindern und arbeitet nur etwas Teilzeit. Wie auch immer, ich erlebe mich nicht als klassische Ernährerin, dazu gebe ich mich trotz all der Belastung zu viel in die Familie ein. Ich möchte die Kinder aufwachsen sehen und auch für sie da sein, das Resultat ist, dass ich für mich selber fast keine Freizeit mehr habe...


    Wichtige Punkte sind:


    - Rede Deinem Mann nicht drein, er muss seine Aufgaben (Haushalt und Kinder) selbst lösen
    - Vertraue ihm
    - Versuch Dir immer auch mal Auszeiten "nur für Dich" zu nehmen
    - Woher nimmt sich Dein Mann in Zukunft die Anerkennung? Meinem Mann würde "nur" Kinder und Hausarbeit nicht ausreichen, daher hat er sein Hobby zum Nebenjob gemacht. Darüber kann er sich definieren.


    Liebe Grüsse,
    miralola

  • Danke fuer eure Antworten, sie machen mir Mut!


    campari: Ja, ich verstehe was du meinst. Mein Mann weiss ja auch wie es ist den ganzen Tag gearbeitet zu haben und wird hoffentlich nicht von mir erwarten dass ich gleich nach dem nach Hause kommen ausschliesslich fuer die Kindern verantwortlich bin. Ich glaube, es wird mir schwerfallen Zeitraeume fuer mich zu schaffen als Ausgleich, aber es ist gut darin erinnert zu werden, wie wichtig es ist.
    Ja, ich freue mich schon auch aufs arbeiten und habe gemerkt, dass ich das auch brauche und es mich hoffentlich auch etwas erfuellt. Mal sehen.


    Ja, Miralola, ich moechte mich auch gerne ganz einbringen in die Familie, habe angst etwas von meinen Kindern zu verpassen. Ich weiss nicht, wie mir das gelingen koennte (wahrscheinlich einfach weil ich eben gewohnt bin sie immer um mich zu haben). Wie machst du das?
    Fuer mich selbst habe ich jetzt auch wenig Freizeit, das ist schon ok so, bis sie etwas aelter sind.


    Ziesel: Ja, darueber habe ich noch gar nicht nachgedacht, dass ich dann wahrscheinlich nicht mehr so einfach andere Muetter kennenlerne. Zumal wir auch umziehen und dort eh noch niemanden kennen. Bis jetzt habe ja quasi immer ich die 'Familienfreunde' ausgesucht. Das wird mir bestimmt fehlen. An den Wochenenden gibt es dann nur die 'Dads Groups' (also Spielgruppen fuer Vaeter)...na toll! :| Also ich schreibe mir auf, rauszufinden, ob es nicht auch am Wochenende nette Gruppen fuer Kinder gibt, so lerne ich ja viell. dann auch mal andere Familien kennen...
    Ja, und eben das ich nicht mehr soviel mitbekommen werde von den Kindern, das macht mir auch Bauchschmerzen...ich glaube so laengerfristig wuerde mich das schon ungluecklich machen. Ich hoffe, wir werden in ein paar Jahren beide Teilzeit arbeiten koennen...


    Nessaja: Das mein Sohn meint ich waere nur 5min weggewesen wuensche ich mir auch! Mal sehen, wie es wird. Ich denke, er wird mich schon vermissen.


    Liebe Gruesse,


    Lilie

    :rose: Mit 3 Frühlingskindern (2008 & 2011 & 2015) #sonne

  • Mein Mann weiss ja auch wie es ist den ganzen Tag gearbeitet zu haben und wird hoffentlich nicht von mir erwarten dass ich gleich nach dem nach Hause kommen ausschliesslich fuer die Kindern verantwortlich bin. Ich glaube, es wird mir schwerfallen Zeitraeume fuer mich zu schaffen als Ausgleich, aber es ist gut darin erinnert zu werden, wie wichtig es ist.

    Ich habe das als Kind bei meinen Eltern auch als problematisch erlebt. Ich würde es daher ansprechen und eine konkrete Vereinbarung treffen. Z.B.: Wenn du nach Hause kommst, bekommst du noch 20 Minuten Ruhe alleine in einem Zimmer. Evtl. kann dein Mann es sogar gelegentlich einrichten, dann mit den Kindern noch wegzusein. Und danach bekommt dein Mann etwas Zeit für sich.
    Wir fanden das als Kinder teilweise schwer auszuhalten (da war Papa/Mama endlich wieder daaaaaa, warum ist er dann so ungeduldig, wenn wir ihn gleich belagern, MENNO), es wurde aber auch nicht als feste Regel kommuniziert. #weissnicht


    Das Leben der Kinder mitbekommen:
    Meine beste Freundin und ich telefonieren fast jeden Abend miteinander und erzählen uns relativ detailliert, was den Tag über passiert ist. Das dauert so ca. eine Dreiviertelstunde, mit allem Drum und Dran. Vielleicht wäre das etwas für euch? Dass ihr euch einfach Abends gegenseitig von eurem Tag erzählt? Dann würdest du zumindest über Berichte auch von deinen Kindern mitbekommen.


    Bei uns haben unsere Eltern das Ins-Bett-bringen relativ gleichmäßig aufgeteilt (in einer Alleinverdiener-Hausfrau-Konstellation) – das ist auch noch mal eine gute Gelegenheit, um sich ein bisschen vom Tag des Kindes erzählen zu lassen, sobald es alt genug ist.

  • Ich habe das als Kind bei meinen Eltern auch als problematisch erlebt. Ich würde es daher ansprechen und eine konkrete Vereinbarung treffen. Z.B.: Wenn du nach Hause kommst, bekommst du noch 20 Minuten Ruhe alleine in einem Zimmer. Evtl. kann dein Mann es sogar gelegentlich einrichten, dann mit den Kindern noch wegzusein. Und danach bekommt dein Mann etwas Zeit für sich.
    Wir fanden das als Kinder teilweise schwer auszuhalten (da war Papa/Mama endlich wieder daaaaaa, warum ist er dann so ungeduldig, wenn wir ihn gleich belagern, MENNO), es wurde aber auch nicht als feste Regel kommuniziert. #weissnicht



    Das kommt mir bekannt vor. :S
    Wenn ich nach der Arbeit heimkomme, brauche ich auch erstmal Zeit zum Abschalten. Meist kommt noch Hunger dazu und da bin ich sowieso unausstehlich. Wenn dann sofort 2 Kinder an mir hängen, werde ich wirklich zickig #motz #schäm
    Meinem Mann geht das aber nicht so. Der kommt heim und setzt sich zu uns und lässt sich sofort belagern und findet das auch noch wunderbar 8I  
    Ist also auch Typsache.

    #super No one is you and thats your power #super

    Einmal editiert, zuletzt von campari ()

  • Hi,


    Ich arbeite 80-90% im Büro, 10-20% erledige ich abends, wenn die Kids zuhause sind. Wenn ich zuhause ankomme/da bin, dann bin ich wann immer es geht sofort für meine Kinder verfügbar, ich brauche also keine 30 Minuten um "abzuschalten". Will heissen: bin ich zuhause, dann bin ich auch zuständig, das gilt für die Abende und für die Wochenende. Oftmals ist mein Mann dann auch weg.


    Wenn ich den Kopf zu voll hab, dann schalte ich lieber mal eine Zwischenstation zwischen Arbeit und hause ein, zB ich gehe einkaufen.


    Ein Abend pro Woche möchte ich allerdings etwas für mich machen (zB Hobby). Es klappt nicht immer, aber immer öfters :)


    Ich empfinde es als sehr anstrengend, nach Arbeit und Kindern mich nochmals hinzusetzen und zu arbeiten. Ewigs werde ich es sicherlich nicht machen. Aber für die Kleinkindphase finde ich es schön, wenn ich mehr da bin. Und, ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse. Soo schnell geht die Entwicklung ja dann doch auch nicht...


    Liebe Grüsse,
    miralola

    Ja, Miralola, ich moechte mich auch gerne ganz einbringen in die Familie, habe angst etwas von meinen Kindern zu verpassen. Ich weiss nicht, wie mir das gelingen koennte (wahrscheinlich einfach weil ich eben gewohnt bin sie immer um mich zu haben). Wie machst du das?
    Fuer mich selbst habe ich jetzt auch wenig Freizeit, das ist schon ok so, bis sie etwas aelter sind.