Arbeiten nachschreiben - Willkür ?

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  • Hallo ihr Lieben,


    kurz zur Situation. Meine Tochter ist in der 6. Klasse der Oberschule und konnte letzte Woche Montag die Physikarbeit nicht mitschreiben. In Physik und Erdkunde steht sie kritisch. Geschichte wohl auf 5. Nun war das gestern am Freitag so, daß man sie in der Geschichtsstunde die Physikarbeit nachschreiben ließ, obwohl jetzt am Montag die Geschichtsarbeit ansteht. Ich bin soooo sauer. Dürfen die da eigentlich alles ? Die Schule nervt mich ja sowieso, hatte mich gerade eigentlich etwas eingekriegt. Nun geht's wieder los.


    Ist das so korrekt ?

    Tierliebe Grüße



    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Meinerzeit war das auch so. Was genau ärgert Dich denn?

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Ich kenne es such so, dass so schnell wie möglich nachgeschrieben wird. Vielleicht haben sie in der Geschichtsstunde auch nichts wiederholt und es bot sich an.

  • Hallo,


    Mich würde es auch ärgern, wenn das Kind in Fach A eine Vorbereitungsstunde auf eine Arbeit nicht mitmachen kann, weil es für Fach B eine Arbeit nachschreiben muss. Besonders wenn sie in Fach A auch schon schwach ist und durch die Krankheit Stoff verpasst hat.


    Ich kenne es nur so, daß das außerhalb der regulären Unterrichszeit gemacht wird, in Freistunden oder im Anschluss an den Unterricht. An der GS zum Beispiel im Rahmen der Förderstunden. wie das an der weiterführenden Schule ist und wie generell die rechtliche Lage ist, weiß ich leider auch nicht.

    Unabhängig von der Rechtslage ist es menschlich mMn nicht OK. Allerdings kann es natürlich sein, daß der der Physiklehrer gar nichts nichts von der Geschichtsarbeit wusste und es daher gar keine Ignoranz oder gar Absicht war. Absprachen diesbezüglich sind leider nicht immer selbstverständlich.


    Vielleicht kannst du sie ermutigen, das nächste mal von sich aus zu sagen: "Am Montag schreiben wir in dem Fach eine Arbeit, ich würde darum lieber heute im Unterricht sein und dafür am Dienstag nachschreiben" o.ä.

    Das ist natürlich für eine Sechstklässlering sehr viel verlangt, aber vielleicht ist es eine Chance.

  • Also Geschichte haben sie wiederholt nämlich einen Arbeitszettel. Und gestern wurde auch die Englisch Arbeit geschrieben. Finde ich nicht ok und werde wohl Montag die wahrscheinlich wieder die Klassenlehrerin anrufen.

    Tierliebe Grüße



    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Ich würde das erstmal nicht persönlich nehmen und eher das Gespräch suchen. Wenn ich jemanden nachschreiben lasse, kann sowas auch leicht passieren. In meinem eigenen Unterricht kann ich schlecht nachschreiben lassen, da ist keine durchgehende Konzentration gewährleistet, ist einfach zu laut. Freistunden sind rar gesäht und da ja oft Arbeiten geschrieben werden bei denen hier und da auch Schüler fehlen, möchte ich auch nicht andauernd Überstunden machen, denn es muss ja jemand die Aufsicht führen. Also setze ich Schüler mit dazu, wenn irgendwoanders eine Arbeit geschrieben wird. Da muss ich nehmen was es gerade gibt. Das handhaben viele so und es gibt einen ungeschriebenen Kodex, dass man einen Schüler aus dem eigenen Unterricht entlässt, wenn er/sie woanders nachschreiben soll. Wenn es sehr unpassend ist, dann sage ich etwas und bitte darum, dass ein anderer Termin gesucht wird. Und natürlich akzeptiere ich, wenn man mich darum bittet, einen anderen Termin zu suchen. Aber oft geht das auch unter, es ist ja immer viel zu viel Arbeit. Ich würde erwarten, dass in so einem Fall der Schüler bzw. die Schülerin sagt, dass es ungünstig ist und dann würde ich sofort umplanen, damit kein wichtiger Stoff verpasst wird. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass da keine böse Absicht dahinter steht.

  • An der Schule meines Sohnes gibt es feste Nachschreibtermine. Da können dann mehrere Schüler in verschiedenen Fächern nachschreiben.

  • Arbeiten nachschreiben ist ein riesiger organisatorischer Aufwand - für alle Beteiligten. Von daher läuft es - ohne bösen Willen - einfach oft nicht optimal.

    Meine Tochter hat vor kurzem am selben Tag eine Arbeit nachschreiben und eine Arbeit regulär schreiben müssen. Die eine in der 2. und 3. Stunde und die andere in der 3. und 4. Stunde. Auf meine Nachfrage, wie das funktionieren wird, dass sie in der der 3. Stunde zwei Arbeiten schreiben soll, kam nur die Antwort, geht nicht anders, soll sie sich mit der Chemie-Arbeit beeilen, um dann schnell zur Mathe-Arbeit zu laufen.


    Tja, ist eben so. Hat sie dann auch so gemacht und gut war.


    Wie gesagt, gerade am Ende des Schuljahres ist es einfach so schwierig, alle Nachschreiber unter einen Hut zu bekommen, Kind ermutigen, wird schon und Augen zu und durch.

  • In der Oberstufe wurden zu festen Terminen immer Samstags die Klausuren nach geschrieben. Wer nicht kam, erhielt die 6.

    Es ist nicht wichtig einem Kind eine Antwort auf seine Fragen zu geben,sondern ihm zu helfen die Lösung selbst zu finden. #rose

  • Moin,


    Ich kann das gut nachvollziehen, dass die Logistik schwierig ist wegen dem Nachschreiben.


    Aber von Donnerstag auf Freitag gab es für die Geschichtsarbeit 2 Übungszettel auf, die Freitag besprochen wurden. Das hat die alles verpasst und weiß jetzt nicht, ob das richtig ist.

    Tierliebe Grüße



    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)

  • Aber in Geschichte 6. Klasse könnt ihr das doch anhand des Buches und der Aufzeichnungen kontrollieren, ob es stimmt. Das ist dann ja auch nochmal eine gute Übung.

  • Also Geschichte haben sie wiederholt nämlich einen Arbeitszettel. Und gestern wurde auch die Englisch Arbeit geschrieben. Finde ich nicht ok und werde wohl Montag die wahrscheinlich wieder die Klassenlehrerin anrufen.

    Hat deine Tochter das denn gesagt?


    Hier ist es auch so, dass quasi sofort nachgeschrieben wird.


    Die Lehrer haben nicht immer im Blick, was die Kollegen machen.


    Kind sollte auch am gleichen Tag zwei Arbeiten schreiben.


    Hat das dann gesagt und die Nachschreibearbeit wurde verlegt.


    Auch sowas wie letzte Stunde vor dem Test wäre wohl zu regeln gewesen.


    Es ist sonst sehr ärgerlich.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Hallo,

    Aber in Geschichte 6. Klasse könnt ihr das doch anhand des Buches und der Aufzeichnungen kontrollieren, ob es stimmt. Das ist dann ja auch nochmal eine gute Übung.


    Hm, ich denke, einem Kind, daß in einem Fach eh schon schwach ist UND krankheitsbedingt nicht im Unterricht war, dürfte das schwer fallen.


    Wenn das so problemlos wäre, bräuchten wir ja gar keinen Unterricht mehr und könnten generell sagen: Hier habt ihr die Schulbücher und 3 Arbeitsblätter. Lernt zu Hause und kommt nur noch zu den Tests. ;)

  • Problemlos ist das natürlich nicht, aber als Notfallmaßnahme vielleicht sogar effektiver als stumpfes Vergleichen in der Schule. Und in Geschichte muss man ja auch nichts großartig verstehen, sondern “nur“ auswendig lernen. Die mir bekannten Tests fragen tatsächlich nur Wissen aus dem Buch und den Aufzeichnungen und Arbeitsblättern ab. Für Mathe etc., wo es um Lösungswege geht ist das natürlich keine Option.

  • RAN na danke aber, da muss man nix verstehen.... kein Wunder das Kinder Geschichte so langweilig finden. Natürlich hat das viel mit verstehen zu tun O_O

  • Öh, womit hab ich Dir auf die Füße getreten? Ich spreche gerade nur von der Situation von Elchkuhs Tochter, Geschichte Oberschule 6. Klasse Niedersachsen. Das ist tatsächlich reine Reproduktion. Ich seh hier zu Hause regelmäßig die Arbeiten der Klasse meines Mannes. Dass Geschichte an sich hoch komplex ist, je höher die Klassenstufe desto mehr, ist mir völlig klar. Auch der Anspruch im Gymnasium 6. Klasse ging weit über das hinaus, was hier an der Oberschule gefordert wird.

  • Hallo,


    Ich weiß nicht wie andere sind, aber ich kann auswendig lernen nur, wenn ich das dahinter wenigstens einigermaßen verstanden habe und einordnen kann.

    Stures auswendig lernen von Zahlen und Namen ohne inneren Zusammenhang ist schwer.


    Und jeder Lehrer hat so seine Eigenheiten, wie er Fragen beantwortet haben will, wo seine Gewichtung ist, ob ihm eine sinngemäße Wiedergabe (= zeigt, daß Kind hat es verstanden) möchte oder den Lehrbuchwortlaut haben will ("Dies ist inhaltlich richtig, aber nicht die Definition - 0 Punkte") ...


    Ich habe da schon die verschiedensten Versionen erlebt. Da finde ich es schon sinnvoll, wenn er bei den extra ausgegeben Übungszetteln auch dazu Hinweise geben kann. Wie gesagt, sonst könnte man sich den Unterricht gleich sparen, am anfang des Schuljahres eine mir Test-Datum Lernliste verteilen und nur zum Test kommen lassen-.

    Klar ist die Überprüfung mit dem Buch "besser als nichts". Besser als eine extra zur Testvorbereitung angesetzte Unterrichststunde dürfte es für die meisten Schüler nicht sein.

  • Hallo ihr Lieben,


    ich hatte PC Probleme und über Handy mag ich nicht tippeln. Dauert mir zu lange.


    Also ich hatte dem Schulleiter eine Mail geschrieben und das ganze Problem geschildert und verabredet, daß wir die Physikmappe in den Schulpostkasten werfen, da ich nicht wußte, wann meine Tochter wieder in die Schule gehen kann. Aktuell war sie dann heute wieder hin und hat auch gleich Geschichte nachgeschrieben inkl. in dem Fach auch die Mappe noch abgegeben. Das Mappenthema in Physik steht noch aus. Ich denke das wird schon gut ausgehen.

    Tierliebe Grüße



    Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. (Heinz Rühmann)