Hüttentour, mehrere Tage

  • Wir wollen nächstes Jahr mit den Kindern, 13 und 10, eine mehrtägige Hüttentour in den Alpen machen. Es darf anspruchsvoll sein, aber wir werden keine Kletterausrüstung mitnehmen. Wir sind auf die Hochsaison angewiesen. Keine Selbstversorgerhütten. Kann mir vielleicht jemand eine schöne Tour empfehlen? Klasse wären Hütten, in denen man nicht mit einem Dutzend Fremden im Lager übernachten muss, Familienzimmer wären daher super. Es muss auch nicht Deutschland sein, gerne auch Italien...

    Wir planen in den DAV einzutreten.

    Habe so eine Tour noch nie gemacht und bin gerade etwas überfordert...

  • meeraner höhenweg?


    Ich habe es ohne Kinder entspannt in 5 tagen gemacht. Mit Kindern würde ich wohl 7 rechnen. Sehr gut erschlossen und ausstieg einfach möglich (und auch lustig in witzigen liften)

    Super essen, preiswerte zimmer. Vorbuchen macht Sinn.

    Life is a mountain - ride it like a wave

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  • Wir haben Teile des Traumpfades München-Venedig gemacht. DAV Mitgliedschaft ist zu empfehlen, Vorbuchen auch, zumindest die ersten Hütten. Und dann von unterwegs weiter.

    Es gibt hier ein paar Threads zum Thema.


    Hier Klick gibt es auch einiges an Touren.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

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  • Wir gehen nächsten Sommer den E5. Wenn man nicht am Wochenende losgeht, dann ist es nicht so voll, vor allem auf dem ersten Stück, danach verteilt es sich ganz gut. Unser Grund diesen Weg zu wählen: wir haben neben den beiden Grossen (bald 15 und 12) auch zwei kleinere Kinder dabei (bald 9 und 6) und wollen gerne deshalb an einer Strecke bleiben, die relativ leicht erreichbar sind und die sich im Notfall schnell abbrechen oder variieren lässt. Wir gehen nicht geführt, sondern selbständig. Wenn man frühzeitig bucht (ab Januar), dann sind meistens auch noch Familienzimmer verfügbar.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von HeikeNorge ()

  • HeikeNorge , ok, was heißt früh buchen? Echt schon im Januar? Was macht ihr bei Regen, wenn die Route gebucht ist? Trotzdem losziehen? Bekommt ihr bei der Buchung eine Bestätigung wirklich fürs Familienzimmer oder nur eine allgemeine Bestätigung und vor Ort stellt sich dann erst raus, wie ihr untergebracht seid?

    Edit: Danke für die Routentipps, die muss ich mir noch in Ruhe anschauen.

    Jella

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  • HeikeNorge , ok, was heißt früh buchen? Echt schon im Januar? Was macht ihr bei Regen, wenn die Route gebucht ist? Trotzdem losziehen? Bekommt ihr bei der Buchung eine Bestätigung wirklich fürs Familienzimmer oder nur eine allgemeine Bestätigung und vor Ort stellt sich dann erst raus, wie ihr untergebracht seid?

    Edit: Danke für die Routentipps, die muss ich mir noch in Ruhe anschauen.

    Ja, das ist das, was ich gelesen hatte, man muss im Januar buchen, wenn man Familienzimmer haben möchte. Je nach Hütte bucht man über ein Onlineportal oder man schreibt direkt an die Hüttenwirte. Ne Bestätigung bekommt man dann natürlich. Klar muss man trotzdem losziehen, wenn es regnet, das ist doch aber auch so, wenn man nicht von Hütte zu Hûtte zieht, wenn man hier warten würde, bis schönes Wetter ist zum Wandern, dann würde man ja nie loskommen. Das gehört doch aber auch irgendwie dazu, denke ich.

    LG Heike


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  • HeikeNorge /@Nona

    Welche Etappen wollt/seid ihr laufen? Mein Mann ist dieses Jahr die Etappe Oberstdorf - Kempner Hütte gelaufen - Kempner Hütte- Memminger Hütte haben sie dann sein lassen, da es nur geschifft hatte. Aber er fand es recht sportlich und meinte, mit den Kindern sei es schon eine ganz schöne Herausforderung (er war mit Freunden unterwegs). Die Bilder sahen aber toll aus.


    Oder wollt ihr einen anderen Abschnitt laufen? Bzw. kann man die Etappen auch verkürzen?

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Nee, Hermine wir wollen genau die laufen. Und die erste Etappe (zur Kempner Hütte) ist recht anspruchsvoll, danach geht es besser. Die ist vor allem dann schwierig, wenn man von 0 auf hundert wandert. Wir laufen ja aber sehr, sehr oft und werden, bevor wir auf dem E5 wandern, schon eine Woche in den Bergen unterwegs gewesen sein, inklusive einer Tour übers Gatterl auf die Zugspitze und eine weitere zum Tajatörl gelaufen sein.


    Wir laufen nach der Kempner Hütte auch nicht zur Memminger Hütte, sondern eine Variation. Insgesamt sind 10 Tage eingeplant mit Ziel Unser Frau bzw. Meran. Die Tour wird nicht schwerer oder mehr als das, was wir sonst so laufen. Um die Braunschweiger Hütte rum wird es dann ausgesetzt, das bedarf dann einen guten Teil Konzentration und wir schliessen auch die Benutzung der Materialseilbahn (wenn wie dürfen) nicht aus.


    Meine Eltern machen sich auch über unsere Pläne lustig und meinen, wir sind verrückt. Ich verstehe das ehrlich gesagt überhaupt nicht und denke, dass die einfach falsche Vorstellungen haben. Ob ich jetzt eine Hütte als Standpunkt habe und von dort aus immer loslaufe oder ob es mehrere Hütten in Serie geschaltet sind, ist doch vollkomen egal #weissnicht


    Ausser den von Nona verlinkten Touren kann ich noch die kleine Reibn als Tagestour empfehlen und die grosse Reibn ist auch ganz, ganz toll. Ausserdem noch die 5-Seen-Tour um den Königssee. Wir wären auch gerne ganz einmal um den Königssee rum, aber die Strecke von der Saugasse zur Kuroitalm ist so seilversichert, dass man als kleiner Knirps von 5 Jahren nicht ans Seil rankommt, deswegen haben wir die nicht gemacht. Wir sind stattdessen Kuroitalm zum Watzmannhaus rauf, da war die Seilversicherung total in Ordnung und in der richtigen Höhe angebracht; und auch zur Wasseralm rauf, sowohl die rote Strecke als auch die schwarze Strecke sind ok vond er Höhe des Seiles. Ob man sich als Eltern dabei wohl fühlt, seine Kinder so nahe am Abgrund zu sehen und ihnen und ihrem Können zu vertrauen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und nein, ich war da nicht ganz entspannt, der Satz: " immer eine Hand am Seil" ist glaube ich im Minutentakt gefallen... nicht dass es nötig gewesen wäre, das war wohl mein inneres Mantra, damit ICH mit der Situation klar gekommen bin.

    LG Heike


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  • Ob ich jetzt eine Hütte als Standpunkt habe und von dort aus immer loslaufe oder ob es mehrere Hütten in Serie geschaltet sind, ist doch vollkomen egal

    Na ja, im zweiteren Fall schleppst du halt immer alles mit. Das macht ja schon einen Unterschied. (Und ich finde es viel spannender - man ist halt "unterwegs" und kommt nicht immer zurück. Alles Kopfsache, aber mir taugt so gesehen eine Hüttentour viel besser. Lustigerweise sehen die Kinder das genauso. Eine Wanderung, bei der man am selben Ausgangspunkt ankommt, kommt ihnen sinnbefreit vor. #freu)


    Aber es hört sich toll an, ich fand die Beschreibungen von meinem Mann und seinen Freunden allerdings schon recht beeindruckend. Sie sind aber in Spielmannsau losgelaufen - ich weiß gerade nicht, ob das eine Verlängerung oder Abkürzung war. Ich überleg gerade an unseren Sommerplänen rum und möchte auf jeden Fall wieder eine Hüttentour im Hochgebirge machen. Allerdings werden wir uns wohl erstmal eine kürzere Tour anpeilen.

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    Willy Brandt, 1969

  • Meiner Erfahrung nach sind das auch selten Kinder, die die Anpassung an die langen Wanderstrecken und das Gefälle schwierig finden, sondern eher die Erwachsenen, die damit zu kämpfen haben.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Jein - unser Mittlerer ist nicht sonderlich kräftig und er kriegt dann schon irgendwann Schwierigkeiten mit dem Rucksack. War auch diesen Sommer wieder so, bei der gemäßigten Tour in den Voralpen. Bei der Tour müssten wir wohl mit vier Rucksäcken bzw. einem sehr leichten rechnen. Wie macht ihr das? Tragt ihr beiden Erwachsenen so viel? Bei der Tour im Sommer hat halt mein Mann gefehlt, das macht tragetechnisch schon einen Unterschied....


    *ich denke gerade laut*

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    Willy Brandt, 1969

  • Na ja, im zweiteren Fall schleppst du halt immer alles mit. Das macht ja schon einen Unterschied

    Naja, aber das kommt ja drauf an, was du so alles einpackst. Bis auf ne zweite Unterhose, Zahnbürste und Kamm und den Hüttenschlafsack hat man doch alles andere sowieso immer dabei. Man kann weder Mütze/Handschuhe, noch Regenklamotten noch die Extra-Socken weglassen, wenn man anspruchsvolle Strecken geht. Klar, jedes Gramm zählt und auch die extra 300-400 g durch Unterhose, Zahnbürste und Hüttenschlafsack zählen, Gott sei Dank gewöhnt man sich ja an das Extra-Gewicht auf dem Rücken. Mir fallen Touren zu Selbstversorgerhütten deutlich schwerer, unter anderem auch, weil Pulvermilch und Pulverkaffee einfach grauenhaft schmecken, und ich von Tütensuppen , Knäckebrot usw. nicht so richtig satt werde.


    Bei uns werden die Rucksäcke unterschiedlich angepasst, mein Mann und ich haben gleich viel Gewicht... mir fällt es leichter Gewicht zu schleppen als ihm. Die beiden grossen Mädels haben gewichtsangepasste Rucksäcke, bei den beiden Kleinen ist je ca 2 kg gedacht. Wichtig ist der Karabinerhaken, weil öfter mal bei den steilen Passagen die Kleinen ihre Rucksäcke abgeben. Die werden dann bei mir und bei der ältesten Tochter drauf geklipst, wir zwei kommen am einfachsten mit zusätzlichem Gewicht klar.


    Ich hatte die Gewichtsverteilung schon mal ausgerechnet und gucke es dir gleich mal nach :)

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von HeikeNorge ()

  • Essen. Oder kauft ihr dann alles in den Hütten? Wenn wir mit den Kindern wandern gehen, brauchen wir ordentlich Proviant für unterwegs. Entweder das muss alles von Anfang an mit (= schwer) oder auf den Hütten nachgekauft werden (= teuer*). So zumindest meine Erfahrung bisher.


    * also schon meist im Rahmen, aber wenn ich da Schokolade für drei Kinder kaufe, zahle ich mehr als im Rewe oder bei Aldi.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    Willy Brandt, 1969

  • Wir sind von Tulfes (in der Nähe von Innsbruck) bis nach Stein bei Sterzing (Südtirol) gelaufen. Es gibt eine sehr anspruchsvolle Stelle über die Friesenbergscharte. Da hatten wir auch das Problem mit den zu hoch gehängten Seilsicherungenfür unseren Sohn, der war zu dem Zeitpunkt 7Jahre, aber eher groß.


    HeikeNorge habt ihr Klettersteigstes für alle?


    Im Jahr davor sind wir von Kiefersfelden über den Pendling und von da dann über den Adlerweg. Da mussten wir aber auch wegen Schlechtwetter und Krankheit früher abbrechen. Der Plan war in Richtung Innsbruck über den Adlerweg zu laufen.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • Hier in Norwegen schleppen wir alles Essen und Trinken immer mit uns rum, weil es hier nur Selbstversorgerhütten gibt, bzw. Hütten, bei denen du zwar die Trockennahrungen kaufen kannst, aber dann selbst kochen und waschen und putzen musst.


    In den Alpen wandern von Hütte zu Hütte ist definitiv keine billige Angelegenheit und wir müssen mit 3000 - 3500 Euro rechnen, unter anderem auch, weil wir das Essen für 10 Tage nicht schleppen wollen und können. Das Essen für unterwegs (Gummibärchen, Traubenzucker, Nüsse, Salzstangen, wenn es nicht zu warm ist, Schokolade) haben wir dabei und müssen wir natürlich unterwegs nachkaufen. Das Essen auf den Hütten fand ich bisher immer zwar sehr teuer, ABER die Portionen so riesig, dass da auch 2 von satt geworden sind, insofern dann wieder billig. Und klar ist das teuer, aber das muss ja auch mit dem Hubschrauber hochgeflogen werden oder mit der Materialseilbahn rangeschafft werden.


    Materialseilbahn: die kann wohl auch teilweise benutzt werden, um (gegen Gebühr) die Rucksäcke hochzuschaffen und nur einen kleinen Tagesrucksack dabeizu haben, das wäre vielleicht was für euren mittleren?

    Zum Trinken haben wir Wasserblasen (wir haben die von Salo*on und Ospr*y), da ist die Gewichtsverteilung günstiger und diese beiden Marken lassen sich auch leicht reinigen. Wir werden zb. nicht auf den Similaun hochgehen, deswegen brauchen wir keine Steigeisen usw. und sparen Gewicht.


    Ich habe einen Rucksack von Grego*y, der Rest der Familie hat Ospr*y-Säcke.


    Gewichtsverteilung:

    Vater 12 kg (weniger als 20 % Körpergewicht)

    Mutter 12 kg (mehr als 20 % Körpergewicht)

    Tochter 1 10 kg (mehr als 20% Körpergewicht)

    Tochter 2 6 kg (20 % Körpergewicht)

    Tochter 3 3 kg (15 % Körpergewicht)

    Sohn 2 kg (12 % Körpergewicht)


    Tochter 1 und 2 machen Leistungssport (10-13 Stunden pro Woche) und sind ziemlich stark, wobei Tochter 1 aus welchen Gründen auch immer sehr viel tragen kann. Sie hat in den letzten Jahren bei unseren Touren keinen eigenen Rucksack dabei gehabt, aber immer meinen übernommen, wenn das kleine Kerlchen zu müde wurde und getragen werden musste (was dann meine Aufgabe war), das war so im Alter 0-3 Jahren, seitdem er 4 ist, ist er nicht mehr getragen worden, das schafft er jetzt immer alles selbst.... jedoch nicht immer mit Rucksack. Der muss bei mir dann drauf geklippt werden. An seiner Trageschlaufe ist ein Karabiner dran, der an der Trageschlaufe meines Rucksackes festegemacht werden. Mit den Kompressionsriemen meines Rucksackes (die lassen sich komplett aufmachen, werden dann die Träger seines Rucksackes festgemacht, so dass er nicht hin und her wackelt. Die Gewichtsverteilung ist dann jedoch echt kac*e, das geht nur für kürzere und nicht ausgesetzte Strecken, bei längeren Strecken, die sehr anspruchsvoll sind, muss dann umgepackt werden.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • HeikeNorge habt ihr Klettersteigstes für alle?

    wir haben Klettersteigsets für alle, samt Helm. Wir werden die auf den E5 nicht mitnehmen, weil wir nicht auf den Similaun hochgehen werden. Aus Gewichtsgründen.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Bei uns war es mit der Gewichtsverteilung ähnlich, allerdings Batman man etwas mehr geschleppt, und die Kinder jeweils ca 10 bis 20 % des Körpergewichts. Wir nehmen Süßkram (Müsliriegel, Schokolade, Gummizeug) in Maßen mit, die Kindersparen dann oft, wenn sie wissen, wie viel wir insgesamt dabei haben. Wir hatten noch gegen Zu gern Müsli und Trockenmilch dabei, das mochten die Kinder aber nur im Notfall. Auf den Hütten haben wir nur ab und zu nachgekauft. Aber teuer ist es, da muß ich Heike beipflichten. Aber mit der DAV Mitlgiedschaft ist es zumindest für das Übernachten günstiger.

    Nona mit großer (03) und und kleiner (05) Tochter und kleinem Sohn (2008 )

  • ja, übernachten wird mit DAV billiger, und auch das Bergsteigeressen und das Frühstück (eventuell das Vesper, was man mitnimmt). Der E5 geht ja auch nicht nur auf den Bergen lang, sondern man kommt ja auch zwischendurch ins Tal, da kann man auch mal im Supermarkt nachkaufen, ist aber in den Tälern auch teurer als zuhause. Der DAV lohnt sich definitiv, da gibt es gewaltige preisliche Unterschiede, wir sind beim DAV Oberstdorf, der war nicht so teuer.

    Das Gewicht ändert sich ja auch im Laufe der einzelnen Etappen, weil ja auch das Wasser aufgetrunken wird; bei mir und meinem Mann sind es zb. 2 l, die sind in den 12 kg schon mit eingerechnet. Mein Sohn trägt in seinem Rucksack seine Wasserblase, Handschuhe, Mütze, Extrasocken, Sonnenbrille, Regenjacke, Fleece und das Stempelbuch/Tourenbuch/Blumenbuch, mehr ist da nicht drin.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.