Unterwegs mit Womo in Corona Zeiten

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org
  • Ich glaub das es eher eine Lebenseinstellung ist ob Hotelurlaub oder Camping.

    Und eine Glaubensfrage ob wohnmobil oder -wagen.

    Beides hat seine Vor- und Nachteile.

    ja das glaube ich auch.

    Unsere Anfänge damals waren zu zweit. Wir waren bei Bekannten in Skandinavien und fanden es total blöd das man immer soweit hin und zurück fahren musste wenn man zu einer Sehenswürdigkeit wollte. So ist damals die Idee geboren worden ein Womo zu fahren und immer dort zu bleiben wo es schön ist.

    Und wichtig war auch das Klo immer dabei zu haben und einfach unabhängig zu bleiben.

    Jetzt zu viert ist es mittlerweile oft zu eng. Auf einem Campingplatz könnte man sich da mehr ausbreiten. Allerdings hat man dann keinen PKW dabei um mal irgendwo hin zu fahren.

    Meist überwiegt bei uns einfach die Lust durch die Gegend zu tingeln.

  • Womo und Wohnwagen sind zwei verschiedene Arten von Urlaub.

    Mit dem Wohnwagen fährst Du an einen Ort, stellst den Wohnwagen auf einem Campingplatz ab und bleibst dort 1 bis 3 Wochen. Und hast dann vor Ort den PKW für Ausflüge, einkaufen etc. Maximal wechselt man den Standort einmal

    Mit dem womo bist Du überwiegend unterwegs.

    Es muss ja nicht so extrem sein, wie wir es dieses Jahr auf Sardinien gemacht hatten - die 14 Nächte auf Sardinien waren wir auf 11 verschiedenen Stellplätzen.

    Man guckt abends oder morgens, wo es als nächstes hingeht. Mal nur eine halbe Stunde weiter, mal 2 Std weiter.

    Die Stellplätze haben sehr verschiedene Infrastruktur, manche fast wie Campingplätze, sogar mit Pool gibt es, manchmal nur ein Parkplatz mit Schild, dass man dort mit womo stehen darf. Oft an traumhaften Stellen, weil womos ja autark sind, und keine Wasserleitung oder stromleitung da liegen muss.

    Stellplätze kosten zwischen 0 (sehr viele in Frankreich, teilweise in D) und 20 eur (fast alle auf Sardinien, teilweise dort aber auch umsonst) die Nacht, NL teilweise 30 eur.

    Wir selbst finden eine Kombi ideal. Eine Woche womo unterwegs, eine Woche vor Ort auf einen cp, mal zur Ruhe kommen, eine Woche Rückfahrt.

    Dieses Jahr habe ich angefangen, das womo über Paul c*amper zu vermieten, um so die Kosten wenigstens reduzieren zu können

  • Oh das ist quasi eine Frage der Religion - magst Du unterwegs sein (Womo) oder eher sternförmige Erkundung von einem Platz aus (Anhänger). Mit einem Womo gibt es theoretisch die Option der kostenfreien Stellplätze. Ein Anhänger ist da weniger flexibel und braucht auch mehr Fläche. Dafür ist der Platz innen deutlich vergrößert und ggf. der Komfort.

    Kostenmäßig kann ich es nur fürs Womo sagen. Rentieren tut sich nur ein längerer Besitz - sagen wir 10 Jahre

    Anschaffung: 35.000 TEUR (derzeit allerdings fast unmöglich dafür was zu bekommen) = 3.500/Jahr

    Steuer/Vers: 1.000 EUR

    Reparaturen: 1.000 EUR (als Puffer, mehr ist natürlich möglich) Hier hilft eigene Kompetenz und Vermögen, ansonsten höher

    ggf. Stellplatz: 0 (steht bei uns auf der Strasse, dafür zahlen wir Steuern/Vers. ganzjährig - das kann man mit Saisonkennzeichen und Privatgelände Platz variieren)

    = 5.500 EUR Kosten pro Jahr (auf 10 gerechnet) vs. Familienurlaubskosten (4 Pax) sonst.

    Für uns rechnet sich das sehr wohl bzw. ist das Ding auch mobiles Gästezimmer. Wir nutzen das Teil allerdings nicht nur im Sommer. Zahlreiche Wochenenden kommen dazu bzw. ggf. weitere Ferien.

    Abschreibung habe ich nicht berücksichtigt, da momentan der Anschaffungspreis zu 100% wieder zu erzielen wäre. Ob das so bleibt, ist natürlich nicht klar. Den Wertverlust über die Jahre habe ich also nicht berechnet. Die Teile sind seit 15 Jahren gleichbleibend sehr wertstabil.

    Wir standen bisher zu 90% frei, dh. die weiteren Kosten im Urlaub sind sehr überschaubar. Verpflegung fällt raus, da in Lebenserhaltungskosten sowieso enthalten. Bleibt Treibstoff, Verkehrskosten wie ggf. Maut/Fähre & Kultur/Bildung/Vergnügen (Eintritte etc.) auf die Urlaubskosten drauf zu rechnen.

    Ich gehe von einem Verkauf in den nächsten 6-8 Jahren aus (Kinder aus dem Haus) und dann steht für mich, da im Minimum ein +-0 auf der Rechnung. Zusätzliche Rendite sind Wegfall von Planungsgehirnschmalz & Flexibilität.

    EDIT:

    Wir haben für 1.000 EUR eine Solaranlage installiert , die unseren gesamten Verbrauch deckt. die muss in die Anschaffungskosten rein. Das hat mein Mann selbst gemacht, im Auftrag kostet das erheblich mehr.

    Gasverbrauch ist noch zusätzlich. Das ist allerdings unter 200 EUR/Jahr und senkt dann wiederum den Gasverbrauch zu Hause.

    Die Rechnung beim Anhänger geht ähnlich, wobei die Dinger ja eine wesentlich längere Lebenszeit haben. Schwachpunkt Motor beim Womo. Allerdings beobachte ich, dass Menschen mit neuem Anhänger dann oft ein stärker motorisiertes Auto kaufen, womit die Rendite sinken dürfte.

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Das kommt darauf an, welche Art Urlaub du lieber magst.

    Wenn du 3 Wochen irgendwo am Strand liegen willst bist du mit einem Wohnwagen gut bedient. Mit dem Auto kannst du dann Einkaufen und Ausflüge in die Umgebung machen.

    Wenn du ein Land gerne erkunden möchtest, geht das mit dem Wohnmobil besser.

    Wir machen meistens abwechselnd. In Schottland und in Schweden haben wir viel gesehen. Waren an Seen, Burgen und Museen.

    In Italien oder Frankreich machen wir meistens Strandurlaub. Da bleiben wir dann 2 Wochen an einem Platz und dehnen Hin und Rückfahrt etwas aus.

    Die Kinder mögen lieber die "2 Wochen irgendwo bleiben Urlaube"

    -------------------------------------------------------
    Liebe Grüße von Michaela

    Jungsklamotten, selbstgenähtes, Bücher, Spielzeug und noch mehr im
    ♥ Rabenflohmarkt ♥

  • Wir haben uns voher zweimal einen Wowa gemietet, um mal so ein Gefühl dafür zu kriegen. Resultat danach war ein Faltcaravan, weil wir mobil mit PKW sein wollten. Dabei stellten wir fest, das so ein „Falti“ an einen Ort bindet, da es schon so 3-4 Std dauert, so ein Teil abzubauen.

    Da wir aber gerne rumtingeln, mal dort und da schauen, kamen wir wieder auf das Konzept Womo, im speziellen auf einen Kastenwagen.

    Vorteil vom Kasti ist, das er handlich ist, Aldiparkplatz parken geht, easy zu fahren.

    So, stehen wieder in Prerow, fast wie leer gefegt, vermutlich wegen dem vielen Regen.

    Standen gestern 3-4 km weiter südlich auf einem Stellplatz mit Surfshop, mit sensationellen Sonnenuntergang.

    Sauna in Stralsund besucht, war eher mäßig, aufwärmen hat aber gut getan,

  • Prerow mag ich nicht so, dass ist mir zu voll. Aber wir werden 2022 voraussichtlich auch fix stehen und Ostsee/Boden ist ein guter Kompromiss. Daher ist es entweder Born oder Wustrow.

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Born war super für meine Kinder zum abends mit anderen abhängen. Tagsüber ist es schwieriger, weil viele unterwegs sind... Da hat es bis zum letzten Tage gedauert bis die Meute auf die Idee kam, sie könnten ja auch ohne Eltern zusammen an den Strand. Hoffentlich merken sie sich das bis nächstes Jahr :).

    Sepia mit Tochter 09/2006 + Sohn 07/2010

  • wir sind (fast)bzurück aus Frankreich.

    Wohnwagen.

    In Frankreich sind fast nur WoMos unterwegs (ich vermute gemietet), in D sehe ich auf Campingplätzen überwiegend Wohnwägen.

    Wohnwagen muss man auch ziehen können, in F haben viele ein kleines Auto, die schaffen das gar nicht.

    Wir hatten 7 Stellplätze in 3 Wochen, wir bauen in der Regel kein Vorzelt auf, nur Sonnensegel.

    Uns kostet der (geerbte) Wohnwagen fast nix, da ist ja auch nix dran, was groß kaputtgehen könnte.

    Steuer sehr billig, das teuerste ist der Kühlschrank.

    Was ich nicht verstehe, wieso auf den park4night Plätzen meist keine Wohnwägen erlaubt sind. was hat das für einen Grund?

    Wir hinterlassen keinen Müll und sind am nächsten Morgen weg.

    Das war etwas schade, dadurch waren wir meist doch auf Plätzen.

    Sehr leer, selbst in Paris ist nicht ausgebucht!

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006

  • Das regelt die Strassenverkehrsordnung, doof, is aber so. Genauso ist zelten nicht etlaubt auf Parkplätzen.

    Kann mir vorstellen, wegen den unendlich vielen Womos, das sich die Regeln noch verschärfen werden. Habe schon erlebt, das Waldparkplätze völlig belagert waren mit Womos und Waldspaziergänger keinen Parkplatz mehr finden konnten.

  • annalin , park4night ist doch lediglich eine App, die mit Daten von u.a. Campern gefüttert wird. Da kann jeder hingehen und schreiben, in Kleinbuxtehude auf dem Kirmesparkplatz kann man unbehelligt für eine Nacht stehen.#weissnicht

    Oder meinst du ausgewiesene Womo-Stellplätze?