Hunde in Café/Bäckerei ok?

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  • Genug Platz ist in Bus und Bahn eher nicht. Aber der Hund zahlt den Kinderpreis (übrigens im Gegensatz zu haushohen Rollkoffern) und hat jedes Recht dort zu sein, auch wenn jemand das 1000mal doof findet.

    Was mir übrigens noch nie passiert ist. Bisher haben sich alle über den niedlichen Mitreisenden gefreut. Auch wenn man mal drüber steigen muss. Das ist in ICEs nunmal so.

  • Genug Platz ist in Bus und Bahn eher nicht. Aber der Hund zahlt den Kinderpreis (übrigens im Gegensatz zu haushohen Rollkoffern) und hat jedes Recht dort zu sein, auch wenn jemand das 1000mal doof findet.

    Was mir übrigens noch nie passiert ist. Bisher haben sich alle über den niedlichen Mitreisenden gefreut. Auch wenn man mal drüber steigen muss. Das ist in ICEs nunmal so.

    Ja, das ist total doof irgendwie.
    Der Hund zahlt den Kinderpreis. Trotzdem habe ich nicht die Möglichkeit, ihm einen "Sitzplatz" zu reservieren. Nicht, damit er da sitzt, sondern damit ich die Reihe für mich habe und er den Platz vor dem Sitzplatz für sich hat.

    Denn auflösen kann er sich ja nun mal nicht.

  • Genug Platz ist in Bus und Bahn eher nicht. Aber der Hund zahlt den Kinderpreis (übrigens im Gegensatz zu haushohen Rollkoffern) und hat jedes Recht dort zu sein, auch wenn jemand das 1000mal doof findet.

    Was mir übrigens noch nie passiert ist. Bisher haben sich alle über den niedlichen Mitreisenden gefreut. Auch wenn man mal drüber steigen muss. Das ist in ICEs nunmal so.

    Genauso wie der Hund mit Kinderfahrkarte das Recht hat da zu sein, hab ich aber das Recht mich drüber zu ärgern, wenn ich mit meinem haushohen Rollkoffer auf dem Weg zum Klo an dem Hund vorbei muss.


    Wie gesagt, nur weil ich das doof finde, in vollen Zügen, noch mehr aber im ÖPNV als im ICE, heißt das nicht, dass man es verbieten muss.

    Aber das jemand das nicht gut findet, muss man als Hundehalter auch aushalten.

    Hier war nach Meinungen gefragt, ob Hunde im Cafe stören und meine Antowrt war: Ja, wenn es eng ist. Und das gilt auch für Bus und Bahn.

  • Ich bin bis zu diesem Thread wirklich noch NIE auf die Idee gekommen, dass Hunde im Café, Restaurant oder sonst wo irgendjemanden stören könnten, sofern sie nicht gerade herumrennen, random Leute ansabbern oder bellen.

    Geht mir auch so und da bei den Leuten offenbar sehr unterschiedlich Dinge, die Hunde wo tun dürfen "noch gerade eben toleriert werden", nehme ich aus dem Thread mit, Hunde doch besser aus der Öffentlichkeit fern zu halten und doch bitte im eigenen Auto oder Garten zu halten, damit man bloß niemanden belästigt oder gar Würgereiz auslöst. Blöd nur, wenn man beides nicht hat.

    Mich erstaunt das auch gerade alles. Schwer da keine Fehler zu machen #confused .

    Naja letztendlich sind es Bedürfniskollisionen.


    Der eine hat Angst vor Hunden. Den anderen stört der Geruch. Der nächste hat eine Allergie. Oder oder oder...


    Ich frage mich, warum es normal und akzeptiert sein sollte, einen Hund überall hin mitzunehmen.

    Meine Schwester hatte in der Pubertät eine Ratte, die sie auch auf der Schulter sitzend überall hin mitgenommen hat und die fast überall auf Irritation bis Ablehnung stieß.

    Wenn jemand ein Kobra auf dem Arm dabei hätte, wäre die Mehrzahl an Menschen auch nicht entspannt.


    Ich verstehe tatsächlich nicht, warum der Hund hier so eine Sonderstellung einnimmt und es quasi eher die Regel als die Ausnahme sein sollte, dass andere Menschen das akzeptieren. Gefühlt wird das Mehr und gefühlt wachsen hier die Ansprüche der Hundehalter.

    Ich verstehe nicht, warum gesellschaftlich diesem Bedürfnis der Hunderhalter soviel mehr Raum eingeräumt wird, als dem Bedürfnis mancher Menschen, keine Hunde in ihrer Nähe zu haben.


    (Alles gilt ausdrücklich nicht für Assistenzhunde!).

  • Weil es in der Natur des Hundes liegt, in der Nähe seiner Leute zu sein.

    Und weil Hundeleute gern ihre Hunde bei sich haben.


    Ich habe ja lieber Hunde um mich, als Menschen. Da könnten Menschen auch ein bisschen mehr Rücksicht drauf nehmen, hu?

  • Ich würde mir wünschen, dass selbstverständlich gut ausgebildete Hunde überall mit hin dürften, ist nicht so, nehme ich hin. Wenn ich essen gehe, frage ich bei Reservierung vorher, ob Hund erwünscht, wenn nicht reserviere ich woanders.

    Hab heute mal in unseren Bäckerei/ Café geschaut, da sind Hunde nur draußen gestattet.


    Es gibt allerdings auch Orte wo ich meinen Hund aus Rücksicht auf den Hund nicht mitnehme, da bin ich dann halt weniger oft.

    Die Bedürfnisse der Menschen sind unterschiedlich, mit etwas Rücksicht aufeinander geht das in der Regel aber schon.

  • Weil es in der Natur des Hundes liegt, in der Nähe seiner Leute zu sein.

    Warum steht das Befürfnis des Hundes hier ebenbürdig wie das Befürfnis eines Mitmenschen?


    Und weil Hundeleute gern ihre Hunde bei sich haben.


    Ich habe ja lieber Hunde um mich, als Menschen. Da könnten Menschen auch ein bisschen mehr Rücksicht drauf nehmen, hu?

    Aber es ist Deine Entscheidung, ob Du Dich an öffentliche Orte begibst, die zwangsweise von Menschen genutzt werden. Klar triffst Du da andere Menschen.


    Wenn ich in einen Kuhstall gehe, darf ich mich auch nicht beschweren, dass dort Kühe sind.


    Eine Café ist jedoch ein Ort an dem Menschen Cafe trinken oder anderen Menschen begegnen.

    Eine Bäckerei ist ein Ort, an dem verschiedene Menschen Nahrungsmittel kaufen.

    Eine Hundecafe wäre ein Ort an dem Menschen und Hunde anderen Menschen und Hunden begegnen.


    Warum wird es als Selbstverständlichkeit erwartet, dass Hunde in einem Café sein dürfen, Kobras aber nicht?

  • Magst du deinen Satz mit der Ebenbürtigkeit zwischen Mensch und Hund/ Tier nochmal überdenken? Oder umformulieren oder erklären? In dieser Formulierung entsteht in meinem Kopf da ein Bild, das mich schaudern lässt.

  • dobe ich stehe wohl auf dem Schlauch. Was lässt Dich schauder bzw. welches Bild entsteht bei Dir? Dann kann ich es vielleicht treffsicherer erklären.


    Um ein konkretes Beispiel zu nennen:

    In einem Restaurant sitzt ein Mensch mit Hundeallergie am Nebentisch zu einem Menschen mit einem Hund dabei.


    Es gibt es zwei Bedürfnisse.


    Für mich wäre das Bedürfnis des Allergikers hier über dem des Hundes in dem Restaurant zu sein.

  • Ihr konstruiert hier Vorfälle, die ihr garantiert alle noch nicht erlebt habt. Das ist fast schon lustig.

    Wie gesagt, ich hatte trotz eines wirklich großen Hundes niemals Probleme mit meinen Mitmenschen. Ob das einfach daran liegt, dass ich euch noch nicht getroffen hab?


    Übrigens, in meiner Welt würde mich der Allergiker nett ansprechen und ich würde zusehen, dass für ihn und uns der perfekte Platz gefunden wird.


    In meiner Welt reserviere ich einen Viererplatz im ICE (das geht nämlich und btw ich bezahle dafür auch mehr) und spreche bei Platznot Leute an, dass sie dort gern sitzen können, wenn sie der Hund nicht stört. Wurde bislang immer gern angenommen und es ergaben sich nette Gespräche.

  • Kann ich auch erklären: für mich sind Menschen und Tiere ebenbürtig und gleichwertig, und es schaudert mich, wenn das anders gesehen wird.

    Was nicht heißt, dass der Hund am Tisch sitzt, sondern seinen Bedürfnissen entsprechend behandelt wird.


    Das mir den Allergien ist in der Tat nicht ganz einfach, natürlich möchte ich nicht, dass jemand atemprobleme bekommt wegen meines Hundes. Da würde ich mir wünschen, dass man mir das freundlich sagt, damit ich mich woanders hinsetzen kann.

  • Das Yalchen

    Ich hatte noch nie Probleme, was zum einen bestimmt daran liegt, dass meine Hunde insbesondere ivy, volle charm bolzen sind, aber auch daran, dass ich die Menschen anspreche, ob sie der Hund, wenn er das oder jenes macht stört.

  • Für die Statistik: Ich habe meinen Rucksack mal auf eine Wiese gestellt und dann kamen Kinder mit einem Hund und haben ihn schnuppern lassen und er hat fröhlich an meinen Rucksack gepinkelt - bevor ich mich aufregen konnte waren sie ganz schnell weg - ich konnte den Rucksack aber waschen und irgendwie war das auch lustig, wie schnell die weg waren #freu … aber im ersten Moment war ich sauer.


    Der Schäferhund meiner Nachbarn (sie haben drei und scheinen mir überfordert) hat letzten Sommer meine Katze auf unserem Grundstück gejagt- ich war so erschrocken, dass ich gar nicht wusste, was zu tun ist, mein Mann hat ihn verjagt und ich bin echt immer noch sauer.


    Trotzdem verstehe ich, das gut erzogene Hunde dabei sein dürfen und finde viele Hunde auch niedlich - aber ich bin ein Katzenmensch, hab keine Ahnung von Hunden und würde meinen Kater auch gerne überall mit hinnehmen - wenn das ginge ;) … mich würde aber auch keine Ratte stören

  • Das Yalchen

    Ich hatte noch nie Probleme, was zum einen bestimmt daran liegt, dass meine Hunde insbesondere ivy, volle charm bolzen sind, aber auch daran, dass ich die Menschen anspreche, ob sie der Hund, wenn er das oder jenes macht stört.

    Genau so bei meinem Wuffi. Wie viele Passanten allein bei ihrem Anblick anfangen zu lächeln oder richtig lachen, wenn sie sich voller Lebensfreude auf die Wiese schmeißt...ich glaube, für unsere Umgebung sind wir keine Belästigung.

  • Wieso?

    Ich bin schon öfter im vollen ÖPNV gefahren, in dem ich nicht nur aufpassen musste, dass ich auf keine Hundepfote trete, sondern auch gucken musste, dass das meinen Kindern nicht passiert. Zusätzlich zu dem Gehampel mit den Rucksäcken und den anderen Menschen.

    Und ja, dann stören mich Hunde. Weil ich nämlich zu allem anderen, was so ein enger ÖPNV an Stress produziert, auch noch Sorge habe, dass ich oder ein Kind vom Hund gebissen wird, weil er sich schreckt beim getreten werden.


    Alles nette Hunde und alles nette Besitzer. Aber die Situation ist echt doof.

  • Stadtkaninchen, das Bild , wie du mit deinem Kater an der Leine ins Café kommst, macht mir grad voll Freude. Würde er das wollen?

  • Mir war in meiner Vor-Raben-Zeit nie klar, wie viele Menschen Probleme mit Hunden haben. Ich liebe Hunde, seit ich denken kann, obwohl ich nie einen hatte. Und ich dachte echt, das geht den meisten Leuten so.

    Und irgendwie nehmen Hunde unter den Haustieren ja tatsächlich eine Sonderstellung ein - Stichwort z.B. Hundesteuer und extra Fahrkarte für den Hund. Das wird ja Gründe haben.

    Dass es bescheuerte Hundehalter gibt - klar. Aber ein Hund, der in der Bahn im Weg rumliegt, stört mich tatsächlich exakt genau so, wie wenn ein Kleinkind da rumkrabbeln würde: in beiden Fällen würde ich erwarten, dass Eltern/Halter eingreifen und dafür sorgen, dass die Störungen im unvermeidbaren Rahmen bleiben.

    (Ich wappne mich schon für die Tupperdosen #angst)

  • Weil wir nun mal viele Menschen sind mit den unterschiedlichsten Macken und Vorlieben und ein jeder, wenn er nicht hinter Mauern leben will, die Macken und Vorlieben des anderen einfach bis zu einem gewissen Grad einfach hinzunehmen hat. Ich bis Fußgänger und kann Autos die ständig im Weg stehen und Radfshrer die von hinten an mir vorbeirasen nicht ausstehen. Trotzdem muss ich das hinnehmen und laufe an dem einen, ohne meinen Unmut kund zu tun , vorbei und hole die anderen nicht vom Rad auch wenn ich mich jedesmal zu tode erschrecke. Ich freue mich wenn auf mich Rücksicht genommen wird und muss die anderen so hinnehmen.

    Und genau so erwarte ich, das mein Hund hingenommen wird, wenn ich mich an die geltenden Regeln halte und ich mich bemühe andere nicht über Gebühr zu strapaziert. Dazu gehört das mein Hund den verhassten Maulkorb in den Öffis trägt, aber ich werde ihn mitnehmen und dafür ein Kinderticket bezahlen.

    Wenn in Restaurants oder Cafes der Hund erlaubt ist, dann nehme ich ihn vielleicht mit und achte darauf das er sich benimmt oder es lernt ( dafür muss ich das üben, das ist nun mal so).

    Ich habe keine kleine Kinder mehr und muss es hinnehmen das Kinder in den Öffis oder in Restaurant auch laut sind, auch mal gewickelt werden, auch mal im Wege stehen,das ist eben so.

    Ich muss hinnehmen dass an der Kasse im Supermarkt ein älterer Mensch länger braucht und sein Geld kleinteilig erst mühsam zusammensuchen muss um dann genauso langsam seinen Einkauf in die Tasche zu räumen, das ist eben so.

    Ich meine das auch nicht provokant, wir sind einfach viele Menschen und leben dicht beieinander wenn sich da jeder mit seinen Befindlichkeiten zu wichtig nimmt, kann es nicht funktionieren.

    Grüße Jufena


    Alles Große und Edle ist einfacher Art
    (Gottfried Keller)

  • Weil es in der Natur des Hundes liegt, in der Nähe seiner Leute zu sein.

    Warum steht das Befürfnis des Hundes hier ebenbürdig wie das Befürfnis eines Mitmenschen

    Warum sollte der Mensch, der sich von meinem Hund gestört fühlen könnte, wichtiger sein, als die Menschen, die sich über den Kontakt zum Hund freuen und denen er mit seiner Anwesenheit eine Freude macht?

    (Es reagieren in aller Regel sehr viel mehr Menschen sehr positiv auf Hunde als negativ.)

  • Ich werde jedenfalls, trotz etwaiger überforderter Mütter, meinen Hund weiterhin mit in den Wanderurlaub nehmen. Ich passe auf den Hund auf und das gleiche erwarte ich von den Erziehungsberechtigten der Kinder.


    Ohnezahn Ist richtig, die Tierlieben sind weitaus in der Mehrzahl.

    Die Intoleranten sind denn auch meist gegen alles mögliche intolerant und selten zufrieden zu stellen.