Einschlafhilfe für Drittklässer

  • Unser Problem ist alles andere als neu, aber wir brauchen wohl neue Strategien.
    Mein Großer ist schon als Neugeborener schlecht eingeschlafen. Er liebt es ins Bett zu gehen, zu lesen etc. aber danach kommt er nur schwer in den Schlaf. Wir haben schon viel durch. Am besten hat funktioniert: Das Kind relativ lange noch was machen lassen (Licht aus ist 22.00 Uhr in der Schulzeit) und dann einfach kommen lassen. Akzeptieren, dass es so ist. Traumreisen machen in der Zeit und dabei einschlafen. Früher haben wir Ansatzweise autogenes Training/progressive Muskelentspannung gemacht, das ging aber nur mit mir. Ein wenigLicht ist auch immer an, ohne ging gar nicht. Wobei ich das morgen mal ausprobieren werde, vielleicht hat sich das ja geändert. Jahrelang war auch eine Duftlampe sein treuer Einschlafbegleiter. Die werde ich heute abend auch mal reaktivieren.


    Im Moment läuft das so. Er denkt sich sobald das Licht aus ist: ich kann nicht einschlafen! Warum kann ich nur einschlafen? Heute nacht wollte er wieder unbedingt einschlafen und hat schlussendlich geschluchzt. Ich habe ihm dann um Mitternacht Witze vorgelesen, um ihn aus der Gedankenspirale zu bringen. Danach schlief er binnen kurzem ein. Nur ich bin jetzt patt, ich häte problemlos um 22.30 Uhr einschlafen können. Grmpf.


    Das Problem ist, dass sein Bruder und ich total leichte Einschläfer sind. Wir küssen das Kissen und schlafen, wenn wir das wollen, sofort ein. In seinem Kopf ist dann abends: "Warum kann ich nicht so schnell einschlafen wie mein Bruder?!" statt Entspannung.


    Ich brauche ein paar Ideen.


    Psychische Probleme und Ängste schließe ich aus. Seit September hat er sogar eine sehr glückliche Phase. Er hatte in der ersten und zweiten massive Schulprobleme und da hatten wir abends Ängste etc. Ich bin mir wirklich sicher, dass es das jetzt nicht ist. Es ist die Steigerung in sein negatives Mantra: "Ich kann nicht einschlafen, warum könnt ihr das und ich nicht?".
    Es ist ja schon immer so mit dem Einschlafen, mal mehr mal weniger. Ein Problem ist einfach, dass er eine Eule ist. Wenn man ihn ließe, wie er wollte, würde er selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehen. Glücklicher Weise kommt er mit 7 Stunden Schlaf gut aus (schlief schon als Neugeborener nur 12 Stunden am Tag).


    Habt ihr Ideen, wie wir ihn da raus helfen können?


    Eckdaten Abendritual:
    Gegen 19.00 Uhr machen sich die Kinder bettfertig. Danach gibt es eine 5 - Minuten Aufräumrunder im Kinderzimmer. Danach wird vorgelesen und noch gekuschelt. Das zieht sich idR bis 20.00/20.30 Uhr hin und ist auch laut unsere Kinder mit die schönste Zeit am Tag. Der kleine schläft meistens, wenn wir durch sind. Der Große darf dann noch lesen. Um 22.00 Uhr macht er Licht aus.


    Ideen:
    ihn zwar Bettfertig machen, aber nicht im Bett lesen lassen, sondern er soll erst um 22.00 Uhr ins Bett gehen.
    Duftlampe reaktivieren


    So. Welche habt ihr?


    Edit: Sein Schlaf selber ist tief und erholsam und nicht im geringsten gestört. Er hat auch keine bis wenig Probleme beim Aufstehen im Allgemeinen. Schaumer mal, wie es gleich wird...

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Wahrscheinlich habt ihr das schon probiert, aber bei meinen kindern funktioniert wenn ich ihnen dann sage dass sie nicht schlafen müssen. Dass liegen und Augen zumachen auch erholsam ist, auch wenn man die ganze Nacht denkt wach zu sein. Hat auch mich ind schlaflosen zeiten gerettet. Also der Gedanke dass man nicht umsonst daliegt, sondern sich der körper auch so erholen kann. In der Regel schlafe ich dann doch und die Kinder eh recht fix ein.

    Nur eines nimm von dem, was ich erfahren:
    Wer du auch seist, nur eines – sei es ganz!
    (mascha kaleko)

  • - Hörbuch hören statt lesen?
    - Musik hören im Dunkeln?
    - Füße mit lavendelöl massieren
    - wirklich etwas später ins Bett (toll, dass er mit so wenig Schlaf auskommt - das Kind, das bei uns oft lang nicht einschlafen kann, muss am frühesten aufstehen und braucht eigentlich mehr Schlaf)
    - woanders schlafen, wenn's ganz schlimm ist? Unser jüngster hat sich eine Zeitlang Nester gebaut irgendwo in der Wohnung und ist da eingeschlafen
    -noch mehr Sport und Frischluft tagsüber?
    - abends baden hilft hier auch manchmal

  • Hier ähnlich ... glücklicherweise nicht ganz so spät weil wir echt früh raus müssen ...
    Hier läuft es auch so in Etappen, erst Vorlesen, dann noch ne halbe Stunde malen, lesen etc. mit Licht, dann Licht aus und er liest nochmal ne halbe Stunde mit Taschenlampe unter der Decke ... dazwischen und danach noch mehrmals kuscheln... ist für mich mittlerweile meist okay ....
    Wie stehst du zur Homöopathie bzw. Kinesiologie? Damit haben wir hier ganz gut was geschafft ....


    Wie fit ist dein Sohn denn tagsüber? K. ist gerade jetzt in dieser Jahreszeit extrem blass so dass ich immer Sorge habe, er bekommt zu wenig Schlaf ... dabei ist er relativ fit... würde aber auch niemals von selbst so richtig zur Ruhe kommen (er ist auch sehr kopflastig... klingt bei deinem Sohn ähnlich...)

  • Ich hab auch ein Kind, das lange zum Einschlafen braucht, sich immer wieder damit schwer tut. Sie liegt da und stöhnt, dass sie halt nicht einschlafen kann. Leider kommt sie mit weniger Schlaf nicht gut durch den nächsten Tag.


    Was bei uns aber oft hilft bzw die Einschlafzeit doch insgesamt verkürzt hat, ist eine Gewichtsdecke - eine schwere Decke (ich hab einen Kinderbettbezug kammerweise mit Hirsespelzen gefüllt), de ich ihr auf ihre normale Decke lege. Das hilft ihr sehr, innerlich zur Ruhe zu kommen. Ich wäre da von allein nie drauf gekommen, weil sie nicht die ist, die ewig durchs Bett propellert. Inzwischen hat sie zusätzlich noch ein Körnerkissen über den Füßen. Ich hatte ihr das einmal gegen kalte Füße warm ins Bett gepackt und sie fragte, ob sie das (ungewärmt) behalten dürfe.

    Viele Grüße aus der Tonne! muell_smilie_170.gif diogenes

    So aufgewühlt, wie mein Bett heute morgen war, kann ich es unmöglich alleine lassen!


  • Ich kenne das Thema und lese gespannt mit. Es nervt, oder? Wenn man im Prinzip selber bettreif ist, wenn das Kind endlich schläft, hat man so gar keine Zeit mehr für sich ... Ich habe übrigens schon oft starke Ähnlichkeiten zu unserem Großen bemerkt, wenn Du von Eurem erzählt hast ...


    Bei uns ist das unter anderem auch ein Rhythmus-Problem. Nur einmal später ins Bett und er hat wieder 1-2 Wochen extreme Probleme. Jetzt haben wir wieder seit Sylvester Stress beim Einschlafen. Oft wird es halt auch dadurch ausgelöst, dass er zu lange liest. Es hilft, wenn ich neben ihm liege und bewusst regelmäßig atme. Alleine kriegt er das mit der Atemkontrolle nicht so hin. Manchmal helfen auch Rescue-Kügelchen. Schädlich sind auf jeden Fall schlechte Luft in seinem Zimmer, zu viel Süßes spät am Tag und wahrscheinlich auch zu wenig Bewegung. Und Erledigen der Hausaufgaben nach dem Abendessen (seufz).


    In einem anderen Thread hat @Jaelle geschrieben, dass sie gute Erfahrung mit Similasan gemacht hat. Das ist laut Beschreibung auf der Webseite gut gegen Schlafstörungen bei Gedankenfluss :D Ich wollte es gleich ausprobieren, aber in der Apotheke bekommt man das gar nicht, weil es ein Schweizer Produkt ist. Ich müsste es wohl online bestellen. Habe dann erstmal Neurexan gekauft, das sich teilweise aus denselben Mitteln zusammensetzt, aber eben nur teilweise. Und zumindest bei Einmalanwendung hilft es uns nicht.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius

  • Für meine Großen sind Hörbücher die Einschlafhilfe schlechthin.
    Dann ist es schon dunkel, sie hat die Augen zu und kommt viel besser runter als wenn sie selbst liest.

  • Ich kenne dieses "ich kann nicht einschlafen, dabei will ich doch, was stimmt da bloß nicht" von meiner Tochter auch. Ich bin gerade total hin und weg, denn seit ein paar Tagen läuft es bei uns plötzlich! Ich hab sie gefragt, was sie brauchen würde, um besser vom Tag und dem Wachsein in die Nacht und zum Schlafen zu kommen. Das ist ja eine krasse Veränderung, und ihr ist bewusst, dass Veränderungen für sie schwierig sind. Sie hat sich also ein "Sonnenuntergangs-Ritual" überlegt, und dabei kam raus:

    • dass sie sich gleich nach dem Abendbrot schon bettfertig machen möchte (damit sie die blöden Sachen wie Zähneputzen hinter sich hat #freu )
    • und dass ihr die darauf folgende "Papa-Zeit" sehr wichtig ist. Für sie ist eh immer wichtig, dass alles "vollständig" ist, erst recht die Familie, und wenn Papa den ganzen Tag weg war, ist das eigentlich ja logisch.
    • Außerdem hat sie ihr Bett zu einem "gemütlichen Nest" umgestaltet und sich entschieden, das Toben und Quatschmachen mit Papa aufs Wochenende zu vertagen und abends mit ihm lieber auch gemütlich zu sein. Oft hören sie ein Hörspiel zusammen.
    • Danach bin ich dran, und ich musste akzeptieren, dass sie mich zur Einschlafbegleitung braucht. Mich hat das vorher sehr genervt. Aber mir wurde erklärt: "Mama, wenn ich dich jetzt rausschicke, dann ist das, als würde ich mich von etwas Wunderschönem für immer verabschieden. ;( " Okay... Also, wenn man Teil von etwas Wunderschönem ist, kann man schlecht genervt sein. #love Sie braucht im Moment halt meine Hilfe dabei, zur Ruhe zu kommen, und das ist eben so. Mit der Zeit wird sie sich das Notwendige abgucken und es dann irgendwann alleine können.

    Allerdings habe ich festgelegt,

    • dass ich an der Stelle dann keine Diskutier- und Vorlesezeit mehr mit ihr mache (außer bei akuten Sorgen).
    • Statt dessen bringen wir den Tag zuende und sprechen darüber, was heute schön/doof war. Einfach nur benennen reicht. Eine sanfte, ruhige Sprechweise ist wichtig.
    • Und: Auf gar keinen Fall über morgen sprechen! Nur im Hier und Jetzt bleiben!
    • Währenddessen creme ich sie meist noch ein oder lockere ihre Arme und Beine.
    • Dann gibt es den rituellen Schluck Wasser, ich mache das Licht aus und sage mein Gute-Nacht-Sprüchlein auf. Ich bleibe bei ihr sitzen und kraule ihr den Rücken, bis sie eingeschlafen ist.

    Meistens schläft sie jetzt binnen 45-60 Minuten (incl. der Zeit zum Eincremen, Tag zuende bringen und so), gegen 20:45 Uhr. Vorher hatten wir teilweise über 120 Minuten und sie schlief erst nach 22 Uhr. Eine Wenigschläferin war sie auch schon immer, also, sie kommt prinzipiell mit wenig Schlaf aus - aber wenn sie mehr Schlaf bekommt, tut es ihr definitiv gut, sie ist generell entspannter, konzentrierter, ausgeglichener, und nicht so hibbelig.


    Wichtig ist auch, dass sie tagsüber alles bekommt, was sie braucht, z.B. Kuschelzeit mit mir, körperliche Betätigung, was fürs Hirn, Kreativität, Phantasie. Wo der Schwerpunkt gerade liegt, verändert sich phasenweise, aber von allem sollte ein Minimum im Tagesablauf vorhanden sein.

    "Wenn mir jemand Steine in den Weg legt, geh ich halt über die Wiese!?" #weissnicht
    Kleinmaus, im Januar 2015

    Einmal editiert, zuletzt von Kuschelmaus ()

  • Hörbücher waren lange Zeit eine gute Einschlafhilfe, mag er aber nicht mehr.
    Das mit der schweren Decke behalte ich mal im Hinterkopf.
    Zu kurz kommt er weder tagsüber noch abends, das schließe ich im Moment eigentlich aus.
    Komplette Einschlafbegleitung verweigere ich, sorry. Irgendwann muss ich mal Aufräumen und etwas Zeit für mich und meinen Mann haben. Das haben wir öfters versucht, ändert aber nichts am Einschlafzeitpunkt. Und das Kind ist ja per se in aller Regel nicht unglücklich, im Gegenteil, er genießt die Abende sehr. Wenn ich ins Bett gehe, kommt er dann oft zu mir und schläft dann auch klaglos ein.
    Tagsüber ist er ausgelastet denke ich. Er ist draußen, er ist drinnen, er liest, spielt Schach, "kämpft" mit seinem kleinen Bruder etc.
    Früher ins Bett haben wir auch schon ausprobiert, das ging aber total nach hinten los. Noch später ins Bett. Hm. Weiß nicht. Wir sind ja schon bei Licht aus 22.00 Uhr unter der Woche. Aber ich werde ihn heute sagen, er soll im Sessel lesen und erst zum Schlafen ins Bett hoch gehen. Vielleicht hilft das ja.


    Hach, deshalb irritiert mich dieses Nichteinschlafenkönnen im Moment ja so: ich finde keinen unserer üblichen Ansatzpunkte. Wobei er mir eben erzählt hat, dass ein paar Zähne wackeln. Er war schon immer ein Extremzahner, vielleicht ist die Phase ja durch, wenn sie draußen sind.


    Tagsüber ist er übrigens fit, in der Schule total unauffällig dahingehend. Jedenfalls, wenn er nicht vergisst zu essen (aber das ist seit vielen Monaten wirklich im Griff. Er ist eines der Kinder, die bei Hunger zum Berserker werden und hat jetzt erst vor ca. einem Jahr gelernt, dass Essen hilft). Aber die Noten passen auch, er ist fröhlich, ausgesprochen wenig knatschig etc.


    Ich überlege gerade, was das früheste ist, was er in den letzten Monaten mal eingeschlafen ist. Vor 22.00 Uhr war das nur einmal, da hatte er aber Fieber.


    Sorry für mein unzusammenhängendes Geschreibsel. Ich habe euch alle gelesen und ich ziehe mir daraus auch viel. Ich bin gerade nur soooo müde *gähn*


    • dass ich an der Stelle dann keine Diskutier- und Vorlesezeit mehr mit ihr mache (außer bei akuten Sorgen).
    • Statt dessen bringen wir den Tag zuende und sprechen darüber, was heute schön/doof war. Einfach nur benennen reicht. Eine sanfte, ruhige Sprechweise ist wichtig.
    • Und: Auf gar keinen Fall über morgen sprechen! Nur im Hier und Jetzt bleiben!
    • Währenddessen creme ich sie meist noch ein oder lockere ihre Arme und Beine.

    Das entpricht auch ungefähr unserem Ritual nach dem Vorlesen.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Wieso ist das Zitat von Kuschelmaus aus ihrem beitrag weg und in meinem gelandet? 8I  
    Ich war 100%ig NICHT auf Beitrag bearbeiten bei ihr. Boa. Ich versuch mal zu reparieren. (ich bin Mod)


    Edit: als ich auf Beitrag bearbeiten bei ihr gegangen bin, war alles noch da. War wohl nur ein Anzeigefehler im Forum *puuuuh*

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Ich meinte mit "später ins Bett" auch wirklich nur, die im-Bett-liege-Zeit vor 22 Uhr zu verkürzen. Einfach, damit das Bett mehr mit "Schlaf" als mit "freizeit" verknüpft wird.

  • oh, ich kenne das. Ich bin schon immer ein schlechter Einschläfer und das Schlimmste sind Menschen in unmittelbarer Umgebung, die leicht einschlafen. #kreischen ich kann deinen Sohn so gut verstehen!
    Meine Strategien sind weder besonders klug, noch durchdacht, sie sind aus der Not entstanden. Keine Ahnung, ob was für Euch dabei ist...
    Ablenkung ist mir der Schlüssel. Alles, was meinen Kopf vergessen lässt, dass ich eben gerade nicht schlafe, hilft.


    o lesen bis die Augen nicht mehr können, wirklich bis die Buchstaben verschwimmen. Dann Buch weg, Licht aus. Recht schnell.


    o Gedichte im Kopf aufsagen, lange Gedichte. Liedstrophen eignen sich prima.


    o irgendwas aufzählen: 10 Dinge, die ich am Wochenende mache; 35 Begriffe mit A finden, 12 Europäische Länder aufzählen, 5 verschiedene Kleidungsstücke, 7 Lieblings- oder Hassessen, usw.


    o Kopf-stadt-land-Fluss, geht auch mit lieblingsfussballer usw.


    Vielleicht kannst du ihm für jeden Abend eine Aufgabe geben, die er im Kopf lösen soll, bevor er schläft. So was wie 5 Unternehmungen, die er sich wünscht, 10 Dinge, die er in den Faschingsferien tun will, alle Kostüm, die er bisher getragen hat,


    o meine Mama hat mir in einer ganz schlimmen Zeit, mein Opa war gestorben, "schlaftabletten" gegeben. Später hat sie mir gesagt, dass es placebos waren. Geholfen haben sie trotzdem, weil sie mich aus der Spirale geholt haben. Ich wäre trotzdem vorsichtig, nicht dass sich festsetzt, dass man alle Probleme mit Tabletten lösen kann. Aber wenn's gar nicht anders geht...
    Oft hat mir dann schon der Gedanke geholfen, dass es Tabletten gäbe, wenn ich nicht schaffe, einzuschlafen.


    Bei mir ist es übrigens völlig egal, wann ich ins bett gehe. Einschlafen können hat nichts damit zu tun, wie müde ich bin. Es ist der Kopf, der nicht aussteigen mag. #yoga


    Edit: Es ist sicher gut, nachzuschauen, ob es Gründe gibt für schlechtes Schlafen. Ich schlafe schlecht, wenn was Doofes passiert ist, oft, aber nicht immer. Stattdessen schlaf ich eigentlich tausendmal schlecht ein, obwohl nix ist. Gar nix. Die schönsten Tage und Erlebnisse helfen nicht, schnell einzuschlafen. Es ist wies ist. Manche schlafen schnell, ich halt nicht, manche mögen Fisch, manche nicht, manche sind eher groß, manche klein usw.

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

    2 Mal editiert, zuletzt von Ludowica ()

  • heute liest er mal auf dem Sessel und nicht im Bett. Schaumermal.


    Ludowica: danke für deine Erfahrungen. Meinem Mann geht es ja ähnlich.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Er hat zumindest deutlich früher geschlafen als die Nächte davor. #super
    gegen 23.00 Uhr war ich noch mal im Zimmer, da hat er tief und fest geschlafen, um 22.15 war er schon quasi eingeschlafen. Wenn wir wieder dahin kommen, wäre ich schon sehr glücklich.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Kalliope,


    das hier dürfte der Schlüssel zur Problemlösung sein:

    Glücklicher Weise kommt er mit 7 Stunden Schlaf gut aus

    Du beschreibst ihn ja auch als tagsüber wach, fit und leistungsfähig. Er scheint also gar kein Schlafproblem zu haben, sondern einen extrem geringen Schlafbedarf. Warum sollte er auch einschlafen, wenn er gar nicht müde ist? Schläft er um 22:00 Uhr ein, dann sind seine sieben Schlafstunden morgens um 5:00 Uhr schon um. Noch früher aufzustehen, nur damit er abends früher einschläft, klingt auch nicht sonderlich sinnvoll.


    Ich würde bei der nächsten Gelegenheit seine Schilddrüsenwerte checken - eine Schilddrüsenüberfunktion senkt den Schlafbedarf - und wenn da alles in Ordnung ist, nach anderen Wegen suchen, wie Du zu Deinem Feierabend und Dein Mann und Du zu Paarzeit kommen könnt.

    Silbermöwen sind Zugvögel.


    Weißt du, wo das Dings ist?

    ... Nein. Suche es selbst! Ich will das heute nicht.

  • Du zu Deinem Feierabend und Dein Mann und Du zu Paarzeit kommen könnt.

    Da haben wir zum Glück wenig Probleme - er bleibt ja im Normalfall alleine im Zimmer. ÜF kann ich mir nur schwer vorstellen, aber ich behalte das im Hinterkopf. Schilddrüsenprobleme sind bei uns in der Familie ja verbreitet.


    Er kommt zwar gut mit 7 Stunden aus - aber insgesamt sind 8 schon besser. Wenn er in den Ferien so schläft, wie er will, dann ist das in der Regel von 23.00/23.30 Uhr bis 7.00/7.30 Uhr.
    Das mit dem Wenigschlafen war schon immer so. Er hat mit 10 Monaten den Mittagsschlaf eingestellt und als Neugeborener nur selten mal mehr als 12 Stunden des Tages verschlafen. Sogar in der Schwangerschaft war es ungewöhnlich, ihn mal mehrere Stunden am Stück nicht zu bemerken.


    Nun ja. Wenn es so bleibt wie gestern abend, dann ist es ok.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Auch in der zweiten Nacht, in der er nach dem Vorlesen wieder aus dem Bett ist, im Sessel gelesen hat, noch ein bisschen Lego gespielt hat und um 21.30 Uhr mit einem Hörspiel ins Bett ist, hat er um 22.30 Uhr geschlafen. Perfekt!


    Ich hoffe, das hält an.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Ich wollte nur nochmal Feedback geben: Klappt immer noch, Kind schläft jetzt zwischen 22.00 Uhr und 22.15 Uhr ein. Ich weiß zwar nicht, warum das so von heute auf morgen geholfen hat, aber es hält bislang an. :)

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif