Montessorischule als "bessere" Förderschule?

  • Ich wollte mich nochmal melden, wie es weiter gegangen ist.

    Unsere Tochter geht gern zur Schule. Sie mag ihre Lehrerin und die Pädagogin gern und auch die I-Kraft, die sich ja um alle Kinder kümmert ist nett. Sie hat guten Anschluss gefunden, eine Freundin, mit der sie sich auch nachmittags trifft und bei der sie heute übernachtet, aber auch sonst guten Kontakt zu den Kindern.

    Die Lehrerin gibt ihr passende Sachen, das ist zumindest mein Eindruck, wenn ich sehe, was sie mit nach Hause bringt, das meiste bleibt ja in der Schule. Hausaufgaben macht sie nicht so gern, sie liest 10 Minuten, das klappt gut weil sie eh liest, dann nochmal 10 Minuten Schreibheft findet sie doof. Sie hat ein Geometrieheft, das hat sie sehr gern gemacht, aber da soll sie im Moment nicht weitermachen, weil die Lehrerin ihr bei der nächsten Aufgabe was zeigen will (wahrscheinlich weil sie nen Zirkel braucht), das hat sie aber seit Montag nicht getan, wahrscheinlich heute. Die Kinder besprechen gerade das Thema Wald, dazu waren sie schon2x den ganzen Tag im Wald mit einer Försterin und besuchen demnächst ein Walderlebniszentrum.

    Ein paar Kleinigkeiten an der Schule finde ich ungünstig. Die Rektorin hat mehrmals bei einem Vortag gegen die Sprengelschule geschossen. Das befremdet mich. Auch hat sie sich drüber aufgeregt, dass manche Eltern ihren Kindern die Schultaschen tragen. (Ich trage selbst nicht gern einen Rucksack und benutze eine Fahrradtasche. Wenn ich meine Tochter dann zur Schule begleite trag ich nichts und sie den Ranzen? Da verstehe ich den Sinn nicht und packe den Ranzen auf meinen Gepäckträger). Und die Arbeitsstunden für die Eltern sind völlig intransparent. Ich habe mehrmals versucht, mich für eine Aktion anzumelden, obwohl ich rasch auf die Mails geantwortet habe, war jeweils schon alles ausgebucht. Wenn man die Stunden nicht leisten kann, muss man am Ende des Jahres einen Betrag pro nicht geleisteter Stunde bezahlen. Das finde ich ungünstig, wenn Jemand die Stunden leisten möchte, aber nicht genügend Zuteilungen erhält. Falls das bis zum Halbjahr so bleiben sollte, würde ich mich mal an den Zuständigen wenden.

    Die wichtigen Dinge passen alle gut. Manche Bekannten, deren Kinder jetzt an der Sprengelschule sind, fragen gelegentlich nach, was unsere Tochter gerade macht und erzählen, was ihre Kinder machen, da habe ich den Eindruck, dass die Sprengelschulkinder nicht schneller im Schulstoff vorgehen als die Montekinder.

  • Es freut mich, dass ihr einen guten Start hattet. wie läuft es inzwischen?


    Ranzentragen: ich muss zugeben, dass ich es auch ein wenig seltsam finde, wenn ich sehe wie viele Eltern die Ranzen ihrer Kinder schleppen während die Kinder nebenher hüpfen. Wobei ich da nie was sagen würde. Ich denke, es wird Gründe geben: Kind sehr klein, Ranzen sehr schwer, Kind müde etc.

    Meine Kinder tragen ihre Sachen selber. Wäre auch kaum machbar, dann müßte ich ja die Sachen von zweien tragen. Klar, wenn mal einer besonders viel dabei hat oder irgendwas ist, dann nehm ich auch mal was ab. Aber normalerweise trägt jeder seine Sachen selber.

    Aber ich denke, dass hinter der Kritik der Rektorin steht, dass die Kinder nicht überbehütet werden sollen, sondern ihre Sachen selber machen sollen. Dazu gehört auch der Ranzen (meist).

  • Ich trage auch meist den Ranzen meines Sohnes. Weil Schulranzen eigentlich für Kinderrücken zu schwer sind. Weil ich groß bin und das Gewicht besser zu meiner Statur passt. Weil er nach der Schule schon mal durchhängt (meist ist Hunger der Grund). Weil es einfach schön ist, wenn einem jemand mal einen Gefallen tut, ohne ein Prinzipiengeschichte draus zu machen.

    Ich vermute mal Rektorin hat keine Kinder...?

  • Ich finde es super, wenn Kinder nebenher hüpfen :)

    Und bin überrascht, dass man sich darüber Gedanken machen muss, wer den ranzen trägt.

    Nö, muss man natürlich nicht, aber ich hab seitdem ein latent schlechtes Gewissen, wenn ich meiner Tochter die Schultasche abnehme (und hoffe immer, dass die Direktorin uns nicht ausgerechnet in diesem Augenblick sieht). Allerdings packe ich meistens die Schultasche auf den Gepäckträger, die Maus klettert auf meinen Sattel und ich schieb das Rad die paar hundert Meter nach Hause (witzigerweise macht es mein Mann, der meistens abholt, ganz genauso, der würde das mit der Direktorin aber auch ausdiskutieren, ich eher nicht).

    Aber: die Direktorin ist sehr sympathisch, freundlich und entspannt, sehr beliebt bei den Kindern, soweit ich das mitbekomme. Ob sie Kinder hat, weiß ich allerdings nicht.


    Schule ist immernoch "toll", heute gab es Streit mit der besten Freundin, da wars dann auch mal "doof", also alles ganz normal. Die Maus hat ein Geometrieheft, jetzt weiß ich auch, wozu auf der Liste zur Einschulung der Zirkel war, das liebt sie sehr. Und weil sie es schnell und gut bearbeitet hat, hat sie heute das Anschlußheft bekommen, das für die 3. und 4. Klasse ist. Da war sie so stolz. Das macht beim Zusehen richtig Spass, wie selbstbewußt und sicher sie jetzt an manches rangeht.

  • Hört sich bis jetzt eigentlich alles top an, und weiterhin sehr interessant. wieviele Arbeitstunden sind denn im Jahr ca. zu leisten?

    Ich war vor kurzem beim Monte-Infoabend für unsere Tochter, dort haben sie wohl gesagt, dass Kinder dort gar keinen Ranzen brauchen, sondern eher einen Rucksack. Finde ich auch super. Was mich eher verunsichert ist die Tatsache, dass gerade die Fächer deutsch und Mathe nur in Freiarbeit geübt werden, das stelle ich mir gerade in der 1. klasse irgendwie schwierig vor. Wie lernen sie denn z.B lesen, schreiben, freiwillig und selbstständig, wie klappt es bei euch?

  • Hm, also an unserer Montessorischule bedeutet Freiarbeit mit freiwillig und selbständig nicht, dass die Kinder nicht zwischendrin Hilfestellung bekommen, wenn sie die benötigen, die Lehrer sind als Ansprechpartner da. Die Kinder werden auch im Vorfeld an das Montessorimaterial herangeführt und bekommen das erklärt, das weitere Arbeiten ist dann selbständig. Wir haben jetzt unser drittes (von 4) Kinder in der Montessorischule und alle haben freiwillig und selbständig lesen und Mathe gelernt. In Freiarbeit.


    Ranzen brauchen unsere Kinder auch nicht, auch keinen Rucksack, da sie alles Unterrichtsmaterial in der Schule bekommen und keine Hausaufgaben haben, sprich, sie müssen nix von und zur Schule transportieren, ausser einmal pro Woche den Turnbeutel. Noch nicht mal Essen muss transportiert werden, weil die Schule eine Ganztagesschule ist und auch Essen anbietet (Brotmahlzeit und Frucht/Gemüse).


    Interessant finde ich, dass an Kissixs Schule mit Geometrie angefangen wird. Das kommt an unserer Montessorischule relativ spät, die fangen hier mit anderen Sachen an. Im Moment benutzt meine Tochter (allerdings 2. Klasse) das Markenspiel, die Bruchrechenkreise und das Reagenzglas-Set rauf und runter. Und das Schachbrett. Geometrie hat sie noch gar nicht mit gearbeitet. Dafür hat sie sich dann das kleine Ein-mal-Eins selbständig erarbeitet, das hatte sie wohl gerade interessiert.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.



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  • Hallo,


    Was mich eher verunsichert ist die Tatsache, dass gerade die Fächer deutsch und Mathe nur in Freiarbeit geübt werden, das stelle ich mir gerade in der 1. klasse irgendwie schwierig vor. Wie lernen sie denn z.B lesen, schreiben, freiwillig und selbstständig, wie klappt es bei euch?


    Ich kenne ja beides, meine eigenen Kinder waren/sind von Anfang an auf einer Montessorischule (Erst GS, dann weiterführende Schule), selber arbeitet ich an einer Regelgrundschule.


    GERADE in Mathe und Deutsch finde ich die Freiarbeit inzwischen den einzig sinnvollen und effektiven Lern-Weg. Es gibt so viel tolles Material, daß den Kinder verschiedene Ansätze bietet, sie können individuell arbeiten, wirklich so viele (oder auch wenige) Wiederholungen machen, wie sie brauchen, um etwas zu verstehen usw.


    Das ist in einem Klassenverband von 25 Schülern so gar nicht möglich.


    Und Freiarbeit als Hauptform heißt ja auch nicht, daß keinerlei Lehrerbegegnungen stattfinden, auch hier, wenn ich mit einer Kleingruppe arbeite (vielleicht 5 Kinder pro Jahrgangsstufe?) Während die Zweitkraft für eine allgemeine Arbeitsruhe sorgt, bin ich so viel effektiver, als wenn die fünffache Menge an Kindern dasitzt und das was ich erkläre für die einen stinklangweilig ist, weil sie es schon längst können, die anderen aber eigentlich noch gar nicht so weit sind und an einem anderen Punkt lernen oder andere Lernformen bevorzugen würden.


    Ich habe leider nicht so viel Zeit, bei Interesse kann ich mehr erzählen.

    Aber es ist wie überall - die konkrete Umsetzung hängt von den jeweiligen Pädagogen ab.

  • Meine Tochter ist in der ersten Klasse an einer Montessorischule und da gibt es durchaus auch immer wieder Input von den Lehrerinnen. Also zum Beispiel erklären sie bei jedem Buchstaben allen Erstklässlern zusammen WIE man ihn schreibt. Und die Materialien werden immer eingteführt, meistens auch in kleinen Gruppen oder auch mal nur mit einem Kind. Oft gibt es auch in der Freiarbeit Punkte an denen die Kinder mit er Lehrerin Rücksprache halten sollen. Also z.b. bei den Buchstaben wenn man die erste Übungsseite in ihrem Heft (mit dem Buchstaben zum Nachfahren und ein paar selbst geschriebenen Buchstaben) gemacht hat, will die Lehrerin das sehen bevor man auf der nächsten Seite (mehr Buchstaben und Wörter mit dem jeweiligen Buchstaben) weiterüben darf. Auch im Matheheft gibt es definierte Punkte, wo man Rücksprache halten soll und das nächste Thema erst anfangen darf wenn die Lehrerin das erste Thema einmal kontrolliert hat. Die Kinder erreichen die Punkte natürlich in unterschiedlichen Momenten aber es ist nicht so, dass sie da völlig allein arbeiten. Meine Tochter ist in einer jahrgangsübergreifenden Klasse, da fragen sie auch oft die älteren Kinder wenn sie irgendwas nicht verstehen.

  • Peppersweet, das mit dem jahrgangsübergreifenden ist bei uns auch so, das klappt toll. Wir haben ja das Glück, dass die Montessorischule bei uns bis inklusive 10. Klasse geht und haben auch in den höheren Klassen sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine älteste ist gerade in der 9. Klasse und sehr zielstrebig und fleissig. Da die Kinder viel Projektarbeit mit anderen Kindern machen (zb. im Moment Vergleich der französischen Revolution mit einer anderen Revolution ihrer Wahl), profitieren da auch die Kinder von, die nicht unbedingt gleich zielstrebig sind. Und die Zusammenarbeit mit einem schwächeren Kind stärkt auch mein schulisch starkes Kind in Skills wie Zusammenarbeit, Rücksichtnahme, Verständnis für andere und auch wei erkläre ich einem anderen, was hier das Ziel der Aufgabe ist. Gleichzeitig wiederholt sie den Stoff ja nochmal, weil sie ihn nochmal erzählen muss, merkt so ganz deutlich, wo sie selbst eventuell noch Lücken hat oder was nicht richtig verstanden hat, wenn sie Fragen von den anderen Kindern nicht versteht.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.



  • Was mich eher verunsichert ist die Tatsache, dass gerade die Fächer deutsch und Mathe nur in Freiarbeit geübt werden, das stelle ich mir gerade in der 1. klasse irgendwie schwierig vor. Wie lernen sie denn z.B lesen, schreiben, freiwillig und selbstständig, wie klappt es bei euch?

    Das fand ich auch am Anfang erstaunlich, nur je 3 h Mathe und Deutsch in der ersten Klasse. Aber eben auch jeden Tag 1-2 h Freiarbeit. Hier lief das so: Es gab und gibt für die Freiarbeit nicht völlig frei Materialen zur Auswahl, sondern durchaus Hinweise auf die entsprechend passenden und Aufgabenblätter aus Papier oder laminierten Karteikarten, die abgearbeitet werden müssen. In der ersten Klasse war das z.B. der Lesekurs, nach dessen Abschluss die Lese-Mal-Blätter in Deutsch, das Rechenjogging 1 in Mathe. Da wurde jedes Blatt bearbeitet und entweder der Patin/dem Paten oder der Lehrerin vorgelegt zur Kontrolle. Jedes Blatt/jede Aufgabe konnte dann in einer Tabelle an der Pinnwand abgekreuzelt werden. So kann man als Eltern auch sich anschauen, wie weit das Kind in welchem Fach ist. Sowohl individuell gesehen als auch im Vergleich zu anderen Kindern, um es auch einstufen zu können, ob evtl. Hilfebedarf da ist.

    Die Kinder können frei wählen, ob sie erst eins komplett machen und dann das andere Fach oder ne Woche so, ne Woche so oder täglich anders, wie es halt gerade passt.

    Hilfe können sie sich jederzeit holen.


    Bei uns kommt zusätzlich noch der Aufgabenplan dazu, den sie in Deutsch und Mathe erhalten. Das sind quasi die Hausaufgaben, die in einer Zeit nach dem Mittagessen bearbeitet werden. Sollte das nicht in der entsprechenden Zeitvorgabe (z.B. 2 Wochen) geschehen, kann man sie auch mit nach Hause nehmen.

  • Hört sich bis jetzt eigentlich alles top an, und weiterhin sehr interessant. wieviele Arbeitstunden sind denn im Jahr ca. zu leisten?

    Ich war vor kurzem beim Monte-Infoabend für unsere Tochter, dort haben sie wohl gesagt, dass Kinder dort gar keinen Ranzen brauchen, sondern eher einen Rucksack. Finde ich auch super. Was mich eher verunsichert ist die Tatsache, dass gerade die Fächer deutsch und Mathe nur in Freiarbeit geübt werden, das stelle ich mir gerade in der 1. klasse irgendwie schwierig vor. Wie lernen sie denn z.B lesen, schreiben, freiwillig und selbstständig, wie klappt es bei euch?

    Bei uns sind es 30 Arbeitsstunden pro Jahr. Ich hab ja zuerst gezweifelt, ob wir das hinbekommen, aber inzwischen gab es neue Angebote, mitzuhelfen und es wird wohl doch kein Problem.


    Hier ist Deutsch und Mathe auch in der Freiarbeit, aber oft nimmt die Lehrerin ein paar Kinder zusammen und erklärt ihnen was in der Kleingruppe. Das ist wohl ziemlich effektiv. Meine Tochter hat inzwischen allerdings fast zu viele Hefte, die sie bearbeitet. Mehrere Deutscharbeitshefte für freies Schreiben und Rechtschreibung und eines, wo sie die Geburtstagsgeschichten für die anderen Kinder reinschreibt und dann noch einen Block, auf den sie die Geburtstagsgeschichten abschreibt und verziert, die kommen dann in das Geburtstagsheft des Geburtstagskindes. Ich blicke da nicht mehr durch. Meine Tochter scheint aber zu wissen, was sie tut. Mathe ist es das Rechenheft und das Geometrieheft. Und aktuell ein selbst gemachtes Heft zum Wald und Waldtieren. Ihre Freundin hat genau die gleichen Hefte, der Sohn von Freunden, der in der gleichen Klasse ist, aber ganz andere. Ich hab den Eindruck, dass die Lehrerin das sinnvoll an die Kinder anpasst.

  • Deutsch und Mathe läuft hier auch gut. Allerdings werden zusätzlich auch Arbeitshefte verwendet, wie sie auch an anderen Schulen benutzt werden.


    Das mit den Wortarten und den Symbolen ist etwas, das ich nicht so ganz kapiere und wo ich meinen Kids auch nicht helfen kann, wenn sie Fragen haben.


    Ich finde jedenfalls, dass sie richtig super lesen können. Selbst ganz schwierige Worte. Auch die Rechtschreibung hat enorme Fortschritte gemacht. Am Anfang war das ja ziemlich gruselig. Aber inzwischen-alle Achtung!

    Einzelne Eltern finden,d ass ihre Kinder mehr zu Schönschrift angehalten werden sollen. Naja, ich kann das nicht so ganz nachvollziehen.


    Rechnen läuft auch super. Ich kann oft nicht so schnell im Kopf rechnen wie meine Kinder das tun.


    Ich sehe da keinerlei Nachteile zum Regelschulsystem. Eher im Gegenteil.

  • Einzelne Eltern finden,d ass ihre Kinder mehr zu Schönschrift angehalten werden sollen.

    Das ist bei uns auch was, worauf relativ wenig Wert gelegt wird, und als Elter aus Deutschland, ist das doch recht gewöhnungsbedürtig am Anfang, finde ich.


    Kissix kannst du das nochmal mit den Arbeitsstunden erklären, was ihr da machen müsst? Wir haben auch Elternarbeit, das bezieht sich aber auf Arbeit am Gebäude usw. und wird meist tagesweise abgehalten, so dass man an genau dem Sonntag dann Zeit finden muss. Das ist manchmal ein bisschen schwïerig hinzubekommen. Zusätzlich wird von den Eltern je nach Klassenstufe noch gefordert, an den Vor- und Nachbereitungen für Feste mitzuhelfen, meist bei 2 Festen pro Jahr. Pro Elternpaar kommt man da zusammen so ungefähr auf 15 Stunden. Zusätzlich bin ich noch Elternsprecherin für die Tochter in der 2. Klasse und ich bin im Vorstand (der wird von den Eltern gewählt und ernannt). Ich bin also gut ausgelastet und muss jetzt sehen, dass ich die Elternarbeit im Kindergarten zurückfahren kann, sonst klappe ich zusammen.


    Übersicht über die ganzen Hefte hab ich überhaupt nicht; einmal pro Monat ist Tag der offenen Tür, an dem uns die Kinder dann zeigen können, was sie so gearbeitet haben. Leider ist der immer um 15 Uhr, was oft nicht möglich ist, da müsste ich mir dann frei nehmen, um auch hinzukönnen, und muss die Zeit dann auch zwischen den 3 Mädels aufteilen.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.



  • HeikeNorge für die Elternstunden gibt es verschiedene Möglichkeiten: regelmäßig an einem Samstag im Monat ist die Gartengruppe unterwegs und pflegt den Garten, Dann werden, ebenfalls regelmäßig an einem Samstag im Monat die Klassenzimmer geputzt (also nicht Böden und Oberflächen sondern das Material poliert (oder so, ich war noch nicht dabei)). Kuchen backen für Feste kann man sich genauso aufschreiben wie Mithilfe beim Kinderkleiderbasar 2x/Jahr. Dann gibt es die Miniphänomenta, wo Material ergänzt, ersetzt und repariert werden kann. Auch Getränke für die Mensa muss geholt werden. Mann könnte auch bei der Essensausgabe helfen. Es gibt bestimmt noch mehr, das war das, was mir sponatn eingefallen ist. Elternbeirat zählt natürlich auch.

  • Hallo Kissix,


    Ich glaube ich weiß, von welcher Schule du redest. Meine Beiden waren auch ein paar Jahre dort.

    Der Große hat dort eine glückliche Grundschulzeit erlebt. Mit der Sekundarstufe waren wir allerdings nicht zufrieden, das neue Konzept war irgendwie... naja, eben nicht ausgereift.

    Der Kleine hat leider nicht genug Eigenmotivation entwickelt, um dort erfolgreich zu lernen. Und mit seinen Lehrerinnen hatte er auch Pech.

    Inzwischen sind beide wieder in der Regelschule angekommen und fühlen sich dort wohl.

    Aber eine wichtige Sache haben sie beide in ihrer Monte-Zeit gelernt - sie kümmern sich jetzt eigenverantwortlich und selbstständig um ihre schulischen Aufgaben.

    Sandra
    mit Spatzi #male ( 07/05 )
    und Krümel #male ( 04/08 )

  • Elternbeirat

    Elternbeirat zählt hier auch, die Vorstandsarbeit leider nicht. Die geht bei mir extra, aber ich werden dafür bezahlt (also minimal, aber immerhin).

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.