Boris Palmers verbaler „Fehltritt“

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  • Ja Elfchen und damit ist wieder jede Diskussion ums eigentliche Thema vorbei.



    luzy wie oft hatte ich jetzt geschrieben, dass das nicht geht?


    Aber die eigentliche Diskussion ist eine ganz andere und genau das hat er erreicht.


    Ob ich das gut finden?

    Nein!

    Aber das spielt dabei keine Rolle.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich verstehe ehrlich nicht worauf Du raus willst, das jetzt hat mit cancel culture nix zu tun.

    Wer sich vor Palmers Opferkarren spannen lassen wir kann das gerne tun.

    Was wäre denn die Alternive gewesen? Solche Ausfälle ignorieren? Die Entrüstung jetzt trifft ihn völlig zu Recht.

  • Ich verstehe ehrlich nicht worauf Du raus willst, das jetzt hat mit cancel culture nix zu tun.

    Wer sich vor Palmers Opferkarren spannen lassen wir kann das gerne tun.

    Was wäre denn die Alternive gewesen? Solche Ausfälle ignorieren? Die Entrüstung jetzt trifft ihn völlig zu Recht.

    Zum Einen gibt es ja eben nicht nur Entrüstung.

    Zum Anderen wäre die Entrüstung wesentlich sinnvoller, wenn sie nicht bestätigt, was er kritisiert.


    Aber ich kann mir auch vorstellen, dass man irgendwann so im Tunnel ist, dass man das nicht mehr merkt.


    Ich kenne Palmer garnicht, bzw. nur durch seine Coronapolitik.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Mondschein ich denke, ich verstehe, was du meinst, und sehe das auch so.

    ich beobachte ebenfalls zunehmend, dass Diskurse immer weniger um Inhalte als um Formen geführt werden und die "Mitte" verschwindet bzw. von den lauteren Meinungsgruppen am Rand übertönt wird. das spaltet die Gesellschaft.

    natürlich kann die Form nicht außer acht gelassen werden, hier in diesem Kontext hat sich Palmer meiner Meinung nach dadurch endgültig diskreditiert, aber ich finde es merkwürdig, dass er diesen Weg gewählt hat. das ist doch total dumm und führt genau wieder zu dem, was er ursprünglich kritisiert, ohne dass noch jemand die Kritik beachtet. als hätte jemand genau daran ein Interesse, bediente diese Mechanismen und er lässt sich vor diesen Karren spannen. das klingt jetzt so verschwörungstheoretisch, für mich aber nicht völlig abwegig

  • Okay, vermutlich nicht schlau, zu fragen, aber:

    Hat echt keiner kurz lachen müssen?!


    #angst



    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein solches Wort nicht verwendet werden sollte (die Pointe für sich genommen hätte man auch ohne den Begriff hinbekommen) und ich kann den Palmer nicht ab, der ist mir schon immer enorm unsympathisch weil ich es auch so empfinde, dass der sich sich gerne profiliert und ihm dafür nichts zu geschmacklos oder provokativ ist.


    Aber ich hab kurz gelacht. Ich find aber auch K.I.Z. lustig #tuppern


    Ich schreib das nur, weil mir das beim ablesen eurer Diskussion, die ich prinzipiell auch so sehe, durch den Kopf geht, und falls es anderen auch so geht...


    Und dass meine Distanzierung jetzt länger ausfällt als meine Anmerkung selbst ist ja durchaus ein Hinweis darauf, dass da wo der Palmer Rauch sieht, durchaus auch Feuer ist...


    Wie wär es dem Lehmann eigentlich ergangen wenn er was von ner "Quotenfrau" geschrieben hätte?

    Und die Äußerung von Aogo verbuche auch ich unter "hat er so dahergesagt und nicht besser gewusst". Aber der Palmer hats natürlich gerissen..

  • Mondschein ich denke, ich verstehe, was du meinst, und sehe das auch so.

    ich beobachte ebenfalls zunehmend, dass Diskurse immer weniger um Inhalte als um Formen geführt werden und die "Mitte" verschwindet bzw. von den lauteren Meinungsgruppen am Rand übertönt wird. das spaltet die Gesellschaft.

    natürlich kann die Form nicht außer acht gelassen werden, hier in diesem Kontext hat sich Palmer meiner Meinung nach dadurch endgültig diskreditiert, aber ich finde es merkwürdig, dass er diesen Weg gewählt hat. das ist doch total dumm und führt genau wieder zu dem, was er ursprünglich kritisiert, ohne dass noch jemand die Kritik beachtet. als hätte jemand genau daran ein Interesse, bediente diese Mechanismen und er lässt sich vor diesen Karren spannen. das klingt jetzt so verschwörungstheoretisch, für mich aber nicht völlig abwegig

    Ja danke. So meine ich das.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Okay, vermutlich nicht schlau, zu fragen, aber:

    Hat echt keiner kurz lachen müssen?!

    Ne, worüber hätte ich da lachen sollen? Und was hat K.I.Z. damit zutun?

    Ich kenne die nur am Rande.


    Wie wär es dem Lehmann eigentlich ergangen wenn er was von ner "Quotenfrau" geschrieben hätte?

    Wäre auch nicht in Ordnung gewesen, da wären wir dann beim Sexismus.


    Es gibt nun mal Äußerungen, die rassistisches Denken offenbaren.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Wie wär es dem Lehmann eigentlich ergangen wenn er was von ner "Quotenfrau" geschrieben hätte?

    Wäre auch nicht in Ordnung gewesen, da wären wir dann beim Sexismus.


    Es gibt nun mal Äußerungen, die rassistisches Denken offenbaren.

    Aber das war doch ein Witz... schreib ich jetzt, das hört sich an als wollte ich den Palmer verteidigen, aber ich finde es auch nicht richtig wenn man ihm unterstellt, er habe das "nachträglich" als "ironisch gemeint" bezeichnet, nur weil man den Witz/die Ironie nicht auf Anhieb verstanden hat.

    Man muss diesen Humor natürlich nicht teilen (so wie den von K.I.Z. auch nicht, deswegen kam ich auf die, wenn man sich aber nicht näher mit denen beschäftigt hat ist es ja müßig dass ich das als Vergleich heranziehe). Und man darf gerne der Meinung sein, dass man solche Begriffe nichtmal für einen Witz verwenden darf. Ich würde das in 90%der Fälle auch so sehen, Palmers Fall gehört für mich dazu.


    Wegen der Quotenfrauen fragte ich mich nur... weil es sowas ja gibt. Also es wäre natürlich nicht in dem Kontext zutreffend gewesen. Aber wenn in irgend einem Vorstand, der zu wenig Frauen hat, ein freier Posten mit einer Frau besetzt wird, darf ich über die dann "Quotenfrau" sagen? Ist das dann sexistisch? Ich denke die Frage ist eher rhetorisch, und eigentlich passt sie hier auch nicht hin.

  • Aber das war doch ein Witz... schreib ich jetzt, das hört sich an als wollte ich den Palmer verteidigen, aber ich finde es auch nicht richtig wenn man ihm unterstellt, er habe das "nachträglich" als "ironisch gemeint" bezeichnet, nur weil man den Witz/die Ironie nicht auf Anhieb verstanden hat.

    Wo ist das denn witzig?

    Ich sehe da keinen Witz, aber auch Humor kann rassistisch sein.

    Den Zusammenhang mit K.I.Z. sehe ich nicht.

    Ist "Hurra diese Welt geht unter" von denen? Dann sind sie sarkastisch, aber doch nicht rassistisch.

    Das ist was ganz anderes.


    Wegen der Quotenfrauen fragte ich mich nur... weil es sowas ja gibt. Also es wäre natürlich nicht in dem Kontext zutreffend gewesen. Aber wenn in irgend einem Vorstand, der zu wenig Frauen hat, ein freier Posten mit einer Frau besetzt wird, darf ich über die dann "Quotenfrau" sagen? Ist das dann sexistisch? Ich denke die Frage ist eher rhetorisch, und eigentlich passt sie hier auch nicht hin.

    Kannst du sagen, ist dann halt sexistisch.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Humor zu erklären ist immer schwierig... schriftlich auch noch.


    Und vergiss die K.I.Z.-Anmerkung wie gesagt, nutzt nur wenn man von denen was kennt, war also ungeeignet von mir, das einzubringen

  • Und wie ich schon schrieb, er demonstriert hier genau das was er in seinem langen Statement geschrieben hat.die

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass sich nicht allzu viele Menschen die Muehe machen, das zu lesen. Twitter ind Instagram Blasen sind doch voellig ausreichend, um sich eine fundierte Meinung zu bilden.

  • Palmer hat dem Parteitag empfohlen, dem Ausschlussverfahren zuzustimmen, damit er endlich die Gelegenheit hat, sich verteidigen zu können :D#nägelgroßes kino

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Liebe enfj-a, ich kann gut verstehen, dass man Diskurse kritisch beobachtet - ich tue das selbst, täglich. Ich bin sogar der Meinung, dass die Gesellschaft insgesamt auf keinem guten Weg ist, was das betrifft, dass Meinung zu Ideologie wird und dass Andersdenkende mundtot gemacht werden, das ist ganz ganz gefährlich, sogar dann, wenn die Ideologie "gut" oder "richtig" ist.

    ABER: es gibt auch Sachen, die haben mit dieser traurigen Entwicklung nichts zu tun, weil man sie beurteilen kann nach ganz einfachen Kriterien: nicht Ideologie, sondern Anstand, Takt, Fingerspitzengefühl, kategorischer Imperativ.

    Und deswegen glaube ich tatsächlich: HIER liegt der Fall anders. Ja, es sollte vielleicht ein Witz, ja, der vorherige Rassismusvorwurf, weil er Aogo und Lehmann VERTEIDIGT hat, war vielleicht engstirnig - jdfs. ohne Vorkenntnisse.

    ABER: Witz hin oder her - er teilt hier ein fieses Detail über Aogo mit, das er vielleicht für echt hält, was jedes schlechte Vorurteil, jeden schlechten Witz über schwarze Männer bestätigt, stellt ihn dadurch als...naja, typischen sexbesessenen Schwarzen da (das N-Wort ist egal, der Schw...ist das Problem). Diese angebliche Aussage von Aogo hätte niemand gekannt, jetzt kennt sie die Welt - und die Welt wird sie nicht vergessen. Aogo ist jetzt der mit N...schw. Das ist schlimm, wenn er den fake verbreitet, das wäre genauso schlimm, wenn er glaubt, Aogo hätte das wirklich mal im Suff gesagt. Dann kramt man das nicht hervor und macht das öffentlich. Das sagt einem einfach der Anstand.

    Das ist, als wenn ein Typ meiner Freund vorwirft, sie wäre mysogyn, und sie sich dadurch verteidigen würde mit dem Super-Witz "na klar, dann ist meine Freundin, die Zeitmeisterin, auch mysogyn, denn die behauptet ja selber, sie könnte jeden Mann rumkriegen, den sie will, weil es die anderen verklemmten Frauen einfach nicht reißen."

    Nein, das ist natürlich nicht in Ordnung. Und zwar ganz unideologisch nicht - weil man einen anderen Menschen bloßstellt, öffentlicht vorführt. Das geht doch nicht. Im Internet 🙊.


    Edit sagt noch, es kommt vielleicht nicht deutlich raus, dass ich erkenne, dass du das oben Gesagte im Ergebnis ähnlich siehst - ich wollte nur noch mal betonen: hier geht es gar nicht darum, ob man das N-Wort im Witz sagen darf, hier geht es ganz allein um den Umgang mit anderen Menschen. Und da ist es nicht okay, über abwesende Dritte solche bloßstellenden Aussagen im Internet zu verbreiten.

    There is a crack in everything - That's how the light gets in...:rose:

    (Leonard Cohen)

  • Aber warum wird das dann immer wieder hervorgehoben?

    Er hat das N. Wort gesagt (zitiert), das geht nicht und damit erledigt sich alles weitere.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Echt, meinst du? Bei der Diskussion, die er lostritt, will er ja so tun, als ob es eine "Sprachpolizei" gäbe, die nicht mehr auf Inhalte schaut, sondern nur, ob einer Begriffe wie N..., Schl...oder, wie @Astarde so schön schrieb, "Jehova" verwendet. Damit tritt er aber eine Scheindiskussion los! Auf die nicht wenige hereinfallen, weil es dahingehend tatsächlich ein gesellschaftliches Problem gibt (die Diskurskultur kränkelt, Empörungsrhetorik ohne Ende, etc.)

    Nur: in DIESEM Beispiel sind eben der Inhalt und die Bloßstellung eines Dritten in seinem vermeintlichen Sexualleben insgesamt schräg.


    Das hat mit "Sprachpolizei" gar nichts zu tun, weil es tatsächlich dieses Mal gar nicht darum geht, ob man das Wort als solches verwenden darf (sollte man natürlich auch nicht). Es geht einfach darum, dass man intime Details in ehrenrühriger Weise nicht über andere medial verbreiten darf.


    Trotzdem gelingt es ihm, so zu tun, als wäre es eine "reine" Sprachdebatte. Ist es aber gar nicht.

    Ja, das ist mir wichtig. Denn wenn er jetzt sagt, "nur weil ich im Witz das Wort verwendet habe..." und sich in diesem Fall als Opfer einer Sprachpolizei geriert, entkräftet er zugleich die Position derjenigen, die an anderer Stelle zurecht (ja) auf die kränkelnde Diskurskultur und zunehmende Idealogisierung sachlicher Debatten hinweisen.

    Da wird man dann zukünftig nämlich schnell abwinken und sagen, klar, ein Rassist wie Palmer hat das auch behauptet. Und als nächstes....er hat "Debattenkultur" gesagt, das ist AFD-Sprech.

    Selbst wenn er es "gut" gemeint hätte, hätte er es ganz schlecht gemacht- für Aogo, der so etwas über sich lesen muss, für diejenigen, die wirklich unter der Verrohung des Diskurses leiden, eigentlich für alle ausser sich, weil er jetzt SEIN Ding durchziehen kann.

    Und darauf, finde ich, sollte man nicht hereinfallen.

    There is a crack in everything - That's how the light gets in...:rose:

    (Leonard Cohen)

  • Zeitmeisterin* So ganz verstehe ich nicht... wenn man Details über andere aus Abstand nicht verbreiten darf... Wie kamen wir dann überhaupt zu dem Lehmann-Zitat? Und wer hätte in Erwägung gezogen, dass DAS vielleicht gefaked ist?

    Ich verstehe glaube ich, was du meinst, sehe das aber anders. Es geht in der Aufregung um Palmer eben ganz zentral um das "N Wort" und genau deswegen hat er es benutzt. Und genau damit erweist er der (mE notwendigen!) Debatte auf die er damit angeblich hinweisen wollte einen Bärendienst.


    Kern der Debatte sollte aber immernoch die Chose Lehmann-Aogo sein, den Palmer sollte man als "der Klassenkasper hat n Furz-Witz gemacht" abtun. Finde ich. Fand aber den Furz-Witz trotzdem "lustig" und wollte nur mal wissen ob irgendwer den Humor teilt, weil ja irgendwie viele den "Ironie-Stempel" als nachgeschoben und Schutzbehauptung bezeichnen, was meiner Ansicht nach Quatsch ist, aber sehr oft in dieser reflexhaftigkeit auch bei ähnlichen Vorfällen passiert und was nach meinem Empfinden irgendwie ein bisschen Absicht ist?! Als würden die Menschen mit Anstand und Feingefühl etc sich damit distanzieren wollen. Als würden nur "schlechte Menschen" über sowas lachen können oder denWitz überhaupt sehen.

    ( Shevek ich meine damit nicht dich persönlich, auch wenn du dich in dieser Richtung geäußert hast. Bei dir gehe ich davon aus, dass du die "Tonart" und diese Form von Humor einfach so wenig teilst, dass dir daran nichts witzig erscheint. Mich würde interessieren, wie du die früher verlinkte "Jehova"-Szene findest, denn für mich ist das ein passendes Beispiel für diese Art von Humor. Du musst aber natürlich nicht darauf eingehen.)

  • hier geht es gar nicht darum, ob man das N-Wort im Witz sagen darf,

    Aber warum wird das dann immer wieder hervorgehoben?

    Er hat das N. Wort gesagt (zitiert), das geht nicht und damit erledigt sich alles weitere.

    Echt, meinst du? Bei der Diskussion, die er lostritt, will er ja so tun, als ob es eine "Sprachpolizei" gäbe, die nicht mehr auf Inhalte schaut, sondern nur, ob einer Begriffe wie N..., Schl...oder, wie @Astarde so schön schrieb, "Jehova" verwendet.

    Ja aber genau das passiert ja auch.


    Auch hier im Thread und auch bei Facebook usw.. Und er wird dadurch ja bestätigt.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • enfj-a ich verstehe was du meinst.

    Und ich glaube auch, dass es nicht nur eine Schutzbehauptung war.

    Was ja letztlich nichts damit zu tun hat, wie man die Sache selber findet.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • enfj-a ich verstehe was du meinst.

    Und ich glaube auch, dass es nicht nur eine Schutzbehauptung war.

    Was ja letztlich nichts damit zu tun hat, wie man die Sache selber findet.

    Ja genau, der Mann darf ja schlechte Witze machen, ist ein freies Land. Aber er muss sich die Frage gefallen lassen, ob er solche Wörter dafür hernehmen darf, und auch Gegenwind dafür aushalten.

    Ich finde dass gerade solche Vorgänge wichtig sind um in einer demokratischen Gesellschaft immer und immer wieder die Grenzen und die Grenzbereich auszuloten, zu debattieren und uns darüber zu verständigen, wo manche/einige/Betroffene/... jeweils die Grenze ziehen. Denn nur wenn ich sowss noch debattiere, kann ich eine offene Gesellschaft haben, die sich gleichzeitig weiterentwickelt und immer daa maximale Maß an Freiheit für alle bietet.

    Und ein "kategorischer Imperativ" ist ein toller Anspruch für das Handeln der Menschen untereinander. Aber es ist eben höchstens ein moralischer, und rechtlich bzw in Bezug auf die Grundrechte verstehe ich es so, dass auch "schlechteres Verhalten" noch vom Schutz der Grundrechte umfasst wird. Das sind also zwei Paar Schuh.


    Ein bisschen erinnert mich das an das Böhmermann-Gedicht. Nur dass die Hürde, was ein Staatsmann sich halt a hören muss und was ein Herr Aogo sich anhören muss über sich selbst, eigentlich nicht dieselbe sein kann, noch dazu kommt das Reproduzieren klassischer rassistischer Klischees, das muss laut und deutlich angesprochen werden, damit wieder ein paar Leute mehr verstehen, dass Witze über das vermeintliche Sexualverhalten von Menschengruppen eben gerne genutzt werden, um Bedrohungsgefühle zu erzeugen etc...